DE255474C - - Google Patents
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- DE255474C DE255474C DENDAT255474D DE255474DA DE255474C DE 255474 C DE255474 C DE 255474C DE NDAT255474 D DENDAT255474 D DE NDAT255474D DE 255474D A DE255474D A DE 255474DA DE 255474 C DE255474 C DE 255474C
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- rods
- conveyor table
- rod
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G25/00—Conveyors comprising a cyclically-moving, e.g. reciprocating, carrier or impeller which is disengaged from the load during the return part of its movement
- B65G25/02—Conveyors comprising a cyclically-moving, e.g. reciprocating, carrier or impeller which is disengaged from the load during the return part of its movement the carrier or impeller having different forward and return paths of movement, e.g. walking beam conveyors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Fördertisch für Maschinen zum Behandeln insbesondere
von Fasergut mit flüssigen oder gasförmigen Mitteln mit zwei Stabgruppen, die sowohl
senkrecht als auch wagerecht stets in entgegengesetzter Richtung hin und her bewegt
werden und das Gut abwechselnd weiterfördern.
Derartige Fördertische sind z. B. für Hordenkarren für Trockenzwecke bekannt. Dabei
wurde sowohl die wagerechte als auch die senkrechte hin und her gehende Bewegung der
beiden Stabgruppen des Fördertisches durch einen Kurbelmechanismus der üblichen Art
. 15 herbeigeführt. Die Kurbeln waren als Exzenter
ausgebildet, deren einer mit seiner Stange unmittelbar an der Stabgruppe angreift, um
ihr die wagerechte, hin und her gehende Bewegung zu erteilen. Auch der zweite Kurbelmechanismus
wurde durch ein Exzenter mit Exzenterstange verkörpert. Sein Hub wurde jedoch durch einen zwei-, aber ungleicharmigen
Hebel verkleinert. Die Bewegung jeder der beiden Stabgruppen erfolgt also auf einer
ellipsenförmigen Kurve, so daß eine Bewegung allein im senkrechten oder im wagerechten
Sinne in keinem Zeitpunkte stattfindet. Infolgedessen üben die Stäbe auf die Unterseite
des Fördergutes eine reibende Wirkung aus, und die Fasern oder ähnliches Behandlungsgut
erhalten das Bestreben, sich zu rollen und zusammenzuballen. Gleichzeitig suchen sie
sich in der Förderrichtung, d. h. parallel mit den Stäben, einzustellen. Das Zusammenballen
der Fasern ist aber durchaus unerwünscht, weil das Fördergut die Maschine in möglichst
lockerem Zustand verlassen soll. Ebenso nachteilig ist die Lagerung der Fasern in der
Förderrichtung, weil sie alsdann zwischen den einzelnen Stäben hindurchfallen können und
die Spalten zwischen ihnen verstopfen.
Um diese Fehler zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung die 'senkrechte Bewegung der
Stabgruppen durch eine Kurvenscheibe von solcher Form bewirkt, daß die senkrechte Bewegung
der Stabgruppen erfolgt, wenn deren wagerechte Bewegung nahezu in ihrer Totlage angelangt ist.
Auf der Zeichnung ist eine gemäß der Erfindung eingerichtete Maschine mit drei übereinanderhegenden
Fördertischen dargestellt, die zum Trocknen für Wolle u. dgl. bestimmt ist. Fig. ι ist eine Seitenansicht mit teilweisem
Schnitt nach Linie I-I in Fig. 2. Fig. 2 veranschaulicht
auf der rechten Seite einen Schnitt nach Linie H-II und auf der linken Seite
einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 1.
Die Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelheiten in größerem Maßstabe. Fig. 6 veranschaulicht die
von jedem Punkt der Stabgruppen durchlaufene Bahn.
