DE2559034A1 - Flachdruck-vervielfaeltigungsvorrichtung und -verfahren - Google Patents
Flachdruck-vervielfaeltigungsvorrichtung und -verfahrenInfo
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Description
20600 Chagrin Blvd.,
Cleveland, Ohio 44122, USA
Cleveland, Ohio 44122, USA
Flachdruck-Vervielfältigungsvorrichtung und -verfahren
Die Erfindung betrifft das Gebiet des Drückens oder Vervielfältigens
und bezieht sich insbesondere auf eine Flachdruck-Vervielfältigungsvorrichtung
und ein Flachdruck-Vervielfältigungsverfahren,
bei denen durch Bedrucken eines Kopierblattes mit jedem von zwei Druckwerken eine Doppelbedruekung
vorgenommen wird.
Beispiele dieser Vorrichtungsgattung sind von der Anmelderin hergestellte Vervielfältigungsmaschinen, wie z.B. der
Multilith-Vervielfältiger Modell 2675. Diese spezielle Vorriehfcmg
ist eine Flachdruck-Vervielfältigungsmaschine für Büros und Druckereien, die Doppelbedruckungen auszuführen
haben. Derartige Maschinen sind in der Lage, Kopierblätter doppelt, beispielsweise mit zwei verschiedenen Farben, auf
derselben Seite oder durch Zwischenschaltung einer Wendevorrichtung zwischen die zwei Druckwerke ein einzelnes Kopierblatt
auf beiden Seiten zu bedrucken. Jedes Druckwerk ist mit selbsttätiger Druckform-Eingabe und -Ausstoßung entsprechend
bekannter mechanischer Ausführungsformen ausgestattet. Vorrichtungen dieser Art sind allgemein bekannt
und seit langem erfolgreich im Einsatz.
ORIGINAL INSPECTED /2
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Im Zuge der zunehmenden Verwendung von ■Vervielfältigungsmaschinen in Büro systemen, wo viele kleine Auflagen benötigt
werden, wurden einige Vervielfältigungsvorrichtungen entwickelt, bei denen Druckformen jeweils einzeln aus einem
Druckformenstapel oder aus einer Vorrichtung zum Herstellen von Druckformen eingegeben und nacheinander jede Druckform
selbsttätig am Formzylinder befestigt wird, die erforderliche Anzahl von Kopien gedruckt werden und die Druckform ausgestoßen
wird, wobei sich dieser Vorgang bei jeder neuen Druckform wiederholt.
Bis zum Zeitpunkt der Erfindung wurde keine Lösung für die Automatisierung der Druckformeingabe in Vervielfältigungsvorrichtungen mit zwei Druckwerken gefunden, die sehr praktisch
gewesen wäre. Dies rührt daher, daß eine Vorrichtung zur Eingabe von Druckformen in zwei Druckwerke von Natur aus
verwickelt aufgebaut und teuer ist, zum anderen geht es auf die Schwierigkeiten zurück, die sich bei dem Versuch ergeben,
jedem Druckwerk eine Druckform zuzuführen, die mit der dem anderen Druckwerk gleichzeitig zugeführten Druckform in
richtiger Beziehung steht.
Das Drucken mit zwei Aufdrucken je Blatt war demgemäß normalerweise
auf ziemlich hohe Auflagezahlen beschränkt, bei denen die von der Bedienungsperson aufzubringende Zeit für das
Aufbringen und Abnehmen der Druckformen an den beiden Formzylindern im Vergleich mit der Gesamtdruckzeit nicht sonderlich
ins Gewicht fiel. Aus vielen Gründen, insbesondere der Wirtschaftlichkeit und des Umweltschutzes, wird es immer
wichtiger, Doppelbedruckungen, gewöhnlich in Form des als "Duplexing" bekannten beidseitigen Bedrückens des Blattes,
vorzunehmen. Dies trifft auch auf kleine "systemgebundene" Druckauflagen zu. Im letzteren Falle muß die Bedienungsperson
für die richtige Auswahl, das Aufbringen und Abnehmen der Druckformen nicht nur große Aufmerksamkeit, sondern auch
viel Arbeitszeit, die einen sehr hohen Anteil der Gesamtdruckzeit ausmacht, widmen. Diese Verrichtungen sind für die
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Bedienungsperson extrem lästig und lenken ihre Aufmerksamkeit
von gleichermaßen wichtigen Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Vervielfältigungsprozess insgesamt ab.
Bei bestimmten bestehenden Systemen ist zwar für ein selbsttätiges
Zuführen und Abführen der Druckformen zu und aus den beiden Druckwerken gesorgt, jedoch muß die Bedienungsperson
noch immer in sehr bedeutendem Umfange eingreifen, da die Druckformen an den getrennten Druckwerken so gestapelt
und aufeinander abgestimmt werden nüssen, daß jede Druckform
zur zugehörigen Druckform im anderen Stapel in richtiger Beziehung steht, damit dasselbe Kopierblatt bedruckt wird.
Werden in dieser Hinsicht Fehler gemacht, so läßt sich diese Tatsache von der Bedienungsperson nicht ohne weiteres feststellen,
und das Ergebnis könnte ein sehr großer Aufwand an Zeit und Material sein. Außerdem gestatten diese Systeme
nicht das selbsttätige Beschriften oder Bezeichnen von Druckformen von einem gegebenen Satz Originalvorlagen aus, noch
das selbsttätige Zuführen solcher Druckformen zu den Druckwerken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der sich Druckformen selbsttätig den beiden
Druckwerken einer Vervielfältigungsvorrichtung mit zwei Druckwerken zuführen lassen.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Druckformen für beide Druckwerke von einem einzelnen Druckformenvorrat
kommen, wobei die Druckformen abwechselnd zugeführt werden, zuerst einem Druckwerk und dann dem anderen.
Dieser Wechsel erfolgt automatisch ohne Überwachung durch die Bedienungsperson, die lediglich dafür zu sorgen hat, daß das
Stapeln oder reihenweise Abströmen der Druckformen mit einem im voraus festgelegten Plan übereinstimmt, nach dem jedes
gleichzeitig einzusetzende Druckformen-Paar im Stapel oder Strom Seite an Seite angeordnet wird. Die Erfindung schafft
die Möglichkeit, alle Druckformen in der Reihenfolge der
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Seitenzahl zu stapeln, die richtige Druckform dem richtigen Druckwerk selbsttätig zuzuführen und dann die beidseitig
bedruckten Kopierblätter in der der Seitenzahl entsprechenden richtigen Reihenfolge an Aufnahmebehälter einer Zusammentragevorrichtung
abzugeben.
Dies ist wichtig, nicht nur vom Standpunkt der Einfachheit der Vorrichtung und der Arbeitsweise aus gesehen, die eine
erhöhte Genauigkeit sichert, sondern weiterhin deshalb, weil nur eine einzige Druckformen-Zuführvorrichtung benötigt wird,
wodurch sich die Kosten für die Anlage in bedeutendem Maße erniedrigen. Da Punktionen im Zusammenhang mit der Druckformzuführung
normalerweise zum großen Teil während der Zeitspanne durchgeführt werden, die eine Druckauflage in Anspruch nimmt,
können die durch eine einzige Druckformeneingabevorrichtung gebotene Bequemlichkeit und Kostensenkung erfolgreich wahrgenommen
werden, ohne dafür irgendeine bedeutsame Verlangsamung im Gesamtablauf in Kauf nehmen zu müssen.
Die Erfindung betrifft nicht nur die gerade beschriebene Arbeitsweise,
sondern bezieht sich auch auf eine Vorrichtung, die sich rasch auf andere Arbeitsweisen umstellen läßt. So
kann die Vorrichtung nach der Erfindung beispielsweise ohne weiteres so umgestellt werden, daß jedes Kopierblatt auf einer
Seite zwei Aufdrucke erhält, wobei die beiden zum Bedrucken benutzten Druckformen für jede neue Auflage beide ausgewechselt
werden. Auch kann die Vorrichtung beispielsweise so umgestellt werden, daß in einem der Druckwerke ein fester bzw. unveränderter
Aufdruck vorgenommen wird und daß neue Druckformen selbsttätig nacheinander nur dem anderen Druckwerk zu Beginn
jeder Auflage zugeführt werden, und dies läßt sich so einrichten, daß der bei jeder Auflage selbsttätig ausgewechselte
Aufdruck entweder auf die gleiche Seite des Kopierblattes wie der unveränderte Aufdruck oder auf die entgegengesetzte
Seite des Kopierblattes gedruckt wird. Schließlich ist es ohne weiteres möglich, die Vorrichtung nach der Erfindung
so umzuschalten, daß nur ein Druckwerk zum Bedrucken einer Seite jedes Kopierblattes in herkömmlicher Weise benutzt wird.
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Ein wichtiger Vorteil der Erfindung besteht darin, daß es möglich ist, Druckformen selbsttätig von einem gegebenen
Satz Originalvorlagen aus zu beschriften oder zu bezeichnen und diese Druckformen selbsttätig den Druckwerken zuzuführen.
Die Erfindung ist außerdem auf Vervielfältigungsverfahren gerichtet, nach denen die Vorrichtung so betrieben wird,
daß eine Vielzahl von verschiedenen angestrebten Ergebnissen sehr direkt und rasch erzielt wird, ohne daß sich die Vorrichtung
durch den Einbau verwickelter automatischer Steuerungen übermäßig verteuert.
