DE2308458A1 - Fahrzeugsicherheitssystem - Google Patents
FahrzeugsicherheitssystemInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Df Hans-Heinrich Willrath ir τ·. ι im τ
Dr. Dieter Weber Po^*^
Dipl.-Phys. Klaus Seiftert «(o«m 37^80
9 Q fi Ü / U Ο Telegrammadresse: WILLPATENT
PATENTANWÄLTE Z O U ö ^+ O ö
.M liaö. Chemical Corporation, "orris-
Fahr 7 eur sicherheit 3G-^t; tor
Priorität: cerial "Tc. ??^ Ή 7 vor.
21. '-er>terror 1372 in U"'
Die Erfindung betrifft Sicherheitseinrichtunaen für Fahrgaste,
insbesondere Sicherheitsgurteinrichtuncren. Sicherheitsgurte zur
Festlegung von Fahrgästen in ihren Sitzen, ^τίε sie regenv/ärtir.-allgemein
benutzt werden, vreisen zv/ei Abschnitte aus Gurtband
auf, deren jeder mit den einen ^nde am Fahrzeug r.ontiert ist,
während das andere Ende an einen Koppelschloß mit danit zusaniranarbeitender
^unge anaebracht ist. Solche richer^eitsqurte diener,
dazu, einen Fahrgast in seinen Sitz vrr'hrend eines "usarcner.stoßes
festzuhalten, inder". die Vorv.'ärtsbeweguna des Fahrgastes gegenüber
seinem Sitz infolge des Tiusapnenstoßes begrenzt ist. Mit
anderen Porten, der Benutzer bewegt sich zwar von-.'ärts, trifft
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cegen 'las cicier.liiitsgurtbanc1, -.'as ihn darauf an einer
hindert.
Forner nine -icherheitseinrichtunrren nit Luftsäcken vorgeschlagen
vorarm, hei denen Pin aufblähbarer Luftsack im Innern des
Fahrzeuges montiert ist unc auf eine Fühleinrichtung ansprechend
aufgeblüht T-'ird, die bei einen Fahrzeugsusaimnenstoß betl'.tiat
wird. Lufts'icke dienen zur Verhinderung eines Aufschlacens
des Fahrgastes auf die Fahrzeugkonstruktion und wirken
durch Abnufferung der Vorwärtsbewegung des Fahrgastes während
eines Zusammenstoßes.
Zs iot bekannt, die beiden vorstehend erwähnten Arten von Sicherheitseinrichtungen
zu kombinieren, indem man beispielsweise d3n Luftsack auf dem Sicherheitsgurt anbringt, wie dies die
U.Γ7■-Patentschrift 2 430 979 zeigt, ^ei einer solchen Vorrichtung
werden die Luftsäcke ansprechend auf ein Signal von einem Eruchsensor aufgebläht, wobei die Säcke in der Feise arbeiten,
daß sie die Vorwärtsbewegung des Fahrgastes so abpuffern, als wenn sie an dem Fahrzeug selbst montiert wären.
Eine andere Kombination von Luftsäcken und Sicherheitsgurten
ist in der USA-Patentschrift 3 682 493 dargestellt, wonach ein Sicherheitsgurt aus einem schlauchartigen Gurtband gebildet
ist und eine aufblähbare Einrichtung, z.B. einen daran angebrachten Luftsack, besitzt. Bei einem Zusammenstoß werden der
schlauchform!ge Sicherheitsgurt und der Luftsack durch eine ausreichende Kraft des Trägers aufgebläht, die gegen den Sicherheitsgurt wirkt und brechbare Dichtungen zwischen einer Gasquel-
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Io und der Sicherheitnanrt und zwischen den Sicherheitsgurt
unr. der.' Luftsack zerbricht. *Tit anderen .'orten soll eine solche
Vorrichtung auf die Vorwärtsbewegung des Trägers infolge von Kollisionskräften ansprechen.
Gi;:"'' der Erfindung besitzt .ein Fahrzeugsicherhsitssyster einen
Sicherheitsgurt ir-it einer aufblasbaren Abschnitt, der normalerweise
in unaufgeblähter Zustand gehalten und so einger-ichtet
ist, da!9, er ut: einen Tracer gelegt ist, wenn dieser sich auf
dan Fahrzeugsitz befindet, eine ansnrechend auf das Auftreten
eines vorgewählten 7us-tand.es dss Fahrzeuges betätiabare Abtasteinrichtung
und eine auf die betätigung der Abtasteinrichtung ansprechende Aufbläheinrichtung, die in der Lage ist, einen
auihlähbaren Abschnitt vor jealicher nennenswerten Vorwärtsbewegung
des Sicherheitsgurtträgers gegenüber seinen Fitz infolge der vorgewählten Tsdinguno; aufzublähen.
In besonderen ist bei diesem Fahr zeugsicherheitssys tem. von der
/■rt eines Sicherheitsgurtes der Sicherheitsgurt selbst aufblähbar
und legt selbst den Träger in seine" Sitz fest. Außerdem
ist der Sicherheitsgurt durch geeignet«? Einrichtungen vor einer
nennenswerten Vorwärtsbewegung des Trägers gegenüber seiner?. Sitz infolge Kollisionskräften oder sonstiger vorgewählter
Fahrzeugbedingungen aufblähbar. Infolgedessen wird der Träger in seinem Sitz Kittels des expandierten Sicherheitsgurtes zurückgehalten,
wenn die Kollisionskräfte auf ihn einwirken, um ihn vorwärts zu bewegen, und die aus einer solchen Vorwärtsbewegung
resultierende Kraft wird von dem aufgeblähten Sicherheitsgurt absorbiert. Der aufgeblähte Gurt hält den Träger zurück,
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und da e'er Gurt bereits cegan ihn cepreßt wird, bevor er nach
vorn getrieben wirr?, ist j ader nennenswerte Aufschlag des Trägerr
auf dar, "icher'^-itscmrt ι it einer daraus etwa folgenden
Verletzung ausgeschaltet. *.uf diese "eise ist es r.öglich, die
"nautscoeigenschaften des Fahrzeuges selbst auszunutzen, un.den
'■:r';r-jr sicher abzubremsen. 'u^:r'er v.'ir'I i" Fall, daf. aus ir-"ii-d^elahan
-r'lnden dip 7..ufblvhurv f'?s richerhcitsrurtes ver-"a"t,.
