DE2312041A1 - Penicilline, verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende pharmazeutische mittel - Google Patents
Penicilline, verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende pharmazeutische mittelInfo
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- DE2312041A1 DE2312041A1 DE2312041A DE2312041A DE2312041A1 DE 2312041 A1 DE2312041 A1 DE 2312041A1 DE 2312041 A DE2312041 A DE 2312041A DE 2312041 A DE2312041 A DE 2312041A DE 2312041 A1 DE2312041 A1 DE 2312041A1
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- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D499/00—Heterocyclic compounds containing 4-thia-1-azabicyclo [3.2.0] heptane ring systems, i.e. compounds containing a ring system of the formula:, e.g. penicillins, penems; Such ring systems being further condensed, e.g. 2,3-condensed with an oxygen-, nitrogen- or sulfur-containing hetero ring
-
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft neue Penicilline und Verfahren
zu ihrer Herstellung. Die Erfindung betrifft ausserdem die Herstellung pharmazeutischer Präparate, die diese
Penicilline enthalten, sowie Methoden zur pharmakologischen
Verwendung dieser Penicilline-
Insbesondere betrifft die Erfindung neue Mono- und Diester von «{-carboxysubstituierten Penicillinen der Formel I
R - CH - CO - KH - CH - CH ,2
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und die pharmazeutisch annehmbaren Salze davon; in der Formel
bedeuten:
R eine Phenyl-, Thienyl- oder Furylgruppe, R ein Wasserstoffatom,, die Gruppe
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oder
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und
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ank Driäiner Bank AG. Wiesbaden. Koato-Nr. 276 Bü7
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die Gruppe -CH-O-I-R4 oder -CH-X-C-O-R*1"
ein Wasser s to ff atom, eine Alky !gruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Ary!gruppe oder eine Aralky!gruppe, wobei
die Alkyl-, Aryl- und Aralkylgruppen unsubstituiert oder mit einer oder mehreren der folgenden Gruppen substituiert
sein können: Aminogruppen, substituierten Aminogruppen, wie z.B. Methy1amino-, Diäthylamino- oder Acetamidogruppen,
Halogen, Nitro und Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ,
X -O- oder -WH-,
R ein Wasserstoff atom, eine Methylgruppe oder eine Aethylgruppe
R eine gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen,
eine Aryl-, Aralkyl- oder heterocyclische Gruppe, wobei die Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Aralkyl- und
heterocyclischen Gruppen unsubstituiert oder durch eine oder mehrere der folgenden Gruppen, substituiert sein können:
Aminogruppen, substituierte Aminogruppen, wie z.B. Methyl-, amino-, Diäthylamino- oder Acetamidogruppen, Halogen, Nitro
und Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wobei
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R die Gruppe ,
R die Gruppe ,
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-CH-X-C-O-R bedeutet, R ein Wasserstoffatom
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oder die Gruppe -CH-O-C-R bedeutet.
Charakteristische Beispiele für Radikale, die unter die oben angegebenen Definitionen fallen und in die Definitionen von
Radikalen innerhalb der vorliegenden Anmeldung sind u.a.:
Alkyl: Methyl, Aethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, .
Pentyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, 2-Aethyl-hexyl
Cycloalkyl: Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl
309841/Π a5
Alkoxy: Methoxy, Aethoxy, Propyloxy, Isopropyloxy, Butyoxy,
Isobutoxy
Halogen: F, Cl, Br
Aryl: Phenyl, Naphtyl, Naphtylmethyl, 5-Indanyl Aralkyl: Benzyl, Naphtylmethyl, 5-Indanyl
Heterocyclische Gruppen:
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Die obigen charakteristischen Beispiele erläutern - soweit
1 4 anwendbar - sämtliche Radikale R bis R und andere Radikale, die in der Beschreibung erwähnt werden, und zwar in dem Ausinas
s der für jedes Radikal angegebenen Definition und innerhalb der Grenzen der für jedes Radikal angegebenen Zahl der
Kohlenstoffatome.
Die Erfindung betrifft in einer weiteren Ausfuhrungsform
-solche chemischen Zwischenprodukte, die neu sind und die bei der Herstellung der Verbindungen der Formel I nützlich sind.
Die erfindungsgemässen Verbindungen sind wertvolle Heilmittel für Infektionskrankheiten bei Menschen oder Tieren, die durch
Bakterien verursacht werden. Sie können isoliert und als solche verwendet werden? je nachdem, ob basische oder saure"
Gruppen im Molekül vorhanden sind, können sie jedoch auch in Form von Salzen mit pharmazeutisch annehmbaren organischen
oder anorganischen Säuren oder Basen angewendet werden. Beispiele für geeignete 'Säuren sind Salzsäure, Bromwasserstoffsäure,
Schwefelsäure, Phosphorsäure, Essigsäure, Weinsäure, Citronensäure und Fumarsäure. Beispiele für geeignete Basen
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231204Ί.
sind Natriumhydroxyd, Kaliumhydroxyd, Calciuinhydroxyd, Aluminiumhydroxyd,
Anunoniumhydroxyd, nicht-toxische Amine, wie
beispielsweise Trialkylamine, vorzugsweise Triäthylamin, Procain, Dibenzylamin, N-Benzyl-beta-phenyläthylamin, 1-Ephenamin,
N,N -Dxbenzyläthylendiamin, Dehydroabietylamin,
N,N -Bis-Dehydroabietyläthylendiamin, N-Niedrigalkylpiperidin
(z.B. N-Ae thy lpiperidin)' und andere Basen, die zur Herstellung von Salzen mit Penicillin verwendet worden sind.
Die Seitenkette der Penicillinstruktur in Formel I enthält ein asymmetrisches Kohlenstoffatom in Λ-Stellung. Je nach
der Konfiguration an diesem Kohlenstoffatom kommen die Verbindungen in zwei verschiedenen diastereoisomeren Formen
vor, die beide biologisch aktiv sind. In ähnlicher Weise können die Estergruppen asymmetrische Kohlenstoffatome enthalten,
z.B. wenn R die Methyl- oder Aethylgruppe bedeutet, wodurch verschiedene diastereoisomere Formen entstehen, die ebenfalls
alle biologisch aktiv sind. Es versteht sich, dass-die Erfindung sowohl die reinen Diastereoisomeren-umfasst als auch
Mischungen derselben.
Es ist bekannt, dass Substitution von Benzylpenicillin und
analogen Verbindungen in ©(-Stellung der Seitenkette mit
einer Carboxylgruppe oder bestimmten veresterten Carboxylgruppen Verbindungen der Formel II ergibt:
R - CH - CO - NH - CH.- CH GC '
■ COOR5 CO -N CH - COOH
worin R die gleiche Bedeutung wie oben hat und R Wasserstoff,
Alkyl- oder Aralkylgruppen bedeutet; Verbindungen der Formel II weisen gute antibakterielle Aktivität gegenüber
grammpositiven und grammnegativen Bakterien auf, beispielsweise gegen Pseudomonas aeruginosa (niederländische Patentschrift
6 404 384, südafrikanische Patentschrift 67/2804,
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südafrikanische Patentschrift 67/6472, niederländische Patentschrift 6 805 524, U.S. Patentschrift 3 142 673
und niederländische Patentschrift 6 913 416) .
Solche Verbindungen werden bei oraler Verabreichung jedoch schlecht oder nur massig gut resorbiert, und die Carboxyverbindungen
(II, R = H) müssen injiziert werden. Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, Ester dieser Verbindungen
zu schaffen, die bei oraler Verabreichung gut resorbiert werden und die dann innerhalb des Körpers hydrolysiert
werden,, so dass Blut- und Organspiegel der" Verbindungen der Formel II erhalten werden, die zur·Behandlung von
Infektionskrankheiten, die durch Bakterien, die gegenüber Penicillinen der allgemeinen Formel II empfindlich sind, verursacht
werden, geeignet sind.
Die Carboxylgruppe der oc-Carboxy!penicilline (II, R = H)
ist ziemlich instabil und wird während der Herstellung der Verbindungen und bei der Lagerung teilweise abgespalten,
wodurch die entsprechenden nicht-carboxylierten Penicilline erhalten werden, die gegenüber grammnegativen Bakterien und
insbesondere gegenüber Ps. aeruginosa weniger wirksam sind. Durch Umwandlung der Carboxylgruppe in eine Estergruppe
wird diese Zersetzung vermieden, und es werden Verbindungen erhalten, die leicht hergestellt und gelagert werden können.
Um die volle antibakterielle Wirksamkeit der oC-Carboxypenicilline
zu erhalten, ist es jedoch erforderlich, solche Estergruppen zu wählen, die in vivo unter Freisetzung des
Carboxypenicillins schnell hydrolysiert werden. Es ist ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung, Ester zu
schaffen, die unter Herstellungs- und Lagerungsbedingungen
stabil sind, die jedoch nach der Resorption im Organismus schnell hydrolysiert werden, so dass hohe Blut- und Organspiagel
an Carboxypenicillinen erhalten werden.
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Die genannten Verbindungen der Formel I werden gut vertragen, weisen eine geringe Häufigkeit an Nebenwirkungen auf und
können entweder als solche oder in Form ihrer Salze leicht in pharmazeutischen Präparaten angewendet werden, ferner
können sie mit festen Trägerstoffen und/oder Hilfsmitteln
vermischt werden. In solchen Präparaten kann das Verhältnis von therapeutisch wirksamer Substanz zu Trägerstoffen und
Hilfsstoffen im Bereich von 1 bis 95 % variiert werden. Die Präparate können zu Tabletten, Pillen oder Dragees verarbeitet
werden oder können in medizinische Behälter, z.B. Kapseln, abgefüllt werden j in Form von-^-Mirs-ch-ungen—k-önn-en sie
in Flaschen abgefüllt werden. Pharmazeutisch annehmbare, organische oder anorganische, feste oder flüssige Träger-Stoffe,
die für orale oder enterale Verabreichung oder für topische Anwendung.geeignet sind, können zur Herstellung
d.er Präparate verwendet werden. Gelatine, Lactose, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche und tierische Fette und
OeIe, Pflanzengummi und Polyalkylenglykol und andere bekannte Trägerstoffe für Pharmazeutika sind alle zur Herstellung von
Präparaten der -genannten Verbindungen geeignet. Das bevorzugte Salz der erfindungsgemässen Verbindungen ist das Hydrochlorid,
es können jedoch auch Salze mit anderen anorganischen oder organischen Säuren, auch mit antibiotisch wirksamen Säuren
verwendet werden, beispielsweise Phosphate, Acetate oder Salze mit Phenoxymethylpenicillin. Darüber hinaus kann das
Präparat andere pharmazeutisch wirksame Verbindungen enthalten, die zur gemeinsamen Verabreichung mit der erfindungsgemässen
Verbindung zur Behandlung von Infektionskrankheiten geeignet sind. Beispielsweise können andere antibiotisch wirksame
Substanzen, z.B. Gentamycin und Polymyxin, zugesetzt werden.
Bei der Behandlung von Bakterieninfektionen bei Menschen können die erfindungsgemässen Verbindungen beispielsweise
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in Mengen verabreicht werden, die 5 bis 200 mg/kg/Tag, vorzugsweise
im Bereich von 10 bis 100 mg/kg/Tag, in .verteilten Dosen, z.B. zwei-, drei- oder viermal am Tag, entsprechen.
Sie können in Dosiseinheiten verabreicht werden, die z.B. 175, 350, 500 oder 1000 mg der Verbindungen enthalten.
Beispiele für bevor-zugte erfindungsgemässe Verbindungen sind:
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Bevorzugte Klassen der Verbindungen der Erfindung sind solche Verbindungen der Formel I, worin R Phenyl, 2- oder 3-Thienyl
oder 2- oder 3-Furyl, R Wasserstoff, Niedrigalkyl, Benzyl,
Phenyl, 5-Indanyl, Niedrigalkoxycarbonyloxymethyl, 1'-Niedrigalkoxycarbonyloxyäthyl,
1'-Niedrigalkoxycarbonyloxypropy1,
Niedrigalkoxycarbonylaminomethyl, 1'-Niedrigalkoxycarbonylaminoäthyl,
1'-Niedrigalkoxycarbonylaminopropyl, l'-Niedrig-
acyloxyäthyl, 1'-Niedrigacyloxypropyl, Phenoxycarbonyloxymethyl,
5-Indanyloxycarbonyloxymethyl, 1'-Phenoxycarbonyloxyäthyl,
1'-(5-Indanyloxy)-carbonyloxyäthyl/ 1'-Benzoyloxy-äthyl,
Λ' -Benzoyloxypropy1 und R Niedrigalkoxycarbonyloxymethyl
, 1'-Niedrigalkoxycarbonyloxyäthyl, 1'-Niedrigalkoxycarbonyloxypropyl,
Niedrigalkoxycarbonylaminomethyl,
1'-Niedrigalkoxycarbonylaminoäthyl, 1'-Niedrigalkoxycarbonylaminopropyl,
Phenoxycarbonyloxymethyl, 5-Indanyloxycarbonyloxymethyl,
1'-Phenoxycarbonyloxyäthyl, 1'-(5-Indanyloxy)-carbonyloxyäthyl
bedeuten.
Weitere Klassen von bevorzugten Verbindungen der Erfindung
1 2
werden erhalten, wenn R Wasserstoff ist und R Niedrigalkoxycarbonyloxymethyl
, 1 *-Niedrigalkoxycarbonyloxyäthyl, 1'-Niedrigalkoxycarbonyloxypropy1, Niedrigalkoxycarbonylaminomethyl,
1'-Niedrigalkoxycarbonylaminoäthyl, l'-Niedrig-
alkoxycarbonylaminopropyl t Phenoxycarbonyloxymethyl, 5-Indanyloxycarbonyloxymethyl,
1'-Phenoxycarbonyloxyäthyl, 1' -(5-Indanyloxy)-carbonyloxyäthyl bedeutet.
Noch andere Klassen von bevorzugten Verbindungen werden erhalten, wenn die Acyloxyteile oder die Alkoxycarbonyloxy-,
die Acyloxycarbonyloxy-, die Alkyloxycarbonylamino- oder
die Acyloxycarbonylaminogruppen der Substituenten R und
R durch Amino-, Methylamino- oder Di-(niedrigalkyl)-aminogruppen
substituiert sind. Die erfindungsgemässen Verbindungen können auf verschiedenen Wegen hergestellt werden.
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Herstellung von Estern, der Penicilline A. ^ S^
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R-CH-CO-NH-CH - CH ,2
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CH ~ COOR1
Nach dieser Methode wird ein aktiviertes Malonesterderivat III
mit einem Ester der 6-Aminopenicillansäure (6-APA) IV zu einem
Penicillinester V umgesetzt.
2* 2 7' 7
Wenn R = R und R = R sind, dann ist das Produkt V eine
■ 2" 7!
erfxndungsgemässe Verbindung. Wenn R oder R Gruppen enthält,
die geschützt sind, dann werden die schützenden Gruppen in an sich bekannter Weise in mindestens einer·zusätzlichen
•Stufe entfernt, um die Verbindungen der Formel I A zu erhalten.
In dem obigen Formelschema sind die verschiedenen Radikale
wie folgt definiert;
R hat die vorstehende angegebene Bedeutung,
2 · 2 2
R ist R , das wie oben definiert ist oder - wenn R ein Wasserstoffatom ist oder wenn R Aminogruppen oder substituierte
Aminogruppen enthält - ein geschütztes Deri-
2
vat von R ,
vat von R ,
-CO-Z ist eine reaktionsfähige Gruppe, die mit einer Aminogruppe unter Bildung einer Amidgruppe reagieren kann,
z.B. ein Säurechlorid oder ein funktionelles Aequivalent
dafür' 30 9841 /1 1 85
7, 7 7 231204
R ist R oder - wenn R Aminogruppen oder substituierte
7 Aminogruppen enthält - ein geschütztes Derivat von R ,
R7 ist
-CH-O-C-R oder -CH-X-C-O-R4 / wobei R2'
-CH-X-C-O-R4 bedeutet, wenn R7 „CH-O-C-R4 ist'
3 4
R , R und X haben die vorstehend angegebenen Bedeutungen.
R , R und X haben die vorstehend angegebenen Bedeutungen.
Als schützende Gruppen für die Carboxylgruppe können Gruppen verwendet werden, die als carboxylschützende Gruppen bei
Penicillinsynthesen angewendet worden sind. Insbesondere kann die schützende Gruppe Benzyl, p-Nitrobenzyl oder
Dipheny!methyl sein; diese Gruppen können durch katalytische
Hydrierung abgespalten werden, oder die schützende Gruppe kann eine Alkyl- oder Acylgruppe sein, die durch
milde alkalische Hydrolyse abgespalten werden kann oder die schützende Gruppe kann eine /3-Trichloräthylgruppe
sein, die durch' Behandlung mit Zink in Essigsäure abgespalten werden kann oder die schützende Gruppe kann eine
/3-Jodäthyl-, eine (X-p-Tolylsulfohyläthyl- oder eine Mono-
oder Dxhalogenbenzylgruppe sein, die durch Behandlung mit einem basischen Mittel, z.B. mit Natriumthiophenolat, abgespalten
werden kann.
Als schützende Gruppen für die Amino- und die substituierten Aminogruppen können solche schützende Gruppen verwendet
werden, die ohne Zerstörung des Penicillinringsystems entfernt werden können. Solche schützenden Gruppen sind bekannt,
beispielsweise die Benzyloxycarbonyl-, die o-Nitrophenylsulfenyl-,
die 2-p-Tolylsulfonyläthoxycarbonyl-, die ß-Trichloräthoxycarbonyl-
und die l-Methoxycarbonylpropen-2-ylgruppe.
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Die Umsetzung stellt eine Acylierung eines Ester penicillansäure dar; sie kann in der für die Acylierung anderer
Ester der 6-Aminopenicillansäure beschriebenen Weise durchgeführt werden (z.B. wie in der französischen Patentschrift
Nr. 1 576 027 beschrieben). Die acylierende Gruppe -CO-Z in III kann eine Säurechloridgruppe sein oder eine
Gruppe,- die in gleicher Weise wirkt, z.B. ein Säurebromid,
ein Säureacid, ein Anhydrid, ein gemischtes Anhydrid, das
mit einer anorganischen oder einer organischen Säure gebildet wird, wie z.B. eine Alky!kohlensäure, beispielsweise Isobuty!kohlensäure,
eine Kohlensäure, eine Sulfonsäure und insbesondere eine Alkoxyameisensäure, oder sie kann ein
Radikal sein, erhalten durch Umsetzung der ^-substituierten Phenylessigsäure und einem Carbodiimid oder N,N -Carbonyldiimidazol
oder einer anderen Verbindung, die in ähnlicher Weise reagiert.
Die Umsetzung kann in organischen Lösungsmitteln, wie Diäthylather,
Tetrahydrofuran, Aceton, Aethylacetat, Chloroform, Methylenchlorid, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd,
oder Hexamethylphosphoramid, in Wasser oder in wässrigen
organischen Lösungsmitteln in Gegenwart von organischen oder anorganischen Basen wie Triäthylamin, Chinolin, Pyridin,
N-Methylmorpholin, Natriumhydroxyd, Natriumbicarbonat oder
Kaliumcarbonat durchgeführt werden..
Die Verbindung der Formel V kann durch Extraktion aus der
Reaktionsmischung isoliert werden, falls erforderlich, nach
Verdünnung mit Wasser und Neutralisation. Die Verbindungen der Formel V (R2 = R2 \ R7 = R7) sind
Verbindungen der allgemeinen Formel I.
Die Ester der 6-Aminopenicillansäure mit der allgemeinen" Struktur IV können durch Behandlung von 6-APA mit Verbindungen.
