DE1278867B - Einrichtung zum kontinuierlichen Regeln des Auftriebes einer Unterwasserkammer, durch die diese in einer einstellbaren Tauchtiefe schwebend gehalten wird - Google Patents
Einrichtung zum kontinuierlichen Regeln des Auftriebes einer Unterwasserkammer, durch die diese in einer einstellbaren Tauchtiefe schwebend gehalten wirdInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES WÄW PATENTAMT
Int. α.:
AUSLEGESCHRIFT
B 63g
Deutsche Kl.: 65 a2 - 44
Nummer: 1278 867
Aktenzeichen: P 12 78 867.9-22 (B 89380)
Anmeldetag: 15. Oktober 1966
Auslegetag: 26. September 1968
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum kontinuierlichen Regeln des Auftriebs einer Unterwasserkammer,
durch die diese in einer einstellbaren Tauchtiefe schwebend gehalten wird. Unterwasserkammern
werden allein oder in Verbindung mit anderen Einrichtungen zu Forschungs-, Beobachtungs-
oder Arbeitszwecken verwendet. Bei diesen Arbeiten müssen verschiedene Tauchtiefen eingestellt
und eingehalten werden können.
Bekannt sind derartige Einrichtungen von Unterwasserkammern,
bei denen die Größe einer Luftblase in einer mit dem umgebenden Wasser ständig in Verbindung stehenden Auftriebskammer durch
Einlassen oder Auslassen von Druckluft in diese bzw. aus dieser verändert wird.
Die Praxis stellt hohe Anforderungen an die Bedienbarkeit einer solchen Regeleinrichtung. Das
Arbeiten an und das Bedienen von Regeleinrichtungen läßt sich unter Wasser naturbedingt nur schwieriger
als über Wasser durchführen. Weiter muß sich die Bedienung mit kurzzeitigen und wenig Kraft
erfordernden Handgriffen durchführen lassen, damit der Taucher nicht von seiner eigentlichen Beobachtungs-,
Forschungs- usw. Arbeit abgelenkt wird.
Die USA.-Patentschrift 3190 256 beschreibt ein
Unterwasserfahrzeug mit einer Auftriebs-Regeleinrichtung, bei der der Taucher zum Verändern des
Auftriebs eine Feststellschraube lösen und anschließend eine Hülse auf einem Rohr auf- und abschieben
muß. Diese Bedienungsgriffe muß er ständig ausführen, um einen einmal eingestellten Auftrieb
bzw. eine bestimmte Tauchtiefe einzuhalten. Der Taucher wird damit zu einem funktionellen Teil der
Auftriebs-Regeleinrichtung und von seiner eigentlichen Arbeit abgehalten.
Weiter sind Auftriebs-Regeleinrichtungen bekannt, bei denen der Druck der in der Auftriebskammer enthaltenen
Luftblase als Regelgröße zum Einstellen der Tauchtiefe verwendet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Auftriebs-Regeleinrichtung so auszubilden,
daß sie mit einem Minimum an einfachen und kurzzeitigen
Handgriffen zu bedienen ist und ein einmal eingestellter Auftrieb bzw. eine einmal eingestellte
Tauchtiefe selbsttätig beibehalten wird. Diese Aufgäbe löst die Erfindung bei einer eingangs erwähnten
Einrichtung, bei der die Größe einer Luftblase in einer mit dem umgebenden Wasser ständig in Verbindung
stehenden Auftriebskammer durch Einlassen oder Auslassen von Druckluft in diese bzw. aus
dieser verändert wird, dadurch, daß in der Auftriebskammer ein einstellbarer elektrischer Wasserstands-
Einrichtung zum kontinuierlichen Regeln des
Auftriebes einer Unterwasserkammer, durch die
diese in einer einstellbaren Tauchtiefe schwebend gehalten wird
Auftriebes einer Unterwasserkammer, durch die
diese in einer einstellbaren Tauchtiefe schwebend gehalten wird
Anmelder:
Blue Meridian Company, Inc.,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Berkenfeld
und Dipl.-Ing. H. Berkenfeld, Patentanwälte,
5000 Köln-Lindenthal 1, Universitätsstr. 31
Als Erfinder benannt:
Peter Robin Gimbel, New York, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. Oktober 1965 (501 953)
messer vorgesehen ist, der an einem in dieser vertikal verschiebbaren Rohr befestigt ist, dessen offene
Enden über die Auftriebskammer hinaus in das diese umgebende Wasser ragen und dessen im Inneren derselben
befindlicher Teil eine Öffnung aufweist, die eine Verbindung zwischen dem Kammerinnenraum
und dem umgebenden Wasser herstellt, wobei der Wasserstandsmesser mit Abstand über der Oberkante
dieser Öffnung angeordnet ist und über elektrische Steuermittel Absperrventile in einen Druckluftbehälter
mit der Auftriebskammer verbindenden Luftzufuhrleitungen selbsttätig öffnet, sobald er vom Wasserspiegel
in der Auftriebskammer erreicht wird, während Luft aus dieser über die Verbindungsöffnung
nach außen entweicht, wenn der Wasserspiegel bis unter deren Oberkante absinkt.
