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DE2303394A1 - Schiesspiel - Google Patents

Schiesspiel

Info

Publication number
DE2303394A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
shooting game
screen
plate
game according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2303394A
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Jean-Marie Cassagnes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jouets Educatifs Universels SA
Original Assignee
Jouets Educatifs Universels SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jouets Educatifs Universels SA filed Critical Jouets Educatifs Universels SA
Publication of DE2303394A1 publication Critical patent/DE2303394A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A33/00Adaptations for training; Gun simulators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

24. Januar 1973
LES JOUETS EDUCATIFS UNIVERSELS 14 a 20 rue Bon Houdart, DRAlTCY, Frankreich
Schießspiel
Die Erfindung betrifft ein Schießspiel.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schießspiel zu schaffen, das sehr reizvoll ist und für die Spieler keine Gefahr darstellt, selbst wenn es von Kindern gespielt wird.
Die Erfindung besteht darin, daß im wesentlichen eine Lichtquelle, ein Objektiv und eine Transporteinrichtung kombiniert sind, mittels welcher ein perforierbarer, vorteilhaft lichtdurchlässiger Träger zwischen der Lichtquelle und dem Objektiv auswechselbar ist, um das Abbild des Trägers zur Erzielung einer Zielscheibe auf einem Schirm abzubilden, und daß an dem Projektor eine in Form einer Pistole ausgebildete Einrichtung mit einem Drücker beweglich angeordnet ist, die über den Drücker auf ein zugespitztes Bauteil wirkt, das den Träger an irgendeinem Punkt der sichtbaren Fläche perforiert, und daß die Perforationen des Trägers durch die Projektion infolge einer Überlagerung mit der Zielscheibe auf dem Schirm
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sichtbar sind.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Zielscheibe unmittelbar auf dem perforierbaren, lichtdurchlässigen Träger aufgezeichnet und wird dadurch gleichzeitig mit dem Abbild des Trägers auf den Schirm projiziert. Wenn man also den Drücker der Pistole betätigt, perforiert das zugespitzte Bauteil den lichtdurchlässigen Träger -in einem bestimmten Punkt der Zielscheibe, und diese Perforation ist durch die Projektion natürlich auf dem Bildschirm sichtbar, so daß die Güte des ausgeführten Schusses sofort beurteilt werden-kann. Es ist also zu erkennen, daß ein solches Spiel überhaupt keine Gefahr für die Spieler darstellt, da ja keine Geschosse verwendet werden. Aus diesem Grunde ist das Spfel auch besonders wirtschaftlich, denn es müssen lediglich die verbrauchten Zielscheiben ersetzt werden, die wenig kostspielig sind.
Außerdem ist zu erkennen, daß das Spiel sehr reizvoll ist, weil nämlich die Zielscheibe auf dem Schirm in einem vergrößerten Maßstab dargestellt wird, um sie vollständig für eine größere Zahl von Spielern oder Zuschauern sichtbar zu machen, ohne überhaupt die Schwierigkeit des Schießens zu beeinflussen, die im wesentlichen von der Größe der auf den Träger aufgezeichneten Zielscheibe abhängt und von der Bewegung, die notwendig ist, um die Zielscheibe mit der Pistole abzutasten.
Bei einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Hrfindung ist die Zielscheibe auf einen Bildschirm aufgezeichnet, der vorteilhaft aus einer lichtdurchlässigen und an dem Projektor beweglich angebrachten Platte besteht. Aufgrund dieser Ausgestaltung kann die gleiche Scheibe unbegrenzt oft Verwendung finden, und man muß nur dafür sorgen, daß der per-
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forierbare Träger erneuert wird, der in diesem Falle besonders wenig kostet, da er keine Beschriftung aufweist. Ein bevorzugter Träger könnte übrigens in diesem Falle undurchsichtig sein und zum Beispiel aus einer Aluminiumfolie bestehen.