7« 7 ι
R -Y, worin R die oben angegebene Bedeutung hat und Y
30984 1/1185
Halogen oder ein funktionell gleichwertiges Derivat davon,
wie z.B. ein organischer Sulfonsäurerest, ist, hergestellt
werden. Die Reaktion wird vorzugsweise in organischen Lösungsmitteln wie Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxyd durchgeführt.
Wahlweise werden ö-Acylaminopenicillansäuren mit Acylgruppen,
die ohne Zerstörung des Penicillinringsystems entfernt werden
7«
können, mit R -Y zu Estern der ö-Acylaminopenicillansäuren umgesetzt, aus denen dann die Acylgruppen entfernt werden, wobei die Ester der 6-Aminopenicillansäure der Formel IV erhalten werden. Eine bevorzugte Methode besteht in der Umsetzung eines Salzes, z.B. des Natrium-, Kalium- oder Tetra-
können, mit R -Y zu Estern der ö-Acylaminopenicillansäuren umgesetzt, aus denen dann die Acylgruppen entfernt werden, wobei die Ester der 6-Aminopenicillansäure der Formel IV erhalten werden. Eine bevorzugte Methode besteht in der Umsetzung eines Salzes, z.B. des Natrium-, Kalium- oder Tetra-
7 '
alkylammoniumsalzes des Benzy!penicillins, mit R -Y in
einem organischen Lösungsmittel wie Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd,
Aceton, Chloroform, Methylenchlorid oder Hexamethylenphosphoramid oder in einer Mischung eines organischen
Lösungsmittels und Wasser, z.B. wässriges Aceton oder Dioxan, wodurch der entsprechende Ester des Benzylpenicillins
erhalten wird. Die Phenylacety!seitenkette wird dann nach der in der niederländischen Patentschrift Nr.
6 401 421 oder der südafrikanischen Patentschrift Nr. 67/2927 beschriebenen Methode durch Behandlung mit Phosphorpentachlorid
in Gegenwart einer tertiären organischen Base abgespalten, wobei ein Iminochlorid erhalten wird, das mit
einem Alkohol wie Propanol zu dem entsprechenden Iminoäther umgesetzt wird, der seinerseits durch Zugabe von Wasser
hydrolysiert oder durch Zugabe von Alkohol alkoholisiert wird, wodurch der Ester IV erhalten wird. Wahlweise kann die Phenylacetylseitenkette
durch enzymatische Hydrolyse nach der in der französischen Patentschrift Nr. 1 576 027 beschriebenen
Methode unter Verwendung einer E. coli-Acylase entfernt
werden.
309841/1185
Gemäss einer weiteren Methode werden N-geschützte 6-Amino-
7« .
penicillansäuren mit R -Y zu dem entsprechenden Ester umge
setzt, aus denen die schützenden Gruppen entfernt werden,
wodurch die Verbindungen der Formel■IV erhalten werden. Bei
spiele für schützende Gruppen, die ■ verwendest werden können,
sind die Benzyloxycarbonylgruppe, die durch katalytisch^
Hydrierung entfernt wird, die o-Nitrophenylsulfenylgruppe,
die durch Behandlung mit nukleophilen Reagenzien bei saurem pH-Wert (japanische. Patentschrift Nr. 505 176) entfernt wer
den kann und die Tritylgruppe, die durch schwach saure Hydrolyse entfernt werden kann. .__..——-_ ..
B. Ein natürliches oder biosynthetisches Penicillin der Formel
R°~CONH-CH - CH C^ ' .
Il I CH5 (VI) co „ N CH - COOM
worin R CO die Acy !gruppe in der Seitenkette des natürlichen
oder biosynthetischen Penicillins und M Wasserstoff oder
ein Alkaliatom, wie z.B. Natrium, Kalium oder Calcium, bedeuten, wird durch Umsetzung mit einer Verbindung der
7' 7'
Formel VII, R -Y, worin R und Y die oben angegebenen
Bedeutungen haben, verestert, woraufhin der so erhaltene Ester der Formel VIII
^" S j CH-?
R°-C0NH-CH - CH- "^C<^ ^
R°-C0NH-CH - CH- "^C<^ ^
CH3 (viii) CO - N -CH - COOR' .
in einem inerten Lösungsmittel und vorzugsweise in Gegenwart
eines tertiären Amins mit einem Phosphorhalogenid zu
einer Iminohalogenidverbindung umgesetzt wird, die ihrerseits mit einem niedrigen- Alkohol zu einem Iminoätherderivat
umgesetzt wird. Der Iminoäther wird dann mit einer Verbindung der Formel III
30 9 841/1185
R-CH-CO-Z
1 2'
COOR
2'
worin R, R und Z die oben angegebenen Bedeutungen haben, umgesetzt und das Reaktionsprodukt wird mit Wasser oder einem Alkohol zu einer Verbindung der Formel V
worin R, R und Z die oben angegebenen Bedeutungen haben, umgesetzt und das Reaktionsprodukt wird mit Wasser oder einem Alkohol zu einer Verbindung der Formel V
■ ^S " CH,
R-CH-CO-NH-CH - CH CC
•CH, (V)
COOR^ CO - N CH - COOR'
umgesetzt, die anschliessend, wie oben unter A beschrieben wurde, in eine Verbindung der Formel I umgewandelt wird. Bei
dieser Methode wird die als Zwischenprodukt erhaltene Iminoätherverbindung
direkt ohne Isolierung irgendwelcher Zwischenprodukte acyliert.
Die Gruppe R CO- in der Verbindung der Formel VI ist eine
organische Acylgruppe, die in bekannten natürlichen oder bio-„syntetischen
Penicillinen enthalten ist. Demzufolge kann die Gruppe R eine gegebenenfalls mit einer heterocyclischen
Gruppe substituierte Alkyl-, Aralkyl- oder Methylgruppe oder ein Derivat davon sein. Beispiele für"geeignete Gruppen R° sind
Heptyl, Phenoxymethyl, 2-Thienylmethyl, 2-Furylmethyl und
Benzyl. Beispiele für geeignete Phosphorhalogenide sind u.a. Phosphorpentachlorid, Phosphorpentabromid, Phosphoroxychlorid,
Phosphortrichlorid usw. Phosphorpentachlorid wird bevorzugt.
Beispiele für geeignete Alkohole, mit denen das Iminohalogenid umgesetzt werden kann, sind niedrige Alky!alkohole, wie bei- "
spielsweise Methanol, Aethanol und n-Propanol.
3 Q 98-41/1 185
H-CH-CO-NH-CH - CH >2'
■ COOR'
CO-N.-
IX
.CH
CH - COOH
7' + R' Y
R-CH-CO-NH-CH - CH CC J
■ COOR CO-N
CH - COOR'
R-CH-CO-NH-CH- CH C^^ J
CH,
COOR'
CO-N CH - COOR'
ΙΑ'
.Die. Verbindungen der Formel' IX können durch Umsetzungen mit
7"i " 7> Verbindungen der Formel R -Y, worin R die oben angegebene
Bedeutung hat und Y Halogen oder eine funktionell gleichwertige Gruppe wie beispielsweise ein Sulfonylsäurerest,
bedeutet, in eine Verbindung der Formel V umgewandelt werden. Wenn Y Halogen, vorzugsweise Chlor, Brom oder Jod, oder wenn
es einen Sulfonsäurerest, z.B. eine p-Tolylsulfonyloxygruppe,
bedeutet, wird die Reaktion vorzugsweise mit einem Salz, z.B. Natrium-, Kalium- oder Trialky!ammonium- oder Tetraalkylammoniumsalz,
der Verbindung IX in einem organischen Lösungsmittel wie Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd, Aceton,
Chloroform oder Methylenchlorid oder in einer Mischung von
309841/1185
Wasser and einem organischen Lösungsmittel, z.B. wässrigem Dioxan oder Aceton/ durchgeführt.
2 · ο 7 * 7 Wenn R=R und R = R sind, stellt das Produkt V eine
21 7'
erfindungsgemässe Verbindung dar. Wenn R · oder R geschützte
Gruppen enthalten, werden die schützenden Gruppen in an sich bekannter Weise in mindestens einer zusätzlichen Stufe entfernt,
wobei die Verbindungen der Formel I A erhalten werden.
2« Penicilline der Formel IX, worin R die oben angegebene
Bedeutung hat, werden nach an sich bekannten Methoden durch Acylierung., von 6-Aminopenicillansäure hergestellt.
R-CH-CO-NH-CH - CH
COOH - CO -
CH - COOR
+ R6 Ύ
R-CH-CO-NH-CH - CH COOR6' CO
- N-
XI
R-CH-CO-NH-CH - CH ,6
.CH, CH,
CH - COOR
CH CH,
•r
COOR CO - N CH - COOR
IB
8'
309841/1185
Die Verbindung der Formel X kann mit einer Verbindung der
Formel R -Y zu einer Verbindung der Formel XI umgesetzt werden. Wenn R = R und R = R sind, stellt das Produkt
6' 8' XI eine erfindungsgemasse Verbindung dar. Wenn R oder R
geschützte Gruppen enthält, so werden die schützenden'Gruppen
in an sich bekannter Weise in mindestens einer zusätzlichen Stufe entfernt, wodurch die Verbindungen der Formel I B
erhalten werden.
In dem obigen Formelschema haben die verschiedenen Radikale die folgende Bedeutung: - — —
R hat die vorstehend angegebene Bedeutung R ist R oder - wenn R Aminogruppen oder substituierte
Aminogruppen enthält - ein geschütztes Derivat von R , R bedeutet die Gruppe
ψ O R·^ O
-CH-O-C-R4, oder -CH-X-C-O-R4,
eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine
Arylgruppe oder eine Aralky!gruppe, wobei die Alkyl-,
Aryl- und Aralkylgruppen unsubstituiert oder mit einer
oder mehrerer der folgenden Gruppen substituiert sein können: Aminogruppen, substituierte Aminogruppen, wie
z.B. Methy1amino-, Diäthylamino- oder Acetamidogruppen,
Halogen, Nitro und Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ,
R ist R oder - wenn R Aminogruppen oder substituierte
R ist R oder - wenn R Aminogruppen oder substituierte
Aminogruppen enthält,- ein geschütztes Derivat von R , R8 ist
-CH-O-C-R4 oder -CH-X-C-O-R4 wobei R6'
-CH-X-C-O-R4 bedeutet, wenn R8 jH_0_|_R4 bedeutet,
309841 /1185
_ O "7 _ Δ ι
4
R , R und X haben die vorstehend angegebenen Bedeutungen.
Als schützende Gruppen können die unter A erwähnten schützenden Gruppen verwendet werden.
Die unter C beschriebenen Reaktionsbedingungen können in
anwendbaren Teilen auch für diese Methode angewendet werden.
-CHC=O + H9N-CH- - CH
I I
COOK'
XII
XII
CO-N CH - COOR
· IV
R-CH-CO-NH-CH - CH
ι , ι ι
COOR^ CO - N .V
CH -COOR
R-CH-CO-NH-CH - CH
COOR^ CO - N. CH - COOR
IA
309841/118
Anstelle des aktivierten Carbonsäurederivats der Formel III,
das in Methode A verwendet worden ist, kann ein Ketenderivat
der Formel XII in der Acylierungsreaktion verwendet werden, wie es in der"belgischen Patentschrift 726 421 beschrieben
worden ist.
-R-C=C=O + H0N-CH - CH
C-Cl
■J
XIII
CO-N
CH ~ COO
Ah χ ϊ-
O-R
■— XIV .
'R-CH-CO-NH-CH - CH
CO-N
COOH
- CH ·~ COOCH-X-C-O-R
XV
R-CH-CO-rNH-CH'- CH "C
COOH CO - N
IC
CH- COOCH-X-C-O-R^
Ein Ketensäurechlorid der Formel XIII wird mit dem 6-APA-Ester
der Formel XIV umgesetzt, woraufhin die erhaltene Verbindung
4« zu einer Verbindung der Formel XV hydrolysiert wird. Wenn R
4
= R ist, ist das Produkt ,XV eine erfxndungsgemasse Verbindung,
= R ist, ist das Produkt ,XV eine erfxndungsgemasse Verbindung,
4«
Wenn R geschützte Gruppen enthält, werden die schützenden Gruppen in an sich bekannter Weise in mindestens einer zusätzlichen Stufe entfernt, wobei Verbindungen der Formel I C erhalten werden.
Wenn R geschützte Gruppen enthält, werden die schützenden Gruppen in an sich bekannter Weise in mindestens einer zusätzlichen Stufe entfernt, wobei Verbindungen der Formel I C erhalten werden.
3 4 In dem obigen Formelschema haben die Radikale R, R , R und
4' 4 X die vorstehend angegebenen Bedeutungen und R ist R oder
309841/1185
- wenn R Aminogruppen oder substituierte Aminogruppen ent-
4 hält - ein geschütztes Derivat von R . Als schützende Gruppen
sind die unter A erwähnten schützenden-Gruppen anwendbar.
Die Herstellung von Penicillinen
R-CH-OO-Z
+ H2N-CH
.GH*
• COO-CH-X-C-O-R'
R^
XVI
R^
XVI
R-CH-CO-NH-CH -
4'
CO - N-
COO-CH-X-C-O-R
R-
4'
R-CH-CO-NH-CH - CH
CH - CH CC ^
I I I CH^
CO - N—: CH - COOH
CH, CH,
CH - COOH
XVIII
CO - N
COO-CH-X-C-O-R4
ID
.CH7 CH.
CH - COOH
XVII
Nach dieser Methode wird ein aktiviertes Malonesterderivat
XVI mit 6-Aminopenicillansäure (6-APA) XVII unter Bildung eines Penicillins der Formel XVIII zur Reaktion gebracht.
3 4'
In den Formeln haben die Symbole R, -CO-Z, R , R ,R und
X die oben angegebenen Bedeutungen.
309841/1185
Die Reaktionsbedingungen sind die gleichen, die zur Herstellung
von Penicillinen durch Acylierung von 6-APA angewendet werden können. Die zur Herstellung der entsprechenden
Ester (Methode A) beschriebenen Bedingungen können für anwendbare Teile auch für diese Methode angewendet werden.
R-CH-CO-NH-CH - CH
's:
+ Y-CH-X-C-O-R4
CH
COOH CO-N —:—CH - COOA
XIX
R-CH-CO-NH-CH - CH
CO-N
COOCH-X-C-O-R'
4'
CH -
COOA
R-CH-CO-NH-CH - CH
H-CH - CI CO - N-
COOCH-X-C-O-R
I D
CH - COOH
Nach dieser Methode wird eine Verbindung der Formel XIX, worin R die oben angegebene Bedeutung hat und A eine
schützende Gruppe bedeutet, mit einer Verbindung der Formel.
RfI
Y-CH-X-C-O-R4'
Y-CH-X-C-O-R4'
3 4 4' worin Y, R , R , R und X die oben angegebenen
Bedeutungen haben, zu einer Verbindung der Formel XX
309841/1185
umgesetzt; diese Verbindung wird dann zu einer Verbindung der
Formel I D umgesetzt, indem die Gruppe A durch ein . Wässerstoff-
4 · atom ersetzt wird und indem die schützende Gruppe von R in
an sich bekannter Weise ersetzt wird.
Als A können Gruppen verwendet werden, die als carboxylschützende
Gruppen bei Pehicillinsynthesen verwendet worden sind. Insbesondere kann A Benzyl, p-Nitrobenzyl oder Diphenylmethyl,
sein. Diese Gruppen können durch katalytische Hydrierung abgespalten werden oder A kann eine Alkyl- oder Arylgruppe
sein,_ die durch schwache alkalische Hydrolyse abgespalten
werden können oder A kann eine β-Trichloräthy!gruppe
sein, die durch Behandlung mit Zink in Essigsäure abgespalten werden kann oder A kann eine |3-Jodäthyl-, eine 2-p-Tolylsulfonyläthyl-
oder eine Mono- oder Dihalogenbenzylgruppe sein, die durch Behandlung mit basischen Mitteln, z.B.
Natriumthiophenolat, abgespalten werden können.
I. Ein natürliches oder biosynthetisches Penicillin der Formel XXI
R°-CONH-CH - Cif ^ CC"
' (XXI)
CO - N -CH - COOA
worin R -CO die Acylgruppe in der Seitenkette des natürlichen
oder biosynthetischen Penicillins bedeutet und A die oben angegebene Bedeutung hat, wird in einem inerten
Lösungsmittel und vorzugsweise in Gegenwart eines tertiären Amins mit einem Phosphorhalogenid zu einer Iminohalogenidverbindung
umgesetzt, die dann mit einem niedrigen Alkohol zu einem Iminoätherderivat umgesetzt wird; der Iminoäther
wird anschliessend mit einer Verbindung der Formel XVI
R-CH-CO-Z
309841/1185 \ f
309841/1185 \ f
f ,
COOCH-X-C-O-R^'
3 4 4'
worm R, R , R , R ,X und Z die oben angegebenen Bedeutungen haben, umgesetzt, und das erhaltene Reaktionsprodukt wird mit Wasser oder einem Alkohol behandelt, wobei eine Verbindung der Formel XXII
worm R, R , R , R ,X und Z die oben angegebenen Bedeutungen haben, umgesetzt, und das erhaltene Reaktionsprodukt wird mit Wasser oder einem Alkohol behandelt, wobei eine Verbindung der Formel XXII
• _, CJ ρττ
.R-CH-CO-NH-CH - CH ■ *^ " *
I I 13
CO - N^ -CH - COOA (XXII)
- COO-CH-X-C-O-R4' - .
erhalten wird, die dann wie oben unter H beschrieben in eine Verbindung der Formel I D umgewandelt wird. Bei dieser
Methode wird die als Zwischenprodukt erhaltene Iminoätherverbindung
ohne Isolierung von irgendwelchen Zwischenprodukten direkt acyliert.
Die Gruppe R CO- in der Verbindung der Formel XXI ist eine
organische Acylgruppe, die in bekannten natürlichen oder
biosynthetischen Penicillinen enthalten ist. Demzufolge kann die Gruppe R eine gegebenenfalls mit einer heterocyclischen
Gruppe substituierte Alkyl-, Aralkyl- oder Methylgruppe sowie Derivate davon sein. Beispiele für geeignete Gruppen
R° sind Heptyl, Phenoxylmethyl, 2-Thienylmethyl, 2-Furylmethyl
und Benzyl. Beispiele für geeignete Phosphorhalogenide sind Phosphorpentachlorid, Phosphorpentabroinid, Phosphoroxychlorid,
Phosphortrichlorid usw. Phosphorpentachlorid wird bevorzugt. Beispiele für geeignete Alkohole,mit denen das
Iminohalogenid behandelt werden kann, sind u.a. Niedrigalkylalkohole, wie beispielsweise Methanol, Aethanol und n-Propanol
309841 /1185
J.
R-C=C=O
+ H2N-CH
CH
COO-CH-X-C-O-R4'
co -
2Ϊ - COOA
XXII
.XXIII
R-CH-CO-NH-CH - Cif^ "CC J
CO-N
COO-CH-X-C-O-R^
I3- Il
R^ 0 .XX
•CH - COOA
-R-CH-CO-NH-CH - CH
CO - N-
COO-CH-X-C-R
I D
.CH, CH,
CH - COOH
Anstelle des aktivierten Carbonsäurederivats XVI gemäss
Methode G kann ein Ketenderivat der Formel XII in der Acylierung
S reaktion verwendet werden, wie es in der belgischen
"Patentschrift Nr. 726 421 beschrieben ist.