die ^ichr.rhritseinrichtuiiq· in öor v"aise arbeiten, wie ein
üblicher Fichorheitrscrurt und da'^it die ^^orv7"rtsbewec-unr des
Trägers begrenzen.
"ine 2-'ec];iT:"3ige Ausführunrsfor'i der Erfindung ist in der Zeichnung
darcestellt.
Fiq. 1 ist eine Draufsicht auf einen aufblähbaren Sicherheitsgurt nach dar r'rfinduncr.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch den Hicherheitsgurt nach Fig. 1,
FicT. 3 zeigt nersr>ektivisch die aufblähbaren Sicherheitsgurte
nach der Erfindung angelegt an einen Fahrzeugbenutzer.
Fig. /[ erläutert in einer ^lockdiagrarrur das System nach der Erfindung.
Fia. 5 ist eine geschnittene .Ansicht eines aufblähbaren Sicherheitsgurtes
mit einen- im Innern gelagerten aufblMhbaren
Teil.
nenö.ß einer bevorzugten Ausf'ihrungsforr. der Erfindung ist eine
Sicherheitsvorrichtung für Fahrgäste vorgesehen, die einen hohlen aufblähbaren Ficherheitscjurt aufweist, der so einger-ichtet
ist, daß er vor jeder nennenswerten Vorwärtsbewegung des Trägers
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BAD ORIGINAL
gegenüber seinem Sitz infolge eines Fahrzeuczusannienstoßes oder
einer sonstigen vorbestimmten Bedingung, die von einer Abtasteinrichtung
abgefühlt wird, aufgeblüht v;ird. Unter 'Fahrzp.ua-'
ist hier jegliches Landfahrzeug, z.E. ein kraftwagen usw. eberso
wie ein Flugzeug od.dgl. zu verstehen.
T'7ie aus der Zeichnung ersichtlich, besitzt der aufblähbare
Sicherheitsgurt 10 einen aufblähbaren Abschnitt 12 unci Verbindung
sabschnitte 14 und IG. Der aufblasbare Abschnitt 12 besteht
vorzugsweise aus einer allgemein rohrförmigen Hülle aus Sicherund
heitsgurtmaterial 18/wird normalerweise in der Form eines blähten hohlen Schlauches gehalten. Normalerweise v.'ird der aufblähbare Abschnitt 12 gefaltet, eingerollt oder in sonstiger Weise in seinem ungeblähten Zustand gehalten. Vorzugsweise ist der Schlauchgurt gefaltet, um einen scheinbar flachen, d.h. allgemein zweidiinensionalen Sicherheitsgurtabschnitt zu ergeben, und die Falten werden in der Schlauch durch geeignete Befestigungsmittel gehalten. Hierzu gehören beispielsweise Heftstiche, Klammern u.dgl. Vorzugsweise wird der ungeblähte Zustand durch Stiche 20 aufrechterhalten, die sich in Längsrichtung des aufblähbaren Abschnittes 12 erstrecken. Die Stiche 20 sind brüchig, so daß"sie sich trennen oder aufbrechen, wenn der Sicherheitsgurtabschnitt 12 aufgebläht wird, wie dies nachstehend noch näher beschrieben wird. Während in der Zeichnung zwei Stichlängsreihen gezeigt sind, können natürlich auch andere Stichanordnungen verwendet werden.
heitsgurtmaterial 18/wird normalerweise in der Form eines blähten hohlen Schlauches gehalten. Normalerweise v.'ird der aufblähbare Abschnitt 12 gefaltet, eingerollt oder in sonstiger Weise in seinem ungeblähten Zustand gehalten. Vorzugsweise ist der Schlauchgurt gefaltet, um einen scheinbar flachen, d.h. allgemein zweidiinensionalen Sicherheitsgurtabschnitt zu ergeben, und die Falten werden in der Schlauch durch geeignete Befestigungsmittel gehalten. Hierzu gehören beispielsweise Heftstiche, Klammern u.dgl. Vorzugsweise wird der ungeblähte Zustand durch Stiche 20 aufrechterhalten, die sich in Längsrichtung des aufblähbaren Abschnittes 12 erstrecken. Die Stiche 20 sind brüchig, so daß"sie sich trennen oder aufbrechen, wenn der Sicherheitsgurtabschnitt 12 aufgebläht wird, wie dies nachstehend noch näher beschrieben wird. Während in der Zeichnung zwei Stichlängsreihen gezeigt sind, können natürlich auch andere Stichanordnungen verwendet werden.
Das Sicherheitsgurtband 18 besteht vorzugsweise aus üblichem Sicherheitsgurtmaterial, wie einem Textilstoff, der gewebt, ge-
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wirkt oder in sonstiger Weise aus Nylon, Polyester oder sonstigem
Tolichein Fadenmaterial oeforio.t ist. Vorzugsweise ist das
Gurtband 13 aus sehr starken Fäden, vie Nylon oder Polyester, zu einen" i*v. wesentlichen rechtwinkligen ''ebrnuster gewebt, obgleich
auch Schr"<rhandmuster oder "uster mit Vorspannung benutzt
werden kann.
