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DE3120937A1 - Hydraulische logikschaltung fuer eine pumpe mit einstellbarer foerdermenge - Google Patents

Hydraulische logikschaltung fuer eine pumpe mit einstellbarer foerdermenge

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Publication number
DE3120937A1
DE3120937A1 DE19813120937 DE3120937A DE3120937A1 DE 3120937 A1 DE3120937 A1 DE 3120937A1 DE 19813120937 DE19813120937 DE 19813120937 DE 3120937 A DE3120937 A DE 3120937A DE 3120937 A1 DE3120937 A1 DE 3120937A1
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DE
Germany
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pump
control
speed
valve
line
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Withdrawn
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DE19813120937
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English (en)
Inventor
Steven C. 60050 McHenry Ill. Kirkham
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Navistar Inc
Original Assignee
International Harverster Corp
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Publication date
Application filed by International Harverster Corp filed Critical International Harverster Corp
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/08Regulating by delivery pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/44Control of exclusively fluid gearing hydrostatic with more than one pump or motor in operation
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Description

Hydraulische Logikschaltung für eine Pumpe mit einstellbarer Fördermenge
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit einem Antriebsmotor, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei den meisten landwirtschaftlichen, industriellen und Baufahrzeugen ist die Fahrgeschwindigkeit eine unmittelbare Funktion der Drehzahl der- Haupt-Antriebsmotors für ein gegebenes Übersetzungsverhältnis des Getriebes. Die Bedienungsperson eines solchen Fahrzeugs, wie etwa ein Rad-Schaufellader, bestimmt somit die Fahrgeschwindigkeit durch entsprechende Steuerung der Motorendrehzahl. Dies ist eine bequeme und wirlc-■ same Art der Geschwind!gkeitssteuerging. Der Antriebsmotor eines solchen Fahrzeuges trei?t auch eine oder mehrere Hydraulikpumpen, die Hydraulikflüssigkeit unter Druck zur Betätigung eines hydraulisch angetriebenen Geräter, od. dgl. liefern, welches am Fahrzeug gelagert odor von ihm gezogen wird. Die Förderleistung dieser Hydrau]ikpumpen hängt von ihrer Drehgeschwindigkeit ab, die. proportional der Drehgeschwindigkeit des Antriebsmotors ist, welcher diese antreibt.
BÜRO 6370 OBERURSKL" I INDhNSTRASSE 10 7FI.. 06171/56849
Tl-IEX 4186343 real d
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SCHNEGGSTRASSE 3-5
TEL. 08161/62091
TELEX 526547 pawa d
ZWEIGBÜRO 8390 PASSAU LUDWIGSTRASSE 2 TEL. 0851/36616
Auf diese Waise sinkt die Förderleistung der Pumpen mit der Motorendrehzahl ab. Die Motorendrehzahl wird jedoch absichtlich verringert, wenn der Fahrer die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges vermindern möchte, und/ 5 oder wenn der Motor unter Last gerät, weil die Bedienungsperson mit dem Arbeitsgerät Arbeitsfunktionen ausführt. Es liegt auf der Hand, daß der Motor in der letztgenannten Arbeitssituation durch die Summe der Belastungen aus der Leistungsaufnahme des Fahrantriebes und des Hydraulikantriebes, dessen Leistungsaufnahme das Produkt aus Strömungsgeschwindigkeit und Druck der Hydraulikflüssigkeit ist, in Gefahr gerät, abgewürgt zu werden. Im Falle eines Rad-Schaufelladers beispielsweise kann die Arbeitssituation auftreten, in der der Fahrer die Ladeschaufel dadurch füllt, daß das Fahrzeug mit der Ladeschaufel in Grabstellung vorgetrieben · wird. Während diese Vortriebskraft des Fahrantriebes die Ladeschaufel in das Material hineingräbt, werden die die Ladeschaufel abstützenden Auslegerarme ange-
2ö hoben und wird die Ladeschaufel zurückgeschwenkt. Die Summe der dabei auftretenden Belastungen würgt den Antriebsmotor ab, wenn die Bedienungsperson nicht über besonderes Urteilsvermögen und Geschicklichkeit verfügt.
