[go: up one dir, main page]

DE2040879B2 - Vorrichtung zum bewegen von gegenstaenden mittels mehrerer an unterdruck angeschlossener foerderrollen - Google Patents

Vorrichtung zum bewegen von gegenstaenden mittels mehrerer an unterdruck angeschlossener foerderrollen

Info

Publication number
DE2040879B2
DE2040879B2 DE19702040879 DE2040879A DE2040879B2 DE 2040879 B2 DE2040879 B2 DE 2040879B2 DE 19702040879 DE19702040879 DE 19702040879 DE 2040879 A DE2040879 A DE 2040879A DE 2040879 B2 DE2040879 B2 DE 2040879B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller frame
plane
objects
lifting
lifting means
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702040879
Other languages
English (en)
Other versions
DE2040879C3 (de
DE2040879A1 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2040879A priority Critical patent/DE2040879C3/de
Priority to US70640A priority patent/US3701412A/en
Publication of DE2040879A1 publication Critical patent/DE2040879A1/de
Publication of DE2040879B2 publication Critical patent/DE2040879B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2040879C3 publication Critical patent/DE2040879C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G21/00Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors
    • B65G21/20Means incorporated in, or attached to, framework or housings for guiding load-carriers, traction elements or loads supported on moving surfaces
    • B65G21/2027Suction retaining means
    • B65G21/2036Suction retaining means for retaining the load on the load-carrying surface
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G37/00Combinations of mechanical conveyors of the same kind, or of different kinds, of interest apart from their application in particular machines or use in particular manufacturing processes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zum Bewegen von schwereren Gegenständen mit einer im wesentlichen ebenen und im wesentlichen starren Oberfläche, wie Koffer, Pakete dgl., mittels mehrerer in einem Rahmen parallel zueinander angeordneter und mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit angetriebener Rollen mit gleichmäßig über deren Umfang verteilten Öffnungen, von welchen jeweils die annähernd in einer von den Mantelflächen der Rollen gebildeten ebenen gemeinsamen Wirkfläche liegenden Öffnungen mit innerhalb der Rollen angeordneten Unterdruckleitungen in Verbindung stehen, nach Patent P 1 945 732.
Vorrichtungen dieser Art weisen den grundsätzlichen Vorteil auf, daß diese auch bei einer derartigen Anordnung der Wirkfläche im Raum, daß durch die Schwere der Gegenstände bei Fehlen einer Anpreßvorrichtung kein für eine Förderung ausreichender Reibungskontakt mit dem Fördermittel zustandekommen kann, die jeweiligen Gegenstände durch den im Bereich der Wirkfläche vorgesehenen Unterdruck ausreichend fest gegen die Förderrollen gepreßt werden, um den zum Fördern erforderlichen Reibkontakt zu erzeugen. Ferner ist es mit einer Vorrichtung dieser Art möglich, diese gemeinsam mit einem angesaugten Gegenstand oder für sich allein in beliebiger Richtung verstellbar auszubilden, so daß man alle möglichen Arten von Lastüberleitungen in sehr einfächer Weise ausführen kann. Beispielsweise kann man von einem Förderband herkommende Gegenstände mittels des in der Vorrichtung angeordneten Saugfördermittels ergreifen, wobei sich die Vorrichtung zunächst in Förderrichtung des anfordernden Förderbandes erstreckt, worauf man nach Anhalten des Fördermittels der Vorrichtung diese in beliebiger Weise verstellen, dann die Last durch Unterdruckabschaltung absetzen oder bei weiterer Unterdruckzufuhr seitlich abfördern kann, je nachdem, wie die vorgegebenen Verhältnisse dies erfordern.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, Vorrichtungen der vorbezeichneten Art weiter derart auszugestalten, daß eine größere Anzahl von schwereren Gegenständen, wie Koffer oder sonstige Stückgüter, wie Kartons od. dgl., mit gleichbleibender Orientierung im Raum schnell, zuverlässig und mit dichter Aufeinanderfolge von einer Höhenlage in eine gewünschte andere Höhenlage gebracht werden können, wobei die Vorrichtung möglichst raumsparend, wenig aufwendig, leicht und nicht störanfällig sein soll.