Der aufMähbare Abschnitt 12 bes-teht vorzugsweise aus Textilstoff
von Schlauchgestalt und ist auf die gewünschte Länge geschnitten, uro. eine einheitliche Struktur rait fortlaufenden Innen-
und Außenwänden zu ergeben, stattdessen kann der Gurt auch aus
mehreren flachen LHngen aus Sicherheitscurtnaterial gebildet
sein, dir- entlang ihrer Längskanten unrittelbar durch Vernähen,
Verknoten, Verkleben oder sonstige "^efestiguncsiraßnahmen oder
auch indirekt mittels eines zv/ischengelegten Materialstreifens
verbunden sind, der in geeigneter Weise durch ähnliche BefestiguncrsrcaOnahnen
an jedem flachen Gev.'ebe angebracht ist. Ein einheitlicher Abschnitt aus Cchlauchgev/ebe vrird jedoch wegen
seiner hohen Festigkeit bevorzugt.
Obgleich das Gurtband 13 vorzugsweise aus eineir Gewebeschlauch
gebildet ist, kann es stattdessen auch aus sehr festem Kunststoff- oder Kautschukiraterial, z.B. durch Ptrangverpressung usw.,
geformt sein. Beispielsweise kann der Gurtabschnitt 13 aus einem Schlauchvorrat aus 11TyIOn, Polyester, Polyäthylen, Polypropylen
oder sonstigem l'unststoff oder Kautschuk geformt sein.
Es ist zweckmäßig, daß das Gurtband 18 praktisch unporös, d.h.
gasundurchlässig ist, so daß der aufblähbare Abschnitt 12 beim Aufblähen mit einem Gas seinen geblähten Zustand beibehält und
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^ntwoichen von Has ir wesentlichen verhindert ist. 3u dieser
Zweck ist 'las Gurtband Io vorzugsweise eicht c ^vebt und beschichtet
oder in sonstiger ~7eir;e rrit eine:" unooröser. i^berzuc
versehen. Zu dieser Zv.'eck kann je:".c ''bliche ur.Dorr'sp. "sscbichtungsnasse,
wie Polyurethane, Kautschuk us··'. , benutzt werden.
Oic verwendeten "'engen hängen von der nu beschichten«"" on Gewebeart,
d«»r rieschichtuncsir.asse sowie, ancaren Faktoren ab, wie für c'.en
Fachmann offenkundig ist. In cawisson F"llen kann es zwscl^v^.^ig
sein, das Gurtband IS ir>it einen erwünschten Porositätscrad
auszurüsten, z.B. durch Fortlassung der undurchlässigen beschichtung
cdar .^Jibringung von Löchern in den Gurtband.
Der aufblähbare r-bschnitt 12 ist vorzugsweise gefaltet, wobei
die Falten in der Längsrichtung des Abschnittes 12 verlaufen, wie dies durch den Pfeil in der Zeichnung angedeutet ist. Er
behr.lt seinen gefalteten Zustand infolae Toftung. Der Abschnitt
12 kann in der Längsrichtunc in Forrri eines *-7 oder M oder auch
in anderar Weisa gefaltet werden; v/enn er eynandiert, ergibt
er eine aufgeblähte im allgemeinen rohrförmig oder zylindrische
Gestalt. Die Falten gestatten den aufblähbaren Abschnitt 12, sich beim Aufblasen auf einen Durchmesser, d.h. auf die größte
radiale Abmessung des aufgeblähten Schlauches zu expandieren, die ein Mehrfaches der Breite des Bandes in seiner, gefalteten
Zustand entspricht. Daraus ergibt sich ein Mittel, um einen vergrößerten Bereich zu schaffen, der in der Lage ist, den Träger im Falle eines Zusammenstoßes usw. zurückzuhalten. Nenn beispielsweise der aufblähbare Gurtabschnitt 12 zu einem W gefaltet ist \ind unaufgebläht eine Breite in der Größenordnung von
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etwa 5 cm hat, kann der Schlauch in aufgeblähten Zustand einen
Durchmesser oder eine effektive Abmessung von etwa 15 bis 23 cm
oder nehr haben.
Der aufblasbare Abschnitt 12 ist angeschlossen an die Verbindungsabschnitte
14 und 16 dargestellt. Die Abschnitte 14 und 16 können an der aufblr'hbaren Abschnitt 12 mittels Heftung, Verklebung
usw. befestigt sein. Sie sind vorzugsweise aus üblichem Textilgurtbandmaterial, z.B. Nylongewebe, gefertigt. Die Enden
der Abschnitte 14 und 16, die nicht an den aufblähbaren Anschnitt
12 angeschlossen sind, dienen zur Verbindung mit den üblichen Sicherheitsgurtteilen, d.h. Abschnitt 14 kann beispielsweise
an einem Zungenteil eines üblichen Sicherheitsgurtkoppels angebracht sein, der verriegelbar in einen Koppelteil eingreift,
der am Boden oder einem sonstigen Teil des Fahrzeuges montiert ist. Abschnitt 16 kann an eine Sicherheitsgurteinziehvorrichtung
angeschlossen sein, die gestattet, das Gurtband 18 vorzuschieben und zurückzuziehen. Da Sicherheitsgurtschlösser und
deren Einziehvorrichtungen in der Technik bekannt sind und verschiedenerlei Konstruktion haben können, werden sie hier nicht
besonders beschrieben. Natürlich brauchen gewünschtenfalls Einziehvorrichtungen
nicht verwendet zu v/erden, und der Sicherheitsgurt kann auch mittels irgendeiner Befestigungseinrichtung um
den Träger festgelegt v/erden.
