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DE256008C - - Google Patents

Info

Publication number
DE256008C
DE256008C DENDAT256008D DE256008DA DE256008C DE 256008 C DE256008 C DE 256008C DE NDAT256008 D DENDAT256008 D DE NDAT256008D DE 256008D A DE256008D A DE 256008DA DE 256008 C DE256008 C DE 256008C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mine
depth
loading
unloading
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT256008D
Other languages
English (en)
Publication of DE256008C publication Critical patent/DE256008C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • F42B22/10Moored mines
    • F42B22/12Moored mines at a fixed depth setting
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • F42B22/08Drifting mines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- JIg 256008 KLASSE 65 d. GRUPPE
GIOVANNI EMANUELE ELIA in PARIS.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erhaltung einer bestimmten mittleren Tauchtiefe von Seeminen durch abwechselndes Ent- und Belasten der Mine, bei der die Vorrichtungen zum Ent- und Belasten von einer hydrostatischen Platte in Gang gesetzt werden. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird die zum Steigen der Mine erforderliche Treibkraft von einem Druckluftbehälter geliefert, der vor dem Auslegen der Mine gefüllt wird. Hierbei müssen alle von einem Legeschiff auszuwerfenden Minen auf diesem erst gewissermaßen geladen werden.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung werden nun die Auf- und Abwärtsbewegungen der Mine durch wirksame Verringerung des Gesamtgewichtes der Mine herbeigeführt, indem in der Mine eine Anzahl von Schwerkörpern untergebracht ist, die bei jedem Überschreiten der bestimmten Tauchtiefe einzeln nacheinander freigegeben werden und aus der Mine herausfallen, während die in der Mine bleibenden Schwerkörper durch ein Glied der Entlastungsvorrichtung zurückgehalten werden. Infolgedessen ist einerseits die Vorrichtung betriebssicherer als die bekannte, mit Druckluft arbeitende Vorrichtung, während andererseits die Minen stets legebereit an Bord mitgeführt werden können.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, bei dem die Vorrichtung in einem besonderen, mit der Mine zu verbindenden Behälter untergebracht ist.
Fig. ι ist die Gesamtansicht einer mit einer derartigen Vorrichtung
unter Wasser.
versehenen Seemine Fig. 2 und 3 sind in größerem Maßstabe und teilweise im Schnitt dargestellte Ansichten der Vorrichtung bei verschiedenen Stellungen der Teile.
Ein Behälter α von kugeliger, zylindrischer oder anderer Gestalt ist an beliebiger Stelle seiner Umfläche mit einer Membran b versehen, die durch eine Feder c belastet und mit einer Stange d verbunden ist, deren Ende e gegen einen bei g drehbaren Doppelhebel f anliegt. Dieser durch eine Feder h in der in Fig. 2 angegebenen Lage gehaltene Hebel ist drehbar mit einem wagerechten Arme i yerbunden, der unter eine Reihe übereinanderliegender Kugeln jl, /2, j3. . . . ragt. Diese beispielsweise aus Blei bestehenden Kugeln sind in einem Rohr k angeordnet, das oberhalb eines in den Boden des Behälters α eingesetzten, unten offenen Rohres m liegt.
Die Stange d trägt einen rechtwinklig gebogenen Arm η, der ebenso wie die Arme e, i in Lagern a1 geführt ist und sich bei der Bewegung der Membran d nach innen zwischen die Kugeln jl, j2, j8. . . . schieben kann. An der Stange d ist außerdem eine Klinke 0 befestigt, die mit einem Schaltrade p zusammenwirkt. Dieses Schaltrad steuert einen selbstschließenden Hahn, der in einer das Außenwasser mit einer Kammer r verbindenden Leitung q liegt. Die Kammer r befindet sich beispielsweise im unteren Teile des Behälters a und wirkt als Schwimmer.
In der oberen Wand t der Kammer r ist eine Öffnung s vorgesehen, durch welche die Luft entweichen kann.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Mit Hilfe eines Taues ν von
beispielsweise 3 m Länge wird der Behälter a mit einer Mine u verbunden. Vor dem Auswerfen wird das Gewicht der Mine u in der Weise geregelt, daß kein Auftrieb vorhanden ist, während die Vorrichtung χ (Fig. 1) beim Auswerfen mit ihrer Füllung von Kugelgewichten j1, /2, j3. . . . eine Tauchbelastung von etwa 50 g besitzt.
