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DE2430705A1 - Vorrichtung zum messen von kraeften in bauwerken - Google Patents

Vorrichtung zum messen von kraeften in bauwerken

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Publication number
DE2430705A1
DE2430705A1 DE2430705A DE2430705A DE2430705A1 DE 2430705 A1 DE2430705 A1 DE 2430705A1 DE 2430705 A DE2430705 A DE 2430705A DE 2430705 A DE2430705 A DE 2430705A DE 2430705 A1 DE2430705 A1 DE 2430705A1
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DE
Germany
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pipe
measuring
forces
tube
areas
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DE2430705A
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English (en)
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DE2430705C3 (de
DE2430705B2 (de
Inventor
Herbert Kampf
Egwin Leiber
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Individual
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Individual
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Publication date
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Publication of DE2430705A1 publication Critical patent/DE2430705A1/de
Publication of DE2430705B2 publication Critical patent/DE2430705B2/de
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Publication of DE2430705C3 publication Critical patent/DE2430705C3/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/0009Force sensors associated with a bearing
    • G01L5/0019Force sensors associated with a bearing by using strain gages, piezoelectric, piezo-resistive or other ohmic-resistance based sensors
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L1/00Measuring force or stress, in general
    • G01L1/005Measuring force or stress, in general by electrical means and not provided for in G01L1/06 - G01L1/22
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L1/00Measuring force or stress, in general
    • G01L1/20Measuring force or stress, in general by measuring variations in ohmic resistance of solid materials or of electrically-conductive fluids; by making use of electrokinetic cells, i.e. liquid-containing cells wherein an electrical potential is produced or varied upon the application of stress
    • G01L1/22Measuring force or stress, in general by measuring variations in ohmic resistance of solid materials or of electrically-conductive fluids; by making use of electrokinetic cells, i.e. liquid-containing cells wherein an electrical potential is produced or varied upon the application of stress using resistance strain gauges
    • G01L1/2206Special supports with preselected places to mount the resistance strain gauges; Mounting of supports
    • G01L1/2218Special supports with preselected places to mount the resistance strain gauges; Mounting of supports the supports being of the column type, e.g. cylindric, adapted for measuring a force along a single direction
    • G01L1/2225Special supports with preselected places to mount the resistance strain gauges; Mounting of supports the supports being of the column type, e.g. cylindric, adapted for measuring a force along a single direction the direction being perpendicular to the central axis

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • "Vorrichtung zun. Messen von Kräften in Bauwerken " Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen-von Kräften in Bauwerken durch Messen der Verformung eines Meßkörpers, durch den die zu messenden Kräfte von einem Bauteil des Bauwerks auf einen anderen Bauteil übertragen werden. Der Begriff "Bauwerktg soll hier ganz allgemein verstanden werden; er soll insbesondere auch nicht stationäre Bauwerke umfassen, zumal gerade in diesen die Kräfte stark schwanken können. Dies gilt beispielsweise für Fahrzeuge -und Flugzeuge; bei denen die Kraftmessungen für die Ermittlung von Belastungen und Beladungen sowie zur Bestimmung von Schwerpunktlagen besondere Bedeutung hat. Zu den im wesentlichen durch Ladung und Lastverteilung bestimmten statischen Kräften können dgnamische Kräfte hinzukommen,für deren Erfassung ebenfalls ein Bedarf besteht.
  • Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind beispielsweise in den deutschen Patentschriften 1 160 666 und 1 206 173 (internationale Klasse G 01g) beschrieben. In anderen Meßvorrichtungen (beispielsweise V.St.A.- Patentschrift 3 426 586) werden die zu messenden Kräfte nicht von der Meßvorrichtung übertragen; die Meßvorrichtung liegt vielmehr im Kraftnebenschluß zu den die Kräfte übertragenden Bauteilen, d .h., daß die für die Signalerzeugung erforderliche Verformung des Meßkörpers nicht un mittelbar von dz ru messenden Kräften erzeugt, sondern von der Verhornung der tragenden Bauteile abgeleitet wird. Die eingangs bcschriebene Kraftmeßvorrichtung gestattet das Erreichen hoher Genauigkeit nur mit einem großen technischen Aufwand. Die im Neben schluß liegende Kraftmeßvorrichtung ist einfacher o.uszuführen und läßt sich auch leichter vorhandenen KonstrX>itionen anpassen, jedoch ist die unvermeidliche Fehlanpassung und deren Veränderung eine Quelle zusätzlicher Ungenauigkeiten.
