DE2430705B2 - Vorrichtung zum Messen von Kräften in Bauwerken - Google Patents
Vorrichtung zum Messen von Kräften in BauwerkenInfo
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Description
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur elektromechanischen Nullpunktbestimmung das Meßrohr (17) um seine Achse (11)
drehbar und in einer bestimmten Drehlage feststellbar angeordnet ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragungsflächen (25, 26;
36,37) des Rohres (17), an denen die Bauteile (1:2,18;
10,15,16) angreifea zylindr-che Flächen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertr gungsflächen (2Ji, 26;
36,37) des Rohres (17), an denen die Bauteile (12,18;
10,15,16) angreifen, kegelige Flächen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgriffbereich (29,
30) die Form eines Zylinderrohr- oder Kegelrohrabschnittes hat, auf dessen innerer oder äußerer
Umfangsfläche ein bzw. mehrere Verformungsmeßwandler (33) liegt bzw. liegen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Verformungsmeßwandler Dehnungsmeßstreifen
(33) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß auf der Länge des
Rohres (17) mit Abstand voneinander zwei Abgriffsbereiche (29, 30) vorgesehen sind, deren jedem
Flächen zur Kraftübertragung zwischen den beiden Bauteilen zugeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung der Rohrachse gesehen die
dem einen Bauteil zugeordneten Kraftübertragungsflächen zwischen den Abgriffsbereichen liegen und
die dem anderen Bauteil zugeordneten außerhalb.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgriffsbereiche symmetrisch zu
einer zur Rohrachse rechtwinkligen Ebene (24) liegen.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (17) und die
Bauteile (12, 18, 19) mit normal zur Achse (II) liegenden Flächen ineinander greifen.
11. Verwendung der Vorrichtung nach den
Ansprüchen 1 bis 10 als Kraftübertragungsglied zwischen Bauteilen, die in bezug zueinander um die
Rohrachse drehbar sind.
12. Verwendung der Vorrichtung nach Anspruch 11 in Flugzeugen.
13. Verwendung der Vorrichtung nach Anspruch 12 zur Gewichtsmessung in Fahrwerksrädern.
14. Verwendung der Vorrichtung nach Anspruch 12 in Flfigelanschlußbeschlägen oder Flügelgelenken.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen von Kräften in Bauwerken (stationären Bauwerken
'-· oder Fahrzeugen) durch Messen der Verformung eines
Meßkörpers, durch den die zu messenden Kräfte von einem Bauteil des Bauwerkes auf einen anderen
übertragen werden, wobei der Meßkörper ein Rohr ist das innen und außen zylindrische Wandflächen als
Kraftübertragungsflächen aufweist, und das Rohr so angeordnet ist, daß die von Bauteil zu Bauteil durch das
Rohr zu übertragenden Kräfte senkrecht auf die Kraftübertragungsflächen einwirken, und der eine
Bauteil an den innenliegenden Kraftübertragungsflächen und der andere Bauteil an den außenliegenden
Kraftübertragungsflächen angreift
Eine derartige Vorrichtung beschreibt das deutsche Gebrauchsmuster 19 11 759 als Vorrichtung zur Messung
und Überwachung der Vorspannung von Wälzlagern. Dabei ift das Rohr notwendiger Bauteil der
Vorrichtung, und die Messung ist nicht auf die auslösenden äußeren Kräfte gerichtet, sondern auf die
innere Spannung dieses Bauteils an der Stelle der Meßfühler. Diese bekannte Einrichtung zur Einstellung
der Vorspannung eines Wälzlagers läßt sich wahrscheinlich nur für das jeweils der Überwachung
unterworfene Lager eichen.
In den deutschen Patentschriften 11 60 666 und
12 06 173 sind Meßvorrichiungev, nämlich Kraftaufneh-
♦o mer beschrieben, die eine genaue Gewichtsmessung
gestatten und in denen die Verformung von Körpern gemessen wird, durch die die Kraft hindurchgeleitet
wird, die von dem zu messenden Gewicht verursacht ist Der technische Aufwand und auch der Platzbedarf sind
verhältnismäßig hoch. In einer anderen Kraftmeßvorrichtung (US-PS 34 26 586) liegt die Meßvorrichtung
nicht im Fluß der zu messenden Kräfte, sondern in einem Kraftnebenschluß. Eine solche Kraftmeßvorrichtung
läßt sich verhältnismäßig einfach ausführen und auch leicht vorhandenen Konstruktionen anpassen,
doch ist ihre Genauigkeit gering.
Ziel der Erfindung ist die Vermeidung der vorgenannten Nachteile. Insbesondere soll die Meßvorrichtung,
also der Kraftaufnehmer, bei geringerem technischen Aufwand und geringerem Platzbedarf genaue Meßergebnisse
liefern.
