DE2040879B2 - Vorrichtung zum bewegen von gegenstaenden mittels mehrerer an unterdruck angeschlossener foerderrollen - Google Patents
Vorrichtung zum bewegen von gegenstaenden mittels mehrerer an unterdruck angeschlossener foerderrollenInfo
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Description
Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zum Bewegen von schwereren Gegenständen mit
einer im wesentlichen ebenen und im wesentlichen starren Oberfläche, wie Koffer, Pakete o±dgl., mittels
mehrerer in einem Rahmen parallel zueinander angeordneter und mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit
angetriebener Rollen mit gleichmäßig über deren Umfang verteilten Öffnungen, von welchen jeweils
die annähernd in einer von den Mantelflächen der Rollen gebildeten ebenen gemeinsamen Wirkfläche
liegenden Öffnungen mit innerhalb der Rollen angeordneten Unterdruckleitungen in Verbindung stehen,
nach Patent P 1 945 732.
Vorrichtungen dieser Art weisen den grundsätzlichen Vorteil auf, daß diese auch bei einer derartigen
Anordnung der Wirkfläche im Raum, daß durch die Schwere der Gegenstände bei Fehlen einer Anpreßvorrichtung
kein für eine Förderung ausreichender Reibungskontakt mit dem Fördermittel zustandekommen
kann, die jeweiligen Gegenstände durch den im Bereich der Wirkfläche vorgesehenen Unterdruck
ausreichend fest gegen die Förderrollen gepreßt werden, um den zum Fördern erforderlichen Reibkontakt
zu erzeugen. Ferner ist es mit einer Vorrichtung dieser Art möglich, diese gemeinsam mit einem angesaugten
Gegenstand oder für sich allein in beliebiger Richtung verstellbar auszubilden, so daß man alle
möglichen Arten von Lastüberleitungen in sehr einfächer Weise ausführen kann. Beispielsweise kann
man von einem Förderband herkommende Gegenstände mittels des in der Vorrichtung angeordneten
Saugfördermittels ergreifen, wobei sich die Vorrichtung zunächst in Förderrichtung des anfordernden
Förderbandes erstreckt, worauf man nach Anhalten des Fördermittels der Vorrichtung diese in beliebiger
Weise verstellen, dann die Last durch Unterdruckabschaltung absetzen oder bei weiterer Unterdruckzufuhr
seitlich abfördern kann, je nachdem, wie die vorgegebenen Verhältnisse dies erfordern.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, Vorrichtungen der vorbezeichneten Art weiter derart
auszugestalten, daß eine größere Anzahl von schwereren Gegenständen, wie Koffer oder sonstige Stückgüter,
wie Kartons od. dgl., mit gleichbleibender Orientierung im Raum schnell, zuverlässig und mit
dichter Aufeinanderfolge von einer Höhenlage in eine gewünschte andere Höhenlage gebracht werden
können, wobei die Vorrichtung möglichst raumsparend, wenig aufwendig, leicht und nicht störanfällig
sein soll.
Bei einer Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art wird dies gemäß der Erfindung dadurch erreicht,
daß bei etwa vertikaler Wirkfläche von mindestens zwei in einer Ebene benachbart übereinander angeordneten
Rollenrahmen diesen zusätzliche Fördermittel zugeordnet sind, die den an den Rollenrahmen
anliegenden Gegenständen eine in deren Ebene
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liegende Förderbewegung erteilen, weiche von der von den Rollenrahmen herrührenden Förderbewegune
unabhängig isL
Insbesondere können die zusätzlichen Fördermittel hierbei von mindestens einem paternosterartigen
Aufzug mit beidseitigen endlosen Hebemitteln und zwischen diesen befestigten Hebeböden gebildet sein,
welch letztere vor der gemeinsamen Wirkebene der
in waagerechter Richtung fördernden Rollenrahmen vorbeipassieren. Wio erkennbar ist, gewährleistet
eine derartig ausgebildete Vorrichtung das schnelle Aufwärts- bzw. Abwäitsfordern einer großen Anzahl
von Gegenständen unter ausgezeichneter Überleitung an den Stellen einer Änderung der Förderrichtung,
indem es nicht mehr notwendig ist, den bzw. die RoI-Jenrahmen
mit den SaugförderroJlen mit von diesen aufgenommener Last als Ganzes zu verstellen, was
unu-r Umständen unbequem und aufwendig seh; kii'in und naturgemäß eine entsprechende Rückstellbewegung
des bzw. der Rollenrahmen ohne Last bedingt, wodurch eine schnelle Serienförderung beeintriichtigt
würde.