  • Ziel der Erfindung ist die Vermeidung der vorgenannten und der sonst bekannten sowie der für den Fachmann erkennbaren Nachteile der b ekan n t en Kraftmeßvorri chtun gen Die neue Meßvorrichtung , deren Meßkörper im Krafthauptschluß liegt, soll insbesondere wenig Platz beanspruchen und sich dadurch leicht an bestimmte Formen der im Kraftschluß liegenden Hauptteile anpassen lassen. Sie läßt sich vor allem, wenn auch nicht ausschließlich, als Kraftmeßvorrichtung zur Gewichtsmessung von Flugzeugen verwenden,in deren Fahrwerke, vornehmlich Räder, sie eingebaut wird. Sie kann aber auch in Flügelanschlußbeschläge und in die Flügelgelenke von Schwenkflügel flugzeugen eingebaut werden.
  • Die erfundene Vorrichtung zum Messen von Kräften in Bauwerken durch das Messen der Verformung eines Meßkörpers, durch den die zu messenden kräfte von einem Bauteil des Bauwerks auf einen anderen Bauteil übertragen werden, zeichnet sich dadurch aus,daß der Meßkörper ein Rohr ist, das so zwischen die beiden Bauteile gesetzt ist, daß der eine Bauteil im Inneren des Rohres und der andere Bauteil außen am Rohr angreift, wobei die Kräfte normal zur Rohrwand und entlang der Rohrwand zueinander versetzt wirken, und daß in dem längs des Rohres zwischen den beschriebenen Kraftangriffszonen liegenden Bereich des Rohres der Vcrformungsabgriff angeordllet ist. Diese Anordnung läßt sich vor allem überall da mit Vorteil anwenden, wo der außen am Rohr angreifende-Körper um den innen angreifenden herum schwenkbar oder drehbar sein muß oder sein kann. In bevorzugter Ausführungsforn sind daher die Flächen des Rohres, an denen die genannten Bauteile angreifen, rotationssymmetrisch zur Rohrachse angeordnet; vorzugsweise sind sie zylindrische oder kegelige Flächen. Die Bauteile können aber auch so mit dem Rohr gekuppelt sein, daß sie in Richtung der Rohrachse wirkende KräS-te übertragen, die über den Verf ormungsabgriffbereich fließen.
  • In diesem Falle wird der Bereich des Verformungsabgriffes unter der ax;al wirkenden Last in Achsrichtung gedehnt oder gestaucht.
  • Die Erfindung einschließlich ihrer weiteren Merkmale wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt maßstäblioh verkleinert und etwas vereinfacht einen Achsenschnitt durch das Achsrohr eines Blugzeugfahrwerkes einschließlich der in der unmittelbaren Nachbarschaft des Achsrohres gelegenen Teile. Das Meßkörperrohr ist dabei iin einem Deilschnitt und in einer Teilansicht dargestellt.
