DE1942685C - Elektrisch bewegtes, starres Schiebedach - Google Patents
Elektrisch bewegtes, starres SchiebedachInfo
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Description
Ein bekanntes Schiebedach der im Anspruch 1 gt
nannten Gattung (vgl. deutsche Auslegeschrift 889) weist den Nachteil auf, daß ein in die Dachöffnung beim Schließvorgang versehentlich eingebrachtes Körperteil eingeklemmt und unter Umständen erheblich verletzt werden kann. Bei anderen bekannten Schiebedächern mit motorischem Antrieb ist es bekannt, eine Rutschkupplung einzuschalten. Hierdurch lassen sich zwar Verletzungen der vorstehend beschriebenen Art vermeiden, es läßt sich jedoch nicht ausschließen, daß bei den Schließ- oder Öffnungsvorgängen die Rutschkupplung einem erheblichen Verschleiß unterworfen wird, der schon nach kurzen Betriebszeiten eine einwandfreie Betätigung des Schiebedaches unmöglich macht.
nannten Gattung (vgl. deutsche Auslegeschrift 889) weist den Nachteil auf, daß ein in die Dachöffnung beim Schließvorgang versehentlich eingebrachtes Körperteil eingeklemmt und unter Umständen erheblich verletzt werden kann. Bei anderen bekannten Schiebedächern mit motorischem Antrieb ist es bekannt, eine Rutschkupplung einzuschalten. Hierdurch lassen sich zwar Verletzungen der vorstehend beschriebenen Art vermeiden, es läßt sich jedoch nicht ausschließen, daß bei den Schließ- oder Öffnungsvorgängen die Rutschkupplung einem erheblichen Verschleiß unterworfen wird, der schon nach kurzen Betriebszeiten eine einwandfreie Betätigung des Schiebedaches unmöglich macht.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrisch bewegtes Schiebedach
der eingangs beschriebenen Gattung so auszubilden, daß die aus Sicherheitsgründen bisher verwendete
Rutschkupplung entfallen kann, aber danach Verletzungen der eingangs beschriebenen Art dennoch
grundsätzlich ausgeschlossen sind.
Die Erfindung löst diese Aufgabe bei einem Schiebedach der eingangs beschriebenen Gattung durch die
im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Mittel.
Die erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen,
daß eine Verletzungsgefahr bei dem erfindungsgemäßen Schiebedach praktisch ausgeschlossen ist,
weil sich die Spindel bei der Schließbewegung gegenüber dem Schiebedach bei einem Auftreffen auf ein
Hindernis verschieben kann und dadurch der Antrieb ausgeschaltet wird. Von besonderer Bedeutung ist die
Tatsache, daß die so verwirklichte Sicherheitsvorkehrung durch Verschleiß hervorgerufene Funktionsstörungen
praktisch ausschließt.
In weiterer Ausbildung schlägt die Erfindung vor, daß der von der Spindel nach dem Auftreffen auf ein
Hindernis betätigbare Schalter als Ausschalter für den Elektromotor geschaltet sein kann, wobei die Spindel
diesen Schalter auch betätigt, wenn das Schiebedach seine Schließlage erreicht Auf diese Weise wird erreicht,
daß das Schiebedach beim Antreffen auf ein Hindernis augenblicklich angehalten wird. Zur Beseitigung
des Hindernisses muß der Elektromotor wieder in der Weise eingeschaltet werden, daß das Schiebe- ao
dach geöffnet wird.
Als Alternative kann auch ein von der Spindel beim Auftreffen auf ein Hindernis betätigbarer und
dabei die Drehrichtung des Elektromotors umkehrender Schalter sowie ein vom Schiebedach bei Erreichen »5
der Schließlage vor Betätigung des Schalters durch die Spindel betätigbarer, den Elektromotor ausschaltender
zweiter Schalter vorgesehen sein. Zweckmäßig ist für das vollkommen geöffnete Schicbedach ein Anschlag
zum Betätigen des Schalters vorgesehen, mit dem der Elektromotor abgeschaltet wird.
Bei dieser Ausführung läuft infolgedessen das Schiebedach beim Auftreffen auf ein Hindernis während
der Schließbewegung sofort in Öffnungslage zurück und schaltet bei Erreichen der Öffnungslage
automatisch den Elektromotor aus.
