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DE2542069A1 - Foerderanlage - Google Patents

Foerderanlage

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Publication number
DE2542069A1
DE2542069A1 DE19752542069 DE2542069A DE2542069A1 DE 2542069 A1 DE2542069 A1 DE 2542069A1 DE 19752542069 DE19752542069 DE 19752542069 DE 2542069 A DE2542069 A DE 2542069A DE 2542069 A1 DE2542069 A1 DE 2542069A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
steel
guide
steel conveyor
cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752542069
Other languages
English (en)
Other versions
DE2542069C2 (de
Inventor
Karl Gunnar Boman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Santrade Ltd
Original Assignee
Sandco Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandco Ltd filed Critical Sandco Ltd
Priority to DE19752542069 priority Critical patent/DE2542069C2/de
Publication of DE2542069A1 publication Critical patent/DE2542069A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2542069C2 publication Critical patent/DE2542069C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/34Devices for discharging articles or materials from conveyor 
    • B65G47/46Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points
    • B65G47/48Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to bodily destination marks on either articles or load-carriers
    • B65G47/49Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to bodily destination marks on either articles or load-carriers without bodily contact between article or load carrier and automatic control device, e.g. the destination marks being electrically or electronically detected
    • B65G47/496Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to bodily destination marks on either articles or load-carriers without bodily contact between article or load carrier and automatic control device, e.g. the destination marks being electrically or electronically detected by use of magnetic responsive means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/56Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from inclined or vertical conveyor sections
    • B65G47/57Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from inclined or vertical conveyor sections for articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/82Rotary or reciprocating members for direct action on articles or materials, e.g. pushers, rakes, shovels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

  • Förderanlage
  • Die Erfindung betrifft eine Förderanlage zur Förderung von Gut von einer Beladestation zu mindestens einer Entladestation mit einem zur Adressierung der Entladestation und zur Steuerung des Fördervorganges magnetisierbare Steuerstellen aufweisenden Stahlförderband und mindestens einer durch den Magnetisierungszustand der Steuerstellen des Stahlförderbandes gesteuerten Umlenkvorrichtung, mit der das Fördergut auf mindestens ein weiteres, quer zu dem Stahl förderband verlaufen des, zu einer zugeordneten Entladestation führendes Querförderband umlenkbar ist.
  • Eine solche Förderanlage ist aus der DT-OS 2 020 834 bekannt. Bei dieser bekannten Förderanlage verlaufen das Stahlförderband und das Querförderband in einer gemeinsamen Ebene rechtwinklig zueinander. Die Umlenkvorrichtung 0 weist einen unter 45 zu den beiden senkrecht aufeinanderstehenden Förderrichtungen einstellbaren Schwenkarm auf, gegen den das Fördergut auf dem Stahlförderband anläuft. Durch diesen Schwenkarm wird das Fördergut in Richtung auf das Querförderband umgelenkt bis es von diesem mitgenommen werden kann.
  • Förderanlagen dieser Art werden vorzugsweise für die Gepäckausgabe von großen Bahnhöfen oder Flughäfen benutzt. Wird mit einer solchen bekannten Förderanlage ein im wesentlichen quaderförmiges Gepäckstück,.
  • etwa ein üblicher llandkoffer transportiert, der auf dem Stahlförderband so angeordnet ist, daß seine seitlichen Begrenzungswände paarweise parallel und rechtwinklig zu der Förderrichtung des Stahlförderbandes verlaufen, so setzt der Umlenkvorgang dann ein, wenn das Gepäckstück mit seiner dem Querförderband abgewandten, in Förderrichtung gesehen vorderen Kante an dem Schwenkarm zur Anlage kommt. Von diesem Zeitpunkt an beginnt eine Verschiebung des Gepäckstückes quer zur Förderrichtung des Stahlförderbandes, wobei das Gepäckstück eine Bewegung mit einer Komponente in Richtung auf das Querförderband ausführt und dabei mit seiner Eckkante an dem Schwenkarm entlaggleitet. Dieser Bewegungsablauf hat den Nachteil., daß die im wesentlichen an dieser Kante auf tretende Reibung zu einer Beschädigung des Gepäckstückes und/oder bei nachgiebigen Gepäckstücken zu einer Beschädigung des Inhalts führen kann.
  • Zwar ist es bei der bekannten Förderanlage möglich, daß sich das Gepäckstück um die an dem Schwenkarm anliegende Eckkante so weit dreht, bis es mit seiner gesamten ursprünglich rechtwinklig zur Förderrichtung verlaufenden vorderen Begrenzungsfläche an dem Schwenkarm anliegt und dann mit dieser Fläche an dem Schwenkarm entlanggleitet, was zu einer gleichmäßigeren Verteilung der an dem Gepäckstück angreifenden Kräfte führt. Jedoch ist nicht in allen Fällen gewährleistet, daß eine solche flächenhafte Anlage an dem Schwenkarm in jedem Fall erreicht wird, da insbesondere große und schwere Gepäckstücke ein großes Trägheitsmoment bezüglich der längs der Eckkante verlaufenden Drehachse aufweisen, so daß sie sich, wenn die Seitwärtsbewegung einsetzt, nur langsam um die an dem Schwenkarm anliegende Kante drehen und nicht mehr in eine großflächige Anlage mit dem Schwenkarm gelangen können, bevor sie von dem Querförderband erfaßt und weitertransportiert werden, wobei sie von diesem dann in einer je nach Gewicht und Größe des Gepäckstückes mehr oder weniger schrägen Lage zur Förderrichtung, keineswegs aber in einer definierten Lage aufgenommen werden, was für das Abnehmen der Gepäckstücke oder ggf. deren erneute Umlenkung auf ein weiteres Querförderband von Nachteil sein kann. Außerdem ist es bei der bekannten Förderanlage möglich, daß unterschiedlich schwere und/oder aus verschiedenem Material bestehende Gepäckstücke unterschiedlich schneli auf das Querförderband umgelenkt werden; die Ursache hierfür liegt darin, daß das Gepäckstück von dem Zeitpunkt ab, zu dem es an dem Schwenkarm in Anlage gelangt ist, eine Relativbewegung zu dem Stahlförderband ausführt. Durch die zwischen dem Gepäckstück und dem Stahlförderband bestehende Gleiektreibung werden dann rücktrei bende Kräfte auf das Gepäckstück ausgeübt, die die Tendenz haben, das Gepäckstück in seiner beispielsweise mittleren Lage auf dem Stahlförderband zu halten. Diese Kräfte sind aber je nach dem Gewicht und dem Material des Gepäckstückes unterschiedlich groß, was zu den genannten unterschiedlichen Zeitabläufen für den Umlenkvorgang führt. Es kann daher vorkommen, daß zwei aufeinanderfolgende Gepäckstücke, - die auf dasselbe Querförderband umgelenkt werden sollen, nach der Umlenkung einen wesentlich größeren oder kleineren Abstand voneinander haben als vorher auf dem Stahlförderband. Das bedeutet aber, daß die zuvor bestehende Korrelation zwischen dem Abstand der Steuerstellen auf dem Stahlförderband und dem Abstand der Gepäckstücke weitgehend verlorengeht, so daß die auf dem Stahlband angeordneten Steuerstellen nicht mehr zur Steuerung weiterer Umlenkvorgänge, durch die das Gepäckstück von dem Querförderband aus auf ein weiteres Querförderband umgelenkt werden sollen, ausgenutzt werden können, wenn nicht von vornherein sehr große Toleranzbereiche und damit große Abstände aufeinanderfolgender Gepäckstücke in Kauf genommen werden, die jedoch die Förderkapazität einschränken würden.