Herstellung von Estern der Penicilline (zusätzliche Methode)
R-CH-CO-NH-CH - CH
■I I I
COOH CO - N-
.CH, CH,
CH - COOH
+ Y-CH-X-C-O-R
XXIV
R-CH-CO-NH-CH - CiT
I I
CO - N-COOCH-X-C-O-R4'
I3 Il
R^ 0
CH,
CH
CH - COOH
309841/118
XVIII
R-CH-CO-NH-CH - CH COOH CO-N-
XXV
CH
COO-CH-X-C-Q-R'
4'
^S CH3
R-CH-CO-NH-CH - CH C-C
I 1 1 c% 4-
CO - N- :CH - COO-CH-X-C-O-R^
COO-CH-X-C-O-R4' ■ A3 I
I3 Ii ■ -•R ö
R^ O . · XXVI - ■
Behandlung von Carboxypenicillin der Formel XXIV, worin R die oben angegebene Bedeutung hat, mit.einer Verbindung
Y-CH-X-C-O-R4'
h J
3 4«
worin R , R ,X und Y die oben angegebenen Bedeutungen haben, ergibt ein Gemisch von zwei Monoestern XVIII und XXV
worin R , R ,X und Y die oben angegebenen Bedeutungen haben, ergibt ein Gemisch von zwei Monoestern XVIII und XXV
4' 4 und dem Diester XXVI. In den Fällen, wo R = R ist, stellen
alle diese Ester erfindungsgemässe Verbindungen der Struktur I
dar, und sie können in Form ihres Gemisches verwendet werden.
4« ■ ■ : ■
Wenn R geschützte Gruppe enthält, werden die schützenden Gruppen in an sich bekannter Weise in mindestens einer zusätzlichen Stufe entfernt.
Falls gewünscht, können die reinen Verbindungen XVIII, XXV und XXVI jedoch nach an sich bekannten Methoden aus diesem
Gemisch abgetrennt werden, beispielsweise durch Extraktion, fraktionierte Ausfällung oder Kristallisation. Der bevorzugte
Weg zur Herstellung des Diesters XXVl '..esteht darin,
dass Carboxypenicillin XXIV mit mindestens zwei Aequivalenten
3098 4 1 /118 5
3 Q
Y-CH-X-C-O-R
Y-CH-X-C-O-R
zu behandeln.
Bei der Umsetzung zwischen dem Carboxypenicillin und der Verbindung der Formel
R3 n
CH-X-C-O-R4'
wird die erstgenannte—Verbindung in Form ihrer SaIze-mit-
anorganischen oder tertiären organischen Basen, z.B. als Natrium-, Kalium-, Calcium- oder Triäthylaminsalz, eingesetzt,
und die Umsetzung wird in organischen Lösungsmitteln wie Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd, Aceton, Tetrahydrofuran,
Hexamethylphosphoramid oder in Mischungen organischer Lösungsmittel mit Wasser, z.B. wässrigem Aceton
oder Dioxan, durchgeführt.
Wie oben beschrieben, kann für einige Wege zur Herstellung der erfindungsgemässen Verbindungen das Ausgangsmaterial
in Form eines Salzes vorliegen, beispielsweise in Form eines Natrium-, Kalium-, Calcium- oder Trialkylammoniumsalzes,
Ausserdem können Tetraalkylammoniumsalze und andere analoge
Salze, wie beispielsweise Salze, bei denen das Kation die
1 2 "3 4 Φ 1
Formel AAAAN , worin A eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 3-6 Kohlenstoffatomen, eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe oder eine substituierte
Formel AAAAN , worin A eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 3-6 Kohlenstoffatomen, eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe oder eine substituierte
2 3 4 oder unsubstituierte Aralkylgruppe und A , A und A , die
gleich oder verschieden sind, eine gerade oder verzweigte
Alkylgruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen bedeuten, wobei A ,
3 4
A und A Alkylgruppen mit 3-6 Kohlenstoffatomen bedeuten,
v/enn A eine Alkylgruppe ist, aufweist, verwendet werden..
309841 /1185
Charakteristische Beispiele für geeignete Kombinationen von
1 2 "·? 4 ~ 1 2 ^ 4 ffl
A , A , A und A in dem quaternären Ammoniumion AAAAN
sind in der folgenden Tabelle angegeben.
Tabelle I - Beispiele für geeignete Kombinationen der Radikale A bis A in dem AAAAN -Ion
n-Propyl i-Propyl n-Butyl
i-Butyl n-Pentyl n-Hexyl Phenyl
Phenyl
p-Tolyl p-Chlorphenyl
n-Propyl
i-Propyl
n-Butyl
i-Butyl
n-Pentyl
n-Hexyl
Methyl
Aethyl
AethyI
Aethyl
n-Propyl
i-Propyl
n-Butyl
i-Butyl
n-Pentyl.
n-Hexyl
Methyl
Aethyl
Aethyl
Aethyl
n-Propyl i-Propyl n-Butyl i-Butyl n-Pentyl n-Hexyl Methyl Aethyl Aethyl
Aethyl
14 Wenn die Radikale A -A alle verschieden voneinander sind,
enthält das entstehende Ion ein asymmetrisches Zentrum und
kann in zwei enantiomeren Formen vorkommen. Epimere Formen
12 3
können vorkommen, falls A , A , A und/oder A eine oder
mehrere asymmetrische Kohlenstoffatome enthalten.
Beispiele für quaternäre Ammoniumionen, die ein asymmetrisches Zentrum enthalten, sind unten in Tabelle II angegeben.
309841/118
Tabelle II - Beispiele für quaternäre Ammoniumionen
■ι ρ ο Α ffi
AAAAN , die ein asymmetrisches Zentrum
enthalten
A'
Benzyl
Benzyl
Benzyl
n-Propyl
n-Propyl
n-Propyl
n-Propyl
n-Propyl
n-Propyl .n-Propyl n-Propyl n-Propyl n-Propyl n-Propyl
n-Propyl n-Propyl
i-Propyl
i-Propyl
n-Butyl
n-Butyl
n-Propyl
n-Propyl
n-Propyl
n-Butyl
n-Butyl sek.-Butyl sek.-Butyl
sek.-Butyl
sek.-Butyl 'sek.-P en ty I sek.-Hexyl
sek.-Hexyl
Die oben beschriebene Verwendung einer quaternären Salzform
des Ausgangsmaterials für die Herstellung der erfindungsgemässen Verbindung ist bisher noch nicht in der einschlägigen
Literatur beschrieben. Bei dieser Methode ist das bevorzugte Kation das Tetraalkylammoniumion, insbesondere
das Tetrabutylammoniumion. Die bevorzugten Lösungsmittel sind Chloroform, Methylenchlorid und Aceton.
Die guaternäre Ammoniumsalzform des oben beschriebenen
Ausgangsmaterials kann durch Umsetzung des in Frage kommenden Ausgangsmaterials mit einem quaternären Ammoniumsalζ
der Formel A Α2Α3Α4ΝΦΒΘ, worin A , A , A und A die oben
angegebenen Bedeutungen haben und B ein geeignetes Anion,
θ θ θ
wie beispielsweise HSO , Cl oder CH3COO , bedeutet,
unter Bildung eines quaternären Salzes des Ausgangsmaterials
hergestellt werden.
309841/1185
Die Salze der obigen Formel, die B als Anion enthalten,
können in bekannter Weise/ beispielsweise analog dem in der belgischen Patentschrift Nr. 751 791 beschriebenen Verfahren
hergestellt werden. Gemäss einer bevorzugten Aus-
Cl Ci
führungsform ist das Anion B das Ion HSO. .-
Im folgenden werden an Hand von Beispielen bevorzugte Ausführ
ungs formen der Erfindung näher erläutert.
Beispiel 1 - Herstellung von 6-(o^-Carboxyphenylacetamidö) -
—. „ -penicillansäure-oCr.Xäthoxycarbonyloxymethyl)-----
monoesternatriumsalz
a) Gemäss Methode A
1) Durch Umsetzung von 38,7 g (0,30 Mol) Chlorameisensäurechlormethylester
unter Rühren mit 13,8 g (0,30 Mol) Aethanol in 500 ml trockenem Aether in Gegenwart von 23,7 g (0,30 Mol)
Pyridin wurde Chlormethyläthylcarbonat hergestellt. Das Rühren wurde bei Zimmertemperatur 3 Stunden lang fortgesetzt.
Nach dem Filtrieren und Verdampfen wurde der Rückstand destilliert und ergab eine farblose Flüssigkeit (33,0 g,
79 %; Kp14 = 48-500C.)
2) Zu einer eisgekühlten Suspension von 43,5 g (0,25 Mol) Kaliumphenylacetat in 80 ml trockenem Dimethylsulfoxyd wurden
unter Rühren tropfenweise 27,7 g (0,20 Mol) Chlormethyläthylcarbonat gegeben. Das Rühren wurde bei Zimmertemperatur
18 Stunden lang fortgesetzt. Die Mischung wurde in 500 ml eisgekühlte. 0,5 η Natriumbicarbonatlosung gegossen und
nach 20 Minuten dauerndem Rühren wurde die Mischung dreimal mit je 150 ml Essigsäureäthylester extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden mit kalten Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und
eingedampft. Das rohe OeI (44/° g, 94 %) wurde in die
nächste Stufe eingesetzt.
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3) Zu einer gerührten Lösung von 8,4 g (60 Millimol) N-Isopropylcyclohexylamin
in 60 ml trockenem Tetrahydrofuran wurde eine 1,5 η Lösung von n-Butyllithium in Hexan (40 ml,
60 mMol) gegeben (N3-Atmosphäre, -78°C). Nach 15 Minuten
wurde über einen Zeitraum von einer Stunde verteilt tropfenweise eine Lösung des oben erhaltenen Aethoxycarbonyloxymethylphenylacetats
(13,0 g; 54,5 mMol) in 40 ml trockenem Tetrahydrofuran zugesetzt und dann wurde ein Ueberschuss an
gepulvertem Trockeneis zugesetzt, und das Rühren wurde weitere 15 Minuten lang fortgesetzt. Die Lösung wurde
tropfenweise zu-eisgekühlter~ 2 η Salzsäure (-ΙΟΰ-κιΙ) -gegeben
und nach 15 Stunden dauerndem Rühren wurde diese Mischung dreimal mit je 75 ml Chloroform extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden mit kaltem Wasser gewaschen, 100 ml Wasser wurden zugesetzt, und der pH-Wert wurde mit
1 η Natrimnbicarbonatlösung auf 7,5 eingestellt. Die organische
Phase wurde mit Wasser gewaschen und nach dem Waschen mit Chloroform wurden die vereinigten wässrigen Phasen zu
Diäthyläther gegeben und der pH-Wert wurde mit 2 η Salzsäure auf 1,0 eingestellt. Die wässrige Phase wurde mit Aether
gewaschen, und die vereinigten organischen Phasen wurden mit Wasser gewaschen und getrocknet. Eindampfen ergab einen
kristallinen Rückstand (9,7 g; 63 %) , der als Phenylmalonsäureäthoxycarbonyloxymethylmonoester
identifiziert wurde.
Das Infrarotspektrum (Kaliumbromid-Pressling) hatte Absorptionsmaxima
bei folgenden Wellenzahlen (cm ): Bei 3700-2150 (Carboxyl-OH) : 1755 (Ester- und Carbonat-C=0);
1690 (Carboxyl-C~0). Das kernmagnetische Resonanz-Spektrum
(NMR) in Deuterochloroform zeigte Absorptionen (ppm ((T) von
Tetramethylsilan) bei 9,50 (s, COOH); 7,33 (s, CgH5); 5,79
(s, OCHnO); 4,70 (s, C,-H1-CHCO) ; 4,19 (q, OCH0CH0); 1,23
(t, OCH0CH-.) .
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4) Der Phenylmalonsäureäthoxycarbonyloxymethylmonoester (1,13 g,s 4,0 mMol) wurde mit Thionylchlorid (1,67 g, 14 mMol)
eine Stunde lang bei 65 C gerührt, und dann wurde die Reaktionsmischung
viermal mit trockenem Benzol (25 ml) zur Trockne eingedampft.
Das rohe Säurechlorid (1,20 g; 4,0 mMol) wurde in 5 ml trockenem Methylenchlorid aufgelöst und unter Rühren tropfenweise
zu einer eisgekühlten Lösung von 2,22 g (4,0 mMol) 6-Äminopenicillansäurebenzhydrylester-p-toluolsulfonat
in 35 ml trockenem Methylenchlorid gegeben. Das Rühren wurde bei 00C
90 Minuten lang fortgesetzt, dann wurden 40 ml kaltes Wasser zugegeben und der pH-Wert wurde mit 2 η Salzsäure auf 2,0
eingestellt. Die organische Phase wurde· abgetrennt und nacheinander
mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung und Kochsalzlösung
gewaschen. Nach dem Trocknen und Eindampfen wurde der Rückstand (2,4 g) an einer Silikagelsäule (40 g), hergestellt
in trockenem Benzol, chromatographiert. Der Rückstand
wurde in einer möglichst geringen Menge Benzol gelöst, aufgebracht
und nach der Gradientelutionsmethode eluiert, wobei Isopropyläther-Aceton (8:2) als zweites Lösungsmittel ver-.
wendet wurde. Die aufgefangenen Fraktionen wurden durch Dünnschichtchromatographie (TLC) auf Silikagelplatten untersucht,
wobei das gleiche Lösungsmittelgemisch verwendet wurde. Auf diese Weise wurde aus einer der mittleren Fraktionen des
Eluats ein weisser Schaum (1,30 g; 50 %) isoliert. Er zeigte bei der Dünnschichtchromatographie nur einen Fleck.
IR(Kbr): 1780-1740 (ß-Lactam-, Ester- und C,arbonat-C=0) ;
1680 (Amid-C=O). NMR(CDCl3): 7,38 (s, 3 CgH5); 6,94 (s,
CH(C6H5)2); 5,79 (s, OCH2O; 5,80-5,40 (m, 5-H und 6-H) ;
4,66 (d, CcH1-CHCO) ; 4,51 (d,3-H); 4,20 (q, OCH0CH0);
1,60-1,10 (m, OCH2CH3, und gem. CH3).
Analyse berechnet für C34H34O9N2S (646,73): C 63,14;
H 5,30; O 22,27; N 4,33; S 4,96. Gefunden: C 63,28, H 4,32-, 0 22,17; N 4,18; S 4,86.
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5) Der oben erhaltene 6- (oC-Carboxyphenylacetamido) -penicillansäure-oC-(äthoxycarbonyloxymethyI)
-3- (benzhydryl) -diester (1,15 g, 1,8 Mol) wurde in einem l:l-Gemisch von Essigsäureäthylester
und Aethanol (10 ml) gelöst und zu einem vorhydrierten Palladium-Aktivkohle-Katalysator (1/0 g; Pd-Gehalt
10 %) in einem Gemisch voii 5 ml Aethanol und 5 ml Wasser, das 0,15 g (1,8 iriMol) Natriumbicarbonat enthielt, gegeben. Die
Hydrierung wurde bei Normaldruck und Zimmertemperatur 2 Stunden lang durchgeführt, dann wurde der Katalysator abfiltriert,
Aethanol und Essigsäureäthylester wurden bei vermindertem Druck abdestilliert und die erhaltene MisGhung—wurde mit ___
Essigsäureäthylester gewaschen. 10 ml Essigsäureäthylester wurden zugegeben, und der pH-Wert wurde mit 2 η Salzsäure
auf 2,0 eingestellt. Die organische Phase wurde getrocknet, und eine 2 η Lösung von Natrium-2-aethylhexanoat (1,0 ml;
2 mMol) wurde zugegeben. Die Lösung wurde auf ein möglichst kleines Volumen eingedampft, und das Natriumsalz wurde'mit
trockenem Aether ausgefällt. Das abfiltrierte Produkt (0,50 g, 55 %) zeigte bei der Dünnschichtchromatographie in einem
Butanon-Pyridin-Wasser-Essigsäure-System (70:15:15:2) nur einen Fleck und war mit dem nach Methode E hergestellten
Produkt identisch, jedoch reiner als dieses.
IR(Kbr): 1780-1740 {^-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0);
1675 (Amid-C=O); 1610 (Carboxyl-C=Q). NMR(D0O): 7,40
(s, C6H5); 5,80-5,60(m,5-H, 6-H und OCH2O); 4,30 (d, 3-H);
4,10 (q, OCH2CH3); 1,51 (d, gem, CH3); 1,12 (t, OCH2CH3).
Analyse berechnet für C21H33O9N3SNa (502,49): N 5,58; S 6,38?
Na 4,58. Gefunden: N 5,45; S 6,22; Na 4,68.
Der Hydrolysegrad sämtlicher hier beschriebener 6- (c<Carboxyphenylacetamido)-penicillansaurederivate
wurde in Sörensen-Pufferlösung (B) , in 25 %igem menschlichen Serum
(H) und in 5 %igem Rattenserum (R) in Gegenwart von 10 %
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- 42 - ■ . '
Dimethylsulfoxyd untersucht, wobei der pH-Wert jeder Mischung
auf 6,8 eingestellt wurde. Die Mischungen wurden bei 37°C
inkubiert-, wobei in verschiedenen Zeitabständen nach 3
(B 3 und H 3) bzw. 2 (R 2) Stunden Proben genommen wurden,. aliquote Mengen wurden auf Papierstreifen aufgetragen, und
die Bestandteile der Reaktionsmischurig wurden chromatographisch getrennt, wobei Butanol-Aethanol-Wasser (.4:1:1)
als Lösungsmittelsystem verwendet wurde. Die Konzentration
der freigesetzten 6- (o<-Carboxypheny !acetamido) -penicillinate
wurde durch mikrobiologischen. Nachweis (Bacillus subtilis)
gegen gleichzeitig ermittelte—Standards quanti-t-a-fei-v—-bestimrat^
Der Hydrolysegrad der in diesem Beispiel beschriebenen Substanz war: B3 = 24,2 % ·, H3 = 37,5 %? R2 = 95 %.
b) Gemäss Methode G
Das Phenylmalonsäureesteräthoxycarbonyloxymethylmonoesterchlorid
(3,0 g; 10 mMol) in 5 ml trockenem Aether wurde unter gutem Rühren zu einer eisgekühlten lösung von Natrium-6-Aminopenicillihat
gegeben, hergestellt durch Suspendieren von 3,24 g (15 mMol) 6-Aminopenicillansäure in 50 % Aceton
(50 ml) und Einstellen des pH-Wertes mit 2-n Natriumhydroxyd auf 7,0. Während der Zugabe des Säurechlorids wurde der
pH-Wert durch Zugabe von Alkali bei 7,0 gehalten. Das
Rühren wurde eine Stunde lang bei 0°C fortgesetzt, dann wurden die organischen Lösungsmittel bei verminderten
Druck abdestilliert, und die zurückbleibende wässrige Phase wurde mit Aether gewaschen. Der pH-Wert wurde mit
2 η Salzsäure auf 4,5 eingestellt, der Niederschlag wurde abfiltriert und das Filtrat wurde in Gegenwart von 50 ml
Aether bis zu einem pH-Wert von 2,2 angesäuert. Die organische
Phase wurde mit Wasser gewaschen und dann durch Zugabe von 50 ml Wasser und Einstellung des pH-Wertes mit
2 η Natriumhydroxydlösung auf 7,0 extrahiert. Die äther-
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freie wässrige Phase wurde gefriergetrocknet und ergab ein farbloses Pulver (3,1 g; 62 %) , das bei der Dünnschichtchromatographie
(Butanon-Pyridin-Wasser-Essigsäure) einen Hauptfleck ergab neben einer kleineren Menge von 6-(°C~Carboxyphenylacetamido)-dinatriumpenicillinat.