Vorzugsweise besteht das Schiebedach aus einem Tragrahmen und einem mit diesem lediglich an der
Vorderkante verbundenen Deckblech, wobei der Tragrahmen auf am Fahrzeugrahmen befestigten Führungsschienen
abgestützt ist und mindestens eine mit dem Tragrahmen verbundene, das Dcckblech nahe
seiner Hinterkante nach unten drückende Torsionsfeder sowie eine das hintere Teil des Deckbleches in
Schließlage des Schiebedaches vom Tragrahmen abhebende Einrichtung vorgesehen ist, welche durch ein
an der Spindel angeordnetes Brückenteil beim öffnen und Schließen des Schiebedaches betätigt wird. Auf
diese Weise wird erreicht, daß das Deckblech in Schließlage des Schiebedaches bündig mit dem feststehenden
Wagendach angehoben wird und praktisch unmittelbar bei Beginn der Öffnungsbewegung des
Schiebedaches so weit abgesenkt wird, daß es unter dem feststehenden Wagendach entlanggeschoben
werden kam.
Nach einer Besonderheit der Erfindung weist diese Hebeeinrichtung an jeder Seite des Tragrahmens nahe
seiner Hinterkante einen Nocken mit einer oberen waagerechten Druckfläche und einer sich daran anschließenden
schräg abwärts verlaufenden Führungsbahn auf, ferner jeweils einen vom Brückenteil der
Spindel um eine senkrechte Achse verschwenkbaren Kniehebel mit zwei Winkelarmen, an welchen jeweils
eine Schubstange angelenkt ist, die eine mit dem zugeordneten Nocken zusammenwirkende Rolle trägt.
Hierbei ist vorzugsweise das die Hebeeinrichtung betätigende Brückenteil auf einem glatten Endstück der
Spindel zwischen zwei Endlagen verschiebbar angeordnet und ist eine dieses Brückenteil nach hinten
drückende, sich am Endstück der Spindel abstützende Druckfeder vorgesehen. Vorzugsweise wird ferner das
Brückenteil als ein auf zwei beiderseits parallel zur Spindel verlaufenden Führungsrippen verschiebbares
Teil ausgebildet. Ferner kann ein gegen Ende der Schließbewegung des Schiebedaches die Rollen der
Hebeeinrichtung auf der oberen Druckfläche des Nockens festhaltender Anschlag vorgesehen sein.
Weiterhin ist vorgesehen, daß an der hinteren Seite der Öffnung des feststehenden Wagendaches ein Tragprofil
befestigt ist, welches die beiden elektrischen Schalter trägt, daß dieses Tragprofil außerdem zwei
parallel zur Spindel verlaufende Führungsstaiigen trägt, auf denen eine das Kupplungsgehäuse tragende
Schaltplatte zwischen zwei Endlagen verschiebbar gelagert ist. Dabei besteht die die Spindel in ihre vordere
Endlage drückende Federanordnung zweckmäßigerweise aus den auf die Rückseite der Schaltplatte einwirkenden
Federn.
Eine genauere Erläuterung der Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnungen. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein elektrisch bewegtes,
starres Schiebedach in Schließlage bei abgenommenem Deckblech,
F i g. 2 die gleiche Ansicht bei geöffnetem Schiebedach,
F i g. 3 die Draufsicht auf ein I^etail des elektrischen
Bedienungsmechanismus in größerem Maßstab,
Fig. 4 das gleiche Detail aus Fig. 3 bei einer anderen
Lage des Schiebedachs,
Fig. 5 einen Schnitt durch Fig. 1 längs der Linie
V-V,
F i g. 6 einen Schnitt durch den Gegenstand nach F i g. 1 längs der Linie VI-VI,
F i g. 7 einen Schnitt durch den Gegenstand nach F i g. 2 längs der Linie VII-VII,
Fig.8 eine erste Ausführung des elektrischen Schaltplanes und
Fig. 9 eine zweite Ausführung des elektrischen Schaltplanes.