Durch diese erfindungsgemäße Einrichtung wird der Taucher von sämtlichen Arbeiten befreit, die er
bei den bekannten Einrichtungen zum Beibehalten der einmal eingestellten Tauchtiefe ausführen mußte.
Er kann sich vollständig seiner eigentlichen Forschungs- oder Beobachtungsarbeit widmen. Die erfindungsgemäße
Einrichtung sorgt selbsttätig dafür, daß die Unterwasserkammer zum Vergrößern der Tauchtiefe
mit Druckluft beblasen wird, falls sich die einmal eingestellte Tauchtiefe durch Wasserströmungen,
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Luft über das Rohr 15 nach außen abgeführt und die Größe der Luftblase dadurch verringert. Im Ergebnis
verringert sich damit der Auftrieb.
Bei einer Abwärtsbewegung des Rohres 15 in der Auftriebskammer 10 wird der Wasserstandsmesser 22
mit dem Wasser an oder unterhalb der Luft/Wasser-Grenzfläche der Blase in Berührung gebracht. Bei
einer Berührung mit Wasser bewirkt der Wasserstandsmesser 22, daß Luft der Auftriebskammer 10
Die Erfindung sieht weiter vor, daß zum Verhindern des Herausziehens des verschiebbaren Rohres"
aus der Auftriebskammer ein an diesem vorgesehener Anschlag dient.
Infolge der einfachen Bedienung der eben beschriebenen erfindungsgemäßen Einrichtung ergibt
sich ein narrensicherer Betrieb, der noch dadurch unterstützt wird, daß die Anzahl komplizierter und
Temperaturänderungen, Zunahme oder Abgabe von Gewicht oder aus sonstigen Gründen verändern
sollte.
In zweckmäßiger Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß die Einstellbarkeit des Wasserstandsmessers
nach unten durch einen Anschlag derart begrenzt ist, daß seine Unterkante nicht bis zur Oberkante
der Verbindungsöffnung verschoben werden kann.
Dadurch wird verhindert, daß der Wasserstands- 10 zugeführt wird, um die Größe der Luftblase zu
messer auch bei richtiger Tauchtiefe mit Luft in Be- erhöhen. Damit erhöht sich der Auftrieb,
rührung gerät und damit die Luftzufuhrleitungen Durch Einstellen des vertikalen Abstandes zwi-
öffnet, was zu einem unbeabsichtigten Verringern sehen dem Wasserstandsmesser 22 und der Oberder
Tauchtiefe führen würde. kante der Öffnung 15 α wird die Regelempfindlich-
Zum Bedienen der erfindungsgemäßen Einrich- *5 keit der Einrichtung und ihr Ansprechvermögen ertung
bzw. zum Einstellen der Tauchtiefe ist vor- höht. Es wurde gefunden, daß ein Abstand in der
gesehen, daß zum Verschieben des Rohres samt Größenordnung von etwa 6 bis 18 mm ein zufrieden-Wasserstandsmesser
und Verbindungsöffnung ein stellendes Ansprechvermögen und eine zufriedenstelan
dem unter aus der Auftriebskammer hinaus- lende Regelung der Einrichtung zum Schwebendhalragenden
Ende des Rohres angeordneter Handgriff 2° ten einer Unterwasserkammer in einer gewünschten
dient. Tauchtiefe ergibt.
