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DE1278867B - Einrichtung zum kontinuierlichen Regeln des Auftriebes einer Unterwasserkammer, durch die diese in einer einstellbaren Tauchtiefe schwebend gehalten wird - Google Patents

Einrichtung zum kontinuierlichen Regeln des Auftriebes einer Unterwasserkammer, durch die diese in einer einstellbaren Tauchtiefe schwebend gehalten wird

Info

Publication number
DE1278867B
DE1278867B DEB89380A DEB0089380A DE1278867B DE 1278867 B DE1278867 B DE 1278867B DE B89380 A DEB89380 A DE B89380A DE B0089380 A DEB0089380 A DE B0089380A DE 1278867 B DE1278867 B DE 1278867B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
buoyancy
chamber
water level
air
buoyancy chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB89380A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Robin Gimbel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BLUE MERIDIAN CO Inc
Original Assignee
BLUE MERIDIAN CO Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BLUE MERIDIAN CO Inc filed Critical BLUE MERIDIAN CO Inc
Publication of DE1278867B publication Critical patent/DE1278867B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G8/00Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
    • B63G8/14Control of attitude or depth
    • B63G8/22Adjustment of buoyancy by water ballasting; Emptying equipment for ballast tanks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES WÄW PATENTAMT Int. α.:
AUSLEGESCHRIFT
B 63g
Deutsche Kl.: 65 a2 - 44
Nummer: 1278 867
Aktenzeichen: P 12 78 867.9-22 (B 89380)
Anmeldetag: 15. Oktober 1966
Auslegetag: 26. September 1968
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum kontinuierlichen Regeln des Auftriebs einer Unterwasserkammer, durch die diese in einer einstellbaren Tauchtiefe schwebend gehalten wird. Unterwasserkammern werden allein oder in Verbindung mit anderen Einrichtungen zu Forschungs-, Beobachtungs- oder Arbeitszwecken verwendet. Bei diesen Arbeiten müssen verschiedene Tauchtiefen eingestellt und eingehalten werden können.
Bekannt sind derartige Einrichtungen von Unterwasserkammern, bei denen die Größe einer Luftblase in einer mit dem umgebenden Wasser ständig in Verbindung stehenden Auftriebskammer durch Einlassen oder Auslassen von Druckluft in diese bzw. aus dieser verändert wird.
Die Praxis stellt hohe Anforderungen an die Bedienbarkeit einer solchen Regeleinrichtung. Das Arbeiten an und das Bedienen von Regeleinrichtungen läßt sich unter Wasser naturbedingt nur schwieriger als über Wasser durchführen. Weiter muß sich die Bedienung mit kurzzeitigen und wenig Kraft erfordernden Handgriffen durchführen lassen, damit der Taucher nicht von seiner eigentlichen Beobachtungs-, Forschungs- usw. Arbeit abgelenkt wird.
Die USA.-Patentschrift 3190 256 beschreibt ein Unterwasserfahrzeug mit einer Auftriebs-Regeleinrichtung, bei der der Taucher zum Verändern des Auftriebs eine Feststellschraube lösen und anschließend eine Hülse auf einem Rohr auf- und abschieben muß. Diese Bedienungsgriffe muß er ständig ausführen, um einen einmal eingestellten Auftrieb bzw. eine bestimmte Tauchtiefe einzuhalten. Der Taucher wird damit zu einem funktionellen Teil der Auftriebs-Regeleinrichtung und von seiner eigentlichen Arbeit abgehalten.
