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DE2324310A1 - Gegenueber aktinischem licht empfindliche mischung eines ungesaettigten polyesters und ihre haertung durch aktinisches licht - Google Patents

Gegenueber aktinischem licht empfindliche mischung eines ungesaettigten polyesters und ihre haertung durch aktinisches licht

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DE2324310A1
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Germany
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polyester
mixture
acid
actinic light
reaction product
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DE2324310A
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Marco Wismer
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PPG Industries Inc
Original Assignee
PPG Industries Inc
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Application filed by PPG Industries Inc filed Critical PPG Industries Inc
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L67/06Unsaturated polyesters
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F283/00Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers provided for in subclass C08G
    • C08F283/01Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers provided for in subclass C08G on to unsaturated polyesters

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  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Macromonomer-Based Addition Polymer (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Polymerisation Methods In General (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

Patentanwalt H / Wa (537)
Dr. Michael Harm . 11. Mai 1973
63 Gießen
Ludwigstraße 67 2 3 ? Λ *3 1 ft
PPG Industries, Inc., Pittsburgh, Pa., USA
GEGENÜBER AKTINISCHEM LICHT EMPFINDLICHE MISCHUNG EINES UNGESÄTTIGTEN POLIESTBRS UND IHRE HÄRTUNG DURCH AKTINISCHES LICHT ·
Priorität:. 17. Mai 1972 / USA / Serial No. 254,060
Diese Erfindung betrifft eine Mischung eines äthylenischungesättigten Polyesters mit einem Reaktionsprodukt von Acrylsäure oder Methacrylsäure mit einem Polyglycidyläther eines Polyphenols oder eines Polyalkohole. Die Erfindung richtet sich ferner auf die Härtung einer solchen Mischung durch Einwirkung von'aktinischem Licht.
Polyesterharze sind in neuerer Zeit in großem Umfang als Überzugsmaterialien 'für zahlreiche Substrate verwendet worden. Die daraus erhaltenen Überzüge stellen gute und harte Filme dar, die den überzogenen Substraten einen guten Schutz erteilen.
Ein Hauptproblem bei der Verwendung der Polyesterharze als Überzugsmasse ist in den Kosten und der Zeit zu sehen, die für die Härtung der Harze zu einem harten Überzug erforderlich sind. Die übliche Verwendung von Katalysatoren und das Erwärmen im Ofen stellen ein langsames und teures Verfahren dar. Als rasches und billiges
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Verfahren wurde zwar die Härtung von Polyesterharzen mit aktinischem Licht bekannt, doch konnten die Polyesterharze in Gegenwart von Sauerstoff durch aktinisches Licht nicht befriedigend ausgehärtet werden. Aus diesem Grunde erforderte die Härtung der Polyesterharze mit aktinischem Licht eine geschlossene Atmosphäre eines inerten Gases, wie Stickstoff. Diese Arbeitsweise war zwar schneller als die katalytisch^ Härtung, doch ist mit der Verwendung einer inerten Atmosphäre ein erheblicher Aufwand verbunden.
Es wurde dann festgestellt, daß man die Härtung von Polyesterharzen durch, aktinisches Licht in Gegenwart von Luft ermöglichen kann, wenn man dem Polyesterharz ein Wach's. zufügt. Dieses Verfahren verläuft aber ebenfalls langsam, da man das Wachs während der Härtung an die Oberfläche, des Überzugs wandern lassen muß und die zu härtenden Massen nur sehr langsam auf das aktinisehe Licht reagieren. Aus diesem Grunde eignet sich dieses Verfahren nur für langsame Arbeitsgeschwindigkeiten.
Es wurde nun gefunden, daß wachsfreie Polyesterharzmassen, die bei der Einwirkung von aktinischem Licht in Gegenwart von Luft rasch härten, erhalten werden, wenn man einem äthylenisch-ungesättigten Polyester ein Diacrylat auf Basis einer Epoxyverbindung zumischt. Das Diacrylat auf Basis . einer'Epoxyverbindung ist bevorzugt ein Reaktionsprodukt von Acrylsäure oder Methacrylsäure mit einem Polyglycidyläther eines Polyphenols oder eines Polyalkohols.
