DE2318848A1 - Zementierungszusammensetzungen und daraus hergestellte betone und moertel - Google Patents
Zementierungszusammensetzungen und daraus hergestellte betone und moertelInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Betone und Mörtel. Sie bezieht sich insbesondere auf Betone und Mörtel, die sich
von Zementierungszusammensetzungen ableiten, welche Polymere
und Mischpolymere enthalten, die sich ihrerseits von polymerisierbaren Vinylverbindungen ableiten.
Es ist bekannt, polymere Materialien in Portland-Zementzusammensetzungen
einzuverleiben, um daraus hergestellten Betonen und Mörteln eine größere mechanische Festigkeit
309844/0895
wspectsd
zu erteilen. Polymere, die "bisher für diesen Zweck verwendet worden sind, sind z.B. Polyvinylacetat und Styrol/
Butadien-Mischpolymere. Die bekannten Verfahren zur Herstellung von solche Polymere enthaltenden Zusammensetzungen,
welche bei im wesentlichen Raumtemperatur ausgehärtet werden, können Betone und Mörtel ergeben, die eine schlechte
chemische Beständigkeit aufweisen. In der GB-PS 970 sind Zementierungszusammensetzungen beschrieben, die einen
Portland-Zement und mindestens ein Mischpolymer aus (a) Vinylchlorid und/oder Vinylidenchlorid und (b) Acryl-
oder Methacrylestern von aliphatischen Alkoholen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen enthalten. Das Aushärten dieser Zusammensetzungen
kann gemäß dieser PS bei 210C ausgeführt werden.
Es wurde nunmehr gefunden, daß Betone und Mörtel mit verbesserten mechanischen Eigenschaften und einer verbesserten
Beständigkeit gegenüber Chemikalien, wie auch mit guten Bewitterungseigenschaften durch Einverleibung
von Vinylpolymeren und -mischpolymeren in Zementierungszusammensetzungen
erhalten werden können, wenn das Aushärten der Zementierungszusammensetzung
zur Herstellung des Betons oder Mörtels bei einer erhöhten Temperatur ausgeführt wird.
So wird also gemäß der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Betons oder Mörtels vorgeschlagen, welches
dadurch ausgeführt wird, daß man eine Zementierungszusammensetzung aushärtet, die ein wasserunlösliches Polymer oder
-mischpolymer enthält, das sich von ein oder mehreren polymerisierbaren
Vinylverbindungen ableitet, wobei das Aushärten nach einer Periode des Anfangsabbindens bei einer
Temperatur von mindestens 400C ausgeführt wird.
./. 309844/0895
Geeignete Polymere und Mischpolymere, die in die Zementierungszusammensetzung
einverleibt werden können, sind solche, die sich von Acrylestern, Methacrylestern, Vinylacetat,
Vinylchlorid, Vinlyidenchlorid, Styrol, Acrylonitril, Butadien und Vinylestern von langkettigen Carbonsäuren
(beispielsweise Carbonsäuren mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen) ableiten. Es wird bevorzugt, Alkylacrylat/
Alkylmethacrylat-Mischpolymere, beispielsweise solche mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe, zu verwenden,
aber es können auch andere Mischpolymere verwendet werden, wie z.B. Styrol/Acrylsäureester und Styrol/Butadien-mischpolymcre.
Es wird besonders bevorzugt, die Homopolymeren von Methylmethacrylat oder die Mischpolymeren von Methylmethacrylat
und 2~Äthylhexylacrylat zu verwenden.
Die Polymere oder Mischpolymere können auch die Reste einer äthylenisch ungesättigten Carbonsäure enthalten, die mit
den grundlegenden Polymeren mischpolymerisierbar ist. Die Säuren können sich nach den jeweiligen Polymeren oder
Mischpolymeren richten. Geeignete Säuren für die Verwendung in den Acryl/Methacrylester-Polymeren und -mischpolymeren
sind Acrylsäure, Methacrylsäure und Itaconsäure. Ein besonders bevorzugtes Mischpolymer enthält Methylmethacrylat,
2-Äthylhexylacrylat und Acrylsäure.
Die Polymere und Mischpolymere besitzen vorzugsweise Glasübe-rgangstemperatüren
(T&) von mindestens 100C, insbesondere
200C oder mehr. Pur thermoplastische Mischpolymere
können die Glasübergangstemperaturen aus den Gewichtsanteilen der im Mischpolymer anwesenden Monomere und den
Glasübergangstemperatüren der Homopolymere der Monomere
errechnet werden. Die Glasübergangstemperaturen können durch die bekannten Verfahren ausgerechnet werden, und zwar ins-
3098AA/0895 ·/·
-A-
besondere durch die einfache Gleichung
__1 = W1 + W2 + Wn
TG(co) TG(1) TG(2) TG(n)
worin W., Wp ..... Wn die Gewichtsbrüche der Monomere
1, 2 η im Mischpolymer sind und To/·])» tq-(2") ··· *TG(
die Glasübergangstemperaturen der Homopolymere der Monomere 1, 2 ..... η sind und T&/c \ die Glasübergangstemperatur
des Mischpolymers ist. So kann die Glasübergangstemperatur des bevorzugten Mischpolymers aus Methylmethacrylat
und Äthylhexylacrylat entsprechend den relativen Verhältnissen des Polymethylmethacrylats (T& 1050C) und
Polyäthylhexylacrylat (T& -850G) variieren. Im allgemeinen
nimmt die mechanische Festigkeit (beispielsweise die Druckfestigkeit) des erhaltenen Betons oder Mörtels
mit einer Zunahme der Glasübergangstemperatur des verwendeten Polymers oder Mischpolymers zu, wobei jedoch zu beachten
ist, daß ein Polymer oder Mischpolymer mit einer höheren Glasübergangstemperatur entweder eine höhere Härtungstemperatur
oder eine längere Härtungszeit braucht.
