DE3021420C2 - Kamera - Google Patents
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/099—Arrangement of photoelectric elements in or on the camera
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- G03B7/0997—Through the lens [TTL] measuring
- G03B7/09971—Through the lens [TTL] measuring in mirror-reflex cameras
- G03B7/09974—Through the lens [TTL] measuring in mirror-reflex cameras using the film or shutter as sensor light reflecting member
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kamera mit einem Schlitzverschluß,
der durch eine von einer Verschlußauslöseeinrichtung auslösbaren Antriebseinrichtung antreibbar
ist und eine Gruppe von Öffnungslamellen und eine Gruppe von Schließlamellen aufweist, wobei durch jeweils
eine Lamelle ein bestimmter Flächenbereich des Filmfensters und durch die Gesamtheit der Lamellen
einer jeden Gruppe das gesamte Filmfenster überdeckbar ist, sowie mit einem Lichtempfangselement, welches
mit durch das Aufnahmeobjektiv einfallendem Aufnahmelicht zur Belichtungsmessung beaufschlagbar ist.
Die sogenannte »TTL-Reflexions-Belichtungsmessung«,
also die Belichtungsmessung durch das Objektiv
mittels Reflexion, ist bereits seit mehreren Jahren bekannt und es sind bereits verschiedene Systeme für die
Durchführung dieser TTL-Reflexions-Belichtungsmessung
vorgeschlagen worden. Bei dieser TTL-Reflexions-Belichtungsmessung
wird das von dem Aufnahmeobjektiv durchgelassene Licht auf die Oberfläche eines Schlitzverschlusses reflektiert und dieses reflektierte
Licht fotometrisch gemessen. Ein Schlitzverschluß mit dem oben erwähnten Aufbau, also ein Schützverschluß
mit einer Gruppe von Öffnungslamellen und mit einer Gruppe von Schließlamellen, wird im allgemeinen als
»geteilter Schlitzverschluß« bezeichnet. Die Anwendung des oben beschriebenen Reflexions-Belichtungsmessungs-Systems
auf einen geteilten Schlitzverschluß bringt jedoch einige schwierige Probleme mit sich. Ein
besonders gravierendes Problem ist das Auftreten von »Lecklicht«, also die Lichtdichtigkeit. Da mehrere Verschlußlamellen
den Film bedecken, kann das Licht durch jeden überlappenden Bereich von benachbarten Lamellen
eindringen. Dies gilt insbesondere für eine Entfernungsmesser- bzw. Sucherkamera, die keine zusätzliche
Abschirmung zwischen dem Aufnahnieobjektiv und den Verschlußlamellen hat, wie sie beispielsweise bei einäugigen
Spiegelreflexkameras durch den Rückschwingspiegel gegeben ist. Bei solchen Entfernungsmesser-Kameras
trifft deshalb das von dem Aufnahmeobjektiv durchgelassene Licht direkt auf den Verschluß, so daß,
insbesondere bei längerem Gebrauch, Probleme mit dem Lecklicht auftreten können. Dies bringt weitere
Schwierigkeiten mit sich, wenn die Reflexions-Belichtungsmessung bei einem solchen Kameratyp eingesetzt
werden soll.
Das gleiche Problem tritt auch bei der sogenannten direkten Belichtungsmessung« auf, bei der das sowohl
an der Verschlußoberfläche als auch an der Filmoberfläche reflektierte Licht fotometrisch gemessen wird. Bei
der direkten Fotometrie sollte das Reflexionsvermögen des Verschlusses bis auf einen Wert erhöht werden, der
nahezu gleich dem Wert für das Reflexionsvermögen der Filmoberfläche ist. Eine solche Erhöhung des Reflexionsvermögens
des Verschlusses führt jedoch zu einer Erhöhung des Lecklichtes. Deshalb ist es in der Praxis
sehr schwierig, bei einem geteilten Schlitzverschluß mit direkter Belichtungsmessung zu arbeiten.
Aus der DE-OS 26 55 628 ist eine einäugige Spiegelreflexkamera mit einem Abschirmelement bekannt, welches
dazu dient, von rückwärts durch das Okular einfallendes Licht abzuschirmen, wenn sich der Sucherspiegel
in der hochgeschwenkten Stellung befindet. Bei dieser Kamera verläuft der Belichtungsmessungsstrahlengang
durch einen Strahlungsteilerbereich des Sucherspiegels hindurch. Infolgedessen kann bei nach oben verschwenktem
Suchspiegel durch dessen Strahlungsteilerbereich Licht von rückwärts durch das Okular in den
Spiegelkasten eindringen und bei geöffnetem Verschluß den Film beaufschlagen. Um dieses zu vermeiden, wird
das Abschirmelement in Verbindung mit der Bewegung des Sucherspiegels ebenfalls nach oben geschwenkt.
Das Abschirmelement muß vollkommen aus dem Strahlengang des Aufnahmelichtes herausbewegt worden
sein, bevor der Verschluß geöffnet wird. Dies führt zu einer Verzögerung zwischen der Betätigung einer Verschlußauslöseeinrichtung
und dem Beginn der Belichtung des Filmes.
Aus der DE-OS 28 12 793 ist ein fotografischer Schlitzverschluß bekannt, welcher jeweils aus einer
Gruppe von Öffnungs- und .Schließlamellen besteht. Jede dieser Gruppen weist drei Hauptlamellen für den
Verschlußvorgang und zwei Zusatzlamellen auf, die dazu dienen, die Überlappungsbereiche der Hauptlamellen
im geschlossenen Zustand des Verschlusses so zu überdecken, daß kein Streulicht durch die Überlappungsbereiche
der Verschlußlamellen zu einem Film ge · langen kann. Es ist eine solche Mechanik zum Verschwenken
der Hauptlamellen und der Zusatzlamellen vorgesehen, daß diese beiden Lamellenarten nur gemeinsam
bewegt werden können.
