DE2456234A1 - Hydraulische anlage - Google Patents
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- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B49/00—Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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- F04B49/007—Installations or systems with two or more pumps or pump cylinders, wherein the flow-path through the stages can be changed, e.g. from series to parallel
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Description
Societe Anonyme POCLAIN -26. Nov. 1974
60330 Le Plessis-Belleville A 34 558 hw
FRANKREICH
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Anlage mit mehreren,
jeweils eine Antriebswelle aufweisenden Pumpen, einem diesen gemeinsam zugeordneten Antriebsmotor mit einer Abtriebswelle
und mit einem der Abtriebswelle zugeordneten Drehzahlmesser.
Es sind Anlagen dieser Art bekannt, die mit Pumpen veränderbarer Leistung arbeiten und bei denen die maximale Leistung
des Antriebsmotores kleiner ist als die Summe der Maximalleistungen
der Pumpen. Diese bekannten Anlagen umfassen Regler für die von jeder der Pumpen oder auch nur von einigen
der Pumpen aufnehmbare Leistung, wobei ihre Funktion darin besteht, die von den Pumpen maximal aufnehmbare Leistung
nach oben zu begrenzen, um ein Funktionieren der Anlage zu gewährleisten. x
Derartige Anlagen sind sehr komplex und dementsprechend aufwendig.
Nun ist es aber manchmal möglich, kurzfristig eine Unterbrechung der Förderleistung einer oder mehrerer Pumpen
einer Anlage mit mehreren Pumpen hinzunehmen. Eine solche. Unterbrechung der Pumpenförderung kann leicht dadurch verwirklicht
werden, daß eine Kupplung zwischen die Ausgangswelle des Antriebsmotors und die Antriebswelle der in Betracht
gezogenen Pumpe gelegt wird.
Durch die Erfindung soll nun eine so ausgestaltete Anlage, wie sie auch eingangs beschrieben ist, so ausgestaltet werden,
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daß ein einwandfreies Arbeiten derselben gewährleistet ist.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß mehrere steuerbare Kupplungen, von denen jede mit einem Steueranschluß
versehen und zwischen der Abtriebswelle des Motores und der Antriebswelle einer Pumpe angeordnet ist, und ein Steuergerät
mit wenigstens einem Eingangsanschluß und einer wenigstens der Zahl der über die Kupplungen angetriebenen Pumpen entsprechenden
Anzahl von Ausgangsanschlüssen vorgesehen sind, wobei der Eingangsanschluß des Steuergerätes über eine Eingangsleitung
mit dem Drehzahlmesser verbunden ist und die Ausgangsanschlüsse des Steuergerätes über jeweils eine Ausgangsleitung mit einem
Steueranschluß einer Kupplung verbunden sind, und daß über das
Steuergerät in an sich bekannter und vorbestimmter Weise jede Kupplung so steuerbar ist, daß über sie die Antriebswelle der
jeweiligen Pumpe von der Abtriebswelle des Motores in Abhängigkeit von einer Verringerung der Drehzahl der Abtriebswelle
trennbar ist.
Im Rahmen dieser Lösung können selbstverständlich auch mehrere Pumpen einer Anlage über eine gemeinsame Kupplung abschaltbar
sein. Ferner ist auch ein Anlagenaufbau möglich, bei dem lediglich einzelne der Pumpen über Kupplungen abschaltbar sind.
Sind bei einer derartigen Anlage die Leistungen der verwendeten
Pumpen gleich, so kann es zweckmäßig sein, über die Kupplungen die einzelnen Pumpen zeitgesteuert umlaufend vertauscht abzuschalten,
so daß nicht immer die gleiche Pumpe abgeschaltet wird, sondern, beispielsweise nach einem vorgegebenen Programm,
jede der Pumpen nacheinander zur Abschaltung kommt.
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Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren erfindungsgemäßen Einzelheiten anhand eines schematisierten, in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert .
Die dargestellte Anlage umfaßt einen Motor 1, der beispielsweise
als Dieselmotor ausgebildet ist und eine aa. diesem zugeordnete
Abtriebswelle 2, auf der ein Zahnrad 3 angeordnet ist. Ferner sind drei Pumpen 4a, 4b und 4c vorgesehen,
deren Leistung im vorliegenden Falle einstellbar ist und
denen Antriebswellen 5a, 5b bzw. 5c zugeordnet sind. Die
Antriebswellen 5a bis 5c sind jeweils mit einer entsprechenden
Zwischenwelle 6a, 6b bzw. 6c zu verbinden, und es sitzen auf diesen Zwischenwellen fest angeordnet Zahnräder
7a, Tb bzw. 7c, von denen die Zahnräder 7a und 7*>
jeweils mit dem Zahnrad 3 kämmen, während das Zahnrad 7c mit dem
Zahnrad 7b in Eingriff steht. Die Verbindung zwischen den
Zwischenwellen 6a bis 6c und den jeweils entsprechenden Antriebswellen
5a bis 5c wird über elektromagnetische Kupplungen
8a, 8b bzw. 8c hergestellt, die mit Steueranschlüssen 9a, 9b bzw. 9c versehen sind. Die Abtriebswelle 2 des
Motors 1 steht mit einem Drehzahlmesser 10 in Verbindung, der auf ihr angeordnet sein kann. Ferner ist ein Steuergerät
11 vorgesehen, das mit einem Eingangsanschluß 12 und drei Ausgangsanschlüssen 13a, 13b bzw. 13c versehen ist.
Zwischen dem Drehzahlmesser 10 und dem Eingangsanschluß 12 ist eine Eingangsleitung 14 vorgesehen, über die das
Steuergerät 11 vom Drehzahlmesser 10 bevorzugt elektrisch
angesteuert wird. Die Ausgangsanschlüsse 13a, 13b bzw. 13c
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stehen jeweils über eine im vorliegenden Fall wiederum bevorzugt
elektrische Ausgangsleitung 15a, 15b bzw. 15c mit
den Steueranschlüssen 9a, 9"b bzw. 9c in Verbindung. Ferner
sind bei der dargestellten Anlage drei hydraulische Verbrauche rkrei se 16a, 16b bzw. 16c vorhanden, die über drei
Verbindungsieitungen 17a, 17b bzw. 17c an die Druckseite
der jeweils entsprechenden Pumpe 4a bis 4c angeschlossen sind.
Bei der dargestellten Anlage ist die maximale Leistung des Motors 1 kleiner als die Summe der maximal möglichen Antriebsleistungen
der drei Pumpen 4a bis 4c. Als Pumpen 4a bis 4c können im Rahmen der Erfindung anstelle von Pumpen
mit variabler Leistung auch solche mit konstanter Leistung verwendet werden. Die von den Druckseiten der Pumpen 4a
bis 4c ausgehenden Verbindungsleitungen könnten im Rahmen der Erfindung, einer weiteren Ausgestaltung zufolge, auch
mit nur zwei oder sogar nur einen Verbraucherkreis verbunden sein.
Das an sich bekannte Steuergerät 11 besitzt folgende charakteristische Eigenschaften:
Wird über die Eingangsleitung 14 die Information eingegeben,
daß sich die Drehzahl der Abtriebswelle 2 des Motores übermäßig
verringert hat, so hat dies an einem oder an mehreren
der Ausgangsanschlüsse IJa bis 13c ein elektrisches Signal
zur Folge und es wird dementsprechend über die Ausgangsleitungen 15a, 15b oder 15c an eine oder mehrere der Kupp-
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lungen 8a, 8b oder 8c der Befehl zur Entkupplung gegeben.
Für den speziellen Fall, in dem die maximalen Leistungen
der Pumpen 4a, 4b und /oder 4c gleich sind,"wird sichergestellt,
daß die Steuerbefehle zur Entkupplung für die Pumpen umlaufend vertauscht ergehen, um sicherzustellen,
daß nicht eine Pumpe ständig in Betrieb ist, während eine andere Pumpe ständig abgekuppelt ist.
