DE2338376C2 - Verbindung eines kippbaren metallurgischen Gefäßes mit einem Tragkörper - Google Patents
Verbindung eines kippbaren metallurgischen Gefäßes mit einem TragkörperInfo
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Description
Die Erfindung betrifft die Verbindung eines kippbaren metallurgischen Gefäßes, insbesondere Konverter,
mit einem mit Abstand vom Gefäß angeordneten
Tragkörper, welcher mittels Kippzapfen in einer
Stützeinrichtung gelagert ist
Es ist bereits eine Tragringlagerung für ein metallurgisches Schmelzgefäß bekannt, bei welcher der kippbar
gelagerte Tragring das Gefäß mit Abstand umgibt Als Kraftübertragungselemente dienen im Tragring befestigte Stäbe, welche in radial verlaufende Führungen der
oberhalb des Tragringes befindlichen Pratzen und der Tragring-Bodenplatte eingreifen (Deutsche Auslegeschrift 1433 501). Die die Verbindung zwischen dem
Tragring und den Pratzen bildenden Stäbe sind dabei vorzugsweise in Gewindestücke im oberen Bereich des
Tragringes eingeschraubt und über Muttern an den unterhalb des Tragringes angeordneten Pratzen gehalten.
Bei einer anderen ebenfalls aus der genannten Auslegeschrift bekannten Tragringlagerung wird die
axial und radial bewegliche Verbindung zwischen dem Tragring und den Pratzen des Schmelzgefäöes durch in
den Tragring einschraubbare Stäbe und die axial unbewegliche und radial begrenzt bewegliche Verbindung durch unterhalb des Tragringes angeordnete
Stäbe gebildet, welche mittels Kugelgelenken im Tragring und an den Pratzen befestigt sind.
Die radial verlaufenden Führungen in den Pratzen und im Tragring bestehen dabei aus Laiiglöchern.
Aus der deutschen Auslegeschrif1. 19 03 797 ist ein
metallurgisches Gefäß bekannt welches an einer Stirnseite des zugehörigen Tragringes mit einem am
Gefäß umlaufenden Ring versehen ist der die Gefäßwandung und den Tragring kraftschlüssig verbindet An der gegenüberliegenden Stirnseite des Tragringes sind Konsolen befestigt von denen dehnbare
Zugglieder zu an der Gefäßwandung befestigten weiteren Konsolen verlaufen.
Die Achsen der Zugglieder, die paarweise angeordnet sind, verlaufen vorzugsweise schräg zur Kippebene des
Gefäßes.
19 30 791 eine Befestigung für .vsrmgängige Gefäße
beschrieben, welche zentrisch mit Abstand zum
aufeinander senkrecht stehenden Projektionsebenen
verlaufen, verspannt sind. Die am Gefäß angeschlosse
nen Zugelemente verlaufen dabei schräg zur Kippachse
und schräg zur Gefäßlängsachse vom Gefäß zum
Tragring.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindung für kippbare metallurgische Gefäße zu
so schaffen, welche auch Großkonverter geeignet und spielfrei sowie statisch bestimmt ist. Die Verbindung soll
darüber hinaus so beschaffen sein, daß die Kühlwirkung des natürlichen Luftstromes zwischen der Gefäßaußenwand und dem zugehörigen Tragkörper voll ausgenutzt
wird.
Die Verbindung soll weiterhin bei Verwendung einer
möglichst geringen Anzahl von Verbindungseinheiten zwischen dem Gefäß und dem Tragkörper den
Tragkörper möglichst wenig belasten und in der Lage sein, die unterschiedlichen Wärmeausdehnungen zwischen den beiden miteinander zu verbindenden Teilen
zu kompensieren. Trotz der Berücksichtigung der Wärmebewegungen zwischen dem Gefäß und dem
Tragkörper soll der Nachteil zu großer Elastizität der μ Zugelemente bekannter Konverterbefestigungen vermieden werden.