Wenn auch die Zusatzlamellen ermöglichen, die jeweiligen Überlappungsbereiche der Hauptlamellen relativ
schmal auszubilden, so daß damit auch die Masse der Hauptlamellen verringert wird, so trägt die Masse
der Zusatzlamellen und der zu ihrer Betätigung vorgesehenen Glieder jedoch dazu bei, daß insgesamt bei
einer Betätigung dieses Verschlusses eine relativ größere Masse bewegt werden muß, als in dem Fall, bei dem
bei breiteren Überlappungsbereichen keine Zusatzlamellen vorgesehen sind. Wenn die Antriebskraft für diesen
Verschluß nicht erhöht werden soll, so lassen sich wegen der relativ großen Masse geringere Beschleunigungen
erzielen, was zur Folge hat, daß kurze Belichtungszeiten mit einem solchen Verschluß nicht durchgeführt
werden können.
Es bestehen allgemein zwei Gründe, warum die Überlappungsbereiche der Hauptlamellen möglichst klein
ausgebildet werden sollen. Der erste Grund liegt darin, daß die Masse der bewegten Verschlußteile möglichst
klein sein soll, um kurze Belichtungszeiten erzielen zu können. Der zweite Grund ist darin zu sehen, daß mit
kleinen Überlappungsbereichen eine kleine Bauweise erzielt werden kann. Von dem letztgenannten Grund
geht die DE-OS 28 12 793 aus, jedoch wird dabei eine Beschränkung im Hinblick auf kurze Belichtungszeiten
in Kauf genommen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kamera der eingangs genannten Art derart weiterzubilden,
daß ohne die Gefahr von auf den Film auftreffendem Streulicht eine Reflexions-Belichtungsmessung
durchgeführt werden kann, wobei weder eine störende Verzögerung zwischen der Betätigung der Verschlußauslöseeinrichtung
und dem Öffnungsbeginn der Verschlußlamellen noch eine Beschränkung in bezug auf
kurze Belichtungszeiten in Kauf genommen werden muß.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Kamera in dem Strahlengang des Aufnahmelichtes zwischen dem Aufnahmeobjektiv und den Verschlußlamellen
ein in und aus diesem Strahlengang bewegbares Lichtabschirmelement angeordnet ist, wobei
in der in den Strahlengang bewegten Stellung zumindest diejenigen Bereiche der sich jeweils in der Schließstellung
befindenden Verschlußlamellen durch das Lichtabschirmelement überdeckt sind, in denen benachbarte
Verschlußlamellen aneinander angrenzen, und wobei auf das Lichtabschirmelement auftreffendes Aufnahmelicht
zu dem Lichtempfangselement reflektierbar ist, und daß eine von der Antriebseinrichtung für die
Verschlußlamellen unabhängige und durch die Ver-Schlußauslöseeinrichtung betätigbare Rückholeinrichtung
für das Lichtabschirmelement vorgesehen ist, durch die das Lichtabschirmelement vor oder gleichzeitig
mit der Öffnungsbewegung der zu öffnenden Verschl'ißlamellen
in Richtung ihrer Öffnungsbewegung aus dem Strahlengang heraus bewegbar ist, wobei sich
bei Abschluß der Öffnungsbewegung der zu öffnenden Verschlußlamellen das Lichtabschirmelement außerhalb
des Strahlenganges befindet.
Bei der erfindungsgemäßen Kamera erfolgt die Bewegung des Lichtabschirmelementes aus dem Strahlengang
in der gleichen Richtung wie die Öffnungsbewegung der zu öffnenden Verschlußlamellen. Dadurch
wird eine Verzögerung zwischen dem Auslösevorgang und dem Öffnungsbeginn der zu öffnenden Verschlußlamellen
vermieden, welche bei der aus der DE-OS 26 55 628 bekannten Spiegelreflexkamera auftritt. Ferner
sind der Antrieb für die Verschlußlamellen und die Betätigungseinrichtung zur Bewegung des Lichtabschirmelementes
voneinander unabhängig. Dadurch ist es möglich, sowohl die zu bewegende Masse des Verschlusses
als auch die des Lichtabschirrnelementes jeweils klein zu halten, so daß große Beschleunigungen
und damit sehr kurze Belichtungszeiten möglich sind. Zusätzlich ergibt sich durch diese Maßnahme in vorteilhafter
Weise eine wesentlich einfachere Konstruktion, denn es genügt ein einziges Lichtabschirmelement, welches
auch in der Form mehrerer Lamellen ausgebildet sein kann. Jedoch ist es nicht erforderlich, für jede Gruppe
von Verschlußlamellen ein besonderes Lichtabschirmelement vorzusehen, wie es aus der DE-OS
28 12 793 bekannt ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die schematischen
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht des Mechanismus der ersten Ausführungsform,
F i g. 3 in einer ähnlichen Ansicht wie F i g. 2 eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
F i g. 4 in einer ähnlichen Ansicht wie F i g. 2 eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
F i g. 5 in einer ähnlichen Ansicht wie F i g. 1 eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
F i g. 6 eine Vorderansicht der vierten Ausführungsform und
Fig.7 einen Schnitt längs der Linie VlI-VU von
Fig. 6.
Die F i g. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die bei einer Entfernungsmesser-
bzw. Sucher-Kamera eingesetzt wird.
In F i g. 1 ist ein Kameragehäuse 1 zu erkennen, an dem ein Aufnahmeobjektiv 2 abnehmbar angebracht ist.