Bei einer Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art wird dies gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß bei etwa vertikaler Wirkfläche von mindestens zwei in einer Ebene benachbart übereinander angeordneten Rollenrahmen diesen zusätzliche Fördermittel zugeordnet sind, die den an den Rollenrahmen anliegenden Gegenständen eine in deren Ebene
040 879
liegende Förderbewegung erteilen, weiche von der von den Rollenrahmen herrührenden Förderbewegune unabhängig isL
Insbesondere können die zusätzlichen Fördermittel hierbei von mindestens einem paternosterartigen Aufzug mit beidseitigen endlosen Hebemitteln und zwischen diesen befestigten Hebeböden gebildet sein, welch letztere vor der gemeinsamen Wirkebene der in waagerechter Richtung fördernden Rollenrahmen vorbeipassieren. Wio erkennbar ist, gewährleistet eine derartig ausgebildete Vorrichtung das schnelle Aufwärts- bzw. Abwäitsfordern einer großen Anzahl von Gegenständen unter ausgezeichneter Überleitung an den Stellen einer Änderung der Förderrichtung, indem es nicht mehr notwendig ist, den bzw. die RoI-Jenrahmen mit den SaugförderroJlen mit von diesen aufgenommener Last als Ganzes zu verstellen, was unu-r Umständen unbequem und aufwendig seh; kii'in und naturgemäß eine entsprechende Rückstellbewegung des bzw. der Rollenrahmen ohne Last bedingt, wodurch eine schnelle Serienförderung beeintriichtigt würde.
Bekannt ist eine Vorrichtung zum Transportieren und Lagern von Zigarettenpackungen, bei der ein paurnosterartiger Aufzug mit einem Saugplunger zusammenwirkt, um Zigarettenpackungen aus Fächern des paternosterartigen Aufzuges heraus auf ein Förderband zu ziehen, das quer vor dem paternosterarticen Aufzug vorbeipassiert.
Der betreffende Saugplunger übt dabei folglich eine reine Stellbewegung senkrecht zur Förderebene des paternosterartigen Aufzuges aus, während es gemäß der Erfindung wesentlich ist, daß die beiden zusammenwirkenden Fördermittel Förderbewegungen in der gleichen Ebene auf zu transportierende Gegenstände ausüben können, um derart die betreffenden Gegenstände in der gleichen Ebene in verschiedenen Richtungen befördern zu können.
In Weiterbildung der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn man mindestens einem der zwischen den Hebemitteln befindlichen Rollenrahmen einen weiteren derartige Rollenrahmen mit gemeinsamer Wirkebcnc seitlich zuordnet, wodurch die seitliche Zu- bzw. Abführung von Gegenständen in einfacher und wirkungsvoller Weise gelöst wird.
Ferner kann man die zwischen den Hebemitteln befestigten Hebeböden sich nur teilweise unter die Gegenstände erstrecken lassen und die Unterdruckzufuhr zu dem Rollenrahmen derart steuern, daß die Gegenstände nur mit einer gerade ein Herauskippen aus der Wirkebene des Rollenrahmens, aber nicht ihr Auf- bzw. Abgleiten verhindernden Kraft gegen den Rollenrahmen gezogen weiden.
Weiterhin kann man Halteglieder in den Bereichen vorsehen, in denen eine se'Miche Zu- oder Abförderung nicht erforderlich ist, wobei jeweils ein Halteglied horizontal zwischen den Hcbcmitleln und vertikal zu mindestens einem Rollenrahmen angeordnet ist. dessen Vorderfläche mit der RollenrahmenwiiV ebenc zusammenfällt und mit den öffnungen in dun Rollen der Rahmen ähnlichen Öffnungen versehen ist. Diese Halteglieder haben dann lediglich die Aulgabe, ein Herauskippen der Gegenstände aus der Wirkebene zu verhindern und verringern dementsprechend den apparativen Aufwand.