  • Für diesen Fall müsste daher auch das Querförderband mit Steuerstellen und den zu deren Erzeugung erforderlichen Einrichtungen ausgestattet sein. Ein weiterer Nachteil der bekannten Förderanlage besteht darin, daß dann, wenn sich die Beladestation und die Entladestation in verschiedenen Höhen befinden, eine Schrägförderung zum Ausgleich von Niveauunterschieden nur mit einer sehr schwachen Steigung möglich ist, da sonst die Gefahr besteht, daß die Gepäckstücke auf dem schräg ansteigenden Stahlförderband rückwärtsgleiten. Auch verhältnismäßig kleine Höhenunterschiede können daher nur mittels eines über eine große Strecke ausgedehnten schräg ansteigenden Förderbereich überwunden werden, was mit einem erheblichen Platzbedarf verbunden ist. Die bekannte Förderanlage ist daher im wesentlichen nur für in horizontalen Ebenen stattfindende Fördervorgänge geeignet, keineswegs aber für Lagerhäuser oder dgl, bei denen es darauf ankommt, unter möglichst guter Ausnutzung des verfügbaren Raumes Güter der erschT ncten Art zlj in vrsnhie.dnen Etagen übereinander angeordnete Lagerplätze zu befördern.
  • Demgemäß besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Förderanlage der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine schonende Umlenkung des Fördergutes in eine definierte Lage auf eines oder mehrere, ggf. in verschiedenen Förderhöhen angeordnete Querförderbänder ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine in die Förderrichtung des Querförderbandes weisende Führung für das Fördergut vorgesehen ist, längs der das Fördergut mit einer Begrenzungsfläche anliegt und auf das Querförderband verschiebbar ist, und daß die Umlenkvorrichtung als eine in Richtung der Führung angreifende Schubvorrichtung ausgebildet ist.
  • Die Erfindung hat dadurch, daß die Umlenkung des Fördergutes durch eine geführte Verschiebung erfolgt, den Vorteil, daß es auf dem Querförderband in eine definierte Lage gelangt, wobei, da durch die Führung eine unkontrollierte Relativbewegung des Fördergutes gegenüber dem Stahlförderband ausgeschlossen ist, auch eine definierte Abstandsreiation der Förderstücke erhalten bleibt sofern sich die Förderbänder stets mit einer gleichförmigen und in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehenden Geschwindigkeit bewegen, was üblicherweise der Fall ist. Die auf dem Stahlförderband angeordneten magnetisierten Steuerstellen können dann auch zur Steuerung weiterer Umlenk- oder Entladevorgänge benutzt werden, die von dem Querförderband aus erfolgen. Die hierfür notwendigen Detektoren können dann längs des Stahiförderbandes an auf die Umlenkstelle folgenden Stellen angeordnet sein. Dies hat den Vorteil, daß Einrichtungen zur Feststellung der Lage eines Förderstückes und zur Erzeugung von magnetisierten Steuerstellen längs der Querförderbänder entfallen können, was insgesamt zu einem sehr einfachen Aufbau der Förderanlage führt. Auch muß das Querförderband dann nicht ebenfalls als Stahlförderband ausgebildet sein und kann durch ein billigeres Förderband aus einem geeigneten Kunststoffmaterial ersetzt sein. Des weiteren werden die an dem Fördergut während des Umlenkvorganges angreifenden Kräfte durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Führung auf einen flächenhaften Bereich des Fördergutes verteilt, so daß dieses weit weniger der Gefahr einer Beschädigung oder Verformung ausgesetzt und daher besser geschont ist als bei der bekannten Förderanlage.
  • Die Führung und die Schubvorrichtung können auf die verschiedenste Art und Weise, entweder als miteinander mechanisch gekoppelte oder auch als getrennte Einrichtungen ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Führung und die Schubvorrichtung in der Weise zu einer einstückigen Einheit zusammengefaßt sein, daR an einer rechtwinklig zur Förderrichtung verschiebbaren Schubstange ein zweischenkliges Winkelstück befestigt ist, dessen einer Schenkel an der dem Querförderband abgewandten Seite des Stahiförderbandes angeordnet ist und sich über die volle Breite des Querförderbandes erstreckt und dessen anderer Schenkel parallel zu der in Förderrichtung des Stahlbandes gesehen hinteren Längskante des Querförderbandes verläuft und sich über die Breite des Stahiförderbandes erstreckt. Ein Förderstück wird dann bis zur Anlage an diesem Schenkel auf dem Stahlförderband herangefördert, wobei seine eine vordere Längskante parallel zu der hinteren Längskante des Querförderbandes ausgerichtet wird. Wird sodann die Umlenkeinrichtung betätigt, so gelangt auch deren anderer Schenkel in Anlage mit dem Förderstück, wobei dieses geführt in Richtung auf das Querförderband verschoben wird. Derselbe Ablauf des Umlenkvorganges könnte auch dadurch erzielt werden, daß ein Schwenkarm vorgesehen ist, der in derselben Anordnung bezüglich der beiden Förderbänder in eine Richtung quer zu dem Stahlförderband und nach erfolgter Umlenkung in eine Richtung parallel zu dem Stahlförderband und in eine Lage außerhalb desselben schwenkbar ist, und daß die Schubvorrichtung als ein von dem Schwenkarm getrennter Schubstempel ausgebildet ist. In beiden Fällen wäre dann das Fördergut mit einer in Förderrichtung gesehen vorderen Begrenzungsfläche an der Querführung abgestützt.
  • Besonders vorteilhaft ist es aber, wenn die Führung eine senkrecht zu dem Stahl förderband verlaufende an dem Stahl förderband angeordnete Stützfläche aufweist, an der das Fördergut mit einer in Förderrichtung gesehene hinteren Begrenzungsfläche anliegt, wie es gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist. Zwar ist dann für jedes Förderstück eine eigene Führung auf dem Stahlband notwendig, jedoch hat dies dadurch, daß dann jedes Förderstück bei einem Anstieg des Stahiförderbandes an seiner unteren Begrenzungsfläche unterstützt ist, den Vorteil, daß auf verhältnismäßig kurzen Strecken mittels eines steilen Anstieges des Stahlförderbandes verhältnismäßig große Niveauunterschiede überwunden werden können, sofern nur die vertikale Projektion des Schwerpunktes des Förderstückes noch innerhalb der wirksamen Abstützfläche der Führung liegt, die aber ohne weiteres so breit gemacht werden kann, daß mit der erfindungsgemäßen Förderanlage auch eine Förderung in vertikaler Richtung möglich ist.