Das optische System des Suchers ist durch die beiden Linsen FO angedeutet. Zwischen zwei Grundplatten 3
und 4 des Verschlusses sind eine Gruppe von Öffnungsiameiien Sa, Sb, Sc, Sd und eine Gruppe von Schüeßlameilen
6a, 6b, 6c, 6d angeordnet, die gemeinsam einen in zwei Teile aufgeteilten Schlitzverschluß bilden. Hinter
der Öffnung des Verschlusses befinden sich ein Film 8 und eine Andruckplatte 9. Unmittelbar vor dem Schlitzverschluß
ist ein Lichtabschirmelement 10 vorgesehen. Das Lichtabschirmelement 10 ist in drei Platten 10a, 10ό,
10c aufgeteilt und kann nach unten zurückgezogen werden, d. h., in der gleichen Richtung wie die Ablaufrichtung
der Öffnungslamellen. In der zurückgezogenen Stellung werden die drei Platten in Form eines Stapels
aufgenommen. In der gespannten, in Fig. 1 zu erkennenden Arbeitsstellung des Verschlusses reflektieren
die drei Piatten 10a—10c das durch das Aufnahmeobjektiv 2 einfallende Aufnahmelicht ausreichend. Zu diesem
Zweck ist die Oberfläche jeder Platte, die dem Objektiv 2 zugewandt ist, als stark reflektierende Oberfläche
ausgebildet, was nach einer bevorzugten Ausfüh- !■ungsform durch Verwendung einer weißen Oberfläche
möglich wird. Ein Lichtempfangselement 11 ist an einer
Stelle außerhalb des Strahlengangs für das Aufnahmelicht vorgesehen; an dieser Stelle kann das an dem Abschirmelement
reflektierte Licht empfangen werden. Bei der dargestellten Ausführungsform befindet sich das
Lichtempfangseiement 11 am Boden des Kameragehäuse.
Es kann jedoch auch im oberen Teil des Kameragehäuses angeordnet werden. Bezüglich der Lage des
ίο Lichtempfangselementes gibt es keinerlei Einschränkungen,
solange nur die Bedingung erfüllt ist, daß es das an der Oberfläche des Lichtabschirmelementes 10 reflektierte
Licht empfangen kann.
Das Lichtempfangselement 11 erzeugt ein Ausgangssignal, das proportional zur Helligkeit des aufzunehmenden Objektes ist. Dieses Ausgangssignal wird einer Eielichtungsmesserschaltung 14 zugeführt, wo es verstärkt und für die weitere Ausnutzung bei der Steuerung der Kamera verarbeitet wird.
Das Lichtempfangselement 11 erzeugt ein Ausgangssignal, das proportional zur Helligkeit des aufzunehmenden Objektes ist. Dieses Ausgangssignal wird einer Eielichtungsmesserschaltung 14 zugeführt, wo es verstärkt und für die weitere Ausnutzung bei der Steuerung der Kamera verarbeitet wird.
Wenn sich bei dieser Anordnung der Verschluß in der in F i g. 1 zu erkennenden, gespannten Stellung befindet,
wird das durch das Objektiv 2 durchgelassene Licht vollständig durch das Lichtabschirmelement 10a—10c
blockiert, das unmittelbar vor dem Schlitzverschluß Sa—5d, 6a—6c/ angeordnet ist. Deshalb fällt in dieser
Lage das Licht nie durch die Spalte zwischen den Lamellen der Gruppe von Öffnungslamellen 5a—Sd auf
den Film 8. Das an der Oberfläche des Lichtabschirmelementes 10a—10c reflektierte Licht sowie ein ausreichender
Teil des reflektierten Lichtes gelangen zu dem Lichtempfangselement 11, so daß die Belichtungsmessung
durch das Objektiv (TTL-Belichtungsmessung) möglich wird.
In Fig.2 ist ein Auslösehebel 26 zu erkennen, der beim Herunterdrücken eines Verschlußauslöserknopfes (nicht dargestellt) in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung gegen die Kraft einer Feder 27 verschoben werden kann. Bei dieser Gleitbewegung schaltet der Auslösehebel 26 zunächst mittels seiner Steuerkurveniläche 26a einen Speicherschalter 12 ein. Zu diesem Zeitpunkt wird ein von der Belichtungsmesserschaltung 14 kommendes Signal in einer Speicherschaltung 15 gespeichert.
Bei der weiteren Gleitbewegung des Auslösehebels 26 nach unten kommt sein vorstehender Teil 266 in !Berührung mit einem Ende 23a eines Hebels 23, so daß der Hebel 23 gegen die Kraft einer Feder 25 in Richtung gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Das andere Ende des Hebels 23 ist als gegabeltes Ende ausgebildet, das mit dem Hauptarm 18 des Lichtabschirmelementes im Eingriff ist, wie man F i g. 2 entnehmen kann. Der Haupthebel 18 weist also ein stiftförmiges Ende auf, das sich zwischen den gegabelten Enden 23b des Hebels 23 befindet Wenn der Hebel 23 in Richtung gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, dreht sich der Hauptarm 18 in Richtung des Uhrzeigersinns um eine Rotationsachse 20. Der Hauptarm 18 weist Stifte 22 auf, durch die die Platten 10a—10c des Lichtabschirmelementes drehbar gehaltert werden. Ein um eine Achse 21 drehbarer Un-
In Fig.2 ist ein Auslösehebel 26 zu erkennen, der beim Herunterdrücken eines Verschlußauslöserknopfes (nicht dargestellt) in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung gegen die Kraft einer Feder 27 verschoben werden kann. Bei dieser Gleitbewegung schaltet der Auslösehebel 26 zunächst mittels seiner Steuerkurveniläche 26a einen Speicherschalter 12 ein. Zu diesem Zeitpunkt wird ein von der Belichtungsmesserschaltung 14 kommendes Signal in einer Speicherschaltung 15 gespeichert.