Dieses Ziel wird mit der Erfindung in einer Meßvorrichtung der eingangs genannten Gattung
dadurch erreicht daß die innenliegenden Kraftübertragungsflächen gegenüber außenliegenden um die Breite
eines von radialem Kraftangriff freien Angriffsbereichs längs der Achse des Rohres versetzt angeordnet sind
und die Verformung des Abgriffbereichs meßbar ist
einrichtung nach dem deutschen Gebrauchsmuster 19 11 759 die angreifenden Kräfte unübersichtlich und
Undefiniert verteilt und auch dort zu erwarten sind, wo sich die Dehnungsmeßstreifen befinden, wird mit der
Erfindung die reproduzierbare Messung durch das Schaffen einer kraftangriffsfreien Zone erreicht Diese
Anordnung läßt sich dort mit Vorteil anwenden, wo der außen am Rohr angreifende Körper um den innen
angreifenden herum schwenkbar oder drehbar sein muß oder kann. In bevorzugter Ausführungsform sind die
Flächen des Rohres, an denen die genannten Bauteile angreifen, rationssymmetrisch zur Rohrachse angeordnet;
vorzugsweise sind sie zylindrische oder kegelige Flächen. Die Bauteile können aber auch so mit dem ι ο
Rohr gekuppelt sein, daß sie in Richtung der Rohrachse wirkende Kräfte übertragen, die über den Verformungsgriffbereich
fließen. In diesem Falle wird der Bereich des
Verformungsabgriffes unter der axial wirkenden Last in Achsrichtung gedehnt oder gestaucht
<5
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert
Die Zeichnung zeigt maßstäblich verkleinert und etwas vereinfacht einen Achsenschnitt durch das
Achsrohr eines Fhigzeugfahrwerks einschließlich der in
der unmittelbaren Nachbarschaft des Achsrohres gelegenen Teile. Das Meßkörperrohr ist dabei in einem
Teilschnitt und in einer Teilansicht dargestellt
Der nur zum Teil gezeigte Körper 10 eines Rades eines Flugzeugfahrwerkes ist um die geometrische
Achse 11 drehbar gelagert die zugleich die Achse des
rotationssymmetrischen Achsrohres 12 ist das bei auf dem Boden stehendem Flugzeug im wesentlichen
rechtwinklig und waagerecht von dem Flugzeugfederbein absteht das man sich in der Zeichnung links
gelegen zu denken ist Die äußere Umfangsfläche 14 des
Achsrohres ist im wesentlichen zylindrisch, die aus Festigkeitsgründen übliche Verstärkung des Achsrohres
an ihrer am Federbein gelegenen Wurzel ist durch Verstärkung der Rohrwand nach innen also zur Achse
11 hin erreicht Das Rad bzw. der Radkörper ist in bekannter Weise an seinen beiden Nebenenden auf
Wälzlagern (hier Kegelrollenlager) 15 und 16 mittelbar auf dem Achsrohr 12 gelagert Die Meßvorrichtung *o
besteht im wesentlichen aus einem Kraftübertragungsund Meßkörperrohr 17, einer Lagerbüchse 18 und zwei
Achsschubhülsen 19 und 20. Die Aufgabe der Lagerbüchse 18 besteht im wesentlichen darin, die nötigen
Flächen für die Anlage am Kraftübertragungsrohr 17 zu « schaffen, ohne daß es nötig wärt, die Außenmantelfläche
des Achsrohres 12 zu verändern. Das Achsrohr hat in herkömmlicher Weise tragende Zonen (Zylindermantelflächen)
21 und 22 und dazwischen eine schwache Ausnehmung 23. Um eine solche normalerweise bereits
vorhandene Form des Achsrohres der Meßvorrichtung anzupassen, wird eine Hülse 18 der gezeigten Form auf
das Achsrohr 12 geschoben und in dieser Lage gesichert Symmetrisch zur Mittenebene 24 des Rades 10 hat das
Kraftübertragungs- und Meßrohr 17, also der Meßkörper,
auf seiner Innenwand ringförmig, zylindrische Kraftübertragungsflächen 25 und 26, die infolge einer
Ausdehnung 27 des Mittelabschnittes als Felder stehengeblieben sind. An den kräftigen Mittelteil 28 des
Rohres 17 schließen in Achsrichtung beiderseits Abgriffsbereiche 29 und 30 an, die eine gegenüber dem
Mittelteil und den anschließenden Außenteilen 31 und 32 verringerte Wandstärke haben, in radialer Richtung
nicht abgestützt sind und wodurch bei Belastungen die gewollten elastischen Verformungen dieser Teile des
Rohres 17 erreicht werden können. Von dieser Rohrabschnitten odc -bereichen 29, 30 wird die
Verformung mittels Verformungsmeßwandlern (Meßstreifen 33) abgegriffen. Auf Kraftübertragungsflächen
36 und 37 der kräftigen Endabschnitte 31 und 32 des Rohres i7 sitzen die Wälzlager 15 und 16. Der mittlre
Abschnitt 28 des Rohres 17 hat keine Berührung mit dem Radkörper 10; an ihm greift nur das Achsrohr 12
vermittels der Büchse 18 und der Hülsen 19 und 29 an. Die Endabschnitte des Rohres 17 haben dagegen keine
Berührung mit der Lagerbüchse 18 oder den damit verbundenen Teilen, sondern nur mit den zum Rad 10
gehörenden Teilen, hier also mit den Lagern 15 und 16. Demzufolge müssen alle radialen Kräfte zwischen dem
Achsrohr 12 und dem Rad 10 durch die Abgriffsbreiche oder Meßstrecken 29 und 30 übertragen werden.