Diese Substanz war gemäss Spektralanalyse, Elernentaranalyse und Hydrolysedaten
mit der nach Methode A hergestellten Substanz identisch.
Beispiel 2 - Herstellung von 6- (©(-Carboxy-S-thienylacetamido) penicillansäure-oC-(äthoxycarbonyloxymethyl)
monoesternatriumsalz " —
1) Chlormethyläthylcarbonat (6,9 g; 50 mMol) wurde tropfenweise
zu einer eisgekühlten Suspension von Kalium~3-thienylacetat (10,8 g-T 60 mMol) in 20 ml trockenem Dimethylsulfoxyd
gegeben, und die Reaktionsmischung wurde 20 Stunden lang bei Zimmertemperatur gerührt und dann in ähnlicher Weise
wie in Beispiel Ia beschrieben aufgearbeitet. Das zurückbleibende OeI (11,1 g; 91 %) war aufgrund der Dünnschichtchromatographie
in Isopropyläther-Aceton (8:2) einheitlich.
2) Eine Lösung des oben erhaltenen Aethoxycarboxyloxymethyl-(3-thienyl)-acetats
(7,1 g; 29 mMol) in 20 ml trockenem Tetrahydrofuran wurde tropfenweise (-78 C; N„-Atmosphäre)
innerhalb einer Stunde zu einer Lösung von Lithium-N-iso-•propylcyclohexylamid
gegeben, hergestellt wie in Beispiel Ia durch Umsetzung von N-Isopropylcyclohexylamin (4,2 g-f 30 mMol)
mit n-Butyllithium (30 mMol). Es wurde gepulvertes Trockeneis zugegeben, und nach 10 Minuten wurde die Reaktionsmischung wie in Beispiel Ia aufgearbeitet und ergab ein
Produkt (6,1 gj 73 %), das als 3-Thienylmalonsäureäthoxycarbonyloxymethylmonoester
identifiziert wurde.
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IR(KBr): 3700-2100 (Carbonyl-OH) ; 1760 (Ester- und Carbonated)
; 1690 (Carboxyl-C=0) . NMR(CDCl3): 9,51 (s, COOH);
7,35-7,05 (m, C4H3S); 5,80 (s, OCH2O); 4,83 (s, C4H SCHCO);
4,19 (q, OCH0CH-); 1,23 (t, OCH0CH0).
3) S-Thienylmalonsäureäthoxycarbonyloxymethylmonoesterchlorid
wurde wie in Beispiel Ia aus der oben erhaltenen Säure (1/73 g; 6,0 rtiMol) und Thionylchlorid (1,67 g;
14 inMol) hergestellt. Nach der üblichen Aufarbeitung
(Codestillation mit trockenem Benzol) wurde das rohe OeI
41-/84 g; 6r0 mMol)—-in 5 ml Aether-gelöst und tropfenweise
zu einer eisgekühlten 50 %igen Acetonlösung von Natrium-6-aminopenicillinat
gegeben, das aus 6-Aminopenicillansäure (1,95 g; 9 mMol) nach der in Beispiel Ib angegebenen Beschreibung
hergestellt worden war. Aufarbeitung und Gefriertrocknung wie in Beispiel Ib ergab ein Pulver (1,8 g; 59 %),
das bei der Dünnschichtchromatographie (Butanon-Pyridin-Wasser-Essigsäure)
einen Hauptfleck ergab neben einer kleineren Menge von 6- («.-Carboxy-3-thienyl-acetamido) -dinatriumpenicillinat.
IR(KBr): 1780-1740 (ß-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0); 1680-1670 (Amid-C=0); 1610 (Carboxy1-C=O).
NMR(D2O): 7,35-7,05 (m, C4H3S); 5,80-5,60 (m, 5-H, 6-H und
OCH2O); 4,30 (d, .3-H)? 4,11 (q, OCH2CH3); 1,50 (d, gem.
CH3); 1,12 (t, OCH2CH3). Analyse berechnet für C19H31O9N2S2Na
(508,52): N 5,51; S 12,61; Na 4,52. Gefunden: N 5,38; S 12,52;
Na 4,62.
Der Hydrolysegrad dieser Verbindung war: B3 = 11,5 %; H3 = 32,8 %; R2 = 104 %.
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Beispiel 3 - Herstellung von 6-(<*-Carboxyphenylacetamido)-penicillansäure-οζ-(phenoxycarbonyloxymethyl)
monoesternatriumsalz
1) Chlormethylchloroformat (38,7 g; 0,30 Mol)'in trockenem
Aether (150 ml) wurde tropfenweise zu einer gerührten und eisgekühlten
Lösung von Phenol (28,2 g; 9,30 Mol) und Pyridin (23,7 g? 0,30 Mol) in 400 ml trockenem Aether gegeben. Das
Rühren wurde 16 Stunden lang fortgesetzt, dann wurde das PyridinhYdrochlorid abfiltriert^ das Filtrat wurde eingedampft, und_
der Rückstand (45,3 g) wurde destilliert und'ergab Chlormethylphenylcarbonat
als farblose Flüssigkeit (40,7 g? 73 %; Kp =
65-68°C).
2) Phenylessigsäurephenoxycarbonyloxymethylester wurde in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 1 a) aus Chlormethylphenylcarbonat und "Kaliumphenylacetat hergestellt, und der rohe Ester wurde
bei -78°C unter einer Stickstoffatmosphäre mit Lithium-K-isopropylcyclohexylamid
umgesetzt,und anschliessend wie in Beispiel 1 a) beschrieben, mit Trockeneis behandelt. Die übliche
Aufarbeitung ergab Phenylmalonsäurephenoxycarbonyloxymethylmonoester, der durch Erhitzen mit Thionylchlorid in sein Säurechlorid
umgewandelt wurde; überschüssiges Reagenz wurde durch Redestillation mit trockenem Benzol entfernt.
3) Eine Lösung von Phenylmalonsäurephenoxycarbonyloxymethylmonoesterchlorid
(1,74 g? 5,0 mMol) in 5 ml trockenem Methylenchlorid wurde unter Rühren zu einer eisgekühlten Lösung von
1,21-g (12,5 mMol) Triäthylamin und 2,77 g (5,0 mMol) 6-aminopenicillansäurebenzhydrylester-p-toluolsulfonat
in 45 ml trokkenem Methylenchlorid gegeben. Nach 90 Minuten langem Rühren bei 0 C wurde die Reaktionsmischung wie in Beispiel 1 a) aufge-
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arbeitet und ergab einen gelblichen Schaum (3,34 g) , der an einer Silikagelsäule (50 g), hergestellt in trockenem Benzol,
chromatographiert wurde. Elution nach der Gradientelutionsmethode
unter Verwendung von Isopropyläther-aceton (8:2) als zweites Lösungsmittel ergab eine Haupt fraktion, die 6-(*<.-carboxyphenylacetamido)-penicillansäureöC-(phenoxycarbonyloxymethyl-3-benärydryldiester
(1,84 g; 53 %) -, isoliert als weisser Schaum, enthielt; gemäss Dünnschichtchromatographie war dieser
rein.
IR(Kbr) : 1780-1740 (/3-Lactam-, Ester- und Carbonat~C=0) ;
1675 (Amid-C=O). NMR(CDCl ): 7,45-7,10 (m, 4 CH); 6,95
(s, (CcHr)„CH); 5,80 (s, OCH..O) ; 5,80-5,40 (m, 5-H und 6-H);
O J Z £■
4,67 (d, C,HCCHCO)·; 4,51 (d, 3-H) ; 1,40 (s, gem. CH_) .
Analyse berechnet für C00H0.OnN-S (694,78): C 65,69; H 4,93;
jo. J4 y ζ
0 20,73 ; N 4,03; S 4,62.
Gefunden: C 65,75; H 4,96; 0 20,62; N 4,00; S-4,58.
4) Der Diester (1,60 g; 2,30 mMol) wurde wie in Beispiel 1 a)
in Gegenwart von Palladium-Aktivkohle hydriert, und das Matriumsalz
(0,82 g; 65 %) wurde in üblicher Weise mit Natrium-2-äthylhexanoat
ausgefällt. Bei der Dünnschichtchromatographie zeigte die Substanz nur einen Fleck.
IR(Kbr): 1780-1740 ( β-Lactam-, Ester- und Amid-C=O); 1680(Amid-C=O)
1610 (Carboxy1-C=O). NMR(D3O): 7,45-7,10 (m, 2 C5H5);
5,80-5,60 (m, 5-H, 6-H und OCH2O); 4,30 (s, 3-H); 1,50 (d,
gem. CH3)-.
Analyse berechnet für C3 H33O9N3SNa (550,52): N 5,9; S 5,83;
Na 4,18.
Gefunden: N 4,96; S 5,62; Na 4,48.
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Hydrolysegrad: B3 = 29,2 %; H3 = 42,5 %; R2 = 117 %.
Beispiel 4 - Herstellung von 6- (oC-carboxyphenylacetamido) -
penicillansäure-o(- (acetoxymethyl) -3- (1' -äthoxycarbonyloxyäthyl)diester
1) Chlormethylacetat (2,72 g; 25 mMol) wurde unter Rühren zu
einer eisgekühlten Suspension von 5,23 g (30 mMol) in 10 ml trockenem Dimethylsulfoxyd gegeben, und die Mischung wurde
16 Stunden lang gerührt. Aufarbeitung wie in Beispiel 1 a) er-' gab 4,77 g (92 %) Äcetoxymethylphenylacetat, das wie in den
voranstehenden Beispielen beschrieben, mit Lithium-N-isopropylcyclohexylamid
und Kohlendioxyd in Phenylmalonsäureacetoxymethylmonoester
(1,97 g; 34 %) umgewandelt wurde. Behandlung dieser Säure (1,51 g; 6,0 mMol) mit 1,67 g (14 mMol) Thionylchloridnim3r.'Auf
arbeiten-du—der üblichen- Weise ergab das—Säure-chlorid
in Form eines rohen OeIs (1,73 g;6,0 mMol), das direkt
in die Acylierungsstufe eingesetzt wurde.
2) 6,9 g (33 mMol) Phosphorpentachlorid wurden innerhalb von 5 Minuten unter heftigem Rühren zu einer Lösung von 13,5 g
(30 mMol) e-Phenylacetamido-penicillansäure-S-(I1-äthoxycarbonyloxyäthylfester
und 12,3 ml (97 mMol) N,N-Dimethy1-anilin
in trockenem Methylenchlorid (135 ml), die unter trokkenem Stickstoff bei -25 C gehalten wurde, gegeben. Nach lf5
Stunden wurden 120 ml trockenes Methanol zugegeben, während die Temperatur auf -25 G bis -30 C gehalten wurde. Nach
weiteren 2,5 Stunden wurde bei -10 C. eine Lösung von 12,0 g Natriumchlorid in 60 ml Wasser zugegeben. Die Mischung wurde
auf Zimmertemperatur erwärmen gelassen, und die organische Phase wurde abgetrennt und eingedampft. Nach wiederholter
Behandlung des zurückbleibenden OeIs mit Petroläther wurde
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dieses in Tetrahydrofuran gelöst und mit 5,7 g (30 itiMol)
p-Toluolsulfonsäuremonohydrat ersetzt. Nach Zugabe von
Aether schieben sich Kristalle von 6-Aminopenicillansäure-(l'-äthoxycarbonyloxyäthyl)-ester
p-toluolsulfonat (9,4 g; 62 %) ab.
IR(Kbr): 1785-1745 (β-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0).
NMR (in deuteriertem Dimethylsulfoxid): 9,50-8,10 (s, sehr
breit, NH_+)? 7,36 (g, CH_C H.SO,)} 6,83 (q, OCH-(CH0)O)?
5,50 (d, 5-H); 5,09 (d, 6-H); 4,41 (s, 3-H) ; 4,20 (g, OCH0CH.);
2,26 (3,CH3C6H4SO3); 1,45-1,15 (m, gem* CH3, OCH(CH3)O und
OCH2CH3).
Analyse berechnet für c 2oH28°9N2S2 <504'59): N 5'55? s 12,71.
Gefunden: N 5,36; S 12,52.
3) 3,03 g ("6,0 mMol) der oben erhaltenen Substanz wurden
in Gegenwart von 1,52 g (15 mMol) Triäthylamin wie in Beispiel 1 a) beschrieben, mit 1,73 g (6,0 mMol) Phenylmalon.-·
säureacetoxymethylmonoesterchiorid acyliert. Nach Chromatographie an 60 g Silikagel, wobei die übliche Methode und die
üblichen Lösungsmittel angewendet wurden, wurde das gewünschte Produkt in Form eines Schaums (1,56 g; 46 %) aus den
mittleren Fraktionen des Eluats isoliert.
IR(CHCl3): 1780-1740 (/3-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0) ;
1680 (Amid-C=0). NMR(CDCl.): 7,38 (s, CtHc)γ 6,77 (g, OCH
(CH)O) 5,76 (s, OCH2O); 5,80-5,40 (in, 5-H und 6-H) ; 4,60
(d, C^H1-CHCO); 4,43 (d, 3-H); 4,20 (q, OCH0CH.); 2,06 (s,
CH3CO); 1,60-1,110 (m, OCH2CH3, OCH(CH3)O und gem. CH3).
Analyse berechnet für C25H30O11N3S (566,59) : C 53,00;
H 5,34; O 31,06; N 4,94; S 5,66.
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Gefunden: C 53,4Oj H 5,62; O 31,00; N 4,78; S 5,58.
Hydrolysegrad: B3 = 3,2 %; H3 = 11,15 %; R2 = 43,5 %.
Beispiel 5 - Herstellung von 6- (oC-Carboxyphenylacetamido) penicillansäure-τΧ,-(äthoxycarbonyloxymethyl)
- 3 (1 *-acetoxyäthyl)-diester
3,78 g (9,0 mMol) 6-(Phenylacetamido)-penicillansäure-3-(I1-acetoxyäthyl)-ester
wurden in Methylenchloridlösung bei ~25°C in Gegenwart von 3,7 ml (29,1 mMol) N,N-Dimethylanilin
mit 2,07 g (9,9 mMol) Phosphorpentachlorid behandelt, anschliessend wurden wie in Beispiel 4 beschrieben 36 ml
Methanol und Wasser zugegeben. Der rohe, ölige 6-Aminopenicillansäure-3-(I1-acetoxyäthyl)-ester
wurde in 80 ml Methylenchlorid gelöst und in Gegenwart von 1,36 g (13,5 mMol) Triäthylamin in gleicher Weise wie in Beispiel la ·
beschrieben mit 2,70 g (9,0 mMol) Phenylmalonsäureäthoxycarbonyloxymethylmonoesterchlorid
acyliert. Aufarbeiten und Chromatographie an 100 g Silikagel wurde in üblicher Weise
ausgeführt, und· das gewünschte Produkt (1,78 g; 35 %) wurde
aus einer der mittleren Fraktionen des Eluats isoliert.
IR(CHCl3): 1780-1740 (ß-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0);
1680 (AmId-C=O). NMR(CDCl3): 7,39 (s, CgH5); 6,87 (q,
OCH(CEU)O)f 5,78 (s, OCH0); 5,80-5,40 (m, 5-H und 6-H);
4,60 (d, C6H5CHCO); 4,40 (d, 3-H); 4,20 (q, OCH2CH3);
2,02 (s, (CH3CO)); 1,60-1,10 (m, gem, CH3, OCH2CH3 und
OCH(CH-)O). Analyse berechnet für C01-H0nO11N0S (566,59):
5 2.O JU JLx ζ
C 53,00; H 5,34; O 31,06; N 4,94; S 5,66. Gefunden: C 53,22; H 5,46; O 30,82; N 4,82; S 5,62.
Hydrolysegrad: B3 = 1,2 %; H3 = 8,8 %; R2 = 38,2 %.
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_ ς η _
Beispiel 6 - Herstellung von 6- (o<.-Carboxyphenylacetamido)—
penicillansäure-3-(1'-äthoxycarbonyloxyäthyl)-•
monoesternatriumsalz ■
a) Gemäss_Methgde_Ax_indirekter_Weg
1) Zu einer Lösung von 3,24 g (8,0 mMol) 6-Aminopenicillansäure-3-(1'-aethoxycarbonyloxyäthyl)-ester-p-toluolsulfonat
in 70 ml trockenem Methylenchlorid, das 2,01 g (20,0 mMol)
Triäthylamin enthielt, wurden tropfenweise unter Rühren und Eiskühlung 2,31 g (8,0 mMol) Phenylmalonsäuremonobenzylesterchlorid
in 10 ml trockenem Methylenchlorid gegeben. Das Rühren wurde bei 0 C 90 Minuten lang fortgesetzt, und dann
wurde die Mischung wie in Beispiel la aufgearbeitet und an
100 g Silikagel chromatographiert. Der Diester (3,03 g;
65 %) wurde in Form eines Schaums isoliert, der gemäss Dünnschichtchromatographie
rein war.
IR(CHCl3): 1780-1740 (ß~Lactam-,Ester- und Carbonat-C=0):
1680 (AmId-C=O). NMR (CDCl0): 7,28 (d, 2 CrHr) ; 6,77 (q,
OCH(CH0)O) } 5,80-5,40 (m, 5-H und 6-H) ·, 5,16 (s, C^H1-CH0O);
4,61 (d, C6H5CHCO); 4,42 (d, 3-H); 4,20 (q, OCH2CH3); 1,60-
1,10 (m, gem, CH-., OCH0CH0 und OCH(CH0)O).
Analyse berechnet für C29H32°9N2S (584'66) : c 59,58; H 5,52-,
0 24,63; N 4,79; S 5,49. Gefunden: C 59,66; H 5,60; O 24,34;
N 4,64; S 5,32.
Hydrolysegrad: B3 = «£ 1 %; H3 = ^l %; R2 = 47,5 %.
2) 2,92 g (5,0 mMol) des oben erhaltenen Diesters wurden
in 10 ml Aethanol gelöst und zu einem vorhydrierten Palladium-Aktivkohle-Katalysator
(3,0 g; Palladiumgehalt 10 %)·in einem Gemisch von Aethanol und Natriumbicarbonat (0,42 g;
5,0 mMol) gegeben. Die Hydrierung wurde bei Normaldruck und Zimmertemperatur 2 Stunden lang durchgeführt, dann
wurde der Katalysator abfiltriert, und das Aethanol wurde
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bei vermindertem Druck abdestilliert. Es wurden 25 ml Aether
zugegeben, der pH-Wert wurde mit 2 η Salzsäure auf 2,2 eingestellt,
und die organische Phase wurde abgetrennt und mit Wasser gewaschen. Es wurden 25 ml Wasser zugegeben, der pH-Wert
wurde mit 2 η Natronlauge auf 7,0 eingestellt, und die ätherfreie wässrige Phase wurde gefriergetrocknet, wobei ein
weisses Pulver (1,60 g; 62 %) erhalten wurde, das gemäss
Dünnschichtchromatographie (Butanon-Pyridin-Wasser-Essigsäure-System) rein war.
IR(KBr): 1780-1760 (ß-Lactam-, Ester- und Carbonat~C=0);
1675 (Amid-C=O); 1615 (Carboxy1-C=O). NMR (D2O): 7,35 (s,
C6H5)? 6,71 (g, OCH(CH3)O); 5,70-5,60 (m, 5-H und 6-H);
4,42 (s, 3-H); 4,15 (q, OCH2CH3); 1,50-1,10 (m, gem, CH3,
OCH0CH0 und OCH(CH-)O).