Das zu behandelnde Gut tritt durch einen Füllrumpf links oben in die Maschine ein, fällt
auf den obersten Fördertisch, der es von links
nach rechts befördert, darauf auf den mittleren Fördertisch, der es von rechts nach links
befördert, und endlich auf den untersten Fördertisch, der es wieder von links nach rechts
befördert, worauf es die Maschine verläßt. Während des Durchganges durch letztere kann
das Gut durch flüssige oder gasförmige Mittel behandelt werden, was hier jedoch im einzelnen
nicht beschrieben werden soll, da die Erfindung lediglich die Einrichtung und Bewegung
der Fördertische betrifft.
Jeder Fördertisch besteht aus einer Anzahl von Längsstäben, die zu zwei Gruppen 2, 3
zusammengefaßt sind. Jede Gruppe ruht auf mehreren, z. B. drei Querstäben 4 bzw. 5,
welche durch Schlitze 6 auf beiden Seiten des Gehäuses nach außen hindurchtreten. Die
Enden der Querstäbe sind durch Winkel 13 bzw. 14 an Längsschienen 11 bzw. 12 befestigt.
Jede Stabgruppe mit ihren Querstäben und Längsschienen bildet also einen starren Rahmen.
Jeder Rahmen wird sowohl in wagerechter wie in senkrechter Richtung hin und her bewegt. Die wagerechte Bewegung erfolgt
durch Kurbelstangen 23 von Zahnrädern 22 aus, die an einer Stirnseite der Maschine angebracht
sind, sämtlich gleichen Durchmesser haben und von irgendeiner Antriebswelle ans
in Umdrehung versetzt werden. Für jeden Fördertisch sind zwei solcher Zahnräder 22
vorgesehen, von denen das obere auf die eine Stabgruppe 2 und das andere auf die andere
Stabgruppe 3 einwirkt. Die Kurbelstangen 23 sind zu beiden Seiten der Maschine angebracht
und an die Längsschienen 11 bzw. 12 gelenkig angeschlossen. Letztere ruhen gemäß
der Erfindung auf mehreren, z. B. drei Rollen 15 bzw. 16 der Hubstäbe 9 bzw. 10. Die
oberen Enden der Hubstäbe sind an die Enden je eines Doppelhebels 18 angelenkt, die
um Zapfen 18 schwingen können und noch einen Arm 17' enthalten. Die oberen Enden
der Arme 17' auf jeder Seite der Maschine sind durch eine Stange 20 verbunden.
Wie aus der Zeichnung ohne weiteres zu ersehen ist, führen die Stabgruppen 2, 3 mittels
der Kurbelstangen 23 eine wagerecht hin und her gehende Bewegung aus, und zwar derart, daß sie bei den beiden Stabgruppen
gegenläufig erfolgt, d. h. wenn sich die eine Stabgruppe von links nach rechts bewegt, bewegt
sich die andere gleichzeitig von rechts nach links. Außerdem führen aber die Stabgruppen
2, 3 infolge der Schwingungen der Arme 17' auch eine auf und nieder gehende
Bewegung aus, die gleichfalls gegenläufig erfolgt. Jeder Punkt der Stabgruppen beschreibt
also eine in sich geschlossene Kurve, und von dieser wird der über der Mittellinie liegende
Teil zum Fördern des Gutes benutzt.
Gemäß der Erfindung wird die senkrechte Bewegung der Stabgruppen 2, 3, d. h. die
Schwingung der Arme 17', durch eine Kurvenscheibe 21 von solcher Form bewirkt, daß die
senkrechte Bewegung und die durch die Kurbein erzielte wagerechte Bewegung der Stabgruppen
nicht gleichzeitig erfolgt und letztere eine Viereckbewegung ausführen. Die Kurvenscheibe
21 steht mit dem obersten Zahnrad 22 in Eingriff und hat den gleichen Durchmesser
wie dieses.
Fig. 6 veranschaulicht die von jedem Punkte der Stabgruppen durchlaufene Bahn, welche
nahezu ein Rechteck darstellt. Der Einfachheit halber sind die Kurbelstangen 23, welche die
wagerechte Bewegung der Stabgruppen bewirken, als unendlich lang angenommen worden.
