DE2400490A1 - Verfahren zur herstellung kationischer polyurethane - Google Patents
Verfahren zur herstellung kationischer polyurethaneInfo
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Description
Ä3HD31697
Verfahren zur Herstellung kationischer Polyurethane
A k ζ ο GmbH Wuppertal
Die Erfindung.betrifft kationische Polyurethane, Verfahren zu
ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung als Leimungsmittel bei dar Papierherstellung.
Kationischs Polyurethane sind seit 3.angem bekannt. Man versteht
darunter Polyurethane, die im polymeren Molekül ein oder mehrere
Atome enthalten, dia eine positive Ladung aufv7eisen. Man kann derartige Verbindungen s.B. erhalten, wenn man von Polyurethanen
ausgeht, die zur Cniumbildung befähigte Gruppen enthalten.
Die Herstellung darartiger Polyurethane wird beispielsweise in
der deutschen Patentschrift 880 485 beschrieben. Die dort erwähnten
Verbindungen werden auf folgende Weise hergestellt. Man geht z.B. von einem Glykol aus, da3 eine zur Oniumbildung be- fähigte
Gruppe wie tertiären Stickstoff oder Äthersauerstoff
enthält; dieses Glykol setzt man mit einer äquivalenten Menge eines Diisocyanate um und behandelt die auf diese Welse erhaltenen
Produkte mit polyfunktionellen und ggf. noch mit monofunktionallen
Alkylierungsmitteln.
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Es ist weiter bekannt, aus Polyestern (DP 891 742), die
Hydroxylendgruppen aufweisen, zunächst ein Präpolymeres herzustellen,
das NCO-Gruppen aufweist und dieses dann mit Dxhydroxyverbindungen weiter umzusetzen, die zur Oniumbildung
befähigte Gruppen enthalten.
Weitere kationische Polyurethane werden beispielsweise in der deutschen Offenlegungsschrift 1 595 602 und in dem Aufsatz von
D. Dieterich u.a. in "Angewandte Chemie" 82. Jahrgang 1970,
Heft 2, Seite 53 bis 63 beschrieben. Es ist bekannt, derartige Verbindungen als Textilhilfsmittel, Färbereihilfsmittel,
zum Aufbau von Verdickungsmittel^ für die Herstellung von Kunststoffen mit kautschukartigem Charakter, formstabilen
Kunststoffüberzügen, weichen klebrigen Massen, thermoplastischen
Produkten oder sogar glasharten Duroplasten einzusetzen. Sie sollen weiter geeignet sein zum Beschichten bzw. zum Überziehen
und zum Imprägnieren von gewebten und nicht gewebten Textilien, Leder, Papier, HoIz7 Metallen, Keramik, Stein, Beton,
Bitumen, Hartfaser, Stroh, Glas, Porzellan, Kunststoffen der verschiedensten Art, zur antistatischen und knitterfreien
Ausrüstung, als Binder für Vliese, Klebstoffe, Haftvermittler,
Kaschierungsmittel, Hydrophoblermittel, Weichmacher, Bindemittel
z.B. für Kork- oder Holzmehl, Glasfasern, Asbest, papierartige Materialien, Plastik- oder Gummiabfalle, keramische
Materialien, als Hilfsmittel im Zeugdruck und in der Papierindustrie,
als Zusatz zu Polymerisat-Dispersionen, als Schlichtemittel und zur Lederausrüstung sowie als Leimungsmittel für
Papier.
Obwohl nun bereits eine Vielzahl von kationischen Polyurethanen in der Literatur beschrieben sind, besteht immer noch ein
Bedarf an derartigen Verbindungen, da einerseits die Herstellungsverfahren
zum Teil mit Schwierigkeiten verbunden sind, andererseits auch die Eigenschaften der bekannten kationi3chen
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Polyurethane für bestimmte Einsatzzwecke unbefriedigend bzw. verbesserungswürdig sind.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß man kationische Polyurethane mit hervorragenden Eigenschaften herstellen kann,
wenn man eine monomere aliphatische Dihydroxyverbindung, die
einen aliphatischen Substituenten mit mindestens 10 Kohlenstoffatomen
aufweist, mit einem Polyisocyanat zu einem NCO-Endgruppen aufweisenden Voraddukt umsetzt, das erhaltene Voraddukt mit einem
aliphatischen monomeren Diol, das tertiären Stickstoff enthält, kettenverlängert und das kettenverlängerte Produkt in eine Ammoniumyerbindung
überführt, oder das Voraddukt mit einem entsprechenden monomeren, aliphatischen Diol, das bereits als Amrnoniumverbindung
vorliegt, kettenverlängert. Unter Ammoniumverbindung sind hier Verbindungen zu verstehen, die wie z.B. bei Salzen
von tertiären Aminen oder bei quartären Ammoniumsalzen, positiv geladenen Stickstoff enthalten. Besonders geeignet sind monomere
aliphatische Dihydroxyverbindungen, die einen aliphatischen Substituenfcen mit mindestens X6 Kohlenstoffatomen aufweisen.
Unter einer monomeren aliphatischen Dihydroxyverbindung im Sinne dieser Erfindung sind nicht-polymere aliphatische Glykole zu
verstehen, d.h. organische Verbindungen, die zwei Hydroxylgruppen in 1,2 oder 1,3 oder in einer sonstigen Stellung, beispielsweise
«3v,£tJ -Stellung aufweisen. Vorzugsweise werden monomere substituierte
aliphatische Dihydroxyverbindungen verwendet, bei denen die beiden Hydroxygruppen durch maximal 7 Atome in der aliphatischen
Kette miteinander verbunden sind.
Der aliphatische Substituent, den die aliphatische Dihydroxyverbindung
aufweisen muß, kann sich an einem Kohlenstoffatom befinden, das eine der beiden Hydroxygruppen trägt, er kann sich
jedoch auch an einem Kohlenstoffatom befinden, das zwischen den
Kohlenstoffatomen liegt, die die beiden Hydroxyfunktionen aufweisen.
Er enthält vorzugsweise 10 bis 22 Kohlenstoffatome.
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Es ist weiterhin nicht unbedingt erforderlich/ daß die aliphatische
Kette des Glykols, über die die beiden Hydroxygruppen miteinander verbunden sind, nur Kohlenstoffatome enthält; so kann
auch ein Kohlenstoffatom durch ein Heteroatom wie Sauerstoff
oder Stickstoff ersetzt sein. Ist das Heteroatom, das in der
aliphatischen Kette liegt, Stickstoff, so kann der aliphatische Substituent mit mindestens IO, vorzugsweise 16 Kohlenstoffatomen
auch an das Heteroatom gebunden sein.