  • Um zu gewährleisten, daß das Fördergut, insbesondere bei vertikaler Förderung nicht über den äußeren Rand der Führung abkippen kann, ist es beispielsweise möglich, im Abstand von dem Stahlförderband eine Schiene oder ein weiteres Band, das sich nicht über die volle Breite des Stahlförderbandes zu erstrecken braucht, anzuordnen, an dem dann das Fördergut, wenn es aus irgend einem Grunde über die Stützfläche nach außen verschoben wird, gleitend anliegt. Ebenso kann die Stützfläche der Führung mit einem parallel zu dem Stahlförderband verlaufenden, nach oben weisenden Rand versehen sein, der eine seitliche Bewegung des Fördergutes begrenzt.
  • Auf solche zusätzliche Mittei zur Abstützung des Fördergutes, die beim Beladen des Förderbandes hinderlich sein könnten, kann jedoch dann verzichtet werden, wenn der Reibungswiderstand der Führung in senkrechter Richtung zu dem Stahlförderband wesentlich größer ist als in Richtung auf das Querförderband, wie es gemäß einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist und in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch realisiert ist, daß die Führung über die Breite des Stahiförderbandes verteilte Rollen umfaßt, deren Achsen senkrecht zur Ebene des Stahlförderbandes verlaufen.
  • Der einer Bewegung senkrecht zu dem Stahlförderband entgegenwirkende Reibungswiderstand der Führung ist dann durch die Gleitreibung zwischen dem Rollenmantel und dem Fördergut bestimmt, die durch geeignete Wahl des Mantelmaterials wesentlich größer gemacht werden kann als der durch die Rollreibung bestimmte Reibungswiderstand der Führung in Richtung auf das Querförderband Irgendwelche Erschütterungen, denen das Stahlförderband ausgesetzt ist, führen dann vorzugsweise zu Hin- und Herbewegungen des Fördergutes in Richtung der Führung, nicht aber zu einer Verschiebung senkrecht zu dem Stahlförderband und damit zu einem Abkippen über den Rand der Führungsrollen. Um ein solches Abkippen zu vermeiden können die Führungsrollen auch schwach kegelförmig ausgebildet sein, derart, daß ihr Durchmesser an ihrem dem Stahlförderband abgewandten äußeren Ende etwas größer ist als an ihrem inneren Ende so daß, bedingt durch die Rollenform, durch die Schwerkraft stets auch eine Kraftkomponente auf das Fördergut ausgeübt ist, die dieses in Richtung auf das Stahlförderband zu verschieben sucht.
  • Damit das Stahl förderband während des Umlenkvorganges nicht angehalten zu werden braucht, müssen die Führungen und die Schubvorrichtung so ausgebildet sein, daß sie sich nicht gegenseitig behindern können. Dies ist gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, die sich insbesondere für Förderanlagen mit schräg ansteigenden Abschnitten des Stah!-förderbandes, deren Steigung nicht zu groß ist, eignet, dadurch erreicht, daß die Schubvorrichtung einen rechtwinklig zu der Führung des Stahlförderbandes über mindestens die Breite des Querförderbandes ausgedehnten Schubstempel aufweist, dessen untere, dem Stahlförderband zugewandte Kante in einem Abstand von der Stahlbandebene verläuft, der etwas größer ist als die Höhe der Führung. Die Anlagebenen der Führung und des Schubstempels können sich dann während des Vorschubes und Zurückziehens des Schubstempels kreuzen, ohne daß der Schubstempel und die Führung sich gegenseitig berühren; zwar lassen sich mit dieser Schubvorrichtung Förderstücke mit beliebiger Ausdehnung in Längsrichtung des Stahiförderbandes umlenken, jedoch müssen diese Förderstücke eine gewisse Mindesthöhe aufweisen, die größer ist als die Höhe der Führung, damit sie von dem Schubstempel erfaßt werden können. Diese Ausführungsform der Erfindung eignet sich daher nicht für Förderanlagen, bei denen das Gut in vertikaler Richtung gefördert wird und es daher erwünscht ist, daß die Führung das Fördergut möglichst auf seiner ganzen, senkrecht zur Ebene des Förderbandes gemessenen Breite unterstützt.
  • Bei einer sowohl für eine schräg ansteigende als auch für eine vertikale Förderrichtung geeigneten Ausführungsform der Erfindung weist die Schubvorrichtung einen rechtwinklig zu der Führung des Stahiförderbandes über mindestens die Breite des Querförderbandes ausgedehnten Schubstempel auf, dessen Verschiebebewegung in Richtung auf das Querrörderband einsetzt, wenn sein der Führung zugewandtes Ende von dieser einen Abstand b aufweist, der etwas größer ist als die mit dem Verhältnis v/u der Fördergeschwindigkeit v des Stahlförderbandes und der Vorschubgeschwindigkeit u des Schubstempels multiplizierte Breite b des Stahlförderbandes, so daß gilt d r b, und es ist der u rechtwinklig zur Förderrichtung des Stahlbandes gemessene Vorschubweg der Schubvorrichtung etwas größer als die Breite der Führung des Stahl bandes.
  • Der Schubstempel wird dann bis über den dem Querförderband benachbarten Rand der Führung hinaus verschoben, so daß sich die Führung hinter dem Schubstempel vorbeibewegen kann, wonach der Schubstempel wieder in seine Ausgangslage zurückgezogen wird. Die von der Führung aus gemessene Ausdehnung des Förderstückes in Längsrichtung des Stahiförderbandes muß dabei mindestens gleich dem Abstand d sein, den das Ende des Stempels von der Führung aufweisen muß, damit dieser bei vorgegebener Fördergeschwindigkeit v und Breite b des Bandes das Förderstück erfassen und auch die Führung passieren kann. Zwar kann, wie es gemäß einer Ausführungsform der Erfindung auch vorgesehen ist, die Vorschubgeschwindigkeit u der Schubvorrichtung wesentlich größer gewählt werden als die Fördergeschwindigkeit v des Stahlförderbandes, so daß der genannte Abstand ggf. nur einen Bruchteil der Breite des Stahlförderbandes betragen muß, jedoch ist der Vorschubgeschwindigkeit dadurch eine Grenze gesetzt, daß die Umlenkung nicht stoßweise erfolgen sollte, was zu einer Beschädigung des Fördergutes führen könnte. Dieses sollte daher stehts eine gewisse Mindestausdehnung in Längsrichtung des Stahlförderbandes aufweisen.