Zur Ausführung der senkrechten Bewegung dient, wie beschrieben, eine Kurvenscheibe
21, die im wesentlichen aus zwei Kreis-Sektoren und zwei deren Enden verbindenden
Ubergangskurven besteht. Nur während der kurzen Strecken A-B sowie C-D findet gleichzeitig
eine Bewegung im wagerechten und senkrechten Sinne statt. Während der erheblieh
längeren Strecken B-C und D-A spielt sich dagegen nur eine Bewegung im wagerechten
Sinne ab. Durch eine entsprechende Formgebung der Kurvenscheibe sowie Einstellung
derselben in bezug auf die die wagerechte Bewegung herbeiführende Kurbel lassen sich die
Strecken A-B und C-D noch weiter kürzen oder anders ausgestalten. Die wagerechte Entfernung
zwischen den Punkten A-C entspricht dem Durchmesser des Kreises, welchen der
Kurbelzapfen der Scheibe 21 beschreibt. Die senkrechte Entfernung zwischen den Linien
B-C und A-D entspricht der Differenz der Radien der Kreisbögen, aus denen die Kurvenscheibe
21 gebildet ist, wobei die Abweichungen vernachlässigt sind, welche durch die
Einschaltung des Doppelhebels 17, 17' herbeigeführt
werden. Während des bei weitern größten Teiles der Bewegung wird also das Gut nur im wagerechten Sinne weiterbewegt;
aber nicht angehoben. Zwischen dem Gut und den Hubgetrieben tritt mithin keine Reibung
auf, und es bleiben daher auch die oben besprochenen Fehler aus.
Zweckmäßig bestehen ferner die einzelnen Stabgruppen 2, 3 aus U-Eisen mit abwärts gerichteten
und gelochten Schenkeln (Fig. 4, .5). Sie werden von kammartig nach oben gerichteten
Vosprüngen der Querstäbe 4, 5 getragen, an denen sie mittels Schrauben 8 befestigt
sind. Diese Ausgestaltung hat den Zweck, den Zutritt der flüssigen oder gasförmigen
Mittel zu dem Gut zu erleichtern.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Fördertisch für Maschinen zum Behandeln insbesondere von Fasergut mitflüssigen oder gasförmigen Mitteln mit zwei Stabgruppen, die sowohl senkrecht als auch wagerecht stets in entgegengesetzter Richtung hin und her bewegt werden und das Gut abwechselnd weiterfördern, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Bewegung der Stabgruppen (2, 3) durch eine Kurvenscheibe (21) von solcher Form bewirkt wird, daß die senkrechte Bewegung der Stabgruppen erfolgt, wenn deren wagerechte Bewegung nahezu in ihrer Totlage angelangt ist.
- 2. Fördertisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stabgruppen (2, 3) an wagerecht hin und her bewegte, auf Rollen (15, 16) ruhende Schienen (11, 12) angeschlossen und die Rollen an Hubstäben (9, 10) angebracht sind, die durch Doppelhebel (17,17') von der Kurvenscheibe (21) aus auf und nieder bewegt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255474C true DE255474C (de) |
Family
ID=513578
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255474D Active DE255474C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255474C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972543C (de) * | 1954-03-04 | 1959-08-13 | Nyeboe & Nissen As | Apparat zur Pasteurisierung von in Behaeltern enthaltenen Fluessigkeiten |
| DE1297021B (de) * | 1965-07-19 | 1969-06-04 | Simplex Corp | Antriebseinrichtung fuer einen Hubbalkenfoerderer |
-
0
- DE DENDAT255474D patent/DE255474C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972543C (de) * | 1954-03-04 | 1959-08-13 | Nyeboe & Nissen As | Apparat zur Pasteurisierung von in Behaeltern enthaltenen Fluessigkeiten |
| DE1297021B (de) * | 1965-07-19 | 1969-06-04 | Simplex Corp | Antriebseinrichtung fuer einen Hubbalkenfoerderer |
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