Darüberhinaus ist es möglich, an einem einzigen Projektor eine ganze Anzahl von verschiedenen Zielscheiben anzuordnen, wenn die den Schirm bildende durchsichtige Platte auswechselbar auf dem Projektor angeordnet ist, wobei die Platten einen mehr oder weniger großen Schwierigkeitsgrad aufweisen können, um dadurch den Reiz des Spieles noch mehr zu erhöhen.
Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung kann die in Form einer Pistole ausgebildete, mit einem Drücker versehene Einrichtung mittels eines Kardangelenkes am Projektor befestigt sein, wodurch alle notwendigen Bewegungen zum Abtasten der ganzen Fläche der Zielscheibe bequem ausgeführt werden können.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das angespitzte Bauteil auf einer starren, durchsichtigen Platte befestigt, die gegenüber der Pistole verschiebbar gelagert ist und automatisch in eine Ruhelage in einem bestimmten Abstand von dem lichtdurchlässigen Träger mittels elastischer Rückzugsmittel zurückgezogen wird, und es ist eine Schlageinrichtung vorgesehen, die mittels dem Drücker gesteuert wird und heftig auf die Platte schlägt, um diese entgegen der Wirkung der elastischen Rückzugsirittel gegen den lichtdurchlässigen Träger vorzuschnellen.
Aufgrund dieser Vorrichtung wird das angespitzte Bauteil unmittelbar nach dem Schlag mit nach hinten genommen und bleibt also nur kurze Zeit mit dem lichtdurchlässigen Träger
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in Kontakt, so daß jegliche Beschädigung des Trägers vermieden wird, die eventuell bei einer unbeabsichtigten Bewegung der Pistole auftreten könnte.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung kann das zugespitzte Bauteil aus einem undurchsichtigen Material bestehen und sich in der Ruhelage in einem geringen Abstand von dem lichtdurchlässigen Träger befinden, so daß das durch die Projektion erzielte Abbild auf dem Bildschirm sichtbar ist. Auf diese V/eise wird durch das Abbild des zugespitzten Bauteiles selbst die Visiereinrichtung der Pistole in Form eines auf dem Schirm beweglichen Schattenpunktes gebildet, so daß die Schüsse offensichtlich mit einer großen Genauigkeit ausgeführt werden können.
Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Schlageinrichtung von einem Schlagbügel gebildet ist, der gleichfalls gegenüber der Pistole verschiebbar gelagert ist und sich mittels des Drückers entgegen der Wirkung wenigstens einer Rückstellfeder verschieben läßt und dann plötzlich freigegeben wird, um heftig gegen die starre Platte zu stoßen, die das zugespitzte Bauteil trägt. Dabei können die elastischen Rückzugsmittel für die starre Platte durch die Rückstellfeder des Bügels gebildet werden, deren eines Ende am Bügel befestigt ist, während das andere Ende unmittelbar an der Platte befestigt ist, wodurch eine sehr einfache Konstruktion erzielt wird.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig.1 eine vereinfachte Darstellung eines erfindungsgemäßen Schießspieles, teilweise geschnitten;
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Fig.2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II nach Figur 1;
Fig.3 eine Teilschnittansicht im vergrößerten Maßstab entlang der Linie IH-III nach Fig.1 und
Fig.4 eine vereinfachte Schnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Schießspieles .
Das in den Figuren 1-3 dargestellte erfindungsgemäße Schießspiel weist Zunächst einen Lichtprojektor auf, der hauptsächlich aus einem Gehäuse 1 mit parallelen Wänden besteht, an dessen oberer Seite ein abnehmbarer Deckel 2 angeordnet ist und in dessen Innenraum aufeinanderfolgend eine Lichtquelle 3, die in diesem Falle aus einer elektrischen Lampe besteht, ein Kondensor 4 und ein Objektiv 5 angeordnet sind, das durch eine in der vorderen Stirnseite des Gehäuses 1 befindlichen öffnung nach außen ragt.