Bei bekannten 3inrichtungen oder Fahrzeugen mit durch die Bedienungsperson einstellbarer Drehzahl des Antriebsmotors gelangt ein Pumpensystem zum Einsatz, bei dem eine Pumpe mit bei gegebener Drehzahl einstellbarer Fördermenge bei Abfall der Motorendrehzahl in der Fördermenge zurückgenommen wird. Hierdurch jedoch wird die Förderleistung des Pumpensystems nicht nur in denjenigen Situationen vermindert, in denen die Drehzahl des Antriebsmotors erzwungenermaßen durch die Leistung^- aufnahme abfär.lt, sondern auch in solchen Situationen, in denen die Motorendrehzahl absichtlich verringert worden ist, weil die Bedienungsperson ganz einfach die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs vermindern möchte.
Als Folge .hiervon wird die Förderleistung des Pumpensystems, die durch die verminderte Drehzahl des Antriebsmotors ohnehin schon geringer ist, durch die Hubverminderung od. dgl. einer oder mehrerer derartiger hubregulierbarer Pumpen noch weiter vermindert. Hierdurch verlängert sich die Ansprechzeit der Lenkanlage des Fahrzeugs und/oder hydraulisch angetriebener Ausrüstungen.
Bei wiederum anderen bekannten Anordnungen wird ein Druckkompensator verwendet, der eine in der Fördermenge einstellbare Pumpe in ihrer Fördermenge zurücknimmt, wenn hoher Druck im System auftritt. Auch hier treten jedoch Situationen auf, in denen die Ansprechzeit der Hydraulik durch die Verminderung der Förderleistung verlängert wird, auch wenn eine solche Verminderung der Förderleistung nicht erforderlich ist, um ein Abwürgen des Motors zu verhindern.
Demgegenüber.liegt eine wesentliche Aufgabe der Erfindung -darin, ein Fahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, bei dem ohne Bedienungseingriff sichergestellt werden kann, daß eine Zurück&ahme der Förderleistung der einstellbaren Pumpe nur dann erfolgt, wenn dies tatsächlich nötig ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 , während die Unteransprüche vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt haben.
Mit der Erfindung wird ein Fahrzeug geschaffen, mit einem Antriebsmotor für sowohl den Fahrantrieb airauch den Hydraulikantrieb eines Arbeit· systems, bei dem durch die■Erfindung eine effiziente un/ optimale Nutzung des Leistungsangebots des Arbeitsmotorf bei nur minimalen Anforderungen an das Urteilsvermögen und die Geschicklichkeit der Bedienungsperson sichergestellt wer-
den kann.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Hydrauliksystem, welches ein schnell arbeitendes und reagierendes,
.5 hydraulisch angetriebenes Arbeitsgerät dann sicherstellt, wenn der Antriebsmotor die erforderliche Leistung hierfür zur Verfugung stellen kann, wobei gleichzeitig der Anteil der Motorenleistung für den Fahrantrieb maxi— miert wird, wenn der Antriebsmotor nicht alle Leistungs-
"10 anforderunjen sowohl des Fahrantriebes als auch des Hydrauliksystems erfüllen kann.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform anhand der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 eine schaltbildliche Darstellung eines Hydrauliksystems eines erfindungsgemäßen Fahrzeugs und
Fig. 2 eine tibellenartige Darstellung der Förderleistung der einstellbaren Arbeitspumpe des Hydrauliksystems gemäß Fig» 1 bei. unterschiedlichen Kombinationen von Systemdruck und Motorendrehzahl.
In Fig. 1 ist mit 10 ein Antriebsmotor etwa in Form einer Brennkraftmaschine bezeichnet, welche einen üblichen Fahrzeugantrieb 12 zur Erzielung des gewünschten Trakt ions Vermögens 5, eine Konstant pumpe 14 und eine Pumpe 16 antreibt, die hinsichtlich ihrer Fördermenge bei gegebener Drehzahl einstellbar ist, beispielsweise eine Hubregulierung besitz':. Die Konstantpumpe 14 saugt Hydraulikflüssigkeit aus einem drucklosen Behälter oder Speicher 1 8 über e t.ne Leitung 20 an und fördert Hydraulikflüssigkeit unt sr Druck über eine Speiseleitung 22 zu einem hydraulischen Arbeitskreis 24. Der Arbeitskreis 24 kann von üblicher Bauart sein. Eine
g-
Leitung 28 verbindet die Saugseite der einstellbaren Pumpe 16 mit dem Speicher 18, während eine Leitung 30 die Druckseite der Pumpe 16 mit der Leitung 22 verbindet, so daß beide Arbeitspumpen 14 und 16 Hydraulikflüssigkeit unter Druck dem Arbeitskreis 24 zuführen können. Ein Rückschlagventil 32 ist in der Leitung 30 angeordnet und erlaubt eine Strömung ausschließlich von der Pumpe 16 in Richtung auf die Speiseleitung 22, während eine Rückströmung von der Arbeitspumpe 14 zur einstellbaren Pumpe 16 verhindert ists wenn letztere auf Nullförderung steht.
