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DE2421370A1 - Verfahren und vorrichtung zur entnahme einer probe aus einem faserstrang - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur entnahme einer probe aus einem faserstrang

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Publication number
DE2421370A1
DE2421370A1 DE2421370A DE2421370A DE2421370A1 DE 2421370 A1 DE2421370 A1 DE 2421370A1 DE 2421370 A DE2421370 A DE 2421370A DE 2421370 A DE2421370 A DE 2421370A DE 2421370 A1 DE2421370 A1 DE 2421370A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
shaped
auxiliary chamber
hollow tube
cutting device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2421370A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Junker
Guenter Schirm
Rolf Stumpp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ESPA EDELSTAHL APPARATE
Original Assignee
ESPA EDELSTAHL APPARATE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ESPA EDELSTAHL APPARATE filed Critical ESPA EDELSTAHL APPARATE
Priority to DE2421370A priority Critical patent/DE2421370A1/de
Publication of DE2421370A1 publication Critical patent/DE2421370A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/12Means for taking samples from textile materials during or after treatment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Entnahme einer Probe aus einem Faserstrang Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Entnahme einer Probe aus einem Faserstrang, der in einem Farbflotte enthaltenden, unter überdruck stehenden Kessel als endloser Strang die eine Temperatur von über 100 ° C aufweisende Farbflotte durchläuft und auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • In der Textilindustrie werden üblicherweise die aus Naturfasern oder synthetischen Fasern oder aus beiden Materialien gefertigten Stoffe gefärbt. In vielen Fällen besteht der Wunsch bzw. die Notwendigkeit, den Färbeprozeß bei Temperaturen über 100 ° C durchzuführen. Dies erfordert, daß der Färbeprozeß in einem nach abgeschlossenen unter überdruck stehenden Behälter durchgeführt wird.
  • Es besteht der Wunsch, den Fortgang des Färbeprozesses zu beobachten bzw. während des Färbeprozesses ein- oder mehrmals aus den zu färbenden Material Proben zu entnehmen, um beurteilen zu können, ob der Färbprozeß abgeschlossen ist oder ob nach sogenannte Nachsätze gebracht werden müssen. Im allgemeinen ist es bisher erforderlich, vor der Entnahme einer Probe zuerst die Temoperatur zu senken und den vorhandenen Überdruck abzulassen, ehe eine Probe aus dem zu färbenden Faserstrang entnommen werden kann. Wenn nach @egutachtung der Probe festgestellt wird, daß der Färbeprozeß fortgesetzt werden muß oder Zusätze gegeben werden müssen,wird die Temperatur im Kessel wieder erhöht und der überdruck wieder erzeugt. Die Entnahme von Proben aus den angefärbten bzw.
  • gefärbten Material ist daher schwierig und zeitraubend. Es wurde auch versucht, die Schwierigkeit der Probeentnahme dadurch zu umgehen, daß ein Teil der Färbeflotte abgezweigt und im Nebenstrom durch einen kleineren Druckbehälter gefährt wurde, in welchen sich ein oder mehrere Probestücke befinden, welche aus demselben Material bestehen, wie das im Kessel zu färbende Material. Man kann dann nach Absperren der Verbindungsleitungen zu dem kleinen Druckbehälter aus diesem Proben entnehmen ohne den Färbeprozeß im größeren Kessel zu stören. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Färbung der im kleinen Druckkessel befindlichen Materialien nicht immer identisch mit der Färbung des im größeren Druckkessel befindlichen Materials ist. Dadurch ist dieses Verfahren für Färbeprozesse, bei denen ein genau vorgegebener Farbton erreicht werden soll, nur unzureichend.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, ein Verfahren zur Entnahme von Proben und geeignete Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens anzugeben, welche es ermöglichen, während des laufenden Färbeprozesses ohne Absenkung der Temperatur und ohne Ablassen des Überdruckes im Kessel Proben zu entnehmen, deren Farbton genau mit dem Farbton des zu färbenden Mateials übereinstimmt.
