[go: up one dir, main page]

DE424819C - Bewegliche Kupplung - Google Patents

Bewegliche Kupplung

Info

Publication number
DE424819C
DE424819C DEW66570D DEW0066570D DE424819C DE 424819 C DE424819 C DE 424819C DE W66570 D DEW66570 D DE W66570D DE W0066570 D DEW0066570 D DE W0066570D DE 424819 C DE424819 C DE 424819C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
grooves
halves
cooperating
balls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW66570D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW66570D priority Critical patent/DE424819C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE424819C publication Critical patent/DE424819C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Bewegliche Kupplung. Es sind bewegliche Kupplungen bekannt, bei denen ein oder mehrere durch Käfig gehaltene und in konzentrischen Halbnuten der beiden Wellenenden laufende Zwischenkörper (Kugeln) sich bei Schwenkung einer Welle auf die Halbierungsebene der Wellen selbsttätig einstellen können, da durch die Schwenkung der einen Welle die Nutenachsen der beiden Wellenenden um so stärker voneinander abweichen und die in ihnen liegenden Kugeln in ihren Schnittpunkt drängen, je näher sie der Achse der `'Venenschwenkung kommen. In der Ebene der Schwenkung ist dabei kein Zwang auf Einstellung der Kugeln vorhanden, weshalb ein Käfig nötig ist, um die kugeln auch hier zu führen.
  • Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die beweglichen Zwischenkörper (Kugeln) von nicht konzentrischen, sich mit ihren Längsachsen in einem Winkel schneidenden Nuten aufgenommen werden, die in den ineinandergreifenden Kupplungshälften derart angebracht sind, daß die Trennflächen zweier zusammenarbeitender Nuten in radialen, die normale Längsachse der Kupplung e:nschli°-ßenden Ebenen liegen, so daß jeder der beweglichen Körper in einer Ebene gehalten -wird, welche den jeweils von den beiden Kupplungshälften gebildeten Winkel halbiert. Da hier die in radiale Trennebenen der Wellenenden verlegten Nuten nicht konzentrisch, sondern mit sich schneidenden Achsen versehe@i sind, so wird eine bei Achsenschwenkung vollkommene Führung der Kugeln gewährleistet, ohne daß ein Käfig nötig ist oder eine Kleinmung der Kugeln stattfinden karn, da die Winkel, die die auf die Kugeln drückenden N utenwände der beiden Kupplungshälften miteinander bilden, größer sind als bei den bekannten konzentrischen Nuten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele der Erfindung. Abb. i ist ein Längsschnitt durch die neue Kupplung. Abb. 2 ist ein Querschnitt nach Abb. i. Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch das treibende Glied der in den Abb. i und 2 dargestellten Kupplung. Abb. d. ist eine Endansicht des in Abb. 3 dargestellten treibenden Gliedes. Abb. 5 zeigt in Ansicht eine etwas abgeänderte Ausführungsform der Erfindung. Abb.6 ist ein Schnitt nach der gebrochenen Linie 6-6 der Abb. 5. Abb. 7 ist ein Längsschnitt dadurch. Abb. g ist eine teilweise geschnittene Ansicht eines der Glieder der in Abb.7 dargestellten Kupplung, und Abb.9, io und i i veranschaulichen diagrammatisch die relativen Lagen der Kugelnuten' der zusammenarbeitenden Teile beider Glieder und die von der Kugel bei verschiedenen Winkelstellurgen eingenommenen Lagen.