Befindet sich ein Heteroatom in der aliphatischen Kette, so ist
Voraussetzung für das erfindungsgemäßs Verfahren, daß bei der
Umsetzung der Dihydroxyverbindung mit Polyisocyanaten an dem
Heteroatom kein Rast vorhanden ist, der mit Isocyanatgruppen reagieren kann, d.h. wenn z.B. Stickstoff in der Kette liegt,
die dritte Valenz durch einen Rest ohne aktive Wasserstoffatome
substituiert sein muß.
Der aliphatische Substituent an der Dihydroxyverbindung mu3
mindestens 10, vorzugsweise mindestens 16 Kohlenstoffatome aufweisen. Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß der Substituent
lediglich ein entsprechender Kohlenwasseretoffrest i3t.
Als aliphatischer Substituent im Sinne dieser Erfindung gilt auch die Gruppe RCOO-, wobei R ein aliphatischer Re3t mit
mindestens 9, vorzugsweise mindestens 15 Kohlenstoffatomen
bedeutet. Besonders geeignet sind Glycerinfettsäuremonoester
beispielsweise Glycerinmonostearat oder Glycerinbehensäuremonoester,
Als Verbindungen, bei denen ein Kohlenstoffatom in der aliphatischen
Kette durch ein Heteroatom ersetzt ist, seien N-substituierte Dialkanolamine, insbesondere N-Stearyldiäthanolamin,
erwähnt.
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Als weitere Dihydroxyverbindungen, die einen Substituentan mit
der entsprechenden Kohlenstoffzahl aufweisen, haben sich 1,2-Dihydroxyoctadecan
und 1,4-Dihydroxyoctadecan im Rahmen der
Erfindung als sehr geeignet erwiesen.
Die Umsetzung der substituierten monomeren aliphatischen Dihydroxyverbindung
mit einem Polyisocyanat wird am besten in einem wasserfreien Lösungsmittel, vorzugsweise in Aceton, durchgeführt.
Als Reaktionsmedium sind weitere Lösungsmittel die gegenüber Isocyanatgruppen inert sind bzw. verglichen mit
den Reaktionskomponenten, nur eine geringfügige Reaktivität aufweisen, geeignet. Es seien in diesem Zusammenhang genannt:
Tetrahydrofuran, Dimethylformamid, Chloroform, Perchloräthylen, Methylenchlorid, Methylethylketon, Äthylacetat, Dimethylsulfoxyd.
Die Umsetzung der aliphatischen substituierten Dihydroxyverbindung
mit dem Polyisocyanat kann jedoch auch ohne Lösungsmittel in der Schmelze durchgeführt warden.
Für die Umsetzung der Dihydroxyverbindung mit dem Polyisocyanat
können Katalysatoren verwendet werden. Als Katalysator hat sich u.a. Diacetoxydibutylzinn als besonders günstig erwiesen. Weitere Katalysatoren sind: Dibutylzinnlaurat, Kobalt·1-naphthenat,
Zinkoctoat sowie tertiäre Amine beispielsweise Triethylamin oder l,4-Diaza-(2,2,2j[ -bicyclooctane Auch können
die bei der Kettenverlängerung eingesetzten Diole mit tertiärem
Stickstoff als Katalysator verwendet werden*.
Die Polyisocyanate, die zum Aufbau des Voraddukts verwendet werden, können sowohl aliphatischer als auch aromatischer Natur
sein. Auch gemischt aliphatisch/aromatische Verbindungen sind geeignet. Vorzugsweise werden Diisocyanate verwendet. Besonders
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bewährt haben sich Toluylendiisocyanat, Diphenylmethan-4,4-diisocyanat
und Haxamethylendiisocyanat. Auch können sogenannte verkappte Diisocyanate verwendet Xv'erden, v/ie beispielsweise das
Reaktionsprodukt von Diphenylraethan-4,4-diisocyanat mit 2 Mol
Phenol.
Als Triisocyanate haben sich im Rahmen der Erfindung bewährt das
Additionsprodukt aus Glycerin und 3 Mol Toluylendiisocyanat sowie das Tri(4-isocyanatophenyl) monothiophosphat. Beim Einsatz
von Polyisocyanaten/ die mehr als zwei Isocyanatgruppen Im Molekül
aufweisen, wird vorzugsv/eise ein größerer Anteil an Diisocyanaten
mitverwendet, da es sehr leicht zu nicht kontrollier-"
baren Vernetzungen kommt, wenn ausschließlich- oder ein hoher
Anteil an Polyisocyanaten eingesetzt werden, die drei oder mehr
Isocyanatfunktionen im Molekül aufweisen.
ϊια nahmen der Erfindung werden aromatische Diisocyanate bevorzugt
.-
Das Verhältnis der Reaktionspartner, nämlich das molare Verhältnis
von Dihydroxyverbindung zu Polyisocyanat kann in einem verhältnismäßig weiten Bereich variiert werden. So ist e3 möglich
z.B. mit einem molaren Verhältnis von Dihydroxyverbindung zu
Diisocyanat von 1 : 1,1 bis 1 : 3 zu arbeiten. Besondere geeignet Ist der molare Bereich von 1 : 1,5 bis 1 : 2,5, wobei das
Verhältnis von genau 1 : 2 bevorzugt i3t.
Das erhaltene Vorprodukt läßt man sodann mit annähernd äquivalenten
Mengen eines tertiären Stickstoffs enthaltenden aliphatischen Diols reagieren. Äquivalente Mengen bedeuten hler, daß
auf die vorhandenen Isocyanatgruppen die gleiche Anzahl von Hydroxylgruppen des Diols eingesetzt v/erden. Als aliphatisch^
Diole, die tertiären Stickstoff enthalten, haben sich besonders
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bewährt N-Methyldiäthanolainin und l,2-Propandiol-3~diinethylamin.
Selbstverständlich können auch andere Verbindungen, die tertiären
Stickstoff aufweisen, verwendet werden t so z.B. N-n-Buty!diethanolamin
r ti-t-Butyldiäthanolamln, N-Methyldipropanolamin, N-ISI-Bis-2-Hydroxyäthyl-p-toluIdin
und i,4-Bis-hyäroxyäthylpiperazin.
Das Diol enthält vorzugsweise nur 1 oder 2 tertiäre Stickstoffatome,
das Molekulargewicht ist im. allgemeinen kleiner als 300
vorzugsweise kleiner als 200. Die Reaktion des Voraddukts mit
dem Diol wird allgemein als eine Kettenverlängerung bezeichnet.