  • Zur Durchführung dieses Verfahrens wird der Umlauf des zu färbenden Stranges gestopped und ein Absperrschieber zwischen Kessel und einer nach außen abgeschlossenen Hilfskammer geöffnet, sodann aus der Hilfskammer in den Kessel eine am Ende eines ersten Hohlrohres befestigte erste tellerförmige Platte sowie eine an einer Stange befestigte Sohneidvorrichtung eingeschoben, sodann mit der ersten tellerförmigen Platte der Faserstrang gefangen, hierauf der eingefangene Teil des Faserstranges durch Verschieben der ersten Platte gegen eine zweite tellerförmige Platte gepreßt, sodann durch Bewegen der Schneidvorrichtung als Probe ein im wesentlichen kreisabschnittförmiges Stück Material aus dem Faserstrang herausgeschnitten, auschließend das zwischen den Platten eingeklemmte kreisabschnittförmige Stück auf die Außenseite des geöffneten Absperschiebers in die Hilfskammer herausgezogen, schließlich der Absperrschieber geschlossen sowie aus der Hilfskammer der Überdruck abgelassen und nunmehr die Hilfskammer geöffnet und die Probe herausgenommen.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird vor allem der Vorteil erzielt, daß die bisher zur Durchführung des Färbeprozesses und zugehöriger Probenentnahme erforderliche Zeit wesentlich abgekürzt wird. Denn während bei den bisher üblichen Methoden der Probeentnahme durch Absenkung der Temperatur und Ablassen des Druckes aus dem Kessel, in welchem sich das zu färbende Material befindet und die dann wieder erforderliche Erhöhung der Temperatur und des Druckes erhebliche Zeit beispielweise eie Stunde und mehr benötigt wurde, wird bei dem erfindugsgemäßen Verfahren für die Probeentnahme nur eine vorhältnismäßig geringe Zeit, beispielsweise einige Minuten, benötit. Im Zusammenhang damit ergibt sich der weitere begegenüber deutende Vorteil, daß dem bisher üblichen Verfahren die Energie zum Wiederaufheizen des Farbflotte enthaltenden Kessels eingespart wird.
  • Es ist zweckmäßig, wenn der Faserstrang im Bereich einer Falte vorzugsweise einer am Rande (Seitenkante) befindlichen Falte gefangen und aus diesem Bereich die Probe entnommen wird.
  • Eine im mechanischer Hinsicht besonders günstige Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß die als Messer ausgebildete Schneidvorrichtung am Ende einer Stange befestigt ist, deren anderes Ende außerhalb der Hilfskammer ein Griffstück trägt, daß am Ende eines die Stange konzentrisch umgebenden Hohlrohres eine erste tellerförmige Platte befestigt ist, daß am Ende eines zweiten, die Stange und das erste Hohlrohr konzentrisch umgebenden zweiten Hohlrohres eine zweite tellerförmige Platte befestigt ist, und daß die Stange und die beiden Hohlrohre axial verschiebbar derart gelagert sind, daß die Schneidvorrichtung und die beiden tellerförmige Platten wahlweise durch den geöffnete Absperrschieber ins Innere des Kessels bzw. aus diesem in die Hilfskmmer verschiebbar sind.
  • Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Schneidvorrichtung als auswechselbares Messer ausgebildet ist, welches, über den Rand der ersten tellerförmigen Platte herumgreifend, deren der zweiten tellerförmigen Platte zugewendete Innenfläche überragt, vorzugsweise um wenigstens 10 mm und daß die Anordnung derart getroffen ist, daß die der Achse der Stange zugewendete Innenseite der Schneidvorrichtung nur mit knappen Spiel den als Gegenfläche wirkenden Rand der zweiten tellerförmige Platte umgibt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die erste und die zweite tellerförmige Platte auf den einander zugewendeten Seiten im wesentlichen plan, besitzen aber vorzugsweise eine rauhe Oberfläche. Hierdurch wird der Faserstrang bei der Probenentnahme schonend aber sicher eingeklemmt.
  • Es ist günstig, wenn der freie Lichtraum der Öffnung des Absperrschiebers wenigstens 90 mm, vorzugsweise etwa 120mm beträgt, denn dann können auch für gute und exakte Überprüfung des Farbtones ausreichend große Musterstücke entnommen werden.