Das in den Figuren dargestellte elektrisch bewegbare, starre Schiebedach besteht aus dem eigentlichen
Schiebedach!, welches sich aus einem Deckblech2 und einem Tragrahmen 3 zusammensetzt, welche abnehmbar
und lediglich an der Vorderkante miteinander verbunden sind. Der Tragrahmen 3 weist an jeder
Seite zwei Führungsschienen 4 auf, die mit Führungsschienen S zusammenarbeiten, welche an jeder Seite
des Schiebedaches 1 waagerecht in Längsrichtung des Fahrzeuges verlaufen und an einem Rahmen 6
(Fig. 3) befestigt sind, der seinerseits in geeigneter Weise mit dem festen Rahmendach bzw. der Karosserie
des Fahrzeuges verbunden ist.
Der Tragrahmen 3 des Schiebedaches trägt nahe seinei Hinterkante? eine Gewindehülse8, in welche
eine Spindel 9 eingreift, die sich hinter der von dem Schiebedach zu verschließenden Dachöffnung in Verschieberichtung
des Schiebedaches erstreckt, und welche auf nachstehend noch näher zu erläuternde
Weise von einem Elektromotor IO mit umkehrbarer Drehrichtung antreibbar ist.
Diese Spindel 9 ist in Bezug auf das feste Wagendach zwischen einer vorderen Endlage (Fig.4) und
einer hinteren Endlage (F i g. 3) verschiebbar. Zu diesem Zweck ist das hintere Ende der Spindel 9 mit
5 6
einer Kupplung Il verbunden, welche verdrehbar, je- rungsrippen 36 und 37 (Fig. 5) verschiebbar, welche
doch axial nicht verschiebbar in einem Kupplungsge- jeweils aus dem nach oben weisenden Schenkel eines
hiiusc 1 Γ angeordnet isl, das auf einer Schallplatte 12 mit dem Tragrahmen 3 punklvcrschweiBten L-Profil
befestigt isl. Diese Schallplatte 12 wirkt mil einem bestehen, auf welche jeweils ein Kunslslofl'-U-Profil
Schalter 13 zusammen und isl auf zwei in gleichem 5 39 aufgeschoben und aufgeklebt ist.
Abstand von und parallel zur Spindel 9 verlaufenden In der in Fig. I dargestellten Schließtage des Schic-
Fiilirungsstangen 14 verschiebbar, die durch zwei bcdaehes I ruht jede Rolle 28 auf dem sich an die
nach oben weisende Flansche eines Tragprofils 15 Führungsbahn 27 anschließenden F.ndtcil der oberen
hindurchgehen und zugleich die Befestigung dieses Druckfläche 26 des Nockens 25, so daß das Deck-Tragprofils
15 mit dem Rahmen 6 ergeben. In das io blech 2 in seiner sich an das feststehende Wagendach
rückwärtige linde der Führungsstangen 14 sind Gc- anschließenden höchsten Lage festgehalten wird,
windebolzen 16 eingeschraubt, welche unter Zwi- Wenn das Schiebedach aus der Schließlage herausgeschcnschaltung
einer Befestigungslippe eines haken- schoben wird, drückt das Brückenteil 34 gegen jeden
förmigcn Anschlages 17 gegen den hinteren Flansch Winkelarm 32 der beiden Kniehebel 31, so daß diese
des Tragprofils 15 drücken, während die Führungs- 15 verschwenkt werden und die Schubslangen 30 über
stangen 14 am vorderen Ende eine Mutter tragen, die die Gabelstücke 29 die Rollen 28 praktisch sofort von
am nach oben weisenden !linieren Flansch des Rah- der oberen Druckfläche 26 über die sich unmittelbar
meiisf» anliegt, wobei sich zwischen den nebeneinan- anschließende Führungsbahn 27 verschieben, so daß
dcrliegenden Flanschen des Rahmens 6 und des Trag- das Deckblech 2 unter dem Einfluß der Torsionsfeprofils
15 Versteifungsbänder 18 und auf die Füh- 20 dem 24 um seine vordere Verbindung mit dem Tragrungsstangen
14 aufgeschobene Abstandsringe 19 er- rahmen 3 verschwenkt wird und zusammen mit diestrecken.
sein Tragrahmen unter das Wagendach nach hinten
Zwei Federn 20, welche mil ihrem hinteren Ende verschoben werden kann.