Als ungesättigter Polyester, der mit dem Diacrylat gemischt werden kann, kann ein beliebiger olefinisch ungesättigter , Polyester verwendet werden. Die Polyester sind.üblicherweise die Reaktionsprodukte von (A) einer alpha-beta äthylenisch-ungesättigten Polycarbonsäure, bevorzugt Dicarbonsäure, und (B) einem mehrwertigen Alkohol, bevorzugt einem zweiwertigen Alkohol.
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Geeignete äthylenisch-ungesättigte Polycarbonsäuren sind z.B. Maleinsäure, Fumarsäure, Akonitsäure, Mesakonsäure, Zitrakonsäure, Itakonsäure, Dichlormaleinsäure und die Halogen- und Alkylderivate von solchen Säuren, wobei Maleinsäure die bevorzugte Säure ist. Der Ausdruck "Säure" schließt auch die Anhydride dieser Säuren ein, soweit derartige Anhydride existieren, da aus den Anhydriden und den Säuren im wesentlichen die gleichen Polyester erhalten werden. Die äthylenisch-ungesättigten Dicarbonsäuren werden in der Regel in ,einer Menge von etwa 10 bis etwa 100 Mol % verwendet, wobei Mengen von etwa 20 bis etwa 80 Hol %, bezogen auf die Gesamtmole der sauren Komponente des Polyesters, bevorz-ugt sind.
Als Beispiele von mehrwertigen Alkoholen, die für die Herstellung der ungesättigten Polyester geeignet sind, seien folgende Verbindungen genannt: Äthylenglyeol, Diäthylenglycol, Triäthylenglycol, PoIy-' äthylenglycol, Propylenglycol, Dipropylenglycol, PoIypropylenglycol, Glyzerin, Neopentylglycol, Pentaerythrit, Trimethylolpropan, Trimethyloläthan und dergleichen. Die bei der Erfindung bevorzugten Polyole haben ein Molekulargewicht von weniger als etwa 2000 und bestehen im wesentlichen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Die mehrwertigen Alkohole werden im allgemeinen in äquimolaren Verhältnissen wie die gesamte saure Komponente oder in einem geringen Überschuß, wie z.B. in einem Überschuß von etwa 10 Mol %, verwendet.
Pur die Herstellung der ungesättigten Polyester können in Gemeinschaft mit den ungesättigten Säuren oder ihren Anhydriden gesättigte Dicarbonsäuren verwendet werden. Durch die gesättigten Dicarbonsäuren wird die Kettenlänge der Polyester vergrößert, ohne daß zusätzliche Vernetzungsstellen geschaffen werden, was bei manchen Polyestern erwünscht sein kann. Beispiele von gesättigten Diearbon-
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säuren, die in diesem Pail auch die aromatischen Dicarbonsäuren einschließen, sind:
Bernsteinsäure, Adipinsäure, Korksäure, Azelainsäure, Sebazinsäure, Phthalsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure, Tetrachlorphthalsäure, Tetrabromphthalsäure und dergleichen. Wie im Falle der äthylenisch-ungesättigten Säuren können auch hier die Anhydride dieser Säuren verwendet werden, soweit diese Säuren Anhydride bilden, so daß der Ausdruck "Säure" auch diese Anhydride einschließt. Vie bereits erwähnt wurde, werden bei der vorliegenden Erfindung die aromatischen Kerne von solchen Säuren wie Phthalsäure als gesättigt angesehen, da ihre Doppelbindungen nicht unter Addition reagieren wie äthylenische Doppelbindungen. Der Ausdruck "gesättigte Dicarbonsäure" schließt infolgedessen die aromatisch ungesättigten Dicarbonsäuren hier ein. Solche "gesättigte Dicarbonsäuren" können deshalb auch als "nicht-olefinisch ungesättigte Dicarbonsäuren" bezeichnet werden.