Im Zusammenhang mit dem Problem der richtigen Orientierung
von Druckformen wäre es beispielsweise bei den herkömmlichen Kopierblatt-Wendevarichtungen notwendig, daß die Druckformen
eine Blattseite mit dem oberen Rand der Seite voraus und die andere Blattseite mit dem unteren Rand der Seite voraus bedrucken,
und hierzu wäre es normalerweise erforderlich, daß jede zweite Druckform im Stapel umgedreht ist, damit der Kopfteil
des Aufdruckes an beiden Seiten der fertigen Kopierblätter in die gleiche Richtung weist. Dadurch kann es jedoch auch
zu weiteren Schwierigkeiten kommen, da die Kopierblätter jetzt so ausgerichtet sein werden, daß zuerst vom oberen Rand und
dann vom unteren Rand ausgehend gedruckt werden kann. Dies ergibt Komplikationen bei dem Versuch, den Aufdruck auf
nebeneinanderliegenden Seiten auf gleicher Seitenhöhe, d.h. mit gleicher Breite des oberen Randes erscheinen zu lassen,
eine Bedingung, die sehr wünschenswert ist, um ein gefälliges Aussehen einer fertigen Broschüre bzw. Druckschrift zu erzielen.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden diese Schwierigkeiten
weitgehend dadurch vermieden, daß die Druckformen und die Kopierblätter rechtwinklig zu ihren vertikalen Kanten,
die gewöhnlich die längeren Blattkanten sind, zugeführt werden, so daß die Seitenkanten der Seite jetzt während des
Drückens zu den voreilenden und nacheilenden Kanten werden. In diesem Falle weisen die Köpfe sowohl der Druckformen als
auch der Kopierblätter während der Druckvorgänge in eine einzige Richtung, so daß Schwankungen am oberen Rand der
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Seite lediglich durch Beschriften oder Bezeichnen aller Druckformen im gleichen Abstand vom oberen Rand ohne weiteres
ausgeglichen werden können, und alle Druckformen können an der Eingabestelle in einer Richtung angeordnet werden - oder
alle Originalvorlagen können der Vorrichtung zum Herstellen von Druckformen mit gleicher Orientierung hintereinander
zugeführt werden -, wobei ein Schütteln der Blätter an der Eingabestelle vor dem Drucken durch die Bedienungsperson
nicht erforderlich ist.
Ein weiteres, Teil der Erfindung bildendes Verfahren betrifft das weitgehend automatische Drucken von vierseitigen Signaturen
in zwei Durchgängen. Fach Aufbringen auf das Druckwerk werden mit einem ersten Druckformen-Paar an einem doppelt langen
Kopierblatt von etwa 27,9 · 43»2 cm an entgegengesetzten
Seiten beispielsweise die Seiten 1 und 3 gedruckt. Bach diesem Durchgang wird der Kopierblattstapel um 180° gedreht oder
umgedreht und erneut bedruckt. Hierbei werden auf den entgegengesetzten Seiten des Kopierblattes mit einem anderen, selbsttätig
zugeführten Druckformen-Paar die Seiten 2 und 4 - oder 4 und 2 - gedruckt, so daß sich eine vierseitige Signatur ergibt, die gefaltet und als Broschüre bzw. Druckschrift verwendet
werden kann. In diesem Falle müssen die Druckformen an der Eingabestelle zur Erfüllung der Erfordernisse des
Verfahrens im voraus entsprechend angeordnet werden, damit die Seitenköpfe für die aufeinanderfolgenden Durchgänge abwechselnd
nach links und nach rechts gerichtet sind.
Vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den Ansprüchen gekennzeichnet. Wenngleich die nachstehende Besehreibung der
Erfindung hauptsächlich von einer Offset-Vervielfältigungsvorrichtung ausgeht, so versteht es sich doch, daß die Grundgedanken
der Erfindung weitgehend und in gleichem Maße auch auf Vervielfältigungsvorrichtungen anderer Typen anwendbar
sind.
In der Zeichnung zeigt:
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Fig. 1 einen schematischen Aufriß einer Vervielfältigungsvorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Aifriß in vergrößertem Maßstab eines Details,
zeigend die Umlenkvorrichtung zum Steuern der Bewegungsbahn der Druckformen,
Fig. 3 einen schematischen elektrischen Schaltplan für die Vorrichtung zum Steuern der Druckformeingabe
in die Vervielfältigungsvorrichtung,
Fig. 4 einen schematischen Aufriß einer der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung ähnlichen Vervielfältigungsvorrichtung,
bei der jedoch die Druckform-Eingabevorrichtung als Vorrichtung zum Herstellen von Druckformen ausgebildet ist,
Fig. 5 eine vereinfachte perspektivische Darstellung der Vorrichtung, zeigend die Orientierung der Druckformen
und ihre Auswirkung auf die Orientierung der Darstellung an den Kopierblättern,
Fig. 6 eine vereinfachte perspektivische Darstellung des sich nach dem in Fig. 5 erläuterten Vorgehen
ergebenden Kopierblattstapeis, zeigend die Beziehungen zwischen den Kopierblattdarstellungen
in einem zusammengetragenen Stapel fertiger Kopierblätter,
Fig. 7 einen schematischen elektrischen Schaltplan, zeigend, im Zusammenhang mit Fig. 3, eine Steuerung
zum Umschalten der Vervielfältigungsvorrichtung von doppelseitigem Drucken auf einseitiges Drucken
oder auf Drucken an beiden Seiten mit gleichbleibender Druckform für eine Seite,
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Fig. 8 und 9 schematische perspektivische Darstellungen des "Verfahrens zum Drucken einer vierseitigen
Signatur, und
Pig. 10 eine perspektivische Ansicht einer fertigen Signatur.
Die in Fig. 1 dargestellte Flachdruck-Vervielfältigungsvorrichtung
10 weist eine Haupteinheit 12 mit einem ersten Druckwerk 14 auf, zu dem ein Formzylinder 16, ein Gummituchzylinder
18, ein Druckzylinder 20, ein Färb- und Feuchtwerk 22 und eine herkömmlich ausgebildete Druckform-Übergabevorrichtung
24 gehören. Ein Kopierpapiervorratsbehälter 26 nimmt einen Stapel 27 aus Kopierpapier auf, dessen Blätter
nacheinander mittels eines Saugnapfanlegers 28 und eines Blattförderers 30 dem Walzenspalt zwischen dem Gummituchzylinder
18 und dem Druckzylinder 20 zugeführt werden. Vom Formzylinder 16 mittels einer herkömmlichen Druckformauastoßvorrichtung
abgenommene gebrauchte Druckformen werden in einer Ablage 32 für gebrauchte Druckformen abgelegt.
Eine mit der Haupteinheit 12 in Tandem angeordnete Zusatzvervielfältigungseinheit
42 weist ein zweites Druckwerk 44 auf, zu dem ein Formzylinder 46, ein Gummituchzylinder 48,
ein Druckzylinder 50, ein Färb- und Feuchtwerk 52 und eine
Druckform-Übergabevorrichtung 54 gehören.
Im ersten Druckwerk 14 bedruckte Kopierblätter werden dem zweiten Druckwerk 44 über einen Förderer 60 entweder direkt
oder nach dem Wenden mittels einer Wendevorrichtung zugeführt, zu der eine Rutsche 58 und ein Umlenkglied 59 gehören. Jedes
Blatt durchläuft den Walzenspalt zwischen dem Gummituchzylinder 48 und dem Druckzylinder 50 und wird dann durch einen Förderer
66 in einem Fach einer Zusammentragevorrichtung 64 abgelegt. Die von einer herkömmlich ausgebildeten Druckformausstoßvorrichtung
aus dem Formzylinder 46 ausgestoßenen gebrauchten Druckformen gelangen zu einer Ablage 62.
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Die Anzahl der von der Vervielfältigungsvorrichtung 10 gedruckten Kopien läßt sich in allgemein bekannter Weise mit
einem Zählwerk 70 überwachen bzw. steuern.
Die soweit beschriebene Vorrichtung stellt eine Flachdruck-Vervielfältigungsvorrichtung
eines allgemein bekannten Typs dar, mit der sich ein- oder zweiseitig doppelt bedruckte
Kopien herstellen lassen.
Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung eine Druckformeingabestation
auf, die bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel als Stapel-Zuführvorrichtung 100 ausgebildet ist, in die die
Bedienungsperson ein Stapel 102 aus Flachdruck-Druckformen einsetzen kann. Die Stapel-Zuführvorrichtung 100 ist so ausgelegt,
daß sie die Druckformen normalerweise einzeln dem Stapel 102 entnimmt und mittels einer Vorschubwalze 103 in
(Konverter bzw, FixiererL Richtung einer Druckform-Konversionsvorrichtung 106 vorschiebt,
die am Gestell der Haupteinheit 12 angeordnet ist. Ebenfalls am Gestell der Haupteinheit 12 sind ein Förderer 108, der
die Druckform-Konversionsvorrichtung 106 mit der Druckform-Übergabevorrichtung
24 verbindet, und eine Umlenkvorrichtung 110 angeordnet.
An der Zusatz-Vervielfältigungseinheit 42 ist ein zur Druckform-Übergabevorrichtung
54 fördernder Förderer 112 angeordnet, der an seinem freien Ende mit einem Förderer 114 verbunden
und über diesen an die Umlenkvorrichtung 110 angeschlossen ist. Der Förderer 114 bildet über dem ersten Druckwerk
14 eine Brücke, ist vorzugsweise in einem Scharnier oder Gelenk 116 gelagert und an seinem anderen Ende lösbar verbunden,
so daß er im Bedarfsfall in die in Fig. 1 mit gestrichelten Linien gezeichnete Stellung angehoben werden kann,
um freien Zugang zum Druckwerk 14 zu gewähren. Bei Bedarf läßt sich dieser Teil der Fördereinrichtung auch leicht abnehmen.
Die Druckform-Konversionsvorrichtung 106 hat eine schon bekannte
Konfiguration, ist mit einem eigenen Kraftantrieb
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ausgestattet und weist ein Paar Einzugswalzen 118, ein Paar Ausgabewalzen 120 und eine Führung 122 auf, die eine Druckformfolie
durch ein Lösungsbad in einer Schale 124 leitet. Abhängig vom Typ der zu verwendenden Druckformen können in der
Schale 124 verschiedene Fixier- oder Vorfeuchtlösungen
verwendet werden. Eine bevorzugte Lösung ist jedoch die von der Anraelderin unter dem Handelsnamen MULTILITH vertriebene
Sorte Nr. 200-1056, die Mehrzweck-Eigenschaften hat und geeignet
ist zum Konvertieren elektrostatisch kopierter Zinkoxidfolien für Flachdruck sowie zum Ätzen oder Vorfeuchten
von direkt beschrifteten oder bezeichneten Flachdruck-Druckformen.
Die Fördereinrichtung ist mit dem zur Haupteinheit 12 der Vervielfältigungsvorrichtung 10 gehörenden Kraftantrieb
mechanisch verbunden und durch diesen antreibbar. Die Förderer 112 und 114 sind mit dem Kraftantrieb der Zusatzvervielfältigungseinheit
42 in herkömmlicher Weise mechanisch verbunden und durch diesen antreibbar.