Analyse berechnet für C33H 5O9N3SNa (516,51): N 5,42; S 6,21;
Na 4,45. Gefunden: N 5,36; S 6,16; Na 4,74. Hydrolysegrad: B3 = 3,5 %; H3 = 13,5 %; R2 = 83,5 %.
b) Gemäss_Methode_Ax_direkter_Weg
Roher 6~Aminopenicillansäure-3-(1'-äthoxycarbonyloxyäthyl)-ester,
gemäss Beispiel 4 aus 6-Phenylacetamidopenicillansäure-3-(l'-äthoxycarbonyloxyäthyl)-ester
(2,70 g; 6,0 mMol) hergestellt, wurde in 20 ml 50 %igen Aceton gelöst und mit
0,80 g (4,0 mMol) Phenylmalonsauremonochlorid acyliert, wobei
die gleichen Reaktionsbedingungen und das gleiche Aufarbeitungsverfahren wie in Beispiel Ib angewendet wurden.
Gefriertrocknung der ätherfreien wässrigen Phase ergab die in der Ueberschrift genannte Verbindung in Form eines Pulvers
(0,74 g; 36 %). Diese Substanz war gemäss Spektralanalyse, Elementaranalyse und Hydrolysendaten mit dem auf indirektem
Weg (6a) hergestellten Produkt identisch, wies jedoch einen geringeren Reinheitsgrad auf.
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c) Gemäss_Methode_Ax -Ke-ten-Weg
Eine Lösung von 0,45 g (2,5 mMol) Phenyl-(chlorcarbonyl)-keten, hergestellt aus Phenylmalonsäure und Phosphorpentachlorid
(CA. Ί3_, 25451 t, 1970) , in 5 ml trockenem Methylenchlorid
-wurde bei -20 C tropfenweise unter Rühren zu
einer Lösung von 1,01 g (2,0 mMol) 6—Aminopenicillansäure-3-(1'-äthoxycarbonyloxyäthyl)-ester-p-toluolsulfonat
in 10 ml trockenem Methylenchlorid, das 0,22 g (2,2 mMol)
Triäthylamin enthielt, gegeben. Das Rühren wurde bei 0 C 90 Minuten lang fortgesetzt, dann wurden 20 ml Wasser zugegeben, und der pH-Wert wurde mit 2 η Salzsäure auf 2,2 eingestellt.
Die Methylenchloridlösung wurde dann mit 15 ml Wasser extrahiert, der pH-Wert wurde mit 2 η Natronlauge
auf 7,0 eingestellt. Die wässrige Phase wurde gefriergetrocknet und ergab die in der üeberschrift angegebene Verbindung
in Form eines Pulvers (0,66 gj 64 %); gemäss
Spektralanalyse, Elementaranalyse und Hydrolysedaten war die Substanz mit der auf indirektem Weg (6a) erhaltenen
Substanz identisch, wies jedoch einen geringeren Reinheitsgrad auf.
d) Gemäss_Methode_C
Zu einer eisgekühlten Lösung von 17,0 g (50 mMol) Tetrabutylammoniumhydrogensulfat
in 25 ml Wasser wurden unter Rühren 50 ml Chloroform gegeben, und der pH-Wert wurde mit
2 η Natronlauge auf 7,0 eingestellt. Es wurden 25,3 g (50 mMol) 6- (o^-Carboxyphenylacetamido) --penicillansätire-e^-benzylmonoesterkaliumsalz
portionsweise zugegeben, dann wurde die organische Phase abgetrennt und nach dem Trocknen mit wasserfreiem
Magnesiumsulfat wurden 7,6 g (50 mMol) oC-Chlordi- " äthylcarbonat
zugegeben. Die Lösung wurde 16 Stunden .la·.cj
slassen.
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bei 40 C stehen gelassen.
Die Reaktionsmischung wurde eingedampft, 150 ml Wasser wurden
zugegeben, und das Produkt wurde dreimal mit je 100 ml Aether extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden
nacheinander mit Wasser, gesättigter Natriumbicarbonatlösung und Wasser gewaschen. Trocknen und Eindampfen ergab
einen öligen Rückstand (17,4 g),der unter Verwendung von 250 g Silikagel nach der üblichen Methode chromatographiert
wurde. Der Diester (8,9 g; 30,5 %) wurde in Form eines Schaums isoliert, und dieser war in jeder Hinsicht
mit dem auf dem üblichen Weg (6a) hergestellten Diester identisch. — — ' - —
2) Hydrierung dieser Substanz, wie in diesem Beispiel weiter oben beschrieben wurde, ergab die in der Ueberschrift
angegebene Verbindung (5,4 gj 69 %), die gemäss Spektralanalyse, Elementaranalyse und Hydrolysedaten mit
der unter 6a genannten Substanz identisch war.
Beispiel■7 - Herstellung von 6- «-Carboxy-3-thienylacetamido)-penicillansäure-3-(1'-äthoxycarbonyloxyäthyl)-monoesternatriumsalz
7,1 g (50 mMol) 3-Thieny!essigsäure wurden bei 40°C eine
Stunde lang mit 12,0 g (100 mMol) Thionylchlorid gerührt und dann viermal mit je 50 ml trockenem Benzol codestilliert.
Das rohe Säurechlorid (50 mMol) wurde tropfenweise unter Rühren zu einer eisgekühlten Lösung von 5,4 g (50 mMol)
Benzylalkohol in 30 ml Pyridin gegeben, und die Mischung wurde 18 Stunden lang gerühz~t.
Die Reaktionsmischung wurde in 50 ml Eiswasser gegossen
und nach dem Ansäuern mit Salzsäure wurde sie mit Chloroform extrahiert. Der Extrakt wurde mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung
und Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde destilliert und ergab reines
Benzyl- (3-thieny1)-acetat (6,75 g; 58 %-, Kpn , = 143-144°C)
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Dieser Ester (4,65 g; 2.Q. mMol) wurde in ähnlicher Weise wie
in Beispiel la beschrieben, rait Lithium-N-isopropylcyclohexylamid
und Kohlendioxyd in den 3~Thienylmalonsäuremonobenzylester (4,20 g; 67%) umgewandelt.
Sein Säurechlorid (1,92 g; 6,5 mMol) wurde unter Anwendung
der gleichen Methode,wie sie in Beispiel 6a beschrieben worden ist, verwendet, um e-Aminopenicillansäure-S-* (I1-äthoxycarbonyloxyäthyl)-ester-p-toluolsuifonat
(3,28 g; 6,5 mMol) zu acylieren. Chromatographie an 60 g Silikagel
ergab reinen 6- (oc-Carboxy-3-thieny!acetamido) -penicillansäure-Ä-benzyl-3-(1'-äthoxycarbonyloxyathyl)-diester
(2,23 g; 58 %) . IR(CHCl3): 1780-1740 (^-Lactam-, Esterund
Carbonat-C=0) ; 1680-1670 (AmId-C=O). NMR(CDCl0)?
7,45-7,05 (m, CgH5 und C4H3S); 6,77 (q, OCH(CH3)O); -'"
5,80-5,40 (m, 5-H und 6-H); 5,16 (s, C6H5CH3O); 4,77 "
(d, C4H3SCHCO); 4,42 (d, 3-H) ί 4,20 (q, OCH2CH3);
1,60-1,10 (m, "gem. CH3, OCH2CH3 und OCH(CH3)O).
Analyse berechnet für C27H30O9N2S3 (590,69):
C 54,90; H 5,12; 0 24,38; N 4,74; S 10,86. Gefunden:
C 54,85; H 5,22; 0 24,54; N 4,62; S 10,82.
Hydrolysegrad: B3 = «£ 1 %; H3 = <
1 %; R2 = 39,8 %.
4) Der Diester (2,09 g, 3,5 mMol·) wurde wie in Beispiel 6a""
beschrieben in Gegenwart von Palladium-Aktivkohle (2,0 g) hydriert. Das gefriergetrocknete Produkt (1,17 g; 64 %)
zeigte bei der Dünnschichtchromatographie (Butanon-Pyridin-Wasser-Essigsäure-System)
nur einen Fleck.
IR: (KBr) 1780-1760 φ-Lactam-,Ester- und Carbonat-C=0);
1675 (AmId-C=O); 1610 (Carboxyl-C=0) NMR (D2O): 7,35-7,05
(m, C-H-S); 6,71 (q, OCH(CH„)O); 5,70-5,60 (m, 5-H und 6-H)
4,43 (s, 3-H); 4,15 (q, OCH2CH3); 1,50-1,10 (m, gem, CH3,
OCH2CH3 und OCK(CH3)O).
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Analyse berechnet für C20H23O9N2S2Na (522,53): N 5,36?
S 12,27; Na 4,40. Gefunden: N 5,22; S 12,08; Na 4,62.
Hydrolysegrad: B3 = 4,9 %; H3 = 15,3 %; R2 = 92,6 %.
Beispiel 8 - Herstellung von 6- (eC-Carboxyphenylacetamido) penicillansäure-ft-(äthoxycarbonyloxymethyl)-3-(l'-äthoxycarbonyloxyäthyl)-diester
a) Gemäss_Methode_A_t_direkter_AcYlierungswe2
Roher 6-Aminopenicillansäure 3-(1'-Aethoxycarbonyloxyäthyl)-ester,
wie in Beispiel 6b aus 6-Phenylacetamidopenicillansäure-3-(l'-äthoxycarbonyloxyäthyl)-ester
(4,05 g; 9,0 mMol) hergestellt, wurde wie in Beispiel la beschrleben, mit
Phenylmalonsäureäthoxycarbonyloxymethylmonoesterchlorid
(2,70 g; 9,0 mMol) in Methylenchloridlösung (70 ml) acyliert. Nach dem Aufarbeiten wur-de das rohe OeI an 100 g Silikagel
chromatographiert, wobei die in der Ueberschrift angegebene
Verbindung erhalten wurde; diese wurde in Form eines Schaums (0,75 g; 14 %) aus einer der mittleren Fraktionen des Eluats
isoliert.
IR (CHCl3): 1780-1740 φ-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0);
1685-1675 (AmId-C=O); NMR(CDCl3): 7,40 (s, C6H5); 6,80
(q, OCH(CH3)O); 5,81 (s, OCH2O); 5,80-5,40 (m, 5-H und 6-H);
4,61 (d, C6H5CHCO); 4,41 (d, 3-H); 4,23 (q, OCH2CH3);
1,60-1,10 (m, gem, CH-, OCH0CH0 und OCH(CH0)0). Analyse
berechnet für C 26H32°12N2S ^596'67)- c 52,34; H 5,41;
O 32,18; N 4,70; S 5,38. Gefunden: C 52,44; H 5,48; O 31,88; N 4,62; S 5,44. Hydrolysegrad: B3 = 3,8 %;
H3 = 12,7 %; R2 = 46,5 %.
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b) Gemäss_Methode A_,_ zusatzlicher_We2
2/07 g (9,9 mMol) Phosphorpentachlorid wurden bei -25°C
unter trockenem Stickstoff innerhalb von 5 Minuten unter heftigem Rühren zu einer Lösung von 4,05 g (9,0'mMol)
ö-Phenylacetamidopenicillansäure-S-(1'-äthoxycarbonyloxyäthyl)-ester
und 3,7 ml Ν,Ν-Dimethylanilin in 40 ml
trockenem Methylenchlorid gegeben. Nach 1 ,„5 Stunden wurden
36 ml trockenes Methanol zugegeben, während die Temperatur bei -25 C bis -3.00C gehalten wurde. Nach weiteren 2,5
Stunden wurden 5,4 ml Ν,Ν-Dimethylanilin zugegeben, und anschliessend wurde innerhalb einer Stunde tropfenweise
3,25 g (10,8 mMol) Phenylmalonsäureäthoxycarbonyloxymethylmonoesterchiorid
in 10 ml Methylenchiorid zugegeben. Die Mischung wurde dann 16 Stunden lang bei -200C gerührt. Es
wurden 27 ml Wasser zugegeben, der pH-Wert wurde mit 2 η
Salzsäure auf 2,0 eingestellt, und die organische Phase wurde abgetrennt und nacheinander mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung
und Natriumchloridlösung gewaschen. Nach dem Trocknen und Eindampfen wurde der Rückstand (8,70 g)
an 100 g Silikagel chromategraphiert. Die in der Ueberschrift
angegebene Verbindung wurde in Form eines Schaums (2,30 g; 43 %) aus einer der mittleren Fraktionen des Eluats
isoliert. Sie zeigte die gleichen Spektral-, Analysen- und Hydrolysendaten wie die unter a hergestellte Probe.
Beispiel 9 - Herstellung von 6- («xL-Carboxy-3-thieny!acetamido)
-penicillansäure-«*- (äthoxycarbonyloxymethyl)-3-(1'-äthoxycarbonyloxyäthyl)-diester
0,92 g (3,0 mMol) 3-Thienylmalonsäureäthoxycarbonyloxymethyliuonoesterchlorid
wurde mit 1,51 g (3,0 mMol) 6-Äminopenicillansäure-3-(1'-äthoxycarbonyloxyäthyl)-ester-ptoluolsulfonat
in Methylenchloridlösung in Gegenwart von
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0/76 g (7,5 mMol) Triäthylamin in ähnlicher Weise wie in
Beispiel la beschrieben hergestellt. Nach dem Aufarbeiten und der Chromatographie an 40 g Silikagel wurde die in der
Ueberschrift angegebene Verbindung in Form eines Schaums
(0,99 g? 55 %) aus einer der mittleren Fraktionen des Eluats
isoliert.
IR(CHCl3): 1780-1740 (ß-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0);
1680 (AmXd-C=O) . NMR(CDCl3)I 7,35-7,05 (m, C4II3S); 6,78
(q, OCH(CH-JO); 5,81 (s, OCH0O); 5,80-5,40 (m, 5-H und 6-H) ;
j ζ
4,78 (C71H^SCHCO)? 4,41 (d, 3-H) ? 4,23 (q, OCH0CH,) ; ItSO-I-,
*i J — Z J
(m, gem. CIKr OCH0CH-. und OCH(CH0)O) .
Analyse berechnet für c 24H3O°l2N2S2 <602'66)· c 47,62;
H 4,88; 0 31,58; N 4,44; S 10,28. Hydrolysegrad: B3 = 2,8 %;
H3 = 13,6 %. R2 = 51,5 %.
Beispiel 10 - Herstellung von_6- (CK-Carboxyphenylacetamido) penicillansäure-oC-phenyl-S-{1'
- äthoxy car bony 1-oxyäthyl)-diester
1,26 g (2,5 mMol) ö-Aminopenicillansäure-S-(1'-äthoxycarbonyloxyäthyl)-ester-p-toluolsulfonat
wurden wie vorstehend beschrieben in Methylenchloridlösung mit 0,69 g (2,5 mMol)
Phenylmalonsäuremonophenylesterchiorid acyliert. Aufarbeiten
und Chromatographie an 30 g Silikagel ergab die in der Ueberschrif
t angegebene Verbindung in Form eines Schaums (0,87 g; 61 %) aus einer der mittleren Fraktionen des Eluats.
IR(CHCl3): 1780-1740 (ß-Lactairv-, Ester- und Carbonat-C=0) ;
1680 (Amid-C=O). NMR(CDCl3): 7,40-7,10 (m, 2 CgH5); 6,78
(q, OCH(CHOO); 5,80-5,40 (m, 5-H und 6-H); 4,60 (d,
CcH1-CHCO) y 4,42 (d, 3-H); 4,22 (q, OCH0CH-.); 1,60-1,10
D D ——Z O
(m, gem. CH3, OCH2CH3 und OCH(CH3)O.
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Analyse berechnet für C00H0nO0N0S . (570,64): C 58,94;
zu Ju y ζ
H 5,30; O 25,23; N 4,91; S 5,62. Gefunden: C 58,72;
H 5,16; O 24,92; N 4,84; S 5,55. Hydrolysegrad:. B3 .=- .
^l %; H3 = 4,2 %; R2 = 58,5. %. .- . , ■·■.
Beispiel 11 - Herstellung von 6- (d-Carboxyphenylacetamido)-penicillansäure-oC-(5'-indanyl)-3-(l'-äthoxycarbonyloxyäthyl).-diester
: : .-■:■■
2,02 g (4,0 mMol) 6-Aminopenicillansäure-3-(1'-äthoxycarbonyloxyäthyl)-ester-p-toluolsulfonat
v/urde unter Anwendung der gleichen Methode wie in dem. voranstehenden Beispiel
mit 1,26 g (4,0 inMol) Phenylmalonsäure-5 '-indanyl- ■■;
monoesterchlorid acyliert. Nach Chromatographie an 50 g
Silikagel wurde die in der Ueberschrift angegebene Verbindung
in Form eines Schaums (.1,51 g; 62 %.) , aus einer der
mittleren Fraktionen des Eluats isoliert. ....:-^\<
IR(CHCl3): 1780-1740 φ-Lactam-, Ester- und Carboimt-C^O);
1680 (Ämid-C=0) . NMR(CDCl-) : 7,40-6,90 (m, CgII5 und Indanyl-H) ;
6,78 (q, OCH(CH0)O;. 5,80-5,40 (5-H und 6-H) ; 4,61 (d,. '
C.HCCHCO) ; 4,41 (d, 3-H) ; 4,20 (q, OCH0-CH^);: 2,86; (t.,
b j —ζ ο ■ _.
Indanyl-H) ; 2,30-1,90 (m, Indanyl-H) ; 1,50-1,10 ;(m,· gem.
CH,, OCH0CH0 und OCH(CH0)O);
Analyse berechnet für C31H34O9N2S (610,70): C 60,97;·
H 5,61; 0 23,58; N 4,59; S 5,25. Gefunden: C 60,52;
H 5,38; 0 23,72; N 4,62; S 5,18. Hydrolysegrad: B3 = ^T1 %;
H3 = 12,3 %; R2 = 65,8 %. , 'r...
Beispiel 12 - Herstellung von 6-(CK-Carboxyphenylaeetamido)-penicillansäure-i^v-3-(äthoxycarbonyloxyrnethyl)-diester
· -·, -
Zu einer eisgekühlten Suspension von 1,51 g (3,0 mMol)
309841/1185 ^
— ZiQ —
6- (oC-Carboxyphenylacetamido) -penicillansäure-Ä- (äthoxycarbonyloxymethyl)-monoesternatriumsalz
in 6,0 ml trockenem Dimethylformamid, das 0,01 g Kaliumjodid enthielt, wurden
unter Rühren tropfenweise 0,49 g (3,5 mMol) Chlormethyläthylcarbonat
gegeben.
Die Mischung wurde 16 Stunden lang bei Zimmertemperatur gerührt, dann wurde die Reaktionsmischung in 10 ml gesättigte
Natriumbicarbonatlösung gegossen, und nach 10 Minuten dauerdem Rühren wurde die Mischung dreimal mit -je 10 ml Aether
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit-- Wasser
gewaschen, getrocknet und eingedampft, wobei ein öliger Rückstand (1,4 0 g) erhalten wurde, der in üblicher
Weise an 40 g Silikagel chromatographiert wurde. Die in der Ueberschrift genannte Verbindung wurde in Form eines Schaums
(0,26 gj 15 %) aus einer der mittleren Fraktionen des Eluats
isoliert.
IR(CHCl3): 1780-1740 (ß-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0);
1680 (Amid-C=O). NMR(CDCl3): 7,39 (s, CgH5); 5,80 (s, OCH2O);
5,80-5,40 (m, 5-H und 6-H) ; 4,60 '(d, C6H5CHCO)? 4,42 (d,
3-H) ; 4,21 (q, OCH0CH-); 1,50-1,10 (m, gem. CH _, OCH9CH,,)
Analyse berechnet für C25H 3o°12N2S (582'60>: c 51,54; H 5,19;
O 32,95; N 4,81; S 5,55. Gefunden: C 51,46; H 5,08; 0 32,72;
N 4,72; S 5,36. Hydrolysegrad: B3 =13,8 %; H3 =29,2 %;
R2 = 88,2 %.