Einen besonders bevorzugten Polyester erhält man aus einem Glycol und etwa 50 % einer ungesättigten Säure und 50 % einer gesättigten Säure. Ein Beispiel eines derartigen Polyesters· ist derjenige aus Keopentylglycol und äquimolaren Mengen von Adipinsäure und Haieinsäureanhydrid.
Zu dem Polyester wird das Reaktionsprodukt von Acrylsäure oder Methacrylsäure mit einem Polyglycidyläther eines Polyphenols oder eines Polyols gegeben.
Die Acrylsäure oder Methacrylsäure kann mit einem beliebigen Polyglycidyläther eines Polyphenols oder eines Polyols umgesetzt werden. Die bevorzugten Ausgangsstoffe sind der Polyglycidyläther eines Polyphenols, wie Bisphenol A und die Acrylsäure. Andere Polyglycidyläther können z.B. durch Verätherung eines Polyphenols mit Epichlorhydrin oder Dichlorhydrin in Gegenwart von einem Alkali hergestellt werden
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Beispiele von brauchbaren phenolischen Verbindungen sz-i-A 2,2-bis(4-Hydroxyphenyl)propan,.4,4-'-Dihydroxybenzop:i5%.3.: > l,l-bis(4-Hydroxyphenyl)äthan, 2,2-bis(4-Hydroxy-ter"ciär~ butylphenyl)propan, bis(2-Hydroxynaphthyl)methan, 1,5-Dihydroxynaphthalin, und dergleichen· Das Polyphenol kann auch ein Novolakharz oder ein ähnliches Polyphenolharz seit
Derartige Polyglycidylether von Polyphenolen entspreensn der allgemeinen Formel:
CH2 CH CH-
-O-X-O-CH „CHOH-CH.
-0-X-O-CH--CH CH,
O' ζ Ό
in der X ein aromatischer Rest ist und ζ eine ganze
, oder eine gebrochene kleine Zahl ist.
Beispiele von Polyepoxiden dieser Klasse sind die Reaktionsprodukte von Bisphenol A und Epichlorhydrin, die
folgender Formel entst>rechen: CH
CH.
CH2-CH-CH2-J
-CHOH-CH0-2 2
CH
CH3
2 ν Γ 2 1O
in der ζ eiaer ganzen oder gebrochenen kleinen Zaiil entspricht.
Bei der Erfindung sind ebenfalls die ähnlichen Polyglyciäjläther von mehrwertigen Alkoholen geeignet, die eich z.B. von solchen mehrwertigen Alkoholen wie Ä'thylenglycol, Diäthylenglycol, Triäthylenglycol, 1,2-Propylenglycol, 1,4-Butylenglycol, 1,4-Butandiol, 1,5-Pentandiol, 2, 4, 6-Hexantriol, Glyzerin, Trimethylolpropan und dergleichen ableiten können.
Die Acrylsäure oder die Methacrylsäure und der Polyglyci£yläther werden im allgemeinen bei einer SJemperatur von etva 70 bis etwa 150°C umgesetzt. Bei der Umsetzung können
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Polymerisationsinhibitoren, wie Di-tertiär-butylphenol, und dergleichen, und Katalysatoren, wie quartemäre Ammoniumsalze, Di-isobutyl-cresoxy-äthoxy-äthyl-dimethylbenzyl-ammoniumchlorid und dergleichen in Mengen von etwa 0,1 bis etwa 5 % zugegen sein. Im allgemeinen kann ein beliebiges.Molverhältnis von Säure zu Polyglycidylether verwendet werden, da die Reaktion stöchiometrisch verläuft. Das bevorzugte Molverhältnis von Säure zu Polyglycidylether beträgt aber etwa 2:1.