Gemäß F i g. 1 der Zeichnung ist eine frei flutende Auftriebskammer 10 vorgesehen, die in ihrem oberen
Abschnitt eine Luftblase enthält. Im Boden der Auftriebskammer 10 sind Öffnungen 10 c vorgesehen,
die einen Zugang in das Innere der Auftriebskammer 10 zum Einstellen der dort befindlichen Teile ermöglichen.
Die Öffnungen 10 c gestatten auch das Eindringen des Wassers und damit das Fluten der Kam-
an den Einstellvorgängen beteiligter Konstruktions- 3° mer 10. Um ein Schwappen des in der Auftriebsteile
auf einem Minimum gehalten wird. Wegen der kammer 10 vorhandenen Wassers zu vermindern bzw.
Einfachheit und unkomplizierten Bedienungsweise zu dämpfen, sind im Inneren der Auftriebskammer
und Wirksamkeit der Auftriebs-Regeleinrichtung Trennwände 11 vorgesehen, die an unter gegenseitiwird
der sie bedienende Taucher nicht von seinen gern Abstand oben und unten angeordneten Voreigentlichen
Unterwasserarbeiten abgehalten. Er 35 sprängen 12 befestigt sind. Im oberen Teil der Aufbraucht
lediglich das Rohr vertikal heraufzuschieben triebskammer 10 sind Lufteinlaßöffnungen 10 α und
oder herunterzuziehen, um den Auftrieb zu erhöhen
oder abzusenken.
oder abzusenken.
Zum weiteren Verständnis wird die Erfindung im folgenden am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten
Ausführungsform weiter erläutert. Dabei ist
F i g. 1 ein Schnitt durch die Auftriebskammer,
F i g. 2 eine schematische Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Auftriebs-Regeleinrichtung,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines mit einer 45 Ende des Rohres 15 in dem offenen Zylinder 18, der
erfindungsgemäßen Auftriebs-Regeleinrichtung ver- an der Oberseite der Auftriebskammer 10 vorgesehen
sehenen Haifisch-Schutzkäfigs und ist. Zwischen der Innenseite des Zylinders 18 und
Fig. 4 ein Teilschnitt entlang der Linie 4-4 in dem Rohr 15 sind O-Ringe 19 vorgesehen, die zwi-Fig.
3. sehen dem Rohr 15 und dem Schacht 18 eine im
Bei der erfindungsgemäßen Auftriebs-Regeleinrich- 5° wesentlichen flüssigkeitsfeste Abdichtung bewirken,
rung hängt der Auftrieb von der Größe einer Luft- Im Inneren der Auftriebskammer 10 ist ein Anschlag
blase ab, die in einer frei flutbaren Auftriebskam- 20 in Form einer Stange mit geeigneten Mitteln an
mer vorgesehen ist. Durch Steuern der Größe der dem Rohr 15 befestigt. Der Anschlag 20 verhindert
Luftblase in der Auftriebskammer wird deren Auf- ein vollständiges Herausziehen des Rohres 15 aus
trieb gesteuert. Eine größere Luftblase ergibt einen 55 der Kammer 10. Der Wasserstandsmesser 22, welgrößeren
Auftrieb und eine kleinere Luftblase in der eher an einer Platte 24 befestigt ist, ist am Anschlag
Auftriebskammer ergibt weniger Auftrieb. 20 verstellbar gehaltert. Mit Hilfe der in die Platte
Gemäß der in F i g. 1 gezeigten Ausführungsform 24 eingeschraubten Schraube 25 läßt sich diese verist
der Wasserstandsmesser 22 an dem Rohr 15 be- tikal gegenüber dem Anschlag 20 verschieben. Beim
festigt, wobei er in einem Abstand oberhalb der 60 Drehen des gerändelten Knopfes 26 dreht sich die
Oberkante der in dem Rohr 15 vorgesehenen Öff- Schraube 25 und bewegt die Platte 24 und den an
nung 15 α angeordnet ist, und zwar dergestalt, daß dieser befestigten Wasserstandsmesser 22 in bezug
die Größe der in der Auftriebskammer 10 befind- auf die Oberseite des Anschlages 20 nach aufwärts
liehen Luftblase durch eine Vertikalverschiebung des oder abwärts. Dabei führt ein an dem Anschlag 20
Rohres 15 in der Kammer 10 geändert werden kann. 6g befestigter Führungsstift 28 die Platte 24. Ein lose
Bei einer Aufwärtsbewegung des Rohres 15 in der auf dem Stift 28 aufliegender Anschlag 28 α verhin-Auftriebskammer
10 wird, wenn die Öffnung 15 α in dert bei Anliegen an der Unterseite der Platte 24,
den Bereich der die Luftblase bildenden Luft gelangt, daß sich das untere Ende des Wasserstandsmessers
10 b vorgesehen. Zum Zuführen von Luft in die Auftriebskammer
10 stehen die Lufteinlaßöffnungen mit Luftleitungen 14 a bzw. 14 & in Verbindung.