Weiter sind Auftriebs-Regeleinrichtungen bekannt, bei denen der Druck der in der Auftriebskammer enthaltenen Luftblase als Regelgröße zum Einstellen der Tauchtiefe verwendet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Auftriebs-Regeleinrichtung so auszubilden, daß sie mit einem Minimum an einfachen und kurzzeitigen Handgriffen zu bedienen ist und ein einmal eingestellter Auftrieb bzw. eine einmal eingestellte Tauchtiefe selbsttätig beibehalten wird. Diese Aufgäbe löst die Erfindung bei einer eingangs erwähnten Einrichtung, bei der die Größe einer Luftblase in einer mit dem umgebenden Wasser ständig in Verbindung stehenden Auftriebskammer durch Einlassen oder Auslassen von Druckluft in diese bzw. aus dieser verändert wird, dadurch, daß in der Auftriebskammer ein einstellbarer elektrischer Wasserstands- Einrichtung zum kontinuierlichen Regeln des
Auftriebes einer Unterwasserkammer, durch die
diese in einer einstellbaren Tauchtiefe schwebend gehalten wird
Anmelder:
Blue Meridian Company, Inc.,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Berkenfeld
und Dipl.-Ing. H. Berkenfeld, Patentanwälte,
5000 Köln-Lindenthal 1, Universitätsstr. 31
Als Erfinder benannt:
Peter Robin Gimbel, New York, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. Oktober 1965 (501 953)
messer vorgesehen ist, der an einem in dieser vertikal verschiebbaren Rohr befestigt ist, dessen offene Enden über die Auftriebskammer hinaus in das diese umgebende Wasser ragen und dessen im Inneren derselben befindlicher Teil eine Öffnung aufweist, die eine Verbindung zwischen dem Kammerinnenraum und dem umgebenden Wasser herstellt, wobei der Wasserstandsmesser mit Abstand über der Oberkante dieser Öffnung angeordnet ist und über elektrische Steuermittel Absperrventile in einen Druckluftbehälter mit der Auftriebskammer verbindenden Luftzufuhrleitungen selbsttätig öffnet, sobald er vom Wasserspiegel in der Auftriebskammer erreicht wird, während Luft aus dieser über die Verbindungsöffnung nach außen entweicht, wenn der Wasserspiegel bis unter deren Oberkante absinkt.
Durch diese erfindungsgemäße Einrichtung wird der Taucher von sämtlichen Arbeiten befreit, die er bei den bekannten Einrichtungen zum Beibehalten der einmal eingestellten Tauchtiefe ausführen mußte. Er kann sich vollständig seiner eigentlichen Forschungs- oder Beobachtungsarbeit widmen. Die erfindungsgemäße Einrichtung sorgt selbsttätig dafür, daß die Unterwasserkammer zum Vergrößern der Tauchtiefe mit Druckluft beblasen wird, falls sich die einmal eingestellte Tauchtiefe durch Wasserströmungen,
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Luft über das Rohr 15 nach außen abgeführt und die Größe der Luftblase dadurch verringert. Im Ergebnis verringert sich damit der Auftrieb.
Bei einer Abwärtsbewegung des Rohres 15 in der Auftriebskammer 10 wird der Wasserstandsmesser 22 mit dem Wasser an oder unterhalb der Luft/Wasser-Grenzfläche der Blase in Berührung gebracht. Bei einer Berührung mit Wasser bewirkt der Wasserstandsmesser 22, daß Luft der Auftriebskammer 10
Die Erfindung sieht weiter vor, daß zum Verhindern des Herausziehens des verschiebbaren Rohres" aus der Auftriebskammer ein an diesem vorgesehener Anschlag dient.
Infolge der einfachen Bedienung der eben beschriebenen erfindungsgemäßen Einrichtung ergibt sich ein narrensicherer Betrieb, der noch dadurch unterstützt wird, daß die Anzahl komplizierter und
Temperaturänderungen, Zunahme oder Abgabe von Gewicht oder aus sonstigen Gründen verändern sollte.
In zweckmäßiger Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß die Einstellbarkeit des Wasserstandsmessers nach unten durch einen Anschlag derart begrenzt ist, daß seine Unterkante nicht bis zur Oberkante der Verbindungsöffnung verschoben werden kann.