Zwischen dem Kondensor 4 und dem Objektiv 5 ist eine Transporteinrichtung angeordnet, die zum Transport eines lichtdurchlässigen Trägers 6 dient, auf welchem Zielscheiben 7 abgebildet sind, die auf einen nicht'dargesteilten Bildschirm projiziert werden. Diese Transportvorrichtung besteht im wesentlichen aus einer ersten festen Platte 8, die senkrecht zur optischen Achse des Projektors angeordnet und fest mit dem Gehäuse 1 über zwischenliegende Querstreben 9 verbunden ist, sowie aus einer zweiten beweglichen Platte 10, die mittels zweier mit Federn 12 versehener Schrauben 11 federnd gegen die Platte 8 gedrückt wird. Diese beiden Platten 8 und 10 sind jeweils mit einer runden öffnung 13 bzw. 14 versehen, die zur optischen Achse des Projektors zentriert sind, und auf diese Weise genau den Teil des Trägers -6 begrenzen, der durch die Projektion auf dem Bildschirm sichtbar ist.
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Der lichtdurchlässige Träger 6 ist aus einem bandförmigen Material ausgebildet, zum Beispiel einer Art Pauspapier, das auf eine Vorratsspule 15 aufgewickelt ist, die sich im unteren Teil des Gehäuses 1 befindet. Am Ausgang der Vorratsspule 15 läuft das Bandmaterial zwischen den beiden Platten 8 und 10 in der Höhe der öffnungen 13 und 14 hindurch, und sein freies Ende wird durch einen Schlitz 16, der zu diesem Zweck in dem Deckel 2 vorgesehen ist, aus dem Gehäuse 1 herausgeleitet. Was die Zielscheiben 7, die auf dem lichtdurchlässigen Träger 6 abgebildet sind, betrifft, so erscheinen diese als mittels einer relativ starken Linie ausgezogene Kreise, wie dies in der Fig.3 zu erkennen ist. Es ist außerdem zu erkennen, daß die Abmessungen der Kreise des dargestellten und vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels in Bezug auf die öffnungen 13 und 14 derart gewählt sind, daß es möglich ist, vier Zielscheiben zur gleichen Zeit auf den Bildschirm zu projizieren. Es ist selbstverständlich, daß die Anzahl der Zielscheiben auch unterschiedlich sein könnte.
Gemäß der Erfindung ist der vorbeschriebene Lichtprojektor an ein pistolenartiges Teil 17 angeschlossen, das mittels eines um das Objektiv 5 greifenden Kardangelenkes 18 beweglich an dem Gehäuse 1 befestigt ist. Diese Pistole 17 ist mit einem Griff 19 und einem Abzug 20 ausgestattet und starr mit dem Kardangelenk ,18 verbunden, indem dieses zwischen zwei parallelen Flanschen 21 aufgenommen wird, wobei die Pistole durch eine öffnung 22, die zu diesem Zweck in der hinteren Stirnwand des Gehäuses 1 vorgesehen ist, nach außen herausragt. Die öffnung 22 ist groß genug bemessen, so daß die Pistole 17 in alle Richtungen eine bestimmte Bewegung ausführen kann.
Durch die Betätigung des Abzuges 20 der Pistole wird ein als Haken ausgebildeter Drücker 23, der über einen beweglichen
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U-förmig ausgebildeten Bügel 24 greifen kann, verschoben, damit der Bügel nach hinten gezogen wird. Dieser Bügel 24 greift um die Lichtquelle 3 und den Kondensor 4 herum, und er ist verschiebbar zwischen den beiden Flanschen 21 mittels Stiften 25 gelagert, die in Längsschlitzen 26 gleiten, welche in jedem der beiden Flansche vorgesehen sind. Es ist außerdem zu erkennen, daß der Drücker 23 mit einem Nocken 27 versehen ist, der auf einer Schräge 28 des Pistolenkörpers aufliegt. Es ergibt sich daraus, daß der Drücker gleichmäßig zunehmend angehoben wird, wenn er unter dem Einfluß der Betätigung des Abzuges 20 nach hinten gezogen wird, und daß er schließlich den Bügel 24 freigibt.