Die in dem verschiebbaren Rohr 15 vorgesehene Öffnung 15 α schafft eine Verbindung mit dem dieses
umgebenden Wasser. Mit dem Handgriff 16 kann das Rohr 15 vertikal in der Auftriebskammer 10 verschoben
werden. Dabei verschiebt sich das obere
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unter die Oberkante der im Rohr 15 vorgesehenen steuert, so daß Luft aus einem der Druckluftbehälter
Öffnung 15 α bewegt. Wie in den Zeichnungen dar- 35 über die Leitungen 36, 38 und 14 α und die Öffgestellt,
bezeichnet S den Abstand, der das untere nungen 10 α in den oberen Abschnitt der Auftriebs-Ende
des Wasserstandsmessers 22 und die Oberkante kammer 10 strömen kann. Das Einströmen der Luft
der Öffnung 15 α trennt. Dieser Abstand beeinflußt, 5 in die Auftriebskammer 10 dauert so lange an, bis
wie bereits gesagt, die Empfindlichkeit und das An- die nun entstehende Luftblase die Luft-Wassersprechvermögen
der Einrichtung. Je größer der Ab- Grenzfläche unter den Wasserstandsmesser 22 bestand
S ist, um so niedriger wird die Empfindlich- wegt. Wenn dies geschieht und die Luftzufuhr durch
keit und das Ansprechvermögen. Je kleiner der Ab- das Schließen der Magnetventile 34 und 34 b unterstand
S ist, um so größer ist die Empfindlichkeit und io brochen wird, wird die Luftblase in der Auftriebsdas
Ansprechvermögen. kammer 10 nun so stabilisiert, daß sich die Luft-Auf der oberen Wand der Auftriebskammer 10 ist Wasser-Grenzfläche zwischen dem unteren Ende des
ein geschlossener Schacht 29 vorgesehen. Dieser ge- Wasserstandsmessers 22 und der Oberkante der Öffstattet
das Einsetzen und das Verschieben nach oben nung 15 α in dem Rohr 15 befindet. Dieser Zustand
des Wasserstandsmessers 22, der Plattform 24 und 15 führt dazu, daß sich der Haifisch-Schutzkäfig auf
der zugehörigen Elemente. einer bestimmten Tiefe unter der Oberfläche gering-Ein
elektrisches Kabel 30 ist an das obere Ende fügig pendelnd hält. Von Zeit zu Zeit wird lediglich
des Wasserstandsmessers 22 angeschlossen und führt infolge von Welleneinwirkung oder anderer äußerer
von diesem aus durch eine Öffnung 10 d im Boden Einflüsse, die auf die Auftriebs-Regeleinrichtung
der Auftriebskammer 10 zu einem geeigneten elek- ao einwirken, Luft in der beschriebenen Weise aus dietrischen
Stromkreis und einer elektrischen Kraft- ser abgeleitet oder in diese eingeführt, während sich
quelle, z. B. einer Batterie 37. die Auftriebs-Regeleinrichtung selbst in etwa auf
Der Gesamtaufbau der Auftriebs-Regeleinrichtung einer gegebenen Tiefe im Gleichgewicht befindet,
wird schematisch in F i g. 2 gezeigt. In dieser ist das Falls der Haifisch-Schutzkäfig auf erne größere
elektrische Kabel 30 an den Stromkreis 31 und den 25 Tiefe gebracht werden soll, wird das Rohr 15 in der
Batteriesatz 37 angeschlossen. Der Stromkreis dient Auftriebs-Regelkammer 10 nach oben verschoben, so
zum Betätigen und Steuern der Magnetspulen 32, daß die Öffnung 15 α Luft in die Umgebung abläßt,
welche die Absperrventile 34 öffnen oder schließen. Damit wird die Größe der Luftblase herabgesetzt
Diese Ventile steuern die Druckluft zu den Luft- und der Auftrieb verringert, so daß der Käfig ent-
zufuhrleitungen 14 a, um der Auftriebskammer 10 30 sprechend sinkt. Wenn die gewünschte größere Tauch-
Luft über die Einlaßbohrungen 10 a zuzuführen. tiefe erreicht ist, wird die Größe der Luftblase mit
Druckluftbehälter, wie Preßluftflaschen 35, von denen einer Abwärtsbewegung des Rohres 15 erhöht, bis
jeweils nur eine benutzt wird, während andere als die Luftblase in der Kammer 10 die Größe ange-
Reserve dienen, stehen über die Leitungen 36 und nommen hat, die den Käfig im Gleichgewichtszustand
38 mit den Luftzufuhrleitungen 14 α und 14 b in Ver- 35 hält.