Bei einer wahlweisen Ausführungsform können die Anschlußabschnitte
14 und 16 fortgelassen werden. In diesem Fall kann der aufblähbare Abschnitt. 12 mit dem einen Ende an einer Koppelklin-
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ke und mit dem anderen Ende an einer Rückzieheinrichtung angeschlossen
sein. In diesem Fall stellt der aufblähbare Abschnitt 12 den ganzen Sicherheitsgurt dar. Der.gar.äß soll der Ausdruck
'aufblähbarer Abschnitt hier einen Teil des Sicherheitsgurtabschnittes,
der aufblähbar ist, ebenso wie einen ganzen aufblähbaren Sicherheitsgurt bezeichnen. TZs kann aber auch nur an den
einen ?lnde des aufblähbaren Abschnittes ein Verbindungsabschnitt
vorgesehen werden.
Obgleich hier angegeben wurde, daß der Verbindungsabschnitt oder der aufblähbare Abschnitt an dem Zungenteil einer Koppelarmatur
befestigt ist, können die Abschnitte natürlich auch an dessen Federspangenteil angebracht sein, der so befestigt ist,
daß er mit dem Zungenteil zusammenwirkt. Vorzugsweise ist mindestens ein Verbindungsabschnitt vorgesehen, der den aufblähbaren
Abschnitt 12 mit einer Rückzieheinrichtung verbindet, da sich der flache Verbindungsabschnitt leichter aufrollen und in einer
Rückzieheinrichtung aufbewahren läßt.
Der vorstehend beschriebene zusammengefaltete aufblähbare Gurt 10 wird vorzugsweise in einem Schoßgurtabschnitt und einem
Schultergurtabschnitt eines Sicherheitssystemes für einen Fahrzeugbenutzer verwendet. Mit anderen Worten v/erden aufblähbare
Abschnitte vorzugsweise sowohl in dem Schoßabschnitt als auch in dem Schulterabschnitt eines Sicherheitsgurtsystemes benutzt. Gemäß
der Zeichnung können der Schoßabschnitt 30 und der Schulterabschnitt 32 getrennte Sicherheitsgurtabschnitte aufweisen.
Insbesondere sind getrennte aufblähbare Schoß- und Schulterabschnitte
bei einem Dreipunktsicherheitsgurtsystem vorgesehen,
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mm 1 f** _
bei dem die Schoß- und Schulterabschnitte an einem einzigen Bauteil, z.B. der Zungenteil, angebracht sind, der sich mit
einem einzigen Federspangenteil anbringen läßt. Gewünschtenfalls kann jedoch ein einziger durchlaufender aufblähbarer Gurt
vorgesehen sein, der sich über die Schoß- und Schulterteile des
Trägers legen läßt. Wenn getrennte Schoß- und Schulterteile vorgesehen sind, können sie als einheitliche Einheit oder getrennt
durch dieselben oder verschiedene Aufblähmittel aufgeblasen werden. Gewünschtenfalls kann natürlich ein aufblähbarer
Gurtabschnitt nur in einem Schoß- oder Schulterabschnitt vorgesehen werden, und ferner kann nur ein solcher aufblähbarer Abschnitt
am Schoß oder an der Schulter benutzt werden.
Gemäß Fig. 3 kann der Schoßabschnitt 30 am einen Ende an einer
Rückzieheinrichtung 34 und am anderen Ende an dem Fahrzeugboden mittels einer nicht dargestellten Klinke und Schnalle angeschlossen
v/erden. Der Schulterabschnitt 32 kann mit dem einen Ende an die Rückziehvorrichtung 36, die am Verdeck oder der
Seite des Fahrzeuges montiert sein kann, und mit dem anderen Ende am Fahrzeugboden oder irgendeinem Teil des Sitzes selbst
angeschlossen sein.
Die Aufbläheinrichtung dient zum Aufblasen des aufblähbaren Sicherheitsgurtes in sehr kurzer Zeit nach Betätigung durch
einen Fühler unter Einführung von Gas in den aufblähbaren Teil. Hierzu dient der Taster 24, der elektrisch an die Aufbläheinrichtung
22 angeschlossen ist, und diese unmittelbar nach Abtastung eines vorgewählten Fahrzeugzustandes betätigt, z.B. bei
einem Zusammenstoß oder nach rascher Verzögerung des Fahrzeuges.
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Der Taster 24 ist in der Lage, die Aufbläheinrichtung abzutasten und zu betätigen, bevor eine nennenswerte Vorwärtsbewegung
des Trägers infolge des Fintretens des vorgewählten Zustandes erfolgt. Der Taster kann jede Fahrzeugtasteinrichtung sein, die
die AufblSheinrichtung innerhalb eines erwünsehten sehr kurzen
Zeitraumes nach Auftreten eines solchen Sustandes abtasten und
betätigen kann. Als Taster kommt jede Einrichtung in Betracht, die in der Lage ist, bei einen Sicherhaitssystem mit aufblähbarem
Luftsack zu arbeiten, wie Taster aufgrund des Trägheitsprinzipes und des Knautschprinzips. Solche Taster sind in der Technik
bekannt und brauchen deshalb hier nicht besonders erläutert zu werden. Beisr>iele geeigneter Taster findan sich in der USA-Patentschrift
3 663 063. TJie ober, angeloben, sr>r^chen solche Taster
auf einen Fahrzeugzustand, vor allen auf dessen Zusammenstoß,
eher an als auf die Pevregung des Trierers gecen den Sicherheitsgurt.
Infolgedessen ist ein solches Fahrzeugsicherheitssystem in der Lage, den Träger festzuhalten, bevor er sich relativ
zu seinem Sitz infolge eines ^usanunenstoßes bewegt.
Zu der Aufbläheinrichtung 22 gehört sine Gasquelle, die ein z.B.