Die in Fig. 2 in Einzelheiten dargestellte Umlenkvorrichtung 110 weist Seitenplatten 126 auf, zwischen denen eine Welle
128 angeordnet ist, die um ihre Achse hin- und herdrehbar ist. An der Welle 128 ist ein Leitglied 130 befestigt, das zwei
Reihen gegensinnig gerichteter Finger 131 und 132 aufweist,
die auf eine aus der Druckform-Konversionsvorrichtung 106 austretende Druckform einwirken, um sie entweder dem Förderer
108 oder dem Förderer 114 zuzuleiten. An einem außerhalb der
Seitenplatte 126 liegenden Ende der Welle 128 ist ein Kurbelarm 134 befestigt, der an einem Ende über ein Zwischenglied
136 an den Stößel eines Magneten 138 und am anderen Ende an eine Zugfeder 140 angeschlossen ist.
Wie in Fig. 2 zu erkennen, spannt die Zugfeder 140 die Welle 128 normalerweise im Uhrzeigersinn vor und ist bestrebt, die
Finger 131 und 132 in ihren mit durchgezogenen Linien gezeichneten Stellungen zu halten, so daß eine aus der Druckform-Konversionsvorrichtung
106 austretende Druckform in Richtung
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des Förderers 114 gelenkt wird, wobei ihre voreilende Kante im Walzenspalt zwischen den Riemen des Förderers 114 und
einer Andrückwalze 142 erfaßt wird und sie auf diese Weise zum zweiten Druckwerk 44 befördert wird. Andererseits wird
die Welle 128 bei erregtem Magneten 138 gegen die Kraft der Zugfeder 140 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, wodurch die
Finger 131 und 132 in ihre mit gestrichelten Linien gezeichneten Stellungen verstellt werden. Der Finger 131 steht dann
zu hoch, als daß er die voreilende Kante einer aus der Druckform-Konversionsvorrichtung
106 austretenden Druckform abfangen könnte, so daß sich die Druckform infolge der Schwerkraftwirkung
auf die Oberseite des Förderers 108 auflegt und zum ersten Druckwerk 14 befördert wird.
Zum Hinführen bzw. Lenken der Druckformen einzeln nacheinander zum zugehörigen Druckwerk ist eine Steuerschaltung vorhanden,
zu der die in Fig. 1 gezeigten Fühlersehalter gehören, nämlich
ein zwischen der Vorschubwalze 103 der Stapel-Zuführvorrichtung
100 und den Einzugswalzen 118 der Druckform-Konversionsvorrichtung
106 angeordneter Fühlerschalter 144 für den Druckformeinlauf,
ein Fühlerschalter 145» der an einer Wartestellung kurz vor dem Formzylinder 16 des ersten Druckwerkes 14 angeordnet
ist und das Vorhandensein oder Fehlen einer die Einführung erwartenden Druckform abtastet, ein ähnlicher Fühlerschalter
146, der kurz vor dem Formzylinder 46 des zweiten Druckwerkes 44 angeordnet ist, sowie an den Förderern 108
und 114 angeordnete und den Druckformtransport überwachende
Fühlerschalter 195 und 196.
Fig. 3 zeigt als Beispiel eine Schaltung, mit der sich das Zuführen von Druckformen steuern läßt und bei der die Fühlerschalter
144, 145» 146, 195 und 196 mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 eingetragen sind. Zur Schaltung gehören Stromzuleitungen
148 und 150, zwischen denen die TeilStromkreise
angeschlossen sind.
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G 0 9 8 2 8 / Π 2 6 6
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Der Stromfluß in einem zwischen den Stromzuleitungen 148 und 150 angeschlossenen Leiter 152 wird durch einen Magneten
S1 freigegeben, der das Zuführen von Druckformen über die Vorschubwalze IO3 (Pig. 1) beispielsweise durch Einschalten
einer herkömmlichen Eintourenkupplung steuert. Die Steuerung des Stromflusses erfolgt mit einem Paar Kontaktstücke R6-1
eines nachfolgend näher zu beschreibenden Relais R6. Eine Uberbrückungsschaltung , die alternativ die Erregung des
Magneten S1 über einen Leiter 156 steuert, weist nachfolgend
näher zu beschreibende, normalerweise geöffnete Relaiskontaktstücke R5-1 und einen weiteren, parallelgeschalteten Leiter
158 auf, in den ein handbetätigter Momentdruckknopfschalter
160 eingebaut ist. Der Stromfluß in einem das oben erwähnte Relais R6 speisenden Leiter 162 wird durch Schalter in einem
Paar paralleler Leiter 162a und 162b gesteuert. In den Leiter 162a ist der Fühlerschalter 195, in den Leiter 162b der Fühlerschalter
196 eingebaut. Beide Fühlerschalter 195 und 196
wurden im Zusammenhang mit Fig. 1 bereits beschrieben. Den Leitern 162a und 162b sind weiterhin handbetätigte Wahlschalter
zugeordnet, nämlich dem Leiter 162a ein Wahlschalter 166a
und dem Leiter 162b ein Wahlschalter 166b. Die Wahlschalter
166a und 166b sind zur abwechselnden Betätigung mechanisch miteinander verbunden und verstellen sich auch gemeinsam mit
einem nachfolgend näher beschriebenen Wahlschalter 166.
Der Fühlerschalter 144 für den Druckformeinlauf ist über die eine seiner Anschlußklemmen mittels eines Leiters 164 mi"k der
Stromzuleitung 150 und an seiner anderen Anschlußklemme mit dem handbetätigten Wahlschalter 166 verbunden, dessen Schaltarm
entweder mit einem Kontaktstück 167 oder einem Kontaktstück 168 einen Stromkreis zu schließen vermag. Das Kontaktstück
167 ist einem Zweigstromkreis mit einem Leiter 170, in
den eine Relaisspule R1 eingebaut ist, zugeordnet und ist beim Aufbringen der ersten Druckform eines Druckform-Paares
am ersten Druckwerk 14 und der zweiten Druckform am zweiten Druckwerk 44 beteiligt. Das Kontaktstück 168 ist einem anderen
Zweigstromkreis 172 zugeordnet, der in Reihe eine Relaisspule R4
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und ein Paar normalerweise geöffnete Relaiskontaktstüeke
R3-1 eines nachfolgend näher zu beschreibenden Relais R3 aufweist, und ist beim Aufbringen der ersten Druckform eines
Druckformen-Paares am zweiten Druckwerk 44 und der zweiten Druckform am ersten Druckwerk 14 beteiligt. Wie weiter oben
erwähnt, ist der Wahlschalter 166 mit den Wahlschaltern 166a und 166b mechanisch verbunden und wird gemeinsam mit diesen
geschaltet, leiter 170* und 172* bilden Haltestromkreise
für die Relais E1 und R4. Der Leiter 170* weist in Reihenschaltung
normalerweise geöffnete Haltekontakte R1-2 des Relais R1 und normalerweise geschlossene Auslösekontakte
R2-2 eines nachfolgend beschriebenen Relais R2 auf. In ähnlüier
Weise weist der Leiter 172* normalerweise geöffnete Haltekontakte R4-2 des Relais R4 und normalerweise geschlossene
Auslösekontakte R2-3 des Relais R2 auf.
Ein Leiter 174 zwischen den Stromzuleitungen 148 und 150
weist normalerweise geöffnete Kontaktstücke R1-1 und R4-1 der Relais R1 und R4 auf, die parallelgeschaltet sind und
mit denen ein Paar normalerweise geschlossene Kontaktstücke R2-1 des Relais R2 in Reihe liegen, welche die Erregung des
Magneten 138 für die Steuerung des Leitgliedes 130 (Pig. 2)
steuern. Der Magnet 138 ist in den Leiter 174 ebenfalls in
Reihe geschaltet.
Die Stromversorgung des Relais R2 erfolgt über einen Leiter 176 mit Steuerung durch einen vom Fühlerschalter 145 gebildeten
Reihenschalter, der durch eine Druckform geschlossen wird, sobald diese am ersten Druckwerk 14 ankommt.
Die Stromversorgung des Relais R3 erfolgt über einen Leiter 178 mit Steuerung durch einen vom Fühlerschalter 146 gebildeten
Reihensehalter, der durch eine Druckform geschlossen wird, sobald diese am zweiten Druckwerk 44 ankommt.
Ein Leiter 180 versorgt parallelgeschaltete Magnete S2 und S3, die in bekannter Weise arbeiten, um auf mechanischem Wege
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das Einführen von Druckformen zu den Formzylindern 16 und des ersten und des zweiten Druckwerkes 14 bzw. 44 auszulösen.
Die Erregung der Magnete S2 und S3 geschieht mit Steuerung durch meliere Schalter, die alle im Leiter 180 in Reihe geschaltet
sind. Der erste von ihnen, der Schalter 182, wird kurzzeitig geschlossen, wann immer das zweite Druckwerk 44
in allgemein bekannter, nicht Teil der Erfindung bildender mechanischer Weise anzeigt, daß das Ausstoßen einer Druckform
aus dem Formzylinder 46 des zweiten Druckwerkes 44 ausgeführt ist. Die beiden anderen Reihenschalter sind von normalerweise
geöffneten Kontaktstücken R3-2 und R2-4 der Relais R3 und R2 gebildet. Außerdem steuern der Schalter 182 und die
Kontaktstückgruppen R3-2 und R2-4 die Erregung eines Relais R5, das in einem mit den Magneten S2 und S3 für die Druckform-Einführung
im Nebenschluß liegenden und von einem Leiter 184 gebildeten Stromkreis liegt.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Die Vorrichtung 10 wird eingeschaltet und die Druckwerke 14 und 44 arbeiten in der üblichen Weise im Leerlauf. Die Bedienungsperson,
die zuvor die Druckformen in der richtigen Reihenfolge zu einem Stapel 102 zusammengestellt hat, setzt
den Stapel 102 in den Aufnahmebehälter der Stapel-Zuführvorrichtung
100 ein. Für die Zwecke der unmittelbar folgenden Beschreibung wird angenommen, daß die Vorrichtung 10 auf
DοppeIbedruckung mit Bedruckung beider Seiten jedes Kopierblattes
geschaltet ist, und daß ein Orientierungsplan entsprechend Fig. 5 und 6 festgelegt wurde, der zeigt, daß die
Druckformen in einer der Seitenzahl entsprechenden Reihenfolge gestapelt sind, wobei die Druckform mit der der Seite
entsprechenden Darstellung im Stapel 102 zuoberst liegt, gefolgt von der Druckform für die Seite 2, der Druckform für
die Seite 3 usw.. In diesem Falle schaltet die Bedienungsperson den Wahlschalter 166 in die in Fig. 3 mit durchgezogenen
Linien gezeichnete Stellung, in der der Schaltarm des Wahlschalters 166 mit dem Kontaktstück 167 schließt, um die
erste Druckform jedes Paares dem ersten Druckwerk 14 zuzuleiten. Durch diese Schaltung erfolgt gleichzeitig das Schließen des
Wahlschalters 166a und das Öffnen des Wahlschalters 166b.