  • Die Größe des Fördergutes spielt jedoch dann für den Umlenkvorgang keine Rolle mehr, wenn die Schubvorrichtung auf einem längs des Stahlbandes hin und her verfahrbaren Wagen angeordnet ist, der sich von einer Ausgangsstellung aus, in der der Umlenkvorgang einsetzt, längs des Stahlförderbandes mit der Führung mitbewegt und nach Abschluß des Umlenkvorganges in diese Ausgangsstellung zurückkehrt, da dann das der Führung zugewandte Ende des Schubstempels in unmittelbarer Nachbarschaft der Führung, längs der es sich während des Umlenkvorganges entlangbewegt, angeordnet sein kann. Die Rückkehr des Scbubstempels in seine Ausgangslage kann dabei so erfolgen, daß der Wagen während des Zurückziehens des Stempels noch mit dem Förderband mitgeführt wird und erst dann in seine Ausgangslage zurückkehrt, wenn der Stempel zurückgezogen ist, oder auch so, daß der Wagen schon zurückfährt, solange der Stempel noch in seiner ausgefahrenen Stellung jenseits des Stahlförderbandes angeordnet ist und erst dann zurückgezogen wird, wenn die Führung den Stempel passiert hat, was den Vorteil hat, daß dann der Verschiebeweg des Wagens nur halb so groß zu sein braucht.
  • Wenn der Schubstempel mit dem Stahlförderband mitfährt, so findet zwischen dem Fördergut und dem Stempel keine gleitende Relativbewegung statt, wie sie bei denjenigen Ausführungsformen der Erfindung auftritt, bei denen der Stempel bezüglich des Querförderbandes in einer vorgegebenen Höhe angeordnet bleibt. Jedoch kann auch bei diesen Ausführungsformen eine Beschädigung des Fördergutes durch Reibung weitestgehend dadurch vermieden werden, daß der Stempel mit über seine Länge verteilt angeordneten, an dem Förderstück zur Anlage kommenden Gleitrollen versehen ist, deren Achsen senkrecht zur Ebene des Stahiförderbandes verlaufen. Durch diese Rollen ist dann die Reibung zwischen dem Förderstück und dem Stempel auf den geringen Wert der Rollreibung herabgesetzt, so daß auch bei kleinflächiger Anlage des Fördergutes an dem Stempel keine Beschädigung des Fördergutes zu befürchten ist.
  • Bei denjenigen Ausführungsformen der Erfindung, bei denen eine schräge oder vertikale Förderung des Fördergutes stattfindet, kann der Umlenkvorgang brw. das Verschieben des Fördergutes auf das Querförderband erst dann einsetzen, wenn die Führung des Stahlförderbandes das Niveau des Querförderbandes erreicht hat und das Fördergut über den Rand des Stahlförderbandes hinaus in Richtung auf das Querförderband geschoben werden kann Während das Fördergut über den Rand des Stahlförderbandes hinausgeschoben wird, wird es zunächst noch mit dessen Führung angehoben, bis es über deren Rand oder den Rand des Stahlförderbandes nach unten abkippen kann. Ein quaderförmiges Förderstück, das vertikal gefördert wird, kippt dabei um den seitlichen Rand der Führung nach unten und kommt zunächst mit einer quer zu der Führungsrichtung verlaufenden Kante auf dem Querförderband zur Anlage1 wobei die ursprünglich an der Führung anliegende Begrenzungsfläche des Fördergutes und der unterhalb dieser angeordnete dem Stahiförderband benachbarte Abschnitt des Querförderbandes einen Winkel einschließen, der um so kleiner ist, je größer die Vorschubgeschwindigkeit des Schubstempels ist. Damit dieser Winkel nicht zu groß werden kann, was einerseits zu einer unerwünscht großen Fallhöhe des an dem Schubstempel anliegenden hinteren Endes des Förderstückes führen könnte und andererseits dazu, daß das Förderstück um seine zuerst mit dem Querförderband in Anlage kommende Kante kippt, was eine Veränderung der Abstandsrelation der Anordnung der Förderstücke auf dem Querförderband und-der Anordnung der Steuerstellen auf dem Stahlförderband zur Folge haben könnte, ist es vorteilhaft, wenn, wie es gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist, einerseits die Vorschubgeschwindigkeit u des Schubstempels größer ist als die Fördergeschwindigkeit v des Stahlförderbandes und andererseits die Fördergeschwindigkeit w des Querförderbandes zumindest gleich der Vorschubgeschwindigkeit u des Schubstempels ist, so daß einerseits der Winkel, um den das Förderstück kippt, nicht zu groß wird und andererseits gewährleistet ist, daß er sich nicht vergrößern kann, da das von dem Querförderband erfaßte Förderstück dann nicht abgebremst sondern mindestens mit derselben Geschwindigkeit weggefördert wird.
  • Zwar läßt sich die Höhe, um die das vordere Ende des Förderstückes nach unten kippt und das hintere Ende von dem Stahlförderband aus auf das Querförderband herunterfällt, in praktischen Fällen sehr klein halten, jedoch kann es für die Förderung empfindlichen Anlagegutes erwünscht sein, Erschütterungen möglichst weitgehend zu vermeiden.
  • Hier.zu könnte so verfahren werden, daß das Stahlförderband während des Umlenkvorganges angehalten wird, was jedoch zu unerwünschten Verzögerungen führen könnte.
  • Um auch bei weiterlaufendem Stahlförderband eine stets niveaugleiche Umlenkung des Fördergutes auf das Querförderband zu erreichen, ist daher gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zwischen dem Stahiförderband und dem Querförderband ein Führungsschlitten angeordnet, der eine die Führung des Stahlförderbandes fortsetzende Führung und eine die Anlagefläche des Stahlförderbandes in Richtung auf das Querförderband fortsetzende Anlagefläche aufweist und sich mit dem Förderband mitbewegt, wenn die Schubvorrichtung arbeitet und stehen bleibt, wenn seine Führung die Ebene des Querförderbandes erreicht hat.
  • Die Umlenkung des Fördergutes erfolgt dann in der Weise, daß das Fördergut, bevor es auf die Höhe des Querförderbandes angehoben ist, auf den Führungsschlitten und sodann, wenn dieser die Höhe des Querförderbandes erreicht hat, von diesem auf das Querförderband geschoben wird. Ist der Umlenkvorgang abgeschlossen, so kehrt der Schlitten in seine Ausgangsstellung zurück, wo er für die Umlenkung eines nachfolgenden Förderstückes bereitgestellt ist.
  • Dabei ist es vorteilhaft, wenn, wie es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen ist, die Anlagefläche des Führungsschlittens in die Ebene des Querförderbandes schwenkbar ist, damit ein Förderstück auch von einem schräg ansteigenden Stahlförderband aus in einer stetigen Bewegung auf das Querförderband umgelenkt werden kann. Dadurch ist dann auf besonders einfache Weise erreicht, daß ein Förderstück stets in der Lage, in der es zunächst auf dem Stahlförderband angeordnet ist, auch auf das Querförderband umgelenkt werden kann. Dies ist dann auch in der umgekehrten Richtung nämlich von dem Querförderband aus auf das Stahlförderband möglich, wenn eine zusätzliche geeignete Schubvorrichtung vorgesehen ist oder wenn die vorhandene Schubvorrichtung so ausgebildet ist, daß sie in beiden Richtungen benutzbar ist, was beispielsweise dadurch realisiert sein kann, daß der Schubstempel um eine seitlich von dem Querförderband angeordnete Achse, die sich bis mindestens in eine Lage zwischen dem Führungsschlitten und dem Querförderband verschieben läßt, schwenkbar ist, derart, daß er parallel zu dem Querförderband verläuft, wenn das Fördergut auf dem Querförderband in Richtung auf den Führungsschlitten gefördert wird und in eine parallele Anlage an der von dem Stahlförderband aus gesehen hinteren Begrenzungsfläche des Fördergutes schwenkbar ist, um dieses auf den Führungsschlitten und von diesem auf das Stahlförderband zu llziehenl.