  • Der nur zum Teil gezeigte Körper 10 eines Rades eines Blugzeugfahrwerkes ist um die geometrische Achse 11 drehbar gelagert, die zugleich die Achse des rotationssymmetrischen Achsrohres 12 ist, das bei auf dem Boden stehendem Flugzeug im wesentlichen rechtwinKlig und waagerecht von dm Flugzeugfederbein absteht, das man sich in der Zeichnung links gelegen zu denken hat. Die äußere Umfangsfläche 14 des Achsrohres ist im wesentlichen zylindrisch, die aus Festigkeitsgründen übliche Verstärkung des Achsrohres an ihrer am Bederbein-~--gelegenen Wurzel ist durch Verstärkung der Rohrwand nach innen also zur Achse 11 hin erreicht. Das Rad bzw. der Radkörper ist in bekannter Weise an seinen beiden Nabenenden auf Wälzlagern (hier Kegelrollenlager) 15 und 16 mittelbar auf dem Ach->rohr 12 gelagert. Die Neßvorrichtung besteht im wesentlichen alls einem Kraft-iibertragungs- und Meßkörperrohr 17, einer Lagerbüchse 18 und zweier Achsschubhülsen 19 und 20. Die Aufgabe der Lagerbüchse 18 besteht im wesentlichen darin, die nötigen Flachen für die Anlage am Kraftübertragungsrohr 17 zu schaffen, bohne daß es nötig wäre, die Außenmantelfläche des Achsrohres 12 zu verändern. Das Achsrohr hat in herkömmlicher Weise tragende Zonen (Zylindermantelflächen) 2:1 und 22 und dazwischen eine schwache Ausnehlnung 23. TTnl eine solche normaler-feise bereits vorhandene Form des Achsrohres der Meßvorrichtung anzupassen, wird eine Hülse 18 der gezeigten Form auf das Achsrohr 12 geschoben und in dieser Lage gesichert. Symmetrisch zur Mittenebene 24::des Rades 10 hat die Kraftübertragungshülse 17,also der Meßkörper, auf seiner Innenwand ringförmige, zglindrische Anlageflächen 25 und 26, die infolge einer Ausdrehung 27 des Mittelabschnittes als Felder st-ehen geblieben sind. An den kräftigen Mittelteil 28 des Rohres 17 schließen in Achsrichtung beiderseits Bereiche 29 und 30 an, die eine gegenüber dem Mittelteil und den anschließenden Außenteilen 31 und 32 verringerte Wandstärke haben, in radialer Richtung nicht abgestützt sind und wodurch bei Belastungen die gewollten elasschen Verformungen dieser Teile des Rohres 17 erreicht werden können. Von diesen Rohrabschnitten oder -bereichen 29, 30 wird die Verformung mittels Meßstreifen 33 abgegriffen. Auf den Auseenumfæ1gen der kräftigen Endabschnitte 31 und 32 des Rohres 17 sitzen die Wälzlager 15 und 16. Der mittlere Abschnitt 28 des Rohres 17 hat keine Berührung mit dem Radkörper lO; an ihm greift nur das Achsrohr 12 vermittels der Büchse 18 und der Hülse 19 und 20 an. Die Endabschnitte des Rohres 17 haben dagegen keine Berührung mit der Lagerbüchse 18 oder den damit verbundenen Teilen, sondern nur mit den zum Rad 10 gehörenden Teilen, hier also mit den Lagern 15 und 16. demzufolge müssen alle radialen Kräfte zwischen dem Achsrohr 12 und dem Rad 10 durch die Abgriffsbereiche oder Meßstrecken 29 und 30 übertragen werden.
  • Die Hülsen 19 und 20 sind fest mit der Lagerbüchse 18 und damit mit dem Achsrohr 12 verbunaen, und zwar so, daß die einander zugewandten Stirnflächen dieser beiden Hülsen 19 und 20 an entsprechenden Radialflächen des Mittelabschni-ttes 28 des Rohres 17 olme Spiel anliegen. Infolgedessen werden Kräfte, die in der einen oder anderen Richtung der Achse 11 wirken, auf den N-ittelteil 28 des Rohres 1'7 übertragen. Der Iiit;tel teil des Rohres 17 ist in Achsrichtung unverschieblich sowohl mit dem Achsrohr 12 als auch .inittels der Ringmuttern 34 und 35 mit dem Rad 10 verbunden. Die in Richtung der Achse wirkenden Kräfte werden infolgedessen vom Achsrohr 12 auf den Mittelteil 28 und von dort über die beiden Abgriffbereiche 29 und 30 und die Rohrendstücke 31 und 32 auf das Rad 10 übertragen. Wenn der eine der Bereiche 29 oder 30 auf Druck beansprucht wird, beispielsweise 29, ist der jeweils andere (im Beispiel der Bereich 30) entlastet. Die dadurch entstehenden Verformungen werden von anderen nicht dargestellten,auf den Bereichen 29 und 30 angebrachten Dehnungsmeßstreifen erfaßt und in elektrische Signale uitigesetzt.