Nach der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß nur im Bereich der durch die Achse
der Kippzapfen und der Gefäßachse festgelegten Ebenen zwei Gruppen von Verbindungseinheiten aus je
mehreren auf beide Seiten des Gefäßes verteilten Einzelverbindungsstellen zwischen dem Gefäß und dem
Tragkörper vorgesehen sind, wobei die eine Gruppe von Verbindungseinheiten — deren Einzelverbindungsstellen
das Gefäß über Gelenkpunkte mit dem Tragkörper verbinden — nur die Lastkomponente des
Gefäßes in Richtung der Gefäßachse überträgt, während die zweite Gruppe von Verbindungseinheiten
über Anlageflächen neben der zur Gefäßachse senkrechten
Lastkomponente das vom Gefäß ausgeübte Kippmoment überträgt
je nach Kipplage des Gefäßes wird die eine oder die
andere der beiden vorgesehenen Gruppen zur Lastübertragung vom Gefäß auf den Tragkörper herangezogen.
Die mit Gelenkpunkten versehenen Verbindungseinheiten
sind dabei vorwiegend in der Blasstellung, d.h. in der eigentlichen Betriebsstellung des
Gefäßes wirksam; sie verlieren bei zunehmender Neigung des Gefäßes um seine Kippachse immer mehr
ihre Wirksamkeit, um bei Korizontailage des Gefäßes
schließlich nahezu unbelastet zu sein.
Bei einer bevorzugten Ausführung des Erfmdungsgegenstandes
sind die Bauelemente der ersten Gruppe — die aus zwei sich bezüglich des Gefäßes gegenüberliegenden
Verbindungseinheiten besteht — über einen Drehpunkt bzw. über zwei Drehpunkte aneinander
befestigt
Vorzugsweise besteht die eine Verbindungseinheit aus einem am Tragkörper befestigten Nocken, welcher
zwischen zwei am Gefäß befestigten Kragarmen angeordnet ist; die andere Verbindungseinheit der
ersten Gruppe besteht aus einem am Gefäß und zwei am Tragkörper befestigten Nocken, welche unter
Zwischenschaltung einer Pendelstütze miteinander verbunden sind.
In Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes bilden die Bauelemente der zweiten Gruppe drei Kraftübertragungsstellen,
welche aus jeweils zwei Pratzen bestehen, auf denen sich seitlich, d. h. senkrecht zu der durch die
Kippzapfen- und Gefäßachse festgelegten Ebene, je ein Nocken abstützt Die Pratzen sind dabei vorzugsweise
am Gefäß befestigt, während die Nocken Bestandteil des Tragkörpers sind.
Zwei der Kraftübertragungsstellen — die oberhalb und unterhalb der Ebene des Tragkörpers liegen — und
die Pendelstützen-Verbindung sind dabei vorzugsweise auf verschiedenen Seiten des Gefäßes angeordnet
Die zweite Gruppe der Verbindungseinheiten nimmt die vom Gefäß ausgeübten Kippmomente überhaupt
sowie mit zunehmender Gefäßneigung in wachsendem Ausmaß auch die vom Gefäß herrührenden Lasten auf;
bei Horizontallage der Gefäßachse ist das Maximum dieses Lastenanteils erreicht
Bei senkrechter Gefäßstellung hat die zweite Gruppe der Verbindungseinheiten lediglich stabilisierende Wirkung;
sie tritt nur während der Beschleunigungsphase der Kippbewegung zur Überleitung der Beschleunigungsmomente
in Erscheinung.
Die bei der Blasstellung eindeutige Zweipunktverbindung des Gefäßes geht bei steigender Gefäßneigung in
eine Mehrpunktverbindung über, welche immer eindeutig statisch bestimmte Einzelkräfte aufweist.
Bei einer anderen bevorzugten Ausgestaltung des to
Erfindungsgegetistandes besteht die zweite Gruppe der
Verbindungseinheiten aus vorgespannten seil- oder bandartigen Halteeleisienten, welche das Gefäß halbseitig
zumindest auf der der ersten Gruppe gegenüberliegenden Seite des Tragkörpers umschlingen und deren
Enden über einstellbare Gewindebolzen an Fühcungsbuchsen
des Tragkörpers befestigt sind.
Der Erfindungsgegenstand wird nachfolgend anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
eingehend erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Ansicht eines Konverters mit Blickrichtung
auf die Seitenflächen der Kippzapfen des zugehörigen Tragringes,
F i g. 2 die Ansicht des Konverters mit Blickrichtung auf den linksseitigen Kippzapfen,
F i g. 3 eine Draufsicht des Konverters nach F i g. 2,
F i g. 4 eine Ansicht des Konverters mit Blickrichtung auf den rechtsseitigen Kippzapfen (ohne Antriebszahnrad),
Fig.5 eine Ansicht des Konverters und des
Tragringes entsprechend F i g. 2 (ohne Verbindungseinheiten) unter einem Kippwinkel von etwa 30°,
F i g. 6 eine Draufsicht des Konverters mit oberhalb des Tragringes angeordneten r,:-'A- oder bandartigen
Halteelementen und
F i g. 7 als Einzelheit eine Einrichtung zur Führung der
Halteelemente.
Das Konvertergefäß 1 ist über zwei Gruppen von Verbindungseinheiten mit dem als Tragring ausgebildeten
Tragkörper 2 verbunden, der über Kippzapfen 3 in Lagern 4 gehalten und gemeinsam mit dem Konvertergefäß
1 mittels eines Zahnrades 5 kippbar ist
Die erste Gruppe der Verbinducgseinheiten, welche bei lotrechter Stellung des Konvertergefäßes 1 allein
wirksam ist besteht aus einer mittels eines Bolzens 6 hergestellten gelenkigen Verbindung zwischen dem
Gefäß 1 und dem Tragring 2. Der Bolzen ist einerseits in einem am Tragring befestigten Nocken 7 und
andererseits in zwei seitlich des Nockens 7 angeordneten Kragarmen 8 des Gefäßes spielfrei gelagert
Die erste Gruppe der Verbindungseinheiten besieht weiterhin aus einer auf der gegenüberliegei-den Seite
des Gefäßes angeordneten Pendelstützen-Verbindung. Die Pendelstütze 9 ist dabei über einen Bolzen 10 mit
Einern gabelförmigen Nocken 11 des Tragringes 2
spielfrei gelenkig verbunden. Das gegenüber dem Tragring bewegliche Ende der Pendelstütze 9 steht über
einen Bolzen 12 mit zwei am Gefäß 1 befestigten Nocken 13 in Verbindung.
Die gelenkige Befestigung des Gefäßes 1 am Tragring 2 ermöglicht ein freies Ausdehnen des hoch erhitzten
Gefäßes gegenüber dem weniger hoch erhitzten Tragring. Die Lagerung der Bolzen 6, 10 und 12 im
Nocken 7 bzw. in der Pendelstütze 9 erfolgt über kugelbewegliche, handelsübliche Gelenklager, die nicht
besonders dargestellt sind. Durch diese wird die Entstehung von Klemmungen und die Einwirkung
zusätzlicher Momente auf die Befestigungsstellen und damit das Auftreten von Verformungen sowohl am
Gefäß als auch am Tragring vermieden.
Die zweite Gruppe der Verbindungseinheiten, welcher die Aufgabe zufällt, das jeweilige Kippmoment des
Gefäßes sowie einen Anteil der Gefäßlast auf den Tragring überzuleiten, besteht jeweils aus zwei am
Gefäß befestigten Pratzen, die an den zugehörigen Nocken des Tragringes seitlich anliegen und spielfrei
gleiten. Auf der der Antriebsseite gegenüberliegenden Seite des Gefäßes 1 sind unterhalb des Tragringes 2
Pratzen 14,15 unci oberhalb des Tragringes Pratzen 16,
17 angeordnet, in deren Zwischenraum am Tragring befestigte Nocken 7 bzw. 18 eingreifen.-
Auf der Antriebsseite sind unterhalb des Tragringes Pratzen 19, 20 am Gefäß befestigt, zwischen denen der
Nocken 11 angeordnet ist.
In Fig. 5 sind die vom Gefäß 1 auf den Tragring 2
ausgeübten Kräfte und Momente bei einem Kippwinkel λ von etwa 30" zwischen der Kippachse 21 und der
Gefäßachse 22 dargestellt.
Dabei ist Q die im Abstand a außermittig von der Kippachse 21 angreifende Gefäßlast und Q' die in der
Kippachse angreifende Gefäßlast.
Die Kraft Q' muß durch die Verbindungseinheiten vom Gefäß 1 auf den Tragring 2 übertragen werden, und
zwar so. daß die Komponente L-Q- cos λ gleichmäßig
aufgeteilt wird. Die Übertragung erfolgt auf der einen Seite des Gefäßes über die Kragarme 8. den
Bolzen 6 und den Nocken 7, auf der anderen Seite über die Nocken 13. den Bolzen 12. die Pendelstütze 9. den
Bolzen 10 und den Nocken 11 vom Gefäß 1 auf den Tragring 2.
gekippter Lage gedacht — ist die Kontakistelle
zwischen den Pratzen 16, 17 mit den Nocken 18 mit A und jene zwischen den Pratzen 14,15 mit dem Nocken 7
mit B bezeichnet. Die Kontaktstelle zwischen den Pratzen 19, 20 mit dem Nocken Il ist mit Cbezeichnet.
Die Komponente N= Q' ■ sin α wird — gleichmäßig
aufgeteilt — über die Kontaktstellen A und C vom Gefäß 1 auf den Tragring 2 übertragen. Die Verbindungslinie
23 zwischen A und C berührt dabei den Angriffspunkt der Kraft Q'.
Das Kippmoment Q ■ a wird an den Kontaktstellen A
und B vom Gefäß 1 auf den Tragring 2 übertragen.
Die Anordnung der Lagerung des Bolzens 6 und der Pendelstütze 9 wird zweckmäßigerweise so gewählt,
daß durch unterschiedliche Wärmeausdehnung hervorgerufene Verformungen des Gefäßes gegenüber dem
Tragring so ausgeglichen werden, daß eine möglichst geringe Lageveränderung der genannten Bauelemente
gewährleistet ist.
Durch die Wahl entsprechender Passungen für die Bolzen 6, 10 und 12 und die zugehörigen Aufnahmebohrungen
kann — unabhängig von unterschiedlichen Wärmedehnungen — ein hohes Maß an Spielfreiheit
erreicht werden.
Fig. 6 stellt eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, durch welche das in Folge
unterschiedlicher Wärmedehnung an den Kontaktstellen/4,
öund Cauftretende Spiel vermieden wird.
Die zweite Gruppe von Verbindungseinheiten besteht dabei aus Seilen 24 und 25, welche mit einer
Weicheisen-Seele versehen sind und an deren jeweiligem Ende ein Gewindebolzen 26, 27 bzw. 28, 29
befestigt ist.
Die Seile — die ober- und unterhalb des Tragringes 2 angeordnet sind — umspannen halbkreisförmig das
ίο Konvertergefäß 1, wobei die Gewindebolzen in
entsprechenden Bohrungen der am Tragring befestigten Führungsbuchsen 30 geführt sind. Die Vorspannung
der Seile kann mittels an den Führungsbuchsen anliegender Muttern 31 eingestellt werden.
ι i Die Seile können vorzugsweise auch einen Flachquerschnitt
aufweisen. In F i g. 7 ist schematisch eine Einrichtung dargestellt, durch welche das seitliche
Abgleiten der Seile von der Gefäßwand verhindert werden soll. Die Einrichtung besteht aus muldenförmin:»»»n 71 „n/l 1*i ».al^U«. nn Aar ,Λ, Iiß? H'.VS "d jJüS
Gefäßes 1 angeschweißt sind. Der nach außen gerichtete Abschnitt der Rinnen entspricht dabei in
etwa dem Querschnitt der in diese eingelegten Seile 24 und 25.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die thermisch hoch beanspruchten
Zonen des Gefäßes (Übergang vom zylindrischen Manteiteil in den Konverterhut) weitgehend nicht als
Anschlußstellen für Verbindungselemente benutzt werden. Durch Verwendung kugelbeweglicher Gelenklager
oder seilartiger Verbindungen wird eine eindeutige Kraftübertragung ohne Klemmung zwischen den
miteinander in Verbindung stehenden Teilen erzielt. Die Notwendigkeit einer Bearbeitung der Großbauteile des
Gefäßes sowie des Tragringes entfällt.