Bei der weiteren Gleitbewegung des Auslösehebels 26 nach unten kommt sein vorstehender Teil 266 in !Berührung mit einem Ende 23a eines Hebels 23, so daß der Hebel 23 gegen die Kraft einer Feder 25 in Richtung gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Das andere Ende des Hebels 23 ist als gegabeltes Ende ausgebildet, das mit dem Hauptarm 18 des Lichtabschirmelementes im Eingriff ist, wie man F i g. 2 entnehmen kann. Der Haupthebel 18 weist also ein stiftförmiges Ende auf, das sich zwischen den gegabelten Enden 23b des Hebels 23 befindet Wenn der Hebel 23 in Richtung gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, dreht sich der Hauptarm 18 in Richtung des Uhrzeigersinns um eine Rotationsachse 20. Der Hauptarm 18 weist Stifte 22 auf, durch die die Platten 10a—10c des Lichtabschirmelementes drehbar gehaltert werden. Ein um eine Achse 21 drehbarer Un-
terarm 19 weist ebenfalls Stifte 22 auf, die auch die Abschirmplatten 10a— 10cdrehbar haltern. Bei der Drehung
des Arms 18 in Richtung des Uhrzeigersinns durchläuft das Lichtabschirmelement 10a—10c eine damit
gekoppelte Bewegung, die durch den Unterarm 19 begrenzt wird. Damit beginnt also das Lichtabschirmelement
seine Bewegung zu seiner zurückgezogenen Stellung aus dem Strahlengang für das Aufnahmelicht
heraus. Eine Führungsplatte 17 dient dazu, diese Bewe-
gung des Lichtabschirmelementes zu führen.
Nach einer bestimmten, weiteren Verschiebung wird die Bewegung des Auslösehebels 26 und damit das Zurückziehen
des Lichtabschirmelementes beendet und die Gruppe der Öffnungslamellen 5a—5c/ freigelegt.
Gleichzeitig kommt ein weiterer Vorsprung 26cdes Hebels
26 in Berührung mit einem Auslösehebel 28 für die Öffnungslamellen und drückt diesen Hebel nach unten,
so daß die Öffnungslamellen 5a—5c/ aus dem (stationären)
Eingriffszustand freigegeben werden und ihren Ablauf beginnen können.
Eine in F i g. 1 dargestellte Steuerschaltung 16 stellt in Abhängigkeit von dem in der Speicherschaltung 15 gespeicherten
Signal eine Verzögerungszeit ein. Nach dem Verstreichen der Verzögerungszeit wird ein Magnet
13 entregt, so daß die Gruppe von Schließlamellen 6a—6c/ ihren Ablauf beginnt. Auf diese Weise wird also
der Verschluß geöffnet und verschlossen, wobei die korrekte Belichtungszeit entsprechend der Helligkeit des
Objektes eingestellt wird, die zu diesem Zeitpunkt vorhanden ist.
In F i g. 1 ist außerdem eine Schutzwand 7 mit einer nur wenig reflektierenden Oberfläche, wie beispielsweise
einer schwarzen Oberfläche, zu erkennen. Wenn sie zurückgezogen worden sind, liegen die drei Platten 10a,
\0b und 10c übereinander und bilden einen Plattenstapel,
der hinter der Schutzwand 7 angeordnet wird. Wenn diese Schutzwand nicht vorgesehen wird, dann
reflektiert das Lichtabschirmelement in seiner zurückgezogenen Lage zum Zeitpunkt der Aufnahme Licht,
das zu Schwierigkeiten, wie beispielsweise zu unerwünschten Reflexen bzw. Streulicht bzw. Überstrahlung
führen könnte.
Wie man in F i g. 1 erkennen kann, überlappen sich die Lamellen der Gruppe 5 von Öffnungslam eilen 5a—
5c/ in der Weise, daß durch jeden überlappenden Bereich der benachbarten Lamellen »Lecklicht« in der
durch den Pfeil angedeuteten Richtung auftreten kann, d. h., von unten nach oben. Die Platten 10a—10c des
Lichtabschirmelementes überlappen sich wiederum in der Weise, daß »Lecklicht« in der entgegengesetzten
Richtung auftreten kann, d. h, von oben nach unten. Diese Anordnung verbessert also die Lichtabschirmwirkung
des Lichtabschirmelementes auf einfache Weise.
F i g. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei der das Lichtabschirmelement
10a—10c rasch in die Ausgangslage zurückgeführt wird.
Das Lichtabschirmelement wird gleichzeitig mit oder vor dem Ablauf der Gruppe von Öffnungslamellen zurückgezogen
und dann in seine Ausgangslage zurückgebracht, um die Öffnung gleichzeitig mit oder nach dem
Ablauf der Gruppe von Schließlarnellen zu schließen.