am hinteren Flansch des Tragprofiles 15 anliegen. Umgekehrt kommt dieses Brückenleil 34 während
drücken mit ihrem vorderen Ende gegen die Hinter- 25 des letzten Teiles der Schließbewegung des Schiebedaseite
der Schallplatte 12 und üben infolgedessen auf chcs 1 mit dem jeweiligen Winkelarm 33 der beiden
die Spindel 9 einen in Schließrichtung des Schicbeda- Kniehebel 31 in Eingriff und verschwenkt diese Knieches
verlaufenden Federdruck aus. Dieser Federdruck hebel in der Weise, daß die Schubslangen 30 verschoist
derart ausgewählt, daß die Spindel 9, falls auf das ben werden, bis die jeweilige Achse 29' gegen den
Schiebedach 1 kein von außen her einwirkender 30 Kopf des bolzenartigen Anschlages 30" anstößt. Wäh-Druck
ausgeübt wird, dieses Schiebedach in der in rend dieser Zeitspanne werden die Rollen 28 wieder
F i μ. 4 wiedergegebenen Schlicßlage festhält. über die jeweilige schräglaufende Führungsbahn 27
Die Spindel 9 ist über die an ihrem hinleren Ende auf die Druckfläche 26 zurückgezogen, so daß das
befestigte Kupplung H abnehmbar mit der Seele 21 Deckblech 2 wieder gegen den durch die Torsionsciner
biegsamen Welle 22 verbunden, deren Außen- 35 federn 24 ausgeübten Federdruck in seine höchste
ende auf das Kupplungsgehäuse Il' aufgeschraubt lage/uriickschwcnkt. Da die Achsen 29'an die Köpfe
ist. Die biegsame Welle 22 ist über ein Getriebe mit der mil ihnen zusammenwirkenden Anschläge 30" ancinem
Elektromotor 10 verbunden, weicher von der stoßen, kann keine weitere Verschwenkung der Knie-Batterie
23 des Fahrzeuges gespeist wird und infolge- hebel 31 mehr erfolgen, und das Brückenleil 34 wird
dessen an irgendeiner geeigneten Stelle des Fahrzeu- 40 gegen den Druck der Feder 35 auf dem glatten Vorges
untergebracht werden kann. derendc der Spindel 9 verschoben.
Zwei am Tragrahmen 3 angeordnete Torisionsfe- Eine erste Ausführung des elektrischen Schaltpla-
dern 24 drücken das Deckblech 2 nahe seiner Hinter- nes für das vorbeschriebene elektrisch bewegbare
kante nach unten. I Jm dieses Deckblcch 2 in Schließ- Schiebedach ist in F i g. 8 dargestellt. Wenn das Schielagc
des Schicbedai-lies sowuii anzuheben, daß es biin- 45 bedach 1 sich in der in Fig. i wiedergegebenen
dig mit dem übrigen Wagendach abschließt, trägt der Schließlage befindet und teilweise oder vollkommen
Tragrahmen 3 an jeder Seite nahe seiner Hinterkante geöffnet werden soll, wird ein im Instrumentenbrett
einen Nocken 25 mit einer oberen waagerechten angeordneter Schaltknopf 38 zum öffnen des Schiebe-Druckfläche
26, an welche sich eine schräg nach unten dachcs betätigt, wodurch der Elektromotor 10 über
verlaufende Führungsbahn 27 anschließt. 50 die Leitungen 40 und 41 von der Batterie 23 mit elek-
Jeder Nocken 25 wirkt mit einer Rolle 28 zusam- trischcm Strom gespeist wird. Hierdurch wird über
men, welche in einem f iabelstück 29 gelagert ist. die diesen F.lcklromotor 10 und die mit ihm verbundene
um eine horizontale Achse 29' verschwenkbar mit biegsame Welle 22 die Spindel 9 in der Weise in Dreciner
vom Tragrahmen 3 unterstützten verschiebbaren hung versetzt, daß sie sich zunächst in die Gewinde-Schubstange
30 verbunden ist, welche eine Schlaufe 55 hülse 8 hineinschraubt, ohne daß das Schiebedach
30' aufweist, durch welche ein am Tragrahmen 3 hefe- hierdurch verschoben wird, wobei die Spindel 9 sich
stigter Anschlag 30" hindurchgeht. Diese Schubstange aus der in F i g. 3 wiedergegebenen hinteren Endlage,
30 isl an einem auf dem Tragrahmen 3 gelagerten, um welche durch die Anschläge 17 bestimmt wird, in die
eine vertikale Achse vcrschwcnkharcn Kniehebel 31 in Fig. 4 wiedergegebene vordere Endlage verschiebt,
mit zwei gebogenen Winkelarmen 32 bzw. 33 ange- 60 in der die I-Odern 20 entspannt sind. Hierbei nimmt
lenkt. Diese Winkclarmc 32 und 33 können ihrerseits die Spindel 9 die Schallplatte 12 mit, wodurch der
mit einem Brückenleil 34 zusammenwirken, welches Schalter 13 freigegeben wird und die leitung 42 zwi-/wischcn
zwei F.ndlagen auf einem glätten vorderen sehen einem Schallkiuipf 43 zum Schließen des Schicl-mlc
der Spindel 9 vei schiebten angeordnet ist und bcdaehes I. der vorzugsweise ebenfalls im Inslrumendiiiih
eine Feder 35, die sich an einet Mutter auf dem 65 tenbrctl angeordnet ist, und dem Elektromotor lft gcvindrtcn
I iidi- der Spindel 9 abstützt, nach hinten p·- schlossen wird.