Man kann aber auch einem zwischen den Hebemitteln befindlichen Rollenrahmen mit in waagerechter Richtung fördernden Rollen einen gleichartigen.
aber nut im wesentlichen in senkrechter Richtung fördernden Rollen versehenen Rahmen in der gleichen Wirkebene vertikal zuordnen, wodurch ein Schleifkontakt zwischen den Gegenständen und den Fördermitteln vermieden wird. Diese Ausbildung eignet sich auch besonders dann, wenn der Höhenförderer für verhältnismäßig große Höhenunterschiede oder mehrteilig ausgebildet werden soll, z. B. teilweise beweglich ausgebildet, etwa auf einem Zu-
bringerfahrzeug angebracht ist, während der übrige Teil des Höhenförderers ortsfest ist.
Schließlich kan man zwei paternosterartige Aufzüge mit ihren Hebeböden einander gegenüberliegend anordnen, was es ermöglicht, Vorrichtungen
der in Rede stehenden Art auch für schwerere und breitere Gegenstände zu verwenden, die etwa gleiche Breite aufweisen.
Indem man den horizontalen Abstand der beiden paternosterartige Aufzüge verstellbar ausbildet, kann
so man jedoch auch mit einer derartigen Vorrichtung Gegenstände verschiedener Breite fördern.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt
F i g. 1 eine Vorrichtung in perspektivischer Darstellung,
F i g. 2 eine etwas abgeänderte Ausführungsform einer Vorrichtung und
F i g. 3 eine Vorrichtung mit Doppel auf zügen.
Die in F i g. I dargestellte Vorrichtung weist einen
in einem nicht gezeigten Gerüst gelagerten paternosterartigen Aufzug 1 auf mit zwei synchron laufenden Hebemitteln 2, wie Ketten od. dgl., zwischen denen mit Gleitrollen versehene Hebeböden 3 befestigt sind. Die Hebemittel werden durch einen geeigneten Motor 4 über Treibräder S angetrieben, wobei noch eine nicht dargestellte Kupplung zwischengeschaltet sein kann. Die Hebeböden 3 sind derart an den Hebemitteln befestigt, daß diese auf der Vorderseite des Aufzugs etwa eine waagerechte Stellung einnehmen.
Zwischen den Hebemitteln sind Rahmen 6 mit Saugrollen gemäß dem Hauptpatent angebracht, die in horizontaler Richtung fördern, wobei gegenüber der im Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform eine Variante gewählt worden ist, bei der über die
einzelnen in einem Rahmen angeordneten Saugförderrollcn ein endloses Band gelegt ist, das mit Öffnungen ausgebildet ist, die mit den Vakuumöffnungen der Saugförderrollen fluchten. Ein derartiges endloses Band bringt insbesondere den Vorteil mit
S= sich, daß hierdurch eine Beeinträchtigung der Förderung durch zwischen die einzelnen Förderrollen einlaufende Unregelmäßigkeiten der zu befördernden Gegenstände, wie Kofferriemen od. dgl. verhindert ist. In der Zeichnung sind nur die gerade wirksamen
Vakuumöffnungen wiedergegeben. Diese Variante ist jedoch nicht Gegenstand des vorliegenden Schutzbe-
Jedem Rollenrahmen 6 ist seitlich in drei verschiedenen Höhenstufen ein Horizontalförderer zugcordnet. Um einige der verschiedenen Möglichkeiten aufzuzeigen, sind in Fig. 1 drei Alternativen dargestellt, und zwar in der untersten Höhenstufe ein einfacher Rollenförderer?, in der mittleren Höhenstufe ein in gleicher Weise wie die Rollenrahmen 6 des Aufzuges
ausgebildeter Rollenrahmen 8 mit zugeordneter Bodenabstützung 9 und in der obersten Höhenstufe ein einfaches Förderband 10.
Zwischen den einzelnen Rollcnruhmen 6 ist jeweils
ein Halteglied 11 angeordnet, dessen Vorderfläche fläche kann unter Umständen derart gestaltet wer-
mit der Wirkebene der Rollenrahmen 6 zusammen- den, daß die horizontale Reibung an ihnen größer ist
fällt und mit den öffnungen in den Rollenrahmen als die vertikale Reibung, z. .B durch vertikale Rie-
ähnlichen öffnungen versehen ist. fung od. dgl.