Die Fördereinstellung der einstellbaren Pumpe 16 wird durch ein Steuerteil 34 bestimmt, an dem eine Kolbenstange 36 eines Stell- oder Steuerzylinders 42 angelenkt ist. Der S teuer zylinder 42 -reist zur Betätigung der Kolbenstange 36 einen in einem Zylinderkörper 40 hin- und herbeweglichen Kolben 38 auf. Im Zylinderkörper 40 ist zwischen dessen Kolbenstangenende und dem Kolben 38 eine Druckfeder 43 eingesetzt, welche den Kolben 38 im Sinne einer Einzugsbewegung der Kolbenstange 36 beaufschlagt. Wenn der Steuerzylinder 38 in seiner voll eingezogenen Stellung steht, so hat das Steuerteil 34 die Pumpe 16 auf Maximalförderung gestellt.
Eine Steuerleitung 44 verbindet die Förderleitung 30 mit einem Anschluß eines Druckkompensationsventxles 46, welches als 4/2-Wegeventil ausgebildet'ist. Eine Druckfeder 48 belastet das Druckkompensationsventil 46 in die Stellung gemäß Fig. 1, aus der es mittels eines hydraulischen Steuerelementes 50 in die zweite Schaltstellung überführt werden kann, wenn der Druck im Steuerelement 50 eine die Druckkraft der Feder 48 übersteigende Druckkraft ergibt; das hydraulische Steuerelement 50 erhält Druck aus einer Zweigleitung 52 der Steuerleitung 44· Eine Rücklaufleitung 54 verbindet das Ventil 46 mit dem Speicher 18
über die Leitung 28. Ein Paar von Leitungen 53 und 56 verbindet die Anschlüsse an der gegenüberliegenden Seite des Ventils 46 mit einem von der Drehzahl des Antriebsmotors 10 aus steuerbaren Regelventil 60. Die Leitunger 54 und 56 stehen in beiden Schaltstellungen des Ventils 46 miteinander in Strömungsverbindung, während die Steuerleitungen 44 und 53 in der in Fig. ι veranschaulichten Sehaltstellung des Ventils 46 gegeneinander abgeschlossen sind, in der zweiten Schaltstellung jedoch miteinander in Verbindung stehen. ■
Das Regelventil 60 ist als 3/2-Wegeventil ausgebildet und mittels einer Feder 62 in die aus Fig. 1 ersiehtliehe Nullstellung belastet. Zu beiden Seiten des Regelventils 60 sind hydraulische Steuerelemente 64 und 66 vorgesehen, welche den Steuerkörper des Regelventils 60 zusätzlich zur Feder 62 gegensinnig belasten. Leitungen 68 und 70 verbinden die Steuerelemente 64 bzw. 66 mit der Speiseleitung 22 der Arbeitspumpe 14, die eine Drossel 72 etwa in Form einer konstanten Querschnittsverengung aufweist. Die Steuerleitung 70 ist in Strömungsrichtung vor und die Steuerleitung 68 in Strömungsrichtung hinter der Drossei 72 an die Speiseleitung 22 angeschlossen. Eine weitere .'3 teuer leitung 74 verbindet die den Leitungen 53 und 56 gegenüberliegenden Seite des Regelventil SO mit dem Steuerzylinder 42 und dient zu dessen Druckbeaufschlagung. Da die Arbeitspumpe 14 als Konstant pumpe ausgebildet ist, ist deren Förderleistung proportional zur Drehzahl des Antriebsmotors 10. Da weiterhin die Leitung 30 in Strömungsrichtung hinter der Drossel 72 in die Speiseleitung 22 mündet, ergibt die Strömung durch die Drossel 72 bzw. der Druckabfall über die Drossel 72 ein der Drehzahl des Antriebsmotors 10 anialoges Signal. Bei geringen Motorendrehzahlen ergibt sich somit eine energieärmere Strömung durch die Drossel 72 und demzufolge ein ge-.