Die Zementierungszusammensetzung kann Materialien enthalten, die üblicherweise bei der Herstellung von Beton und
Mörtel verwendet werden, wie z.B. hydraulische Zemente (beispielsweise Portland-Zement) und Aggregate, wie z.B.
Sand und Kies. Verstärkungsmaterialien, wie z.B. Pasermaterialien, können ebenfalls einverleibt werden.
Der Anteil an Polymer oder Mischpolymer ( berechnet auf trockener Basis), der in die Zementierungszusammensetzung
einverleibt wird, liegt vorzugsweise im Bereich von 5 bis
309844/0895 ,
50 Gew.-Q/o, insbesondere 15 bis 35 Gew.-^, bezogen auf das
Gewicht der Zementkomponente in der Zusammensetzung. Im allgemeinen nimmt die mechanische Festigkeit (beispielsweise
Druckfestigkeit) des erhaltenen Betons oder Mörtels mit einer Zunahme des Anteils an Polymer oder Mischpolymer
im Zementierungsgemisch zu.
Die oben erwähnten Polymere oder Mischpolymere können in die Zementierungszusammensetzung als wasserdispergierbare
trockene Feststoffe einverleibt werden (wie sie beispielsweise durch die übliche Emulsionspolymerisation und durch
anschließende Spritζtrocknung erhalten werden). Alternativ
können Emulsionspolymere oder -mischpolymere als solche in die Zementierungszusammensetzung einverleibt werden. Es
wird darauf hingewiesen, daß die Emulsionspolymere und -mischpolymere Bestandteile enthalten können, die in der
stehenden Technik der Polymerisation von Monomer oder Monomeren in einem wäßrigen Medium verwendet werden. Solche
Bestandteile sind z.B. Katalysatoren (beispielsweise Ammoniumpersulfat, Alkalimetalpersulfate), oberflächenaktive
Mittel, die ausgev/ählt werden, um die Bildung einer stabilen Emulsion zu fördern, und Pufferungsmittel (wie
z.B. Alkalimetall- oder Ammoniumcarbonate). Ein Antischäumungsmittel
kann ebenfalls vorteilhaft in das Emulsionspolymer oder -mischpolymer.einverleibt werden, um
die Okklusion von Luft in den Betonen und Mörteln, die anschließend hergestellt werden, zu verringern.
Die Temperatur und die Dauer der Erhitzung während der Härtungsstufe kann innerhalb weiter Grenzen variiert werden,
aber im allgemeinen werden Betone und Mörtel mit einer erhöhten Festigkeit bei höheren Temperaturen und/oder
längeren Härtungszeiten erhalten. Es wird bevorzugt, eine
309844/0895 */#
Härtungstemperatur von mindestens 50 G, beispielsweise
von 50 bis 20O0C, insbesondere 70 bis 16O0C, zu verwenden.
Es wird ganz besonders bevorzugt, eine Temperatur von 900C oder höher zu verwenden. Die obere Grenze der
Temperatur hängt vom jeweiligen Polymer ab, da nämlich bei höheren Temperaturen das Risiko eines thermischen Abbaus
in gewisse Polymere besteht. Die jeweils angenommenen Temperaturen hängen von der G-lasübergangstemperatur
des in die Zementierungszusammensetzung einverleibten Polymers (Polymere oder Mischpolymere mit höheren Glasübergangstemperaturen
erfordern höhere Härtungstemperaturen) und von der gewünschten Zunahme der mechanischen
Festigkeit der resultierenden Betone und Mörtel ab. Die Dauer der Erhitzung beträgt vorzugsweise mindestens 12 st
(zweckmäßigerweise 12 bis 72 st), aber kürzere oder längere Zeiten können gegebenenfalls unter Berücksichtigung der
Härtungstemperatur und der gewünschten Zunahme der mechanischen Festigkeit des Betons oder Mörtels verwendet werden.
Wenn beispielsweise die Härtungstemperatur 90 C oder mehr
beträgt, dann kann in einigen Fällen ein nützlicher Effekt erhalten werden, wenn die Erhitzungsdauer 4 st beträgt.