Die Hülsen 19 und 20 sind fest mit der Lagerbüchse 18
und damit mit dem Achsrohr 12 verbunden, und zwar so,
daß die einander zugewandten Stirnflächen dieser beiden Hülsen 19 und 20 an entsprechenden Radialflächen
des Minelabschnittes 28 des Rohres 17 ohne Spiel anliegen. Infolgedessen werden Kräfte, die in der einen
oder anderen Richtung der Achse U wirken, auf den Mittelteil 28 des Rohres 17 übe.tragen. Der Mittelteil
des Rohres 17 ist in Achsrichtung unverschieblich sowohl mit dem Achsrohr 12 als auch mittels der
Ringmuttern 34 und 35 mit dem Rad 10 verbunden. Die in Richtung der Achse wirkenden Kräfte werden
infolgedessen vom Achsrohr 12 auf den Mittelteil 28 und von dort über die beiden Abgriffbereiche 29 und 30 und
die Rohrendstücke 31 und 32 auf das Rad 10 übertragen. Wenn der eine der Bereiche 29 oder 30 auf Druck
beansprucht wird, beispielsweise 29, ist der jeweilige andere (im Beispiel der Bereich 30) entlastet Die
dadurch entstehenden Verformungen werden von anderen, nicht dargestellten, auf den Bereichen 29 und
30 angebrachten Dehnungsmeßstreifen erfaßt und in elektrische Signale umgesetzt
Wenn es in erster Linie auf das Erfassen der radial zur
Achse 11 wirkenden Kräfte ankommt kann es nützlich sein, die Wandstärke der Bereiche 29 und 30 oder nur
eines von ihnen auf dem Umfang unterschiedlich zu gestalten. So ist es z. B. möglich, sowohl die Innenwand
pls auch die Außenwand dieser Bereiche je nach Bedarf zylindrisch, elliptisch, oval oder anders zu gestalten.
Dabei können beispielsweise die in der Meßstellung oben und unten liegenden Abschnitte der Meßzonen 29
und 30 kräftiger als die Seitenwandabschnitfe, also die
im wesentlichen senkrecht verlaufenden Teile sein, wodurch die Verformungszonen innerhalb jedes der
Bereiche 29 und 30 verlagert werden und die Seitenwandbereiche (in denen in der Zeichnung die
Meßstreifen gezeigt sind) der stärkeren Verformung unterliegen.
Bei einer neuen Konstruktion können Achsrohr und Meßrohr einander unmittelbar angepaßt werden, so daß
am ein Adapterrohr, wie es das Rohr 18 ist verzichtet
werden kann.
Die Hülse 20 kann auf die Lagerbüchse 18 bzw. auf
das Achsrohr aufschraubbar gemacht werden; wenn sich die andere, in Achsrichtung innen gelegene Hülse
19 auf einen Arhsrohrflansch oder einem anderen Teil
des Federbeins in Achsrichtung abstützt kann der mittlere Teil 28 des Meßkörperrohres zwischen den
Hülsen 19 und 20 fest eingespannt werden, eine solche
Verspannung beeinträchtigt die Wirkungsweise nicht denn die Meßbereiche werden davon nicht erfaßt
Wenn die mit ■ iem Radkörper verbundenen Teile an
den äußeren Rohrenden nur lose und im wesentlichen spielfrei anliegen, werden Axialkräfte stets nur von
einem Meßbereich oder nur einer Meßzone übertragen
und nur als Druck- oder Stauchkräfte. Wenn beispielsweise
das Achsrohr vom Federbein eine nach rechts (in der Zeichnung) gerichtete Kraft erfährt, wird diese von
der Halse 19 auf den Mittelteil 28 Übertragern, nicht jedoch von der Hülse 20, denn die Stoßstellen können in
der dargestellten Ausführungsform nur Druckkräfte übertragen, nicht jedoch Zugkräfte. Wenn eine gleichartige
Verbindung zwischen dem Radkörper und den Außenteilen 31 und 32 des Meßrohres besteht, (keine
Zugkraftübertragung), wird nur die Meßzone 30 zusätzlich belastet und nur auf Druck. Wenn die
Verbindungen zwischen dem Radkörper und den Meßrohraußenteilen 31 und 32 so gestaltet sind, daß sie
auch Zugkräfte übertragen können, nehmen beide Meßzonen in der weiter oben beschriebenen Weise an
der Kraftübertragung und Verformung teil.