IZ-UOO/
ringerer Druckabfall. In diesem Fall vermittelt die Steuerleitung 68 dem Steuerelement 64 einen Druck, der nicht wesentlich geringer ist als der mittels der Steuerleitung 70 dem Steuerelement 66 mitgeteilte Druck. Dann ist die Summe der Druckkräfte aus der Feder 62 und dem Steuerelement 64 größer als die Druckkraft des Steuerelementes' 66, welches nur geringfügig größeren Druck als das Steuerelement 64 ausübt, jedoch nicht durch die Feder 62 unterstützt, sondern von dieser gegensinnig beaufschlagt wird, so daß das Regelventil 60 in der in Fig. 1 veranschaulichten Nullstellung ist, in der eine Strömungsver-■ · bindung zwischen der Leitung 53 und der Steuerleitung 74 besteht, die Leitung 56 jedoch im Regelventil 60 blind endet. Bei höheren Motorendrehzahlen steigt der Druckabfall über die Drossel 72 an, so daß der Druck in der Steuerleitung 70 stärker steigt als derjenige in der Steuerleitung 68. Wenn bei einer gegebenen Motorendrehzahl die Druckkraft aus dem Druck im Steuerelement 66 die Summe der Druckkräfte aus dem ■ Druck im Steuerelement 64 sowie aus der voll komprimierten Druckfeder 62 übersteigt, so schaltet das Regelventil 60 in seine zweite Stellung, in der die Leitung 74 mit der Leitung 56 verbunden ist, und die Leitung 53 blind im Regelventil 60 endet. Unabhängig von der Stellung des Druckkompensationsventiles 46, welches stets eine Strömungsverbindung zwischen den Leitungen 54 und 56 gewährleistet, steht dann der Druckraum des SteuerZylinders 42 über die Leitungen 74, 56, 54 und 28 mit dem Speicher 18 in Verbindung, also immer dann, wenn infolge hoher Drehzahl des Antriebsmotors 10 das Regelventil 60 ir. der erläuterten Weise, aus seiner auch der Ausgangsstellung entsprechenden Nullstellung gegen die Kraft der Druckfeder 62 geschaltet worden ist. Ist der Steuerzylinder 42 durch Verbindung mit dem Speicher 18 drucklos, so kann die Feder 43 den Sceuerzylinder 72 voll einziehen und stellt somit das Steuerteil 34 auf Miximalförderung
der Pumpe 16. Somit ist erreicht, daß bei hoher Drehzahl des Antriebsmotors 10 die einstellbare Pumpe 16 stets auf Vollförderung steht, unabhängig davon, ob niedriger Systemdruck im Arbeitskreis 24 das Druckkompens at ions, ventil 46 in seinei veranschaulichten Nullstellung beläßt, oder aber hoher Systemdruck im Arbeitskreis 24 das Druckkompensationsventil 46 anhand des Steuerelementes 50 in seine andere Stellung geschaltet hat. Wenn die Drehzahl des Antriebsmotors
10' abfällt, so fällt damit auch der Druckabfall über die Drossel 72 ab und kehrt das Regelventil 60 in.seine veranschaulichte Ausgangsstellung zurück, in der die Leitung 74 mit der Leitung 53 in Verbindung steht und von der Rücklaufleitung 56 abgeschlossen ist.
Wenn dann im Arbeitskreis 24 geringer Systemdruck herrscht, so bleibt das Druckkompensationsventil 46 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Ausgangsstellung, in der die Steuerleitung 44 gegen die Leitung 53 abgeschlossen ist. Da somit der Steuerzylinder 42 trotz der am Regelventil 60 hergestellten Verbindung zwischen den Leitungen 53 und 74 nicht unter Druck gesetzt werden kann, da die Leitung 53 mittels des Druckkompensationsventiles 46 noch von der unter Druck stehenden Steuerleitung 44 abgetrennt ist, hält die Feder 44 die Pumpe 16 auf Vollförderung. Steigt jedoch der Systemdruck im Arbeitskreis 24 an, so erfolgt die Schaltung des Druckkompensationsventiles 46 mittels des Steuerelementes 50 gegen die Kraft der Feder 48, so daß die Strömungsverbindung ■ zwischen der Steuerleitung 44 und der Leitung 53 hergestellt wird und in der veranschaulichten Ausgangsstellung des Regelventiles 60 eine Druckbeaufschlagung des Steuerzylinders 42 erfolgt; dadurch kann der Steuerzylinder 42 unter Kompression der Feder 43 die Pumpe 16 auf Nullförderung zurücknehmen.