Betone und Mörtel können in zweckmäßiger Weise durch Mischen von Zement, Aggregaten und eines vorher hergestellten
Emulsionspolymers oder -mischpolymers (oder eines teilchenförmigen,
in Wasser dispergierbaren festen Polymers od.er Mischpolymers) beispielsweise in einem Betonmischer
und anschließenden Zusatz von V/asser, sofern erforderlich, hergestellt werden. Aggregate, die verwendet werden können,
sind irgendwelche grobe oder feinkörnige Materialien, die bei der Verarbeitung von Beton, wie z.B. Sand oder Kies,
bekannt sind.
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Die Mindestdauer des anfänglichen Abbindens hängt von der
jeweiligen Zementierungszusammensetzung ab. Sie kann leicht
durch Versuch bestimmt werden. Im allgemeinen wird es bevorzugt, die Zusammensetzung mindestens 12 st (zweckmäßig
bei etwa Raumtemperatur) stehen zu lassen, bevor das abschließende Härten ausgeführt wird.
Die auf diese Weise hergestellten Betone und Mörtel besitzen eine hohe Druck- und Zugfestigkeit und zeigen eine
gute Beständigkeit gegen Angriff durch Wasser und Chemikalien, wie z.B. Salzsäure und wäßrige Sulfatlösungen. Me
genannten Betone und Mörtel finden besondere Anwendung bei der Herstellung von Formgegenständen in Form von Gußstücken,
wie z.B. Rohre, Verkleidungsplatten, Balken und Bodenplatten, und auch in Form von leichten Baumaterialien, wie
z.B. leichten Kalk/Sand-Bausteinen.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert. Die Teile und Prozentangaben sind in Gewicht
ausgedrückt, sofern nichts anderes angegeben ist. Die
2 2
Druckfestigkeiten sind in Meganewtons/m (MN/m ) angegeben.
Zementmörtel wurden mit den folgenden Zusammensetzungen hergestellt, wobei eine wäßrige Dispersion eines Emulsionsmischpolymers aus 75,5 Gew.-% Methylmethacrylat, 22,5 Gew,-$
2-Äthylhexylacrylat und 2 Gew.-^ Acrylsäure verwendet wurde.
Der Wassergehalt wurde so eingestellt, daß Mörtel mit ähnlicher Konsistenz erhalten wurden. Der berechnete T„~
Wert des Mischpolymers war 35 C.
309844/0895 J'
| Ansatz | 1 | : 2 | ί 3 i |
4 | 5 |
| Zement | 100 | I 100 | 100 | 100 | 100 |
| Sand | 200 | [ 200 | 200 | 200 | 200 |
| Polymerdispersion (5O" °/o Peststoffe) |
. 14,3 | 28,6 | 42,7 | 57,1 | |
| Wasser | 42,7 | 31,4 | 17,1 | 4,3 | - |
| Antischaumungsmittel (Defoamer 1O52M ge liefert durch die Hercules Powder Co.) |
0,14 | 0,27 ι I I |
0,43 | O557 |
Testblöcke (63,5 x 38,1 χ 38,1 mm) wurden dadurch hergestellt,
daß die Polymerdispersion, Wasser und Entschäumer gemischt wurden und dieses Gemisch dem Zement und Sand zugegeben wurde.
Nach einer sorgfältigen Mischung wurde der Mörtel in Formen eingebracht, zur Verhinderung der Verdampfung von
Wasser bedeckt und 1 Tag bei annähernd 200C gelagert, um
ein anfängliches Abbinden zu ermöglichen, bevor die Blöcke aus der Form entnommen wurden.
Mit Ansatz 1 hergestellte Blöcke wurden bedeckt und bei annähernd 200C gelagert, worauf dann 7 Tage oder 28 Tage
unter Verwendung einer hydraulischen Presse die Druckfestigkeit geprüft wurde. Der Druck wurde dabei auf 63,5 x
38,1 mm messenden Seiten der Blöcke angev/endet.
Die mit den Präparaten 2 bis 5 hergestellten Blöcke wurden 16 st auf 1600C erhitzt, und die Druckfestigkeit wurde
7 oder 28 Tage nach der Wärmebehandlung bestimmt.
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Die erhaltenen Druckfestigkeiten sind in der Folge angegeben:
| Ansatz | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 79,3 81 ,4 |
| Druckfestigkeit 7 Tage (MN/m2) Druckfestigkeit 28 Tage (MN/m2) |
24,6 23,8 |
35,7 41,0 |
64,6 65,6 |
76,5 72,3 |
Ein Zementmörtel wurde gemäß dem folgenden Ansatz hergestellt, wobei eine wäßrige Dispersion eines Emulsionsmischpolyraers
aus 75,5 Gew.-# Methylmethacrylat, 22,5 &ew.-c/
2-Äthylhexylacrylat und 2 Gew.-$ Acrylsäure verwendet wurde.
Der berechnete Tp-Wert des Mischpolymers war 35°C.