Im Gegensatz zu Anordnungen, in denen der
: is r. ι k
per im Krafthauptschluß) das Eichen des nicht im Bauwerk befindlichen Meßkörpers möglich und sinnvoll.
Für die Richtung der drei orthogonalen Achsen wirkenden Kräfte können die Nullabgriffe der Meßanordnung
bei entlasteter Meßvorrichtung, also hier während eines Fluges des Flugzeuges vorgenommen
werden. Wenn das Meßrohr um seine Achse 11 drehbar angeordnet ist, läßt sich der elektromechanische
Nullpunkt auch im Boden bestimmen: Die Dehnungsmeßstreifen werden üblicherweise paarweise und dabei
kreuzweise diagonal, wie in der Zeichnung gezeigt, aufgeklebt; das Paar liegt so in der Zone größter
Schubverformung, wobei der eine der beiden Streifen gedehnt und der andere gestaucht wird. Durch Drehen
des Rohres um 180° um die Achse U kehren sich diese
ίο Belastungen und Verformungen in den Meßstreifen um.
Diese Wirkung kann zu Zwecken der Kompensation und der Bestimmung des Nullpunktes ausgenutzt
werden.
Wenn genügend Platz zur Verfügung steht oder wenn es auf die Drehbarkeit des Meßrohres nicht ankommt,
kann das Rohr auch eine andere Form als die beschriebene haben, z. B. einen kastenförmigen, recht-
erVjapn niipr nuadratischen Querschnitt. Die Meßzone
kann im Bereich der Seitenwände eine andere Stärke als
2n im oberen und unteren Gurtbereich aufweisen. Der
Mittelteil des Rohres kann auch fest mit dem Achsrohr verbunden sein, z. B. verschraubt sein. In diesem Falle
sind die Achsschubhülsen 19 bzw. 20 entbehrlich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Vorrichtung zum Messen von Kräften in Bauwerken (stationären Bauwerken oder Fahrzeugen)
durch Messen der Verformung eines Meßkörpers, durch den die zu messenden Kräfte von einem
Bauteil des Bauwerkes auf einen anderen übertragen werden, wobei der Meßkörper ein Rohr ist,, das
innen und außen zylindrische Wandflächeri als Kraftübertragungsflächen aufweist, und das Rohr so
angeordnet ist, daß die von Bauteil zu Bauteil clurch
das Rohr zu fibertragenden Kräfte senkrecht auf die Kraftübertragungsflächen einwirken, und der eine
Bauteil an den innenliegenden Kraftübertragungsflächen und der andere Bauteil an den außenliegenden
Kraftübertragungsflächen angreift, dadurch
gekennzeichnet, daß die innenliegenden Kraftübertragungsflächen (25,26) gegenüber auißenliegenden
(36,37) um die Breite eines von radialem Kraftangriff freien Abgriffbereichs (29,30) längs der
Achse (11) des Rohres (17) versetzt angeordnet sind
und die Verformung des Abgriffbereichs (29, 30) meßbar ist
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19742430705 DE2430705C3 (de) | 1974-06-26 | 1974-06-26 | Vorrichtung zum Messen von Kräften in Bauwerken |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19742430705 DE2430705C3 (de) | 1974-06-26 | 1974-06-26 | Vorrichtung zum Messen von Kräften in Bauwerken |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2430705A1 DE2430705A1 (de) | 1976-01-15 |
| DE2430705B2 true DE2430705B2 (de) | 1979-05-31 |
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ID=5919019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19742430705 Expired DE2430705C3 (de) | 1974-06-26 | 1974-06-26 | Vorrichtung zum Messen von Kräften in Bauwerken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2430705C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4430074A1 (de) * | 1994-08-25 | 1996-02-29 | Gbm Ges Fuer Baugeologie Und M | Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Spannungen in Fels- oder Mauerwerk |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2719946C2 (de) * | 1977-05-04 | 1986-03-20 | Fried. Krupp Gmbh, 4300 Essen | Meßachse |
-
1974
- 1974-06-26 DE DE19742430705 patent/DE2430705C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4430074A1 (de) * | 1994-08-25 | 1996-02-29 | Gbm Ges Fuer Baugeologie Und M | Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Spannungen in Fels- oder Mauerwerk |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2430705A1 (de) | 1976-01-15 |
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