Zwischen dem Kondensor 4 und der Transportvorrichtung ist eine lichtdurchlässige, rechteckige Platte 29 angeordnet, die zum Beispiel aus Kunststoff besteht und genau parallel zum Träger 6, der sich in der Transportvorrichtung befindet, ausgerichtet ist. Im Mittelteil dieser Platte 29 ist ein Stift 30 befestigt, dessen zugespitzter Teil auf den Träger 6 gerichtet ist. Dieser Stift ist außerdem aus undurchsichtigem Material, zum Beispiel aus Metall, hergestellt, und sein Abbild ist deshalb während der Projektion auf dem Schirm zur gleichen Ze*it wie die Bilder der Zielscheiben 7 in Form eines Schattenpunktes zu erkennen, dessen Bedeutung sich aus der na <hf ο Igen den Beschreibung ergibt.
Die durchsichtige Platte 29 ist parallel zu sich selbst in Richtung auf den Träger 6 zu mittels zweier seitlicher Schenkel 31 verschiebbar gelagert, indem die Schenkel 31 mit Stiften 32 versehen sind, die frei in Längsschlitzen 33, die in den beiden Flanschen 21 angeordnet sind, gleiten können. Darüberhlnaus wird diese Platte 29 mittels zwei Rückstellfedern 34, cie auf der einen und der anderen Seite der Flansche 21 angeordnet sind und deren Enden entsprechend an einem der
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Stifte 25 des Bügels 24 und einem der Stifte 32 der Platte 29 befestigt sind, federnd in eine Ruhelage nach hinten gezogen. In ihrer Ruhelage drückt also die sich vor dem beweglichen Bügel 24 befindliche durchsichtige Platte 29 gegen die Enden des Bügels, während das zugespitzte Ende des Stiftes 30 sich in einem kleinen Abstand vor der Oberfläche des Trägers 6 befindet. Es ist außerdem zu erkennen, daß die Rückstellfedern 34 gleichzeitig den beweglichen Bügel 24 nach vorne drücken, wie das im übrigen klar aus der Fig.2 zum Beispiel hervorgeht.
Das soeben beschriebene erfindungsgemäße Schießspiel funktioniert -folgendermaßen: Zunächst befinden sich die verschiedenen beweglichen Teile des Spiels in der Stellung, wie sie in den Fig.1 oder 2 dargestellt ist, wobei der Drücker 23 über den hinteren Teil des Bügels 24 greift.
Wenn man den Abzug 20 der Pistole 17 betätigt, wird der Drükker 23 nach hinten gezogen und nimmt den beweglichen Bügel 24 entgegen der Wirkung der beiden Rückstellfedern 34 -mit. Im Verlauf der Verschiebung des beweglichen Bügels 24 nach hinten wird die durchsichtige Platte 29 gleichfalls infolge der Einwirkung der Rückstellfedern 34 um einige Millimeter mit nach hinten gezogen, bis die Stifte 32 gegen die Enden der Längsschlitze 33 stoßen.
Im gleichen Maße wie der Drücker 23 unter dem Einfluß des Abzuges 20 nach hinten gezogen wird, wird er durch den Nocken 27, der auf der Schräge 28 aufliegt, angehoben, bis sein Haken den Bügel 24 freigibt. Der Bügel wird dann plötzlich durch die Federn 34 nach vorne zurückgeschnellt und trifft mit seinen vorderen Enden heftig auf die rückwärtige Fläche der durchsichtigen Platte 29 auf, die vorher während des Spanne ns des Pistolenabzuges zurückgezogen war.
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Durch diesen Aufschlag wird die durchsichtige Platte 29 entgegen der Wirkung der Rückstellfedern 34 nach vorne gestoßen, wodurch der auf der Platte angeordnete Stift 30 den Träger 6 in einem bestimmten Punkt der sichtbaren, durch die Kreisöffnung 14 bestimmten Fläche perforiert, wodurch in dem Träger ein Loch erzeugt wird, das den in der Fig.3 dargestellten Löchern 35 entspricht. Unmittelbar nach der durch den Stift 30 erfolgten Perforation des Trägers 6 wird die Platte 29 mittels der Federn 34 in ihre in den Fig.1 oder 2 dargestellte Ruhelage zurückgezogen. Man verhindert dadurch eine Beschädigung des Trägers 6, der relativ dünn ist, wenn man während der Betätigung des Abzuges die Pistole 17 im falschen Augenblick bewegt.