Bekannt ist eine Vorrichtung zum Transportieren und Lagern von Zigarettenpackungen, bei der ein
paurnosterartiger Aufzug mit einem Saugplunger zusammenwirkt,
um Zigarettenpackungen aus Fächern des paternosterartigen Aufzuges heraus auf ein Förderband
zu ziehen, das quer vor dem paternosterarticen Aufzug vorbeipassiert.
Der betreffende Saugplunger übt dabei folglich eine reine Stellbewegung senkrecht zur Förderebene
des paternosterartigen Aufzuges aus, während es gemäß der Erfindung wesentlich ist, daß die beiden
zusammenwirkenden Fördermittel Förderbewegungen in der gleichen Ebene auf zu transportierende
Gegenstände ausüben können, um derart die betreffenden Gegenstände in der gleichen Ebene in verschiedenen
Richtungen befördern zu können.
In Weiterbildung der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn man mindestens einem der zwischen den Hebemitteln
befindlichen Rollenrahmen einen weiteren derartige Rollenrahmen mit gemeinsamer Wirkebcnc
seitlich zuordnet, wodurch die seitliche Zu- bzw. Abführung von Gegenständen in einfacher und
wirkungsvoller Weise gelöst wird.
Ferner kann man die zwischen den Hebemitteln befestigten Hebeböden sich nur teilweise unter die
Gegenstände erstrecken lassen und die Unterdruckzufuhr zu dem Rollenrahmen derart steuern, daß die
Gegenstände nur mit einer gerade ein Herauskippen aus der Wirkebene des Rollenrahmens, aber nicht ihr
Auf- bzw. Abgleiten verhindernden Kraft gegen den Rollenrahmen gezogen weiden.
Weiterhin kann man Halteglieder in den Bereichen vorsehen, in denen eine se'Miche Zu- oder Abförderung
nicht erforderlich ist, wobei jeweils ein Halteglied horizontal zwischen den Hcbcmitleln und vertikal
zu mindestens einem Rollenrahmen angeordnet ist. dessen Vorderfläche mit der RollenrahmenwiiV
ebenc zusammenfällt und mit den öffnungen in dun
Rollen der Rahmen ähnlichen Öffnungen versehen ist. Diese Halteglieder haben dann lediglich die Aulgabe,
ein Herauskippen der Gegenstände aus der Wirkebene zu verhindern und verringern dementsprechend
den apparativen Aufwand.
Man kann aber auch einem zwischen den Hebemitteln befindlichen Rollenrahmen mit in waagerechter
Richtung fördernden Rollen einen gleichartigen.
aber nut im wesentlichen in senkrechter Richtung fördernden Rollen versehenen Rahmen in der gleichen
Wirkebene vertikal zuordnen, wodurch ein Schleifkontakt zwischen den Gegenständen und den
Fördermitteln vermieden wird. Diese Ausbildung eignet sich auch besonders dann, wenn der Höhenförderer
für verhältnismäßig große Höhenunterschiede oder mehrteilig ausgebildet werden soll, z. B. teilweise
beweglich ausgebildet, etwa auf einem Zu-
bringerfahrzeug angebracht ist, während der übrige Teil des Höhenförderers ortsfest ist.
Schließlich kan man zwei paternosterartige Aufzüge mit ihren Hebeböden einander gegenüberliegend
anordnen, was es ermöglicht, Vorrichtungen
der in Rede stehenden Art auch für schwerere und breitere Gegenstände zu verwenden, die etwa gleiche
Breite aufweisen.
Indem man den horizontalen Abstand der beiden paternosterartige Aufzüge verstellbar ausbildet, kann
so man jedoch auch mit einer derartigen Vorrichtung
Gegenstände verschiedener Breite fördern.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt
F i g. 1 eine Vorrichtung in perspektivischer Darstellung,
F i g. 1 eine Vorrichtung in perspektivischer Darstellung,
F i g. 2 eine etwas abgeänderte Ausführungsform einer Vorrichtung und
F i g. 3 eine Vorrichtung mit Doppel auf zügen.
Die in F i g. I dargestellte Vorrichtung weist einen
in einem nicht gezeigten Gerüst gelagerten paternosterartigen Aufzug 1 auf mit zwei synchron laufenden
Hebemitteln 2, wie Ketten od. dgl., zwischen denen mit Gleitrollen versehene Hebeböden 3 befestigt sind.