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Die Bedienungsperson drückt kurzzeitig den Druckknopfschalter 160, wodurch der Magnet S1 erregt wird, der eine Eintourenkupplung
einschaltet und die Bewegung der ersten Druckform, d.h. der Druckform zum Bedrucken der Seite 1, aus der Stapel-Zuführvorrichtung
100 heraus auslöst. Sobald die voreilende Kante der Druckform am Fühlersehalter 144 anstößt, wird der
Stromkreis geschlossen und das Relais R1 erregt. Dieses schließt die Kontaktstücke R1-1, welche den Magneten 138
erregen und dadurch das Leitglied 130 in die in Fig. 2 mit gestrichelten Linien gezeichnete Stellung verstellen, wodurch
die erste Druckform über den Förderer 108 zur Wartestellung kurz vor dem Formzylinder 16 des ersten Druckwerkes 14 geleitet
wird.
Sobald die erste Druckform den Fühlerschalter 145 am Formzylinder 16 des ersten Druckwerkes 14 erreicht, schließt sie
diesen und erregt dadurch das Relais R2. Dadurch öffnen sich die normalerweise geschlossenen Kontaktstücke R2-1, der
Stromkreis zum Magneten I38 für das Leitglied I30 wird unterbrochen
und die Zugfeder 140 wird in die Lage versetzt, das Leitglied 130 in die mit durchgezogenen Linien gezeichnete
Stellung zurückzuführen, in der es bereit ist, die der Seite entsprechende zweite Druckform aufzunehmen und über den
Förderer 114 dem zweiten Druckwerk 44 zuzuleiten. Es öffnen sich auch die normalerweise geschlossenen Kontaktstücke R2-2
im Haltestromkreis, wodurch das Relais R1 entregt wird, und bleiben so lange in diesem Schaltzustand wie sich die erste
Druckform in der Wartestellung am ersten Druckwerk 14 befindet. In ähnlicher Weise schalten die Kontaktstücke R2-3 und R2-4
um, was jedoch zu diesem Zeitpunkt ohne Wirkung bleibt.
Nach dem Verlassen der Konversionsvorrichtung 106 trifft die erste Druckform auf ihrem Weg zur Wartestellung noch vor dem
Fühlerschalter 145 auf den Fühlerschalter 195 und schließt diesen kurzzeitig mit ihrer voreilenden Kante. Dadurch wird
ein Stromkreis geschlossen, der das Relais R6 erregt, da, wie weiter oben erwähnt, der Wahlschalter 166a von Hand geschlossen
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wurde. Durch die Erregung des Relais R6 werden die Kontaktstücke R6-1 geschlossen, die somit den Magneten S1 der Druckformen-Zuführung
einschalten, um die Zuführung der zweiten Druckform eines Druckformen-Paares, in diesem Falle der
Druckform zum Drucken der Seite 2, auszulösen. Fahrend sich diese zweite Druckform des Paares vorschiebt, betätigt sie
den Fühlerschalter 144, um das Relais R1 zu erregen, jedoch bleibt dies zu diesem Zeitpunkt ohne Wirkung, da die Kontaktstücke
R2-1 durch die am Fühlerschalter 145 anstehende erste Druckform geöffnet gehalten werden. Der Magnet 138 bleibt
somit in entregtem Zustand, das Leitglied I30 behält seine
mit durchgezogenen Linien gezeichnete Stellung bei und leitet die zweite Druckform über die Förderer 114 und 112 zum
zweiten Druckwerk 44.
Sobald die zweite Druckform am zweiten Druckwerk 44 die Wartestellung
nahe des Formzylinders 46 erreicht, betätigt sie den Fühlerschalter 146, wodurch das Relais R3 erregt und die
Kontaktstücke R3-1 und R3-2 geschlossen werden. Die Kontaktstücke R3-1 sind in dem Augenblick ohne Wirkung, da sie in
einem zu diesem Zeitpunkt inaktiven Stromkreis liegen. Auf dem Weg in die Wartestellung trifft die zweite Druckform
auf den Fühlerschalter 196, der, wenn er wirksam wäre, den
Magneten S1 für die Druckform-Zuführung einschalten würde, um eine dritte Druckform freizugeben. Die Schaltstellungen
der Wahlschalter 166, 166a und 166b sind jedoch so, daß beim
Schließen des Fühlerschalters I96 kein Strom zum Erregen des
Relais R6 strömt, so daß in diesem Zeitpunkt zusätzlich zum anfänglichen Paar keine weiteren Druckformen zugeführt werden.
Während die beiden Druckformen des ersten Druckformen-Paares die Wartestellung einnehmen, wodurch die Kontaktstücke R3-2
und R2-4 geschlossen werden, kann der durch den Leiter I80 dargestellte Teilstromkreis als freigegeben betrachtet werden
und ist über einen Schalter 182 ansteuerbar. Der Schalter ist ein Schalter, der sich, in bekannter Weise, schließt,
wenn das mechanische Ausstoßen der Druckform am zweiten Druckwerk 44 beendet ist. In der Mitte eines automatischen
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Druckvorgänges warten die Druckformen an den Wartestationen
selbstverständlich lediglich ab, bis das Zählwerk 70 den vorgegebenen Zählstand erreicht hat und die voraufgehende
Druckauflage beendet ist. Zu diesem Zeitpunkt schließt sich der Schalter 182 und erregt den bereits freigegebenen Teilstromkreis
180. Im vorliegenden Falle, wo die Vorrichtung 10 eingeschaltet wird, befindet sich der Schalter 182 bereits in
der Schließstellung, da am Schluß der vorherigen Benutzungsdauer eine Druckformausstoßung bereits stattgefunden hat. In
jedem Falle wird der Stromkreis durch die Kontaktstücke R3-2 oder durch den Schalter 182 geschlossen, und die Magnete S2
und S3 werden erregt. Bei diesen handelt es sich um die Magnete, die die mechanische Druckform-Einführung an den
Druckwerken 14 und 44 in allgemein bekannter Weise auslösen. Sobald sie erregt werden, werden die beiden Druckformen selbsttätig
aus ihren Wartestellungen heraus vorgeschoben, und jede Druckform wird am zugehörigen Formzylinder 16 bzw. 46
festgeklemmt und eingefärbt, und im richtigen Zeitpunkt werden die Papierzufuhr und der Druckvorgang selbsttätig ausgelöst.
Zur gleichen Zeit wird durch die Erregung des Teilstromkreises
180 auch das Relais R5 in dem zu den Magneten S2 und S3 parallelgeschalteten Stromkreis 184 erregt, wodurch die Kontaktstücke
R5-1 geschlossen werden, um den Magneten S1 für die Druckform-Einführung
einzuschalten und den Zyklus erneut auszulösen, ein zweites Paar Druckformen nacheinander an den Druckwerken
14 und 44 einzuführen, während sich die Fühlerschalter 145
und 146 durch die Herausnahme des ersten Druckformen-Paares aus der Wartestellung infolge der Druckformausstoßung öffnen
können, wodurch die Relais R2 und R3 entregt und die Stromkreise in den Ausgangsschaltzustand zurückgeführt werden,
in dem sie bereit sind, das folgende Druckformen-Paar den richtigen Stellen zuzuführen, d.h. die der Seite 3 entsprechende
Druckform dem ersten Druckwerk 14 und die der Seite 4 entsprechende Druckform dem zweiten Druckwerk 44.
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Fig. 5 zeigt in Einzelheiten das Ergebnis der oben beschriebenen Arbeitsfolge. Sind die der Seite entsprechende Druckform
und die der Seite 2 entsprechende Druckform am ersten Druckwerk 14 bzw. am zweiten Druckwerk 44 aufgebracht, dann
erhält das Kopierblatt zuerst den seiner Seite 1 entsprechenden Aufdruck an der Schöndruckseite am ersten Druckwerk 14,
wird dann durch die von der Rutsche 58 und dem Umlenkglied
gebildete Wendevorrichtung umgewendet, erhält an der Widerdruckseite den seiner Seite 2 entsprechenden Aufdruck am
zweiten Druckwerk 44 und wird dann mit dem der Seite 1 entsprechenden Aufdruck nach unten in das Fach einer Zusammentragevorrichtung
64 befördert.
Aus Fig. 6 wird deutlich, daß sich die Kopierblätter, wenn in dieser Weise weitergearbeitet wird, in jedem Fach der Zusammentragevorrichtung
64 in der der Seitenzahl entsprechenden richtigen Reihenfolge von unten nach oben aufstapeln, so daß
ausgehend von einem Druckformenstapel, in dem die Druckformen regelmäßig in einer der Seitenzahl entsprechenden Reihenfolge
angeordnet sind, direkt ein fertiger Satz beidseitig bedruckter Blätter mit richtiger Seitenfolge hergestellt werden
kann und die Bedienungsperson keine Berechnungen anstellen oder eine spezielle Vorausanordnung von Druckformen im
Druckformenstapel vornehmen muß.
In Verbindung mit dem Vorstehenden ist festzuhalten, daß, wenn die Druckformen so orientiert werden sollen, daß die
waagerechte Ausdehnung der Seite parallel zu den Zylinderachsen verläuft, dafür gesorgt werden muß, daß die Druckformen
irgendwie alternieren, entweder dadurch, daß die Druckformen in der Stapel-Zuführvorrichtung 100 in alternierenden Stellungen
vorgestapelt werden, wobei der Seitenkopf zuerst voreilt und dann nacheilt, usw., oder durch normales Stapeln, wie eingangs
beschrieben, und Einsatz einer zusätzlichen Vorrichtung, welche die Druckformen abwechselnd so umstellt, daß einander
benachbarte Druckformen mit in entgegengesetzte Richtungen weisenden Kopfteilen in die Vervielfältigungsvorrichtung 10
zugeführt werden.