-nittels einer pyrotechnischen Einrichtung betätigter Gaserzeuger oder Fpeichergas oder eine Kombination hiervon sein kann.
Da auch diese Gasquellen in der Technik, insbesondere in Zusammenhang
mit Luftsacksicherheitssystemen, bekannt sind, brauchen sie hier nicht besonders erläutert zu werden.
Die Aufbläheinrichtung 22 ist mit der· Inneren des aufblähbaren
Abschnittes 12 verbunden oder liegt in dessen Inneren. Wenn die Aufbläheinrichtung 22 außerhalb des aufblähbaren Abschnittes 12
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liegt, kann die Gascruelle mit einem geeigneten Schlauch o.dgl.
rrdt de7": Inneren des aufblähbaren .Abschnittes 12 verbunden sein.
TiJenn als Gasquelle Speichergas benutzt wird, kann ein Ventil
o.dgl. dazu dienen, die Gasquelle und Verbindungsschläuche zu trennen, !in solches Ventil w^rde normalerweise geschlossen
sein, aber bei Betätigung der Zaifblahainrichtung 22 mittels des
Tasters 24 geöffnet werden. Ventile können auch mit Differentialgasquellen,
d.h. einer Kombination von gespeicherten' und erzeugtem Gas oder Quellen von erzeugtem Gas, gewünschtenfalls
verwendet werden. r-Jenn die Aufbläheinrichtung 22 außerhalb des
aufblasbaren Abschnittes 12 liegt, ist sie vorzugsweise an den Riickzugsteil des Sicherheitsgurtes mittels eines geeigneten
Schlauches o.dgl. angeschlossen, und dieser Teil ist mit einem Zungenteil des Koppelschlosses verbunden. Stattdessen kann die
Aufbläheinrichtung mit einem aufblähbaren Abschnitt 12 verbunden sein, der an dem Koppelteil befestigt ist. Die Gasquelle
kann an beliebiger Stelle innerhalb des Fahrzeuges, ζ,.Β. unter einem Sitz, vorgesehen und am Roden, an der Seitenwand oder an
der Decke befestigt sein.
Bei einer wahlweisen Ausführungsform kann die Aufbläheinrichtung 22 im Innern des aufblähbaren Abschnittes 12 angebracht sein.
Beispielsweise kann eine Gasspeicherpatrone 26 im aufblähbaren Abschnitt 12 vorgesehen sein, die vorzugsweise mit einem Druckgas
gefüllt und elektrisch an den Taster 24 angeschlossen ist. Das Gas kann aus Stickstoff, Luft, Argon usw. bestehen. Die Patrone
26 ist so eingerichtet, daß sie nach Erhalt eines elektrischen Signals von Taster 24 das darin enthaltene Gas in den auf-
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blähbaren Abschnitt 1? freigibt. Beispielsweise kann die Patrone
26 ein Ventil auf v/eisen, das entsprechend einem elektrischen Signal vom Taster 24 geöffnet wird, um Gas im Innern des Abschnittes
12 zu dessen Aufblähung freizugeben.
Die Patrone 26 kann an ihrer Stelle iir. Innern des aufblähbaren
Gurtabschnittes 12 in geeigneter Weise, z.B. durch Einnähen, gehalten werden, und sie befindet sich vorzugsweise innerhalb
eines Rückziehabschnittes des Sicherheitsgurtes, und zwar besonders zweckmäßig an einem Sungenteil eines Koppels, das am
körperfernen Ende des Rückziehabschnittes angebracht ist. Natürlich kann die Patrone 26 stattdessen auch innerhalb eines nicht
rückziehbaren Sicherheitsgurtabschnittes oder innerhalb eines Gurtabschnittes gelagert sein, an dem ein Koppel angebracht ist.
Im Betrieb ist der aufblähbare Gurt IO vorzugsweise als aufblähbarer
Schoß- und Schultergurt um den Körper des Trägers festgelegt. Wenn ein Zusammenstoß oder ein sonstiger vorgewählter
Fahrzeugzustand auftritt, fühlt der Taster 24 diesen ab und
gibt unmittelbar Signal an die Aufbläheinrichtung 22, die darauf durch ihre Betätigung ein Gas in die aufblähbaren Abschnitte 12
des Schoß- und Schultergurtes einführt. Die Kraft des eingeführten und innerhalb des aufblähbaren Abschnittes expandierten Gases
reicht aus, die Festhaltemittel, z.B. Stiche 20, aufzureißen, die normalerweise den aufblähbaren Abschnitt 12 in flachem
Zustand halten. Infolgedessen wird der aufblähbare Abschnitt 12 zu einer Stellung aufgeblasen, wie sie in Fig. 1 und 2 in gestrichelten Linien dargestellt ist. Der Gasdruck im aufgeblähten
Schlauch kann in der Größenordnung von etwa 0,35 bis 1,05 kg/cm2 (etwa 5 bis 15 psig) liegen.
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T-7enn der Abschnitt 12 aufgebläht ist, expandiert er radial
auf seinen erweiterten Durchmesser, während ar sich gleichzeitig in Längsrichtung zusammenzieht und zwar weil ein Teil der
Gurtlänge radial unter Bildung des aufgeblühten Schlauches expandiert.
Diese Kontraktion wirkt gegen den Träger und drückt ihr. gegen den Sitn. Die Expansionskraft des sich blähenden Gurtes
dient auch dazu, den Träger rückwärts in seinen sitz zu
drücken. Da der aufblähbare *.bschnitt 12 in sehr kurzer 2eit
nach eine"1. Zusammenstoß, z.E. in der Größenordnung von etwa 5
bis 15 mSec.f aufblähen kann, sind die Abschnitte 12 vor einer nennenswerten Vorwärtsbewegung des Trägers gegenüber seinem
Sitz aufgeblälilt. Wenn hier von einer nennenswerten Vorwärtsbewegung
des Trägers gegenüber seinen Sitz gesprochen wird, so bedeutet dies, daß die nelativgeschwindigksit zwischen.dem Träger
und seinen Sitz O oder nahezu O ist. Das heißt, die Aufblähung
tritt ein, bevor der Träger von seinen Fitz weggedrückt
ist oder sich nur ein kurzes Stück, z.B. einige Zoll von seinem
Sitz bewegt hat.