bindung. Dazu werden die Ventile 34 α zur Zuleitung Wenn der Käfig nach oben und näher an die
von Luft über die öffnungen 10 b und die Leitungen Oberfläche gebracht werden soll, wird das Rohr 15
14 b in die Kammer 10 von Hand betätigt, um not- in der Auftriebs-Regelkammer 10 nach unten gefalls
Wasser aus der Kammer 10 herauszudrücken zogen. Der Wasserstandsmesser 22 kommt dann mit
und damit den Auftrieb für eine Aufwärtsbewegung 40 dem Wasser unterhalb der Luft-Wasser-Grenzfläche
an die Wasseroberfläche zu erhöhen. der Blase in der Auftriebskammer 10 in Berührung.
Wenn die Einrichtung an dem in F i g. 3 gezeigten, Darauf betätigt der Wasserstandsmesser 22 die Maim
wesentlichen aus Stäben 44 gebildeten Haifisch- gnetspulen 32 und öffnet die Ventile 34, um mehr
Schutzkäfig 40 an einer geeigneten Stelle befestigt ist, Luft in die Auftriebskammer 10 einzuleiten. Damit
wird das Rohr 15 heruntergezogen, so daß sich die 45 erhöht sich die Größe der in dieser befindlichen
Öffnung 15 α auf ihrer niedrigsten Höhe in der Auf- Luftblase und die Auftriebskraft. Diese bewirkt, daß
triebskammer 10 befindet. Das heißt, daß die Ein- sich der Käfig nach oben auf einen neuen, höheren
richtung dann auf maximalen Auftrieb eingestellt ist. Stand bewegt. Wie bereits vorstehend angegeben
Dann wird der Haifisch-Schutzkäfig über Bord ge- wurde, hält die Zufuhr von Luft an, bis der Wasserworfen.
Die in der Auftriebskammer 10 eingeschlos- 5° stand der Luft-Wasser-Grenzfläche der Blase in der
sene Luft hält den Käfig in einer aufrecht schwim- Auftriebskammer 10 frei wird oder sich aus der Bemenden
Stellung. rührung mit dem Wasserstandsmesser 22 nach unten Darauf wird das Rohr 15 in der Auftriebskammer verschiebt. Auf diesem neuen, höheren Niveau kann
10 nach oben bewegt. Bei der Aufwärtsbewegung des der Käfig dann durch Einstellen der Größe der Luft-Rohres
15 in der Auftriebskammer 10 dringt die Öff- 55 blase in der Einrichtung auf diejenige Größe stabilinung
15 α in die Luftblase in der Auftriebskammer siert werden, die den Käfig im Gleichgewichts- bzw.
ein und Luft wird über die Öffnung 15 α und das Schwebezustand hält.
Rohr 15 in das umgebende Wasser abgeleitet. Der Wie die F i g. 3 zeigt, ist die Auftriebskammer 10
Auftrieb wird dadurch verringert und der Käfig sinkt oben an dem Haifisch-Schutzkäfig 40 befestigt. Zum
in die Tiefe. Während des Austritts der Luft steigt 60 Eintritt in den Käfig bzw. Austritt aus diesem dient
der Wasserspiegel der Luft-Wasser-Grenzfläche der die Tür 45. An den oberen Seitenkanten des Käfigs
Blase in der Auftriebskammer 10 nach oben, bis der 40 sind mit Schaumkunststoff 47 gefüllte Schwim-Wasserspiegel
den Wasserstandsmesser 22 berührt. mer 46 befestigt, die den notwendigen Auftrieb er-Das
Wasser aktiviert den Wasserstandsmesser 22, geben. Durch in den Haifisch-Schutzkäfig eingebrachweicher
mittels eines Schwimmers oder über die elek- 65 ten Ballast wird der von den Schwimmkörpern 46
irische Leitfähigkeit des Wassers betätigt werden aufgebrachte positive Auftrieb überwunden. Der von
kann. Über den elektrischen Steuerkreis werden die der Regeleinrichtung erzeugte Auftrieb bzw. Abtrieb
Magnetspulen 32 zum Öffnen der Ventile 34 ge- steuert dann das Schweben.