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Diese Verkomplizierung wird erfindungsgemäß jedoch dadurch
vermieden, daß alle Druckformen mit in die gleiche Richtung weisenden Kopfteilen gestapelt werden und daß die Druckformen,
und selbstverständlich die Kopierblätter, der Vorrichtung 10
in der Weise zugeführt werden, daß die waagerechte Ausdehnung der Seite normal zu den Zylinderachsen verläuft. In diesem
Falle tritt das Problem der Bild- oder Darstellungsumkehrung
infolge Kopierblattumdrehung nicht auf und die von der Bedienungsperson wahrzunehmende Aufgabe wird überaus einfach.
Diese spezielle Anordnung wird ebenfalls in Fig. 5 in Einzelheiten
deutlich.
Heben dem vorstehend beschriebenen bevorzugten Verfahren, nach dem die Vorrichtung 10 mit doppelseitiger Bedruckung betrieben
wird, sind andere Blattstapelverfahren möglich. Werden
beispielsweise die Druckformen in der Stapel-Zuführvorrichtung 100 der Reihe nach mit von unten nach oben ansteigender Seitenzahl
angeordnet, dann wäre es mit der zuvor beschriebenen Betriebsarteinstellung möglich, die Kopierblätter den Zusammentragefächern
in der Weise zuzuführen, daß sich die letzte Seite zuunterst und die erste Seite zuoberst im Stapel befindet.
Um eine umfassendere Anpassungsfähigkeit zu erreichen, ist die Vorrichtung nach der Erfindung so ausgelegt, daß sie bei
Bedarf auch in einer anderen Betriebsart arbeiten kann. Während bei der zuvor beschriebenen Betriebsart die zuerst
zugeführte Druckform jedes Paares am ersten Druckwerk 14 und die als zweite zugeführte Druckform am zweiten Druckwerk 44
aufgebracht wurde, wird bei der anderen Betriebsart umgekehrt vorgegangen, indem die zuerst zugeführte Druckform jedes
Paares am zweiten Druckwerk 44 und die als zweite zugeführte Druckform am ersten Druckwerk 14 aufgebracht wird.
Die Arbeitsweise in der zweiten Betriebsart sei wieder anhand Pig. 1 und 3 erläutert. Die Bedienungsperson schaltet den
Wahlschalter 166 in die in Pig. 3 mit gestrichelten Linien
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gezeichnete Stellung, in der dessen Schaltarm am Kontaktstück 168 anliegt, und verstellt auf diese Weise den Wahlschalter
166a in die Offenstellung und den Wahlschalter 166b in die
Schließstellung. Auch in diesem Falle wird die Vorrichtung durch kurzzeitiges Drücken des Druckknopf schalters 160 eingeschaltet.
Wie zuvor beschrieben, wird dadurch die Zuführung einer ersten Druckform ausgelöst, die am Fühlerschalter 144
ankommt und diesen schließt. Dies hat jedoch keine Wirkung, da der Stromkreis zur Erregung des Relais R4 aufgrund der
normalerweise geöffneten Kontaktstücke R3-1 nicht geschlossen
ist. Da sich das Relais R4 nicht einschaltet und die Kontaktstücke R1-1 selbstverständlich zu diesem Zeitpunkt geöffnet
sind, besteht für die Erregung des Magneten I38 kein Stromweg,
und das leitglied I30 bleibt in der mit durchgezogenen Linien
gezeichneten Stellung, in der es die als erste zugeführte Druckform über die Förderer 114 und 112 dem zweiten Druckwerk
44 zuleitet.
Sobald die erste Druckform den Fühlerschalter 146 am zweiten Druckwerk 44 erreicht, schließt sie diesen und erregt dadurch
das Relais R3, welches das Schließen der Kontaktstücke R3-1 bewirkt. Auf diese Weise wird der Stromkreis zum Relais R4
freigegeben.
Auf ihrem Weg zu der vom Fühlerschalter 146 dargestellten Wartestation trifft die erste Druckform auf den Fühlerschalter
196 und schließt diesen kurzzeitig. Dadurch wird das Relais R6 erregt, da der Wahlschalter 166b zusammen mit dem Wahlschalter
166 von Hand geschlossen wurde. Durch die Erregung des Relais R6 werden die Kontaktstücke R6-1 geschlossen, die
somit den Magneten S1 für die Druck form-Zuführung einschalten, um die Zuführung der zweiten Druckform des Paares auszulösen.
Während sich diese zweite Druckform des Paares vorschiebt, betätigt sie den Fühlerschalter 144, um das Relais R4 zu
erregen, da, wie weiter oben erwähnt, die Kontaktstücke R3-1 jetzt geschlossen sind. Die Erregung des Relais R4 schließt
die Kontaktstücke R4-2, um das Relais vorläufig im erregten
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Zustand zu halten, und die Kontaktstücke R4-1, die einen
Stromweg für die Erregung des dem Leitglied 130 zugeordneten Magneten 138 bilden, wodurch das Leitglied 130 in die mit
gestrichelten Linien gezeichnete Stellung verstellt wird und die zweite Druckform mittels des Förderers 108 zur Wartestellung
für das erste Druckwerk 14 befördert werden kann. Bei ihrer Ankunft betätigt die zweite Druckform den Fühlerschalter
145. Dadurch wird das Relais R2 erregt, das über seine Kontaktstücke R2-3 den Haltestromkreis für das Relais
R4 und über seine Kontaktstücke R2-1 den Stromweg für die Erregung des Magneten 138 unterbricht, so daß das Leitglied
130 in die mit durchgezogenen Linien gezeichnete Stellung zurückgehen kann. Betätigt die zweite Druckform auf ihrem
Wege den Fühlerschalter 195, so bleibt dies selbstverständlich ohne Wirkung, da der Schalter 166a geöffnet wurde.
In allen übrigen Punkten arbeitet die Schaltungsanordnung in einer Weise, die der für die erste Betriebsart beschriebenen
äquivalent ist.
Soll das fertige Arbeitsprodukt aus einer Reihe von beidseitig bedruckten Blättern bestehen, und muß an irgendeiner Stelle
in der Reihe an einem der Blätter eine Leerseite bleiben, dann läßt sich dies in der einfachsten Ausführungsform der
Erfindung am zweckmäßigsten und wirkungsvollsten dadurch erreichen, daß in den Druckformenstapel an einer der Lage der
Leerseite entsprechenden Stelle eine Blankodruckform eingefügt wird. Dadurch wird sichergestellt, daß andere Seiten im
fertigen Produkt in der richtigen Reihenfolge üeiben und daß
die Leerseite an der richtigen Stelle erscheint.
Fahrend die vorstehende Beschreibung hauptsächlich von der
Verwendung der Vorrichtung 10 zum beidseitigen Bedrucken des Kopierblattes ausgeht, läßt sich mit der Vorrichtung nach
der Erfindung jede Art von Doppelbedruckung ausführen. Wird zum Beispiel das Umlenkglied 59 in bekannter Weise in eine
nicht betriebsfähige Stellung verstellt, können die Kopierblätter
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ohne Wenden durchbefördert werden, wodurch sie an einer Seite zwei voneinder verschiedene Aufdrucke, insbesondere Aufdrucke
in zwei verschiedenen Farben erhalten.
Soll die Vorrichtung 10 dazu benutzt werden, jedes Kopierblatt an nur einer Seite mit einem einzigen Aufdruck zu versehen,
so lassen sich, gemäß Fig. 7, die den Druckvorgang des zweiten Druckwerkes 44 steuernden herkömmlichen Schaltungen,
einschließlich der Erregung der Schaltungen für Druckform-Einführung
und -Ausstoß, die in ihrer Gesamtheit mit 198 bezeichnet sind, mittels eines Schalters 186 unwirksam machen,
so daß das zweite Druckwerk 44 lediglich im Leerlauf arbeitet, ohne zu drucken. Zusätzlich kann ein Schalter 187 zum Unterbrechen
des Stromkreises zum Relais R6 eingesetzt werden, so daß die Eontaktstücke R6-1 nicht geschaltet werden und
die Druckformen folglich einzeln statt paarweise zugeführt werden. Ein mit dem handbetätigten Wahlschalter 166 alternierender
Schalter 166* kann in Stellung "erstes Druckwerk11 gesetzt werden, wodurch das Leitglied 130 bei jedem Durchlauf
einer Druckform in die mit gestrichelten Linien gezeichnete Stellung verstellt wird und jede Druckform dem ersten Druckwerk
14 zuführt, und die Kontaktstücke R3-2 können mit einem Parallel- oder Überbrückungsschalter 190 umgangen werden. Des
weiteren kann mittels eines Schalters 191 ein dem ersten Druckwerk
14 zugeordneter, die Beendigung des Druckform-Ausstoßes
anzeigender Schalter I82f zugeschaltet werden, der die Aufgabe
des Schalters 182 übernimmt, der unter diesen Umständen geschlossen bleibt. Diese Schalter sind alle vorzugsweise so
ausgelegt, daß sie sich über ein einzelnes manuelles Bedienungsorgan 192 betätigen lassen, wie in Fig. 7 angegeben, in der
die Schalter in den der Betriebsart "Einzelbedruckung" entsprechenden
Schaltstellungen gezeichnet sind» Der übrige Teil der Schaltungsanordnung ist im wesentlichen der gleiche wie
in Fig. 3 dargestellt, seine Arbeitsweise wie im Zusammenhang mit Fig. 3 beschrieben. Unter diesen Umständen läßt sich die
Vervielfältigungsvorrichtung 10 wie eine herkömmliche Vorrichtung
zum Bedrucken nur einer Seite jedes Kopierblattes
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verwenden und bleibt doch bei Bedarf in Sekundenschnelle auf eine beliebige der oben beschriebenen Doppelbedruekungsmöglichkeiten
umstellbar.