  • Um eine feinfühlige Stezerung der zum Erfassen und Einklemmen des Faserstranges dieseneden tellerförmige Bauteile zu ermöglichen tragen sowohl das erste Hohlrohr, an dessen innerem Ende die erste tellerförmige Platte befestigt ist, als auch das es umgebende zweite Hohlrohr, an dessen einem Ende die zweite tellerförmige Platte befestigt ist, nahe ihren anderen außerhalb der Hilfskammer befindlichen Enden je ein Griffstück.
  • Im nachstehenden wird die Erfindung in Verbindung mit den ein Ausführungsbeispiel darstellenden Figuren beschrieben.
  • Einander entsprechenden Teile sind in den Figuren in gleicher Weise bezeichnet.
  • Es zeigt: Fig. 1 in perspektivischer, jedoch zum Teil vereinfachter Darstellung einen Druckkessel, in welchem der zu färbende Faserstrang behandelt wird, mit den wichtigsten Hilfseinrichtungen, Fig. 2 in Draufsicht, teilweise im Schnitt, im größeren Maßstab eine Vorrichtung zur Entnahme der Probe aus dem Fig. 1 dargestellten Kessel, Fig. 3 in perspektivischer Darstellung in stärker vergrößerten Maßstab als konstruktives Detail die Vorrichtung zum Erfassen und Abschneiden der Probe, Fig. 4 Im Längsschnitt die Schneidvorrichtung gemäß Fig. 3.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Anlage besteht im wesentlichen aus dem Kessel 1, welchem sich die Farbstoffe sowie das zu färbende Material befindet, welches einen Faserstrang 2 bildet, der aus einer langen, durch Zusammennähen endlos gestalteten Stoffbahn besteht. Der über die Umlenkrolle 3 gefährte Faserstrang wird in Richtung des Pfeiles 4 bewegt und zwar mittels einer Düse 5, durch welche über die Leitung 6 zugeführte Farbflotte entsprechender Temperatur eingeführt wird. An die Düse 5 schließt ein weitere Rohr 7 an, durch welches der Faserstrang 2 in den (nicht gezeichneten) hinteren Teil des Kessels geführt wird, von wo er nahe dem Boden des Kessels wieder in den vorderen Teil des Kessels geführt wird.
  • An der Stirnseite 9 des Kessels 1 befindet sich die in Fig. 2 in vergrößertem Maßstab gezeichnete Vorrichtung zur Entnahme einer Probe. Diese besteht im wesentlichen aus einer mittels des Absperrschiebers 10 vom Kessel 1 abtrennbaren Hilfskammer 11 und der Vorrichtung 12 zum Erfassen und Abtrennen der Probe. Auf der an einem Ende mit dem als Handrad ausgebildetem Griffstück 14 versehenen Stange 15 ist ein Arm 16 drehfest befestigt, der an seinem äußeren Ende ein Messer 17 trägt, wie sich aus der in größerem Maßstab gezeichneten Fig.
  • 4 erkennen läßt. Das Messer 17 ist mittels der Schrauben 18 am Arm 16 auswechselbar befestigt. Die Sange 15 ist mit etwas Spiel von einem Hohlraum 19 umgeben, an welchem eine tellerförmige Platte 20 drehfest befestigt ist, während am anderen Ende ein Handgriff 21 angeordnet ist. Das erste Hohlrohr 19 ist mit knappem Spiel von einem weiteren Hohlrohr 22 umgeben, welches einerseits eine zweite tellerförmige Platte 23 trägt, während am anderen Ende ein Handgriff 24 befestigt ist.
  • Es ist ferner ein das äußere Hohlrohr 22 umgebendes Lagerrohr 25 vorgesehen, das an seinem außerhalb der Hilfskammer 11 befindlichen Ende eine Klemmvorrichtung 26 aufweist, durch deren Betätigung das Hohlrohr 22 drehfest verkoppelbar ist.
  • Um die Vorrichtung 12 aus der Hilfskammer 11 herausnehmen zu können, sind mehrere Verschlußvorrichtungen 27 vorgesehen.
  • Nach deren Lösen kann die äußere Verschlußplatte 29 von der Hilfskammer 11 zusammen mit der damit verbundenen Vorrichtung 12 abgenommen werden. Die im Kessel 1 befindliche Farbflotte, in der das darin umlaufende Material gefärbt wird, hat während das Färbevorgangs meist eine Temperatur, die über 100 ° C liegt, beispielsweise 135 ° C. Hierbei herrscht im Kessel ein aberdruck, der 3 atü und auch mehr erreichen kann. Der Kessel ist nach außen dicht abgeschlossen und der Absperrschieber 10 üblicherweise geschlossen.