Zement Sand Polymerdispersion (50 % Peststoffe)
Antischaummittel (wie in Beispiel 1)
100
300
64,3 0,9
300
64,3 0,9
Testblöcke wurden wie in Beispiel 1 hergestellt, und nach der Entformung wurden sie bedeckt und 28 Tage bei annähernd
20 C gelagert. Die Blöcke wurden dann in einen Ofen verschiedene
Zeiten auf 900C, 700C bzvt 500C erhitzt, und die
Druckfestigkeit der Blöcke wurde 1 Tcg nach der Entnahme
aus dem Ofen bestimmt.
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| Zeit von der Ent- formung (Tage) |
Druckfestigkeit (MN/m^) | Behandlung bei 7O0C |
Behandlung bei 9O0C |
|
| Erhitzungs zeit (Tage) |
30 32 43 |
Behandlung bei 5O0C |
69,0 69,9 95,8 |
78,0 90,8 108,2 |
| 1 3 14 |
54,1 53,5 78,2 |
Blöcke die in der gleichen Weise hergestellt worden, aber 30, 32 bzw. 43 Tage bei 2O0C gelagert worden waren,
zeigten Druckfestigkeiten von 39,1, 42,3 und 54,9 MN/m2.
Zementmörtel wurden gemäß dem folgenden Ansatz hergestellt, wobei eine wäßrige Dispersion der verschiedensten Emulsionsmischpolymere
verwendet wurde.
| Zement | (50 | •fo Feststoffe | ) | ) | 100 | 1 |
| Sand | 300 | 6 | ||||
| Polymerdispersion | (wie | in Beispiel | 1 | 57, | 9 | |
| Wasser | 3, | |||||
| Antischaummittel | 0, | |||||
Die verwendeten Emulsionsmischpolymere wurden aus den verschiedenen folgenden Monomergemischen hergestellt:
| 1 | 2 | 3 | 4 | |
| Methylmethacrylat | 98 | 83 | 75,5 | 65 |
| 2-Äthylhexylacrylat | - | 15 | 22,5 | 33 |
| Acrylsäure | 2 | 2 | 2 | 2 |
| TG (0C) | 105 | 55 | 35 | 10 |
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Testblöcke wurden wie in Beispiel 1 hergestellt und nach dem Entformen 16 st lang in einem Ofen auf 90 oder 1600C
erhitzt. Die Druckfestigkeit wurde 30 Tage nach der Wärmebehandlung bestimmt.
| verwendetes Emulsions- polymer |
Druckfestigkeit (m/m2) | nach Erhitzung auf 1600C |
| 1 2 3 4 |
nach Erhitzung auf 90 C |
97,9 95,0 90,7 87,2 |
| 68,4 ■ 86,4 82,5 63,8 |
Ein Zementmörtel ähnlicher Konsistenz wurde dadurch hergestellt, daß 50 Teile Wasser mit 100 Teilen Zement und
300 Teilen Sand gemischt wurden. Nach dem Aushärten bei annähernd 20 C während 30 Tage war die Druckfestigkeit
29,6 MN/m2.
Zementmörtel wurden gemäß dem folgenden Ansatz hergestellt, wobei eine wäßrige Dispersion eines Emulsionsmischpolymers
von 75 Gew.-Js Styrol, 23 Gew.-^ 2-Athylhexylacrylat und
2 Gew.—io Acrylsäure verwendet wurde. Der berechnete Tp-Wert
des Mischpolymers war 31 C.
Zement 100
Sand 300 Polymerdispersion (50 <fo Feststoffe) 57,1
Antischaummittel (wie in Beispiel 1) 1,4
Testblöcke wurden wie in Beispiel 1 hergestellt. Nach der
309844/0895 /
Entforraung wurden sie 16 st auf 90 oder 1600C erhitzt.
Die Druckfestigkeit wurde 30 Tage nach der Wärmebehandlung bestimmt.
| Druckfestigkeit | Temperatur der Wärmebehandlung | 16O°C |
| MN/m2 | 900C | 52,1 |
| 60,7 |
Zementmörtel wurden gemäß dem folgenden Ansatz hergestellt, wobei eine wäßrige Dispersion eines Emulsionsmischpolymers
aus 75,5 Gew.-^ Methylmethacrylat, 22,5 Gew.-#
2-Äthylhexylmethacrylat und 2 Gew.-i» Acrylsäure verwendet
wurde. Der berechnete T&-Wert des Mischpolymers war 350C
Zement 100
Sand 300 Polymerdispersion (50 i» Peststoffe) 57,1
Antischaummittel (wie in Beispiel 1) 0,82
Die Testblöcke wurden wie in Beispiel 1 hergestellt, und nach der Entformung und Aushärtung bei 200C während 15 bis
28 Tage wurden die Testblöcke in einem Ofen 12 st auf 1600C erhitzt.
Unmodifizierte Zementmörtel mit ähnlicher Konsistenz wurden gleichzeitig dadurch hergestellt, daß 50 Teile Wasser mit
100 Teilen Zement und 300 Teilen Sand gemischt wurden. Nach der Entformung wurden die Proben 15 bis 28 Tage bei annähernd
200C gelagert.