Dadurch läßt sich also die Lichtabschirmwirkung verbessern, während gleichzeitig die Belichtungsmessung
immer möglich ist
In Fi g. 3 ist ein Verschlußauslöserknopf 30 zu erkennen. Wenn dieser Knopf 30 heruntergedrückt wird,
drückt sein unteres Ende auf einen Hebel 31, um diesen Hebel gegen die Kraft einer Feder 32 in Richtung gegen
den Uhrzeigersinn um eine Achse 33 zu drehen. Ein Rückzugshebel 34 für das Lichtabschirmelement kommt
außer Eingriff mit dem gebogenen Bereich am anderen Ende des Hebels 31. Deshalb kann sich der Rückzughebel
34 unter der Wirkung einer Feder 37 in Richtung gegen den Uhrzeigersinn um eine Achse 35 drehen. In
der Anfangsstufe der Drehung des Hebels 34 wird der Eingriff eines Stiftes 36 an dem Hebel mit dem beweglichen
Kontakt des Speicherschalters 12 aufgehoben, so daß der Schalter eingeschaltet wird. Bei der zweiten
Stufe der Drehung des Hebels 34 kommt der gegabelte Bereich 34a des Hebels 34 in Berührung mit dem Hauptarm
18 des Lichtabschirmelementes, so daß sich der Hauptarm 18 gegen die Kraft einer Feder 54 in Richtung
des Uhrzeigersinns um die Achse 20 dreht. Diese Drehung des Arms 18 setzt sich solange fort, bis das
Lichtabschirmelement 10a—10c sich aus seiner Lage in dem Strahlengang des Aufnahmelichtes mittels einer
ίο damit gekoppelten Verschiebung nach unten in die zurückgezogene
Lage bewegt hat. In der letzten Stufe der Drehung des Hebels 34 in Richtung gegen den Uhrzeigersinn
kommt ein Stift 38 an dem Hebel in Berührung an einen Hebel 39, so daß dieser Hebel 39 einen Stift 40
gegen die Kraft einer Feder 41 dreht. Dadurch wird der Auslösehebel 28 für die Öffnungslamellen nach unten
gedruckt, so daß die Gruppe der Öffnungslamellen ihren Ablauf beginnen kann.
Nun wird die Belichtung des Films mit einer Belichtungszeit durchgeführt, die durch das Ausgangssignal
von dem Lichtempfangselement 11 bestimmt wird; auf dieses Lichtempfangselement 11 fällt das an dem Lichtabschirmelement
10a—10c reflektierte Licht. Nach dem Verstreichen der Belichtungszeit wird die Gruppe von
Schließlamellen geschlossen; mit dieser Schließbewegung beginnt ein damit gekoppelter Hebel 50 eine Bewegung
in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung. Der Hebel 50 trifft auf einen Hebel 46, der dadurch
gegen die Kraft einer Feder 49 in Richtung gegen den Uhrzeigersinn um einen Stift 48 gedreht wird. Ein das
Lichtabschirmelement zurückführender Hebel 43 kommt außer Eingriff mit dem Hebel 46 und kann sich
unter der Wirkung einer Feder 45 in Richtung des Uhrzeigersinns um eine Achse 48 drehen. Bei der Drehung
des Hebels 43 in Richtung des Uhrzeigersinns dreht ein darauf vorgesehener Stift 47 den Hebel 34 in Richtung
des Uhrzeigersinns und bringt ihn in die Ausgangslage zurück, in der er mit dem Hebel 31 in Eingriff ist. Bei
diesem Schritt folgt der Hauptarm 18 der Drehung des Hebels 34 und dreht sich in Richtung gegen den Uhrzeigersinn.
Damit ist also das Lichtabschirmelement 10a— 10c in seine Ausgangslage im Strahlengang des Aufnahmelichtes
zurückgebracht worden.
Wird der Film mittels eines nicht dargestellten FiImtransporthebels weitertransportiert, so wird ein Spannhebel 51 in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung bewegt. Der Hebel 51 dreht wiederum den Hebel 43 über Stift 52 und 53 in Richtung gegen den Uhrzeigersinn. Der Hebel 43 kommt in Eingriff mit dem Hebel 46 und gelangt damit wieder in die Bereitschaftslage für die Auslösung.
Wird der Film mittels eines nicht dargestellten FiImtransporthebels weitertransportiert, so wird ein Spannhebel 51 in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung bewegt. Der Hebel 51 dreht wiederum den Hebel 43 über Stift 52 und 53 in Richtung gegen den Uhrzeigersinn. Der Hebel 43 kommt in Eingriff mit dem Hebel 46 und gelangt damit wieder in die Bereitschaftslage für die Auslösung.
F i g. 4 zeigt eine dritte Ausfuhrungsforrn der vorliegenden
Erfindung. Wenn der Auslöseknopf 30 heruntergedrückt wird, drückt sein unteres Ende ein Ende eines
Hebels 131 nach unten, so daß der Hebel gegen die Kraft einer Feder 132 in Richtung gegen den Uhrzeigersinn
um die Achse 133 gedreht wird. Dadurch kommt ein Hebel 134 außer Eingriff mit dem Hebel 131. so daß
der Hebel 134 eine Drehung in Richtung gegen den Uhrzeigersinn unter der Wirkung einer Feder 136 beginnen
kann. Bei dieser Drehung des Hebels in Richtung gegen den Uhrzeigersinn bewegt sich ein Stift 137 an
einem Ende des Hebels 134 von dem Speicherschalter 12 weg. Damit wird also der Speicherschalter eingeschaltet
Der Hauptarm 18, dessen stiftförmiges Ende im Eingriff
mit dem gegabelten Endbereich 134a des Hebels 134 ist, folgt der Drehung des Hebels und beginnt eine
Drehung in Richtung des Uhrzeigersinns um die Achse 20, so daß das Lichtabschirmelement 10a—10c auf die
gleiche Weise, wie es oben beschrieben wurde, aus dem Strahlengang des Aufnahmelichtes in seine zurückgezogene
Lage zurückgezogen wird.
Zu diesem Zeitpunkt trifft ein Armende 1346 des Hebels 134 auf einen Stift 138 an einem Hebel 139, so daß
der Hebel 139 gegen die Kraft einer Feder 141 in Richtung des Uhrzeigersinns gedreht wird. Dadurch wird
der Auslösehebel 28 für die Öffnungslamellen nach unten gedrückt, so daß die Gruppe von Öffnungslamellen
ihren Ablauf beginnen kann. Nach dem Verstreichen einer Zeitspanne, die durch das Ausgangssignal von dem
Lichtempfangselement in Abhängigkeit von dem an dem Lichtabschirmelement reflektierten Licht bestimmt
wird, beginnt die Gruppe von Schließlamellen ihren Ablauf, um die genau definierte Belichtung des Films
durchzuführen.