Die Arbeitsweise der beiden Ventile 46 und 60 ist anhand der Tabelle in Fig. 2 veranschaulicht. In der
Tabelle gemäß Fig. 2 ist der Systc-mdruck im Arbeitskreis 24 unter der Drehzahl des Antriebsmotor 10 aufgetragen. Wie sich aus der oberen Zeile der Tabelle ergibt, wird die Pumpe-16 bei niedrigen Systemdrücken 5. . unabhängig von der Motorendrehzahl auf Vollförderung gehalten. Wie die rechte Spalte der Tabelle veranschaulicht, wird die Pumpe 16 weiterhin bei hohen Motorendrehzahlen unabhängig vom Systemdruck ebenfalls auf Vollförderung gehalten. Die linke Spalte und die untere Zeile der Tabelle veranschaulichen, daß die Pumpe 16 nur dann auf Nullförderung zurückgenommen wird, wenn gleichzeitig sowohl geringe Motorendrehzahl, als auch hoher Systemdruck vorliegen. Dies zeigt, daß eine Belastung des Hydraulikantriebes, die zu
•15 hohem Systemdruck führt, der über das Steuerelement das Druckkompensationsventil 46 schaltet, alleine noch nicht ausreicht, um zu einer Rücknahme der Pumpe 16 auf Nullförderung zu führen. Ebenso reicht auch eine Verminderung der Maschinendrehzahl, wenn etwa die Bedienungsperson absichtlich weniger Gas gibt, nicht alleine aus, um zu einer Rückstellung der Pumpe 16 auf Nullförderung zu führen, da bei unverändert niedrigem Systemdruck die Druckbeaufschlagung des Steuerzylinders 42 trotz Durchlaß durch, das Regelventil 60 noch am Druckkompensationsventil 46 abgeschlossen ist. Nur dann, wenn die Belastung durch den Hydraulikantrieb oder Arbeitskreis 24 und die Belastung durch den Fahrantrieb 12 zusammenwirken, um die Drehzahl des Antriebsmotors 10 abzusenken und ihn abzuwürgen drohen, erfolgt die Rücknahme der Pumpe 16 auf Nullförderung, um die Belastung des Antriebsmotors 10 durch den Hydraulikantrieb oder Arbeitskreis 24 zu vermindern.
Die Ventile 46 und 60 können Schnappventile sein, also nur zwischen ihren beiden Schaltendstellungen hin- und herschnappen und lediglich in diesen stehen, jedoch ist es bevorzugt, wenn die Ventile 46 und 60 zwi- ■ sehen ihren Schaltendstellungen 2,wischens teilung en be-
sitzen, in denen eine allmähliche Auf- und Zusteuerung der entsprechenden Anschlüsse erfolgt. Eine solche Zumeßcharakteristik zwischen den einzelnen Anschlüssen ermöglicht einen allmählichen Übergang der Pumpe 16 zwischen Vollförderung und Nullförderung und vermeidet einen plötzlichen Wechsel in der Geschwindigkeit oder dem Ansprechverhalten des Hydraulikantriebs, für den die Pumpe 16 einen Teil der Energie über die Leitung 30 liefert.
Bezüglich Einzelheiten und Weiterbildungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung wird ausdrücklich Bezug genommen auf die parallelen deutschen Patentanmeldungen der Anmelderin vom gleichen Tage mit dem Titel "Hydraulisches Antriebssystem für Arbeitsfunktionen eines Arbeitüfahrzeugs" bzw. "Riegeleinrichtung für eine Pumpe mit einstellbarer Fördermenge", wobei aus der erstgenannten Anmeldung beispielsweise weitere Einzelheiten bezüglich des Arbeitskreises 24 ,und aus der zweitgenannten Anmeldung beispielsweise Einzelheiten über Aufbau und Funktionsweise des Regelventils 60 entnommen werden können.