  • Will man nun eine Probe aus dem im Kessel 1 befindlichen, umlaufenden Faserstrang 2 entnehmen, dann wird der Umlauf des Faserstranges bzw. Stoffstreifens unterbrochen, der Schieber 10 mittels des Handrades 10' geöffnet und die Vorrichtung 12 in Richtung des Pfeiles 30 in das Innere des Kessels 1 vorgeschoben. Im Inneren des Kessels 1 werden durch Verschieben der beiden Handgriffe 21 und 24 die tellerförmigen Platten 20 und 23 voneinander entfernt und zwischen den einander zugewendeten rauhen Flächen dieser beiden tellerförmigen Platten wird eine Falte des stillstehenden Stoffstreifens eingefangen. Nun wird die Klemmvorrichtung 26 betätigt und dadurch das äußere Hohlrohr 22 fixiert. Durch Zurückziehen des Handgriffs 21 wird die eingefangene Stofffalte zwischen den beiden tellerförmigen Platten festgehalten. Hierauf wird durch Drehen des Handrades 14 der Arm 16 und das daran befestigte Messer 17 bewegt und hierdurch der zwischen den tellerförmigen Platten 20 und 23 festgehaltene Teil des Stoffstreifens vom Strang abgetrennt. Hierbei arbeitet die Schneidkante des Messers 17 gegen den als Gegenkante wirkenden Umfang der zweiten tellerförmigen Platte 23.
  • Es kann zweckmäßig sein, bei manchen Stoffen, insbesondere bei etwa härteren Stoffen, der Drehbewegung noch eine oszillierende Bewegung des Messers zu überlagern. Zu diesem Zweck wird das Handrad 14 axial hin- und herbewegt.
  • Hierauf wird die Vorrichtung 12 in die Hilfskammer 11 gezogen, und der Schieber 10 geschlossen. Gleich nach dem Abtrennen der Stoffprobe kann der Faserstrang wieder in Bewegung gesetzt und der Färbevorgang fortgesetzt werden. Nun wird der Überdruck aus Kammer 11 abgelossen, die Verschlußvorrichtungen 27 werden gelöst, die Vorrichtung 12 vom Kessel abgehoben und nach Lösen der Klemmvorrichtung 26 und Verschieben und Auseinanderbewegen der beiden tellerförmigen Platten 20 und 23 ist die Probe zur Überprüfung freigegeben. Je nach dem Ergebnis wird nun der Färbevorgang beendet oder fortgesetzt, gegebenenfalls durch Zugabe von Zusätzen beeinflußt.

Claims (12)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zur Entnahme einer Probo aus einem Faserstrang, der in ein Farbflotte enthaltenden unter Überdruck stehenden Kessel als endloser Strang die eine Temperatur von über 1000 C aufweisende Farbflotte durchläuft, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Umlauf des zu färbenden Faserstranges (2) gestoppt und ein Absperrschieber (10) zwischen Kessel (1) und einer nach putzen abgeschlossenen Hilfskammer (11) geöffnet wird, daß sodann aus der Hilfskammer (11) in den Kessel (1) eine am Ende eines ersten Hohlrohres (19> befestigte erste tellerförmige Platte (20) sowie eine an einer Stange (15) befestigte Schneidvorrichtung (17) eingeschoben wird, sodann mit der ersten tellerförmigen Platte (20) der Faserstrang (2) gefangen wird, hierauf der eingefangene Teil des Faserstranges (2) durch Verschieben der ersten Platte gegen eine zweite tellerförmige Platte (23) gepreßt wird, sodann durch Bewegen der Schneidvorrichtung (17) als Probe ein im wesentlichen kreisabschnittförmiges stück Material aus dem Faserstrang (2) herausgeschnitten wird, anschließend. das zwischen den Platten (20, 23) eingeklemmte kreisabschnittförmige Stück auf die Außenseite des geöffneten Absperrschiebers (10) in die Hilfskammer (11) herausgezogen wird, schließlich der Absperrschieber (10) geschlossen sowie aus der Hilfskammer (11) der ueberdruck abgelassen und nunmehr die Hilfskammer (11) geöffnet und die Probe herausgenommen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Faserstrang (2) im Bereich einer Falte gefangen und aus diesem Bereich die Probe entnommen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abtrennen der Probe vom Faserstrang (2) die Schneidvorrichtung (17) entlang des Umfanges der zugeordnoten tellerförmigen Platte kreisbogenf8rmig bewegt wird, wobei gegebenenfalls der kreisbogenförmigen Bewegung eine zur Kreisebene senkrechte oszillierende Bewegung überlagert wird