Die Hebeböden 3 sind beträchtlich schmaler als 5 Die vertikal zwischen den Rollenrahmen befindli-
die maximale Breite der zu fördernden Gegenstände, chen Hakeglieder 11 füllen die unter Umständen be-
da sie diese nicht vollständig abzustützen brauchen, Irächtlich hohe Fläche zwischen den Rollenrah-
denn diese Gegenstände sind durch den Unterdruck men 6.
in den Rollenrahmen 6 bzw. in den Haltegliedern 11 Hat der betreffende Hebeboden und damit der
gegen ein Herauskippen aus der Wirkebene der For- io teilweise auf diesem ruhende Gegenstand die ge-
dermittel gehalten. Hierdurch ergibt sich eine ent- wünschte Höhenlage erreicht, so hält der Aufzug an,
sprechend leichte und raumsparende Ausbildung der zumindest in dem nun anliegenden Rollenrahmen
Hebeböden und damit des gesamten Aufzuges. wird der volle Unterdruck wieder hergestellt und die
Wie erkennbar ist, können dem Aufzug Gegen- Last seitlich weggefördert und an das horizontal anstände beliebig in jeder Höhenstufe zugeführt bzw. 15 schließende Fördermittel gegeben,
von diesem abgeführt werden, und zwar nach rechts Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform mit einem in oder links, sofern dort entsprechende Seitenförder- vertikaler Richtung unterteilten patemosterartigen mittel vorgesehen sind. Wie erkennbar ist, können Aufzug, wobei zwischen Rollenrahmen 6 mit horibeispielsweise bei Verwendung der Vorrichtung zum zontaler Förderrichtung, wie bei dem Ausführung Sortieren von Gegenständen solche Gegenstände 20 beispiel gemäß F i g. 1, an Stelle der dort verwendeauch bei stillstehenden Hebemitteln bzw. Hebeböden ten Halteglieder 11 Rollenrahmen mit vertikaler Förquer durch den Aufzug hindurchgeführt werden, bei- derrichtung 12 derart angeordnet sind, daß die Wirkspielsweise mittels des in der untersten Höhenstufe ebenen in einer gemeinsamen Ebene liegen,
wiedergegebenen Horizontalförderers 7. Wie eingangs schon erwähnt, kann eine derartige
Um es den Rollenrahmen des Aufzuges zu ermög- 25 Ausbildung vorteilhaft sein, wenn beispielsweise der
liehen, die Gegenstände wirksam anzusaugen, muß untere Teil der Vorrichtung mit den Hebemitteln la
deren jeweilige Anlagefläche in der Aufzugwirkebene auf einem Zubringerfahrzeug angebracht ist, wäh-
liegen und zumeist dorthin gebracht werden. Dies rend der obere Teil mit den Hebemitteln 2 b ortsfest
kann in mannigfach herkömmlicher, in der Zeich- angeordnet sein kann.
nung nicht dargestellter Weise erfolgen, z. B. durch 30 Hierbei können die oberen Hebemittel 2 b mit He-
seitlich setzende Förderbänder oder Rollenbahnen beböden 3 in gleicher Weise ausgebildet sein, wie bei
oder seitliche Ablenkvorrichtungen. dem Ausfiihrungsbeispiel gemäß F i g. 1, während die
Danach übernimmt ein Rollenrahmen zunehmend unteren Hebemittel 2 α mit den Hebeböden 3 a einen derart herangebrachten Gegenstand und for- zweckmäßig hängend ausgebildet sind, welche an der dert diesen unter voll eingeschaltetem Unterdruck 35 Aufzugsvorderseite durch auf Leitschienen laufende weiter, bis der Gegenstand in Mittelstellung auf Rollen in waagerechter Stellung gehalten werden, einem Hebeboden steht und mittels geeigneter Tast- Diese Ausbildung ermöglicht es. daß die beiden Vorvorrichtungen angehalten wird. In Fig. 1 ist ein richtungsteile in vertikaler Richtung so nah wie mögstrichpunktiert gezeichneter Gegenstand in dieser Ar- lieh aneinander gebracht werden können, um eine beitsstufe bzw. deren Umkehrung wiedergegeben. 40 gute Überleitung der transportierten Gegenstände zu
Anstatt das Ausrichten von Anlageflächen und gewährleisten. Der Rollenrahmen 12 mit vertikaler
Aufzugwirkebene den beschickenden Gliedern zu Förderrichtung kann von beliebiger, unter Umstän-
überiassen. kann auch der betreffende Rollcr.rahmen den recht großer vertikaler Erstreckung sein Die