Durch die Drehung eines Filmtransporthebels (nicht dargestellt) wird ein Spannhebel 151 in die durch den
Pfeil angedeutete Richtung bewegt. Diese Bewegung des Spannhebels 151 bewirkt eine Drehung des Hebels
134 über Stifte 152 und 153 in Richtung des Uhrzeigersinns. Dadurch wird der Arm 18 gedreht und die Feder
136 in die gespannte Lage gebracht. Bei der Drehung des Arms 18 wird zunächst das Lichtabschirmelement
10a—10c in seine Arbeitsstellung in dem Strahlengang des Aufnahmelichtes zurückgebracht. Anschließend
dreht ein an dem Spannhebel 151 vorgesehener Stift 162 einen Verschlußspannhebel 160 durch einen darauf vorgesehenen
Stift 161, um die Gruppen von Öffnungsbzw. Schließlamellen zu spannen.
Bei der obenbeschriebenen zweiten und dritten Ausführungsform wird das Lichtabschirmelement 10a—10c
nach der Belichtung des Films in seine Arbeitsstellung zurückgebracht, um zunächst den Strahlengang des
Aufnahmelichtes zu blockieren; anschließend wird dann der Verschluß gespannt. Diese Ausführungsformen haben
also eine spezielle Bedeutung und Wirkung, um zu verhindern, daß Lecklicht auf den Film fallen kann. Die
Rückkehrbewegung der Gruppe von Öffnungslamellen 5a—5c/ und der Gruppe von Schließlamellen 6a—6c/ zu
ihren in F i g. 1 dargestellten Ausgangslagen kann jedoch einen losen Kontakt zwischen jeweils zwei benachbarten
Lamellen zu dem Zeitpunkt bringen, wenn der Verschluß gespannt wird. Dieses nicht ausreichende
Schließen des Kontaktes zwischen benachbarten Lamellen könnte, wenn es auftritt, wiederum zu einer Verringerung
der Lichtdichtigkeit führen. Da jedoch bei der obenbeschriebenen Ausführungsform das Lichtabschirmelement
vor dem Spannen des Verschlusses in seine Ausgangslage zurückgebracht wird, besteht keine
Gefahr, daß Lecklicl.t auf den Film fallen kann; dies gilt sogar dann, wenn sich die Lichtdichtigkeit der Lamellen
verringert
Bei der in F i g. 5 dargestellten, vierten Ausführungsform wird der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung
bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera eingesetzt
In F i g. 5 ist ein Hauptspiegel 65 zu erkennen, dessen Bereich 65a als Halbspiegel ausgebildet wird. Selbst
wenn sich also der Spiegel in der dargestellten, unteren Lage befindet kann das Lichtempfangselement 11 das
an dem Lichtabschirmteil 1OA reflektierte Licht empfangen. Speichert man also das Ausgangssignal des
Lichtempfangselementes in einem Speicher, so kann auch in dieser Lage die Verschlußsteuerung durchgeführt
werden. Außerdem kann der Belichtungswert unter Verwendung dieses Ausgangssingais angezeigt werden.
Ein getrenntes Lichtempfangselement für die Anzeige im Bereich des Pentaprismas ist also nicht mehr
erforderlich, wie es bei herkömmlichen einäugigen Spiegelreflexkameras der Fall war.
Wie man in F i g. 6 erkennen kann, besteht das bei dieser Ausführungsform verwendete Lichtabschirmelement
1OA aus einer einzigen Platte. Dies ist darauf zurückzuführen, daß im Bodenbereich des Kameragehäuses
ein ausreichender Raum für die Aufnahme der Lichtabschirmplatte 10/4 zur Verfügung steht. Darüber hinaus
ist bei dieser Ausführungsform das Lichtabschirmelement so geformt, daß es nicht die gesamte Oberfläche
der Gruppe von Öffnungslamellen 5a—5d des Ver-Schlusses,
sondern nur die Grenzbereiche zwischen den Lamellen ausreichend bedeckt. Die Randfläche, insbesondere
die vier Eckenbereiche des Einzelbildes, bleiben unbedeckt. Diese Form des Lichtabschirmelementes
1OA dient nicht nur zur Verringerung der Masse der Lichtabschirmplatte, sondern auch zu ihrer Anpassung
an die Auswahl der Belichtungsmessungsfläche.
Selbstverständlich können an den dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen noch verschiedene
Modifikationen vorgenommen werden. Beispielsweise wurde in den obigen Ausführungsformen der zeitliche
Ablauf der Bewegung der Gruppe von Öffnungslamellen 5a—5c/ des Verschlusses so ausgewählt, daß die
Gruppe der Öffnunslamellen des Verschlusses ihren Ablauf beginnt, nachdem sich das Lichtabschirmelement
10a—10c oder 1OA vollständig oder im wesentlichen in seine zurückgezogene Lage außerhalb des Strahlengangs
des Aufnahmelichtes bewegt hat. Die Gruppe von Öffnungslamellen kann jedoch ihren Ablauf gleichzeitig
oder mit einer kurzen Verzögerung nach dem Start des Ablaufs des Lichtabschirmelementes beginnen, während
die Lamellengruppe und das Lichtabschirmelement mit nahezu der gleichen Geschwindigkeit bewegt
werden. In diesem Fall wird die Verzögerungszeit so ausgewählt, daß die Gruppe von Öffnungslamellen dem
Licht nur wenig bzw. kaum ausgesetzt wird. Diese Modifikation kann beispielsweise dadurch realisiert werden,
daß der in F i g. 2 dargestellte Auslösehebel 26 in der Weise ausgelegt wird, daß sein Vorsprung 26c den
Auslösehebel 28 für die Öffnungslamellen- nahezu gleichzeitg mit dem Zeitpunkt herunterdrückt, wenn ein
weiterer Vorsprung 266 des Auslösehebels 26 den Hebel 23 dreht. Durch Verwendung dieser Modifikation
kann die Zeitspanne von der Betätigung des Auslöserknopfes 30 bis zur tatsächlichen Auslösung des Ver-Schlusses
weiter verringert und auf einen minimalen Wert gebracht werden. Weiterhin kann die sogenannte
»direkte Beüchtun^smessun17" durchgeführt werden indem
das Reflexionsvermögen der Oberfläche des Lichtabschirmelementes auf einen Wert eingestellt wird, der
nahezu gleich dem Wert des Reflexionsvermögens des Films ist während die Ablaufgeschwindigkeit und der
zeitliche Ablauf des Lichtabschirmelementes bzw. der Verschlußlamellen auf die obenbeschriebene Weise ausgewählt
werden. Dadurch wird es nämlich möglich, gleichzeitig mit dem Beginn des Zurückziehens des
Lichtabschirmelementes die Belichtungszeit in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal zu steuern, das von
einem Lichtempfangselement kommt; dieses Lichtempfangselement kann das an der Oberfläche des Lichtabschirmelementes
reflektierte Licht sowie das an der Filmoberfläche reflektierte Licht empfangen.
Außerdem kann das Lichtabschirmelement auch auf andere Weise als sie oben beschrieben wurde, in seine
11
zurückgezogene Lage bewegt werden. Beispielsweise kann für die Bewegung des Lichtabschirmelementes eine
als Drehbewegung ausgebildete Rückziehbewegung eingesetzt werden, wie es bei einem Rückschwingspiegel
mit schneller Rückführung der Fall ist, wie er üblicherweise bei einäugigen Spiegelreflexkameras gebrauchtwird.
Bezüglich der Reflexionsoberfläche des Lichtabschirmelementes können verschiedene Modifikationen
vorgenommen werden. Die Reflexionsoberfläche kann so ausgelegt werden, daß ihre Reflexions-Kennlinie
bzw. Charakteristik unter Berücksichtigung der Charakteristik der Helligkeitsverteilung des Objektes festgelegt
wird. So wird beispielsweise die folgende Funktionsweise angestrebt: Wenn das aufzunehmende Objekt
eine Landschaft ist, ist das Reflexionsvermögen der Reflexionsoberfläche für das Licht im Bereich der oberen
Hälfte der Aufnahme (also im Bereich des Himmels) eines Bildes etwas niedriger als das Reflexionsvermögen
der Reflexionsoberfläche für das Licht im Bereich des Bodens (also den Teil mit dem Erdboden der Aufnahme).
Die Verwendung eines Abschirmelementes mit einer solchen Reflexionskennlinie ermöglicht die Erzielung
einer besseren Belichtung, die weniger durch die Helligkeit des Himmels bei solchen Landschaftsaufnahmen
beeinflußt wird. Im konkreten Fall kann dies dadurch erreicht werden, daß die reflektierende Oberfläche
der Platte 10c des in F i g. 1 dargestellten Lichtabschirmelementes in der Weise gefärbt wird, daß die reflektierende
Oberfläche ein geringeres Reflexionsvermögen als die reflektierenden Oberflächen der anderen
Platten 10a und 106 hat.
Als weitere Modifikation kann die reflektierende Oberfläche des Lichtabschirmelementes als ungleichmäßige
Oberfläche oder als gebogene bzw. gekrümmte Oberfläche ausgebildet werden, um dem reflektierten
Licht ein bestimmtes Richtungsverhalten zu geben.
Fig.7 zeigt eine Ausführungsform eines solchen Lichtabschirmelementes 1OA, das eine speziell ausgelegte,
reflektierende Oberfläche aufweist. Diese reflektierende Oberfläche kann auch die Lichtstrahlen L, die
sonst nicht auf das Lichtempfangselement fallen, sondern von dem Lichtempfangselement weg nach oben
reflektiert werden würden, auf das Lichtempfangselement 11 richten. Die Verwendung einer solchen reflektierenden
Oberfläche ermöglicht die gleichmäßige Messung des Lichtes über die gesamte Oberfläche des aufzunehmenden
Bildes.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen so
55
60
Claims (11)
1. Kamera mit einem Schlitzverschluß, der durch eine von einer Verschlußauslöseeinrichtung auslösbaren
Antriebseinrichtung antreibbar ist und eine Gruppe von Öffnungslamellen und eine Gruppe von
Schließlamellen aufweist, wobei durch jeweils eine Lamelle ein bestimmter Flächenbereich des Filmfensters
und durch die Gesamtheit der Lamellen einer jeden Gruppe das gesamte Filmfenster überdeckbar
ist, sowie mit einem Lichtempfangselement, welches mit durch das Aufnahmeobjektiv einfallendem Aufnahmelicht
zur Belichtungsmessung beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Kamera in dem Strahlengang des Aufnahmelichtes zwischen desi Aufnahmeobjektiv (2) und den Verschlußlamellen
(5a—Sd, SaSd) ein in und aus diesem Strahlengang bewegbares Lichtabschirmelement
(XOa-XOc) angeordnet ist, wobei in der in den
Strahlengang bewegten Stellung zumindest diejenigen Bereiche der sich jeweils in der Schließstellung
befindenden Verschlußlamellen durch das Lichtabschirmelement (10; XOA) überdeckt sind, in denen
benachbarte Verschlußlamellen aneinander angrenzen, und wobei auf das Lichtabschirmelement (10;
XOA) auftreffendes Aufnahmelicht zu dem Lichtempfangselement
(11) reflektierbar ist, und daß eine von der Antriebseinrichtung für die Verschlußlamellen
[Sa-Sd, 6a—6d) unabhängige und durch die Ver-Schlußauslöseeinrichtung
(26,26c; 30,31,39; 30,131,
139) betätigbare Rückholeinrichtung (18, 23, 26 b; 18, 34; 18, 134) für das Lichtabschirmelement (10;
XOA) vorgesehen ist, durch die das Lichtabschirmelement (10; XQA) vor oder gleichzeitig mit der Öffnungsbewegung
der zu öffnenden Verschlußlamellen in Richtung ihrer Öffnungsbewegung aus dem Strahlengang heraus bewegbar ist, wobei sich bei
Abschluß der Öffnungsbewegung der zu öffnenden Verschlußlamelien das Lichtabschirmelement (10;
10A^ außerhalb des Strahlenganges befindet.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Bereiche der sich in
Schließstellung befindenden Öffnungslamellen (5a— Sd) oder Schließlamellen (6a, 6d), die Randflächentei-Ie
der Filmfensterfläche entsprechen, von einer Oberdeckung durch das in den Strahlengang des
Aufnahmelichtes bewegte Lichtabschirmelement (10;10AJfreibleiben.