Die umsetzung des Vorproduktes mit dem Kettenverlängerer findet
vorz-ugawei.se in einem· wasserfreien Lösungsmittel statt, wobei
Aceton sich besonders bewährt hat. Am besten wird die Kettertverlängerung
bei Siedetemperatur durchgeführt. Der Verlauf der Reaktion kann durch eine entsprechende Isocyanatbestimmungsünetho&e
verfolgt werden. Gegen Ende der Reaktion soll der NCO-Gehalt
geringer als 1 % sein. Das kettenverlängerte Produkt wird sodann in eine Ammoniumverbindung überführt. Dabei wird das noch
freie Elektronenpaar des tertiären Stickstoffs gebunden, so daß
der Stickstoff eine positive Ladung erhält« Bei diesem Vorgang
kann Wasserstoff von einer geeigneten Säure oder eine Alkylgruppe
an den tertiären Stickstoff gebunden werden. Dieser sich
an die Kettenverlängerung anschließende Vorgang kann"umgangen
werden, wenn man zur Kettenverlängerung ein entsprechendes Glykol
verwendet, das bereits als Ammoniumverbindung vorliegt, z.B.
ein Salz, das durch Umsetzung einer Säure und einem Glykol mit tertiärem Stickstoff erhalten worden ist, beispielsweise das
Hydrochlorid von N-Methyldiäthanolamin.
Die überführung des erhaltenen kettenverlängerten Produkts in
eine Ammoniumverbindung wird vorzugsweise mit Chlorwasserstoff vorgenommen. Dies kann mit wäßriger HCl vorgenommen werden, es
kann jedoch auch HCl in eine Lösung als Gas eingeleitet werden. Sehr geeignet ist auch die Verwendung einer acetonischen HCl-Lösung.
Die überführung in eine Ammoniumverbindung kann auch
mit einem üblichen- Älkylierungsmittel vorgenommen werden. Vor-
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zugsweise wird Dimethylsulfat verwendet. Sehr günstige Ergebnisse werden erhalten, wenn man bei der Umsetzung mit Chlorwasserstoff
einen Teil der HCl durch Dimethylsulfat ersetzt. So wird erreicht, daß an einen Teil der tertiären Stickstoffatome
nicht Wasserstoff, sondern die Methylgruppe gebunden
wird.
wird.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn man bei der Überführung
in eine Ammoniumverbindung nur so viel Säure oder Alkylierungslaittel einsetzt, daß 45 bis 200 Milliäquivalent pro 100 g Polymer der tertiären Stickstoffatome in den Ammoniumzustand überführt werden. Die zur Einstellung eines Wertes in diesen Bereich erforderliche Menge der Säure bzw. des Älkylierungsmittels läßt sich sehr leicht anhand der eingesetzten Mengen der Ausgangsstoffe errechnen.
in eine Ammoniumverbindung nur so viel Säure oder Alkylierungslaittel einsetzt, daß 45 bis 200 Milliäquivalent pro 100 g Polymer der tertiären Stickstoffatome in den Ammoniumzustand überführt werden. Die zur Einstellung eines Wertes in diesen Bereich erforderliche Menge der Säure bzw. des Älkylierungsmittels läßt sich sehr leicht anhand der eingesetzten Mengen der Ausgangsstoffe errechnen.
Es ist besonders günstig, wenn das kettenverlängerte Produkt
vor der überführung in eine Aitimoniumverbindung zwischengetrocknet
wird. Als Zwischentrocknung sind geeignete Behandlungsweisen zu verstehen, durch die das gegebenenfalls eingesetzte
Lösungsmittel oder Reste sonstiger Flüssigkeiten entfernt werden können. Dabei kommt besonders infrage das Sprühtrocknen des
Produktes oder eine Behandlung in einem Rotationsverdampfer.
Produktes oder eine Behandlung in einem Rotationsverdampfer.
Das zwischengetrocknete Produkt kann dann zur gegebener Zeit z.B. in Wasser suspendiert werden und durch Zugabe von Salzsäure
in eine Ammoniumverbindung überführt werden. Bei Verwendung von Säuren wie Salzsäure ist es zweckmäßig, diese nicht
vorzulegen sondern dem kettenverlängerten Produkt langsam zuzudosieren.
Gegenstand der Erfindung sind weiter kationische Polyurethane, erhältlich durch Umsetzung einer monomeren aliphatischen Dihydroxyverbindung,
die einen aliphatischen Substituenten mit
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mindestens 10, vorzugsweise 16 Kohlenstoffatomen aufweist, mit
einem Polyisocyanat zu einem NCO-Endgruppen aufweisenden Voraddukt
und Kettenverlängerung des Voraddukts mit.einem aliphatischen
Diol, das.tertiären Stickstoff enthält sowie.Überführung
des kettenverlängerten Produkts durch Behandeln mit einer Säura
oder einem Alkyliarungsmittel in eine Ammoniumverbindung.
Die erfindungsgemäßen Polyurethane können aus den Ausgangsstoffen
erhältlich sein, wie sie weiter oben bei der Beschreibung des erfindungsgemäßen Verfahrens angegeben werden. -
Die erfindungsgemäSen kationischen. Polyurethane- können aus
Struktureinhsitsn der allgemeinen Formel ABM) aufgebaut sein,
wobei den die Struktur aufbauenden Glieder die.Bedeutung zukommt ..·■■■
Q - .0
A ~ -C-NH-R-NH-C- wobei R ~ ein zweiwertiger aliphatischer,
aromatischer oder araliphatischar Rest,. .
CH2OR1
B = -OCH2-CHOR1-CH2O- oder -0-CH-CH2-O- wobei
B = -OCH2-CHOR1-CH2O- oder -0-CH-CH2-O- wobei
R' » -C-R", R" = "CH- . ., η = 9 - 21
η 2η + 1
ι- θ τ ' -
D= J-O-(CH^V -NHRIlf-(CH--) -0-J X ' oder
~* £ J- Δ S ·—
-OCH9-CHO-I χ~ wobei R"1 = C„,HO , . , und η' =· 1 bis
CH2 -N ^ r = 2-6, s = 2-6
1 CH1
-■-. H ■--■■■■
X ist ein Säurerest, vorzugsweise Cl~
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Dem Glied B kann auch die Bedeutung zukommen:
-OCH - CH0O ■ ■ CmH2m+l
m = 10 - 22 vorzugsweise 15 -.22
oder
- O - CH - CH7 - CH0 - CH_ - O -
Cm|H2m·+ 1
m1 - Io ~ 22 vorzugsweise 16-22
oder .