Auf diese TTeise ist der Träger bereits gegen den aufgeblähten
Gurt angeschmiegt oder angedrückt und wird dadurch zurückgehalten,
wenn der "usamnenstoß oder Verzögerungskräfte auf ihn einwirken
und ihn auf seinem Sitz vorwärts bewegen. Deshalb prallt der Träger nicht mit einer nennenswerten Kraft gegen den Gurt,
und infolgedessen sind die Verletzungsgefahren aus einem solchen Aufprall vermindert oder ausgeschaltet. Da der aufgeblähte
Gurt gegen den Träger anliegt, kann er die Sturzkräfte durch Ausnutzung der Knautscheigenschaften des Fahrzeuges selbst "her-
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unterspielen , wobei eine beträchtliche "'enge seiner Energie
von dera Gas in Sicherheitsgurt absorbiert wird.
Infolge der Aufblähung der Abschnitte 12 werden bestimmte eindeutige
Vorteile erhalten, die, sov7oit bekannt, bei den vorb-3-kannten
Sicherheitsgurteinrichtungen fehlten. Ibeispielsweise
sind vorbekannte ^reiOunktsicherheitscrurtsysteme nicht aufblMhbarer
Art so konstruiert, daß das Gurtgewebe selbst den Aufprall
des Träaers gegen den Gurt absorbiert. Die Kraft des Tr^-
geraufpralles gegen solches Gurtband, das gewöhnlich eine Breite
von etwa 5 cm hat, kann eine beträchtliche Größenordnung, z.B.
ρ 2
von etwa 7 kg/cn ' (100 Pfund/ΓΊοΙΙ ) bsi einem Zusammenstoß mit
etwa 45 km/Std. haben. Infolgedessen wird der Sicherheitsgurt
besonders mit seinem Schulterteil gegen den körper des Trägers
gedruckt und kann zu einer Verletzung f'ihren. TTenn man das Sicharheitsgurtsyster
räch der Erfindung benutzt, ist jedoch der Aufprall des Trierers gegen den aufgeblähten Gurt viel kleiner
und beträgt z.B. 1,05 kg/cm" (15 psi), weil der Träger durch den
aufgeblühten Sicherheitsgurt zurückgehalten wird, wenn infolge eines 'usamnenstoßes seine Vorw?rtsbeweguna einsetzt. Außerdem
wird der Aufprall des Triers gegen den Gurt durch Verlagerung
des darin eingedrängten Gases abgedämpft.
Da ferner die Anlageflächen zwischen Trager und P.ückhalteeinrichtung,
nämlich aufblähbareniGurt, größer als bei einem nicht
geblähten Gurt ist, ist auch die Schutzfläche vergößert, denn die auf den aufgeblähten Gurt einwirkende Energie wird über
einen größeren Flächenbereich ver-teilt. Ferner ergänzt der aufblähbare
Abschnitt im Schultergurt die Schutzwirkung insofern,
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- if -
als das Kinn durch den aufgeblähten Schlauch von der Brust abgehalten
wird und damit eine Verletzung infolge Aufschiagens des Kinns auf die Brust ausgeschaltet oder verhindert ist. Eine
'"opfbeweguna in Vorvärtsrichtuno ist also beträchtlich herabgesetzt.
Außerdem wurde gefunden, daß dia auf den Träger einwirkende
Fäckhaltekraft vor seiner Vorwärtsbewegung, die bei den vorbekannten
Sicherhaitsgurtsysteren vorhandene Meigung des Schultergurtcs
ausschaltet, den 9choßgurt anzuheben, wenn der Körper
<?e:qen den Schultorgurt schlagt und r'öglicherweise den Träger
verletzt, /iußerder halten aufblähbare Gurte nach der Erfindung
den mr^'ger aufrechter in seinen Sitz während eines Zusammenstoßes
und verhindern dairit sein Untertauchen zwischen den Sitzgurten
aus deren Schutzwirkunc heraus.
r-in zusätzlicher Vorteil des aufbl"hharen Gurtsystenes nach der
Erfindung besteht darin, daß der Rvickschleuäereffekt des Körpers,
insbesondere des Topfes, nach seinem. Aufprall gegen den Gurt
gegenüber vorhandenen, nicht bl"hbaren Sicherh^itscrurten vrasentlich
verrdndert ist, voraus sich ein weiterer Schutz für den
Träger ergibt.
Abgesehen von den vorstehend aufgezählten Vorteilen kann die
aufblähbare Gurtkonstruktion nach der Erfindung vorteilhafterweise in nur einer Größe passend für alle Träger gefertigt werden
.
Falls der aufblähbare Abschnitt 12 sich nicht richtig aufblSht,
wirkt der ungeblähte Sicherheitsgurt selbst als Abstützsysteru
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·- 17 ~
bei der Bewegungshemmuncj des Trägers, c.h. ".er unc/ebl^ihte Sicherheitsgurt
, der T'7io vorsteher.c. beschrieben aus üblicher Hicherhaitsgurtstoff
gefertigt sein kann, vTirVt salbst als üblicher Sicherheitsgurt und begrenzt darrit das Ausmaß c.er Vorwärtsbewegung
des Trägers.