Die Hebemittel werden durch einen geeigneten Motor 4 über Treibräder S angetrieben, wobei noch eine
nicht dargestellte Kupplung zwischengeschaltet sein kann. Die Hebeböden 3 sind derart an den Hebemitteln
befestigt, daß diese auf der Vorderseite des Aufzugs etwa eine waagerechte Stellung einnehmen.
Zwischen den Hebemitteln sind Rahmen 6 mit Saugrollen gemäß dem Hauptpatent angebracht, die
in horizontaler Richtung fördern, wobei gegenüber der im Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform
eine Variante gewählt worden ist, bei der über die
einzelnen in einem Rahmen angeordneten Saugförderrollcn ein endloses Band gelegt ist, das mit
Öffnungen ausgebildet ist, die mit den Vakuumöffnungen der Saugförderrollen fluchten. Ein derartiges
endloses Band bringt insbesondere den Vorteil mit
S= sich, daß hierdurch eine Beeinträchtigung der Förderung
durch zwischen die einzelnen Förderrollen einlaufende Unregelmäßigkeiten der zu befördernden
Gegenstände, wie Kofferriemen od. dgl. verhindert ist. In der Zeichnung sind nur die gerade wirksamen
Vakuumöffnungen wiedergegeben. Diese Variante ist jedoch nicht Gegenstand des vorliegenden Schutzbe-
Jedem Rollenrahmen 6 ist seitlich in drei verschiedenen Höhenstufen ein Horizontalförderer zugcordnet.
Um einige der verschiedenen Möglichkeiten aufzuzeigen,
sind in Fig. 1 drei Alternativen dargestellt, und zwar in der untersten Höhenstufe ein einfacher
Rollenförderer?, in der mittleren Höhenstufe ein in gleicher Weise wie die Rollenrahmen 6 des Aufzuges
ausgebildeter Rollenrahmen 8 mit zugeordneter Bodenabstützung 9 und in der obersten Höhenstufe ein
einfaches Förderband 10.
Zwischen den einzelnen Rollcnruhmen 6 ist jeweils
ein Halteglied 11 angeordnet, dessen Vorderfläche fläche kann unter Umständen derart gestaltet wer-
mit der Wirkebene der Rollenrahmen 6 zusammen- den, daß die horizontale Reibung an ihnen größer ist
fällt und mit den öffnungen in den Rollenrahmen als die vertikale Reibung, z. .B durch vertikale Rie-
ähnlichen öffnungen versehen ist. fung od. dgl.
Die Hebeböden 3 sind beträchtlich schmaler als 5 Die vertikal zwischen den Rollenrahmen befindli-
die maximale Breite der zu fördernden Gegenstände, chen Hakeglieder 11 füllen die unter Umständen be-
da sie diese nicht vollständig abzustützen brauchen, Irächtlich hohe Fläche zwischen den Rollenrah-
denn diese Gegenstände sind durch den Unterdruck men 6.
in den Rollenrahmen 6 bzw. in den Haltegliedern 11 Hat der betreffende Hebeboden und damit der
gegen ein Herauskippen aus der Wirkebene der For- io teilweise auf diesem ruhende Gegenstand die ge-
dermittel gehalten. Hierdurch ergibt sich eine ent- wünschte Höhenlage erreicht, so hält der Aufzug an,
sprechend leichte und raumsparende Ausbildung der zumindest in dem nun anliegenden Rollenrahmen
Hebeböden und damit des gesamten Aufzuges. wird der volle Unterdruck wieder hergestellt und die
Wie erkennbar ist, können dem Aufzug Gegen- Last seitlich weggefördert und an das horizontal anstände
beliebig in jeder Höhenstufe zugeführt bzw. 15 schließende Fördermittel gegeben,
von diesem abgeführt werden, und zwar nach rechts Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform mit einem in oder links, sofern dort entsprechende Seitenförder- vertikaler Richtung unterteilten patemosterartigen mittel vorgesehen sind. Wie erkennbar ist, können Aufzug, wobei zwischen Rollenrahmen 6 mit horibeispielsweise bei Verwendung der Vorrichtung zum zontaler Förderrichtung, wie bei dem Ausführung Sortieren von Gegenständen solche Gegenstände 20 beispiel gemäß F i g. 1, an Stelle der dort verwendeauch bei stillstehenden Hebemitteln bzw. Hebeböden ten Halteglieder 11 Rollenrahmen mit vertikaler Förquer durch den Aufzug hindurchgeführt werden, bei- derrichtung 12 derart angeordnet sind, daß die Wirkspielsweise mittels des in der untersten Höhenstufe ebenen in einer gemeinsamen Ebene liegen,