Beispiel 13 - Herstellung von 6- (oC-Carboxyphenylacetamido) peiiicillansäure-3-(äthoxycarbonyloxymethyl)
monoesternatriumsalz
1) Zu einer eisgekühlten Suspension von 20,2 g (40 mMol)
6- (oQ-Carboxypheny!acetamido) -penicillansäure-o^-benzylmonoesterkaliumsalz
in 32,5 ml trockenem Dimethylsulfoxid wurde unter Rühren tropfenweise 5,5 g (40 mMol) Chlorine thy läthyl-
309841/1185
carbonat gegeben.
Nach 16 Stunden langem Rühren bei Zimmertemperatur wurde die Reaktionsmischung in 150 ml eisgekühlte, gesättigte
Natriumbicarbonatlösung gegossen. Nach 10 Minuten langem Rühren wurde diese Mischung dreimal mit je 75 ml Essigsäureäthy!ester
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft,
wobei 18,5 g eines OeIs erhalten wurden; das OeI wurde
unter Anwendung des üblichen Lösungsmittelsystems an 250 g Silikagel chromatographiert. Auf diese Weise wurden aus der
Hauptfraktion des Eluats 9,8 g (43 %) 6- (cK-Carboxyphenylacetamido)
-penicillansäure-tK-benzyl-S- (äthoxycarbonyloxymethyl)-diester
isoliert.
IR(CHCl3): 1780-1740 (ß-Lactam-, Ester und Carbonat-C=0);
1680 (Amid-C=0). NMR (CDCl3): 7,30 (d, 2C5H5)J 5,78 (s,
OCH0O); 5,80-5,40 (m, 5-H und 6-H); 5,16 (s, C,_H,-CHo0) ;
4,60 (d, C6H5CBCO); 4,42 (d, 3-H); 4,22 (q, OCH2CH3);
1,60-1,10 (m, gem. CH0 und OCH0CJ0). Analyse berechnet
für COÜ H0nOnN0S (570,64): C 58,98; H 5,30; 0 25,23;
N 4,91; S 5,62. Gefunden: C 58,76; H 5,14; O 25,42?
N 4,82; S 5,46. Hydrolysegrad: B 3 = <£ 1 %; H3 =■<£.! %;
R2 = 64,5 %. ·
2) Der Diester (9,7 g; 17 ml-lol) wurde über Palladium-Aktivkohle
(10,0 g; Pallädiumgehalt 10 %) unter Anwendung der in Beispiel 6a beschriebenen Methode hydriert. Das
gefriergetrocknete Produkt (6,0 g; 70 %) war ein weisses Pulver, das bei der Dünnschichtchromatographie (Eutanon-Pyridin-Wasser-Essigsäure-System)
nur einen Fleck zeigte.
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IR (KBr): 1780-1740 (#-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0);
1685-1675 (AmId-C=O); 1615-1605 (Carboxyl-C=0). NMR (D2O):
7,33 (s, CgH5)? 5,70-5,60 (m, OCH2O, 5-H und 6-H); 4,45
(s, 3-H); 4,17 (q, OCII0CH0); 1,50-1,10 (m, gem. CH0 und
OCH2CH3);
Analyse berechnet für C0..H-O-N-SNa (502,48): N 5,58?
S 6,38; Na 4,58. Gefunden: N 5,31; S 6,38; Na 4,88. Hydrolysegrad: B3 = 18,2 %; H3 = 37,5 %; R2 = 109 %.
Beispiel 14 - Herstellung von 6- (cK-Carboxyphenylacetamido) -
- . penicillansäure-3- (äthoxycarbonylaminomethyl) - .._
monoesternatriumsalz
1) Nach der in Beispiel 13 angegebenen Beschreibung wurden 1,87 g (3,7 mMol) 6-(c<~Carboxyphenylacetamido) -penicillansäure-oc-benzylmonoesterkaliumsalz
mit 0,55 g (4,0 mMol)' N-(Chlormethyl)-äthy!urethan behandelt. Nach dem Aufarbeiten
wurde der Rücks'tand an 40 g Silikagel Chromatograph!ert, der
reine Diester (0,57 g; 27 %) wurde aus einer der mittleren Fraktionen des Eluats in Form eines Schaums isoliert.
IR (CHCl3): 1780-1750 (ß-Lactam- und Ester-C=O), 1720-1680
(Amid- und Urethan-C=O). NMR (CDCl3): 7,30 (d, 2 CgH5); 5,80-5,40
(m, 5-H und 6-H); 5,17 (C^HnCH0O); 4,85-4,55 (m, CcHrCHCO
und OCH NH); 4,41 (d, 3-H); 4,19 (q, OCH0CH0); 1,60-1,10 (m,
gem. CH0 und OCH0CH0).
Analyse berechnet für C00H01O0N0S (569,65): C 59,04; H 5,49;
Z.Q Jl ö Δ
0 22,47; N 7,36; S 5,63.
Gefunden: C 58,88; H 5,36; 0 22,36; N 7,42; S 5,58.
2) Der Diester (0,40 g? 0,70 mMol) wurde nach der in Beispiel 6a beschriebene Methode über Palladium-Aktivkohle hydriert und
ergab nach Gefriertrocknung die in der Ueberschrift angegebene Verbindung (0,19 g; 54 %) in Form eines weissen Pulvers.
309841/1185
IR (KBr): 1780-1750 (β-Lactarn- und Ester-C=O)? 1720-1880
(Amid- und Urethan-C=O) ? 16.10 (Carboxy 1-0=0} . NMR- (D2O) :
7,35 (s, C6H5? 5,70-5,60 (m, 5-H und 6-H) ? 4,85-4,65
(m, OCH7NH)? 4,43 (s, 3-H) ? 4,15· (q, OCII9CK-)? 1,50-1,10
(m, gem. CH3 und OCH2CH ). Analyse berechnet für C2iH24°8
N3SNa (501,50): N 8,38; S 6,39? Na 4,58. Gefunden: N 8,28;
S 6,18? Na 4,72., Hydrolysegrad: B3 = 3,6 %? H3 = 9,8 %?
R2 = 73,5 %.
Beispiel 15 - Herstellung von 6- (K-Carboxypheny!acetamido)-penicillansäure-3-(2'-methylaminoäthoxycarbonyloxymethyl)
-estersalz
1) Aus Chlorameisensäurebenzylester (34,12 g; 0,20 Mol) und
2-Methylaminoäthanol (37,55 gy 0,50 Mol) in trockenem Aether
(300 ml) wurde in üblicher Weise N-Benzyloxycarbonylmethylaminoäthanol
(40,3 g? 96 ■ %)■ hergestellt.
2) Chlormethylchloroformat (10,2 g? 72 Mol), in 50. ml
trockenem Aether wurde tropfenweise unter Rühren zu einer
eisgekühlten Lösung von 15,0 g (72. rciMol.): N-BenzyloxyGarbonyimethylaminoäthanol
und 5,7 g (72 niMol) trockenem Pyridiii
in 100 ml trockenem Aether gegeben. Das Rühren wurde 1A5
Stunden lang fortgesetzt, und die Lösung würde dann filtriert.
Das Filtrat wurde mit 50 ml In Salzsäure, 50 ml Wasser und
50 ml 0,5 η Natriumbicarbonatlösung gewaschen. Die organische
Phase wurde getrocknet und eingedampft. Der Rückstand bestand aus einem-farblosen. OeI (12,8 g?. 59 %)-..
NMR (CDCl.) ΐ 7,35 (s,' .C^Äi-) ? 5,73 fsr Cl CH„O) ? 5,10 Cs r
OCH0C^H1-) ν 4 ,33i (t t..<
0GH.,CHoN) ?, 3 ,53 (t,. QCBI„CiOT); j; 2,92
(S, NCII3) . : 'ο- ... .-■
9841/t
3) Zu einer eisgekühlten Suspension von 25,25 g (50 itiMol)
6- (oC-Carbonylphenylacetamido) -penicillansäure-öt-benzylmonoesterkaliumsalz
in 80 ml trockenem Dimethylformamid wurden unter Rühren tropfenweise 15,1 g (50 mMol) Chlormethyl-2-N-benzyloxycarbonylmethylaminoäthylcarbonat
in 20 ml trockenem Dimethylformamid gegeben. Nach 16 Stunden langem Rühren wurde die Reaktionsmischung in üblicher Weise
aufgearbeitet, und der Rückstand (26,8 g) wurde an einer Silikagelsäule (400 g) unter Verwendung eines Isopropyläther-Zvceton-(7:3)
-Lösungsmittelsystems chromatographiert. Wiederholung der Chromatographie von 14,3 g isolierter
Substanz in ähnlicher Weise ergab die gewünschte Verbindung in Form eines weissen Schaums (10,7 g; 27,8 %), der gemäss
Dünnschichtchromatographie einheitlich war.
IR (KBr): 1785-1765 (ß-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0);
1680 (Ämid-C=0) . NMR (CDCl-.): 7,40 (s, C,HC; 7,25 (s, C^H1-);
5,78 (s, OCH2O); 5,65-5,40 (m, 5-11 und 6-H) ? 5,16-5,10
(2s, COOCH2 C6H5); 4,60 (COCHC6H5); 4,40 (d, 3-H); 4,25
(t, OCH0CH0N); 3,60 (t, OCH0CH0N); 2,95 (NCH-.); 1,50
(s, gem. CH3). Analyse berechnet für C H O11N3S (733,81):
C 60,56; H 5,36; 0 24,00; N 5,73; S 4,37. Gefunden: C 60,72; H 5,42; 0 23,82; N 5,52; S 4,25.
4) Das wie oben hergestellte N-Benzyloxycarbonyl-o<-benzylester-Derivat
(1,5 g; 2 mMol) wurde bei Zimmertemperatur und Normaldruck in 150 ml 50 %igem Dioxan über Palladium-7iktivkohle
(3,0 g; Palladiumgehalt 10 %) hydriert. Nach 3 Stunden wurde der Katalysator abfiltriert, und der pH-Wert
des Filtrats wurde mit 2 η Salzsäure auf 2,8 eingestellt.
Die Lösung wurde bis auf ein kleines Volumen (ca. 20 ml) eingedampft, mehrere Male mit Aether extrahiert,
und dann wurde der pH-Wert auf 4,8 eingestellt. Nach mehrere Tage dauerndem Aufbewahren im Kühlschrank hatte
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sich ein gelbweisses Pulver abgeschieden, das abfiltriert
und mit einigen Tropfen kaltem Wasser gewaschen wurde.
IR (KBr): 2750-2530 (Ammonium); 1780-1740 (0-Lactam-,
Ester- und Carbonat-C=0).; 1670 (Amid-C=O). Hydrolysegräd:
B3 = 23,8 ·%; H3 = 54,6 %; R2 = 87,5 %.
Beispiel 16 - Herstellung von 6- (c<-Carboxyphenylacetamido) penicillansäure-oC-(äthoxycarbonyloxymethyl)
3-(2'-aminoäthoxycarbonyloxymethyl)-diesterhydrochlorid
1) Nach der in Beispiel 13 angegebenen Methode wurden 4,09 g (9,2 iriMol) 6- (o<.-Carboxyphenylacetamido) -penicillansäure-K-(äthoxycarbonyloxymethyl)-monoesternatriumsalz
mit 1,80 g (10,0 mMol) Chlormethyl-(2-acidoäthyl)-carbonat behandelt.
Chromatographie an 100 g Silikagel ergab den Diester in
reiner Form als einen Schaum (1,41 g; 25.%).
IR (CHCl-,) : 2150 (Azido) ; 1780-1740 (ß-Lactam-, Ester-
und Carbonat-C=0) 1680 (AmId-C=O). NMR: 7,29 (d, 2 CgH5);
5,80 (s, OCH-O); 5,80-5,40 (5-II und 6-H) ; 5,17 (s, CAI^CIUO) ;
4,61 (d, CgHt-CHCO) ; 4,45-4,20 (m, 3-H und OCH2CH2N^) ; 3,49
(t, OCH„CH„N_); 1,42 (s, gem. CH0). Analyse berechnet für
C28H29°9N5S (611,65)s C 54,99; H 4,78; 0, 23,54; N 11,45;
S 5,24. Gefunden: C 55,16; H 4,94; O 23,42; N 11,36; S 5,17.
2) Der Azidodiester, (920 mg; 1,5 mMol), hergestellt wie
oben beschrieben, wurde bei Zimmertemperatur und Normaldruck in 55 ml Essigsäureäthylester über Palladium-Aktivkohle
(0,5 g; Palladiumgehalt 10 %) hydriert. Nach 7 Stunden
wurde der .Katalysator abfiltriert, das Filtrat wurde mit
10 ml kaltem Wasser versetzt, der pH-Wert wurde mit 2 η
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Salzsäure auf 2,7 eingestellt, und die organische Phase wurde abgetrennt und zweimal mit je 5 ml Wasser gewaschen.
Die vereinigten wässrigen Phasen wurden mit Isopropylather
extrahiert, und dann wurde die wässrige Phase gefriergetrocknet. Der weisse, mikrokristalline Rückstand war
gemäss Dunnschichtchromatogramm einheitlich.
IR (KBr): 3050 (Ammonium); 1790-1775 (ß-Lactam-, Esterund
Carbonat-C-O)j 1685 (AmId-C=O); 1510 (Ammonium).
Hydrolysegrad: B3 = 28,5 %-T H3 = 62,5 %; R2 = 92,5 %.
Beispiel 17 - Herstellung von 6-GK-Carboxyphenylacetamido)-penicillansäure-3-(1'-cyclopentyloxycarbonyloxyäthyl)-esternatriumsalz
1) Ein Strom von trockenem Chlor (220 g, 3,14 Mol) wurde
bei einer Temperatur von 25 bis 35°C 30 Stunden lang ·
durch 450 g (417 Mol) Chlorameisensäureäthylester geleitet. Während der Umsetzung wurde die Mischung mit
einer 250er Lampe (weisses Licht) bestrahlt.
Fraktionierte Destillation des Produktes.(die Fraktionen wurden mit GLC geprüft) ergab eine Fraktion, die reines
(grosser als 95 %) ©C-Chloräthylchlorformat (114 gj 25,6%)
enthielt.
2) Die oben erhaltene Substanz (50,0 g; 0,35 Mol) wurde nach der in Beispiel la beschriebenen Methode in Gegenwart
von 27,7 g (0,35 Mol) Pyridin mit 30,1 g (0,35 Mol) C.yclopentanol umgesetzt. Nach 19 Stunden langem Rühren
wurde die Reaktionsmischung filtriert, und das Filtrat
wurde nacheinander mit 2 η Salzsäure, gesättigter Natriumbicarbonatlösung
und Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen
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und dem Eindampfen Wurde das rohe .OeI (60/3 g-; 89 %) direkt
in die nächste Stufe eingesetzt. . ■.-· :."■--.■■
3) 2,89 g (15,0 mMol) c^-Chloräthylcyclopentylearbonat
wurde tropfenweise unter Rühren zu einer eisgekühlten Suspension von 5,07 g (10,0- mMol) 6-(cK-Carbqxyphenylacetamido)
-penici 11 ans äur e-oc-benzy Imönoe s terkaliums al ζ
in 10 ml trockenem Dimethylsulfoxyd gegeben. JSTach 18 Stunden
langem Rühren v/urde die Mischung- wie in Beispiel 13 aufgearbeitet
und an 100 g ,Silikagel chromatographiert. Aus
einer der mittleren Fraktionen des Eluats wurden 2/06 g (33 %) reines 6-(«X-Carboxyphenyläcetamido)-penicillansäure-öt-benzyl-3-(1r
-cyclopentyloxycarbonyloxyäthy 1) -diester isoliert. " ·
IR (CHCl3) -. 1780-1740 (ß-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0)
1680 (AmId-C=O)ν NMR (CDCl3): 7,28 (d,2 CgH5); 6,78 (q,
OCH(CIIo)O); 5,80-5,40 (m, 5-H und 6-Ή) ; 5,35-5,05 (m,
C^H1-CH0O und Cyclopentyl) ; 4,6.0 (d>CcH,-CHCO-) ■;■ 4,41 (d,
3-H) ? 2,00-1,70 (m, Cyclopentyl) ·τ 1,60-1,10 (m, gem. CH3
und OCH(CH-)O).
Analyse berechnet für C32H36O9N2S (-624,73): C 61,53;
.Η 5,81? 0 23,05;: N 4,48; S 5,13 .Gefunden:-C 61,62; H,
5/88; O 22,92; N 4,24; S 5>08. " ' "
4) Der Diester (1,87 g; 3,0'mMol) wurde in*gleichet Weise
wie in Beispiel 6a'hydriert und aufgearbeitet. Das ■gefriergetrocknete
Produkt ''(1,07 ' q-, 64 %) war gemäss Dünnschichtchrömatogrämm
(Butanon-Pyridin-Wassef-Essigsäure-System)
rein.
IR (KBr)-: 1780-1740 (ß-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0) ;
1680-1670 (AmXd-C=O); 1610-1600 (Carboxy1-C=O). NMR (D2O):
7,35-(s, C^H1-); 6,71 (q, OCH(CH-JO; 5>70-5/60 (m, 5-H und
6-H).; 5,35-5,05 (m, Cyclopentyl); 4,43 (s, 3-II) ? 2,00-1,70 (m, Cyclopentyl); 1,50-1,10 (m, gem. CH3 und OCH(CH3)O).
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Analyse berechnet für C25H29O9N3SNa (556,57): N 5,03; S 5,76;
Na 4,13T Gefunden: N 4,92; S 5,58; Na 4,52.
Hydrolysegrad: B3 = 5,8 %; H3 = 15,6 %; R2 = 73,5 %.
Beispiel 18 - Herstellung von 6- (GC-Carboxyphenylacetaraido) penicillansäure-pC-benzyl-3-(benzyloxycarbonyloxymethyl)-diester
Nach der in Beispiel 17 angegebenen Methode wurden 5,07 g
(10,0 itiMol) umgesetzt. Nach Chromatographie an 100 g
Silikagel wurde die im Titel-angegebene Verbindung (2,02-gi
32 %) in reiner Form als Schaum erhalten.
IR (CDCl3): 1780-1740 (ß-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0);
1680 (AmId-C=O). NMR (CDC1.J : 7,28 (d, 2 C.H,-) ; 5,78 (s,
OCH2O); 5,80-5,40 (m, 5-H und 6-H); 5,18 (d, 2 C6H
4,61 (d, 0,-HrCHCO) ; 4,42 (d, 3-H) ; 1,42 (s, gem. CH-,).
ο ο— j
Analyse berechnet für C^-H 0 N S (632,70): C 62,65;
H 5,10; 0 22,76; N 4,43; S 5,07; Gefunden: C 62,75; H 5,24; 0 22,62; N 4,36; S 5,02. Hydrolysegrad: B 3=<1%;
H3 = < 1 %; R2 = 36,5 %.
Beispiel 19 - Herstellung von 6- («K-Carboxyphenylacetamido
penicillansäure-o(-benzyl-3- (2-furfuryloxycarbonyloxymethyl)-diester
Unter Anwendung der gleichen Methode, wie sie in den
Beispielen 17 und 18 beschrieben wurde, wurden 5,07 g (10,0 mMol) 6-(oC-Carboxyphenylacetamido)-penicillansäureoCr-benzylmonoesterkaliumsalz
mit 1,91 g (10,0 mMol) Chlormethyl-(2-furfuryl)-carbonat behandelt. Chromatographie
ergab den reinen Diester (1,68 g; 27 %) in Form eines Schaums.
