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DE2328815A1 - Verfahren zur herstellung eines keramikkoerpers - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines keramikkoerpers

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Publication number
DE2328815A1
DE2328815A1 DE19732328815 DE2328815A DE2328815A1 DE 2328815 A1 DE2328815 A1 DE 2328815A1 DE 19732328815 DE19732328815 DE 19732328815 DE 2328815 A DE2328815 A DE 2328815A DE 2328815 A1 DE2328815 A1 DE 2328815A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
layers
auxiliary
quasi
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732328815
Other languages
English (en)
Other versions
DE2328815B2 (de
DE2328815C3 (de
Inventor
Bernd Houpert
Franz Josef Dr Rohr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, BBC Brown Boveri AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority to DE19732328815 priority Critical patent/DE2328815C3/de
Publication of DE2328815A1 publication Critical patent/DE2328815A1/de
Publication of DE2328815B2 publication Critical patent/DE2328815B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2328815C3 publication Critical patent/DE2328815C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/02Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
    • B28B3/10Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form each charge of material being compressed against previously formed body
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
  • Fuel Cell (AREA)

Description

BROWN, BOVERI* CIB .. . . ,_„,_. Ί .„_
Aktiengesellschaft I-Kmmeim, aen 18. f-ici 1973
PAT-Dr.Sc/Ht Mp.-Nr. 577/73
Vorführen zur Herstellung eines Kerpmikkörpers
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Keramikkörpers mit mindestens zwei Schichten unterschiedlicher Porosität, wobei pulverförmiges Material unter Zusatz von Hilfsstoffen kaltverpreßt und anschließend bei erhöhten Temperaturen gesintert v/ird. Solche mehrschichtigen Keramikkörper v/erden insbesondere als nichtleitende oder durch Iletallisierung leitend gemachte Bauelemente, sowie als Festelektrolyten in der Elektrotechnik und Elektroni k benötigt.
Bisher Y/urdcn solche Keramikkörper hergestellt durch Teilimprägnierung eines vorgefertigten Körpers bestimmter Porosität oder durch nachträgliches Aufsinten einer relativ porösen Schicht auf einen vorgefertigten dichteren Keramikkörper.
Hauptnachteil dieser bekennten Verfahren ist die Notwendigkeit mindestens zweier Sintervorgänge. Ein v/eiterer Nachteil ist beim erstgenannten Verfahren die ungenaue Dimensionierung der durch Imprägnierung verdichteten Schicht. Das zweitgenannte Verfahren v/eist den Nachteil einer schlechten Haftung der nachträglich aufgebrachten Sinterschicht auf.
409882/0041
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und einen Keramikkörper zu schaffen, der sich ohne großen Aufwand in einem Sintervorgang herstellen läßt und dessen Dincnsionierung und Formstabilität leicht
ren
zu realisleyist. Insbesondere soll auch die Herstellung von Körpern mit mehr als zwei Schichten verschiedener Dichte und KöErpern mit Oberflächenstrukturen ermöglicht v/erden.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genennten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine erste Schicht durch Einbringen geeigneter Pulver in eine quasiisostatische Preßform durch Vorpressen stabilisiert wird, wonach-gegebenenfalls unter Ausnutzung des nach Entlastung der Preßform entstehenden Spaltes-mindestens eine v/eitere Schicht anderer Dichte in gleicher V/eise gebildet und stabilisiert v/ird, worauf der vorgepreßte Mehrschichtkörper unter erhöhten Druck verpreßt wird.
Als eine wesentliche Weiterbildung der Erfindung sei
betont, daß die unterschiedliche Porosität der Schichten ganz /Oder v/eitgehend
jcLurch einen unterschiedlichen Gehalt eines leichtverdampf- bzw. zersetzbaren Hilfsstoffes in Pulverform erzielt werden kann. Dafür haben sich als besonders vorteilhaft einige Amoniuinverbindungen erwiesen. Insbesondere empfehlen sich
409882/0041
ohne Rückstand verdamp&are organische und anorganische Ammoniumsalze, wie Aramoniumchlorid und Ammoniumoxalat. Als ganz besonders vorteilhaft erwies sich unerwarteter-weise Ammoniumbicarbonat, das zwar als Porositätsbildner bei anderen Verfahren schon bekanntgeworden ist, das sich aber überraschenderweise als zugleich sehr wertvolles Preßhilfsmittel im Sinne eines Druckausgleiches und damit, einer gleichmäßigeren Verdichtung bewährt hat. In der Verwendung von Ammoniumbikarbonat zur Herstellung von Keramikkörpern mit Schichten unterschiedlicher Porosität wird ein eigenständiger Gedanke erblickt. Zur Erzeugung dichter Schichten empfehlen sich im allgemeinen 1 bis 10 Gew.-So, insbesondere 2-5 Gew.-5-0, zur Erzeugung poröser Schichten 10 bis 50 Gew.-% Ammoniumbikarbonat, wobei diese Gewichtsangaben je nach Art und Teilchengröße des Ausgangspulvers noch über die angegebenen Grenzen hinaus variiert v/erden können.
Zur Ausbildung von Keramikkörpern mit Oberflächenstruktur kann vorteilhafterweise eine zusätzliche Strukturmatrize in die quasi-isostatische Preßform eingelegt werden, z.B. ein Drahtgewebe zur Erzeugung eines Oberflächenrasters oder ein Spiralband aus Draht. Nach dem Vorpressen wird die eingelegte Zusatzmatritze entfernt, und es empfiehlt sich, zur Stabilisierung der eingeprägten Struktur diese mit einer pulverförmigen Schicht des Hilfsstoffes, z.B. Ammoniumbikarbonat, zu bedecken, worauf dann anschließend quasi-isostatisch unter erhöhtem Druck nachverdichtet werden kann, ohne die Struktur zu zerstören.
409882/0041
Erfindungsgemäß v/erden beim Vorpressen verhältnismäßig geringe Drücke aufgewcndt, die eigentliche Endpressung bed erhöhtemDruck, die normalerweise in derselben quasiisostatischen Preßform erfolgen kann, liegt dann im sllgemeinen bei etwa 1 bis 3 t/cm . Je nach dem Ausgrngspulver
»ein
wird sich1 Verhältnis von Vorpreßdruck zu erhöhtem Druck von etwa 1 : 5 bis 1 : 20 empfehlen. Der die Porosität verursachende Hilfsstoff sollte im allgemeinen bei milden Bedingungen vor dem eigentlichen Sinterprozeß ausgetrieben werden. Im Felle von Amoniumbikarbonat empfehlen sich Temperaturen zwischen etwa 120 und 2000C. Soweit dichte Schichten erzeugt werden sollen, bei denen man mit geringen Zusätzen an Hilfsstoff arbeitet, empfiehlt sich gegebenenfalls ein Abdampfen bei Unterdruck.
Unter quasi-isostatischem Pressen im Rahmen der Erfindung wird hier die Verwendung gummielastischer Hilfsmatritzen u. dgl verstanden, die ihrerseits wiederum in eine übliche Metallpreßform eingepaßt sein können. Solche gummielcstischen Preßformen können je nach Wunsch ausgebildet sein für die Herstellung flacher Scheiben Voll- und Hohlzylinder, rohrförmige und konische Körper, Ringe sowie andere verhältnismäßig einfach geformte Teile, wie sie insbesondere als Baufür
elemente oder Zwischenprodukte^ die Elektronik benötigt v/erden.
403882/0041
Ein besonderes Anwendungsgebiet für nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte keramische Körper sind Festelektrolyte für Brennstoffzellen und Hochtemperaturakkumulatoren auf Basis von Zirkondioxyd und Aluminiumoxyd. Ein anderes Anwendungsgebiet ist die Herstellung von metallbeschichteten Kiramikteilen für elektronische Kleinbauelemente. Hier wird häufig auf eine dichtgesinterte, die Stabilität gewährleistende Schicht eine porösere Schicht aufgebracht, die ihrerseits eine besonders gute und temperaturschock-unempfLndliche Haftung der.aufzubringenden metallischen Kontaktschicht gewährleistet.
Schließlich läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren auch auf metallkeramische Verbundkörper ausdehnen.
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Claims (7)