  • Die Zahl und Anordnung der zusammenarbeitenden Teile jedes Gliedes, sowohl des treibenden als auch des getriebenen, und .die Konstruktion der Kupplung richten sich naturgemäß mehr oder weniger nach dem zur Verfügung stehenden Raum und den Benutzungsbedingungen. Auf der Zeichnung ist das treibende Glied a mit drei fingerähnlichen Teilen oder Ansätzen a' versehen, die mit radialen Flächen ausgestattet und so bemessen sind, daß sie mit entsprechenden fingerähnlichen Ansätzen oder Teilen b' des getriebenen Gliedes b zusammenarbeiten. Bei der in den Abb. r, 2, 3 und :4 dargestellten Konstruktion sitzt das treibende Glied a auf einer konisch verjüngten Welle c und wird darauf durch eine kugelige Mutter d, die auf das abgesetzte Ende cl der Welle aufgeschraubt ist und durch einen Stift c2 gehalten wird, festgehalten. Die kugelige Mutter ist mit einem abgeflachtem Teil d' für einen bequemeren Zusaininenbau versehen und -wird innerhalb der fingerähnlichen, zusammenarbeitenrlen Teile oder Ansätze a' des treibenden Gliedes a in einem Sitz a2 aufgenommen. Die Mutter bildet gleichzeitig ein Lager für die freie Bewegung der fingerähnlichen Ansätze oder Teile des getriebene) Gliedes b bei seiner Winkelbewegung. In der Ausführungsform der Abb. i ist der Zapfen b2 des Gliedes b hohl ausgebildet und innen wie bei einer Automobilkonstruktion genutet. Um Längsbeanspruchungen aufzunehmen und das Gehäuse von dem infolge dieser Längsbeanspruchung auftretenden Druck zu befreien, kann eine kugelige Schale e zwischen das Glied b und die Mutter oder das Lager d' eingeschaltet werden, die aufgenommen -wird von einem Sitz, der für sie in dem Gliede b vorgesehen ist.
  • Bei der vorzugsweise gewählten Ausführungsform des Universalgelenkes ist ein Spielraum zwischen benachbarten Flächen der zusammenarbeitenden Teile a) und bl, -wie aus Abb.2 ersichtlich ist, vorgesehen, und es ist zwischen diese benachbarten Flächen der Teile a' und b" eine Kugel f eingeschaltet. Gezeichnet sind sechs solcher Kugeln, von denen j e eine -zwischen den benachbarten Flächen jedes Paares dieser liegt. jede Kugel, die einen Eingriffspunkt zwischen den beiden Gliedern des Gelenkes bildet, liegt mit ihrem Mittelpunkt immer in einer Ebene, welche den Mittelpunkt der Winkelverstellung der beiden Glieder einschließt und den von den beiden Gliedern gebildeten Winkel halbiert. Es müssen daher Einrichtungen getroffen sein, -welche - den Mittelpunkt der Kugel immer in dieser Ebene erhalten, trotzdem sich die Lage dieser Ebene mit jeder Veränderung der Winkellage der beiden Glieder ändert. Diese Einrichtungen erfordern keine äußeren Mittel. Sie sind vielmehr sehr einfach ausgebildet und billig herzustellen. Wie dargestellt, wird jede Kugel 11 teilweise von einer Nut a3 an der Fläche eines Teiles al des Gliedes a und teilweise von einer Nut b' in der benachbarten Fläche des damit zusammenarbeitenden Teiles bs des Gliedes b aufgenommen. Die Nuten a3 und b3 sind 12 nicht konzentrisch, sondern um Mittelpunkte gekrümmt, welche in den Achsen der beiden tletnente a und b, doch jeweils in einem Abstand von dem Mittelpunkt der Winkelstellung der beiden Glieder, d. h. dem Mittelpunkt - des kugeligen Lagers d, liegen. Die Längsachsen der Nuten schneiden sich in einem Winkel. Wenn die Nuten der beiden zusammenarbeitenden Teile konzentrisch, parallel und von gleichem Radius wären, könnte die Kugel nach dem einen oder anderen Ende der Nuten wandern und würde dann den Hauptzweck der Erfindung unmöglich machen, welcher darin besteht, zwischen den zusammenarbeitenden Teilen der beiden Glieder des Gelenkes einen Eingriffs- oder Kraftübertragungspunkt zu schaffen, dessen Lage sich mit der Winkellage der beiden Glieder derart ändert, daß die Ebene seiner Bahn dauernd den von den beiden Gliedern gebildeten Winkel schneidet. Aus Abb. 9, ro und r r ist ersichtlich, daß, wenn der Winkel zwischen den beiden Achsen der Gelenkglieder verändert wird, der Schnittpunkt der beiden im Winkel zueinander liegenden Nuten entsprechend verschoben wird, so daß die Winkellage der Kugel mit Bezug auf die Achse des treibenden Gliedes entsprechend verschoben wird, oder daß der Mittelpunkt der Kugel immer in einer Ebene liegt, welche den Winkel der beiden Glieder halbiert, wie groß auch die Winkelverstellung sein mag. Wenn die beiden zusammenarbeitenden Nuten eines Paares konzentrisch wären und gleichzeitig in demselben radialen Abstand von den Achsen der beiden Glieder liegen würden, würde offensichtlich der radiale Abstand der Kugel von den Achsen der beiden Glieder konstant und naturgemäß jeweilig gleich sein. Das Zusammenwirken der beiden nichtkonzentrischen Nuten, welche die Kugel in einer den Winkel der beiden Glieder halbierenden Ebene erhalten, veranlaßt eine Änderung in dem radialen Abstand der Kugel von den Achsen der beiden Glieder: aber der radiale Abstand der Kugel von der Achse des einen Gliedes ist immer der gleiche wie der radiale Abstand der Kugel von der Achse des anderen Gliedes, und die Winkelgeschwindigkeit des getriebenen Gliedes ist daher immer dieselbe wie diejenige des treibenden Gliedes.
  • Um die Glieder des Gelenkes in richtiger Beziehung zueinander zu erhalten und zu gleicher Zeit das Gelenk gegen das Eindringen von Staub zu schützen, ist ein Gehäuse vorgesehen, welches in der in den Abb. r, 2, 3 und q. dargestellten Ausführungsform der Erfindung aus zwei inneren, teilweise kugeligen Schalen g und 9i besteht, die auf die entsprechenden Glieder a und b mit solchem Spielraum zwischen ihren einander zunächstliegenden Kanten aufgepaßt sind, daß die gewünschte Winkelverstellung der beiden Glieder möglich ist, und ferner aus einer äußeren, teilweise kugeligen Schale besteht, welche auf den Schalen g und g1 angebracht ist, und die aus zwei Teilen h und i besteht, die an dem Äquator durch Ansätze und Bolzen 1i2 miteinander verbunden sein können.
  • Die in den Abb. 5 bis 8 dargestellte Ausführungsform der Erfindung ist im wesentlichen die gleiche wie diejenige nach den Abb. z bis .a., jedoch haben die Glieder a4 und b4 massive "Zapfen und ein kugeliges Lager d4, das in dafür an den Enden der Glieder a4 und b4 angebrachten Sitzen liegt. Hier ist auch das Gehäuse von etwas abweichender Konstruktion. Es besteht aus einem Teil g2 und einem Teil b3, - die ineinandergreifende Ansätze g4 und g5 tragen, von denen einige beige und g' aufgebogen sind, um einen gespaltenen - Verschlußring g$ aufzunehmen, durch den die beiden Schalen g2 und g' zusammengehalten werden und so gleichzeitig die Teile des Gelenkes zusammenhalten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Bewegliche Kupplung, deren zusammenarbeitende Hälften mit Nuten versehen sind, die j e einen Teil eines frei beweglichen Körpers aufnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Körper (Kugeln) von nicht konzentrischen, sich mit ihren Längsachsen in einem Winkel schneidenden Nuten (ä3, b3) aufgenommen werden, die in den ineinandergreifenden Kupplungshälften (e, b'-) derart angebracht sind, daß die Trennflächen zweier zusammenarbeitender Nuten (a3, b3) in radialen, die normale Längsachse der Kupplung einschließenden Ebenen liegen, so daß jeder der beweglichen Körper in einer Ebene gehalten wird, welche den jeweils von den beiden Kupplungshälften (d, b:1) gebildeten Winkel halbiert.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine auf den Gliedern der Kupplung angebrachte zweiteilige Schale (g°, g3), die mit auswärts gebogenen Ansätzen (ge, g') versehen ist und einen gespaltenen Verschlußring (ä$) aufnimmt, durch welchen die beiden Teile der Schale zusammengehalten werden.
DEW66570D 1924-07-11 1924-07-11 Bewegliche Kupplung Expired DE424819C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW66570D DE424819C (de) 1924-07-11 1924-07-11 Bewegliche Kupplung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW66570D DE424819C (de) 1924-07-11 1924-07-11 Bewegliche Kupplung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE424819C true DE424819C (de) 1926-02-02

Family

ID=7607668

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW66570D Expired DE424819C (de) 1924-07-11 1924-07-11 Bewegliche Kupplung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE424819C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087913B (de) * 1957-04-08 1960-08-25 Gelenkwellenbau Gmbh Doppelgelenk fuer Wellen mit starkem Winkelausschlag, insbesondere fuer Vorderrad-Antriebs-wellen in Kraftfahrzeugen
DE1163091B (de) * 1959-09-21 1964-02-13 Dana Corp Gleichlaufdrehgelenk
DE1194653B (de) * 1962-05-30 1965-06-10 Boelkow Gmbh Wellenkupplung mit Gleichlaufdrehgelenk, insbesondere zum Antrieb von Hubschrauber-rotoren
DE1575804B1 (de) * 1966-04-19 1970-07-16 Daimler Benz Ag Gleichlauf-Schiebegelenkkupplung,insbesondere fuer den Achsantrieb von Kraftfahrzeugen

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087913B (de) * 1957-04-08 1960-08-25 Gelenkwellenbau Gmbh Doppelgelenk fuer Wellen mit starkem Winkelausschlag, insbesondere fuer Vorderrad-Antriebs-wellen in Kraftfahrzeugen
DE1163091B (de) * 1959-09-21 1964-02-13 Dana Corp Gleichlaufdrehgelenk
DE1194653B (de) * 1962-05-30 1965-06-10 Boelkow Gmbh Wellenkupplung mit Gleichlaufdrehgelenk, insbesondere zum Antrieb von Hubschrauber-rotoren
DE1575804B1 (de) * 1966-04-19 1970-07-16 Daimler Benz Ag Gleichlauf-Schiebegelenkkupplung,insbesondere fuer den Achsantrieb von Kraftfahrzeugen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10060120B4 (de) Kugelgleichlaufgelenk als Gegenbahngelenk
DE10060220C2 (de) Gleichlauffestgelenk
EP1656509B1 (de) Gegenbahngelenk für grosse beugewinkel
DE19938771A1 (de) Gelenkwelle mit Anpassung an eine bevorzugte Drehmomentübertragungsrichtung
DE102017217810A1 (de) Anordnung für ein Wälzlager
DD156622A5 (de) Wellenkupplung
DE424819C (de) Bewegliche Kupplung
DE1960247A1 (de) Homokinetisches Wellengelenk
EP2912328B1 (de) Leichtbaugelenk für die übertragung von drehbewegungen
DE2807921A1 (de) Gleichlaufdrehgelenk
DE930056C (de) Homokinetisches Wellengelenk
DE19507859A1 (de) Gleichlaufdrehgelenk in VL-Bauart mit gekrümmtem Bahnverlauf
DE19633216C1 (de) Kugelgleichlaufdrehgelenke mit verbesserter Kugelsteuerung
DE102014012543B4 (de) Verbindungsanordnung eines homokinetischen Drehgelenks mit einer Welle
EP0181411B1 (de) Anordnung zur Einleitung von Kräften in einen gemeinsamen Krafteinleitungspunkt
DE102018207130B4 (de) Homokinetisches Gelenk
DE897181C (de) Wellengelenk
DE3739868C2 (de)
DE3613641A1 (de) Gleichlaufgelenk
DE512921C (de) Nachgiebige Wellenkupplung
DE1209817B (de) Universalgelenk mit konstanter Winkelgeschwindigkeit
DE10220712A1 (de) Gegenbahngelenk mit innerer Käfigabstützung
DE740556C (de) Universalgelenkkupplung fuer Wellen
DE1172906B (de) Homokinetisches Kreuzgelenk
DE2902062C2 (de) Homokinetische Gelenkkupplung