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IR (CHCl3): 1780-1740 (ß-Lactam-, Ester- und Carbonated)
; 1680 (Amid-C=0). NMR (CDCl0): 7,50-7,30 (m, CCHC
und C4H3O); 6,55-6,35 (m, C4H3O); 5,78 (s, OCH2O);
5,80-5,40 (m, 5-H und 6-H) ; 5,18 (s, 0,-H1-CH0O und
C4H3OCH2O);
Analyse berechnet für CHONS (622,66): C 59,80;
H 4,86; 0 25,70; N 4,50; S 5,15. Gefunden: C 60,02; H 4,78; 0 25,54; N 4,32; S 5,04.
Hydrolysegrad: B3 - ^ 1 %; H3 =< 1 %; R2 = 41,5 %.
Hydrolysegrad: B3 - ^ 1 %; H3 =< 1 %; R2 = 41,5 %.
Beispiel 20 - Herstellung von 6- (c^-Carboxyphenylacetamido)-penicillansäure-3-(cis-2-methyll,3-dioxanyl-5-oxycarbonyloxymethyl)-monoesternatriumsalζ
Chlornrethyl-5- (cis-2-methyl-l ,3-dioxanyl) -carbonat (1, 68 g;
8,0 raMol) wurden mit 6- (oC-Carboxyphenylacetamido) -penicillansäure-tfrbenzylmonoesterkaliumsalz
(4,05 g; 8,0 raMol) umgesetzt, v/ie es weiter oben beschrieben wurde. Chromatographie
ergab den reinen Diester (1,44 g; 28 %) in Form eines Schaums.
IR (CHCl3): 1780-1740 (p-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=O);
1690-1680 (AmId-C=O) . NMR (CDCl.,) : 7,29 (d, 2 C^H,.);
5,80 (s, OCH2O); 5,80-5,40 (m, 5-H und 6-H); 5,19 (s,
C6H5CH2O); 4,69 (q, OCH-^ (CH2O)2
> CHCH3); 4,65-4,40 (m, 3-Ή, OCH
< (CH0O) „ > CHCH_ und CcH1-CIlCO); 4,20-3,90
(m, OCH ■-^ (CH9O) 2>
CHCH3); 1,60-1,10 (m, gem. CH3 und
OCH < (CH0O)_>
CHCH_).
Analyse berechnet für C31H34O11N2S (642'C9): c 57,94;
H 5,33; O 27,38; N 4,36; S 4,99. Gefunden: C 57,82;
H 5,24; 0 27,42; W 4,30; S 4,72. /
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Der Diester (1,22 g; 1,9 inMol) wurde in üblicher Weise über
Palladium-Aktivkohle hydriert und ergab nach dem Gefriertrocknen
die in der Ueberschrift angegebene Verbindung (0,72 g; 66 %) in Form eines weissen Pulvers.
IR (KBr) : 1780-1740 φ-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0)
1690-1680 (Amid-C=O); 1620-1600 (Carboxyl-C=0). NMR (D2O):
7,35 (s, C6H5); 5,80-5,60 (m, OCH2O, 5-H und 6-H) ; 4,70
(q, OCH < (CH2O) 2;>
CHCH3) j 4,65-4,35 (m, 3-H, CgH5CHCO
und OCH ^C(CH2O)2>
CHCH3) ί 4,20-3,90 (in, OCH *C (CII2O) 2>
CHCH3); 1,60-1,10 (m,—gem. CH3 und OCH «£ (CH2O)2^ CHCH3).
Analyse berechnet für C24H27O11N2SNa (574,54): N 4,88;
S 5,58; Na 4,00. Gefunden: N 4,66; S 5,42; Na 4,18. Hydrolysegrad: B3 = 7,6 %, H3 = 21,5 %; R2 = 88,5 %.
Beispiel 21 - Herstellung von 6- (cv-Carboxyphenylacetamidopenicillansäure-ö<,
3- (1 * -athoxycarbonyloxyathyl) -diester
Eine Suspension von 15,1 g (180 mMol) Natriurtibicarbonat
und 15,5 g (30 mMol) 6-(oC-Carboxyphenylacetamido)-penicillansäure-3-(1·-athoxycarbonyloxyathyl)rmonoesternatriumsalz
in 50 %igem Dioxan (30 ml) wurde tropfenweise
unter Rühren in 13,7 g (90 mMol) eisgekühltes oC-Chlordiäthylcarbonat
gegeben.
Die Reaktionsmischung wurde 64 Stunden lang gerührt, dann wurde sie filtriert, und das Filtrat wurde mit 100 ml
Chloroform versetzt. Die organische Phase wurde abgetrennt und nacheinander mit Wasser, gesättigter Natriumbicarbonatlösung
und Wasser gewaschen. Nach dem Eindampfen wurde der Rückstand 12 Stunden lang unter Hochvakuum
(0,01 Torr) gehalten, um restliches Dioxan und o(-Chlordiäthylcarbonat
zu entfernen. Chromatographie an 150 g
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Silikagel unter Verwendung des üblichen Lösungsmittel-"
systems ergab die in der Ueberschrift angegebene Verbindung
(1/50 g; 8,2 %) in reiner Form; die Verbindung wurde aus
einer der beiden Hauptfraktionen des Eluats in- Form eines
Schaums isoliert» Die andere Hauptfraktion enthielt 6-(Phenylacetamido)-penicillansäure-3—(1*-äthoxycarbonyloxyäthyl)-ester«
IR (CHCl3): 1780-1740 (^-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0);
1690-1670 (AmM-C=O). NMR (CDCl3).: 7,39 (s , C6H5; 6,78 (q,
OCH(CH0JO) f 5,80-5,40 (m, 5-H und 6-H) ; 4,60 (d, C.ß.CHCO) ·,
4,41 (d, 3-H) ; 4,20 (q, OCH2CH3); 1,60-1,10 (m, gem. CH3,
OCH2CH3 und OCH(CH3)O). Analyse berechnet für C27H34O12N2S
(610,65): C 53,11; H 5,61; 0 31,44; N 4,59; S 5,25. Gefunden:
C 53,25; H 5,72; O 31,28; N 4,46; S 5,15.
Hydrolysegrad: B3 = <£ 1 %; H3 = 8,5 %; R2 = 32,5 %.
Beispiel 22 - Herstellung von 6- (i<—Carboxyphenylacetamido) —
penicillansäure-pC-(1'-äthoxycarbonyloxyäthyl)-monoasternatriumsalz
-
Zu einer eisgekühlten Suspension von 40,5 g (0,15 Mol)
PhenylHialonsäuremonobenzylester und 88,2 g (1,0 5 Mol)
Natriumbicarbonat in 150 ml 50 %igem Dioxan wurden unter
Rühren tropfenweise 68,6 g.(0,45 Mol) OC-Chlordiäthylcarbonat
gegeben. Das Rühren wurde' bei Zimmertemperatur 64 Stunden lang fortgesetzt.
Der Niederschlag wurde abfiltriertr und 500 ml Chloroform
wurden zu dem Filtrat gegeben. Die organische Phase wurde abgetrennt und nacheinander mit Wasser, gesättigter
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Natriumbicarbonatlösung und Wasser gewaschen. Nach dem Eindampfen
wurde der Rückstand (98,5 g) 16 Stunden lang unter Hochvakuum (0,01 Torr) gehalten, um restliches Dioxan und
O^-Chlordiäthylcarbonat zu entfernen. Dieser Rückstand
(46,3 g) wurde an einer Silikagelsäule (300 g), hergestellt in Tetrachlorkohlenstoff, chromatographiert. Die Substanz
wurde ohne Verdünnung aufgegeben und wurde nach der Gradientelutionsrnethode eluiert, wobei trockenes Chloroform
als zweites Lösungsmittel verwendet wurde.
Als -zweite Hauptfraktion wurden 9,7 g (16,5 %) Phenylmalonsäurebenzyl-(1*-athoxycarbonyloxyathyl)-diester
als farbloses OeI isoliert.
2) Der Diester (9,5 g; 24,6 mMol) wurde in 100 ml Aethylacetat
gelöst und bei Zimmertemperatur und unter Normaldruck über Palladium-Aktivkohle (4,25 g; Palladiumgehalt
5 %) hydriert, bis ein Aequivalent Wasserstoff aufgenommen worden war. Der Katalysator wurde abfiltriert, und das
Piltrat wurde eingedampft, wobei 5,8 g (80 %) Phenylmalonsäure-
(1'-athoxycarbonyloxyathyl)-monoester als farbloser
Sirup erhalten wurden.
IR (Film): 3500-3200 (Hydroxyl); 1760-1740 (Ester- und Carbonat-C^O); 1690 (Carboxyl-C=0). NMR (CDCl3): 10,20
(s, COOH); 7,32 (s, CgH5); 6,78 (q, OCH(CH3)O); 4,65
(s, Cc-H1-CITCO); 4,12 (q, OCII0CH-.); 1,60-1,10 (m, OCH0CH.,
und OCH(CH-JO) .
3) 3,15 g (10 mMol) Phenylmalonsäure-(1'-athoxycarbonyloxyathyl)
-monoester chlor id, in der oben beschriebenen Weise aus der entsprechenden Säure (2,96 g; 10 mMol)hergestellt
, wurden nach der in Beispiel Ib beschriebenen Methode zur Acylierung von NatriuiTr--6--ciini.noperiicii.l inat
3 09 841/1185
verwendet. Das gefriergetrocknete Produkt (3,10 g; 60 %)
zeigte bei der Dünnschichtchromatographie (Butanon-Pyridin--Wasser-Essigsäure-System)
einen Hauptfleck neben einer kleineren Menge an Dinatrium-6- (^-Carboxyphenylacetamido)-penicillinat.
IR (KBr): 1780-1740 (ß~Lactäm-, Ester- und Carbonat-C=0) ;
1680 (Amid-C=O)ι 1610 (Garboxyl-C=0). NMR (D2O): 7,40
(s, C5H5); 6,70 (q, OCH(CH3)O); 5,70-5,60 (m, 5-H und 6-H);
4,30 (s, 3-H); 4,12 (q, OCH2CH3)? 1,60-1,10 (in, OCH2CH3)O
und gem. CH3).
Analyse berechnet für C22H35O9N2SNa (516,51): N 5,42;
S 6,21; Na 4,45; Gefunden: N 5,28; S 6,12; Na 4,58. .Hydrolysegrad: B3 = 4,8 %; H3 = 13,8 %; R2 = 85,3 %.
b) Gemäss_Methode_H
1). Eine Suspension von 17,0 g (30 mMol) 6- (c<-Carboxy phenyl acetamido)-penicillansäure-S-benzhydrylmonoesternatriumsalz
(hergestellt durch Acylierung von 6-Amihopenicillansäure-3-benzhydrylester-p-toluolsulfonat
mit Pheriylmalonsäuremonochlorid) und 15,1 g (180 mMol) Natriumbicarbonat in
30 ml 50 %igem Dioxan v/urde in ähnlicher Weise wie. in
Beispiel 21 beschrieben mit 13,7 g (90 mMol) c<-Chlordiäthylcarbonat
behandelt. Nach Aufarbeiten und Chromatographie an Silikagel wurden aus der zweiten Hauptfraktion
des Eluats 1,74 g (8,8 %) 6-(oi-Carboxyphenylacetamido)-penicillansäure-iX-(1'
-äthoxycarbonyloxyäthyl) -3-benz-
£* hydryldiester isoliert.
to
to
-C"* IR (CHCIo) ϊ 1780-1740 (^-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0) ;
^ 1680 (AmId-C=O). NMR (CDCl3): 7,38 (d, 3 C6H5); 6,95
_» (s, (C1^Hp)0CH); 6,78 (q, OCH(CH0); 5,80-5,40 (m, 5-H und
m 6-H); 4,66 (d, C,IIrCHCO) ; 4,51 (d, 3-H); 4,20 (q, OCH...CIU);
1,60-1,10 (m, OCH2CH3, OCH (CH3) O und gem. CH3) . Analyse, berechnet für CnH^OnN0S (660,76): C 63,62; II 5,49; O 21,.79;
o~> 36 y /
N 4,24; S 4,85. Gefunden: C 63,78; II 5,62; 0.21,68, N 4,16;
S 4,32.
2) Der Diester (1,65 g; 2,5 mMol) wurde nach der in Beispiel
la beschriebenen Methode hydriert, und das Produkt wurde nach der gleichen Methode aufgearbeitet. Das Produkt (0,92 g;
71 %) war nach seinen Spektral-, Analysen- und Hydrolysedaten mit der nach Methode E hergestellten Substanz identisch,
wiessjedoch einen grösseren Reinheitsgrad auf.
Beispiel 23 - Herstellung von 6- (oC-Carboxyphenylacetamido) ~
penicillansäure-oi- (5' -indanyloxycarbonyloxymethyl)-monoesternatriumsalz
Natrium-6-aminopenicillinat in 50 %iger Acetonlösung wurde
mit 1,17 g (3,0 mMol) Phenylmalonsäure-(5'-indanyloxycarbonyloxymethyl)-monoesterchlorid
acyliert, wobei die gleiche Methode und das gleiche Aufarbeitungsverfahren wie in Beispiel
Ib angewendet wurde. Das gefriergetrocknete Produkt (1,05 g; 59 %) zeigte bei der Dünnschichtchromatographie
(Butanon-Pyridin-Wasser-Essigsäure-Systein) einen Hauptfleck
neben einer kleineren Menge an Dinatrium-6-(^-carboxyphenylacetamido)
-pen-icillinat.
IR (KBr): 1780-1740 (£-Lactam-, Ester- und Carbonat-C=0)?
1690-1680 (Amid-C=O); 1610-1600 (Carboxyl-C=0). NMR (D2O):
7,40-6,90 (m, C5H5 und Indanyl-H); 5,80-5,50 (m, OCH2O, 5-H
und 6-H)f 4,30 (s, 3-H)? 2,89 (t, Indanyl-H)? 2,3o-l,90
(m, Indanyl-H); 1,50 (s, gem. CH~).
Analyse berechnet für C28H27O9N3SNa (590,59): N 4,74* S 5,43; Na 3,89: Gefunden: N 4,66; S 5,32; Na .4,12. Hydrolysegrad: B3 = 17,2 %; 113 = 35,4 %; R2 = 83,6 %.
Analyse berechnet für C28H27O9N3SNa (590,59): N 4,74* S 5,43; Na 3,89: Gefunden: N 4,66; S 5,32; Na .4,12. Hydrolysegrad: B3 = 17,2 %; 113 = 35,4 %; R2 = 83,6 %.
0 9 8 4 1/1 1 85
Beispiel 24 - Pharmazeutische Präparate
Zur Herstellung von Tabletten wurden die folgenden
Mischungen bereitet:
Mischungen bereitet:
a) Natrium-6 -/pi- (äthoxycarbonyloxymethoxy) -carbonylphenylacetamido7~penicillanat
350 mg Stärke 100 mg Magnesiumstearat 10 mg
b) Natrium-6-/pi- (äthoxycarbonyloxymethoxy)-carbonyl~3-thienylacetamido/-penicillanat
400 mg Stärke 100 mg Magnesiumstearat IO mg
c) Aethoxycarbonyloxymethyl-o-ZoC- (äthoxycarbonyl-.
oxymethoxy),-carbonylphenylacetamido/-
penicillanat Calciumcarbonat Magnesiumstearat
d) 1' -Aethoxycarbonyloxymethyl-6- (<*.-carboxyphenylacetamido)-penicillanatnatriumsalz
Lactose
Lactose
Magnesiumstearat
e) Natrium-6-/κ-(1'-äthoxycarbonyloxyäthoxy)-carbonylphenylacetamidoZ-penicillanat
Mikrokristalline Cellulose '—-^
Magnesiumstearat
Mikrokristalline Cellulose '—-^
Magnesiumstearat
| 500 | mg |
| 100 | mg |
| 10 | mg |
| 400 | mg |
| 100 | mg |
| 10 | mg |
| 400 | mg |
| 100 | mg |
| 10 | mg |
3098Λ1/1185
f) Aethoxycarbonylaminoinethyl-6- (oc-car boxy-
pheny!acetamido)-penicillanatnatriumsalζ 350 mg
Calciumcarbonat . 100 mg
Lactose 100 mg
Magnesiumstearat 10 mg
Zum Einfüllen in Kapseln wurde die folgende Mischung zubereitet:
g) Natrium-ö-^oc- (äthoxycarbonyloxymethoxy) -carbonylphenylacetamido/-penicillanat
350 mg Magnesiumstearat 5 mg
Für oral zu verabreichende Suspensionen wurde die folgende Mischung zubereitet:
h) Natrium-e-^tK- (1 '-äthoxycarbonyloxyäthoxy) -carbonyl-
phenylacetamido/-penicillanat 35 g
Natriumbenzoat 0,48 g
Natriumchlorid 0,75 g
Geschmackskorrigentien 4,7 g
0,3 g
Antifoam^/ 0,0375 g
Alkalisalze von Polysaccharidsulfaten 4,0 g
Natriumsaccharinat 0,4 g
Sorbit ad 100,0 g
309841/1185
Claims (3)
1. Verbindungen der Formel
R-CH-CO-NH-CH - CH
COOR2 CO - N— CII - COO - R1
und pharmazeutisch annehmbare Salze davon, wobei in der
Formel
R eine Phenyl-, Thienyl- oder Furylgruppe
R ein Wasserstoffatom,
R5 Q R3 Q
-CH-O-C-R4 oder -CH-X-C-O-R4 und
κ2 -
R5 0 R5 0
-CH-O-C-R4, -CH-X-C-O-R4,
-CH-O-C-R4, -CH-X-C-O-R4,
ein. Wasserstoffatom, eine Alleylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe
oder eine Ar alky lgruppe, wobei die Alkyl-, Aryl- und Ar alky 1-gruppen
unsubstituiert oder mit einer oder mehreren, der folgenden Gruppen substituiert sein können: Aminogruppen,
substituierte Aminogruppen, wie ^ethylamino-, Diäthylamino-
oder Acetamidogruppen, Halogen, Nitro und Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen; bedeuten, wobei
3
R ein Viasserstoff atom, eine Methyl gruppe oder eine
R ein Viasserstoff atom, eine Methyl gruppe oder eine
X 0 oder NH,
ein Wassers
Aethylgruppe und
ein Wassers
Aethylgruppe und
R eine gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit
bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe mit 3 bis
7 Kohlenstoff &n~»ier>l ««*«; ^/i-, Äralkyl- oder heterocyclische
uuao.,,,,»ο 309841/1185
Gruppe, wobei die Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Aralkyl- und heterocyclische Gruppen unsubstituiert oder durch
eine öder mehrere der folgenden Gruppen substituiert sein können: Aminogruppen, substituierte Aminogruppen,
wie MethylaminoT, Diäthylamino- oder Acetamidogruppen,
Halogen, Nitro und Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlen-
stoffatomen; bedeuten, wobei R die Gruppe
R3 O ±
-CH-X-C-O-R bedeutet, wenn_R ejuQ_W_assjerstoffatom oder
-CH-X-C-O-R bedeutet, wenn_R ejuQ_W_assjerstoffatom oder
f 9 4
-CH-O-C-R ist.
-CH-O-C-R ist.
2. Verbindung gemäss Anspruch 1, mit einem oder mehreren asymmetrischen Zentren in Form eines im wesentlichen reiner
Stereoisomers.
3. Eine Verbindung gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2
mit der Formel
CH-CO-NH-CH - CH
CO - N CH - COOH
COOCIi0-O-C-O-C9Hj
oder ein therapeutisch annehmbares Salz davon.