wiedergegebenen Horizontalförderers 7. Wie eingangs schon erwähnt, kann eine derartige
von diesem abgeführt werden, und zwar nach rechts Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform mit einem in oder links, sofern dort entsprechende Seitenförder- vertikaler Richtung unterteilten patemosterartigen mittel vorgesehen sind. Wie erkennbar ist, können Aufzug, wobei zwischen Rollenrahmen 6 mit horibeispielsweise bei Verwendung der Vorrichtung zum zontaler Förderrichtung, wie bei dem Ausführung Sortieren von Gegenständen solche Gegenstände 20 beispiel gemäß F i g. 1, an Stelle der dort verwendeauch bei stillstehenden Hebemitteln bzw. Hebeböden ten Halteglieder 11 Rollenrahmen mit vertikaler Förquer durch den Aufzug hindurchgeführt werden, bei- derrichtung 12 derart angeordnet sind, daß die Wirkspielsweise mittels des in der untersten Höhenstufe ebenen in einer gemeinsamen Ebene liegen,
wiedergegebenen Horizontalförderers 7. Wie eingangs schon erwähnt, kann eine derartige
Um es den Rollenrahmen des Aufzuges zu ermög- 25 Ausbildung vorteilhaft sein, wenn beispielsweise der
liehen, die Gegenstände wirksam anzusaugen, muß untere Teil der Vorrichtung mit den Hebemitteln la
deren jeweilige Anlagefläche in der Aufzugwirkebene auf einem Zubringerfahrzeug angebracht ist, wäh-
liegen und zumeist dorthin gebracht werden. Dies rend der obere Teil mit den Hebemitteln 2 b ortsfest
kann in mannigfach herkömmlicher, in der Zeich- angeordnet sein kann.
nung nicht dargestellter Weise erfolgen, z. B. durch 30 Hierbei können die oberen Hebemittel 2 b mit He-
seitlich setzende Förderbänder oder Rollenbahnen beböden 3 in gleicher Weise ausgebildet sein, wie bei
oder seitliche Ablenkvorrichtungen. dem Ausfiihrungsbeispiel gemäß F i g. 1, während die
Danach übernimmt ein Rollenrahmen zunehmend unteren Hebemittel 2 α mit den Hebeböden 3 a
einen derart herangebrachten Gegenstand und for- zweckmäßig hängend ausgebildet sind, welche an der
dert diesen unter voll eingeschaltetem Unterdruck 35 Aufzugsvorderseite durch auf Leitschienen laufende
weiter, bis der Gegenstand in Mittelstellung auf Rollen in waagerechter Stellung gehalten werden,
einem Hebeboden steht und mittels geeigneter Tast- Diese Ausbildung ermöglicht es. daß die beiden Vorvorrichtungen
angehalten wird. In Fig. 1 ist ein richtungsteile in vertikaler Richtung so nah wie mögstrichpunktiert
gezeichneter Gegenstand in dieser Ar- lieh aneinander gebracht werden können, um eine
beitsstufe bzw. deren Umkehrung wiedergegeben. 40 gute Überleitung der transportierten Gegenstände zu
Anstatt das Ausrichten von Anlageflächen und gewährleisten. Der Rollenrahmen 12 mit vertikaler
Aufzugwirkebene den beschickenden Gliedern zu Förderrichtung kann von beliebiger, unter Umstän-
überiassen. kann auch der betreffende Rollcr.rahmen den recht großer vertikaler Erstreckung sein Die
nach vom beweglich angeordnet werden, bis er einen seitliche Zu- oder Abfördemng am unteren und obe-
in Reichweite gebrachten Gegenstand berührt und 45 ren Ende erfolgt wieder über seillich anschließende
falls notwendig, ihn mit seiner Anlagefläche in Paral- Förderbänder 13.