- 0 - CH0 - CH -N- CH0 - CH0 -O-
2 2 ι 2 2
CmH2m+l
ra =10-22 vorzugsweise 16-22
ra =10-22 vorzugsweise 16-22
Das Glied A leitet sich formal von einem Diisocyanat ab und ist durch die Formel erläutert, die die Struktur wiedergibt,
wie sie innerhalb der Polymerkette vorliegt. Es versteht sich
für den Fachmann von selbst, da& das Glied A, wann es endständig
ist, eine endständige Isoeyanatfunktion aufweist, d.h.
die -N=C=O Gruppe. Analog gilt für das Glied D, das sich formal von einem Diol ableitet und hier ebenfalls formelinäßig als
Glied innerhalb der Polymerkette wiedergegeben sind, daß es
endständig eine endständige Hydroxylgruppe aufweist. Auch .
können die endständigen Gruppen durch Sekundarraaktionen verändert
sein.
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Das erfindungsgemäße Verfahren führt in sehr einfacher und vorteilhafter
Weise zu kationischen Polyurethanen mit hervorragenden Eigenschaften. Die Umsetzungen laufen praktisch quantitativ.
Es entstehen keine Nebenprodukte. Auch finden keine unerwünschten Vernetzungen statt. Die Rückgewinnung des gegebenenfalls eingesetzten
Lösungsmittels ist -sehr einfach. Die einzelnen Umsetzungen
verlaufen schnell, so daß man mit dem erfindungsgemäßen Verfahren einen hohen Umsatz erzielen kann. Die aufeinanderfolgenden
Umsetzungen bis zum fertigen kationischen Polyurethan können nacheinander in verschiedenen Gefäßen durchgeführt
werden; es ist jedoch auch möglich, die einzelnen Reaktionen in
einem einzigen Kessel durchzuführen. Es ist auch möglich, die zum Aufbau des erfindungsgemäßen kationischen Polyurethans erforderlichen
Äusgangssubstanzen gleichseitig umzusetzen. So
kann insbesondere das kettenverlängerte Produkt in einem sogenannten
Eintopfverfahren hergestellt werden. Bevorzugt wird jedoch
zuerst das ^oraddukt gebildet und dann die Kettenverlängerung vorgenommen.
Durch die Wahl geeigneter Ausgangsverbindungen können die
Eigenschaften der kationischen Polyurethane in einem weiten Eerelch variiert werden. So führt im allgemeinen der Einsatz
von aromatischen Diisocyanaten zu kationischen Polyurethanen mit noch verbesserten Leimungseigenschaften. Durch Variieren
des Anteils der Stickstoffatome, die in den Ammoniumzustand
übergeführt worden sind, kann die Teilchengröße der Polyurethane beeinflußt werden, und es ist möglich, grobdisperse, feindisperse
und sogar kolloidale Systeme herzustellen.
Die Basizität der erfindungsgemäßen Polyurethane ist im allgemeinen
höher, wenn Kettenverlängerer eingesetzt werden, bei
dem der tertiäre Stickstoff bzw. der Ammonium-Stickstoff nicht direkt in der Kette zwischen den beiden Hydroxylgruppen sitzt;
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ein Beispiel einer solchen Verbindung ist das l,2~Propandiol-3-diitie
thy lamin.
Die erhaltenen kationischen Polyurethane sind sehr lagerstabil. Sie können als Lösungen bzw. Dispersionen verarbeitet werden.
Sie lassen sich leicht mit üblichen Zusatzstoffen verschneiden. Sie können zu Formkörpern, beispielsweise·Folien verarbeitet
werden. Sie sind auch geeignet zum Beschichten bzw. zum Überziehen
van Kunststoffen der verschiedensten Art.
Besonders überraschend war, daß die erfindungsgemäß hergestellten kationischen Polyurethane sehr wertvolle Leimungsmittel
für Papier darstellen. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist deshalb ein Laiinungsmittel für Papier, das die erfindungsgemäßen
kationischen Polyurethane enthält. Diese Leimungsmittel gemäß der Erfindung können nach an sich bekannten
Verfahren für die Papierleimung verwendet werden. So haben sich die Polyurethane als Leimungsmittel sowohl bei der Masseleimung
als auch für die Oberflächenleimung von Papier bewährt.
Es ist auch möglich, mit den erfindungsgemäßen Leimungsmitteln beide Verfahren gleichzeitig durchzuführen. Man kann auch eins
Masssleimung mit bekannten Leimungsmitteln, z.B. Harzleimen
durchführen und eine Oberflächenleimung mit den erfindungsgemäßen kationischen Polyurethanen anschließen.
Nähere Einzelheiten über das Leimen von Papier sind beispielsweise
dem Buch von Engelhard, Granich und Ritter "Das Leimen von Papier" VEB, Fachbuch-Verlag Leipzig, 1972 zu entnehmen.
Mit den kationischen Polyurethanen gemäß der Erfindung 1st eine Leimung in einem verhältnismäßig weiten pH-Bereich möglich, so
daß auch Kreide als Füllstoff verwendbar ist» Die Verträglichkeit der Polyurethane mit Alaun ist ausgezeichnet. Sie lassen
sich sehr gut zusammen verarbeiten mit üblicherweise zur Ober-
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flächenveredlung von Papier eingesetzten Produkten wie Stärke,
die oxydativ oder fermentativ abgebaut oder chemisch modifiziert
sein kann, Cellulosederivaten, z.B. Carboxymethylcellulose, Celluloseether, Polyvinylalkohol, Alginaten etc.. ·
Bei dem Einsatz der erfindungsgeraäß hergestellten kationischen
Polyurethane wird bei dem hergestellten Papier·eine sehr günstige Gleitreibtang erzielt, so daß bei der Verarbeitung z»B. beim
Stapeln von Papier infolge Abfall der Gleitreibung keine Schwierigkeiten
auftreten. Papiere, ,die mit dem erfihdungsgemäßeri
Leimungsmitte 1 geleimt worden sind>
weisen außerdem hervorragende
Verarbeitungsaigenschaften.beim Aufrollen, Schneiden usw. auf.