Es ist leicht zu erkennen, daß die Pistole 17 dank des Kardangelenkes 18 in alle Richtungen quer zur öffnung 22, die in der hinteren- Stirnseite des Gehäuses 1 angeordnet ist, bewegt werden kann. Dadurch wird es möglich, den Träger 6 mittels des Stiftes 30 an irgendeinem Punkt seiner abgebildeten Oberfläche zu perforieren.
Das Spiel besteht nun darin, die größtmögliche Anzahl von Löchern 35 auf der relativ starken Linie zu placieren, die die runden Zielscheiben 7 auf dem Träger 6 bilden, ohne daß diese Löcher 35 sich gegenseitig berühren. Außerdem ist die Partie verloren, sobald ein Loch 35 außerhalb dieses Linienzuges liegt, das heißt wenn ein solches Loch innerhalb oder außerhalb des Kreises liegt. Wenn das Spiel darin bestehen würde, einen mittleren Zielpunkt anzuvisieren, müßte die Zielscheibe praktisch bei jedem Schuß gewechselt werden, was sehr teuer werden würde.
Im folgenden soll nun beschrieben werden, wie diese Löcher 35 entlang des die Zielscheiben bildenden Linienzuges erzielt werden. Wenn die elektrische Lichtquelle 3 mit Strom versorgt
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wird, werden die vier Zielscheiben 7, die von den öffnungen 13 und 14 der Transportvorrichtung umgrenzt werden, durch das Objektiv 5 im vergrößerten Maßstab auf einen Bildschirm projiziert, der in der Zeichnung nicht dargestellt ist und der im übrigen ganz einfach durch eine Wand oder durch irgendeine andere geeignete ebene Fläche gebildet sein kann. Außerdem wird das Abbild des' an der durchsichtigen Platte 29 befestigten und aus undurchsichtigem Material hergestellten Stiftes 30 ebenfalls auf den Schirm projiziert, wobei dieser Stift als Schattenpunkt erscheint, der sich mit der Pistole 17 bewegen läßt. Auf diese Weise ist es der Stift 30 selbst, das heißt das Bauteil, das zur unmittelbaren Perforierung des Trägers 6 dient, welches die Visiereinrichtung der Pistole 17 bildet, mit welcher offensichtlich sehr genaue Schüsse erreicht werden können.
Um einen bestimmten Punkt auf einer der sichtbaren und auf den Schirm projizierten Zielscheiben 7 anzuvisieren, reicht es aus, die Pistole 17 solange zu bewegen, bis das Abbild des Stifes 30 sich mit diesem Punkt der Zielscheibe deckt, woraufhin man den Abzug 20 betätigt. Dadurch wird der Stift nach vorne geschleudert, wie es bereits beschrieben wui'de, und perforiert den Träger genau an der Stelle, die der Lage seines Abbildes auf dem Projektionsschirm entspricht. Die Perforationen 35, die durch den Stift 30 in den Träger 6 erzeugt sind, werden unmittelbar auf dem Projektionsschirm als sehr klare Flecken abgebildet, und man kann sofort die Güte eines jeden ausgeführten Schusses beurteilen.
Wenn eine der vier Zielscheiben 7verbraucht ist, benützt man die nächste, und wenn diese vier Zielscheiben ihrerseits verbraucht sind, genügt es, am Ende des Trägers 6 zu ziehen, der durch den Schlitz 16 des Deckels 2 herausragt, um vier neue Zielscheiben auf dem Projektionsschirm abzubilden.