  • Wenn es in erster Linie auf das Erfassen der radial zur Achse 11 wirkenden Kräfte ankommt, kann es nützlich sein, die Wandstärke der Bereiche 29 und 30 oder nur eines von ihnen auf dem Umfang unterschiedlich zu gestalten. So ist es z.B. möglich, sowohl die Innenwand als auch die Außenwand dieser Bereiche je nach Bedarf zylindrisch, elliptisch, oval oder anders zu gestalten. Dabei können beispielsweise die in der Meßstellung oben und unten liegenden Abschnitte der Meßzonen 29 und 30 kräftiger als die Seitenwandabschnitte, also die im wesentlichen senkrecht verlaufenden Teile selen, wodurch die Verformungszonen innerhalb jedes der Bereiche 29 und 30 verlagert werden und die Seitenwandbereiche (in denen in der Zeichnung die Meßstreifen gezeigt sind) der stärkeren Verformung unterliegen.
  • Bei einer neuen Konstruktion können Achsrohr und Meßrohr einander unmittelbar angepaßt werden, so daß auf ein Adapterrohr, wie es das Rohr 18 ist, verzichtet werden kann.
  • Die Hülse 20 kann auf die Lagerbüchse 18 bzw. auf das Achsrohr auf schraubbar gemacht werden; wenn sich die andere, in Achsrichtung innen gelegene Hülse 19 auf einen Achsrohrflansch oder einen anderen Teil des Federbeins in Achsrichtung abstützt, kann der mittlere Teil 28 des Meßkörpe rohres zwischen den Hülsen 19 und 20 fest eingespannt werden. Eine solche Verspannung beeinträchtigt die Wirkungsweise offensichtlich nicht, denn die Meßbereiche werden davon nicht erfaßt.
  • Wenn die mit dem Radkörper verbundenen Teile an den äußeren Rohrenden nur lose und im wesentlichen spielfrei anliegen, werden Axialkräfte stets von nur einem Meßbereich oder nur einer Meßzone übertragen und nur als Druck- oder StaucSçräfte. Wenn beispielsweise das Achsrohr vom Federbein eine nach rechts (in der Zeichnung) gerichtete Kraft erfährt, wird diese von der Hülse 19 auf den Mittelteil 28 übertragen, nicht jedoch von der Hülse 20, denn die Stoßstellen können in der dargestellten Ausführungsform nur Druckkräfte übertragen, nicht jedoch Zugkräfte.
  • Wenn eine gleichartige Verbindung zwischen dem Radkörper und den Außenteilen 31 und 32 des Meßrohres besteht, (keine Zugkraftübertragung), wird nur die Meßzone 30 zusätzlich belastet und nur auf Druck. Wenn die Verbindungen zwischen dem Radkörper und den Meßrohraußenteilen 31 und 32 so gestaltet sind, daß sie auch Zugkräfte übertragen können, nehmen beide Meßzonen in der weiter oben beschriebenen Weise an der Kraftübertragung und Verformung teil.
  • Im Gegensatz zu Anordnungen, in denen der Meßkörper im Kraftnebenschluß liegt, ist hier (Meßkörper im KrafthauptschluB) das Eichen des nicht im Bauwerk befindlichen Meßkörpers möglich und sinnvoll. Für die in Richtung der drei orthogonalen Achsen wirkenden Kräfte können die Nullabgriffe der Meßanordnung bei entlasteter Meßvorrichtung, also hier während eines Fluges des Flugzeuges vorgenommen werden. Wenn das Meßrohr um seine Achse 11 drehbar angeordnet ist , läßt sich der elektromechanische Nullpunkt auch am Boden bestimmen. Die Dehnungsmeßstreifen werden üblicherweise paarweise und dabei kreuzweise diagonal,wie in der Zeichnung gezeigt, aufgeklebt; das Paar liegt so in der Zone größter Schubverformung, wobei der eine der beiden Streifen gezogen und der andere gestaucht wird. Durch Drehen des Rohres iini 1800 um die Achse 11 kehren sich diese Belastungen und Verformungen in den Meßstreifen um. Diese W-irkung kann zu Zwecken der Kompensation und der Bestimmung des Iltll punktes ausgenutzt werden.