Mit den kationiachan Polyurethanen v;i,rd ein sehr guter Leimungsgrad erzielt. Von besonderem Vorteil .ist» daß- der Leixnungseffekfc
sich momentan einstellt .und der eimnal erreichte Leimungsgrad
über sehr lange. Lager zeiten konstant: -bleibt. Dies ist voralleat
bsi Strelchrohpaplar von sehr großer Bedeutung, da bei der späteren Verarbeitung eine stets ,gleichbleibende Streichfarbaufnahme
erwünscht ist. "
Sowohl bei der Herstellung.der Polyurethane als auch bei der
Verwendung der Polyurethane beim Leimen von Papier treten praktisch keine Abwasserprobleme auf. Besonders hervorzuheben ist,
daß eine Schaumbildung bei der Verwendung der Polyurethane als
Leimungsmittel sowohl bei der Massenleimung.als auch bei der
Obarf lachen leimung weitgehend vermieden wird.-;
Hervorzuheben ist die guta Leimungsfähigkeit: des Produktes, so
daß man mit wesentlich weniger Material, bei dar Leimung als bei'
den bekannten Produkten auskommt. Die Ausgahgsprodukte sind :
leicht zugänglich* so daß die großtechnische Herstellung keine
Schwierigkeiten bietet.
Die erfindungsgemäßen kationischen Polyurethane können bei der Voll-, Dreiviertel-,Halb- und Vierte!leimung eingesetzt werden.
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Βΐώ Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele näher erläutert, wobei zu den dort referierten Meßverfahren folgende Anirerkungen
zu geben sind: . : . ' '"
1. Leimungsgrad gegen Tinte mit dem Hercules Sizing Tester, entsprechend der Bedienungsanleitung der Herstellerfirma Hercules
Incorporated, Wilmington, Deleware, USA. Gsmessen wird die Zeit In Sekunden, die bis zum Remissionsabfall
auf 8O% des Reinissionswertes von Papier vergeht, wenn
dia Prtiftinte auf da3 Papier aufgebracht wird und durch das
Papier durchschlägt- -
Prüftinte: Papier-Prüftinte, Bläu, nach DIM 5*3125
2· Cobb-Test: (DIM-Korm 53/32 - 1 min.)
a) Saugfähigkeit gegenüber Wasser, ausgedrückt In g/m
Wasseraufnahme nach 1 Minute Kontakt mit Wasser.
b) Saugfähigkeit gegenüber 10%-iger Na9CO -Lösung, ausge-
drückt in g/m nach Kontakt von i Minute, wie unter' 2a).
Weitere Einzelheiten zu den Meßmethoden können dem weiter oben erwähnten Buch von Engelhardt u.a. (siehe Seite 12)
entnommen werden.
Al3 Apparatur dient ein beheizbarer, 500 ml fassender Dreihalsrundkolben,
der mit Rührer, Rückflußkühler mit Trockenrohr sowie ,Tropftrichter versehen ist.
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19,5 g Glyeerinmonostearat handelsüblicher Qualität (0,0545 Hol)
werden im Kolben vorgelegt. Nacheinander fügt man 15 mg Dibutylzinndiacetat,
24 ml wasserfreies Aceton und 16,0 ml (19,5 g) eines Gemisches aus Toluylendiisocyanat-(2.4) und -(2.6) (80,2O)
(0,112 Mol) zu.
Nun wird das Reaktionsgefäß unter Rühren bis zum schwachen Rückfluß
des Lösungsmittels 30 Min. lang beheizt.. Währenddessen beträgt die Reaktionstemperatur ca. 65°C.
Danach läßt man innerhalb 10 Min. die Lösung von 6,5 g N-Methyldiäthanolamin
(0,0546 Mol) in 20 ml wasserfreiem Aceton zutropfen und beheizt anschließend wieder derart, daß mäßiger Rückfluß
beibehalten wird.
Nach 60 Min. Reaktionszeit ist der NCO-Gehalt unter 1,5 % abgefallen,
und es ist eine mäßig viskose, wasserklare Lösung des Polyurethans entstanden, die durch Zugabe von 160 ml. techn.
Aceton verdünnt wird.
Zur Salzbildung fügt man nun 27,3 ml einer 2-normalen Salzsäure
innerhalb ca. 5 Min. zu. Hiernach liegt das Salz teils kolloidal teil3 als weiße Ausfällung vor, die in Lösung gebracht
wird, indem man 140 ml Wasser - unter Beibehaltung einer Temperatur des Kolbeninhaltes von etwa 50°C innerhalb
15 Min. zulaufen läßt.
Die entstandene klare Lösung wird durch Vakuumdestillation vom Aceton befreit.
Es resultiert eine 20 Gew.%-ige, schwach opaleszierende, leicht gelb gefärbte Lösung des Polyurethanionomeren.
Durch weiteres Abdestillieren von Wasser kann die Konzentration erhöht werden. Bei 32 Gew.% ist die Polymerlösung noch
leicht fließend.
- 16 -
5 0 9 8 2 9/0765
- 16 - A3HD31697
Es wird wie in Baispiel 1 gearbeitet, jedoch werden G7O anstatt
6,5 g N-Methyldiäthanolamin und zur Salsbildung 25,2 ml 2-normale
Salzsäure verwendet. Die Polyuretharslösung wird von der Zugabe
der Salzsäure nicht weiter mit Aceton verdünnt. Wasserzusatz
gemäß Beispiel 1.
Es entsteht eine bläulich schimmernde. Emulsion mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von 0,5 - 1 pm.
Eeispiel 3
Es wird wie in Beispiel 2 gearbeitet mit dem Unterschied, daß das kettenverlängerte Produkt durch Sprühtrocknung zwischengetrocknet
wird..Das zwischengetrocknete Produkt weist einen
Schmelzpunkt von etwa 93 C auf.
Zur Überführung in eine Aroir.oniumverbindung wird das zwischengetrocknete
Produkt in Wasser suspendiert, sodann v/ird langsam die Salzsäure zugegeben.
Verfahren gemäß Beispiel 1, jedoch wird die Umsetzung zwischen Glycerinmonostearat und Toluylendiisocyanat durch 3% der Gesamtmenge
N-Methyldiäthanolamin katalysiert, die bei der Kettenverlängerung
zum Abzug kommt.
Es entsteht ein Produkt wie unter Beispiel 1.
Es entsteht ein Produkt wie unter Beispiel 1.
Verfahren gemäß Beispiel 1, jedoch wird sofort nach dem Auflösen des Glycerinmonostearats und Toluylendiisocyanats ohne
509829/0765
- 17 -
2A0049Q
- 17 - A3HD31G97
vorherige katalysierte Reaktion dieser Komponenten durch Zusatz
von Organozinnverbindungen, tertiären Aminen oder ähnlich v/irkenden Substanzen die acetonische Lösung des N-Methyldiäthanolamin
zutropfen lassen. Die Reaktionszeit beträgt 2 Stunden.