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Die unmodifizierten und Polymer enthaltenden Blöcke wurden
dann wie unten beschrieben getestet:
1 . Gefrier-Tau-Stabilität
Die Testblöcke wurden gewogen, und nachdem sie 72 st in Wasser eingeweicht worden waren, wurden sie wiederholt
gefroren und aufgetaut, bis 25 °/>
des ursprünglichen Gewichts verloren waren. Dies wurde dann als der Punkt des
Fehlschlage des Tests genommen. Während des gesamten Tests wurden die Blöcke durch Anwendung von Wasser in Intervallen
feucht gehalten.
12 unrnodifizierte Zementmörtelblöoke wurden getestet. Von diesen ergab einer nach 444 Zyklen, einer nach 478 Zyklen,
einer nach 484 Zyklen und zwei nach 576 Zyklen einen Fehlschlag. Oberflächenrisse wurden an allen 7 unmodifizierten
Zementmörtelblöcken nach 576 Zyklen festgestellt.
Im Gegensatz hierzu waren alle 12 Polymer enthaltenden
Blöcke frei von Oberflächenrissen und zeigten auch nach 576 Zyklen keinen Gewichtsverlust.
2. Widerstandsfähigkeit gegen Salzsäure
12 Polymer enthaltende und 12 unmodifizierte Testblöcke
wurden gewogen und in eine 15 ^-ige wäßrige Salzsäure eingetaucht.
In Zeitabständen wurden die Blöcke aus der Salzsäurelösung entnommen und gewogen. Die beobachteten durchschnittlichen
Gewichtsverluste sind in der folgenden Tabelle gezeigt.
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| Zeit (Tage) |
"/> Gewichtsverlust | unmodifizierter Mörtel |
| 8 14 50 555 |
mit Polymer modifi zierter Mörtel |
18,6 vollständige Auflösung |
| 2,9 2,9 5,5 7,5 |
5. Widerstandsfähigkeit gegenüber Sulfatlösung
12 Polymer enthaltende und 12 unmodifizierte Zementmörtelblöcke
wurden wiederholt in eine 2,1 0Jo-IgQ wäßrige Lösung
von Natriumsulfat 16 st lang eingetaucht und dann 1 st bei 540C getrocknet. Die Länge der Testblöcke wurde vor dem
Testen und zu verschiedenen Zeiten während des Tests gemessen. Die durchschnittliche Zunahme der Menge ist in
der Folge angegeben.
| Test zyklen |
°Jo Zunahme der Länge (Durchschnitt) | unmodifizierter Mörtel |
| 12 15 55 82 170 250 |
mit Polymer modifizier ter Mörtel |
0,16 0,19 0,45 Auflösung |
| 0,04 0,05 0,05 0,10 0,10 0,10 |
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Zementmörtel wurden dadurch hergestellt, daß wäßrige Dispersionen von verschiedenen Emulsionsmischpolymeren zusammen
mit Wasser und 1 bis 2 $ Antischaummittel (wie in Beispiel 1), bezogen auf das Gewicht der Polymerdispersion,
in ein Gemisch aus 100 Teilen Zement und 300 Teilen Sand eingebracht wurden. Die Zementmörtel enthielten 5,5 bis
6,9 c/o Polymer.
Testblöcke wurden wie in Beispiel 1 hergestellt. Nach dem anfänglichen Abbinden bei 200O und der Entformung wurden
sie 16 st in einem Ofen auf 1600C erhitzt. Die Druckfestigkeit
wurde 30 Tage nach der Wärmebehandlung festgestellt.
A 97,9
B 95,0
C 90,7
D 57,5
E 52,1
P 82,4
G 42,5
H 37,6
Die Emulsionsmischpolymere A bis H waren wie folgt: A Hergestellt aus einem Gemisch aus 98 °/o Methylmeth-
acrylat und 2 $> Acrylsäure.
B Hergestellt aus einem Gemisch aus 83 °/° Methylmethy-
acrylat, 15 i° 2-Äthylhexylacrylat und 2 $>
Acrylsäure. C Hergestellt aus einem Gemisch aus 75,5 $ Methylmeth-
acrylat, 22,5 aß> 2-Äthylhexylacrylat und 2 # Acrylsäure.
D Hergestellt aus einem Gemisch aus 75 °ß> Styrol, 23 %
2-Äthylhexylacrylat und 2 $>
Acrylsäure.
309844/0895 ./.
E Hergestellt aus einem Gemisch aus 83 0J3 Styrol, 15 1°
2-Äthylhexylacrylat und 2 $>
Acrylsäure.
P "Primal" AC73, ein Acrylemulsionsmischpolymer, das durch Rohm & Haas (UK) Limited geliefert wird.
G "Aeronal" 290D, Styrol/Acrylat-Emulsionsmischpolymer,
das durch die Badische Anilin & Soda-Fabrik AG geliefert wird.