Dadurch wird verhindert, daß der Wasserstands- 10 zugeführt wird, um die Größe der Luftblase zu messer auch bei richtiger Tauchtiefe mit Luft in Be- erhöhen. Damit erhöht sich der Auftrieb, rührung gerät und damit die Luftzufuhrleitungen Durch Einstellen des vertikalen Abstandes zwi-
öffnet, was zu einem unbeabsichtigten Verringern sehen dem Wasserstandsmesser 22 und der Oberder Tauchtiefe führen würde. kante der Öffnung 15 α wird die Regelempfindlich-
Zum Bedienen der erfindungsgemäßen Einrich- *5 keit der Einrichtung und ihr Ansprechvermögen ertung bzw. zum Einstellen der Tauchtiefe ist vor- höht. Es wurde gefunden, daß ein Abstand in der gesehen, daß zum Verschieben des Rohres samt Größenordnung von etwa 6 bis 18 mm ein zufrieden-Wasserstandsmesser und Verbindungsöffnung ein stellendes Ansprechvermögen und eine zufriedenstelan dem unter aus der Auftriebskammer hinaus- lende Regelung der Einrichtung zum Schwebendhalragenden Ende des Rohres angeordneter Handgriff 2° ten einer Unterwasserkammer in einer gewünschten dient. Tauchtiefe ergibt.
Gemäß F i g. 1 der Zeichnung ist eine frei flutende Auftriebskammer 10 vorgesehen, die in ihrem oberen Abschnitt eine Luftblase enthält. Im Boden der Auftriebskammer 10 sind Öffnungen 10 c vorgesehen, die einen Zugang in das Innere der Auftriebskammer 10 zum Einstellen der dort befindlichen Teile ermöglichen. Die Öffnungen 10 c gestatten auch das Eindringen des Wassers und damit das Fluten der Kam-
an den Einstellvorgängen beteiligter Konstruktions- 3° mer 10. Um ein Schwappen des in der Auftriebsteile auf einem Minimum gehalten wird. Wegen der kammer 10 vorhandenen Wassers zu vermindern bzw. Einfachheit und unkomplizierten Bedienungsweise zu dämpfen, sind im Inneren der Auftriebskammer und Wirksamkeit der Auftriebs-Regeleinrichtung Trennwände 11 vorgesehen, die an unter gegenseitiwird der sie bedienende Taucher nicht von seinen gern Abstand oben und unten angeordneten Voreigentlichen Unterwasserarbeiten abgehalten. Er 35 sprängen 12 befestigt sind. Im oberen Teil der Aufbraucht lediglich das Rohr vertikal heraufzuschieben triebskammer 10 sind Lufteinlaßöffnungen 10 α und oder herunterzuziehen, um den Auftrieb zu erhöhen
oder abzusenken.
Zum weiteren Verständnis wird die Erfindung im folgenden am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform weiter erläutert. Dabei ist
F i g. 1 ein Schnitt durch die Auftriebskammer,
F i g. 2 eine schematische Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Auftriebs-Regeleinrichtung,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines mit einer 45 Ende des Rohres 15 in dem offenen Zylinder 18, der erfindungsgemäßen Auftriebs-Regeleinrichtung ver- an der Oberseite der Auftriebskammer 10 vorgesehen sehenen Haifisch-Schutzkäfigs und ist. Zwischen der Innenseite des Zylinders 18 und
Fig. 4 ein Teilschnitt entlang der Linie 4-4 in dem Rohr 15 sind O-Ringe 19 vorgesehen, die zwi-Fig. 3. sehen dem Rohr 15 und dem Schacht 18 eine im
Bei der erfindungsgemäßen Auftriebs-Regeleinrich- 5° wesentlichen flüssigkeitsfeste Abdichtung bewirken, rung hängt der Auftrieb von der Größe einer Luft- Im Inneren der Auftriebskammer 10 ist ein Anschlag blase ab, die in einer frei flutbaren Auftriebskam- 20 in Form einer Stange mit geeigneten Mitteln an mer vorgesehen ist. Durch Steuern der Größe der dem Rohr 15 befestigt. Der Anschlag 20 verhindert Luftblase in der Auftriebskammer wird deren Auf- ein vollständiges Herausziehen des Rohres 15 aus trieb gesteuert. Eine größere Luftblase ergibt einen 55 der Kammer 10. Der Wasserstandsmesser 22, welgrößeren Auftrieb und eine kleinere Luftblase in der eher an einer Platte 24 befestigt ist, ist am Anschlag Auftriebskammer ergibt weniger Auftrieb. 20 verstellbar gehaltert. Mit Hilfe der in die Platte
Gemäß der in F i g. 1 gezeigten Ausführungsform 24 eingeschraubten Schraube 25 läßt sich diese verist der Wasserstandsmesser 22 an dem Rohr 15 be- tikal gegenüber dem Anschlag 20 verschieben. Beim festigt, wobei er in einem Abstand oberhalb der 60 Drehen des gerändelten Knopfes 26 dreht sich die Oberkante der in dem Rohr 15 vorgesehenen Öff- Schraube 25 und bewegt die Platte 24 und den an nung 15 α angeordnet ist, und zwar dergestalt, daß dieser befestigten Wasserstandsmesser 22 in bezug die Größe der in der Auftriebskammer 10 befind- auf die Oberseite des Anschlages 20 nach aufwärts liehen Luftblase durch eine Vertikalverschiebung des oder abwärts. Dabei führt ein an dem Anschlag 20 Rohres 15 in der Kammer 10 geändert werden kann. 6g befestigter Führungsstift 28 die Platte 24. Ein lose Bei einer Aufwärtsbewegung des Rohres 15 in der auf dem Stift 28 aufliegender Anschlag 28 α verhin-Auftriebskammer 10 wird, wenn die Öffnung 15 α in dert bei Anliegen an der Unterseite der Platte 24, den Bereich der die Luftblase bildenden Luft gelangt, daß sich das untere Ende des Wasserstandsmessers
10 b vorgesehen. Zum Zuführen von Luft in die Auftriebskammer 10 stehen die Lufteinlaßöffnungen mit Luftleitungen 14 a bzw. 14 & in Verbindung.
Die in dem verschiebbaren Rohr 15 vorgesehene Öffnung 15 α schafft eine Verbindung mit dem dieses umgebenden Wasser. Mit dem Handgriff 16 kann das Rohr 15 vertikal in der Auftriebskammer 10 verschoben werden. Dabei verschiebt sich das obere
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unter die Oberkante der im Rohr 15 vorgesehenen steuert, so daß Luft aus einem der Druckluftbehälter Öffnung 15 α bewegt. Wie in den Zeichnungen dar- 35 über die Leitungen 36, 38 und 14 α und die Öffgestellt, bezeichnet S den Abstand, der das untere nungen 10 α in den oberen Abschnitt der Auftriebs-Ende des Wasserstandsmessers 22 und die Oberkante kammer 10 strömen kann. Das Einströmen der Luft der Öffnung 15 α trennt. Dieser Abstand beeinflußt, 5 in die Auftriebskammer 10 dauert so lange an, bis wie bereits gesagt, die Empfindlichkeit und das An- die nun entstehende Luftblase die Luft-Wassersprechvermögen der Einrichtung. Je größer der Ab- Grenzfläche unter den Wasserstandsmesser 22 bestand S ist, um so niedriger wird die Empfindlich- wegt. Wenn dies geschieht und die Luftzufuhr durch keit und das Ansprechvermögen. Je kleiner der Ab- das Schließen der Magnetventile 34 und 34 b unterstand S ist, um so größer ist die Empfindlichkeit und io brochen wird, wird die Luftblase in der Auftriebsdas Ansprechvermögen. kammer 10 nun so stabilisiert, daß sich die Luft-Auf der oberen Wand der Auftriebskammer 10 ist Wasser-Grenzfläche zwischen dem unteren Ende des ein geschlossener Schacht 29 vorgesehen. Dieser ge- Wasserstandsmessers 22 und der Oberkante der Öffstattet das Einsetzen und das Verschieben nach oben nung 15 α in dem Rohr 15 befindet. Dieser Zustand des Wasserstandsmessers 22, der Plattform 24 und 15 führt dazu, daß sich der Haifisch-Schutzkäfig auf der zugehörigen Elemente. einer bestimmten Tiefe unter der Oberfläche gering-Ein elektrisches Kabel 30 ist an das obere Ende fügig pendelnd hält. Von Zeit zu Zeit wird lediglich des Wasserstandsmessers 22 angeschlossen und führt infolge von Welleneinwirkung oder anderer äußerer von diesem aus durch eine Öffnung 10 d im Boden Einflüsse, die auf die Auftriebs-Regeleinrichtung der Auftriebskammer 10 zu einem geeigneten elek- ao einwirken, Luft in der beschriebenen Weise aus dietrischen Stromkreis und einer elektrischen Kraft- ser abgeleitet oder in diese eingeführt, während sich quelle, z. B. einer Batterie 37. die Auftriebs-Regeleinrichtung selbst in etwa auf
Der Gesamtaufbau der Auftriebs-Regeleinrichtung einer gegebenen Tiefe im Gleichgewicht befindet,
wird schematisch in F i g. 2 gezeigt. In dieser ist das Falls der Haifisch-Schutzkäfig auf erne größere
elektrische Kabel 30 an den Stromkreis 31 und den 25 Tiefe gebracht werden soll, wird das Rohr 15 in der
Batteriesatz 37 angeschlossen. Der Stromkreis dient Auftriebs-Regelkammer 10 nach oben verschoben, so
zum Betätigen und Steuern der Magnetspulen 32, daß die Öffnung 15 α Luft in die Umgebung abläßt,
welche die Absperrventile 34 öffnen oder schließen. Damit wird die Größe der Luftblase herabgesetzt
Diese Ventile steuern die Druckluft zu den Luft- und der Auftrieb verringert, so daß der Käfig ent-
zufuhrleitungen 14 a, um der Auftriebskammer 10 30 sprechend sinkt. Wenn die gewünschte größere Tauch-
Luft über die Einlaßbohrungen 10 a zuzuführen. tiefe erreicht ist, wird die Größe der Luftblase mit
Druckluftbehälter, wie Preßluftflaschen 35, von denen einer Abwärtsbewegung des Rohres 15 erhöht, bis
jeweils nur eine benutzt wird, während andere als die Luftblase in der Kammer 10 die Größe ange-
Reserve dienen, stehen über die Leitungen 36 und nommen hat, die den Käfig im Gleichgewichtszustand
38 mit den Luftzufuhrleitungen 14 α und 14 b in Ver- 35 hält.
bindung. Dazu werden die Ventile 34 α zur Zuleitung Wenn der Käfig nach oben und näher an die von Luft über die öffnungen 10 b und die Leitungen Oberfläche gebracht werden soll, wird das Rohr 15 14 b in die Kammer 10 von Hand betätigt, um not- in der Auftriebs-Regelkammer 10 nach unten gefalls Wasser aus der Kammer 10 herauszudrücken zogen. Der Wasserstandsmesser 22 kommt dann mit und damit den Auftrieb für eine Aufwärtsbewegung 40 dem Wasser unterhalb der Luft-Wasser-Grenzfläche an die Wasseroberfläche zu erhöhen. der Blase in der Auftriebskammer 10 in Berührung. Wenn die Einrichtung an dem in F i g. 3 gezeigten, Darauf betätigt der Wasserstandsmesser 22 die Maim wesentlichen aus Stäben 44 gebildeten Haifisch- gnetspulen 32 und öffnet die Ventile 34, um mehr Schutzkäfig 40 an einer geeigneten Stelle befestigt ist, Luft in die Auftriebskammer 10 einzuleiten. Damit wird das Rohr 15 heruntergezogen, so daß sich die 45 erhöht sich die Größe der in dieser befindlichen Öffnung 15 α auf ihrer niedrigsten Höhe in der Auf- Luftblase und die Auftriebskraft. Diese bewirkt, daß triebskammer 10 befindet. Das heißt, daß die Ein- sich der Käfig nach oben auf einen neuen, höheren richtung dann auf maximalen Auftrieb eingestellt ist. Stand bewegt. Wie bereits vorstehend angegeben Dann wird der Haifisch-Schutzkäfig über Bord ge- wurde, hält die Zufuhr von Luft an, bis der Wasserworfen. Die in der Auftriebskammer 10 eingeschlos- 5° stand der Luft-Wasser-Grenzfläche der Blase in der sene Luft hält den Käfig in einer aufrecht schwim- Auftriebskammer 10 frei wird oder sich aus der Bemenden Stellung. rührung mit dem Wasserstandsmesser 22 nach unten Darauf wird das Rohr 15 in der Auftriebskammer verschiebt. Auf diesem neuen, höheren Niveau kann 10 nach oben bewegt. Bei der Aufwärtsbewegung des der Käfig dann durch Einstellen der Größe der Luft-Rohres 15 in der Auftriebskammer 10 dringt die Öff- 55 blase in der Einrichtung auf diejenige Größe stabilinung 15 α in die Luftblase in der Auftriebskammer siert werden, die den Käfig im Gleichgewichts- bzw. ein und Luft wird über die Öffnung 15 α und das Schwebezustand hält.
Rohr 15 in das umgebende Wasser abgeleitet. Der Wie die F i g. 3 zeigt, ist die Auftriebskammer 10 Auftrieb wird dadurch verringert und der Käfig sinkt oben an dem Haifisch-Schutzkäfig 40 befestigt. Zum in die Tiefe. Während des Austritts der Luft steigt 60 Eintritt in den Käfig bzw. Austritt aus diesem dient der Wasserspiegel der Luft-Wasser-Grenzfläche der die Tür 45. An den oberen Seitenkanten des Käfigs Blase in der Auftriebskammer 10 nach oben, bis der 40 sind mit Schaumkunststoff 47 gefüllte Schwim-Wasserspiegel den Wasserstandsmesser 22 berührt. mer 46 befestigt, die den notwendigen Auftrieb er-Das Wasser aktiviert den Wasserstandsmesser 22, geben. Durch in den Haifisch-Schutzkäfig eingebrachweicher mittels eines Schwimmers oder über die elek- 65 ten Ballast wird der von den Schwimmkörpern 46 irische Leitfähigkeit des Wassers betätigt werden aufgebrachte positive Auftrieb überwunden. Der von kann. Über den elektrischen Steuerkreis werden die der Regeleinrichtung erzeugte Auftrieb bzw. Abtrieb Magnetspulen 32 zum Öffnen der Ventile 34 ge- steuert dann das Schweben.
Die Druckluftflaschen 35 sind in gegenüberliegenden Ecken des Käfigs 40 angeordnet.
Die elektrischen Teile der Einrichtung sind auf einer Platte 48 montiert, die an der Innenseite des Haifisch-Schutzkäfigs 40 angeordnet ist.
Naturgemäß lassen sich auch verschiedene andere Geräte mit der erfindungsgemäßen Auftriebs-Regeleinrichtung ausrüsten. Als solche seien z. B. Seeminen oder andere Sprengkörper, die in Zusammenwirkung mit dem Auftriebs-Regelsystem auf einer vorgegebenen und/oder veränderlichen Tiefe unter der Oberfläche einer Wassermasse gehalten werden müssen, genannt. Beim Einsatz der Auftriebs-Regeleinrichtung bei einem derartigen Sprengkörper können Mittel, wie z.B. Zeitsteuermittel und/oder Druck- oder Tiefenmesser, zum Betätigen des Rohres 15 verwendet werden, damit die Mine oder der Sprengkörper und die Auftriebs-Regeleinrichtung auf einer vorgegebenen Tiefe oder einer veränderlichen Tiefe gehalten werden, was von dem Programm abhängt, das in die Zeitsteuervorrichtung und/oder Tiefenmeßvorrichtung eingegeben wurde, die mit der Auftriebs-Regeleinrichtung zusammenwirken und diese steuern.
Andere Geräte, die mit der erfindungsgemäßen Auftriebs-Regeleinrichtung ausgerüstet sein können, sind z. B. Unterwasserkameras oder mit Meßgeräten versehene Unterwasser-Beobachtungsvorrichtungen.
Naturgemäß kann an Stelle von Luft als in der Auftriebskammer verwendetes gasförmiges Medium auch irgendein anderes geeignetes Gas verwendet werden, wie z. B. Sauerstoff oder ein sauerstoffhaltiges Gas, ζ. B. Sauerstoff-Helium-Mischungen, und sogar Gase, die keinen Sauerstoff enthalten, wie z. B. Helium und Stickstoff, vorausgesetzt, daß diese Gase keine zu große Löslichkeit in Wasser zeigen und mit diesem praktisch nicht reagieren.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum kontinuierlichen Regem des Auftriebes einer Unterwasserkammer, durch die diese in einer einstellbaren Tauchtiefe schwebend gehalten wird, wobei die Größe einer Luftblase in einer mit dem umgebenden Wasser ständig in Verbindung stehenden Auftriebskammer durch Einlassen oder Auslassen von Druckluft in diese bzw. aus dieser verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Auftriebskammer (10) ein einstellbarer elektrischer Wasserstandsmesser (22) vorgesehen ist, der an einem in dieser vertikal verschiebbaren Rohr (15) befestigt ist, dessen offene Enden über die Auftriebskammer hinaus in das diese umgebende Wasser ragen und dessen im Inneren derselben befindlicher Teil eine Öffnung (15«) aufweist, die eine Verbindung zwischen dem Kammerinnenraum und dem umgebenden Wasser herstellt, wobei der Wasserstandsmesser (22) mit Abstand über der Oberkante dieser Öffnung angeordnet ist und über elektrische Steuermittel (30, 31,32) Absperrventile (34, 34 b) in einen Druckluftbehälter (35) mit der Auftriebskammer (10) verbindenden Luftzufuhrleitungen (14 a, 36) selbsttätig öffnet, sobald er vom Wasserspiegel in der Auftriebskammer (10) erreicht wird, während Luft aus dieser über die Verbindungsöffnung (15 a) nach außen entweicht, wenn der Wasserspiegel bis unter deren Oberkante absinkt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellbarkeit des Wasserstandsmessers (22) nach unten durch einen Anschlag (28 a) derart begrenzt ist, daß seine Unterkante nicht bis zur Oberkante der Verbindungsöffnung (15a) verschoben werden kann.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben des Rohres (15) samt Wasserstandsmesser (22) und Verbindungsöffnung (15 a) und damit zum Einstellen der Tauchtiefe ein an dem unten aus der Auftriebskammer (10) hinausragenden Ende des Rohres (15) angeordneter Handgriff (16) dient.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verhindern des Herausziehens des verschiebbaren Rohres (15) aus der Auftriebskammer (10) ein an diesem vorgesehener Anschlag (20) dient.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 401917;
USA.-Patentschriften Nr. 3 190 256, 3 179 962,
887 976.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 618/46 9.68 ® Bundesdruckerei Berlin
DEB89380A 1965-10-22 1966-10-15 Einrichtung zum kontinuierlichen Regeln des Auftriebes einer Unterwasserkammer, durch die diese in einer einstellbaren Tauchtiefe schwebend gehalten wird Pending DE1278867B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US501953A US3335685A (en) 1965-10-22 1965-10-22 Buoyancy control system and devices employing same

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GB (1) GB1110630A (de)
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