Die Dispersion des Ionomeren ist schwach getrübt.
19,5 g Glycerinmonostearat v/erden vorgelegt und bis zum Schmelzen
erhitzt. 16 ml Toluylendiisocyanat läßt man nun derart zutropfen,
daß die Temperatur 75 C nicht übersteigt. Nach beendeter exothermer Reaktion wird noch 20 Min. bei 75°C weiter
gerührt. Dann wird die Schmelze durch Susatz von 50 ml wasserfreiem
Aceton in Lösung gebracht. Weitere Reaktion mit N-Methyldiäthanolarnin, Salsbildung und
Dispergieren gemäß Beispiel
Verfahren gemäß Beispiel 1, jedoch werden anstelle 6,5 g
N-Methyldiäthanolamin S1-O g N-Butyldiäthanolamin eingesetzt.
Es entsteht eine feinteilige, opaleszierende Dispersion.
Verfahren gemäß Beispiel 1, jedoch werden anstelle 19,5 g
Toluylendiisocyanat 29,4 g Bis-(4-isocyanatcyclohaxyl)-methan
verwendet. Es wird eine leicht opaleszierende Lösung erhalten.
Verfahren gemäß Beispiel 1, jedoch erfolgt die Neutralisation des tertiären Stickstoffs nur zu 80% durch Reduktion der SaIzsäuremenge
auf 21,9 ml. Es entsteht eine stabile., feinteilige Emulsion.
- 18 -
509829/076B
A3HD31697 - 18 -
Verfahren gemäß Beispiel 1, jedoch Austausch das Glycerinmonostearats
durch 19,5 g N,N-Di-sC-hydroxyäthyl-stearylamin.
Verfahren gemäß Beispiel 1, jedoch Austausch des Glycerinmonostearats
durch 15,6 g 1,2-Dihydroxyoctadecan.
Es entsteht eine laicht opaleszierende, schwach gelbe Dispersion.
Verfahren gemäß Beispiel 1 bis einschließlich dar Reaktion
mit N-Methyldiäthanolamin.
Durch Zugabe von O,8S g Dimethylsulfat und weitere 30 Min.
lange Reaktion unter Rückfluß erfolgt zu 25 Mol % eine Quarternierung
den tertiären Stickstoffs.
Nach Verdünnen mit 160 ml techn, Aceton läßt man 20,4 ml
2-n-Salzsäure zutropfen und dispergiert anschließend gemäß
Baispiel 1.
Als Endprodukt entsteht eine stabile, feinteile Emulsion mit
stark kationischen Zentren.
In einem Holländer wird in an sich bekannter Weise ein Cellulosefaserstoff für die Papierherstellung in Masse geleimt.
Dabei werden als Stoffeintrag 70 % Fichtenzellstoff,
gebleicht, und 30 % Buchenzellstoff, gebleicht, genommen.
- 19 -
509829/0765
A3HD31697
19 -
Ferner werden 1 % Leimungsmittel, hergestellt nach Beispiel 2, zugegeben. Die Masseleimung wird einmal ohna den Zusatz eines
Retentionsmittels, sodann bei Zusatz von 0/3 % eines handelsüblichen
Retentionsmittels durchgeführt (Polyamidamin). Das Flächengewicht der dabei hergestellten Papiere beträgt
70 gr/m . Zum Vergleich werden unter sonst gleichen Bedingungen
die Masseleimungen unter Verwendung eines handelsüblichen
kationischan Leimungsmittels auf der Basis von modifizierten
Malein3äureanhydrid-Styrol-Copolymerisaten durchgeführt.
den hergestellten Papieren werden der Leimungsgrad, der
Cobb-Wasserwert und der Cobb-Wert an 10%iger Sodalösung ge
messen. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt.
Polyurethan, herge- Handelsstel.lt nach Beispiel produkt
2
Leimungsgrad (sec)
ohne Retentionsmittel 0,3 % Retentionamittel
Cobb (Wasser)
ohne Retentionsmittel 0,3 % Retentionsmittel
Cobb (IO % Sodalösung)
ohne Retentionsmittel O,3 % Retentionsmittel
458
833
833
27
23
23
20
19
19
140 190
Ein ungeleimtes Rohpapier mit einem Flächengewicht von
509829/076 5
20 -
A3PD31697
- 20 -
- 20 -
OO g/m wird in der Leimpresse mit einer Leimflotte behandelt/
die 10 % oxydativ abgebauter Kartoffelstärke und 0,25 % atro Leirnungsmittel, hergestellt nach Beispiel 2, enthält. Das Papier
nimmt in der Leimpresse 1,85 % Trockensubstanz, bezogen auf das Papiergewicht, auf.
Unter sonst gleichen Bedingungen wird die Oberflächenleimung
unter Verwendung eines handelsüblichen kationischen Leimungsmittels auf Basis von modifizierten Maleinsäureanhydrid-Styrol-Copolymerisaten
durchgeführt. Die am Papier gemessenen Werte sind in der Tabelle 2 aufgeführt.
Handels- Polyurethanprodukt dispersion nach Beispiel 2
Leimungsgrad
(Eercules-sec.) 310 1590
Cobb-Wert (Wasser)
1 Minute 26 19
Bei sonst gleichen Bedingungen wie in Beispiel 14 wird eine
Oberflächenleimung durchgeführt mit dem Unterschied, daß die Leimflotte nur 5 % Stärke und 0,3 % atro Leimungsinittel enthält. In der Leimpresse nimmt das Papier 1,8 % Trockensubstanz auf. Die am Papier gemessenen Eigenschaften sind in
Tabelle 3 zusammengestellt.
Oberflächenleimung durchgeführt mit dem Unterschied, daß die Leimflotte nur 5 % Stärke und 0,3 % atro Leimungsinittel enthält. In der Leimpresse nimmt das Papier 1,8 % Trockensubstanz auf. Die am Papier gemessenen Eigenschaften sind in
Tabelle 3 zusammengestellt.
- 21 -
509829/0765
A3HD31697
| Handels produkt |
|
| Leimungsgrad (sec.) | 120 |
| Cobb-Wert (Wasser) 1 Minute |
37 |
| Cobb-Wert (10% Sodalöoung) 1 Minute |
27 |
| Beispiel 16 |
Polyurethandispersion nach Beispiel 2
4920
19
15
Bei sonst gleichen Bedingungen wie in Beispiel 15 wird eine
Oberflächenleimung durchgeführt mit dem Unterschied, daß 0,2 und 0,3% atro Leimungsmittel nach Beispiel 1 eingesetzt wird. Die am Papier gemessenen Eigenschaften sind in Tabelle 4 zus cimmenge faßt.
Oberflächenleimung durchgeführt mit dem Unterschied, daß 0,2 und 0,3% atro Leimungsmittel nach Beispiel 1 eingesetzt wird. Die am Papier gemessenen Eigenschaften sind in Tabelle 4 zus cimmenge faßt.
0,2% atro Handelsprodukt 0,2 % atro Polyurethandispers
ion nach Beispiel 1
Leimungsgrad (see.)
Cobb-Wert (Wasser)
1 Minute
1 Minute
Cobb-Wert
(10% Sodalösung)
1 Minute
218 47
40 2136 21
17
Leimungsgrad (see.)
Cobb-Wert (Wasser)
1 Minute
1 Minute
Cobb-Wert (10% Sodalöaung) 1 Minute
0,3% atro Handelsprodukt
312 33 30
509829/0765 0#3 % atro Polyurethandispersion
nach Beispiel 1
2602 19 16
— 2"? —
- 22 - A3HD31697
Baispiol 17
In einem Holländer wird in an sich bekannter Weise ein Cellulosefaserstoff
für die Papierherstellung in Masse geleimt. Dabei werden als Stoffaintrag 75% Fichtensulfitzellstoff, gebleicht,
15% Birkensulfatzellstoff, gebleicht, und 10% Kiefernsulfatzellstoff,
gebleicht, auf einen Mahlgrad von 40° SR gemahlen. Ferner werden 1% atro Leimungsmittel, hergestellt
nach 3eispiel 1, zugegeben.
Das Flächengewicht der daraus hergestellten Papiere betrug 4 5 g/m .
Die Prüfergebnisse sind in Tabelle 5 zusamrnengefaßt.
Die Prüfergebnisse sind in Tabelle 5 zusamrnengefaßt.
Cobb-Wert (Wasser) 14
1 Minute
1 Minute
Cobb-Wert
(10% Sodälöaung)
1 Minuta 13
Ein ungeleirates Rohpapier rait einem Flächengewicht von 80 g/ia
v/ird in der Leimpresse rait einer Leimflotte behandelt, die nur
0,50% atro Leimungsmittel, hergestellt nach Beispiel 1, enthält.
Die am Papier gemessenen Werte sind in der Tabelle 6 zusammengestellt.
0,5% atro 0,5% atro Polyurethan-Handelsprodukt dispersion nach Beispiel
1
Cobb-Wert (Wasser)
1 Minute 21 15
509829/0765
- 23 -
- 23 - A3HD31697
Cobb-Wert
(IO % Sodalösung)
1 Minute ~ 21 16
2 Ein ungeleimtes Rohpapier mit einem Flächengewicht von 80 g/m
wird in der Leimpresse mit einer Leimflotte behandelt, die 5% Stärke und O,3% atro Leimungsmittel, hergestellt nach Beispiel
11, enthält.
Die am Papier gemessenen Werte sind in Tabelle 7 zusammengefaßt.
Handelspro- Polyurethar.dispersion dukt nach Beispiel 11
Leimungsgrad (see.) 300 1250
Cobb-Wert (Wasser)
1 Minute 24 17
Bei sonst gleichen Bedingungen wie in Beispiel 15 wird eine
Oberflächenleimung durchgeführt mit dem Unterschied, daß 0,1, O,2 und 0,3% atro Leimungsmittel nach Beispiel 12 eingesetzt wird.
Die am Papier gemessenen Eigenschaften sind in Tabelle 8 zusammengefaßt.
- 24 -
509829/0765
A3KD31697
Leimungsgrad (sec.)
Cobb-Wert (Wasser) 1 Minute
Leimungsgrad (see.)
Cobb-Wert (Wass'er) 1 Minute
Leimungsgrad (see.)
Cobb-Wert 1 Minute
(Wasser)
| Tabelle 8 | 0,1 % atro Polyurethandi spersion nach Beispiel 12 |
| 0,1 % atro Handelsnro- dukt |
420 |
| 55 | 90 |
| 92 | 0,2 % atro Polyurethandispersion nach Beispiel 12 |
| 0,2 % atro Handelspro dukt |
1840 |
| 260 | 24 |
| 35 | 0,3 % atro Polyurethandispersion nach Beispiel 12 |
| 0,3 % atro Handalspro dukt |
3250 |
| 305 | 21 |
| 30 | |
Bei sonst gleichen Bedingungen wie in Beispiel 14 wird eine Oberflächenleimung durchgeführt mit dem Unterschied, daß die
Leimflotte 5% Stärke und 0,3% Leimungsmittel enthält. Dabei wird die Polyurethandispexsion - wie in Beispiel 1 beschrieben
- verglichen mit einem Produkt, das hergestellt wurde nach DOS 1 595 602.
Die Ergebnisse sind iη Tabelle 9 zusammengefaßt.
Die Ergebnisse sind iη Tabelle 9 zusammengefaßt.
- 25 -
509829/0765
Leimungsgrad (sec.)
Cobb-wert (Wasser) 1 Minute
| 2400490 | |
| - 25 - | A3HD31697 |
| Tabelle 9 | |
| Produkt nach DOS 1 595 602 Beispiel 3 |
Polyurethandisper sion nach Beispiel 1 |
| 229 | 1850 |
| 70 | 19 |
- 26 -
509829/0765
Claims (18)
1. Verfahren zur Herstellung von kationischen Polyurethanen,
dadurch gekennzeichnet, daß man eine monomere, aliphatische D!hydroxyVerbindung, die einen aliphatischen Substituenten
mit mindestens 10 Kohlenstoffatomen aufweist, mit einem Polyisocyanat zu einem NCO-Endgruppen aufweisenden Voraddukt
umsetzt, das erhaltene Voraddukt mit einem aliphatischen monomeren Diol, das tertiären Stickstoff enthält, kettenverlängert
und das kettenverlängerte Produkt in eine Aromoniumverbindung überführt, oder das Voraddukt mit
einem entsprechenden monomeren aliphatischen Diol, das bereits als Ammoniumverbindung vorliegt, kettenverlängert.