Bei einer anderen Betriebsart, die mit der Verrichtung nach
der Erfindung ohne weiteres durchführbar ist, wird an einem der Druckwerke eine Dauerdruckform, beispielsweise aus Aluminium
mit dem Bild oder der Darstellung eines Formblattes, aufgebracht und das andere Druckwerk erhält eine Reihe verschiedener
Druckformen, die alle auf das Formblatt abgestimmt sind und mit diesem gedruckt werden. Beide Aufdrucke können
an derselben Fläche des Kopierblattes sein, oder die Darstellung der Dauerdruckform kann, wie im Falle einer festen
bzw. unveränderlichen Umschlagzeichnung oder Deckmusterung, auf eine Fläche und die wechselnde Information auf die
Rückseite gedruckt werden.
Es sei als Beispiel angenommen, daß die Dauerdruckform im zweiten Druckwerk 44 und die wechselnde Druckform im ersten
Druckwerk 14 arbeiten soll. In diesem Falle ist zum Einstellen der Vorrichtung 10 auf diese Betriebsart lediglich das Umstellen
des manuellen Bedienungsorgans 192 in die dem Arbeiten mit einem Druckwerk entsprechende Stellung erforderlich
(Fig. 7). In Fig. 7 sind mit gestrichelten Linien eine Hilfssteuerschaltung
197 und ein Hilfssteuerschalter 199 eingezeichnet. Schließen des Hilfssteuerschalters 199 bewirkt, daß
die Druck-Steuerschaltungen für das zweite Druckwerk 44
wieder Spannung erhalten, ausgenommen die Magnete für die Aktivierung der Druckform-Einfuhr- und -Ausstoßschaltung, die
infolge des geöffneten Schalters 186 ausgeschaltet bleiben. Wie weiter oben beschrieben, bleibt unter diesen Umständen
selbstverständlich auch der Schalter 182 ständig geschlossen, so als wäre eine Druckform gerade ausgestoßen worden.
Sobald das Bedienungsorgan 192 und der Schalter 197 in der oben
erwähnten Weise betätigt werden, arbeitet die Vorrichtung 10 kontinuierlich, indem sie die gewünschte Anzahl von Kopien
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mit der Information von den wechselnden Druckformen am ersten Druckwerk 14 und die unveränderliche Information von
der Dauer druck form am zweiten Druckwerk 44 druckt, die wechselnde Druckform am ersten Druckwerk 14 ausstößt, eine neue Druckform
mit neuer Information für die folgende Auflage nur am ersten Druckwerk 14 aufnimmt, eine zweite Auflage mit der
Information der neuen Druckform am ersten Druckwerk 14 und dazu die Information von der Dauerdruckform am zweiten Druckwerk
44 druckt, und so weiter.
Neben der weiter oben beschriebenen Ausführungsform, bei der die Vervielfältigungsvorrichtung 10 mit Druckformen aus einem
Stapel 102 in der Stapel-Zuführvorrichtung 100 versorgt wird, wird in Erwägung gezogen, daß die Druckformen-Eingabestation
die Form einer mit der Vervielfältigungsvorrichtung 10 hintereinandergeschalteten Vorrichtung zum Beschriften oder
Bezeichnen von Druckformen haben kann.
Wie in Fig. 4 dargestellt, kann eine Vorrichtung 200 zum Herstellen elektrostatischer Druckformen, beispielsweise ein
elektrostatischer Kopierer Addressograph Multigraph Modell 2000 oder 2300, mit der Vervielfältigungsvorrichtung 10 so
verbunden sein, daß er über Förderer 202 und 204 direkt an die Druckform-Konversionsvorrichtung 106 abgibt.
Die Bedienungsperson führt Originalvorlagen an einer Eingabestation
206 ein, und elektrostatische Druckformenblätter aus einem Stapel 208 erhalten in bekannter Weise eine Kopie
der Originalvorlage und werden dann, wie mit einem Pfeil angedeutet, auf den Förderer 202 ausgelegt.
Die Förderer 202 und 204 sind in einer derzeit allgemein bekannten Weise so ausgelegt, daß sich an ihnen Wartestationen
für mehrere, beispielsweise für zwei, beschriftete oder bezeichnete Druckformen befinden. Elektrische Abtastschaltungen
stellen die Standorte dieser Druckformen fest und überwachen deren Fortbewegung, während die vorderste Druckform am
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Förderer 204 auf Anforderung mittels der Vorschubwalze 103 vorgeschoben wird und während neue Druckformen hergestellt
werden und sich in den Strom einfügen. Wie üblich sind elektrische Steuerschaltungen vorhanden, die eine neue Originalvorlage
nur dann anfordern oder zulassen, wenn das System Platz zur Aufnahme einer zusätzlichen Druckform hat.
Die Stellungen der Druckformen an den Förderern 202 und 204 werden durch Anschlagfinger 203 und 205 bestimmt, die in ausgefahrener
Stellung lediglich die Fortbewegung der Druckformen stoppen und deren Gleiten an den Förderriemen bewirken, und
die sich zurückziehen, um die Weiterbeförderung zuzulassen. Der Anschlagfinger 203 entspricht der Vorschubwalze 103 in
Fig. 1. Genauso wie das Auslösen der Transportbewegung der
Vorschubwalze 103 in der zuerst beschriebenen Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Rückzugsbewegung des Anschlagfingers
203 durch Schließen des durch den Leiter 152 dargestellen Stromkreises (Fig. 3).
Das Eingeben der 0riginalvorlag.en in die Druckform-Herstellvorrichtung
200 kann durch die Bedienungsperson von Hand oder mit einer der Zuführvorrichtung 100 ähnlichen Stapel-Zuführvorrichtung
erfolgen, die der Druckform-Herstellvorrichtung 200 Originalvorlagen auf Anforderung selbsttätig
in der gleichen Weise zuführt wie Druckformen in der in Fig. dargestellten Ausführungsform auf Anforderung durch die
Stapel-Zuführvarichtung 100 in die Druckform-Konversionsvorriehtung
106 eingegeben werden. In beiden Fällen gelten für die Originalvorlagen hinsichtlieh der Bildorientierung
und der Stapelreihenfolge die gleichen Grundsätze, die für die Druckformen in der in Verbindung mit Fig. 1 beschriebenen
Ausführungsform der Erfindung angegeben wurden.
Wie in Fig. 8, 9 und 10 dargestellt, ist es mit der Vorrichtung nach der Erfindung auch möglich, Signaturen bei geringstmöglicher
Intervention seitens des Bedienungspersonals herzustellen. Das Verfahren hierzu bildet ebenfalls Teil der
Erfindung.
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Pig. 8 zeigt eine Anordnung, bei der Kopierblätter doppelter Größe, von beispielsweise etwa 27,9 · 43»2 cm, dem ersten
Druckwerk 14 aus einem Stapel 27 zugeführt werden, wobei eine der etwa 27,9 cm langen Kanten die voreilende Kante
bildet. Am Druckwerk 14 wird die Oberseite in ihrer in Laufrichtung
vorderen Hälfte mit einer die Seite 1 darstellenden Druckform bedruckt, sodann wird das Blatt gewendet und zum
zweiten Druckwerk 44 befördert, wo die nun nach oben weisende Unterseite an ihrer in Laufrichtung vorderen Hälfte mit einer
Druckform bedruckt wird, die das Bild oder die Darstellung für die Seite 3 trägt.
Sobald der vorstehend beschriebene Druckvorgang beendet ist, wird der Stapel teilbedruckter Kopierblätter um 180° gedreht
und wieder in die Kopierblatteingabestation eingesetzt. Wie
in Fig. 9 zu erkennen, stellen die folgenden Druckformen im Stapel 102 die Seiten 2 und 4 dar und sind so angeordnet, daß
ihre Kopf teile, verglichen mit den Druckformen für die Seiten 1 und 2, in die entgegengesetzte Richtung weisen. Bei diesem
Druckvorgang wird die Seite 2 auf die voreilende Hälfte jedes Blattes gedruckt, das Hatt wird dann gewendet, und dann wird
die Seite 4 auf die voreilende Hälfte der Widerdruckseite
neben das Bild der Seite 1 gedruckt.
Das fertige Druckerzeugnis kann dann gefaltet werden, so daß sich eine Signatur mit richtiger Seitenfolge ergibt (Fig. 10).
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß die Druckformen an der Druckformeingabestation im voraus gestapelt werden können
und ordnungsgemäß zur richtigen Zeit dem richtigen Druckwerk zugeführt werden. Beim Drucken solcher Signaturen werden die
Reihenfolge der Druckformen und die Ausrichtung ihrer Kopfteile entsprechend dem festgelegten Seitendruckplan ermittelt.
Sollte zum Beispiel entschieden werden, daß der Stapel gewendet wird, statt um 180° gedreht zu werden, dann würde
die Druckform für die Seite 4 vor der Druckform für die Seite 2 angeordnet werden.
R Π 9 8 ? 8 / 0 2 6 C>
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In ähnlicher Weise ist die Seitenzahlanordnung - und die
entsprechende Druckformenanordnung - abhängig vom Verwendungszweck
und von der Anordnung der Signaturen. Sollen die Signaturen Seite an Seite angelegt und miteinander verbunden werden,
dann werden alle Signaturen in ähnlicher Weise gedruckt, damit sich eine Seitenzahlfolge 1-2-3-4, 5-6-7-8, 9-10-11-12
usw. ergibt. Sollen die Signaturen jedoch "ineinandergeschachtelt"
oder ineinandergehängt werden, dann hat bei beispielsweise zwei ineinandergehängten Signaturen die äußere die Seiten
1-2-7-8 und die innere die Seiten 3-4-5-6. Dieses Prinzip würde auch für Broschüren oder Druckschriften mit größerer
Anzahl ineinandergehängter Signaturen gelten. In Jjedem Falle
würde eine Signatur, die Aufdrucke von vier Druckformen A-B-C-D erhalten soll - unabhängig davon, ob diese aufeinanderfolgende
Seitenzahlen darstellen -, mit vier Druckformen bedruckt werden, die im Stapel aufeinanderfolgen und darin
wie folgt angeordnet sind:
wenn der Kopierblattstapel
um 180° gedreht wird: V- 0 - β - ΰ
wenn der Kopierblattstapel
gewendet wird: V - D - fc - β
Selbstverständlich werden auch entsprechende Anordnungen in Erwägung gezogen, nämlich:
BO-V-D J-V- D-ß D-B-D-V
B-D-D-V D-V-B-t O-b-V-D
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß die Erfindung eine Vervielfältigungsvorrichtung schafft, bei der
das beidseitige Bedrucken des Kopierblattes ohne Schwierigkeiten und leicht durchgeführt werden kann. Diese Bequemlichkeit
des Arbeitsvorganges steht auch dann zur Verfügung, wenn durch den Druckvorgang eine Reihe von Blättern hergestellt
werden soll, die im fertigen Buch oder in der fertigen
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609828/0266
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Druckschrift eine "bestimmte Beziehung untereinander haben müssen, oder auch wenn die Gesamtzahl der Bücher oder Druckschriften
klein ist, so daß während jedem Druckvorgang sehr
wenige Kopien hergestellt werden und mit extrem kurzen zeitlichen Zwischenabständen Auflagen mit neuen Druckformen eingerichtet
werden müssen. Die Vorrichtung und die Verfahren gemäß der vorstehenden Beschreibung ermöglichen ein Arbeiten
mit geringstmöglicher Intervention seitens des Bedienungspersonals während des Druckvorganges und bieten dadurch Vorteile
hinsichtlich der Druckgeschwindigkeit in Kombination mit Druckgenauigkeit in einem Bereich, der insgesamt mit
herkömmlichen Vorrichtungen nicht erreichbar ist.