Es ist ersichtlich, daH der aufblähbars Abschnitt 12 ausreichend
stark ist, um den erforderlichen Rückhalte- und Dämpfeffekt zu
liefern, ohne daß eine innere Verstärkung notwendig wäre. Gewünschtenfalls
kann jedoch ein Längonabschnitt des Gurtbandes der flachen Art im Inneren des aufblähbaren Abschnittes 12 vorgesehen
sein, um zusätzlichen Schutz zu liefern. Offensichtlich können andere Materialien in den aufblähbaren Abschnitt 12 eingearbeitet
sein, um etwa benötigte zusätzliche Festigkeit zu ergeben.
Das folgende Beispiel dient zur weiteren Erläuterung der Merkmale
der Erfindung.
Es wurden Versuche an einem Prüfschlitten mit hohem "g" oder
hoher Beschleunigung durchgeführt, wodurch die Wirkung eines
Kraftfahrzeugzusammenstoßes bei vorgewählter Geschwindigkeit simuliert wurde. Der auf Schienen montierte Schütte ist mit
einem Automobilaufbau einer gewählten Type versehen. Bei den Versuchen dieses Beispiels wurde eine normale Ford Motor Company
Karosserie verwendet. Eine ilenschenpuppe v/urde auf einen normalen
Fahrzeugsitz gesetzt, wobei der Körper in dem Sitz mit einem Standarddreipunktsicherheitsgurtsystem (Schoß- und Schul-
409815/0243
tergurte) flacher Art bei der einen Prüfung und mit dem aufblshbaren
^icherheitsgurtsystem nach <?er Erfindung bei der anderen
Prüfung angeschnallt wurde. Das benutzte aufblähbare System war ein Dreipunktsystem mit einem zusammengefalteten rohrförmigen
Stoff aus TTylonfäden an beiden Enden verbunden mit üblichem
Sicherheitsgurtgewebe, und diese waren wiederum an Klinke und Falle üblicher Konstruktion angesetzt. Der aufblähbare
Abschnitt wurde zu einem TJ gefaltet und in dieser Gestalt mittels Stichen gehalten, die in Längsrichtung in dem Abschnitt verliefen. Druckgas enthaltende Gaspatronen wurden in die aufblähbaren Abschnitte der Gurte eingesetzt. Das Druckgas wurde aus beiden
Patronen innerhalb etwa 5 bis 10 mSek. nach dem simulierten Zusammenstoß freigegeben. Bei beiden Versuchen waren alle Gurtbeschläge, Koppel us**;, ähnlich.
Abschnitt wurde zu einem TJ gefaltet und in dieser Gestalt mittels Stichen gehalten, die in Längsrichtung in dem Abschnitt verliefen. Druckgas enthaltende Gaspatronen wurden in die aufblähbaren Abschnitte der Gurte eingesetzt. Das Druckgas wurde aus beiden
Patronen innerhalb etwa 5 bis 10 mSek. nach dem simulierten Zusammenstoß freigegeben. Bei beiden Versuchen waren alle Gurtbeschläge, Koppel us**;, ähnlich.
Die Puppe war entsprechend dem amerikanischen Durchschnitt eines Mannes hinsichtlich Gewicht und Größe gewählt. Vorrichtungen zur
Abtastung und Aufzeichnung der Beschleunigungskräfte, die auf
Brust und Kopf der Puppe in allen drei Achsen infolge des simulierten Zusammenstoßes ausgeübt wurden,waren angeschlossen.
Diese Beschleunigungskräfte wurden gemessen und addiert, um die "resultierenden g", d.h. die auf den Kopf und auf die Brust jeweils ausgeübte Gesamtkraft zu berechnen. Der Schlitten wurde
katapultiert, um in beiden Versuchen einen Aufprall von etwa
45 km/h zu simulieren.
Brust und Kopf der Puppe in allen drei Achsen infolge des simulierten Zusammenstoßes ausgeübt wurden,waren angeschlossen.
Diese Beschleunigungskräfte wurden gemessen und addiert, um die "resultierenden g", d.h. die auf den Kopf und auf die Brust jeweils ausgeübte Gesamtkraft zu berechnen. Der Schlitten wurde
katapultiert, um in beiden Versuchen einen Aufprall von etwa
45 km/h zu simulieren.
Mit den Standardschoß- und Schultergurten betrugen die auf die
Brust ausgeübten Kräfte etwa 68 resultierende "g" und auf den
Kopf etwa 160 resultierende "g". Bei aufgeblähten Schoß- und
Brust ausgeübten Kräfte etwa 68 resultierende "g" und auf den
Kopf etwa 160 resultierende "g". Bei aufgeblähten Schoß- und
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^chultergurtan betrugen die resultierenden Brustkräfte etwa
57 und die resultierenden Kopfkräfte etwa 55 'σ'1. T.s ist ersichtlich, da.« die auf die Pur>pe ausgeübte Kraft bei Vorsehung der aufblähbaren Sicherheitsgurte nach der Erfindung wesentlich geringer war, als sie sich bsi der Puppe ergebsn, wenn
nicht aufblähbare standardisierte Schoß- und Schultsrgurte vorgesehen viaren. Aus diesen Versuchen ist ersichtlich, daß die
Möglichkeit einer Verletzung vor. Menschen bai 3enutzunc des aufblähbaren Sicherheitsgurtsystens nach der Erfindung niedriger
ist als mit Standardsicherheitsgurtsystetnen.
57 und die resultierenden Kopfkräfte etwa 55 'σ'1. T.s ist ersichtlich, da.« die auf die Pur>pe ausgeübte Kraft bei Vorsehung der aufblähbaren Sicherheitsgurte nach der Erfindung wesentlich geringer war, als sie sich bsi der Puppe ergebsn, wenn
nicht aufblähbare standardisierte Schoß- und Schultsrgurte vorgesehen viaren. Aus diesen Versuchen ist ersichtlich, daß die
Möglichkeit einer Verletzung vor. Menschen bai 3enutzunc des aufblähbaren Sicherheitsgurtsystens nach der Erfindung niedriger
ist als mit Standardsicherheitsgurtsystetnen.