Infolgedessen wird beim Auswerfen das Ganze sinken. Soll die Mine u beispielsweise etwa in einer Tiefe von 3 m unter der Meeresoberfläche schwimmen, so muß die Vorrichtung χ in einer Tiefe von 6 m liegen. Wenn dann diese Vorrichtung etwa bis auf 7 m sinkt, so wird durch den Druck des Außenwassers die Membran b nach innen bewegt, wodurch das Ende e der Stange d den Hebel f und den Arm i in die in Fig. 3 angegebene Lage bringt, während sich der gebogene Arm η zwischen die Kugeln jl und j2 schiebt. Sobald der Arm i die Kugel j1 freigibt, fällt diese infolge ihres Eigengewichtes durch das Rohr m in das Meer, wodurch das Ganze leichter wird und im Wasser steigt.
Dabei verringert sich der Druck auf die Membran b. Sobald dieser Druck einen beispielsweise einer Wassertiefe von 5 m entsprechenden Wert erlangt hat, drückt die Feder c die Membran in die Stellung nach Fig. 2.
Hierbei dreht die Klinke 0 das Schaltrad p und öffnet dadurch den daran sitzenden Hahn, der sich gleich danach selbsttätig wieder schließt, nachdem eine bestimmte Menge Wasser durch die Leitung q in die Kammer r .35 eingetreten ist. Das Ganze ist dadurch von neuem beschwert und beginnt wieder zu sinken, bis der Druck auf die Membran b stark genug geworden ist, daß wieder eine Bleikugel j herausfallen kann. Dadurch wird das Ganze wieder erleichtert und beginnt wieder zu steigen, worauf sich das gleiche Spiel fortsetzt.
Die Hin- und Herbewegungen des Ganzen
über und unter die mittlere Tauchtiefe sind bei jeder Tiefe der Mine stets derartig, daß die Mine immer in einer wirksamen Tiefe gegenüber etwa vorbeifahrenden Schiffen ist.
Das Verbindungstau ν zwischen Mine und Behälter kann beliebige Länge haben. Dieses Tau kann auch vollständig fortfallen und die Vorrichtung im Innern der Mine untergebracht werden. Die Kammer α kann in ständiger Verbindung mit dem Außenwasser stehen. Das Innere der Vorrichtung kann auch gegen das Außen wasser vollkommen abgeschlossen sein, wobei die verschiebbaren Arme i, η die Wandung des Kanals k mittels Stopfbüchsen durchdringen. Die Kammer r kann beim Auswerfen der Mine luftleer gemacht werden. Die Einrichtung zur Beschwerung dieser Kammer kann eine von der dargestellten abweichende Bauart haben.
Die Erfindung ist zur Aufrechterhaltung der mittleren Tauchtiefe von Seeminen jeder Art verwendbar, mögen diese Minen eine Schwimmzeit von einer Stunde, wie die Haager Kon-
ferenz vorgeschrieben hat, oder eine längere Schwimmzeit haben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Erhaltung einer bestimmten mittleren Tauchtiefe von Seeminen durch abwechselndes Ent- und Belasten der Mine, bei der die Vorrichtungen zum Ent- und Belasten von einer hydrostatischen Platte in Gang gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mine eine Anzahl von Schwerkörpern untergebracht ist, von denen je einer beim jedesmaligen Überschreiten der bestimmten Tauchtiefe nach unten hin freigegeben wird, so daß er zwecks Entlastens der Mine aus der Mine herausfallen kann, während die übrigen durch ein Glied der Entlastungsvorrichtung in der Mine zurückgehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT256008D Active DE256008C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR448533T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE256008C true DE256008C (de)

Family

ID=8900686

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT256008D Active DE256008C (de)

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE256008C (de)
FR (1) FR448533A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2439211A (en) * 1924-11-13 1948-04-06 Us Navy Submarine mine
US2482106A (en) * 1941-12-30 1949-09-20 Robert C Duncan Device for controlling the buoyancy of subfloating bodies

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2439211A (en) * 1924-11-13 1948-04-06 Us Navy Submarine mine
US2482106A (en) * 1941-12-30 1949-09-20 Robert C Duncan Device for controlling the buoyancy of subfloating bodies

Also Published As

Publication number Publication date
FR448533A (fr) 1913-02-03

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