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruchl dadurch gekennzeichnet, daß die als Messer ausgebildete Schneidvorrichtung (17) am Ende einer Stange (15) befestigt ist, deren anderes Ende außerhalb der Hilfskammer ein Griffstück (14) trägt, daß an Ende eines die Stange konzentrisch umgebenden Hohlrohres (19) eine erste tellerförmige Platte (20) befestigt ist, dz am Ende eines zweiten, die Stange ( 15) und das erste Hohlrohr konzentrisch umgebenden zweiten Hohlrohres (22) eine zweite tellerförmige Platte t23) befestigt ist, und daß die Stange (15) und die beiden Hohlrohre (19, 22) axial verschiebbar derart gelagert sind, daß die Schneidvorrichtung (17) und die beiden tellerförmigen Platten <20, 23) wahlweise durch den geöffneten Absperrschieber (10) ins Innere des Kessels (1) bzw. aus diesem in die Hilfskammer (11) verschiebbar sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (15) und jedes der beiden sie konientrisch usgebenden Hohlrohre (19, 22) relativ zueinander verschiebbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dan die schneidvorrichtung (17) als Messer ausgebildet ist, welches, über den Rand der ersten tellerförmigen Platte (20) herumgreifend, deren der zweiten tellerförmigen Platte (23) zugewendete Innenfläche überragt, vorzugsweise um wenigstens 10 mm und daß die Anordnung derart getroffen ist, daß di.
    der Achse der Stange augewendete Innenseite der Schneidvorrichtung nur mit knappem Spiel den als Gegenfläche wirkenden Rand der zweiten tellerförmigen Platte (23) umgibt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung (17) als auswechselbares Messer ausgebildet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite tellerförmige Platte (19, 23) auf den einander augewendeten Seiten ii wesentlichen plan sind, aber vorzugsweise eine rauhe Oberfläche besitsen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Lichtraum der Öffnung des Absperrschiebers (10) wenigstens 90 mm, vorzugsweise etwa 120 mm beträgt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem von der Schneidvorrichtung (17) abgewendeten Ende der Stange (1S) ein vorzugsweise scheibenförmiger Handgriff (14) mit griffigem Rand angebracht ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das erste Hohlrohr (19), an dessen Innerem Ende die erste tellerförmige Platte (20) befestigt ist, als auch das es umgebende aweite Hohlrohr (22), an dessen einen Ende die zweite tellerförmige Platte (23) befestigt ist, nahe ihren anderen außerhalb der Hilfskammer (11) befindlichen Enden je ein Grlffst-ck (21 bzw. 24) tragen.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein das zweite (äußere) Hohlrohr (22) umgebendes Lagerrohr (25) vorgesehen ist, das an seinem außerhalb der Hilfskammer (11) befindlichen Ende eine Klemmeinrichtung (26) hat, durch deren Betätigung das Hohlrohr (22) mittels Klemmung drehfest verkoppelbar ist.
DE2421370A 1974-05-03 1974-05-03 Verfahren und vorrichtung zur entnahme einer probe aus einem faserstrang Pending DE2421370A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0300361A3 (de) * 1987-07-21 1989-03-29 Hoechst Aktiengesellschaft Verfahren zum flottenverlustfreien Entnehmen von Mustern aus HT-Jet-Färbemaschinen
EP0392195A1 (de) * 1989-04-10 1990-10-17 Siegfried Peyer AG Verfahren zur Herstellung von repräsentativen, textilen Faserproben
US7971454B2 (en) * 2008-07-28 2011-07-05 Datacolor Holding Ag Beaker type dyeing machine

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