Die Mischung aus dem Polyester und der Diacrylverbindung kann noch Vinylmonomere, die mit den ungesättigten Polyestern unter Vernetzung und Ausbildung von gehärteten Materialien reagieren, enthalten. Geeignete derartige Vinylmonomere sind z.B.:
Styrol, Divinylbenzol, Methylacrylat, Methylmethacrylat, Hexylacrylat, 2-Äthylhexylacrylat, Octylacrylat, Octylmethacrylat, 2-Hydroxyäthylacrylat* Vinyltoluol, p-tertiär Butylstyrol, Äthylenglycoldiacrylat, Vinylacetat, Vinylpropionat, Vinylbenzoat, Allylzyanid, Butylvinylather, Getylvinylather, Diallylphthalat, Triallylisocyanurat, Allylacrylat, 2-Methoxyäthylacrylat und dergleichen. Die bevorzugten Vinylmonomeren sind flüssige Verbindungen, die in den Polyesterkomponenten löslich sind. Derartige Monomere sind vorzugsweise frei von nicht-aromatischen konjugierten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen.
t -
Der Anteil des Vinylmonomeren kann innerhalb eines weiten Bereichs schwanken, doch wird auf Gewichtsbasis in der Eegel weniger Vinylmonomeres als Polyesterkomponente verwendet. Die Menge des Monomeren sollte aber ausreichend sein, daß eine flüssige fließfähige und mischpolymerisierbare Mischung entsteht. In der Eegel liegt der Prozentsatz: des Monomeren im Bereich von etwa 10 bis etwa 60 Gew.% der. gesamten Mischung aus Polyester und Monomer.
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Die Menge des dem Polyester zur Erreichung der Härtung in Luft beigegebene Reaktionsproduktes' liegt in der Regel zwischen etwa 10 und etwa 80 Gew.% des Polyesters. Bei einem Gehalt von weniger als 10 % härtet die Mischung nicht befriedigend in Gegenwart von Luft aus und bei einem Ge-^ ,halt von größer als 80 Gew.% eignet sich die Masse nicht als Überzugsmittel.
Der Gehalt der Mischung an vinylaromatischen Verbindungen sollte bevorzugt niedriger als 50 Gew.%, bezogen auf die reaktionsfähigen Komponenten der Mischung, sein, um mit guter Wirkung mit geringen Zusätzen an dem Reaktionsprodukt arbeiten zu können.
Die Überzugsmassen können 3?ot©sensibilisatoren enthalten, um die Härtung der Massen durch das aktinisclie Licht zu fördern. Dabei können übliche Fotosensibilisatoren, wie Benzoin, Benzoinmethyläther, Diphenyldisulfid, Dibenzyldisulfid, Benzil, Benzophenon, Xanthon, Acetophenon, Anthraehinon und dergleichen verwendet werden. Im allgemeinen können die Überzugsmassen etwa 0,01 bis etwa 10 Gew.% an Fotosensibilisator enthalten.
Zur Herstellung der neuen Massen nach der Erfindung mischt man das Diacrylat und den Polyester und gegebenenfalls das Vinylmonomere. Um das Mischen zu erleichtern, kann man den Polyester leicht erwärmen.
Die ■ erhaltenen Mischungen können als Film oder als Überzug auf einem Substrat mischpolymerisiert werden. Da diese Materialien feste und wärmebeständige Überzüge bilden, stellt die Verwendung der erfindungsgemäßen Massen für Überzüge ein bevorzugtes Anwendungsgebiet dar. Die Mischpolymerisation der Mischungen erfolgt durch Einwirkung von aktinischem Licht. Es werden dabei aus dem Diacrylat und dem Polyester harte, kratzfeste und im allgemeinen fleck-.'"beständige Filme bzw. Überzüge erhalten. Das verwendete
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aktinische Licht- hat in. der Regel eine Wellenlänge von 1800 bis 4000 Angstrom. Zur Erzeugung von einem derartigen aktinischen Licht sind in der Technil: zahlreiche Einrichtungen bekannt', wie Quecksilberdampflampen, Ultraviolet-Bogenlampen und Wolframbandlampen.