4. Eine Verbindung gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2, mit der Formel
309841/1185
CH-CO-NH-CH - CH C
co
CH - COOH
COOCH0-O-C-O-C0Hn
■ 2 | -ζ,
oder ein therapeutisch annehmbares Salz davon.
5. Eine Verbindung gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2,
mit der Formel
■S. ..CH,
CH-CO-NH-CH - CH
# X
'. CI
3 .
CO
CH- COOH
COO-CH-O-C-O-C0H1:
oder ein therapeutisch annehmbares Salz davon.
6. Eine Verbindung gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2,
mit der Formel ..,„■"' . - ' ;;
1 l ^S
- CH-CO-NH-CH - CH
ι r
^ίί·Ζ
GO; —ß^ CH - COOCH2-O-C-O-C2H5
COOCH0-O-C-O-CpHp-
oder ein therapeutisch annehmbares Salz davon. 30984 1/1185
ORfGiNAL
A -
7. Eine Verbindung gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2,
mit der Formel
"Λ yCH-CO-NH-CH - CH ^C^ '
COOH CO - N CH - COOCH2-O-C-O-C2H5
oder ein therapeutisch annehmbares Salz davon.
8. Eine Verbindung gemäss eignem der Ansprüche 1 oder 2,
mit der Formel
Λ-CH-CO-HH-CH - CH CT
v I I I CH
H C
COOH CO - N CH - COOCHp-NH-C-O-CpHt
si . -
oder ein therapeutisch annehmbares Salz davon.
9. Ein pharmazeutisches Präparat, das als wirksames Ingredienz mindestens eine Verbindung gemäss einem der Ansprüche
1 oder 2 in Verbindung mit einem pharmazeutisch annehmbaren Trägarstoff enthält.
309841/1185
<Ό , Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel
R-CH-CO-NxH-CH ~ CH
CH5 (D A
(I
.--- COOK2 CO.-.N_~^—CH--COOR7
.--- COOK2 CO.-.N_~^—CH--COOR7
oder eines therapeutisch annehmbares Salzes davon, wobei in der Formel "
R eine Phenyl-, Thienyl- oder Furylgruppe,
-CH-O-C-R ,· -CH-X-C-O-R^,
ein wasserstoff atom, eine
Alkylgruppe mitl bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe
oder eine Aralkylgruppe, wobei die Alkyl-, Aryl-
und Aralkylgruppen unsubstituiert oder durch eine oder
mehrere Aminogruppen, substituierte Aminogruppen, wie {■!ethylamino-, Diäthylamino- oder Acetamidogruppen, Kalogenr
Nitro oder Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
substituiert sein können/
.r5· 0 R^ 0 .
■""■ -CH-O-C-R7+ oder -CH-X-C-O-R4" bedeuten, wobei
ferner
X 0 oder IJH,
R ein Wasserstoff atom, .ein--·· Methylgruppe oder eine
R ein Wasserstoff atom, .ein--·· Methylgruppe oder eine
Aethy!gruppe und
R4 eine gesättigte oder urs.;;.-...αttigte Alkylgruppe rait
R4 eine gesättigte oder urs.;;.-...αttigte Alkylgruppe rait
1 bis 8 Kohlenstoffatom.:^, eine Cycloalky!gruppe nit
3 bis 7'Kohlenstoffatomen, eine "Aryl-, Aralkyl- oder
heterocycli'sche Gruppe, v/obe'i die Alkyl-, Cycloalkyl--·
3 09 841/1185
BAO ORIGINAL
Aryl-, Aralkyl- und heterocyclischen Gruppen unsubstituiert oder durch eine oder mehrere Aminogruppen, substituierte
Aminogruppen, wie Methylamino-, Diäthylamino- oder Acetamidogruppen,
Halogen, Nitro oder Alkoxygruppen mit 1 bis Kohlenstoffatomen substituiert sein können; bedeuten,
2
wobei R
wobei R
R3 O R3 O
t
A
"7 I Il A
-CH-X-C-O-R bedeutet, wenn R -CH-O-C-R ist, dadurch
gekennzeichnet, dass
a) eine Verbindung der Formel
R-CH-CO-Z
R-CH-CO-Z
COOR2'
mit einer Verbindung der Formel
H9N-CH - CH C
2II I ■ , r
CO - Ν· CH - COOR'
zu einer Verbindung der Formel (I) A umgesetzt wird, in bestimmten Fällen über ein Zwischenprodukt mit schützenden
Gruppen, wobei in den Formeln R die oben angegebene
2« 2
Bedeutung hat, R = R f wie oben definiert, oder
2 2
wenn R ein Wasserstoffatom ist oder wenn R Aminogruppen oder substituierte Aminogruppen enthält - ein
geschütztes Derivat von R ist, -CO-Z eine reaktionsfähige Gruppe ist, die mit einer Aminogruppe unter BiI-
71 7
dung einer Amidbindung reagieren kann, R = R oder wenn R Aminogruppen oder substituierte Aminogruppen "
enthält - ein geschütztes Derivat von R ist oder
309841/118 5
b) ein Ester eines natürlichen oder biosynthetischen Penicillins der Formel
R-CONH-CH - CH CO - N-
.CH,
CiL
CH - COOR1
worin R-CO- die Aeylgruppe der Seitenkette des natürlichen oder biosynthetischen Penicillins bedeutet, in
einem inerten Lösungsmittel mit einem Phosphorhalogenxd umsetzt, dass die so gebildete Iminohalogenidverbindung
mit einem niedrigen Alkohol umgesetzt wird und dass der so gebildete Iminoäther mit einer Verbindung der Formel
R-CH-CO-Z
toOR2' .
2 '
worin Rf R und Z die oben angegebenen Bedeutungen haben,
umgesetzt wird, woraufhin die schützenden Gruppen der Verbindung der Formel
R-CH-CO-NH-CH « CH ,2'
COOR
CO-N
CH5
CH .-. CQOR1
unter Bildung einer Verbindung der Formel (I) A. abgespalten
werden oder
c) eine Verbindung der Formel
R-CH-CQ-NH-CH -' Cfi
CO - N 3Q9841/1185
CH - COOH
mit einer Verbindung der Formel
71
R-Y
R-Y
zu einer Verbindung der Formel (I) A umgesetzt wird#
in bestimmten Fällen über ein Zwischenprodukt mit
2'
schützenden Gruppen, wobei in den Formeln R, R und
R die oben angegebenen Bedeutungen haben und Y ein Halogenatom oder eine funktionell gleichwertige Gruppe
davon-bedeutet oder . ~—
d) eine Verbindung der Formel
R-C=C=O
COOR2'
mit einer Verbindung der Formel
H2N-CH-CH C
_ υ -CH-COOR'
unter Bildung einer Verbindung der Formel (I) A umgesetzt wird, in bestimmten Fällen über ein Zwischenprodukt
mit geschützten Gruppen, wobei in den Formeln
2' 7'
R, R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, woraufhin die so gebildete Verbindung der Formel (I) A,
falls gewünscht, in ein therapeutisch annehmbares Salz davon umgewandelt wird.
309841/1185
11. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel
R-CH-CO-NH-CH - Cl-f ^C<" 5
■■■■-■■ · "CH 5- (I) B
COOR6 CO - N CH - COOR8
oder eines therapeutisch annehmbaren Salzes davon, worin
R eine Phenyl-, Thienyl- oder Fury!gruppe,
* ' R6
-CH-O-C-R , -CH-X-C-O-R^ , eine Alkylgruppe mit 1 bis
• Kohlenstoffatomen,. eine'Arylgruppe oder eine Aralkylgruppe,
wobei die -Alkyl-, Aryl- und Aralky!gruppen unsubstituiert oder
mit einer oder mehreren Aminogruppen, substituierten Aminogruppen, wie Methy!amino- oder Äcetamidogruppeh, Halogen,
Nitro oder Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituiert sein können,
»'■
•7. -X
-CH-O-C-R4 or -CH-X-C-O-R^ bedeuten, wobei-ferner
R ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe oder eine
X . O-oder KH,
ein Wasser:
ein Wasser:
Aethylgruppe und
4 -
R eine gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit 1
bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe mit 3 bis 7
Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe f .eine Aralkylgruppe oder
eine heterocyclische Gruppe, wobei die Alkyl-, Cyclo-, Aryl-,
AralJiyl- und _ heterocyclischen Gruppen urisubstituiert oder
durch eine oder mehrere Aminogruppen, substituierto Anino-
309841/1185
8ADOBtGiNAL
gruppen, wie Methylamino-, Diäthylamino- oder Acetamidogruppen, Halogen, Nitro oder Alkoxygruppen mit 1 bis 4
Kohlenstoffatomen substituiert sein können,bedeuten,
wobei R
R3 O R3 O
l Ii 4 8 * »' 4
-CH-X-C-O-R bedeutet, wenn R -CH-O-C-R ist,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der Formel - --41-GH-CO-HH-GH-CH ^ CC" 5
COOH CO-N CH - COOR8
mit einer Verbindung der Formel
zu einer Verbindung der Formel (I) B umgesetzt wird,
in bestimmten Fällen über ein Zwischenprodukt mit schützenden Gruppen, wobei in den Formeln R die oben angegebene
QI O
Bedeutung hat, R = R , wie oben definiert, oder
wenn R Aminogruppen oder substituierte Aminogruppen enthält - ein geschütztes Derivat von R ist, R = R ,
wie oben definiert, oder - wenn R Aminogruppen oder substituierte Aminogruppen enthält - ein geschütztes
Derivat von R ist und Y ein Halogenatom oder eine funktionell äquivalente Gruppe davon ist, woraufhin die so
gebildete Verbindung der Formel (I) B, falls gewünscht, in ein therapeutisch annehmbares Salz davon umgewandelt
wird.
309841/1186
231204T
ι?. ,- = Vorfahren zur Herstellung einer Verbindung -der'
Foriael
R-CH-CO-NH-CH - CII
I]' j 3 R : COOH CO - N
OH - COO-CH-X-C-O-R4 "
CH3 R3
oder eines therapeutisch annehmbaren Salzes davon, worin
R eine Phenyl-, Thienyl- oder Furylgruppe /
R ein Wasserstoff atom, eine Methylgruppe oder eine Aethyl-
X 0 oder NH, ein Wasser gruppe und
R eine gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit 1 bis
8 Kohlenstoffatomen, eine ' Gycloalkylgruppe mit 3 bis
Kohlenstoffatomen, "eine"Ary!gruppe, eine Aralkylgruppe oder
eine heterocyclische Gruppe, wobei die Alkyl-, Cycloalkyl- f
Äryl-, Äralkyl- und heterocyclischen Gruppen unsubstituiert
oder durch eine oder mehrere Aminogruppen, substituierte
Aminogruppen, vzie Methylamino-, Diäthylamino- oder Acetamidogruppen,
Halogen, Nitro und Alkoxygruppen' mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituiert sein können, bedeuten, dadurch
gekennzeichnet, dass eine Verbindung der Formel
R-C=C=Q
C-Cl
-■■■■" I!
• ο ■
mit einer Verbindung der Formel -
I I
CO - N CH - COO - CH ~ X ~ C ~ 0 -
309841/1185 R
- Yi -
zu einer Verbindung der Formel (I) C umgesetzt wird, in
bestimmten Fällen über ein Zwischenprodukt mit schützenden
3 Gruppen, wobei in den Formeln R, R und X die oben ange-
4' 4 .
gebenen Bedeutungen haben, und R = R, wie oben definiert,
4
oder - wenn R Aminogruppen oder substituierte Amino—
oder - wenn R Aminogruppen oder substituierte Amino—
4 gruppen enthält - ein geschütztes Derivat von R ist, woraufhin die so gebildete Verbindung der Formel (I) C,
falls gewünscht, in ein therapeutisch annehmbares Salz davon umgewandelt wird.
Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel
- R-CH-CO-NH-CH - CH
CO - N CH - COOH
COO-CH-X-C-Ö-R4 (I)
oder eines therapeutisch annehmbaren Salzes davon, worin R eine Phenyl-, Thienyl- oder Furylgruppe,
R ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe oder eine
X O oder KH,
ein Wasser
Äethylgruppe und
ein Wasser
Äethylgruppe und
R eine gesättigte oder ungesättigte Alky!gruppe- mit 1 bis
8 Kohlenstoffatomen, Cycloalkylgruppen mit 3 bis 7 Kohlenstoff
atomen, eine Arylgruppe, eine Aralkylgruppe oder eine heterocyclische Gruppe, wobei die Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl-,
Aralkyl- und heterocyclischen Gruppen unsubstituiert oder
309841 /1185
(ftf
durch eine oder mehrere Aminogruppen, substituierte Aminogruppen,
wie Methylamino-, Diäthylamino- oder Acetamidogruppen,
Halogen, Nitro und Alkoxygruppen mit 1 bis 4
Kohlenstoffatomen substituiert sein können, bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass
a) eine Verbindung der Formel
R-CH-CO-Z
-X-C-O-R"
3
3
COO-CH-J
R'
mit einer Verbindung der Formel
' H2N-CH - CH
CO- N-
CO- N-
CH
CH - CO
COOH
zu einer Verbindung der Formel (I) D umgesetzt wird, in bestimmten Fällen über ein Zwischenprodukt mit
schützenden Gruppen, wobei in den Formeln R, R und
4' 4 X die oben angegebenen Bedeutungen haben und R = R ,
4 wie oben definiert, oder - wenn R Aminogruppen oder
substituierte Aminogruppen enthält - ein geschütztes Derivat von R ist, und -CO-Z eine reaktionsfähige
Gruppe ist, die imstande ist, mit einer Aminogruppe unter Bildung einer Amidgruppierung zu reagieren oder
b) eine Verbindung der Formel
R-CH-CO-HH-CH ~ CH
I
I
QtT
COOH CO - N — CH - .COOA
309841/T185
23120A1
mit einer Verbindung der Formel
R5 0
Y-CH-X-C-O-R^
Y-CH-X-C-O-R^
zu einer Verbindung der Formel
S ' PH R-CH-CO-NH-CH - CiT' ^cT" 3
CO - N— CH - COOA
umgesetzt wird und dass die so erhaltene Verbindung dann in eine Verbindung der Formel (I) D umgewandelt
wird, indem die Gruppe A durch ein Wasserstoffatom er-
3 41 —setzt wird, wobei in den Formeln R, R , X und R die
oben angegebenen Bedeutungen haben, Y ein Halogenatom oder eine funktionell gleichwertige Gruppe davon ist
und A eine schützende Gruppe ist oder
c) ein natürliches oder biosynthetisches Penicillin der Formel
R-CONH-CH - CH C<T °
CH3
CO-N CH - COOA
worin R°-CO- die Acylgruppe der Seitenkette des natürlichen
oder biosynthetischen Penicillins darstellt, in einem inerten Lösungsmittel mit einem Phosphorhalogenid
umgesetzt wird, dass die so gebildete Iminohalogenverbin dung mit einem niedrigen Alkohol umgesetzt wird und dass
so erhaltene Iminoäther mit einer Verbindung der Formel
30 984,1/1 185
R-CH-CO-Z
CQO-CH-X-C-O-R
I3 Il
R-" 0
4'
3 4'
worin R, R , X, R und Z die oben angegebenen -Bedeutungen
haben, woraufhin die schützenden Gruppen der Verbindung der Formel
R- CH-CO-NH-CH - CH
CO - N-4'.
COO-CH-X-C-O-R
CH,
CH - COOA
unter Bildung einer Verbindung der Formel (I) D abgespalten'werden
oder
d) eine Verbindung der Formel
TD ft «ι - ft.,,,, f\
COO-CH-X-C-O-R/
I3 H
R^ O
mit einer Verbindung der Formel
■' H2N-CH
CO - N-
CH - COOA
zu einer Verbindung der Formel (I) D umgesetzt wird,
in bestimmten Fällen über ein Zwischenprodukt mit schützen-
3 4« den Gruppen, wobei in den Formeln R, R , X, R und A
30984.1/1 185
die oben angegebenen Bedeutungen haben, woraufhin die
so gebildete. Verbindung der Formel (I) D, falls gewünscht, in ein therapeutisch annehmbares Salz davon
wird.
14. Verfahren zur Herstellung eines Gemischs der Verbindungen
der Formeln "
R-CH-CO-NH-CH -
CO -: N COO-CH-X-C-O-R4
R-
CH ~ COOH
(XVIII) A
R-CH-CO-NH-CH - CH
COOH
,CEL CIL
(XXV) A
.CO - K CIi-COO-CH-X-C-O-R4 und
R-CH-CO-NH-CII - ClT
CO - N
COO-CPI-X-C-O-R4 3
CH-COO- CiI-X-C-O-R4 R^ 0
(XXVI) A
oder ihrer therapeutisch annehmbaren Salze, wobei
R eine Phenyl-, Thienyl- oder Furylgruppe,
309841/1185
X O oder NH,
R ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe oder eine Aethylgruppe und
4 '
R eine gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit
1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen, eine Ary!gruppe, eine Aralkylgruppe,
oder eine heterocyclische Gruppe, wobei die Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Aralkyl- und heterocyclischen Gruppen unsubstituiert
oder durch eine oder mehrere Aminogruppen, substituierte Aminogruppen, wie Methylamino-, Diäthylamino- oder
Äcetamidogruppen, Halogen, Nitro und Alkoxygruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituiert sein können, bedeuten,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der Formel
R-CH-CO-NH-CH - CH
COOH CO - N CH-COOH
mit einer Verbindung der Formel
R5 0
R5 0
Y-CH-X-C-O-R4'
3 41
wobei R, R , X und R die oben angegebenen Bedeutungen haben und Y ein Halogenatom oder eine funktionell gleichwertige Gruppe davon ist, zu Verbindungen der Formeln (XVIII) A, (XXV). A und (XXVI) A, umgesetzt wird, in bestimmten Fällen über Zwischenprodukte mit schützenden Gruppen, woraufhin die verschiedenen Verbindungen der so erhaltenen Mischung, falls gewünscht, nach an sich bekannten Methoden aus dem Gemisch·abgetrennt werden und die verschiedenen Verbindungen, falls gewünscht, in ihre therapeutisch annehmbaren Salze umgewandelt werden, , 309841/1185
wobei R, R , X und R die oben angegebenen Bedeutungen haben und Y ein Halogenatom oder eine funktionell gleichwertige Gruppe davon ist, zu Verbindungen der Formeln (XVIII) A, (XXV). A und (XXVI) A, umgesetzt wird, in bestimmten Fällen über Zwischenprodukte mit schützenden Gruppen, woraufhin die verschiedenen Verbindungen der so erhaltenen Mischung, falls gewünscht, nach an sich bekannten Methoden aus dem Gemisch·abgetrennt werden und die verschiedenen Verbindungen, falls gewünscht, in ihre therapeutisch annehmbaren Salze umgewandelt werden, , 309841/1185
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1169272A GB1426717A (en) | 1972-03-13 | 1972-03-13 | Penicillins |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2312041A1 true DE2312041A1 (de) | 1973-10-11 |
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ID=9990955
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2312041A Pending DE2312041A1 (de) | 1972-03-13 | 1973-03-10 | Penicilline, verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende pharmazeutische mittel |
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|---|---|
| JP (1) | JPS49289A (de) |
| AT (1) | AT332540B (de) |
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| FR (1) | FR2201870A1 (de) |
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| NO (1) | NO750668L (de) |
| SE (1) | SE7512141L (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3500090A1 (de) * | 1984-01-03 | 1985-07-11 | Glaxo Group Ltd., London | Cephalosporin-antibiotika |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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