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DE619858C - Drehkeilpaar fuer Entfernungsmesser - Google Patents

Drehkeilpaar fuer Entfernungsmesser

Info

Publication number
DE619858C
DE619858C DEZ21045D DEZ0021045D DE619858C DE 619858 C DE619858 C DE 619858C DE Z21045 D DEZ21045 D DE Z21045D DE Z0021045 D DEZ0021045 D DE Z0021045D DE 619858 C DE619858 C DE 619858C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedges
drive shaft
rotary
pair
rotating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ21045D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss SMT GmbH
Original Assignee
Carl Zeiss SMT GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Zeiss SMT GmbH filed Critical Carl Zeiss SMT GmbH
Priority to DEZ21045D priority Critical patent/DE619858C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE619858C publication Critical patent/DE619858C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/02Details

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Drehkeilpaar für Entfernungsmesser Zur Meßvorrichtung von Entfernungsmessern, Höhenmessern u. dgl. optischen Meßgeräten gehören in vielen Fällen Drehkeilpaare, deren Drehkelle von einer gemeinsamen Antriebswelle aus in der Regel mit Hilfe von Kegelrädern um entgegengesetzt gleiche Winkel gedreht werden müssen. Bei dieser Bauart machen sich Verzahnungsfehler als Meßfehler bemerkbar.
  • Die Erfindung bezweckt, die aus. den genannten Verzahnungsfehlern herrührenden Meßfehler zu vermeiden. Diese Verbesserung ist möglich, wenn man zur Übertragung der Drehbewegung von der Antriebswelle auf die Drehkeile unelastische Zugorgane, beispielsweise Stahlbänder oder Stahldrähte, benutzt, welche Zylinderflächen an den Fassungen der Drehkeile und drehbar gelagerte. zylindrische Hilfskörper miteinander verbinden. Dabei kann der gestreckte Teil der Zugorgane durch eine der bekannten mechan7,-schen Verschiebungsek,michtungen, z. B. durch Zahns.tangengetriebe, angetrieben werden, die von der Antriebswelle der MeßvorriChtung aus betätigt wird. Beispielsweise lkann man mit der Antriebswelle zwei Gewindespindeln mit gleicher Gewindesteigung kuppeln, auf denen Mutterstücke gegenläufig verschieblich sind, die an den ,gestreckten Teilen der Zugorgane befestigt sind. Die gegenläufige Bewegung der Mutterstücke kann dabei durch Anwendung einer rechts- und einer linksgängigen Gewindespindel bei gleichsinnigem Antrieb dieser Spindeln dumch die Antriebswelle oder durch entgegengesetzt gerichteten Antrieb zweier gleichgängiger Gewindespindeln von der Antriebswelle bewirkt werden. Die beiden Gewindespindeln. kann man mit der Antriebswelle dich Stirnräder kuppeln, deren etwa vorhandene Verzahnungsfehler infolge der durch die Spindeln bewirkten übersetzungen unwirksam sind, wenn man es nicht vorzieht; auch diese. Kupplungen durch Zugorganantriebe zu ersetzen.
  • Eine `besonders einfache und vorteilhafte Ausführung der Erfindung ergibt sich jedoch, wenn man die zu den beiden Drehkeilen gehörenden zylindrisichen Hilfskörper fest miteinander verbindet und diesen nunmehr einheitlichen Hilfskörper mit der Antriebswelle kuppelt und die Zugorgane so auflegt, daß das eine Zugorgan einen offenen, das andere einen gekreuzten Trieb -ergibt. Bei dieser Art des Antriebes sind Verdrehungsfehler der beiden Drehkeile gegeneinander vollkommen vermieden. Da der Gesamtbereich der Drehungen der Drehkeile meist 9o° nicht überschreitet, kann man die Zugorgane an den Fassungen befestigen und die nicht benötigten zweiten Stränge derselben weglassen, wenn man, durch an den Drehkeilfassungen angreifende Federkräfte o. dgl. dafür sorgt, daß de gestreckten. Teile der Zugorgane derart gespannt sind, daß Durchbiegungen nicht auftreten 'können.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele. der Erfindung dargestellt. @Albb. i zeigt das erste Ausführungsbeispiel im Mittelschnitt im Aufriß. In Abb. z ist das Beispiel in einem Schnitt nach der Linie A-A, in Abb. 3 in einem Schnitt nach der Linie B-B und in Abb. 4 in einem Schnitt nach der Linie C-C der Ab-b. z wiedergegeben. Abb. 5 stellt das zweite Ausführungsbeispiel, teilweise im Schnitt, im-Aufriß dar.