Wie die vorstehende Beschreibung zeigt, ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern sind vielfache Abwandlungen, und Abänderungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zn verlassen»
Leerseite

Claims (1)

  1. Pat entansprüche
    Fahrzeug mit einem Antriebsmotor für den Fahrzeugantrieb sovie für eine Xonstantpumpe und' eine Pumpe mit bei gegebener Drehzahl einstellbarer Fördermenge ali Arteitspumpen für einen Hydraulikantrieb, gekennzeichnet durch eine Regelschaltung (ventile 46, 60) i.ur Einstellung der Förderung der einstellbaren Punpe (16) in Abhängigkeit sowohl vom Systemdruck des Hydraulikantriebs (Arbeitskreis 24) als auch der Drehzahl des Antriebsmotors (10).
    Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelschaltung (Ventile 46, 60) die einstellbare Pumpe (16) auf Vollförderung hält, soweit nicht gleichzeitig geringe Drehzahl des Antriebsmotors (10) und hoher Systemdruck im Hydraulikantrieb (Arbeitskreis 24) auftritt.
    Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (46, 60) die einstellbare Pumpe (16) nur dann auf Nullförderung zurücknimmt, wenn gleichzeitig geringe Drehzahl des Antriebsmotors (10) und hoher Systemdruck im Hydraulikantrieb (Arbeitskreis 24) vorliegen.
    BÜRO 6370 OBERURSEL* UNDENSTRASSE 10 TEL. 06171/56849 TELEX 4186343 real d
    BÜRO 8050 FREISING* SCHNEGGSTRASSE 3-5 TEL. 08161/62091 TELEX 526547 pawa il
    ZWEIGBURO 83flu PASSAI.' UIBWIGSTRASSH 2 THL. 0851/36616
    4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung ein auf die Drehzahl des Antriebsmotors (10) ansprechendes Regelventil (60) aufweist, welches bei niedriger Motorendrehzahl ein Signal erzeugt, weiterhin ein auf den Systemdruck im Hydraulikantrieb (Arbeitskreis 24) ansprechendes Ventil (46) aufweist, welches ein Signal bei hohem Systemdruck erzeugt, wobei die beiden Ventile (46, 60) das Signal des je-' weils anderen Ventiles blockieren,, soweit das be- · trachtete Ventil nicht auch sein genanntes Signal erzeugt, und schließlich einen Steuerzylinder (42) zur Rücknahme der einstellbaren Pumpe (16) auf Nullförderung bei Eingang eines Signales von den _ Ventilen (46, 60) aufweist.
    5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ■ gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung einen Steuerzylinder (42) zur Rücknahme der einstellbaren Pumpe (16) auf Nullförderung, eine den Steuerzylinder (42) mit der Druckseite einer der Pumpen (14 bzw. 16) verbindende Leitung (74, 53, 44, 30) und in dieser Leitung in Reihe angeordnete, auf die Motorendrehzahl bzw. den Systemdruck im Hydraulik-■ antrieb (Arbeitskreis 24) ansprechende Ventile (46 bzw. 60) aufweist, wobei das auf die Motorendrehzahl ansprechende Ventil (60) die .Leitung (53* 74)" nur bei niedriger Motorendrehzahl freigibt und das auf den Systemdruck im Hydraulikantrieb (Arbeitskreis 24) ansprechende Ventil (46) die Leitung (44, 53) nur bei hohem Systemdruck freigibt.
    6. Fahrzeug nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Speiseleitung (22) der Konstantpumpe (14) eine Drossel (72) angeordnet ist, und daß der zu beiden Seiten der Drossel (72) herrschende Druck in der Speiseleitung (22) über Steuerleitungen (68, 70) den gegenüberliegenden
    Seiten des Steuerkörpers des auf die Drehzahl des Antrxebsmotors (10) ansprechenden Ventils (60) zuführbar ist.
DE19813120937 1980-05-27 1981-05-26 Hydraulische logikschaltung fuer eine pumpe mit einstellbarer foerdermenge Withdrawn DE3120937A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US06/153,118 US4382485A (en) 1980-05-27 1980-05-27 Hydraulic logic control for variable displacement pump

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DE3120937A1 true DE3120937A1 (de) 1982-04-22

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US (1) US4382485A (de)
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