Wenn also die notwendige Antriebsleistung für die drei Pumpen
größer als die maximale Leistung des Motores I zu werden
droht, so zeigt der Drehzahlmesser 10 eine Verringerung der
Drehzahl der Welle 2 auf. Diese Information wird zum Steuergerät 11 übertragen, das den Befehl gibt, den Antrieb beispielsweise
der Pumpe 4a abzuschalten, um den Motor 1 in
entsprechender Weise zu entlasten. Hierzu geht vom Steuergerät 11 über die Ausgangsleitung 15a ein elektrischer Impuls
aus, der schließlich das Auskuppeln der Kupplung 8a bewirkt, und damit auch die gewünschte Stillsetzung der Pumpe 4a.
Wenn die dadurch erreichte Entlastung nicht ausreicht, so wird über das Steuergerät 11 die Abschaltung einer weiteren
Pumpe, beispielsweise der Pumpe 4b, befohlen, und danach gegebenenfalls
die der Pumpe 4c, um ein Abwürgen des Motores zu vermeiden.- Diese Vorkehrungen gestatten die Verwendung
eines Motores 1 mit verhältnismäßig kleiner Maximalleistung und sie bilden eine wirtschaftliche und befriedigende Lösung
für den Fall, daß es möglich ist, einen oder mehrere Verbrau
ehe rkrei se momentan von der Versorgung abzuschneiden.
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Weisen die Pumpen gleiche Maximalleistungen auf, so ist es
sinnvoll, nicht stets die gleiche Pumpe abzuschalten, sondern Vorkehrungen zu treffen, daß bei einer ersten Entlastung
die eine der Pumpen und bei einer anderen notwendigen Entlastung eine andere der Pumpen abgeschaltet wird. Dieses Vorgehen
macht es auch möglich, die Abnutzung der einzelnen Pumpen etwa gleich zu halten. Die umlaufend vertauschte Abschaltung
der Pumpen durch das Steuergerät entspricht dieser Anforderung.
- Ansprüche -
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Claims (2)
- !fl^iiP^sii^ijiT:^^^ ..■: "■■■■■ ■■■ "Γ.-· ■.· ο: u ί i.gε. ,· t η, Munzelstraße 4QSociete Anonyme POCLAIN · ^.% 26. Nov. 197460330 Le Plessis-Belleville A 34 558FrankreichAnsprüche^f 1..'Hydraulische Anlage mit mehreren, jeweils eine Antriebswelle aufweisenden Pumpen, einem diesen gemeinsam zugeordneten Antriebsmotor mit einer Abtriebswelle und mit einem der■Abtriebswelle zugeordneten Drehzahlmesser, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere steuerbare Kupplungen (8a bis 8c), von denen jede mit einem Steueranschluß (9a bis 9c) versehen und zwischen der Abtriebswelle (2) des Motores (1) und der Antriebswelle (5a bis 5c) wenigstens einer der Pumpen (4a bis 4c) angeordnet ist, und ein Steuergerät (11) mit einem Eingangsanschluß (12) und einer wenigstens der Zahl der über die Kupplungen angetriebenen Pumpen entsprechenden Anzahl von Ausgangsanschlüssen (13a bis 13c) vorgesehen sind, wobei der Eingangsanschluß (12) des Steuergerätes (11) über eine Eingangsleitung (14) mit dem Drehzahlmesser (10) verbunden ist und die Ausgangsanschlüsse (13a bis 13c) des Steuergerätes über jeweils eine Ausgangsieitung (15a bis 15c)mit einem Steueranschluß.(9a bis 9c) einer Kupplung verbunden sind und daß über das Steuergerät (11) in an sich bekannter und vorbestimmter Weise jede Kupplung (8a bis 8c) so steuerbar ist, daß über sie die Antriebswelle (5a bis 5c) der jeweiligen Pumpe (4a bis 4c) von der Abtriebswelle (2) des Motores (1) in Abhängigkeit von einer Verringerung der Drehzahl der Abtriebswelle trennbar ist.509823/0677 - 2 -
- 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle gleicher Leistungen der Pumpen diese über das Steuergerät umlaufend vertauscht zeitgesteuert abkuppelbar sind.3· Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß. wenigstens einige der Kupplungen als elektromagnetische Kupplungen ausgebildet sind.509823/0677
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| 8125 | Change of the main classification |
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