rc öen 10. Mai 1973 PAT-Dr. Gc/ί it Mp.-Nr. 577/75 Patentansprüche
1.^erfahren zur Herstellung eines Keramikkörpers mit mindestens zv/ei Schichten unterschiedlicher Porosität, wobei pulverförmiges Material unter Zusatz von Hiifsstoffen kaltverpreßt und anschließend bei erhöhten Temperaturen gesintert wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Schicht durch Einbringen geeigneter Pulver in eine quasiisostatische Preßform durch Vorpressen stabilisiert wird, wonach, gegebenenfalls unter Ausnutzung des nach Entlastung der Preßform entstehenden Spaltes, mindestens eine weitere Schicht anderer Dichte in gleicher Weise gebildet und stabilisiert wird, worauf der vorgepreßte Mehrschichtkörper.unter erhöhtem Druck verpreßt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedliche Porosität der Schichten durch einen unterschiedlichen Gehalt eines leichtverdampf- bzw. zersetzbaren Hilfsstoffes in Pulverform erzielt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Hilfsstoff Amoniumverbindungen verwendet werden.
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4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
als Hilfsstoff Amoniumbikorbonat benutzt wird, wobei zur Erzeugung dichter Schichten höchstens 2 bis 10
bis
zur Erzeugung poröser Schichten 10*50 Gew.-$S dem Ausgangspulver zugemischt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis h , dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausbildung einer bestimmten Oberflächenstruktur auf die Pulverschichten eine zusätzliche Strukturmatrize aufgelegt wird und nach Vorpreßen entfernt v/ird, worauf die strukturierte Oberfläche mit einer Schicht des Hilfsstoffes zur Stabilisierung bedeckt und anschließend v/iederum quasi-isostetisch unter erhöhtem
Druck verpreßt v/ird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Vorpreßdruck und
erhöhtem Druck bei 1 : 5 bis 1 : 20 liegt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennheichnet, daß das Austreiben des Hilfsstoffes vor dem eigentlichen Sinterprozeß bei Unterdruck erfolgt.
409882/0041
DE19732328815 1973-06-06 1973-06-06 Verfahren zur Herstellung eines Keramikkörpers mit mindestens zwei Schichten unterschiedlicher Porosität Expired DE2328815C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2328815A1 true DE2328815A1 (de) 1975-01-09
DE2328815B2 DE2328815B2 (de) 1979-02-08
DE2328815C3 DE2328815C3 (de) 1982-05-19

Family

ID=5883218

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DE19732328815 Expired DE2328815C3 (de) 1973-06-06 1973-06-06 Verfahren zur Herstellung eines Keramikkörpers mit mindestens zwei Schichten unterschiedlicher Porosität

Country Status (1)

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DE (1) DE2328815C3 (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
In Betracht gezogene ältere Patente: DE-PS 22 62 400 *

Also Published As

Publication number Publication date
DE2328815B2 (de) 1979-02-08
DE2328815C3 (de) 1982-05-19

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: BBC BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: ASEA BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE

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