  • Wenn genügend-Platz zur Verfügung steht oder wenn es auf die Drehbarkeit des Meßrohres nicht ankommt, kann das Rohr auch eine andere Form als die beschriebene haben, z.B. einen hastenförmigen, rechteckigen oder quadratischen Querschnitt. Die Meßzone kann im Bereich der Seitenwände eine andere Stärke als im oberen und unteren Gurtbereich aufweisen. Der Mittelteil des Rohres kann auch fest mit dem Achsrohr verbunden sein,z.B. verschraubt sein.
  • In diesem Falle sind die Achsschubhülsen 19 bzw. 20 entbehrlich.
  • Im Zweifel sind alle hier beschriebenen und/oder dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination erfindungswesentlich. Schutz wird begehrt für das, was objektiv schutzfähig ist.
  • Patentan sprüche: Bezugszeichenliste:

Claims (11)

  1. P a t e n t a n s p r ü c he : Vorrichtung zurn Messen von Kräften in Bauwerken durch Messen der Verformung eines Neßkörpers, durch den die zu messenden Kräfte von einem Bauteil des Bauwerks auf einen anderen Bauteil übertragen werden, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Meßkörper ein Rohr ist, das so zwischen die beiden Bauteile gesetzt ist, daß der eine Bauteil im Inneren des Rohres und der andere Bauteil außen am Rohr angreift, wobei die Kräfte normal zur Rohr wand und entiang der p 1lrachse zueinander versetzt wirken, und daß in dem längs des Rohres zwischen an beschriebenen Kraftangriffszonen liegenden Bereich des Rohres der Verformungsabgriff angeordnet ist.
  2. 2) Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß das Meßrohr uu seine Achse drehbar und in einer bestimmten Lage feststellbar angeordnet ist.
  3. 3) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß durch Drehen des Meßrohres sich die Belastungen auf die fleßabgriffsbereiche umkehren und dadurch der elektromechanische Nullpunkt bestimmt werden kann.
  4. 4) Vorrichtung nach Anspruch 1, da d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Flächen des Rohres, an denen die Bauteile angreifen, zylindrische oder kegelige Flächen, vorzugsweise zylindrische Flächen sind.
  5. 5) Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß derjenige Rohrbereich, dessen durch die übertragenen und zu messenden Kräfte erzugute Verformung als Meßgröße abgegriffen wird, die Form eines Zylinderrohr- oder Kegelrohrabschnittes hat,auf dessen innerer oder äußerer Umfangsfläche der Meßabgriff liegt.
  6. 6) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 - 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß am Meßabgriff als Signalgeber in bekannter Weise Dehnungsmeßstreifen vorgesehen sind.
  7. 7) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 - 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß auf der Länge des Rohres mit Abstand voneinander zwei Abgriffsbereiche vorgesehen sind, deren jedem. Blache.l zur Kraftübertragung zwischen den beiden Bauteilen zugeordnet sind.
  8. 8) Vorrichtung nach Anspu(:'l 7, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß in Richtung der Rohrachse gesehen die dem einen Bauteil zugeordneten Kraftübertraggsflächen zwischen den Abgriffsbereichen liegen und die dem anderen Bauteil zugeordneten außerhalb.
  9. 9) Vorrichtung nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e nnz e i c h n e t, daß die Abgriffsbereiche symmetrisch zu einer zur Rohrachse rechtwinkligenEbene liege.
  10. 10) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 - 9, d a d u r c h g e -k e n n z e 1 c h n e t, daß das Rohr und die Bauteile so ineinander greifen, daß auch parallel zur Rohrachse wirkende Kräfte bzw. Kräftepaare über den Abgriffsbereich bzw die Abgiiffsbereiche übertragen werden.
  11. 11) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 - 10, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h ihre Verwendung in der Kraftübertragung zwischen Bauteilen, die in Bezug zueinander vorzugsweise um die Rohrachse drehbar sind.
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DE2719946A1 (de) * 1977-05-04 1978-11-09 Krupp Gmbh Messachse

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