H "Revinex" 29Y4O, ein Styrol/Butadien-Mischpolymer,
das durch die Revertex Limited geliefert wird.
in
Zementmörtel wurden wie/Beispiel 6 hergestellt, wobei wäßrige Dispersionen der verschiedenen Emulsionsmischpolymere verwendet wurden. Die Mengen der wäßrigen Dispersionen und des Wassers wurden so eingestellt, daß ein Trockenpolymergehalt von 8 % in dem Zementmörtel und Zementmörtelzusammensetzungen ähnlicher Konsistenz erhalten wurden.
Zementmörtel wurden wie/Beispiel 6 hergestellt, wobei wäßrige Dispersionen der verschiedenen Emulsionsmischpolymere verwendet wurden. Die Mengen der wäßrigen Dispersionen und des Wassers wurden so eingestellt, daß ein Trockenpolymergehalt von 8 % in dem Zementmörtel und Zementmörtelzusammensetzungen ähnlicher Konsistenz erhalten wurden.
Testblöcke wurden wie in Beispiel 1 hergestellt und nach der Entformung wurden sie 7 Tage bei annähernd 200C gelagert,
16 st in einem Ofen auf 90, 130 oder 1600C erhitzt
und weitere 7 Tage bei annähernd 2O0C gelagert. Im Vergleich
hierzu wurden einige Blöcke nicht erhitzt, sondern sie wurden lediglich 14 Tage bei 20 C gelagert.
Unmodifizierte Zementmörtelblöcke mit einer ähnlichen Konsistenz wurden gleichzeitig dadurch hergestellt, daß
50 Teile Wasser mit 100 Teilen Zement und 300 Teilen Sand gemischt wurden ^aaß sie nach dem Entformen in der gleichen
V/eise wie die mit Polymer modifizierten Zementmörtelblöcke gelagert und erhitzt wurden.
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Die Blöcke wurden dann wie folgt getestet:
(1) Die Druckfestigkeit wurde bestimmt. Sie ist in der folgenden Tabelle gezeigt.
(2) Die Widerstandsfähigkeit gegenüber Salzsäure wurde durch Wiegen der Testblöcke und Eintauchen in 15 jo-ige
Salzsäurelösung bestimmt. Nach 4 Wochen Eintauchzeit wurden die Blöcke aus der Säurelösung entnommen und
gewogen. Der prozentuale Gewichtsverlust ist in der folgenden Tabelle gezeigt.
(3) Die Widerstandsfähigkeit gegenüber Sulfatlösung wurde wie in Beispiel 5 bestimmt. Die prozentuale Zunahme
der Lange nach 4 Wochen (20 Zyklen) wurde gemessen.
| Emulsions- mischpoly- |
I | Druckfestigkeit (MN/m2) | nach Erhitzung auf 9O0C 1300C |
89,2 | 19O0C |
| mer | J | nach Lagerung bei 200C |
55,2 | 81 ,8 | 101,5 |
| K | 43,2 | 61 ,8 | 85,1 | 85,9 | |
| L | 40,0 | 65,3 | 77,2 | 81 ,6 | |
| M | 56,6 | 66,3 | 81 ,1 | 69,0 | |
| N | 51,1 | 49,8 | 51,1 | 82,2 | |
| — | 38,7 | 59,3 | 19,4 | 100,5 | |
| 54,0 | 20,2 | 19,6 | |||
| 21,2 | |||||
309844/0895
| Emulsions- mischpoly mer |
°/o Gewichtsverlust | 90° | in HCl-Lösung | JL U ο UIl^ | auf 190°C |
I |
| I | nach Lagerung bei 200C |
5,5 | nach Erhitzung C 13O0C |
4,1 | ||
| J | 7,6 | 8,8 | 5,0 | 5,5 | ||
| K | 11,7 | 3,2 | 5,9 | 2,8 | ||
| L | 5,1 | 4,2 | 2,4 | 2,7 | ||
| M | 5,7 | 8,0 | 3,3 | 7,3 | ||
| N | 9,2 | 8,6 | 6,3 | 5,4 | ||
| - | 11,3 | Auf | 11 ,0 | |||
| Emulsions- mischpoly mer |
Längenzunahme in | Sulfatlösung | 0,08 | auf 19O0C |
| I | nach Lagerung bei 200C |
nach Erhitzung 900C 1300C |
0,08 | 0,12 |
| J | 0,12 | 0,04 | 0,10 | 0,06 |
| K | 0,06 | 0,00 | 0,18 | 0,12 |
| L | 0,14 | 0,08 | 0,08 | 0,16 |
| M | 0,22 | 0,18 | 0,16 | 0,08 |
| N | 0,08 | 0,02 | 0,10 | 0,28 |
| - | 0,10 | 0,16 | 0,10 | |
| 0,18 | 0,76 | |||
Die Emulsionsmischpolymere Γ bis N waren wie folgt:
I Hergestellt aus einem Gemisch aus 98 °/Ό Methylmeth-
acrylat und 2 0Jo Acrylsäure.
J Hergestellt aus einem Gemisch aus 75,5 $ Methylmeth-
acrylat, 22,5 0A Athylhexylacrylat und 2 °/o Acrylsäure,
30984A/0895
K "Primal" AC73, ein thermoplastisches Acrylemulsionspolymer,
das durch Rohm & Haas (UK) Limited geliefert wird.
L "Primal" AC2O1, ein thermisch härtbares Acrylemulsionspolymer,
das durch Rohm & Haas (UK) Limited geliefert wird.
M "Primal" AC658, ein thermisch härtbares Acrylemulsionspolymer, das durch Rohm & Haas (UK) Limited geliefert
wird.
N "Primal" HA16, ein selbstvernetzendes Acrylemulsionspolymer,
das durch Rohm & Haas (UK) Limited geliefert wird.
Beton wurde aus dem folgenden Ansatz hergestellt, wobei die wäßrige Dispersion eines Emulsionsmischpolymers aus
75,5 Gew.-$ Methylmethaerylat, 22,5 Gew.-^ 2-Äthylhexylmethacrylat
und 2 Gew.-^ Acrylsäure verwendet wurde. Der errechnete Tp-Wert des Mischpolymers war 35°C.
Zement 1GO
Sand 200
Aggregat 400
Polymerdispersion (50 <fo Feststoffe) 40
Wässer 10
Antischaummittel (wie'in Beispiel 1) 0,6
Testblöcke (101,6 χ 101,6 χ 101,6 mm) wurden dadurch hergestellt,
daß die Polymerdispersion, welche das Antischaummittel enthielt, und das Wasser dem Gemisch aus
Zement, Sand und Aggregat zugegeben wurde. Nach einem sorgfältigen Mischen wurde der Beton in Formen eingebracht,
zur Verhinderung einer Verdampfung von Wasser
309844/0895
2318846
bedeckt, 2 Tage bei annähernd 20 C gelagert, um ein anfängliches
Abbinden zu gestatten, und entformt. Die Testblöcke wurden 7 Tage bei annähernd 200C gelagert und dann
1, 2 oder 7 Tage auf 70, 100, 132 oder 1620C erhitzt. Die
Druckfestigkeit der Blöcke wurde 12 bis 15 Tage nach Beginn der Erhitzungsbehandlung.ermittelt.
Die beobachteten Druckfestigkeiten (in MN/m ) sind in der Folge gezeigt:
| Temperatur der Wärmebehandlung |
Dauer der Wärmebehandlung (Tage) |
1 | CvJ | 7 |
| 1000C 133°C 1620C |
78,2 101,8 107,6 |
86,9 105,7 117,8 |
103,8 125,0 124,5 |
Testblöcke,' die in der gleichen Weise aber ohne Wärmebehandlung hergestellt worden waren, wurden 20 Tage nach der
Entformung getestet. Die Druckfestigkeit war 69,4 MN/m .
Beton wurde wie in Beispiel 6 hergestellt, wobei jedoch eine wäßrige Dispersion eines Emulsionsmi'schpolymers
aus 98 io Methylmethacrylat und 2 % Acrylsäure verwendet
wurde. Der berechnete T~-Wert des Mischpolymers war 105°C
Die beobachteten Druckfestigkeiten (gemessen in MN/m ) sind in der Folge gezeigt:
309844/0895
| Temperatur der Wärmebehandlung |
Dauer der Wärmebehandlung (Tage) | 2 | 7 |
| 10O0C 1330G 162°C |
1 | 89,3 114,0 130,6 |
109,6 133,6 140,2 |
| 80,1 111,5 120,6 |
Testblöcke, die in der gleichen Weise aber ohne Wärmebehandlung hergestellt worden waren, wurden 19 Tage nach
der Entformung getestet. Die Druckfestigkeit war 73,9
Beton wurde wie in Beispiel 6 hergestellt, wobei jedoch eine wäßrige Dispersion eines Emulsionsmischpolymers aus
83 i° Methylmethacrylat, 15 °/° 2-Äthylhexylacrylat und 2 #
. -. .. verwendet wurde., m TT , , ... . ..
Acrylsäure /Der errechnete Tp-Wert des Mischpolymers war
55°C. Die beobachteten Druckfestigkeiten (gemessen in
ο
MN/m ) sind in der Folge gezeigt:
MN/m ) sind in der Folge gezeigt:
| Temperatur der Wärmebehandlung |
Dauer der Wärmebehandlung (Tage) | 2 | 7 |
| 700C 1000C 1320C 1620C |
1 | 73,8 90,7 109,5 118,2 |
86,4 105,7 120,6 123,1 |
| 70,9 78,2 103,8 |
Testblöcke, die in der gleichen Weise aber ohne Wärmebehandlung hergestellt worden waren, wurden 20 bis 22 Tage
nach der Entformung geprüft. Die Druckfestigkeit war 66,7 MN/m2. 309844/0895
Beispiel 11
Beton wurde wie in Beispiel 6 hergestellt, wobei jedoch eine wäßrige Dispersion eines Emulsionsmischpolymers aus
70 io Methylmethacrylat, 28 $ 2-Äthylhexylmethacrylat und
2 c/o Acrylsäure verwendet wurde. Der errechnete
des Mischpolymers war 20°
0.