<liu< kl wild Dieses Mtiickcnleil 34 ist aiii zwei paial- Sobald die Spim1e!9 ihie voulere Undinge ei reicht
Ul /im S]XiItU-I 9 vcifaultiulcn hoi hsUiundt 11 l-iiii hat. v\inl die (in*inilchnlsv8 inlolgc ilci wcili-icn
Drehung der Spindel 9 nach hinten gezogen und nimmt dabei das gesamte Schiebedach mit.
Hierbei werden die schwenkbar auf dem Tragrahmen 3 angeordneten Kniehebel 31 während des
Durchlaufes des Brückenteiles 34 in der vorbeschriebenen Weise verschwenkt, so daß die Rollen 28 von
der Druckfläche 26 der Nocken 25 heruntergeschoben werden, das Dcckblech2 um seine vordere Verbindung
mit dem Tragrahmen 3 herabgeschwenkt wird und zusammen mit diesem Tragrahmen 3 unter das
feststehende Wagendach nach hinten geschoben wird.
Will man das Schiebedach 1 nur teilweise öffnen, so wird in dem Augenblick, in welchem es die gewünschte
Position erreicht hat, der Schaltknopf 38 losgelassen, so daß augenblicklich der Elektromotor
10 ausgeschaltet wird.
Soll dagegen das Schiebedach I vollkommen geöffnet werden, bleibt der Schaltknopf 38 so lange eingedrückt,
bis ein mit der Hinterkante 7 des Tragrahmens 3 verbundener Anschlag 44 gegen einen weiteren
Schalter 45 drückt, welcher den Elektromotor 10 ausschaltet. Hiernach kann der Schaltknopf 38 wieder
freigegeben werden.
Will man das Schiebedach I teilweise oder ganz schließen, wird der Schaltknopf 43 zum Schließen des
Schiebedaches eingedrückt, wodurch der Elektromotor 10 über die Leitungen 41 und 42 in der Weise mit
der Batterie 23 verbunden wird, daß er in umgekehrter Drehrichtung angetrieben wird und infolgedessen
über die Spindel 9 und die Gewindehülse 8 das Schiebedach I in Richtung auf die Schlicßlagc verschiebt.
Soll das Schiebedach einen mehr oder weniger großen Spalt geöffnet bleiben, also nicht vollkommen geschlossen
werden, wird der Schaltknopf 43 in dem Augenblick freigegeben, in welchem das Schiebedach
die gewünschte Position erreicht hat, wodurch der Elektromotor 10 sofort ausgeschaltet wird.
Soll das Schiebedach 1 dagegen vollkommen geschlossen werden, bleibt der Schaltknopf 43 so lange
eingedrückt, bis das Schiebedach 1 die Schließlage erreicht hat, wordurch die Spindel 9 die Gelegenheit erhält,
sich in die dann stillstehende Gewindehülse 8 hineinzuschrauben und sich auf diese Weise aus ihrer
vorderen Endlage (Fig.4) in ihre hintere Endlage (Fig. 3) 7ii verschieben, wodurch die Schaltplatte 12
den Schalter 13 betätigt, welcher den Elektromotor 10 ausschaltet. Hierauf kann der Schaltknopf 43 losgelassen
werden.
Während des letzten Teiles der Schließbewegung des Schiebedaches 1 kommt das Briickenteil 34 in
Eingriff mit jedem Winkelarm 33 der beiden Kniehebel 31, wodurch die Rollen 28 wieder auf die oberste
Druckfläche 26 der Nocken 25 hochgezogen werden und das Deckblech 2 in seine oberste Lage zurückgeschwenkt
wird.
Falls das Schiebedach während seiner Schließbewegung auf ein Hindernis trifft, beispielsweise ein Körperteil
eines der Fahrgäste, muß die Spindel 9 sich sofort in der dann sich nicht mehr fortbewegenden Gewindehülse
8 aus ihrer vorderen Endlage in ihre hintere Endlage verschieben, wodurch die Schaltplatte 12
den Schalter 13 betätigt und dadurch den Elektromotor 10 ausschaltet. Durch Eindrücken des Schaltknopfes
38 läßt sich dann das Schiebedach wieder nach hinten verschieben, d. h. bis das Hindernis beseitigt
ist.
Auf diese Weise wird eine unbedingt zuverlässige Sicherung erreicht und eine Beschädigung des Schiebedaches
I oder des Elektromotors 10 sowie auch jede Verletzung verhindert.
Bei dem in F i g. 9 dargestellten etwas abgewandelten Schaltplan für die Betätigung des Schiebedaches
ίο trägt dieses Schiebedach auch an seiner Vorderkante
einen Anschlag 46, welcher, sobald das Schiebedach die Schließlage erreicht, einen Schalter 47 betätigt, der
in der Leitung 48 zwischen dem Schaltknopf 43 und dem Elektromotor 10 angeordnet ist, wodurch der
as Elektromotor 10 ausgeschaltet wird. Infolgedessen
schaltet bei dieser Ausführung in Schlicßlage des Schiebedaches die Spindel 9 den Elektromotor 10
nicht mehr aus. In der Leitung 48 zwischen dem Schalter 47 und dem Elektromotor 10 ist ein Schalter
49 eingesetzt, welcher, sobald das Schiebedach während seiner Schließbewegung auf ein Hindernis trifft,
durch die in der bereits beschriebenen Weise in ihre hinterste Endlage verschobene Spindel 9 über die
Schaltplatte 12 betätigt wird, worauf der Schalter 49 den Elektromotor 10 über die Leitungen 40, 50 und
41 mit der Batterie 23 verbindet, so daß der Elektromotor in umgekehrter Drehrichtung angetrieben wird
und das Schiebedach geöffnet wird.
Hierbei kann der Schalter 49 auch mit einem Zeitrelais 51 gekoppelt werden, so daß er nach einer entsprechenden
Zeitspanne wieder in die Ausgangslage zurückgeschoben wird, so daß das Schiebedach voll
geöffnet, über den Anschlag 44 der Schalter 45 betätigt und der Elektromotor 10 ausgeschaltet wird. Als
Alternative ist es auch möglich, den Schalter 49 über einen Impuls beispielsweise vom Schalter 45 in Ausgangslage
zurückzubringen, wobei dieser Impuls vom Schalter 45 abgegeben wird, sobald er vom Anschlag
44 betätigt wird.
Durch die letztbeschriebene Ausführung des elektrischen Schaltplanes wird das Hindernis praktisch unmittelbar, nachdem es vom Schiebedach berührt
wurde, wieder freigegeben.
309616/348
Claims (11)
1. Elektrisch bewegtes, starres Schiebedach, insbesondere für Kraftfahrzeuge, das an seiner
Hinterkante eine Gewindehülse trägt, in welche eine von einem Umkehrmotor zum öffnen und
Schließen des Schiebedaches in Drehung versetzbare und von der Dachöffnung aus rückwärts in
Verschieberichtung des Schiebedaches verlaufende Spindel eingreift, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spindel (9) zwischen einer hinteren Endlage (F i g. 3) und einer vorderen
Endlage (Fig.4) verschiebbar and durch ehie
Anordnung von Federn (20) in die Richtung der vorderen Endlage gedrückt ist, daß ferner die
Spindel (9) bei Berührung des Schiebedaches während der Schließbewegung mit einem Hindernis
entgegen dem Federdruck verschiebbar ist und bei brreichen der hinteren Endlage einen elektrischen
Schalter (13 bzw. 49) betätigt.
2. Schiebedach nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der von der Spindel (9) nach
dem Auftreffen auf ein Hindernis betätigbare Schalter (13) als Ausschalter für den Elektromotor
(10) geschaltet ist.
3. Schiebedach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Spindel (9) beim
Auftreffen auf ein Hindernis betätigbarer und dabei die Drehrichtung des Elektromotors (10) umkehrender
Schalter (49) sowie ein vom Schiebedach (1) bei Erreichen der Schließlage vor Betätigung
des Schalters (49) durch die Spindel betätigbarer, den Elektromotor ausschaltender zweiter
Schalter (47) vorgesehen ist.
4. Schiebedach nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß für das vollkommen geöffnete Schiebedach ein Anschlag (44) zum
Betätigen des Schalters (45) vorgesehen ist, mit dem der Elektromotor (10) abgeschaltet wird.
5. Schiebedach nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Tragrahmen (3) und einem mit diesem lediglich an der
Vorderkante verbundenen Deckblech (2) besteht, wobei der Tragrahmen auf am Fahrzeugrahmen
befestigten Führungsschienen (5) abgestützt ist und mindestens eine mit dem Tragrahmen verbundene,
das Deckblech nahe seiner Hinterkante nach unten drückende Torsionsfeder (24) sowie eine
das hintere Teil des Deckbleches in Schließlage des Schiebedaches vom Tragrahmen abhebende
Einrichtung (25 bis 33) vorgesehen ist, welche durch ein an der Spindel (9) angeordnetes Brükkenteil
(34) beim öffnen und Schließen des Schiebedaches betätigt wird. SS
6. Schiebedach nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeeinrichtung an jeder
Seite des Tragrahmens (3) nahe seiner Hinterkante einen Nocken (25) mit einer oberen waagerechten
Druckflüche (26) und einer sich daran anschließenden schräg abwärts verlaufenden Führungsbahn
(27) aufweist, ferner jeweils einen vom Brückenteil (34) der Spindel (9) um eine senkrechte
Achse verschwenkbaren Kniehebel (31) mit zwei Winkelarmen (32 bzw. 33), an den jeweils
eine Schubstange (30) angelenkt ist, welche eine mit dem zugeordneten Nocken zusammenwirkende
Rolle (28) trägt.
7. Schiebedach nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das die Hebeeinrichtung
(25 bis 33) betätigende Brückenteil (34) auf einem glatten Endstück der Spindel (9) zwischen
zwei Endlagen verschiebbar angeordnet ist und daß eine dieses Brückenteil nach hinten drükkende,
sich am Endstück der Spindel (9) abstützende Feder (35) vorgesehen ist.
8. Schiebedach nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Brückenteil (34) als auf
zwei beiderseits parallel zur Spindel (9) verlaufenden Führungsrippen (36) verschiebbares Teil ausgebildet
ist.
9. Schiebedach nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein gegen Ende
der Schließbewegung des Schiebedaches die Rollen (28) der Hebeeinrichtung (25 bis 33) auf der
oberen Druckfläche (26) des Nockens (25) festhaltender Anschlag (30") vorgesehen ist.
10. Schiebedach nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der hinteren
Seite der öffnung des feststehenden Wagendaches ein Tragprofil (15) befestigt ist und auf diesem
die beiden elektrischen Schalter (13 und 45) angebracht sind, daß dieses Tragprofil außerdem
zwei parallel zur Spindel (9) verlaufende Führungsstangen (14) trägt, auf denen eine das Kupplungsgehäuse
(U') tragende Schaltplatte (12) zwischen zwei Endlagen verschiebbar gelagert ist.
11. Schiebedach nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die die Spindel (9) in ihre vordere Endlage drückende Federanordnung aus
den auf die Rückseite der Schaltplatte (12) einwirkenden Federn (20) besteht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL686812803A NL147371B (nl) | 1968-09-06 | 1968-09-06 | Elektrisch bedienbaar schuifdak voor een voertuig. |
| NL6812803 | 1968-09-06 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1942685A1 DE1942685A1 (de) | 1970-09-03 |
| DE1942685B2 DE1942685B2 (de) | 1972-09-28 |
| DE1942685C true DE1942685C (de) | 1973-04-19 |
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