lelstellung mit seiner eigenen Wirkfläche geschoben In Fig. 2 ist ein Gegenstand strichpunktiert ange-
hat. In dieser Stellung wird der Rollenrahmen durch deutet, der von dem vertikal fördernden Rollenrah-
die Vermittlung von geeigneten Tastvorrichtungen men 12 erfaßt ist und nach oben gefördert wird, wo-
angehalten und saugt den Gegenstand mit vollem 5° bei die unteren Hebeböden 3 α zunehmend nach hin-
Unterdruck fest. Darauf wird der Rollenrahmen in ten weggezogen werden. Eine Zeillang wird dann die
seine Ausgangsstellung zurückgeführt und nimmt da- Last nur von dem Rollenrahmen 12 gehalten und
bei den Gegenstand mit, wodurch die notwendige nach oben gefördert. Erst später schwenken dann die
Übereinstimmung von dessen Anlagefläche mit der Hebeböden 3 b der oberen Hcbemittcl 2 b unter die
Aufzugwirkebene hergestellt ist. 55 Last und unterstützen sie. wenn sie zunehmend an
Darauf kann der Gegenstand durch Heben bzw. dem oberen horizontal fördernden Rollenrahmen (1
Senken der Hebemittel nach oben oder unten geför- anliegt. Alle anderen Vorgänge entsprechen dem
dert werden. Hierbei kann ein derartiger Aufzug Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1.
auch schief nach oben oder unten fördern, solange Die Ausführungsform gemäß F i g. 3 besteht am
die Hebemittel parallel in einer vertikalen Ebene 60 zwei einander zugewendeten patemosterartigen Auf-
und die Hebeböden horizontal bleiben. zügen 1 grundsätzlich der gleichen Art wie in F i g. 1
Für die Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung der Ge- gezeigt und vorstehend beschrieben, wobei die ir
genstände empfiehlt es sich, den Unterdruck in den Wirkstellung befindlichen Hebeböden 3 zum Innerer
Rollenrahmen derart zu vermindern, daß dieses ge- der Vorrichtung einander zugekehrt sind und die bei
rade noch ausreicht, um die Gegenstände angesaugt 65 den Aufzüge spiegelverkehrt einander gegenüberste
zu halten und gegen ein Herauskippen aus der Wirk- hen. Der Aufzug erstreckt sich von der Ausgangslagc
ebene zu sichern, jedoch die Reibung an den RoI- über weitere drei Höhenstufen. Nur die unterste unc
lenrahmen beträchtlich vermindert ist. Deren Ober- die oberste Höhenstufe sind mit beschickenden bzw
040
wegführenden seitlichen Γördermitieln versehen,
näinüch herkömmlichen Förderbändern 14. Soll die
Vorrichtung zu selektiver Höhenförderung. als» zum ScirtiLMcn h/w. Sammeln verwendet werden, können
in den übrigen Höhenlagen natürlich zusätzliche Seilenförderer
vorgesehen werden. Him; derartige Vorrichtung
eignet sich besonders für relativ schwere und breite Lasten, vorzugsweise gleicher Breite.
Sollen Gegenstände verschiedener Breite mit einer Vorrichtung gemäß F i g. 3 gefördert werden, kann
dem Rechnung getragen werden, indem der horizontale Abstand zwischen den Aufzügen veränderlich
gemacht wird, und zwar durch Verstellen entweder eines oder beider Aufzüge gegeneinander. Ferner
kann dasselbe erreicht werden, indem die betreffenden
Roüenrahrncn entweder einzeln oder paarweise
verstellbar gemacht und zwischen den einzelnen Aufzublühen
his zur I asiherülming 111 die Vomchiung
hineinbewegt werden. Her notwendige Vorschub kann durch Tastvorrichltingen gesteuert werden, die
entweder vorher die (iegcnstandsbivile messen oder
welche die Rollenrahnien bei Frrichtung dei ! .ist in
ihrem horizontalen Vorschub nach -unen anhalten.
Bei einem tierartigen l'rcnenausgleicii .!üivli verschiebbare
Rollenrahmen muß natürlich die Ausdehnung der Hebeböden in Richtung auf das Vorrichtungsinnere
dem halben größten Unterschied der Lastbreiten angepaßt sein.