Die Druckluftflaschen 35 sind in gegenüberliegenden Ecken des Käfigs 40 angeordnet.
Die elektrischen Teile der Einrichtung sind auf einer Platte 48 montiert, die an der Innenseite des
Haifisch-Schutzkäfigs 40 angeordnet ist.
Naturgemäß lassen sich auch verschiedene andere Geräte mit der erfindungsgemäßen Auftriebs-Regeleinrichtung
ausrüsten. Als solche seien z. B. Seeminen oder andere Sprengkörper, die in Zusammenwirkung
mit dem Auftriebs-Regelsystem auf einer vorgegebenen und/oder veränderlichen Tiefe unter der
Oberfläche einer Wassermasse gehalten werden müssen, genannt. Beim Einsatz der Auftriebs-Regeleinrichtung
bei einem derartigen Sprengkörper können Mittel, wie z.B. Zeitsteuermittel und/oder Druck-
oder Tiefenmesser, zum Betätigen des Rohres 15 verwendet werden, damit die Mine oder der Sprengkörper
und die Auftriebs-Regeleinrichtung auf einer vorgegebenen Tiefe oder einer veränderlichen Tiefe gehalten
werden, was von dem Programm abhängt, das in die Zeitsteuervorrichtung und/oder Tiefenmeßvorrichtung
eingegeben wurde, die mit der Auftriebs-Regeleinrichtung zusammenwirken und diese steuern.
Andere Geräte, die mit der erfindungsgemäßen Auftriebs-Regeleinrichtung ausgerüstet sein können,
sind z. B. Unterwasserkameras oder mit Meßgeräten versehene Unterwasser-Beobachtungsvorrichtungen.
Naturgemäß kann an Stelle von Luft als in der Auftriebskammer verwendetes gasförmiges Medium
auch irgendein anderes geeignetes Gas verwendet werden, wie z. B. Sauerstoff oder ein sauerstoffhaltiges
Gas, ζ. B. Sauerstoff-Helium-Mischungen, und sogar Gase, die keinen Sauerstoff enthalten, wie z. B.
Helium und Stickstoff, vorausgesetzt, daß diese Gase keine zu große Löslichkeit in Wasser zeigen und mit
diesem praktisch nicht reagieren.
Claims (4)
1. Einrichtung zum kontinuierlichen Regem des Auftriebes einer Unterwasserkammer, durch
die diese in einer einstellbaren Tauchtiefe schwebend gehalten wird, wobei die Größe einer Luftblase
in einer mit dem umgebenden Wasser ständig in Verbindung stehenden Auftriebskammer
durch Einlassen oder Auslassen von Druckluft in diese bzw. aus dieser verändert wird, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Auftriebskammer (10) ein einstellbarer elektrischer Wasserstandsmesser (22) vorgesehen ist, der an
einem in dieser vertikal verschiebbaren Rohr (15) befestigt ist, dessen offene Enden über die Auftriebskammer
hinaus in das diese umgebende Wasser ragen und dessen im Inneren derselben
befindlicher Teil eine Öffnung (15«) aufweist, die eine Verbindung zwischen dem Kammerinnenraum
und dem umgebenden Wasser herstellt, wobei der Wasserstandsmesser (22) mit Abstand
über der Oberkante dieser Öffnung angeordnet ist und über elektrische Steuermittel (30, 31,32)
Absperrventile (34, 34 b) in einen Druckluftbehälter (35) mit der Auftriebskammer (10) verbindenden
Luftzufuhrleitungen (14 a, 36) selbsttätig öffnet, sobald er vom Wasserspiegel in der
Auftriebskammer (10) erreicht wird, während Luft aus dieser über die Verbindungsöffnung
(15 a) nach außen entweicht, wenn der Wasserspiegel bis unter deren Oberkante absinkt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellbarkeit des Wasserstandsmessers
(22) nach unten durch einen Anschlag (28 a) derart begrenzt ist, daß seine Unterkante
nicht bis zur Oberkante der Verbindungsöffnung (15a) verschoben werden kann.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben des
Rohres (15) samt Wasserstandsmesser (22) und Verbindungsöffnung (15 a) und damit zum Einstellen
der Tauchtiefe ein an dem unten aus der Auftriebskammer (10) hinausragenden Ende des
Rohres (15) angeordneter Handgriff (16) dient.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verhindern des Herausziehens
des verschiebbaren Rohres (15) aus der Auftriebskammer (10) ein an diesem vorgesehener
Anschlag (20) dient.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 401917;
USA.-Patentschriften Nr. 3 190 256, 3 179 962,
887 976.
Französische Patentschrift Nr. 401917;
USA.-Patentschriften Nr. 3 190 256, 3 179 962,
887 976.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 618/46 9.68 ® Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US501953A US3335685A (en) | 1965-10-22 | 1965-10-22 | Buoyancy control system and devices employing same |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1278867B true DE1278867B (de) | 1968-09-26 |
Family
ID=23995704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB89380A Pending DE1278867B (de) | 1965-10-22 | 1966-10-15 | Einrichtung zum kontinuierlichen Regeln des Auftriebes einer Unterwasserkammer, durch die diese in einer einstellbaren Tauchtiefe schwebend gehalten wird |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3335685A (de) |
| BE (1) | BE688504A (de) |
| DE (1) | DE1278867B (de) |
| GB (1) | GB1110630A (de) |
| NL (1) | NL6615020A (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US3416478A (en) * | 1967-07-18 | 1968-12-17 | Wesley K. Markham | Watercraft |
| US3732838A (en) * | 1968-10-08 | 1973-05-15 | F Kriedt | Submersible salvage unit and method of operation |
| US4341173A (en) * | 1980-03-03 | 1982-07-27 | General Dynamics, Pomona Division | Hydropulse underwater propulsion system |
| US4372239A (en) * | 1980-03-03 | 1983-02-08 | General Dynamics, Pomona Division | Undersea weapon with hydropulse system and periodical seawater admission |
| US4548148A (en) * | 1983-01-25 | 1985-10-22 | Bloomfield Iii John W | Glass bottom boat |
| US9921327B2 (en) | 2015-03-25 | 2018-03-20 | Cgg Services Sas | Submerged front end buoy |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR401917A (fr) * | 1909-04-09 | 1909-09-21 | Luiz De Mello Marques | Dispositif de plongée pour sous-marins et appareils similaires |
| US2887976A (en) * | 1953-10-13 | 1959-05-26 | Clinton R Hanna | Hovering apparatus for submarines and other buoyant objects |
| US3179962A (en) * | 1963-12-24 | 1965-04-27 | John C Shear | Flotation apparatus and mechanical control therefor |
| US3190256A (en) * | 1964-06-18 | 1965-06-22 | Emerson D Buie | Underwater vehicle |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3252439A (en) * | 1961-12-07 | 1966-05-24 | Shell Oil Co | Underwater oil gathering installation |
-
1965
- 1965-10-22 US US501953A patent/US3335685A/en not_active Expired - Lifetime
-
1966
- 1966-10-12 GB GB45691/66A patent/GB1110630A/en not_active Expired
- 1966-10-15 DE DEB89380A patent/DE1278867B/de active Pending
- 1966-10-19 BE BE688504D patent/BE688504A/xx unknown
- 1966-10-24 NL NL6615020A patent/NL6615020A/xx unknown
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR401917A (fr) * | 1909-04-09 | 1909-09-21 | Luiz De Mello Marques | Dispositif de plongée pour sous-marins et appareils similaires |
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| US3179962A (en) * | 1963-12-24 | 1965-04-27 | John C Shear | Flotation apparatus and mechanical control therefor |
| US3190256A (en) * | 1964-06-18 | 1965-06-22 | Emerson D Buie | Underwater vehicle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE688504A (de) | 1967-04-19 |
| NL6615020A (de) | 1967-04-24 |
| GB1110630A (en) | 1968-04-24 |
| US3335685A (en) | 1967-08-15 |
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