3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sich bei in der Schließstellung angeordneten Öffnungslamellen (5a, Sd) oder Schließlamellen
(6a—6d) jeweils benachbarte Öffnungslamellen (5a—Sd) bzw. Schließlamellen (6a—6d) in ihren
Randbereichen überlappen, und daß das Lichtabschirmelement (10) aus mehreren Lichtabschirmlamellen
(10a, 1Oc^ besteht, die sich bei in den Strahlengang
des Aufnahmelichtes bewegtem Lichtabschirmelement in ihren aneinander angrenzenden
Randbereichen in einer Richtung überlappen, welehe zu der Überlappungsrichtung der Öffnungslamellen
(Sa-Sd) bzw. Schließlamellen (6a—6d) entgegengesetzt
ist.
4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei in den Strahlengang des Aufnahmelichtes
bewegtem Lichtabschirmelement (10) dessen Lichtabschirmlamellen (10a— XOc) in vertikaler
Richtung übereinander angeordnet sind und daß diejenige^) Lichtabschirmlamelle(n), welche den Flächenteil
des Filmfensters überdeckt bzw. überdekken, welcher dem Bereich des Himmels bei einer
Landschaftsaufnahme entspricht im Vergleich mit den übrigen Lichtabschirmlamellen ein geringeres
Reflexionsvermögen aufweist bzw. aufweisen.
5. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lichtabschirmelement
(10; XOA) eine dem Aufnahmeobjektiv (2) zugewandte Reriexionsfläche mit hohem Reflexionsvermögen
aufweist.
6. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kamera eine
Schutzwand (7) mit einer Oberfläche mit geringem Reflexionsvermögen angeordnet ist, durch die das
Lichtabschirmelement (10; XOA) gegen durch das Aufnahmeobjektiv (2) einfallendes Licht abschirmbar
ist, wenn sich das Lichtabschirmelement (10; 10A,/ in der aus dem Strahlengang des Aufnahmelichtes herausbewegten Stellung befindet.
7. Kamera nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Form der
Reflexiotisoberfläche des Lichtabschirmelementes (10; 10A^ dem reflektierten Licht ein bestimmtes
Richtungsverhalten zu dem Lichtempfangselement (11) hin gebbar ist.
8. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lichtabschirmelement (10; 10A^
durch die Rückhohleinrichtung (18, 23, 26b; 18, 34; 18, 134) mit nahezu der gleichen Geschwindigkeit
verschiebbar ist, mit der die Öffnungslamellen (5a— Sd) in die Öffnungsstellung bewegbar sind.
9. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einführeinrichtung
(34,43,45-50; 134,151 —153) vorgesehen ist, durch
die das Lichtabschirmelement (10; 10A^ in den Strahlengang des Aufnahmelichtes nach Beendigung
der Belichtung bewegbar ist.
10. Kamera nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführeinrichtung (34,43,45—50)
durch einen Schließmechanismus betätigbar ist, durch den die Schließlamellen (6a—6d) in ihre
Schließstellung bewegbar sind.
11. Kamera nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückführeinrichtung (134) durch einen Spannmechanismus (151 — 153) zum Spannen
des Verschlusses derart betätigbar ist, daß das Lichtabschirmelement (10; 1Oa^ in dem Strahlengang des
Aufnahmelichtes bewegt ist, bevor die Öffnungsund Schließlamellen (Sa-Sd bzw. 6a—6d) beim
Spannen des Verschlusses ihre Bewegung beginnen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7184679A JPS55164818A (en) | 1979-06-09 | 1979-06-09 | Camera having split type focal plane shutter |
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|---|---|
| DE3021420A1 DE3021420A1 (de) | 1980-12-11 |
| DE3021420C2 true DE3021420C2 (de) | 1986-05-28 |
Family
ID=13472305
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3021420A Expired DE3021420C2 (de) | 1979-06-09 | 1980-06-06 | Kamera |
Country Status (3)
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|---|---|
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1979
- 1979-06-09 JP JP7184679A patent/JPS55164818A/ja active Granted
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1980
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-
1982
- 1982-09-15 US US06/418,292 patent/US4407574A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
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| US4407574A (en) | 1983-10-04 |
| JPS6226012B2 (de) | 1987-06-05 |
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