Bei Höhenförderung gleich breiter Gegenstände sowie bei Verwendung verstellbarer Rolleiirahmen
Tür verschieden breite Gegenstände kann durch Benutzung aller Hebeböden eine dichte I astfolge
erzielt werden, wie dies in dei Zciuiriimn umch die
stnchpunktierten Gegenstände angedeutet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Bewegen von schwereren Gegenständen mit einer im wesentlichen ebenen
und im wesentlichen starren Oberfläche, wie Koffer, Pakete od. dgl., mittels mehrerer in einem
Rahmen parallel zueinander angeordneter und mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit angetriebener
Rollen mit gleichmäßig über deren Umfang verteilten Öffnungen, von welchen jeweils die annähernd
in einer von den Mantelflächen der Rollen gebildeten ebenen gemeinsamen Wirkfläche
liegenden Öffnungen mit innerhalb der Rollen angeordneten Unterdruckleitungen in Verbindung
stehen, nach Patent P1945732, dadurch gekennzeichnet, daß bei etwa
vertikaler Wirkfläche von mindestens zwei in einer Ebene benachbart übereinander angeordneten
Rollenrahmen (6) diesen zusätzliche Fördermittel (1) zugeordnet sind, die den an den RoI-lenrahmen
anliegenden Gegenständen eine in deren Ebene liegende Förderbewegung erteilen, welche von der von den Rollenrahmen (6) herrührenden
Förderbewegung unabhängig ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermittel von mindestens
einem paternosterartigen Aufzug (1) mit beidseitigen endlosen Hebemitteln (2) und zwischen
diesen befestigten Hebeböden (3) gebildet werden, welch letztere vor der gemeinsamen Wirkebene
der in waagerechter Richtung fördernden Rollenrahmen (6) vorbeipassieren.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einem der
zwischen den Hebemitteln (2) befindlichen RoI-lenrahmen (6) ein weiterer derartiger Rollenrahmen
(8) mit gemeinsamer Wirkebene seitlich zugeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Hebemitteln
(2) befestigten Hebeböden (3) sich nur teilweise unter die Gegenstände erstrecken und
daß die Unierdruckzufuhr zu dem Rollenrahmen (6) derart gesteuert wird, daß die Gegenstände
nur mit einer gerade ein Herauskippen aus der Wirkebene des Rollenrahmens (6) verhindernden
Kraft gegen den Rollenrahmen (6) gezogen werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der Ansprüche 3 und 4, gekennzeichnet durch
mindestens ein Halteglied (11), das horizontal zwischen den Hebemitteln (2) und vertikal zu
mindestens einem Rollenrahmen (6) angeordnet ist und dessen Vorderfläche mit der Rollenrahmenwirkebene
zusammenfällt und mit den öffnungen in den den Rollenrahmen (6) ähnlichen
Öffnungen versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei paternosterartige Aufzüge (1) mit ihren Hebeböden (3) einander gegenüberliegend angeordnet
sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der horizontale Abstand der beiden paternosterartigen Aufzüge (1) verstellbar
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
einem 2»™*^ ^n Hebemitteln {la, Ib)
befindlichen Rollenrahmen (6) mit in waagerechter
Richtung fördernden Rollen ein gleichartiger, aber mit im wesentlichen in senkrechter Richtung
fördernden Rollen versehener Rahmen (12) in der gleichen Wirkebene vertikal zugeordnet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2040879A DE2040879C3 (de) | 1970-08-18 | 1970-08-18 | Vorrichtung zum Bewegen von Gegenständen mittels mehrerer an Unterdruck angeschlossener Förderrollen |
| US70640A US3701412A (en) | 1969-09-10 | 1970-09-09 | Device for the movement of articles with a flat,rigid,holding surface |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2040879A DE2040879C3 (de) | 1970-08-18 | 1970-08-18 | Vorrichtung zum Bewegen von Gegenständen mittels mehrerer an Unterdruck angeschlossener Förderrollen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2040879A1 DE2040879A1 (de) | 1972-02-24 |
| DE2040879B2 true DE2040879B2 (de) | 1973-06-14 |
| DE2040879C3 DE2040879C3 (de) | 1974-01-17 |
Family
ID=5780017
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2040879A Expired DE2040879C3 (de) | 1969-09-10 | 1970-08-18 | Vorrichtung zum Bewegen von Gegenständen mittels mehrerer an Unterdruck angeschlossener Förderrollen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2040879C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2542069A1 (de) * | 1975-09-20 | 1977-03-24 | Sandco Ltd | Foerderanlage |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH03106721A (ja) * | 1989-09-21 | 1991-05-07 | Mitsubishi Electric Corp | 縦型ウエーハ搬送装置 |
| DE10053852A1 (de) * | 2000-10-30 | 2002-05-16 | Grenzebach Maschb Gmbh | Transportweiche für Plattenmaterial-Förderstrecke, insbesondere Flachglas-Förderstrecke |
-
1970
- 1970-08-18 DE DE2040879A patent/DE2040879C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2542069A1 (de) * | 1975-09-20 | 1977-03-24 | Sandco Ltd | Foerderanlage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2040879C3 (de) | 1974-01-17 |
| DE2040879A1 (de) | 1972-02-24 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |