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DE2307375A1 - Schutzvorrichtung fuer pressen, stanzen od. dgl - Google Patents

Schutzvorrichtung fuer pressen, stanzen od. dgl

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Publication number
DE2307375A1
DE2307375A1 DE19732307375 DE2307375A DE2307375A1 DE 2307375 A1 DE2307375 A1 DE 2307375A1 DE 19732307375 DE19732307375 DE 19732307375 DE 2307375 A DE2307375 A DE 2307375A DE 2307375 A1 DE2307375 A1 DE 2307375A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective
switch
pressure
protective screen
pressure wave
Prior art date
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Pending
Application number
DE19732307375
Other languages
English (en)
Inventor
auf Nichtnennung. P Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
METALLWAREN U MASCHINENFABRIK
Original Assignee
METALLWAREN U MASCHINENFABRIK
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Filing date
Publication date
Application filed by METALLWAREN U MASCHINENFABRIK filed Critical METALLWAREN U MASCHINENFABRIK
Priority to DE19732307375 priority Critical patent/DE2307375A1/de
Publication of DE2307375A1 publication Critical patent/DE2307375A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
    • F16P3/12Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body with means, e.g. feelers, which in case of the presence of a body part of a person in or near the danger zone influence the control or operation of the machine
    • F16P3/16Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body with means, e.g. feelers, which in case of the presence of a body part of a person in or near the danger zone influence the control or operation of the machine with feeling members moved by the machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Schutzvorrichtung für Pressen, Stanzen od.dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schutzvorrichtug für Pressen, Stanzen od.dgl.7 mit einer den Gefahrenbereich abschirmenden Schutzschirmeinrichtung, die mit einer mechanisch beweglichen Schutzscheibe ausgerüstet ist.
  • Schutzvorrichtllngen der eingangs beschriebenen Gattung sind beispielsweise durch die Unterlagen der deutschen Gebrauchsmusterschrift 7 108 063 bekanntgeworden.
  • Bei der dort wiedergegebenen Maschine ist an der Bedienungsseite derselben eine Schutzscbirmeinrichtung vorgesehen, welche aus einer festen und einer heb- und senkbeweglich steuerbaren Schutzscheibe besteht. Die bewegliche Schutzscheibe ist dabei durch einen Druckinittelantrieb betätigbar. Die Bewegung der beweglichen Schutzscheibe wird durch einen Fußschalter gesteuert.
  • Solche Schutzschirmeinrichtungen dienen in der Praxis dazu, die Sicherheit der Bedienungsperson an solchen Maschinen zu verbessern, derart, daß beim Niedergang des Stößels der Maschine die Bedienungsseite durch das Herabgehen der beweglichen Schutzscheibe gesichert, d.h. nicht mehr zugänglich ist, so daß beim Niedergang des Stößels die Bedienungsperson nicht mehr in die Maschine greifen kann.
  • Es kann nun jedoch in der Praxis vorkommen, daß die Bedienungsperson bereits nach der Einleitung des Niederganges der beweglichen Schutzscheibe sich noch im Schließbereich der Schutzscheibe befindet. Tritt dieser Fall ein, dann ist es unvermeidbar, daß die Hände der Bedienungsperson durch die niedergehende Schutzscheibe von oben auf den Maschinentisch gedrückt werden, so daß die Bedienungsperson daran gehindert wird, ihre Hände vollends aus dem Schließbereich herauszuziehen. Sie muß dabei in Eauf nehmen, daß die Hände zwischen Maschinentisch und Schutzscheibe eingeklemmt werden. Dies ist aus dem Grunde gefährlich, weil der gesamte Druck des die Schutzscheibe betätigenden Druckmittelzylinders über die Scheibe und somit auf die eingeklemmten Hände, Arme od.dgl. übertragen wird. Erst wenn die Bedienungsperson dann den Fußschalter losgelassen hat, fährt die Schutzscheibe wieder nach oben und die Bedienungsperson kann erst dann die Hände herausziehen.
  • In Erkenntnis dieser zusätzlichen, Gefahren beinhaltenden Möglichkeit bei solchen Schutzschirmsteuerungen besteht nun die technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, auch dieser Möglichkeit wirkungsvoll begegnen zu können und damit die Sicherheit noch weiter zu erhöhen.
  • Erreicht wird das Ziel der Erfindung zunächst in vorteilhafter Weise dadurch, daß die Schließseite der Schutzscheibe mit einem auf den Antrieb der Schutzscheibe einwirkenden Druckschalter versehen ist.
  • Die Anordnung eines auf den Antrieb der Schutzscheibeeinwirkenden Druckschalters an der Schließseite der Schutzscheibe hat nun für die Praxis folgende, die Sicherheit verbessernde Bewandnis. Wenn die Bedienungsperson nach Einleiten des Niederganges der Schutzscheibe sich noch im Niedergangsbereich der Schutzscheibe befindet, dann kann durch die erfindungsgemäße Anordnung ein Einklemmen aus dem Grunde verhindert werden, weil im Augenblick der Berührung des Druckschalters an der Schließseite der Schutzscheibe mit dem in den Bewegungsbereich ragenden Körperteil der Bedienungsperson dieser Druckschalter in Tätigkeit gesetzt wird, mit der Bolge, daß derart auf den Antrieb der Schutzscheibe eingewirkt wird, daß der weitere Niedergang der Schutzscheibe augenblicklich beendet und auf Hochlauf umgeschaltet wird. Wenn auch beim Öffnen der Schutzscheibe der Druckschalter wieder frei wird und die Schutzscheibe erneut auf Niedergang umschaltet, ist die Bedienungsperson in dieser Zeit in der Lage, die gefährdeten Eörperteile, Hände oddgl. aus den Wiedergangsbereich der Schutzscheibe herauszuziehen, so daß die bisher drohenden EinklemmwirkNngen und die damit verbundenen Verletzungsgefahren hiermit ausgeschaltet werden.
  • Dadurch wird die Schutzscheibe in ein echtes Sicherheits-Schutzglied umgewandelt, welches nur dann anspricht, wenn tatsächlich durch Eingriff von Eörperteilen der Bedienungsperson in den Niedergangsbereich der Schutzscheibe Gefahren entstanden sind. Damit trägt die neue Ausgestaltung einer Schutzschirmeinrichtung entscheidend mit dazu bei, daß die Sicherheit für die Bedienungsperson weitergehend verbessert worden ist.
  • Im Rahmen der Erfindung kann nun eine vorteilhafte Lösung eines Druckschalters an der Schließseite der Schutzscheibe beispielsweise darin gesehen werden, daß der Druckschalter als Bruckwellenschalter ausgeführt ist, der ein Schaltimpulsglied und Schaltkontakte u'aaßt.
  • Die Anwendung eines Druckiellenschalters als Sicherheitsschaltglied an der Schutzscheibe macht die neue Einrichtung im Rahmen der geforderten Sicherheit insofern günstiger und vorteilhafter, tee, als solche Druckwellenschalter ein Schaltimpulsglied aufweisen, welches von seinem Aufbau und von seiner ganzen Struktur her gesehen nicht dazu neigt, bei einer Beruhrung mit einem Gegenstand jedweder Art zu Verletzungen zu führen, weil solche Schaltimpulsglieder als flexible Schlauchabschnitte ausgebildet sind.
  • Beim Beruhren des Schaltimpulsgliedes mit einem Widerstand, beispielsweise mit den Händen einer Bedienungsperson kommt eine Pufferwirkung für die in Berührung kommenden Teile zustande, auf der anderen Seite wird aber gleichzeitig bei der leisesten Berührung des schlauchförmigen Schaltimpulsgliedes von außen her der Druckimpuls auf die Schaltkontakte übertragen und damit ein sofortiger Schaltvorgang herbeigeführt, der bei der neuen Einrichtung wichtig ist, weil dafür gesorgt werden soll, das die niedergehende Schutzscheibe sofort zur Umsteuerung gebracht wird.
  • Die Verwendung des vorgeschlagenen Druckwellenschalters mit einem schlauchförmigen Schaltimpulsglied macht damit die gesamte Einrichtung noch sicherer und damit auch im Sinne der Schaltung noch zuverlässiger, so daß damit erstmalig ein Höchstmaß an Sicherheit gegeben ist.
  • Alle Gefahren, die mit einer nichtschaltenden Schutzscheibe bisheriger Art verbunden sind, werden durch die neue Einrichtung vollkommen ausgeschaltet.
  • Es ist bei der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Vorrichtung ebenfalls vorteilhaft, daß das Schaltimpulsglied des Druckwellenschalters sich über die gesamte Länge der Schließseite der Schutzscheibe hinwegerstreckt.
  • Durch diese Auslegung bzw. durch die Anordnung des Schaltimpulsgliedes auf der gesamten Länge der Schließseite der Schutzscheibe wird diese an allen Stellen ihrer Länge als Sicherheitsschalteinrichtung ausgebildet, so daß jede Stelle dieser Schutzscheibe, wo auch immer die Bedienungsperson in den Gefahrenbereich hineinzugreifen versucht bzw. sich noch in diesem befindet, durch dieses Schaltimpulsglied überwacht ist. Auch dieses trägt dazu bei, daß ein Höchstmaß an Sicherheit erzielt ist.
  • Im Rahmen der Erfindung kann nun eine Möglichkeit der praktischen Verwirklichung so gestaltet sein, daß die Schutzscheibe selbst als Druckschalter ausgebildet ist, in die Schutzscheibe in einstückiger Bauausführung ihre Schließseite als Druckschalter wirken lassen kann. Es ist aber auch genau so gut möglich, einen Druckschalter nachträglich an eine solche Schutzscheibe anzubauen, womit der Vorteil erreicht wird, daß auch alle bereits vorhandenen, sich im Betrieb befindlichen Schutzscheiben nachträglich hinsichtlich der Sicherheit verbessert werden.
  • Damit nun auch die Anbringung eines Druckwellenschalters an eine Schutzscheibe mit konstruktiv einfachen Mitteln möglich ist, schlägt die Erfindung vor, daß das Schaltimpulsglied mit einem stegförmigen Befestigungsflansch versehen ist.
  • Es ist dabei so, daß das eigentliche Schaltimpulsglied, nämlich der hohle Schlauch, über seine gesamte Länge hinweg mit einem etwa radial ab stehenden Befestigungsflansch ausgerüstet ist, so daß damit eine auereichend und zuverlässig sichere Befestigung an der Schutz scheibe durch Schrauben od.dgl. möglich ist.
  • Wenn es nun durch die Lehre der Erfindung erstmalig gelungen ist, ein Höchstmaß an Sicherheit bei Schutzscheiben zu erzielen, um damit noch mehr gefahren als bisher von der Bedienungsperson abwenden zu--können so kann man in dieser Richtung insofern auch noch einen Schritt weitergehen, wenn den Schaltkontakten des Druckwellenschalters ein auf den Antrieb der Schutzscheibe wirkendes Zeitschaltglied nachgeordnet ist, das nach Betätigung des Druckwellenschalters den Antrieb im Rahmen einer Zeitverzögerung abschaltet.
  • Mit dieser Möglichkeit kann man nämlich bei Betätigung des Druckwellenschalters ein Zeitrelais abschalten, welches einschaltverzögernd auf den Antrieb, z.B. auf ein Ventil der Druckmitteleinrichtung zur Betätigung der Schutzscheibe einwirkt, und dieses im Sinne des Hochgehens der Schutzscheibe umsteuert. Dadurch wird nämlich eine zusätzliche, dem Düfthub der Schutzscheibe entsprechende Zeit gewonnen, um auch die Körperteile, welche sich zwischen der Schutzscheibe und dem Maschinentisch befinden, vollends wieder aus diesem Einklemmmungsbereich herauszuziehen.
  • Die Anordnung eines den Schaltkontakten des DruckwellensChalters nachgeordneten Zeitschaltgliedes hat auch den Vorteil, daß es unabhängig vom Fußschalter arbeitet, so daß die Bedienungsperson, welche die Schutzscheibe bzw.
  • deren Niedergang dadurch auslösen muß, indem sie den Pußschalter betätigt, diesen ruhig weiter betätigen kann, auch wenn Körperteile zwischen Schutzscheibe und Maschinentisch zu kommen drohen. Bei Berührung dieser Körperteile durch die Schutzscheibe, welche mit einem Druckschalter der Erfindung ausgerüstet ist, wird damit automatisch und unabhängig von - der Fußschaltersteuerung nicht nur ein absoluter Stillstand, sondern zusätzlich noch ein Hochgang der Schutzscheibe erzielt, so daß damit die Bedienungsperson ausreichend Zeit gewinnt, die gefährdeten Körperteile restlos wieder aus dem Gefahrenbereich herauszuziehen. Ein erneuter Niedergang der Schutzscheibe wird durch den Zeitschalter automatisch ausgelöst, wenn der Fußschalter betätigt bleibt.
  • Zusammenfassend ist es damit der Erfindung gelungen, der Schutzscheibe nunmehr eine weitere Funktion im Sinne einer praktischen Selbstüberwachung zu übertragen, um damit auch noch die letzte, der Bedienungsperson bei bisherigen Schutz scheiben drohende Gefahr wirkungsvoll ausschalten zu können. Da ferner der neue Druckschalter selbst bei leisester~Beruhrung anspridt, empfindet die Bedienungsperson, welche Körperteile zwischen Schutzscheibe und Maschinentisch bekommt, dieses nicht mehr als Einklemmung, sondern lediglich als einen leichten Berührungsiruck, der augenblicklich eine Schaltfunktion im Sinne des Hochganges der Schutzscheibe auslöst. Damit besitzt der Erfindungsgegenstand nicht nur einen erheblichen technischen Fortschritt gegenüber allen vorbekannten Schutzschirmeinrichtungen, sondern darüber hinaus auch die einer solchen Einrichtung zuzumessene Erfindungshöhe. Sie ist ferner allen vorbekannten weit überlegen und bietet sich der Praxis als eine höchst brauchbare Lösung von hohem Gebrauchs- und Nutzungswert an.
  • Im übrigen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes auf den beiliegenden Zeichnungen wiedergegeben; dabei zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht einer mit einer Schutzschirmeinrichtung ausgerüsteten Maschine, Fig. 2 eine schematische Darstellung der Schaltsteuerung, Fig. 3 eine schematische Darstellung der Schutzschirmeinrichtung mit der dazugehörigen Schaltsteuerung einschließlich Zeitrelais, und Fig. 4 eine Schnittdarstellung der Befestigung des Schaltimpulsgliedes an der Schutzscheibe.
  • Auf den beiliegenden Zeichnungen ist zunächst mit 10 das Maschinengestell einer Maschine bezeichnet. Das Maschinengestell 10 weist einen Maschinentisch 11 auf, welcher zur Aufnahme - nicht dargestellter - Werkzeuge dient. Im Oberteil 12 der Maschine ist ein auf- und abbe weglich gesteuerter Stößel 13 vorgesehen, der mit entsprechenden Arbeitswerkzeugen besetzt werden kann. An der Bedienungsseite der Maschine ist im Bereich zwischen der Oberseite des Maschinentisches 11 und dem Oberteil 12 der Maschine eine Schutzschirmeinrichtung vorgesehen. Diese Schutzschirmeinrichtung besteht aus einer raumfesten Scheibe 14 und einer auf- und abbeweglichen Schutzscheibe i5.
  • Die Schutzscheibe 15 ist mit iihrungsstangen 16 ausgerüstet, welche in raumfesten Lagern 17 geführt sind. ober einen Druckmittelzylinder 18 bzw. deren Kolbenstange ist dieser mit der Schutzscheibe 15 verbunden. Die Druckmitteleinrichtung 18 wird über ein Ventil 19 gesteuert.
  • Die Schutzscheibe 15 ist an ihrer Schließseite 15a mit einem Schaltimpulsglied 20 eines Druckwellenschalters 20, 21,23,25 versehen. Dieses Schaltimpulsglied ist als flexibler Schlauch ausgebildet und mittels eines Befestigungsfiansches 22 an der Schutzscheibe befestigt. Dieses Schaltimpulsglied erstreckt sich über die gesamte Länge der Schließseite 15a und ist verlängert bis zu einem Schaltgehäuse 23, welches die eigentlichen Schaltkontakte, namlich eine Membrankontaktplatte 21 und die Kontaktschraube 25 beinhaltet.
  • Durch einen Fußschalter 24 - Darstellung nach Fig.2 -kann der Niedergang der Schutzscheibe 15 gesteuert werden derart, daß bei Betätigung des Fußschalters 24 das Ventil 19 über den Druckwellenschalter 21,25 Spannung bekommt.
  • Durch das Ventil 19 wird über die Steuerleitung 26 der Kolben der Druckmitteleinrichtung beaufschlagt und die Schutzscheibe in Pfeilrichtung A - Fig. 3 - gesenkt.
  • Nachdem die Schutzscheibe 15 abgesenkt worden ist, wird der Stößel 13 ausgelöst und der beabsichtigte hrbeitsgang kann ausgeführt werden. Dadurch daß die Schutzscheibe sich bei Durchführung des Arbeitsganges der Maschine in der unteren Schutzstellung befindet, kann die Bedienungsperson nicht mehr von außen her in diesen Gefahrenbereich eingreifen. Sie ist dann vor Unfällen geschützt.
  • Das nachfolgende Beispiel soll Sinn und Zweck der vorliegenden Erfindung verdeutlichen. Wiederum ausgehend von der Darstellung nach Fig. 2 wird durch die Bedienungsperson der Fußschalter 24 betätigt, so daß - gesteuert durch das Ventil 19 - ein Niedergang der Schutzscheibe 15 herbeigeführt wird. Will jedoch die Bedienungsperson jetzt beispielsweise die Hände noch aus dem Bereich der niedergehenden Schutzscheibe herausziehen, kommt sie mit dem Schaltimpulsglied 20 an ihrer Schließseite mit den Händen in Berührun. Durch den Berührungskontakt mit den Handeln wird das Schaltimpulsglied von außen her druckbeeinflußt derart, daß eine Druckwelle erzeugt wird. Diese Druckwelle setzt sich durch den Schlauch bis ins Schaltgehäüse 23 fort und bewirkt dort ein Abheben der Membrankontaktplatte 21 von der Kontaktschraube 25. Damit ist der Stromlauf zum Ventil 19 unterbrochen, so daß dieses gleichzeitig umsteuert auf Hochgang der Schutzscheibe. Selbst wenn hierbei nur ein kurzfristiger BüSthub mit sich anschließendem erneuten Niedergang bewirkt wird, tritt kein Einklemmen der Hände mehr ein, vielmehr kann die Bedienungsperson die Hände wieder zurückziehen.
  • Nun ist aber den Schaltkontakten des Druckwellenschalters ein Zeitschalter 27 - Fig. 3 - nachgeordnet, der bei der Kontaktunterbrechung durch den Druckschalter 21,25 abgeschaltet wird. Sein Kontakt 27a öffnet augenblicklich und schaltet das Ventil 19 um, so daß die Schutzscheibe 14 nunmehr sofort hochgehoben wird. Damit ist ausreichend Zeit vorhanden, um die Hände aus dem Gefahrenbereich wieder herausziehen zu können, weil ein erneuter Niedergang erst nach Ablauf der Zeitverzögerung erfolgen kann, auch wenn der Fußkontakt betätigt bleibt. Immer und in jedem Falle wird ein Einklemmen der Hände verhindert und ein vollkommener Hochgang der Scheibe bewirkt.
  • Es versteht sich nicht zuletzt von selbst, daß die dargestellte und beschriebene Ausführungsform nur als mögliches Ausführungsbeispiel für die praktische Verwirklichung der Erfindung anzusehen ist, das jedoch keinesfalls allein hierauf beschränkt sein soll. Vielmehr sind im Rahmen der Erfindung noch mancherlei andere Ausführungen möglich. Dies bezieht sich insbesondere auf die konstruktive Abwandlung des als Druckwellenschalter ausgebildeten Druckschalters.
  • So wäre es ohne weiteres denkbar, daß an der Schließseite der Schutzscheibe auch eine nachträglich anbaubare Schaltleiste mit einer federnden Berührungs-Kontaktleiste vorgesehen sein könnte, die dann entweder mechanisch, elektrisch oder auch elektronisch einen Steuerimpuls im Sinne des Stillstandes der niedergehenden Schutzscheibe auslösen könnte.
  • Auch könnte unter Umständen das Schaltimpulsglied des Druckwellenschalters in Gestalt eines Flexiblen Schlauches nicht an die Schutzscheibe angeschraubt,sondern durch Schnappverschlußmittel oder andere schraubenlos befestigbare Verbindungsglieder mit der Schutzscheibe verbunden werden.
  • Solche und ähnliche Lösungen werden jedoch als mit zur Erfindung gehörig angesehen, wenn es auch mit ihnen gelingt, die Sicherheit durch Stillstand der Schutzscheibe bei Berührung mit Htndernissen zu bewirken.

Claims (6)

  1. Bnspruche:
    Schutzvorrichtung für Pressen, Stanzen od,dgl, mit einer den Gefahrenbereich abschirmenden Schutzschirmeinrichtung, die mit einer mechanisch beweglichen Schutzscheibe ausgerüstet ist, d a d u r c h g e -k e n n z ei e h n e t f daß die Schließseite (15a) der Schutzscheibe (55) mit einem auf den Antrieb der Schutzscheibe einwirkenden Druckschalter (20,21) versehen ist.
  2. 2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckschalter (20,21) ein Druckwellenschalter ist, der ein Schaltimpulsglied (20) und Schaltkontakte (21,25> umfaßt.
  3. 3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltimpulsglied (20) des Druckwellenschalters sich über die gesamte Länge der Schließseite (15a) der Schutzscheibe (a5) hinwegerstreckt.
  4. 4. Schutzvorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltimpusglied (20) des Druckwellenschalters an die Schließseite (15a) der Schutzscheibe (15) montiert ist.
  5. 5. Schutzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltimpulsglied (20) mit einem stegförmigen Befestigungsflansch (22) zur Befestigung an der Schutzscheibe versehen ist.
  6. 6. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Schaltkontakten (21,25) des Druckwellenschalters (20,21) ein auf den Antrieb der Schutzscheibe (15) wirkender Zeitschalter (27) nachgeordnet ist, der nach Betätigung des Druckwellenschalters (20,21) den Antrieb im Rahmen einer Zeitverzögerung abschaltet.
    L e e r s e i t e
DE19732307375 1973-02-15 1973-02-15 Schutzvorrichtung fuer pressen, stanzen od. dgl Pending DE2307375A1 (de)

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