Die Härtung kann in Gegenwart von Sauerstoff oder Luft stattfinden und es bedarf keines Zusatzes von Wachs zu dem Polyester. Die Masse kann bei Arbeitsgeschwindigkeiten von 15 m/min, oder noch größer gehärtet werden und die erhaltenen Filme zeichnen sich gegenüber solchen aus dem Polyester allein durch- verbesserte Härte, verbesserte χ leckbeständigkeit und verbesserte Abriebfestigkeit aus.
Das neue Verfahren nach der Erfindung kann dazu verwendet um, um Substrate mit einem Überzug zu versehen, in dem die Masse auf das Substrat aufgetragen und der Härtung durch Einwirkung von aktinischem Licht "in »situ" unterworfen wird.
Für das Auftragen der Überzugsmasse auf das Substrat können beliebige bekannte Verfahren verwendet werden, wie z.B. das Heißtauchen, Walzenauftragen, Sprühen und dergleichen.
Die überzogenen Substrate lassen sich auf vielen Gebieten verwenden, z.B. für die Verkleidung von Sperrholz, Schränken, Möbeln, gedruckten Papierprodukten, Zement,· Zementasbestprodukten und dergleichen.
In den folgenden Beispielen wird die Erfindung noch näher erläutert. Die Angaben über Teile und Prozentsätze sind Gewichtsangaben, falls nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
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Beispiel 1
Ein Behälter wurde mit 92,5 g eines Polyesterharzes, 7,5 g Vinyltoluol, 2,2 g einer Mischung der Benzoinäther von Butyl- und Amylalkohol (Triganol 14) und 50 g des , Reaktionsproduktes von Acrylsäure und dem Diglycidyläther von Bisphenol A (Epon 828) der Formel
CH
O *
CH0-CH-C-
OH , CH3 OH
beschickt. Das ungesättigte Polyesterharz war erhalten worden durch Mischen von 30 Teilen Styrol mit 70 Teilen eines Polyesters aus 5 Mol Maleinsäureanhydrid, 5 Mol Phthalsäureanhydrid,und 10,6 Mol Propylenglycol mit 0,01 Gew.% Methy!hydrochinon als Inhibitor.
Aus der vorstehenden Masse wurde ein Film hergestellt und der .Einwirkung von ultraviolettem Licht einer Quecksilberdampflampe von hoher Intensität mit einer Leistung von 51 Watt/cm (330 watt per square inch) bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von 4,6 m pro Minute (15 feet per minute) für zwei Durchgänge in Gegenwart von Luft unterworfen.
Dieser Film wurde mit einem Film verglichen, der aus einer Mischung von 98,5 g des Polyesterharzes und 1,5 g der Mischung der Benzoinäther allein unter Verwendung der gleichen Quecksilberdampflampe für die Erzeugung von ultraviolettem Licht und bei drei Durchgängen bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von 4,6 m/Min, in Gegenwart von Luft erhalten worden war.
Die vorstehenden Filme wurden auf Lösungsmittelbeständigkeit durch Heiben mit einem mit Aceton getränktem Tuch
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und auf Kratzfestigkeit durch Kratzen mit dem Pingernagel ' geprüft.· Der unter Zusatz des Epoxydiacrylats hergestellte EiIm wurde durch 100 Abreibungen mit Aceton nicht angegriffen, wogegen der ohne Zusatz von Epoxydiacrylat erzeugte Film sich schon nach 50 Abreibungen ablöste. Jede Abreibung- bestand aus einer Hin- und Herbewegung, wobei ein fester Druck auf den mit dem Lösungsmittel getränkten Lappen ausgeübt wurde. Der unter Verwendung des Epoxydiacrylats hergestellte Film wurde bei der , Prüfung mit dem Fingernagel nicht beschädigt, wogegen der ohne Epoxydiacrylat erzeugte Film durch den Fingernagel angekratzt wurde.
Beispiel 2
Ein Behälter wurde mit 81 g eines Polyesters aus 2 Mol Phthalsäureanhydrid, 8 Mol Maleinsäureanhydrid, 10,1 Mol 1,3-Butandiol und 2 Mol Trimethylolpropandiallyläther, der 0,012 G-ew.% Methy!hydrochinon als Inhibitor enthielt, 19 g Viny!toluol, 50 g des Epoxydiacrylats von Beispiel 1 und 2,2 g einer Mischung der Benzoinäther von Butyl- und Amylalkohol beschickt. Der Inhalt des Behälters wurde: sorgfältig gemischt. ■ '-
Die erhaltene Mischung wurde zu einem Film aufgetragen und der Einwirkung von ultraviolettem Licht aus einer Quecksilberdampflampe von hoher Intensität mit einer . Leistung von 31 Watt/cm bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von 4,6 m für zwei Durchgänge in der Minute in Gegenwart von Luft unterworfen.
Der erhaltene Film, wurde mit einem Film verglichen, der ' aus einer Mischung von 98,5 S des Polyesterharzes mit 1,5 g der Mischung der Benzoinäther allein und bei Einwirkung der gleichen Quelle für ultraviolettes Licht und bei drei Durchgängen bei 4,6 m pro Minute in Gegenwart
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von Luft erhalten worden war.
Es zeigte sich, daß der unter Zugabe des Epoxydiacrylats hergestellte Film eine gute Kratzfestigkeit hatte, wogegen der Film aus der Mischung ohne Epoxydiacrylat nur eine schlechte Kratzfestigkeit besaß.
Beispiel 3
Ein Behälter wurde mit 100 g einer Mischung aus 71,5 Teilen des Polyesterharzes von Beispiel 1, 28,5 Teilen Styrol, 0,14 Teilen einer Mischung der Benzoinäther von Butyl- und Amylalkohol und 50 g des Epoxydif.crylats von Beispiel 1 beschickt und die erhaltene Zubereitung wurde sorgfältig gemischt.
Aus dieser Masse wurden dann Filme hergestellt, die der Einwirkung von ultraviolettem Licht aus einer Quecksilberdampflampe von hoher Intensität (51 Watt/cm ) bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von 4,6 m pro Minute für zwei Durchgänge in Gegenwart von Luft unterworfen wurden. Der erhaltene Film wurde mit einem Film verglichen, der durch Mischen von 71,5 g eines Polyesterharzes, 28,5 g Styrol und 1,5 g der Benzoinäther bei Einwirkung von ultraviolettem Licht aus der gleichen Quelle und drei Durchgängen bei einer Geschwindigkeit von 4,6 m pro Minute in Gegenwart von Luft erhalten worden war.
Der unter Zugabe des Epoxydiacrylats erhaltene Film war beständig bei der Prüfung auf Kratzfestigkeit und widerstand auch 100 Abreibungen mit einem mit Aceton getränktem Tuch,!wogegen der ohne Epoxydiacrylat hergestellte Film angekratzt wurde, wenn er dem Fingernageltest unterworfen wurde und sich schon nach 12 Abreibungen mit. dem mit Aceton getränkten Tuch ablöste.
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Beispiel 4-·
Ein Behälter wurde mit 100 g einer Zubereitung aus 57 Teilen des Polyesterharzes von Beispiel 1, 4-3 Teilen Styrol und 1,5 Teilen einer Mischung des Benzoinäthers'. von Butyl- und Amylalkohol und 50 g des Epoxydiacrylats von Beispiel 1 beschickt und der Inhalt des Behälters, wurde sorgfältig gemischt.
Aus dieser Masse wurden Filme hergestellt, die der Einwirkung von ultraviolettem Licht einer Quecksilberdampflampe von hoher Intensität (51 Watt/cm ) bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von 4-,6 m pro Minute für zwei· Durchgänge in Gegenwart von Luft unterworfen wurden. . .
Diese Filme wurden mit einem Film verglichen, der erhalten worden war aus einer Mischung von 57 g des Polyesterharzes, 4-3 g Styrol und 1,5 g der Mischung der Benzoinäther unter Einwirkung von ultraviolettem Licht aus der gleichen Quelle für drei-Durchgänge bei einer Arbeits-' geschwindigkeit von 4-, 6 m pro Minute in Gegenwart von . Luft. . . "
Der unter Zusatz von Epoxydiacrylat hergestellte Film wurde bei der Prüfung auf Kratzfestigkeit nicht beschädigt und widerstand auch über 100 Abreibungen mit dem mit Aceton getränkten Tuch, wogegen der ohne Epoxydiacrylat hergestellte Film beim Fingernageltest angekratzt wurde und sich schon nach 8 Abreibungen mit dem mit Aceton getränkten Tuch ablöste.
Beispiel 5
Ein Behälter wurde mit 74- g eines ungesättigten Polyesters aus 7 Mol Propylenglycol, 4- Mol Diäthylenglycol und 11 Mol Fumarsäure, die 0,01 Gew.% Methy!hydrochinon als Inhibitor enthielt,". 10 g Styrol, 5,4- g eines· Viskösitatserniedrigers,· 1,8 g Isobutylbenzoinäther und 10,8 g des Epoxydiacrylats von "'■309848/11 19"
Beispiel 1 beschickt. Die Masse wurde sorgfältig durchgemischt und auf Filme verarbeitet. jy±e Filme wurden mit ultraviolettem Licht aus einer Quecksilberdampflampe von hoher Intensität bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von 4,6 m pro Minute für zwei Durchgänge in Gegenwart von Luft , unterworfen. Die Kratzbeständigkeit dieser Filme war ausgezeichnet.
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Claims (13)

Patentansprüche:
1. Gegenüber aktinischem Licht empfindliche Polyestermischung, dadurch gekennzeichnet, daß sie
(a) das Reaktionsprodukt von Acrylsäure oder Methacrylsäure mit einem Polyglycidyläther eines Polyphenols oder eines Polyalkohols und
(b) einen äthylenisch ungesättigten Polyester enthält.
2. Polyestermischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich noch ein oder mehrere andere mischpolymerisierbare äthylenisch ungesättigte ^ Monomere enthält.
3. Polyestermischung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines der mischpolymerisierbaren äthylenisch ungesättigten Monomeren Styrol ist.
4-, Polyestermischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß (a) das Reaktionsprodukt von Acryl- . säure und dem Polyglycidyläther von Bisphenol A ist.
5. Polyestermischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie etwa 10 bis etwa 80 Gew.% des Reaktionsproduktes (a) bezogen auf die Gesamtmenge der reaktionsfähigen Materialien und nicht mehr .als 50 Gew.% an vinylaromatischen Gruppen enthält.
6. Mischung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Fotosensibilisator ent- , hält.
7. Verfahren zum Härten einer gegenüber aktinischem Licht empfindlichen Polyestermischung durch Einwirkung von
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aktinischem Licht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Mischung verwendet, die .
(a) das Reaktionsprodukt von Acrylsäure oder Methacrylsäure mit einem Polyglycidylether eines Polyphenols oder eines Polyalkohole und . , (b) einen äthylenisch ungesättigten Polyester enthält.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung zusätzlich noch ein oder mehrere andere mischpolymerisierbare äthylenisch ungesättigte Monomere enthält.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eines der anderen mischpolymerisierbexen äthylenisch ungesättigten Monomeren Styrol ist.
10. Verfahren nach Anspruch 7·, dadurch gekennzeichnet, daß (a) das Reaktionsprodukt von Acrylsäure und dem Polyglycidyläther von Bisphenol A ist.
11. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung etwa 10 bis etwa 80 Gew.% des Reaktionsproduktes (a) enthält.
12. Verfahren nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß. die Mischung zusätzlich noch einen Fotosensibilisator enthält.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 12. dadurch gekennzeichnet, daß man mit der Mischung vor der Härtung ein Substrat überzieht.
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DE2324310A 1972-05-17 1973-05-14 Härten einer ungesättigten Polyesterharz-Mischung durch aktinisches Licht Expired DE2324310C3 (de)

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