2. Verfahren nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man monomere substituierte aliphatische Dihydroxyver—
bindungen verwendet, bei denen die beiden Hydroxygruppen durch maximal 7 Atome in der aliphatischen Kette miteincinder
verbunden sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß man monomere substituierte aliphatische Dihydroxy—
Verbindungen verwendet, die einen aliphatischen Substituenten mit mindestens 16 Kohlenstoffatomen aufweisen.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet,
daß man als monomere substituierte aliphatische Dihydroxyverbindung Glycerinfettsäuremonoester verwendet.
5. Verfahren nach. Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
man Glycerinmonostearat verwendet.
- 27 -
509829/0765
- 27 - A3HD31697
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
man GlycerinbehensSuremonoester verwendet.
7. Verfahren nach Anspruch 1, · dadurch gekennzeichnet, daß man als monomere substituierte aliphatische Dihydroxyverbindung
N-Steary!diethanolamin verwendet.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als monomere substituierte aliphatische Dihydroxyverb±ndung
1,2- oder 1,4-Dihydroxyoctadecan verwendet.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet
, daß man zur Bildung der Ammoniumverbindung Chlorwasserstoff verwendet. ■
10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß man als tertiären Stickstoff enthaltendes aliphatisches Diol N-Methyldiäthanolamin verwendet.
11. Verfahren nach den'Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß man als tertiären Stickstoff enthaltendes aliphatisches Diol l,2-Propandiol-3-dimethylamin verwendet,
12. Verfahren nach den Ansprüchen 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Überführung in die Ammoniumverbindung ein
zwischengetrocknetes kettenverlängertes Produkt verwendet.
13. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Herstellung der kationischen Polyurethane in einem Lösungsmittel vornimmt.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel Aceton verwandet.
- 28 -
509829/0765
- 28 - A3HD31697
15. Kationische Polyurethane erhältlich durch Umsetzung einer monomeren, aliphatischen Dihydroxyverbindung, die'einen
aliphatischen Substituenten mit mindestens 10, vorzugsweise 16 Kohlenstoffatomen aufweist, mit einem PoIyisocyanat
und Kettenverlängerung mit einem aliphatischen Diol, das tertiären Stickstoff enthält sowie überführung
des kettenverlängerten Produkts durch Behandeln mit einer Säure oder einem Alkylierungsmittel in eine
Ammoniumverbindung.
16.Kationische Polyurethane mit Struktureinheiten der allgemeinen
Formel ABAD, wobei den die Struktur aufbauenden Glieder die Bedeutung zukommt
0-0
Il Il
A = C-NH-R-NH-C- wobei R =» ein zweiwertiger aliphatischer,
aromatischer oder araliphatischer Rest,
CH2OR * B = -OCH2-CHOR1-CH2O- oder O-CH-CH^O- wobei
0
R1 = -C-R", R" = CnH2n+1 η = 9 - 21
R1 = -C-R", R" = CnH2n+1 η = 9 - 21
D* G-O-(CH2Jx-NHR111 - CCH2)s-O-J X oder
-OCH9 - CHO -I X wobei R1 * »
n1 - 1 bis ©χ CH3
H CH3 r»2~6, s«2--6
X~ - Säurerest
- 29 -
509829/0765
- 29 - A3HD31697
17. Kationische Polyurethane nach Anspruch 16, wobei B die
Bedeutung hat:
- Q-CH -
CH m =» 10 -
m 2n+1 vorzugsweise 16 - 22 ■
oder
-O- CH-CH - CH - CH„-0 ■ ' JL JL
Ό
Cm'H2m, +1 m1 β 10 -
vorzugsweise 16 -
oder
- O CH2-CH2 - N - CH2-CH2 - O - ;
CmH2rn+l
m ■= 10 -
vorzugsweise 16 -
18. Leimungsmittel für Papier, enthaltend kationische
Polyurethane nach den Ansprüchen 1 bis
50982970765
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|---|---|---|---|
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| AT866274A AT346180B (de) | 1974-01-05 | 1974-11-25 | Leimungsmittel fuer papier |
| AT942674A AT339607B (de) | 1974-01-05 | 1974-11-25 | Verfahren zur herstellung kationischer polyurethane |
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| ES432957A ES432957A1 (es) | 1974-01-05 | 1974-12-16 | Procedimiento para la preparacion de poliuretanos cationi- cos. |
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| DD183222A DD119803A5 (de) | 1974-01-05 | 1974-12-19 | |
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| AU76772/74A AU487620B2 (en) | 1974-01-05 | 1974-12-23 | A process forthe production of cationic polyurethanes |
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| BR10962/74A BR7410962D0 (pt) | 1974-01-05 | 1974-12-30 | Processo para producao de poliuretanas cationicas e respectivas poliuretanas catonicas |
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| NLAANVRAGE7417024,A NL177218C (nl) | 1974-01-05 | 1974-12-31 | Werkwijze voor de bereiding van kationogene polyurethanen en werkwijze voor het lijmen van papier. |
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| GB4/75A GB1491091A (en) | 1974-01-05 | 1975-01-02 | Cationic polyurethanes |
| SU752095620A SU944507A3 (ru) | 1974-01-05 | 1975-01-03 | Способ получени катионоактивных полиуретанов |
| CS7571A CS194713B2 (en) | 1974-01-05 | 1975-01-03 | Synthetic sizing agent for paper |
| BE152116A BE824067A (fr) | 1974-01-05 | 1975-01-03 | Procede de preparation de polyurethanes cationiques |
| SE7500052A SE422804B (sv) | 1974-01-05 | 1975-01-03 | Katjonisk polyuretan, forfarande for framstellning av denna samt anvendning av denna som limemne for papper |
| HU75AO00000398A HU170930B (hu) | 1974-01-05 | 1975-01-03 | Sposob poluchenija kationnykh poliuretanov v forme vodnykh suspenzij |
| PL1975177151A PL99474B1 (pl) | 1974-01-05 | 1975-01-04 | Sposob wytwarzania kationowych poliuretanow |
| AT866276A ATA866276A (de) | 1974-01-05 | 1976-11-22 | Leimungsmittel fur papier |
| JP15011279A JPS55107599A (en) | 1974-01-05 | 1979-11-21 | Paper sizing agent |
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|---|---|---|---|
| DE2400490A DE2400490C2 (de) | 1974-01-05 | 1974-01-05 | Kationische Polyurethane und Verfahren zu deren Herstellung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE2400490C2 DE2400490C2 (de) | 1982-06-03 |
Family
ID=5904240
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2400490A Expired DE2400490C2 (de) | 1974-01-05 | 1974-01-05 | Kationische Polyurethane und Verfahren zu deren Herstellung |
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