Ein weiterer wichtiger Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sich mit den erfindungsgemäßen Verfahren für das Anordnen,
Stapeln und Behandeln von Druckformen Komplikationen und mögliche Fehler vermeiden lassen.
Außerdem ist die Vorrichtung nach der Erfindung anpassungsfähig und läßt sich für verschiedene alternative Aufgaben
einsetzen. Insbesondere kann die Vervielfältigungsvorrichtung mit einer Stapel-Zuführvorrichtung für im voraus bezeichnete
oder beschriftete Druckformen verbunden werden oder mit einem Strom von Druckformen gespeist werden, die in einer
vorgeschalteten Druckform-Herstellvorrichtung im wesentlichen laufend vorbereitet werden. Im letzteren Falle sind an der
Vervielfältigungsvorrichtung nur geringfügige Änderungen notwendig. Die Vervielfältigungsvorrichtung läßt sich auch
in mehr als einer Betriebsart betreiben, so daß von einem an den Formzylindern der beiden Druckwerke anzubringenden
Druckformen-Paar die erste Druckform selbsttätig entweder zum ersten oder zum zweiten Druckwerk geleitet werden kann, wobei
dann die zweite Druckform des Paares dem anderen Druckwerk zugeführt wird.
Die Vervielfältigungsvorrichtung nach der Erfindung läßt sich auch auf einfache Weise auf Drucken mit einem Druckwerk,
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2 55°Ί3Α
auf Dqpelbedruckung oder auf eine Betriebsart umstellen, bei der von einem Druckwerk ein unveränderliches oder Dauerbild
gedruckt wird, während das andere Druckwerk mit Druckformen druckt, die in Zeitabständen selbsttätig ausgewechselt
werden.
Der Hauptvorteil jedoch, der mit der Erfindung erzielt wird, liegt in der Ausbildung einer Vervielfältigungsvorrichtung
mit zwei Druckwerken zum zweifachen Bedrucken jedes behandelten Kopierblattes und mit einer einzigen Druckformen-Zuführvorrichtung,
zusammen mit Fördereinrichtungen, die Druckformen aus dieser einzelnen Zuführvorrichtung beiden Druckwerken
in richtiger Reihenfolge in einem Vorgang zuführt, der im wesentlichen völlig automatisch abläuft, wenn die Druckformen
an der einzigen Zuführvorrichtung einmal entsprechend angeordnet sind. Dies ist eine höchst wichtige Vereinfachung
für die Bedienungsperson, da sich Probleme hinsichtlich der Druckformenanordnung, wenn sie überhaupt auftreten, auf einen
einzelnen Stapel oder eine einzelne Eingabestation beschränken
lassen, wo das Zueinanderausrichten gut beherrscht wird, statt daß zwei Stapel oder zwei EingabeStationen benötigt
werden, wo die relative Lage von Druckformen in der einen Station gegenüber solchen in der anderen Station schwierig
zu ermitteln und festzustellen ist und im Zweifelsfalle oder bei notwendig werdender Umänderung äußerst schwierig zu
überprüfen ist.
Ansprüche
80982 8/0268
Claims (19)
- ANSPRU C.H EVervielfältigungsvorrichtung, gekennzeicht durch ein erstes und ein zweites Druckwerk (14,44), Vorrichtungen (Kopierpapiervorratsbehälter 26, Saugnapfanleger 28, Blattförderer 30, Förderer 60) zum Zuführen von Kopierblättern zum ersten Druckwerk (14) und dann zum zweiten Druckwerk (44), eine einzige Druckform-Zuführvorrichtung (100), Vorrichtungen (Vorschubwalze 103, Einzugswalzen 118, Ausgabewalzen 120, Förderer 108, Druckform-Übergabevarichtung 24, Förderer 114, Förderer 112, Druckform-Übergabevorrichtung 54), mit denen sich eine Druckform aus der Zuführvorrichtung (100) entnehmen und einem der Druckwerke (14,44) zuführen läßt und eine andere Druckform aus der Zuführvorrichtung (100) entnehmen und dem anderen Druckwerk (14,44) zuführen läßt, eine Schaltungsanordnung zum Betreiben der Druckwerke (14,44) in der Weise, daß das Kopierblatt zuerst mit einer und dann mit der anderen Druckform bedruckt wird, eine Schaltungsanordnung zum Unterbrechen des Druckvorganges nach Herstellung einer gewünschten Anzahl von Kopien, und durch eine Schaltungsanordnung, mit der sich die Druckformen nacheinander und wiederholt von den Druckwerken (14,44) abnehmen und die Vorrichtungen zum Entnehmen und Zuführen von Druckformen einschalten lassen, damit jedes Druckwerk (14,44) nach jedem Druckvorgang eine Austauschdruckform erhält, wodurch die Anordnung von Darstellungen an den bedruckten Kopierblättern für eine Reihe von Druckauflagen durch entsprechendes Einsortieren der Druckformen in die einzige Druckform-Zuführvorrichtung (100) im voraus gesteuert werden kann./2609828/026B-·*■- <7 378^ 2 5 5 9 Π ? A
- 2. Vervielfältigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem ersten Druckwerk (14) und dem zweiten Druckwerk (44) eine Blattwendevorrichtung (Rutsche 58, Umlenkglied 59) zum Umwenden des Blattes zwischen Abdrucken angeordnet ist, und daß die aus dem zweiten Druckwerk (44) kommenden Blätter in einer Zusammentragevorrichtung (64) aufgenommen werden, wodurch sich mit Druckformen aus einer einzigen Druck form-Zuführvorrichtung (100), die der Seitenfolge entsprechend angeordnet sind, in der Zusammentragevorrichtung (64) Kopierblattstapel aus beidseitig bedruckten Kopierblättern erzielen lassen, in denen die Kopierblätter in richtiger Seitenfolge liegen.
- 3. Vervielfältigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen (103,118,120,108,24,114,112,54) zum Entnehmen und Zuführen der Druckformen einen das erste Druckwerk (14) versorgenden ersten Förderer (108), einen das zweite Druckwerk (44) versorgenden zweiten Förderer (114,112) und ein Leitglied (130) aufweisen, mit dem sich die Druckform nach Wahl dem einen oder dem anderen Förderer (108 bzw. 114,112) zuleiten läßt.
- 4. Vervielfältigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen (103,118,120,108,24,114,112,54) zum Entnehmen und Zuführen der Druckcormen einen das erste Druckwerk (14) versorgenden ersten Förderer (108), einem über dem ersten Druckwerk (14) angeordneten, das zweite Druckwerk (44) versorgenden zweiten Förderer (114,112) und ein Leitglied (130) aufweisen, mit dem sich die Druckform nach Wahl dem einen oder dem anderen Förderer (108 bzw. 114,112) zuleiten läßt.
- 5. Vervielfältigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil (Förderer 114) des zweiten Förderers (114,112) leicht lösbar angeordnet ist, damit er sich anheben läßt, um das erste Druckwerk (14) zugänglich zu machen.809828/02CBΑ-Ί 378
- 6. VervielfaltigungsVorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß zu einer Betätigungsvorrichtung (Magnet 138, Zugfeder 140) für das Leitglied (130) ein Fühlerschalter (144) gehört, welcher die Annäherung einer ersten Druckform abtastet und als Folge davon das Leitglied (130) in eine Stellung verstellt, und die Annäherung einer zweiten Druckform abtastet und als Folge davon das Leitglied (130) in die andere Stellung verstellt.
- 7. Vervielfältigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich mit einem manuellen Bedienungsorgan die Betätigungsvorrichtung für das Leitglied (I30) nach Wahl in einen Betriebszustand, in dem das Leitglied (130) die erste Druckform einer aus zwei Druckformen bestehenden Sequenz dem ersten Druckwerk (14) und die zweite Druckform derselben Sequenz dem zweiten Druckwerk (44) zuleitet, oder in einen Betriebszustand schalten läßt, in dem das Leitglied (130) die erste Druckform einer aus zwei Druckformen bestehenden Sequenz dem zweiten Druckwerk (44) und die zweite Druckform derselben Sequenz dem ersten Druckwerk (14) zuleitet.
- 8. Vervielfältigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Vorrichtungen (103,118,120,108,24,114,112,54), mit denen sich Druckformen der einzigen Zuführvorrichtung (100) entnehmen und den Druckwerken (14,44) zuführen lassen, elektrische Schaltungsanordnungen zugeordnet sind, die den Einlauf von zwei Druckformen aus der einzigen Zuführvorrichtung (100) in das System gestatten und dann die Eingabe weiterer Druckformen verhindern, bis eine Druckauflage mit den auf diese Weise freigegebenen Druckformen beendet ist.
- 9. Vervielfältigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß den Vorrichtungen (103,118,120,108,24,114,112,54), mit denen sich Druckformen der einzigen Zuführvorrichtung (100) entnehmen und den/4 609828/0266- 4r- 417 378Druckwerken (14,44) zuführen lassen, elektrische Schaltungsanordnungen zugeordnet sind, die den Einlauf von zwei Druckformen aus der einzigen Zuführvorrichtung (100) in das System gestatten und dann die Eingabe weiterer Druckformen verhindern, bis eine Druckauflage mit den auf diese Weise freigegebenen Druckformen beendet ist.