»1
Die beobachteten Druckfestigkeiten (gemessen in MN/m )
sind in der Folge gezeigt:
| Temperatur der Wärmebehandlung |
Dauer der Wärmebehandlung (Tage) | 2 | 7 |
| 700C 1000C 1320C 1620C |
1 | 72,9 81 ,6 98,5 101,4 |
84,0 96,5 112,5 104,3 |
| 72,4 73,8 90,5 |
Testblöcke, die in der gleichen Weise aber ohne Wärmebehandlung hergestellt worden waren, wurden 20 bis 22 Tage
nach der Entformung getestet. Die Druckfestigkeit war 65,1 MN/m2.
Zementmörtel wurden mit dem folgenden Ansatz hergestellt, wobei eine wäßrige Dispersion eines Emulsionsmischpolymers
aus 75,5 °/° Methylmethacrylat, ' 22,5 °/<>
2-Äthylhexylacrylat und 2 io Acrylsäure verwendet wurde. Der .errechnete Tp
des Mischpolymers war 350C.
309844/0895
Zement Sand
Polymerdispers ion (50 i* Feststoffe)
Antischaummittel (wie in Beispiel 1)
Antischaummittel (wie in Beispiel 1)
100
300
57,1 0,5
300
57,1 0,5
Testblöcke wurden wie in Beispiel 1 hergestellt. Nach der Sntformung wurden sie bedeckt und 25 bis 31 Tage bei annähernd
200C gelagert. Die Blöcke wurden dann verschiedene
Zeiten in einem Ofen auf 100 oder 134°G erhitzt, und die Druckfestigkeit der-Blöcke wurde 1 Tag nach der Entnahme
aus dem Ofen bestimmt.
| Erhitzungs- zeit (st) |
Druckfestigkeit | (MN/m2 |
| 0 | Wärbehandlung bei 1000G |
Wärmebehandlung bei 1340C |
| 3 | 29,7 | 30,3 |
| 4 | - | 38,3 |
| 7 | 32,2 | - |
| 8 | - | 48,3 |
| 13 | 36,2 | - |
| 14 | - | 48,7 |
| 24 | 36,4 | - |
| 48 | 39,1 | 57,2 |
| 72 | 48,1 | 59,0 |
| 144 | 56,9 | 67,0 |
| 61,3 | — |
Patentansprüche:
30984 W0895
Claims (19)
1. Verfahren zur Herstellung von Beton oder Mörtel, bei welchem eine Zementierungszusammensetzung, die ein
wasserunlösliches Polymer oder Mischpolymer enthält, das sich von ein oder mehreren polymerisierbaren Vinylverbindungen
ableitet, aushärten gelassen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Aushärtung nach einer Periode
des anfänglichen Abbindens bei einer erhöhten Temperatur von mindestens 400C ausgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Härtungstemperatur mindestens 50 C beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Härtungstemperatur im Bereich von 50 bis 2000C
liegt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Härtungstemperatur im Bereich von 70 bis 1600C
liegt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennze,
beträgt.
gekennzeichnet, daß die Härtungstemperatur mindestens 900C
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Härtungszeit bei der erhöhten Temperatur mindestens 12 Stunden beträgt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Periode der anfänglichen
Aushärtung mindestens 12 Stunden beträgt.
309844/0895 ·/■
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das anfängliche Aushärten
bei im wesentlichen Raumtemperatur ausgeführt wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Polymer oder Mischpolymer
sich von ein oder mehreren Acryl- und/oder Methacrylestern
ableitet.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
sich daß das Polymer oder Mischpolymer/von ein oder mehreren Alkylacrylatenund/oder Methacrylaten mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen
in der Alkylgruppe ableitet.
11. Verfahren nach Anspruch 10,' dadurch gekennzeichnet,
daß das Polymer oder Mischpolymer sich von Methylmethacrylat ableitet.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mischpolymer aus Methylmethacrylat und 2-Äthylhexylacrylat
verwendet wird.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Mischpolymer verwendet wird, welches Reste eines äthylenisch ungesättigten
Carbonsäuremonomers enthält.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei der äthylenisch ungesättigten Garbonsäure um Acrylsäure oder Methacrylsäure handelt.
15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Mischpolymer aus Methylmethacrylat, 2-Äthylhexylacrylat
und Acrylsäure verwendet wird.
./■ 309844/0895
16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Polymer oder Mischpolymer
eine Glasübergangstemperatur von mindestens 10 0 aufweist.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Polymer oder Mischpolymer eine Glasübergangstemperatur von mindestens 20 C aufweist.
18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil an Polymer oder
Mischpolymer (berechnet auf trockener Basis) 5 bis 50 Gew.
bezogen auf die Zementkomponente der Zusammensetzung, beträgt.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anteil des Polymers oder Mischpolymers 15 bis 35 °/° beträgt.
P/u" ' Λ !WÄ1 ΓΕ
.Η HKCKü, DiH-IHO. H.3OH»
CHPL-ING S STAEOEP
309844/0895
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