nach vom beweglich angeordnet werden, bis er einen seitliche Zu- oder Abfördemng am unteren und obe-
in Reichweite gebrachten Gegenstand berührt und 45 ren Ende erfolgt wieder über seillich anschließende
falls notwendig, ihn mit seiner Anlagefläche in Paral- Förderbänder 13.
lelstellung mit seiner eigenen Wirkfläche geschoben In Fig. 2 ist ein Gegenstand strichpunktiert ange-
hat. In dieser Stellung wird der Rollenrahmen durch deutet, der von dem vertikal fördernden Rollenrah-
die Vermittlung von geeigneten Tastvorrichtungen men 12 erfaßt ist und nach oben gefördert wird, wo-
angehalten und saugt den Gegenstand mit vollem 5° bei die unteren Hebeböden 3 α zunehmend nach hin-
Unterdruck fest. Darauf wird der Rollenrahmen in ten weggezogen werden. Eine Zeillang wird dann die
seine Ausgangsstellung zurückgeführt und nimmt da- Last nur von dem Rollenrahmen 12 gehalten und
bei den Gegenstand mit, wodurch die notwendige nach oben gefördert. Erst später schwenken dann die
Übereinstimmung von dessen Anlagefläche mit der Hebeböden 3 b der oberen Hcbemittcl 2 b unter die
Aufzugwirkebene hergestellt ist. 55 Last und unterstützen sie. wenn sie zunehmend an
Darauf kann der Gegenstand durch Heben bzw. dem oberen horizontal fördernden Rollenrahmen (1
Senken der Hebemittel nach oben oder unten geför- anliegt. Alle anderen Vorgänge entsprechen dem
dert werden. Hierbei kann ein derartiger Aufzug Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1.
auch schief nach oben oder unten fördern, solange Die Ausführungsform gemäß F i g. 3 besteht am
die Hebemittel parallel in einer vertikalen Ebene 60 zwei einander zugewendeten patemosterartigen Auf-
und die Hebeböden horizontal bleiben. zügen 1 grundsätzlich der gleichen Art wie in F i g. 1
Für die Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung der Ge- gezeigt und vorstehend beschrieben, wobei die ir
genstände empfiehlt es sich, den Unterdruck in den Wirkstellung befindlichen Hebeböden 3 zum Innerer
Rollenrahmen derart zu vermindern, daß dieses ge- der Vorrichtung einander zugekehrt sind und die bei
rade noch ausreicht, um die Gegenstände angesaugt 65 den Aufzüge spiegelverkehrt einander gegenüberste
zu halten und gegen ein Herauskippen aus der Wirk- hen. Der Aufzug erstreckt sich von der Ausgangslagc
ebene zu sichern, jedoch die Reibung an den RoI- über weitere drei Höhenstufen. Nur die unterste unc
lenrahmen beträchtlich vermindert ist. Deren Ober- die oberste Höhenstufe sind mit beschickenden bzw
040
wegführenden seitlichen Γördermitieln versehen, näinüch herkömmlichen Förderbändern 14. Soll die Vorrichtung zu selektiver Höhenförderung. als» zum ScirtiLMcn h/w. Sammeln verwendet werden, können in den übrigen Höhenlagen natürlich zusätzliche Seilenförderer vorgesehen werden. Him; derartige Vorrichtung eignet sich besonders für relativ schwere und breite Lasten, vorzugsweise gleicher Breite.
Sollen Gegenstände verschiedener Breite mit einer Vorrichtung gemäß F i g. 3 gefördert werden, kann dem Rechnung getragen werden, indem der horizontale Abstand zwischen den Aufzügen veränderlich gemacht wird, und zwar durch Verstellen entweder eines oder beider Aufzüge gegeneinander. Ferner kann dasselbe erreicht werden, indem die betreffenden Roüenrahrncn entweder einzeln oder paarweise verstellbar gemacht und zwischen den einzelnen Aufzublühen his zur I asiherülming 111 die Vomchiung hineinbewegt werden. Her notwendige Vorschub kann durch Tastvorrichltingen gesteuert werden, die entweder vorher die (iegcnstandsbivile messen oder welche die Rollenrahnien bei Frrichtung dei ! .ist in ihrem horizontalen Vorschub nach -unen anhalten. Bei einem tierartigen l'rcnenausgleicii .!üivli verschiebbare Rollenrahmen muß natürlich die Ausdehnung der Hebeböden in Richtung auf das Vorrichtungsinnere dem halben größten Unterschied der Lastbreiten angepaßt sein.
Bei Höhenförderung gleich breiter Gegenstände sowie bei Verwendung verstellbarer Rolleiirahmen Tür verschieden breite Gegenstände kann durch Benutzung aller Hebeböden eine dichte I astfolge erzielt werden, wie dies in dei Zciuiriimn umch die stnchpunktierten Gegenstände angedeutet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentamnriirheraieniansprucne.
1. Vorrichtung zum Bewegen von schwereren Gegenständen mit einer im wesentlichen ebenen und im wesentlichen starren Oberfläche, wie Koffer, Pakete od. dgl., mittels mehrerer in einem Rahmen parallel zueinander angeordneter und mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit angetriebener Rollen mit gleichmäßig über deren Umfang verteilten Öffnungen, von welchen jeweils die annähernd in einer von den Mantelflächen der Rollen gebildeten ebenen gemeinsamen Wirkfläche liegenden Öffnungen mit innerhalb der Rollen angeordneten Unterdruckleitungen in Verbindung stehen, nach Patent P1945732, dadurch gekennzeichnet, daß bei etwa vertikaler Wirkfläche von mindestens zwei in einer Ebene benachbart übereinander angeordneten Rollenrahmen (6) diesen zusätzliche Fördermittel (1) zugeordnet sind, die den an den RoI-lenrahmen anliegenden Gegenständen eine in deren Ebene liegende Förderbewegung erteilen, welche von der von den Rollenrahmen (6) herrührenden Förderbewegung unabhängig ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermittel von mindestens einem paternosterartigen Aufzug (1) mit beidseitigen endlosen Hebemitteln (2) und zwischen diesen befestigten Hebeböden (3) gebildet werden, welch letztere vor der gemeinsamen Wirkebene der in waagerechter Richtung fördernden Rollenrahmen (6) vorbeipassieren.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einem der zwischen den Hebemitteln (2) befindlichen RoI-lenrahmen (6) ein weiterer derartiger Rollenrahmen (8) mit gemeinsamer Wirkebene seitlich zugeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Hebemitteln (2) befestigten Hebeböden (3) sich nur teilweise unter die Gegenstände erstrecken und daß die Unierdruckzufuhr zu dem Rollenrahmen (6) derart gesteuert wird, daß die Gegenstände nur mit einer gerade ein Herauskippen aus der Wirkebene des Rollenrahmens (6) verhindernden Kraft gegen den Rollenrahmen (6) gezogen werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der Ansprüche 3 und 4, gekennzeichnet durch mindestens ein Halteglied (11), das horizontal zwischen den Hebemitteln (2) und vertikal zu mindestens einem Rollenrahmen (6) angeordnet ist und dessen Vorderfläche mit der Rollenrahmenwirkebene zusammenfällt und mit den öffnungen in den den Rollenrahmen (6) ähnlichen Öffnungen versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei paternosterartige Aufzüge (1) mit ihren Hebeböden (3) einander gegenüberliegend angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontale Abstand der beiden paternosterartigen Aufzüge (1) verstellbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, einem 2»™*^ ^n Hebemitteln {la, Ib) befindlichen Rollenrahmen (6) mit in waagerechter Richtung fördernden Rollen ein gleichartiger, aber mit im wesentlichen in senkrechter Richtung fördernden Rollen versehener Rahmen (12) in der gleichen Wirkebene vertikal zugeordnet ist.
DE2040879A 1969-09-10 1970-08-18 Vorrichtung zum Bewegen von Gegenständen mittels mehrerer an Unterdruck angeschlossener Förderrollen Expired DE2040879C3 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2040879A DE2040879C3 (de) 1970-08-18 1970-08-18 Vorrichtung zum Bewegen von Gegenständen mittels mehrerer an Unterdruck angeschlossener Förderrollen
US70640A US3701412A (en) 1969-09-10 1970-09-09 Device for the movement of articles with a flat,rigid,holding surface

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2040879A DE2040879C3 (de) 1970-08-18 1970-08-18 Vorrichtung zum Bewegen von Gegenständen mittels mehrerer an Unterdruck angeschlossener Förderrollen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2040879A1 DE2040879A1 (de) 1972-02-24
DE2040879B2 true DE2040879B2 (de) 1973-06-14
DE2040879C3 DE2040879C3 (de) 1974-01-17

Family

ID=5780017

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2040879A Expired DE2040879C3 (de) 1969-09-10 1970-08-18 Vorrichtung zum Bewegen von Gegenständen mittels mehrerer an Unterdruck angeschlossener Förderrollen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2040879C3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2542069A1 (de) * 1975-09-20 1977-03-24 Sandco Ltd Foerderanlage

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH03106721A (ja) * 1989-09-21 1991-05-07 Mitsubishi Electric Corp 縦型ウエーハ搬送装置
DE10053852A1 (de) * 2000-10-30 2002-05-16 Grenzebach Maschb Gmbh Transportweiche für Plattenmaterial-Förderstrecke, insbesondere Flachglas-Förderstrecke

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2542069A1 (de) * 1975-09-20 1977-03-24 Sandco Ltd Foerderanlage

Also Published As

Publication number Publication date
DE2040879C3 (de) 1974-01-17
DE2040879A1 (de) 1972-02-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3774601B1 (de) Entladestation und verfahren zum entladen eines mit einem fördergut beladenen fördergutbehälters
EP0096776B1 (de) Schrägaufzug zur Beförderung von Lasten
EP1189825A1 (de) Transport- und/oder lagervorrichtung für stückgüter
AT510754A2 (de) Hängeförderer und antriebskette für den hängeförderer
AT16353U1 (de) Transporttasche sowie Verfahren zum Befüllen und Entleeren einer solchen Transporttasche
EP1464595A2 (de) Fördersystem, insbesondere eine Flughafen-Gepäckförderanlage, für Behälter
DE1235253B (de) Laengsfaltvorrichtung fuer Waeschestuecke od. dgl.
DE3109174A1 (de) Ausschleusvorrichtung fuer eine foerderbahn
DE102015003758B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Übergabe eines Transportgutes von einem Längsförderer auf einen schienengebundenen Transportroboter
EP0541850A1 (de) Kurvengängiges Plattenband
DE1506905B2 (de) Fördervorrichtung mit Rollen
DE2848270A1 (de) Bandfoerderer
CH670809A5 (de)
DE3629372A1 (de) Palettentransporteinrichtung
DE3047600A1 (de) Vorrichtung zum aufnehmen, zur lageverschiebung und zum stapeln von stabfoermigen gegenstaenden wie stangen und leisten aus holz oder dergleichen (z.b. von profilstaeben fuer bilderrahmen)
DE2040879B2 (de) Vorrichtung zum bewegen von gegenstaenden mittels mehrerer an unterdruck angeschlossener foerderrollen
DE69807003T2 (de) Vakuumfilter mit Endlosförderband
DE4226826A1 (de) Transportsystem mit hebevorrichtung, insbesondere fuer motorfahrzeuge
DE2003785A1 (de) Sammelfoerdervorrichtung
DE2211982C3 (de) Staurollenbahn mit Antrieb über ZwischenroUen
DE2256246C3 (de) Automatisches Verschlußorgan für die Saugöffnungen eines Saugförderers
DE2340339C2 (de) Vorrichtung zum Glattpressen von Schrumpffolienverpackungen
DE2224720C3 (de) Fördervorrichtung zum Ausrichten, Lageändern und Weiterleiten von Batterie-Gitterplatten
DE10034756C2 (de) Rollenbahn für den Transport von stückigen Gütern
DE4334637C2 (de) Gefälle-Rollenbahn für Fördergut

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)