  • Beim ersten Ausführungsbeispiel (Abt. a bis q.) sind die Fassungen a und b zweier zur Meßvorric'htung eines Entfernungsmessers gehörenden Drehkeile e und d drehbar gelagert. Zwei zylindrische Hilfskörper e und f sind um eine Achse drehbar, die zur Drehachse der Drehkeile c und d parallel ist. Die zylindrisch ausgebildete Fas.sungd des Drehkeiles C ist durch ein aufgelegtes Stahlband g mit dem Hilfskörper .e und die zylindrisch ausgebildete Fassung b des Drehkeües d durch ein aufgelegtes Stahlband h mit dem Hilfskörper f gekuppelt. Am StaMbandg ist ein Kugellager i, am Stahlband h ein Kugellager k hefestigt. Die inneren Ringel und m dieser Kugellager sind als Muttern ausgebildet und auf Gewindespindeln n und o verschieblich, die gleiche Gewindesteigung haben und parallel zu den mit ihnen verbundenen Stahlbandteilen drehbar gelagert sind. Zur Verhütung von 'Drehungen der Mutterfund m um die Spindelachsen sind sie mit Armen p bzw. . g versehen, die in Kugeln enden, die zwischen -Schienen Y bzw. s geradegeführt sind: Die Spindel o verkörpert die Antriebswelle zur Bewegung der Drehkeile e und d und trägt einen AntrIeb:slthopf t. Sie isst durch ein Zahnradpaar u, v mit der Spindel n so gekuppelt, daß beide Spindeln gleich große Drehungen im entgegengesetzten Drehsinne ausführen.
  • Beim- Einstellen des Entfernungsmessers werden die Drehkeile v und d durch Drehen am Antriebsknopfe t gegenläufig :gedreht. Die Drehurig des Antriebsknopfes t überträgt sä;ch unmittelbar auf die Spindel o und mit Hilfe der Stirnräder u und v im entgegengesset!zten Drehsinne auf die -Spindeln. Dabei werden die Muttern t und m gegenläufig um gleiche Strecken verschoben und infolge der -Verbindung der Kugellager! und h mit den Stahlbände-mg und h die Drehkeizle d und d' um entgegengesetzt gleiche Winkel gedreht. Die bei der üblichen Anwendung von Kegelrädern auftretenden Verzahnungsfehler sind beim Ausführungsbeispiel vermieden. Die Stirnräder u und v und die Gewindlespindeln n und a lassen sich ohne weiteres mit einer für den vorliegenden. Zweck genügenden Genauigkeit herstellen. Die Anwendung von Kugellagern zur Verbindung der Muttern l und in mit deal Stahlbänden g und lt be> zweckt, die Stahlbänder von Verwindungen und damit die Drehkeile e. und d -von. Drehfehlern infolge der Verwindungen frei zu halten. Etwa vorhandene gleichmäßige Steigungsfehler der Spindelnit und o können durch entsprechendes Schiefstelllen der Schiegen r und s behoben werden.
  • Dem zweiten Ausführungsbeispiele (Abt. 5) sind dieselben Drehkeile v und d in den Fassungen a und b zugrunde gelegt. Abweichend vom ersten -Beispiele liegt jedoch die Antriebswelle w parallel zur Drehachse der Keile d und d. Auf dieser Antriehswelle w ist ein zylindrischer Hilfskörper x befestigt, der die beiden zu den Drehkeilen gehörigen Hilfskörper e und f des ersten Beispiels in sich vereinigt. Der Hilfskörper x ist mit der Fassung a durch ein -Stahlband y verbunden, welches ,an seinen Enden so angeschraubt ist, daß es den einen Strang eines offenen Bandtriebes darstellt. Ein zweites Stahlband z verbindet den. Hilfskörper x mit der Fassung b nach Art des. .einen Stranges eines gekreuzten Bandtriebes.
  • Wie ohne weiteres. ersichtlich, werden beim Antreiben der Drehkeräe c und d von der Antriebswelle w aus die Fassungen a und b gegenläufig um .gleiche Drehwinkel gedreht, wobei Drehfehler nicht auftreten können, solange die Stahlbänder y und z zwischen den Zylinder$äch#en ihre gestreckte Lage- bebehalten. Zu diesem Zwecke können die Fassungen -a und b in bekannter Weise durch eine entsprechend wirkende Torsionsfeder miteinander verbunden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Für Entfernungsmesser u. dgl. optische Meßgeräte bestimmtes Drehkeilpaar; dessen Drehkeile von einer gemeinsamen Antriebswelle aus gegenläufig bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Drehbewegung von der Antriebswelle auf die Drehkeile un-:elastische Zugorgane dienen, welche Zy- linderflächen an den Fassungen der Drehkeile und drehbar gelagerte zylindrische Hilfskörper miteinander verbinden. z. Drehkeilpaar nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Antriebswelle zwei Gewindespindeln gekuppelt sind, auf denen Mutterstücke gegenläufig verschieblich sind,- die an den gestreckten Teilen der Zugorgane befestigt sind. 3. Drehkeilpaar nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß die zylindrischen Hilfskörper fest miteinander verbunden und mit dem Antriebswelle gekuppelt sind und das eine Zugorgan als offener, das. andere .als gekreuzter Trieb aufgelegt ist.
DEZ21045D 1933-06-04 1933-06-04 Drehkeilpaar fuer Entfernungsmesser Expired DE619858C (de)

Priority Applications (1)

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DEZ21045D DE619858C (de) 1933-06-04 1933-06-04 Drehkeilpaar fuer Entfernungsmesser

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DEZ21045D DE619858C (de) 1933-06-04 1933-06-04 Drehkeilpaar fuer Entfernungsmesser

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DE619858C true DE619858C (de) 1935-10-08

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DEZ21045D Expired DE619858C (de) 1933-06-04 1933-06-04 Drehkeilpaar fuer Entfernungsmesser

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