Ein weiterer Vorteil der seilartigen Verbindung des Konverters mit dem zugehörigen Tragkörper besteht
darin, daß die genannten Halteelemente eine Reifenwirkung haben und somit geringere Gefäßwandstärken
gewählt werden können. Gleichzeitig wird durch diese Anordnung der Ein- und Ausbau des Gefäßes aus dem
Tragkörper erleichtert.
Zusätzlich ermöglicht die seilartige Verbindung auch während des Betriebes des Konverters ein Nachstellen
der Vorspannung.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verbindung eines kippbaren metallurgischen Gefäßes, insbesondere Konverter, mit einem mit
Abstand vom Gefäß angeordneten Tragkörper, welcher mittels Kippzapfen in einer Stützeinrichtung gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß nur im Bereich der durch die Achse der Kippzapfen (3) und der Gefäßachse (22) festgelegten
Ebene zwei Gruppen von Verbindungseinheiten aus je mehreren auf beiden Seiten des Gefäßes (1)
verteilten Einzelverbindungsstellen zwischen dem Gefäß (1) und dem Tragkörper (2) vorgesehen sind,
wobei die eine Gruppe von Verbindungseinheiten — deren Einzelverbindungsstellen das Gefäß über
Gelenkpunkte (6, 1O1 12) mit dem Tragkörper (2) verbinden — nur die Lastkomponente des Gefäßes
(1) in Richtung der Gefäßachse (22) überträgt, während die zweite Gruppe von Verbindungseinheiten über Anlageflächen neben der zur Gefäßachse
(22) senkrechten Lastkomponente das vom Gefäß (1) ausgeübte Kippmoment überträgt.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente der ersten Gruppe —
die aus zwei sich bezüglich des Gefäßes (1) gegenüberliegenden Verbindungseinheiten besteht
— über einen Drehpunkt (6) bzw. über zwei Drehpunkte (10,12) aneinander befestigt sind.
3. Verbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Verbindungseinheit aus einem
am Tragkörper (2) befestigten Nocken (7) besteht, welcher Aschen zwei am Gefäß befestigten
Kragarmen (8) angeordnet ist, und die andere Verbindungseinheit aus einem am Gefäß (1) und
zwei am Tragkörper (2) befestigten Nocken (13 bzw. 11) besteht, welche unter Zwischenschaltung einer
Pendelstütze (9) miteinander verbunden sind.
4. Verbindung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente der
zweiten Gruppe drei Kraftübertragungsstellen (A, B und C) bilden, welche aus jeweils zwei Pratzen (16,
17; 14, 15; 19, 20) bestehen, auf denen sich seitlich, d. h. senkrecht zu der durch die Kippzapfen- end
Gefäßachse festgelegten Ebene, je ein Nocken (18 bzw. 7 bzw. 11) abstützt.
5. Verbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der Kraftübertragungsstellen (A,
B) — die oberhalb und unterhalb der Ebene des Tragkörpers (2) liegen — und die Pendelstützen-Verbindung auf verschiedenen Seiten des Gefäßes
(1) angeordnet sind.
6. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Gruppe aus vorgespannten seil- oder bandartigen Halteelementen (24,25) besteht, welche
das Gefäß (1) halbseitig (zumindest auf der der ersten Gruppe gegenüberliegenden Seite des Tragkörpers (2)) umschlingen und deren Enden über
einstellbare Gewindebolzen (26, 27, 28, 29) an Führungsbuchsen (30) des Tragkörpers (2) befestigt
sind.
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Legal Events
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| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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| 8366 | Restricted maintained after opposition proceedings | ||
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