- 10. Vervielfaltigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich mit einer Schaltungsanordnung eines der Druckwerke (14,44) nach Wahl ausschalten und die Vorrichtungen (103,118,120,108,24,114,112, 54) zum Entnehmen und Zuführen der Druckformen nach Wahl so umschalten lassen, daß sie Druckformen einzeln nur dem anderen der Druckwerke (14,44) zuleiten, um es dadurch zu ermöglichen, die Vervielfaltigungsvorrichtung (10) bei Bedarf wahlweise auf Vervielfältigung mit Einfachbedruckung umzustellen.
- 11. Vervielfaltigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich mit einer Schaltungsanordnung eines der Druckwerke (14,44) nach Wahl ausschalten und die Vorrichtungen (103,118,120,108,24,114, 112,54) zum Entnehmen und Zuführen der Druckformen nach Wahl so umschalten lassen, daß sie Druckformen einzeln nur dem anderen der Druckwerke (14,44) zuleiten.
- 12. Vervielfaltigungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich mit einer Schaltungsanordnung eines der Druckwerke (14,44) nach Wahl ausschalten und die Vorrichtungen (103,118,120,108,24,114, 112,54) zum Entnehmen und Zuführen der Druckformen nach Wahl so umschalten lassen, daß sie Druckformen einzeln nur dem anderen der Druckwerke (14,44) zuleiten, wobei die Schaltungsanordnung Schaltungselemente aufweist, welche die Schaltungsanordnung für die paarweise Freigabe von Druckformen unwirksam machen, um dadurch für jeden Druckzyklus jeweils nur eine Druckform freizugeben, wodurch die Vervielfaltigungsvorrichtung (10) von Doppelbedruckung mit selbsttätig wechselnden/5 609828/026647 378Druckformen auf Einfachtedruckung mit einer einzigen,selbsttätig wechselnden Druckform und umgekehrt umstellbar ist.
- 13· Vervielfältigungsvarichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichne t, daß eine Schaltungsanordnung vorhanden ist, mit fer sich Einführen und Ausstoßen der Druckform an einem der Druckwerke (14,44) nach Wahl unwirksam machen läßt, ohne daß die übrigen Druckfunktionen des Druckwerkes (14 oder 44) ausgeschaltet werden, und die Vorrichtungen (103,118,120,108,24,114,112,54) zum Entnehmen und Zuführen der Druckformen nach Wahl so umschalten lassen, daß sie Druckformen einzeln nur dem anderen Druckwerk (14 oder 44) zuführen, wobei diese Schaltungsanordnung Schaltungselemente aufweist, welche die Schaltungsanordnung für die paarweise Freigabe von Druckformen unwirksam machen, um dadurch für jeden Druckzyklus Druckformen jeweils nur einzeln freizugeben, wodurch die Vervielfältigungsvorrichtung (10) vom Drucken mit selbsttätig wechselnden Druckformen an beiden Druckwerken (14,44) auf Drucken mit einer unveränderlichen Druckform an einem der Druckwerke (14,44) und selbsttätig wechselnden Druckformen am anderen der Druckwerke (14, 44) und umgekehrt umstellbar ist.
- 14. Vervielfältigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne t, daß die einzige Druckform-Zuführvorrichtung (100) als Stapel-Zuführvorrichtung ausgebildet ist, in der im voraus beschriftete oder bezeichnete Druckformen gestapelt sind.
- 15. Vervielfältigungsvorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die einzige Druckform-Zuführvorrichtung von der Ausgabestation einer Vorrichtung (200) zum Herstellen elektrostatischer Druckformen gebildet ist, wobei sich aus einer Folge von Originalvorlagen, die in die Druckform-Herstellvorrichtung (200) eingegeben wurden, ein Strom von Druckformen ergibt, deren Reihenfolge der Reihenfolge der Originalvorlagen entspricht.609828/0266 /647
- 16. Verfahren zum Vervielfältigen durch Doppelbedrucken jedes Kopierblattes, dadurch gekennzeichnet, daßa) für jeden aufzubringenden verschiedenen Aufdruck eine Druckform hergestellt wird,b) die Druckformen in einer einzigen Paar-Sequenz angeordnet werden, wobei die irgendeinem Kopierblatt zugeordneten Druckformen ein Paar ausmachen,c) der Druckformen-Sequenz jeweils ein Druckformen-Paar in der Reihenfolge der Sequenz mechanisch entnommen wird,d) die erste entnommene Druckform des Paares einem der Druckwerke einer Vervielfältigungsvorrichtung mit zwei Druckwerken mechanisch zugeführt und an diesem angeordnet wird,e) die zweite entnommene Druckform des Paares dem anderen Druckwerk derselben Vervielfältigungsvorrichtung mechanisch zugeführt und an diesem angeordnet wird,f) die genannte Vervielfältigungsvorrichtung so betrieben wird,daß Kopierblätter mit Darstellungen beider Druckformen des Paares bedruckt werden,g) die Arbeitstakte der Vervielfältigungsvorrichtung mechanisch gezählt werden und, sobald eine im voraus eingestellte Auflagenzahl erreicht ist, der Druckvorgang mechanisch beendet wird,h) die Druckformen von den Druckwerken mechanisch abgenommenwerden, und
i) die Arbeitsschritte (c) bis (h) wiederholt werden, bis alle Druckformen in der Sequenz benutzt wurden. - 17. Verfahren zum beidseitigen Bedrucken von Kopierblättern und zum Zusammentragen derselben zu einer vorbestimmten Anzahl von Büchern, bei denen die Seiten in einer vorbestimmten Reihenfolge angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daßa) für jede Seite eine Druckform hergestellt wird,b) die Druckformen in einer einzigen Sequenz, die der angestrebten Seitenfolge entspricht, angeordnet werden,609828/026647 378c) der Druckformen-Sequenz jeweils ein Druckformen-Paarin der Reihenfolge der Sequenz mechanisch entnommen wird,d) die erste entnommene Druckform des Paares dem ersten Druckwerk einer Vervielfaltigungsvorrichtung mit zwei Druckwerken mechanisch zugeführt und an diesem angeordnet wird,e) die zweite entnommene Druckform des Paares dem zweiten Druckwerk derselben Vervielfaltigungsvorrichtung mechanisch zugeführt und an diesem angeordnet wird,f) die genannte Vervielfältigungsvorrichtung so betrieben wird, daß die Kopierblätter mit der Darstellung der ersten Druckform des Paares an der einen Seite bedruckt werden, und daß das Blatt dann gewendet wird, so daß die Darstellung der zweiten Druckform des Paares an der anderen Seite erscheint,g) die durch jede Druckformen-Gruppe bedruckten Kopierblätter nacheinander, mit der zuerst bedruckten Seite nach unten, einer Zusammentragevorrichtung zugeführt und dann, je Fach ein Blatt, auf Fächer der Zusammentragevorrichtung aufgeteilt werden,h) die Arbeitstakte der Vervielfältigungsvorrichtung mechanisch gezählt werden und, sobald die im voraus eingestellte Auflagenzahl erreicht ist, der Druckvorgang mechanisch beendet wird,i) die Druckformen von den Druckwerken mechanisch abgenommen werden, undj) die Arbeitsschritte (c) bis (i) wiederholt werden, bis alle Druckformen in der Sequenz benutzt wurden.
- 18. Verfahren nach Anspruch 17, insbesondere zum Herstellen von Büchern, die jeweils eine Leerseite aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Druckformen-Sequenz an einer der Leerseite entsprechenden Stelle eine Blarikodruckform eingesetzt wird./8609828/0266-"β"- 47 378
- 19. Verfahren zum Bedrucken von Kopierblättern für eine vierseitige Signatur mit einer angestrebten Seitenfolge A-B-C-D, dadurch gek ennzeichnet, daß a) für jede Seite der zu druckenden Signatur eine Druckformhergestellt wird,
Id) die Druckformen in einer Vierersequenz zusammengestellt werden, wobei die Seitenfolge aus einer der nachstehenden Gruppen gewählt wird:I. V-O-ß-D b-b-y-0 J-V-D-e ϋ'β-0-V II. VO-X>-6 B-J)-O-V 3V- ß~J> D'&'V'Oc) der Druckformen-Sequenz jeweils ein Druckformen-Paarin der Reihenfolge der Sequenz mechanisch entnommen wird,d) die erste entnommene Druckform einem der Druckwerke einer Vervielfältigungsvorrichtung mit zwei Druckwerken mechanisch zugeführt und an diesem angeordnet wird,d) die zweite entnommene Druckform dem anderen Druckwerk derselben Vervielfältigungsvorrichtung mechanisch zugeführt und an diesem angeordnet wird,f) die genannte Vervielfältigungsvorrichtung so betrieben wird, daß Kopierblätter mit der Darstellung der ersten Druckform des Paares an der voreilenden Hälfte einer Seite eines Kopierblattes bedruckt werden, und daß dann das Blatt mechanisch um 180 gedreht wird, so daß die Darstellung der zweiten Druckform des Paares an der voreilenden Hälfte der anderen Seite des Blattes erscheint,g) einer der folgenden Arbeitsschritte ausgeführt wird:1) Drehen des Stapels bedruckter Kopierblätter um 180°, wenn ursprünglich eine der Seitenfolgegruppen aus der Reihe I im Arbeitsschritt (b) gewählt wurde,2) Wenden des Stapels bedruckter Kopierblätter, wenn ursprünglich eine der Seitenfolgegruppen aus der Reihe II im Arbeitsschritt (b) gewählt wurde,h) der Stapel Kopierblätter danach an die Kopierblattanlegestation der Vervielfältigungsvorrichtung zurückgebracht wird, und/9 609828/026647 378i) die Arbeitsschritte (c), (d), (e) und (f) mit den teilweise bedruckten Kopierblättern als Kopierblattvorrat wiederholt werden, wobei zwischen der Sequenzreihenfolge der Druckform und dem zugehörigen Druckwerk, an dem sie angeordnet wird, die gleichen Beziehungen beibehalten werden, die zuvor in den Arbeitsschritten (d) und (e) angewandt wurden.609828/0266Leerseite
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