Dia Erfindung ist natürlich nicht auf die vorstehend beschriebenen
besonderen Ausführungsform.en beschränkt, sondern es können
Abwandlungen daran vorgenommen werdr.r.. Beispielsweise können
die Sicherheitsgurte ohne Rückzieheinrichtungen oder mit
automatisch, z.^. durch Trägheit verriegelnden Pückzieheinrichtungen verwendet v/erden. Es ist zvp.ck-nä^ig, mindestens für den Schultergurt pinen Trägheitsrückziehrr einzubauen, der normalerweise schlaffes Gurtband aufnimmt, W2il ein solcher Rückzieher im Falle eines Zusammenstoßes in seine Verriegelungsstellung gebracht würde, so daß eine weitere Verziehung des Gurtgewebes verhindert ist. Infolgedessen liegt das Gurtband bereits vor seiner Aufblähung dem Körper des Trägers an.
automatisch, z.^. durch Trägheit verriegelnden Pückzieheinrichtungen verwendet v/erden. Es ist zvp.ck-nä^ig, mindestens für den Schultergurt pinen Trägheitsrückziehrr einzubauen, der normalerweise schlaffes Gurtband aufnimmt, W2il ein solcher Rückzieher im Falle eines Zusammenstoßes in seine Verriegelungsstellung gebracht würde, so daß eine weitere Verziehung des Gurtgewebes verhindert ist. Infolgedessen liegt das Gurtband bereits vor seiner Aufblähung dem Körper des Trägers an.
Bei einer anderen Abänderung kann über ce*", gefalteten aufblähbaren
Abschnitt ein überzug aus ^extilstoff oder sonstigem 11Taterial
vorgesehen sein, im dessen zufällige Auseinanderfaltung
zu verhindern und ein gefälligeres Aussehen zu ergeben. Außerdem können in einem einzigen Sicherheitsgurt mehrere aufbläh-
409815/0243
hare Abschnitte vorgesehen vrsrden, um einen zusätzlichen Schutz
zu liefern. Ferner kann ein einzieer aufhlähbarer Gurt verwendet
warden, der unter die Achseln des Trägers Oaßt.
09 815/0243
Claims (17)
1. Gurtartiges Fahrzeugsicherheitssystem, gekennzeichnet durch einen Sicherheitsgurt mit einera aufblähbaren Abschnitt, der
normalerweise in ungeblShtem Zustand gehalten wird und um einen Fahrgast auf seinem Sitz innerhalb des Fahrzeuges legbar
ist, durch bei Auftreten einer vorgewählten Fahrzeugbedingung betätigbare Tasteinrichtungen und auf die Betätigung der Tasteinrichtungen
ansprechende, den aufblähbaren Abschnitt vor einer nennenswerten Vorwärtsbewegung des Sicherheitsgurtträgers
gegenüber seinem Sitz infolge der vorgewählten Bedingung aufblähende Einrichtung..
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dal? der aufblähbare
Abschnitt die Form eines zusammengefalteten, in nicht geblähtem Zustand gehaltenen Schlauches hat.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gefaltete
Schlauch in seiner ungeblähten Gestalt durch brechbare Befestigungsmittel gehalten wird, die bei Aufblähung des Abschnittes
brechbar sind.
4. System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Gasquelle, die
ansprechend auf die Betätigung der Tasteinrichtung Gas in den aufblähbaren Abschnitt einführt.
5. System nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Speichergasquelle,
ein erzeugtes Gas oder eine Kombination von gespeichertem und erzeugtem Gas.
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6. System nach Anspruch a. f dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbläheinrichtung
sich im Inneren des aufblähbaren Abschnittes befindet .
7. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gurt
Schoß- und Schulterabschnitte aufweist.
3. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Schoßabschnitt
und Schulterabschnitt mit aufblähbaren Abschnitten versehen sind.
9. System nach Ansoruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Schoß- und
.Schulterabschnitte mittels einer Zunge und einer damit verriegelbar
zusammenwirkenden Schnalle befestigt sind, wobei die Schnalle am Fahrzeug und die 3unae am Schoß- bzw. Schulterabschnitt
angebracht ist.
10. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Schoßabschnitt
und Schulterabschnitt mit einen einzigen aufblähbaren Abschnitt versehen sind.
11. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aufblähbare
Abschnitt unter allgemein radialer AuswärtscTehnung und
Z us aminen Ziehung in Längsrichtung aufblähbar ist.
12. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aufblähbare
Abschnitt aus Sicherheitsgurtbandnaterial besteht.
13. System nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der aufblähbare
Abschnitt aus schlauchförmigen Gurtband gefertigt, in seinem ungeblähten Zustand normalerweise auf sich selbst gefaltet
ist und mittels Mähstichen in ungeblähtem Zustand gehalten wird.
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14. Clyster, nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daR eier Taster
ansprechend auf einen FahrzeugzusamenstoP ansprechbar ist.
15. c;ysteir. nach ^nenruch 1, dadurch cskennzeichnet, daß der aufblMhbare
Abschnitt unporös ist.
IC. "ystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die AufblKheinrichtung
innerhalb des aufblähbaren Abschnittes angebracht ist.
17. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die /ufblaheinrichtuno
außerhalb des aufblfhbaren Zuschnittes li-?ct und
eine Speichergasguelle umfaßt, die bei Pe tat igung der Aufbl."heinrichtuno
in den aufblrhbaren Abschnitt freiceqeben v/ird.
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