  • Die erfindungsgemäße Förderanlage ist dann sowohl zum Transport von Gütern an die verschiedensten Lagerstellen eines Lagerhauses als auch zur gesteuerten Ausgabe dieser Güter geeignet. Durch die Erfindung ist daher der Anwendungsbereich von Förderanlagen mit magnetisch gesteuerten Förderbändern erheblich erweitert.
  • Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.
  • Es zeigen: Fig. 1a bis 1c in schematischer, teilweise abgebrochener Darstellung einen vertikalen Förderabschnitt einer erfindungsgemäßen Förderanlage mit zwei in verschiedenen Höhen angeordneten Umlenkstellen, Fig. 2a in schematischer Darstellung eine Ansicht einer Umlenkstelle an einem schräg ansteigenden Förderabschnitt einer erfindungsgemäßen Förderanlage in einer Richtung parallel zur Förderrichtung des Querförderbandes Fig. 2b die Umlenkstelle nach der Fig, 2a in seitlicher Ansicht des Stahlförderbandes und Fig. 3 eine Ausführungsform ähnl:c h Fig. 1 jedoch in abgewandelt er Form Der in der Fig. 1 dargestellte vertikale Förderabschnitt weist zwei übereinander angeordnete Umlenkstellen 1 und 2 auf, an denen jeweils ein Stück eines Fördergutes 3 bzw. 4 von einem vertikal verlaufenden Stahlförderband 5 aus auf ein oberes bzw. unteres Querförderband 6 bzw.
  • 7 umgelenkt werden.
  • In der Fig. la sind die Positionen der Förderstücke 3 und 4 und die Ausgangsstellungen einer oberen und einer unteren Umlenkvorrichtung 8 und 9 in einem Zeitpunkt kurz vor dem Einsetzen des Umlenkvorganges salargestellt, während in den Fig. Ib und 1c verschiedene Stellungen des Fördergutes und der Umlenkvorrichtungen in späteren Zeitpunkten des Umlenkvorganges entsprechenden Stellungen gezeigt sind. Die im jeweils oberen und unteren Teil der Figuren Ib und 1c dargestellten Stellungen werden nicht gleichzeitig eingenommen. Vielmehr wird die im unteren Teil der Fig. 1b dargestellte Stellung des Förderstückes 4 etwa zu einem Zeitpunkt erreicht, in dem das obere Förderstück 3 in der im oberen Teil der Fig. 1c dargestellten Stellung angelangt ist, während die im oberen Teil der Fig. Ib dargestellte Stellung des oberen Förderstückes 3 zu einem früheren und die im unteren Teil der Fig. 1c dargestellte Stellung des unteren Förderstückes 4 zu einem späteren -Zeitpunkt eingenommen werden. Die Umlenkstellen 1 und 2 sind in zwei übereinander liegenden Stockwerken eines Gebäudes angeordnet, was schematisch durch ein Stockwerkniveau 10 angedeutet ist. Die Förderstücke 3 und 4, die als quaderförmige Gepäckstücke oder Kisten dargestellt sind, liegen mit ihrer unteren Begrenzungsfläche 11 bzw 12 an rechtwinklig von dem Stahiförderband 5 abstehenden Führungsrollen 13 an, die längs einer horizontalen Ebene über die Breite des Stahlförderbandes 5 verteilt in einem fest mit diesem verbundenen rechteckigen Rahmen 14 bzw. 141 gelagert sind. Dieser Rahmen besteht aus einer an dem Stahlförderband 5 angeschweißten, inneren Platte und einer parallel zu der inneren Platte verlaufenden äußeren Platte, die durch die Achsbolzen der äußersten Führungsrollen 15 und 16 miteinander verbunden sind. Die Länge der Gleitrollen 13, 15 und 16 bzw. die Breite des Rahmens 14 ist etwas größer als die größte vorkommende, senkrecht zum Stahiförderband 5 gemessene Breite der Förderstücke 3 und 4, so daß diese mit ihrer gesamten unteren Begrenzungsfläche 11 bzw. 12 auf der durch die Gleitrollen vermittelten Führung abgestützt sind. Die auf der den Querförderbändern 6 und 7 abgewandten Seite des Stahlförderbandes 5 angeordneten Umlenkvorrichtungen 8 und 9 sind als Schubvorrichtungen ausgebildet und weisen jeweils einen Schubstempel auf, der über eine teleskopartig verlängerbare Schubstange 18 mittels eines Druckzylinders 19 in Richtung auf das zugeordneten Querförderband verschiebbar ist. Die Schubstempel 16 und 17 sind ebenso wie die Führungen 13, 14 und 13t, 14 des Stahiförderbandes als rechteckige Rahmen ausgebildet, in denen Gleitrollen 19 und 19 gelagert sind, deren Achsen senkrecht zur Ebene des Stahlförderbandes 5 verlaufen und längs der parallel zu dem Stdhlförderband 5 verlaufenden Längsmittelebene der Rahmen der Schubstempel 16 und 17 verteilt angeordnet sind. Die senkrecht zur Ebene des Stahlförderbandes gemessene Ausdehnung der Schubstempel 16 und 17 entspricht etwa derjenigen der Führungen 13, 14 bzw. 131, 14'. Die dem Stahlförderband zugewandte innere Rahmenplatte der Schubstempel ist in einer parallel zur Ebene des Stahlförderbandes verlaufenden Ebene angeordnet, die in einem geringen Abstand von dem Stahl förderband verläuft, so daß die Schubstempel, wenn sie über die Breite des Stahlförderbandes 5 verschoben werden, mit diesem nicht in Berührung kommen können. Die Schubstangen 18 der Umlenkvorrichtungen 8 und 9 sind in einem Abstand von dem Stahlförderband 5 angeordnet, der größer ist als der Abstand der durch die äußeren Rahmenplatten der Führungen 13, 14 und 13', 14' definierten Ebene von derjenigen des Stahiförderbandes, so daß die Führungen unter den Schubstangen 18 hindurchtreten können, wenn die Schubstempel 16 und 17 so weit in Richtung auf die Querförderbander verschoben sind, daß sie in einem seitlichen Abstand von dem den Querförderbändern 6 und 7 zugewandten Rand des Stahlförderbandes 5 angeordnet sind, wie es im unteren Teil der Fig. 1b und im oberen Teil der Fig 1c dargesteilt ist.
  • Bei der in den Fig. la bis 1c dargestellten oberen Umlenkvorrichtung ist das Querförderband 6 in unmittelbarer Nachbarschaft des Stahiförderbandes 5 angeordnet. Der durch magnetisierte Steuerstellen 21 des Stahiförderbandes 5, deren Magnetisierungszustand durch geeignete, auf der den Förderstücken 3 und 4 abgewandten Seite des Stahiförderbandes angeordnete Detektoren abgetastet wird, gesteuerte Umienkvorgang setzt bei der oberen Umlenkvorrichtung 8 ein, wenn die obere Führung 13> 14 die Höhe des oberen Querförderbandes 6 erreicht hat. Während sich das Stahlförderband 5 mit einer Fördergeschwindigkeit v weiter nach oben bewegt, wird der Schubstempel 16 in Richtung auf das Querförderband 6 verschoben, wobei er zunächst nur mit einem unteren Endabschnitt an dem Förderstück 3 zur Anlage kommt. Während der Schubstempel 16 weiter in Richtung auf das Querförderband 6 verschoben wird7 gleitet das Förderstück mit seiner unteren Begrenzungsfläche entlang der Führung zur Seite und entlang der Gleitrollen des Schubstempels 16 nach oben, bis es etwa dann, wenn der Schubstempel 16 die Mitte des Stahiförderbandes 5 erreicht haut, über die dem Querförderband 6 zugewandte äußere Führungsrolle 15 der Führung 13, 14 abkippt und mit seiner äußeren Querkante 22 auf dem Querförderband 6 zur Anlage kommt.
  • Die Fördergeschwindigkeit w des Querförderbandes ist etwa ebenso groß gewählt wie die Vorschubgeschwindigkeit u des Schubstempels, so daß die Seitwärtsbewegung des Förderstückes 3 nicht abgebremst wird, wenn es mit seiner unteren Querkante 22 auf dem Querförderband zur Anlage kommt und damit auch nicht um diese Querkante kippen kann. Beim weiteren Seitwärtsfördern des Förderstückes 3 bleibt dann der Schubstempel 16 zumindest mit einer seiner Führungsrollen 20 in Anlage an dem Förderstück 3, das hierbei an der äußersten Führungsrolle 15 der Führung 13, 14 abgestützt bleibt, bis es den Bereich des Stahiförderbandes 5 verläßt und um seine Querkante 22 in die Ebene des Querförderbandes 6 kippt, wobei diese Kippbewegung dadurch abgebremst wird, daß die hintere Begrenzungsfläche des Förderstückes 3 während des Abkippens in Anlage mit der untersten Führungsrolle des sich mitbewegenden Schubstempels 16 bleibt, die selbst etwas gebremst sein kann. Der Stempel 16 wird so weit über den Rand des Stahlförderbandes 5 verschoben, daß die Führung 13, 14 an seiner Rückseite vorbei und unter seiner Schubstange hindurchbewegt werden kann und kehrt in seine in der Fig. la dargestellte Ausgangsstellung zurück, wenn die Führung 13, 14 den oberen Rand des Schubstempels 16 passiert hat.
  • Damit der Schubstempel 16, der sich mit einer gleichförmigen Geschwindigkeit u quer zu dem Stahlförderband 5 bewegt, vor der Führung 13, 14, die ihrerseits mit der Fördergeschwindigkeit v des Stahlförderbandes 5 nach oben bewegt wird, vorbeitreten kann, ist es notwendig, daß das untere Ende des Schubstempels am Beginn des Umlenkvorganges einen bestimmten Mindestabstand von der Führung 13, 14 aufweist, der je nach dem Verhältnis der Geschwindigkeiten und der Breite b des Förderbandes verschieden groß sein muß. Allgemein gilt dabei, daß der Mindestabstand größer oder gleich dem mit der Breite b multiplizierten Verhältnis der Fördergeschwindigkeit v des Stahlförderbandes und der Vorschubgeschwindigkeit u des Schubstempels 16 sein muß, d. h. es muß die Beziehung erfüllt sein, daR der Mindestabstand d größer oder gleich v b ist damit der Schubstempel 16 über die Breite des Stahiförderu bandes hinweggeführt ist, bevor die Führung 14, 15 die Höhe der unteren Führungsrolle des Schubstempels erreicht und dann mit dieser kollidieren vorv könnte. Es ist dann zweckmäßig, wenn die Laufgeschwindigkeit w des Querförderbandes zumindest gleich der Vorschubgeschwindigkei t u des Schubstempels ist. Dies kann entweder dadurch erreicht werden, daß das Querförderband mit dieser Geschwindigkeit angetrieben ist, oder auch dadurch, daß es mit geringer Reibung, etwa der Rollreibung seiner Führungsrolle von dem während des Umlenkvorganges auf ihm zur Anlage kommenden Förderstück 3 zunächst nur mitgenommen wird, bis das Förderstück vollständig auf dem Querförderband 6 aufliegt und dieses erst dann und ggf. mit einer geringeren Geschwindigkeit angetrieben wird.
  • Die im jeweils unteren Teil der Fig. la bis Ic dargestellte Umlenkvorrichtung 9 unterscheidet sich von der oberen Umlenkvorrichtung 8 im wesentlichen dadurch, daß zwischen dem Querförderband und dem Stahlförderband ein Führungsschlitten 23 vorgesehen ist, auf den das Förderstück 4 zunächst geschoben wird, bevor es von dem Führungsschlitten aus auf das Querförderband 7 abgegeben wird. Der Führungsschlitten 23 weist eine in der Ebene des Stahlförderbandes 5 angeordnete Anlageplatte 24 auf, deren horizontale Breite der Breite des Stahiförderbandes entspricht. Am unteren Rand der Anlageplatte ist eine ebenfalls Gleitrollen 131 und einen rechteckigen Rahmen 14r umfassende Führung angeordnet, deren Ausbildung derjenigen der Führungen des Stahlförderbandes entspricht. Wenn sich der Führungsschlitten 23 in seiner Ausgangsstellung für den Umlenkvorgang befindet, so ist diese Führung in einem vertikalen Abstand unterhalb der Förderebene des Querförderbandes 7 angeordnet, der etwas größer ist als der durch die obige Relation bestimmte Mindestabstand des unteren Endes des Schubstempels 17, der in einem kleinen vertikalen Abstand von der Förderebene des Querförderbandes 7 angeordnet ist. Der ebenfalls durch magnetisierte Steuerstellen 25 des Stahiförderbandes 5 gesteuerte Umlenkvorgang setzt dann ein, wenn sich diese Führung des Stahlförderbandes, an der das untere Förderstück 4 abgestützt ist, in der Höhe der Führung 131, 14' des Führungsschlittens 23 befindet Das Förderstück 4 wird dann mittels der Schubvorrichtung 9 auf den Führungsschlitten 23 geschoben der sich von seiner Ausgangsstellung aus mit derselben Geschwindigkeit wie das Stahlförderband 5 nach oben bewegt. Die Vorschubgeschwindigkeit u des Schubstempels 17 ist so groß, daß das Förderstück 4 bereits vollständig auf den Führungsschlitten 23 geschoben ist, bevor dessen Führung das Förderniveau des Querförderbandes 7 erreicht hat. Die seitliche Verschiebebewegung des Förderstückes 4 ist dabei durch ggf, elastisch ausgebildete Pufferrollen 26 begrenzt, die längs des dem Querförderband 7 zugewandten Randes der Anlageplatte 24 des Führungsschlittens 23 angeordnet sind und deren Achsen senkrecht zu der Anlageplatte 24 verlaufen, Wenn das Förderstück 4 in die Anlage mit diesen Pufferrollen 26 gelangt, wird die Vorschubbewegung des Schubstempels 17, die bis dahin mit einer gegenüber der Fördergeschwindigkeit v des Stahiförderbandes großen Geschwindigkeit u erfolgt ist> mittels eines in der Zeichnung nicht dargestellten Endlagenschalters abgeschaltet. Der Schubstempel 17 bleibt dann während der weiteren Vertikalverschiebung des Führungsschlittens 23 in Anlage an der dem Querförderband 7 abgewandten Begrenzungsfläche des Förderstückes 4, das längs der Gleitrollen des Schubstempels nach oben gleitet. Wenn die Führung 131', 14" des Führungsschlittens 23 die Ebene des Querförderbandes 7 erreicht hat, hält der Führungsschlitten 23 an und das Förderstück 4 wird nun mittels des Schubstempels mit einer der Fördergeschwindigkeit w des Querförderbandes 7 entsprechenden Geschwindigkeit auf dieses verschoben, bis es in eine der Fig. 1c entsprechende Stellung vollständig auf das Querförderband 7 gelangt ist. Das Zurückziehen des Schubstempels 17, der sich nach Abschluß des Umlenkvorganges in einem etwas mehr als der Breite des Führungsschlittens entsprechenden seitlichen Abstand von dem Stahlförderband 5 und dessen Führung 131, 14' befindet, kann dann einsetzen, wenn sich die Führung des Stahiförderbandes in einer solchen Höhe befindet, daß gewährleistet ist, daß der zurückfahrende Schubstempel 17 nicht mehr mit der sich weiter nach oben bewegenden Führung 13', 14' des Stahlförderbandes 5 kollidieren kann.
  • In den Fig. 2a und 2b ist eine Umlenkstelle einer Förderanlage dargestellt, die an einem schräg ansteigenden Abschnitt eines Stahiförderbandes 51 angeordnet ist.
  • Zwischen dem Stahiförderband 5t und einem Querförderband 27 mit horizontaler Förderebene ist in ähnlicher Weise wie bei der vorbeschriebenen Förderanlage mit vertikaler Förderung ein Führungsschlitten 28 vorgesehen, der ebenso wie das Stahlförderband 5 Gleitrollen 29 zur Führung eines quaderförmigen Förderstückes 30 aufweist, an denen das Förderstück nach unten abgestützt ist. Die Gleitrollen 29 sind an ihrer Unterseite an einer Stahlplatte 31 gelagert, deren äußere Randabschnitte 32 und 32§ nach unten abgebogen sind und je einen horizontal abstehenden kurzen Bolzen 33 und 331 aufweisen, deren Achsen miteinander fluchten und mit denen der Führungsschlitten 28 in parallel zur Förderrrichtung des Stahlförderbandes 51 verlaufenden Langlöchern 34 und 34' von feststehenden, parallel zu dem Stahlförderband verlaufenden Führungsschienen 35 und 351 geführt ist, die zu beiden Seiten des Führungsschlittens etwas unterhalb der Ebene des Stahlförderbandes 27 angeordnet sind. An der Vorderseite der Stahlplatte 31 ist ein Stahlrahmen 36 angeschweißt, in dem rechtwinklig zu den Führungsrollen 29 verlaufende, längere Gleitrollen 37 angeordnet sind, an denen das Förderstück 30 anliegt, wenn es auf den Führungsschlitten geschoben ist. Der Führungsschlitten 28 ist mittels eines an der Unterseite der Stahlplatte 31 angeordneten Sektorzahnrades 38 und eines weiteren, auf einer feststellbaren Abtriebswelle 39 eines elektrisch angetriebenen Hilfsmotors angeordneten Sektorzahnrades 41 formschlüssig mit dem Hilfsmotor gekoppelt, der seinerseits längs einer parallel zu dem Stahl förderband 27 verlaufenden Führungsstange 42 verschiebbar geführt ist. Wenn der Motor mittels einer in den Fig. 2a und 2b nicht dargestellten Schubvorrichtung längs der Führungsstange 42 verschoben wird, so wird der Führungsschlitten in einer mit der Stellung der Abtriebswelle 39 korrelierten Winkelsteilung seiner Gleitrollen 29 und 37 parallel zu dem Stahlförderband 5' verschoben. Wird der Hilfsmotor betätigt, so wird der Führungsschlitten um die durch die Achsen der Bolzen 33 und 331 definierte Schwenkachse geschwenkt.
  • Die Führungsrollen 29 des Führungsschlittens und die mit diesen identisch ausgebildeten Führungsrollen 43 der Führung des Stahlförderbandes 5 sind wesentlich niedriger als die senkrecht zur Ebene des Stahiförderbandes gemessene Höhe des Förderstückes 30. Zur Umlenkung des Förderstückes 30 ist in ähnlicher Weise wie bei der vorbeschriebenen Förderanlage ein Schubstempel 44 mit in einem rechteckigen Rahmen 45 gelagerten Gleitrollen 46 vorgesehen, an dessen Oberseite die Antriebsmittel des Schubstempels befestigt sind. Der Rahmen 45 des Schubstempels 44 weist l obere und g untere Jurch die Achsen der äußersten Gleitrollen 46 und 4611 miteinander verbundene und parallel zur Ebene des Stahlförderbandes 51 verlaufende Rahmenstäbe 47 und 48 auf, wobei der untere Rahmenstab 47 in einem Abstand von der Auflageebene des Stahlförderbandes angeordnet ist, der etwas größer ist als die Höhe der Querführung 43 bzw. 29, 31 des Stahlförderbandes 5t bzw. des Führungsschlittens 28. Der Schubstempel 44 kann dann in einer beliebigen Stellung bezüglich der Führungen vor und zurückgeschoben werden, ohne mit diesen kollidieren zu können.
  • Der Umlenkvorgang vollzieht sich in einer zu der bei der vor beschriebenen Ausführungsform analogen Weise, wobei zunächst das Förderstück auf den Führungsschlitten verschoben wird der anschließend, nachdem er die Förderhöhe des Querförderbandes 27 erreicht hat, mit seiner durch die Gleitrollen 37 des Rahmens 26 definierten Anlageebene in die Förderebene des Querförderbandes geschwenkt wird, wonach das Förderstück 30 auf das Querförderband 27 weiterbefördert wird.
  • Die in der Fig. 3 schematisch dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Förderanlage unterscheidet sich von der im unteren Teil der Fig. la bis 1b dargestellten im wesentlichen dadurch, daß der Führungsschlitten 232 und die Schubvorrichtung 9t mittels einer auf der dem Förderstück 4t abgewandten Seite des Stahlförderbandes 5" verlaufende Platte 49 miteinander verbunden sind, derart, daß die Schubvorrichtung 91 zusammen mit dem Führungsschlitten längs des Stahiförderbandes 5" verfahrbar ist und daß das untere Ende des Schubstempels 17' in jeder Stellung während des Verschiebens des Förderstückes nur einen geringen Abstand von den Führungen des Förderbandes und des Führungsschlittens einnimmt. Da bei dieser Ausführungsform keine Relativbewegung in Richtung des Stahiförderbandes 5" zwischen dem Förderstück 41 und dem Schubstempel 17' eintritt, ist der Schubstempel auch nicht mit reibungsvermindernden Gleitrollen versehen.
  • Während das Einsetzen des Umlenkvorganges bei den behandelten Ausführungsformen der Erfindung durch die magnetisierten Steuerstellen des Stahlförderbandes gesteuert wird, können die von dem Führvngsschlitten ausgeführten Bewegungen sowie die Rückzugsbewegungen des Schubstempels in dessen Ausgangsstellung und weitere für den jeweiligen Umlenkvorgang charakteristische Bewegungen oder Arbeitsstellungen auch durch Endlagenschalter gesteuert sein, so daß die auf dem Stahlband hinsichtlich des Bewegungsablaufes zu speichernde Information klein gehalten werden kann.

Claims (12)

  1. Paten tansprüche (1. Förderanlage zur Förderung von Gut von einer Beladestation zu mindestens einer Entladestation mit einem zur Adressierung der Entladestation und zur Steuerung des Fördervorganges magnetisierbare Steuerstel 1 en aufweisenden Stahiförderband und mindestens einer durch den Magnetisierungszustand der Steuerstelien des Stahiförderbandes gesteuerten Umlenkvorrichtung, mit der das Fördergut auf mindestens ein weiteres, quer zu dem Stahiförderband verlaufendes, zu einer zugeordneten Entladestation führendes Querförderband umlenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine in die Förderrichtung des Querförderbandes (6; 7; 27) weisende Führung(13, 14; 131, 14'; 43) vorgesehen ist, längs der das Fördergut (3; 4; 30) auf das Querförderband verschiebbar ist, und daß die Umlenkvorrichtung (8; 9; 44, 28) als eine in Richtung der Führung angreifende Schubvorrichtung ausgebildet ist.
  2. 2. Förderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (13, 14; 13l, 14'; 29, 30) eine senkrecht zu dem Stahlförderband (5; 5'; 5") verlaufende Stützfläche aufweist, an der das Fördergut (3; 4; 30) mit einer in Förderrichtung gesehen hinteren Begrenzungsfläche (11; 12) anliegt.
  3. 3. Förderanlage nach Anspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, daß der Reibungswiderstand der Führung (13, 14; 13t, 14'; 29, 30) in Richtung auf das Querförderband (6; 7; 27) kleiner ist als in Richtung senkrecht zu dem Stahlförderband (5; 5'; 5").
  4. 4. Förderanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (13, 14; 13', 14'; 29, 30) über die Breite des Stahiförderbandes (5; 5'; 5") verteilte Rollen (13; 131; 43) umfaßt, deren Achsen senkrecht zur Ebene des Stahlförderbandes verlaufen.
  5. 5. Förderanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem schräg ansteigenden Stahiförderband urdeiner Führung, deren Stützfläche niedriger ist als die Höhe des Fördergutes, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubvorrichtung (44) einen rechtwinklig zu der Führung (43) des Stahlförderbandes (26) über mindestens die Breite des Querförderbandes (27) ausgedehnten Schubstempel (45, 46) aufweist, dessen untere, dem Stahlförderband (51) zugewandte Kante in einem Abstand von der Ebene des Stahlförderbandes verläuft, der größer ist als die Höhe der Führung (43).
  6. 6. Förderanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubvorrichtung (8) einen rechtwinklig zu der Führung des Stahlförderbandes über mindestens die Breite des Querförderbandes (6) ausgedehnten Schubstempel (16) aufweist, dessen Verschiebebewegung in Richtung auf das Querförderband (6) einsetzt, wenn sein der Führung (13, 14) zugewandtes Ende (22) von dieser einen Abstand d aufweist, der etwas größer ist als die mit dem Verhältnis v/u der Fördergeschwindigkeit v des Stahlförderbandes und der Vorschubgeschwindigkeit u des Schubstempels (16) multipliv zierte Breite b des Stahlförderbandes, so daß gilt: d = .
    u und daß der rechtwinklig zur Förderrichtung des Stahiförderbandes gemessene Vorschubweg der Schubvorrichtung (8) etwas größer ist als die Breite der Führung (13, 14) des Stahlförderbandes (5).
  7. 7. Förderanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubgeschwindigkeit u der Schubvorrichtung (8; 9) wesentlich größer ist als die Fördergeschwindigkeit v des Stahlförderbandes (5).
  8. 8. Förderanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubvorrichtung auf einem längs des Stahlförderbandes (5") hin und her verfahrbaren Wagen angeordnet ist, der sich von einer Ausgangsstellung aus, in der der Umlenkvorgang einsetzt, längs des Stahiförderbandes mit der Führung mitbewegt und nach Abschluß des Umlenkvorganges in die Ausgangsstellung zurückkehrt.
  9. 9. Förderanlage nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubstempel (16; 17; 45, 46) mit an dem Förderstück (3; 4; 30) zur Anlage kommenden Gleitrollen (20, 22; 20'; 46, 461, 46"), deren Achsen senkrecht zur Ebene des Stahlförderbandes (5; 5t) verlaufen.
  10. 10. Förderanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche in Verbindung mit Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördergeschwindigkeit w des Querförderbandes (6; 7; 27) mindestens so groß ist wie die Vorschubgeschwindigkeit o der Schubvorrichtung.
  11. 11. Förderanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Stahl förderband (5; 5'; 5") und dem Querförderband (6; 7; 27) ein Führungsschlitten (23; 28) angeordnet ist, der eine die Führung des Stahiförderbandes fortsetzende Führung (13", 14"; 29, 30) und eine die Anlagefläche des Stahlförderbandes in Richtung auf das Querförderband fortsetzende Anlagefläche (24; 36, 37) aufweist und sich mit dem Stahlförderband (5; 5'; 5") mitbewiegt, wenn die Schubvorrichtung (8; 9; 44) arbeitet und stehenbleibt, wenn seine Führung die Ebene des Querförderbandes (6; 7; 27) erreicht hat.
  12. 12. Förderanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (24; 36, 37) des Führungsschlittens (23; 28) in die Ebene des Querförderbandes (6; 7; 27) schwenkbar ist.
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