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Dieses Spiel ist sehr anziehend, weil die Zielscheiben 7 im großen Maßstab auf einem Schirm abgebildet werden, so daß die Spieler und die Zuschauer gegebenenfalls unmittelbar das Resultat der.Schüsse beurteilen können. Darüberhinaus bietet ein solches Spiel überhaupt keine Gefahr, weil keine Geschosse verwendet werden, und es ist daher besonders für Kinder geeignet.
In dem in der Fig.4 dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung besitzt das Gehäuse 1 des Projektors eine bestimmte Form und weist auf seiner rückwärtigen Fläche eine ebene, geneigte Wand 36 auf, die mit einer Öffnung 37 versehen ist. In dieser öffnung 37 ist eine durchsichtige Platte 38 angeordnet, die zum Beispiel aus mattem Glas bestehen kann und den Projektionsschirm des Schießspieles bildet. Das Abbild des durchsichtigen Trägers 6 wird auf diese Platte 38 mittels eines auf der vorderen Stirnwand des Gehäuses 1 angeordneten Spiegels 39 reflektiert.
Das Schießspiel gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist sehr zweckmäßig, weil der Projektionsschirm unmittelbar im Gehäuse des Projektors untergebracht ist. Darüberhinaus können bei dem Gegenstand dieses Ausführungsbeispiels eine oder mehrere Zielscheiben 7 unmittelbar auf der den Projektionsschirm bildenden Platte aufgezeichnet sein, so daß in der Transportvorrichtung ein Träger ohne Beschriftung Verwendung finden kann, der also besonders preiswert ist. Die Perforationen 35 des Trägers 6 werden dann sichtbar auf die durchsichtige Platte 38 projiziert und mit der oder den auf diese Platte aufgezeichneten Zielscheiben überlagert. Man kann also, wie bereits beschrieben wurde, die Qualität der ausgeführten Schüsse beurteilen, ohne daß die einzelne oder mehrere Zielscheiben beschädigt worden sind. Diese Zielscheiben können folglich unbegrenzt häufig verwendet werden, und man muß nur darauf
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achten, periodisch den Teil des Trägers 6 zu erneuern, der von den öffnungen 13 und 14 der Transportvorrichtung umgrenzt wird.
Schließlich kann man außerdem die durchsichtige Platte 38 beweglich am Gehäuse 1 anordnen, um den Reiz des Spieles dadurch beachtlich zu vergrößern, daß man ganz verschiedene Zielscheiben vorsieht, die mehr oder weniger schwierig sind.
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Claims (9)

  1. PH 5817
    Patentansprüche
    M.) Schießspiel, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lichtprojektor vorgesehen ist, der im wesentlichen eine Lichtquelle (3), ein Objektiv (5) und eine Transportvorrichtung aufweist, mittels welcher ein perforierbarer, vorteilhaft lichtdurchlässiger Träger (6) zwischen der Lichtquelle und dem Objektiv auswechselbar ist, um das Abbild des Trägers zur Erzielung einer Zielscheibe (7) auf einem Schirm abzubilden, und daß eine in Bezug auf den Projektor bewegliche in Form einer Pistole (1?) ausgebildete Einrichtung mit einem Drücker (23) vorgesehen ist, die über den Drücker auf ein zugespitztes Bauteil (30) wirkt, das den Träger in irgendeinem Punkt der sichtbaren Fläche perforiert, und daß die Perforationen (35) des Trägers in der Projektion zusammen mit einer Überlagerung der Zielscheibe auf dem Schirm sichtbar sind.
  2. 2. Schießspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Zielscheibe (7) unmittelbar auf dem perforierbaren, lichtdurchlässigen Träger (6) aufgezeichnet ist und dadurch gleichzeitig mit dem Abbild des Trägers auf den Schirm projiziert wird.
  3. 3. Schießspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Zielscheibe (7) auf dem Schirm aufgezeichnet ist.
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  4. 4. Schießspiel nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch g ekennzeichnet , daß der Schirm von einer lichtdurchlässigen Platte (38) gebildet wird, die lösbar an dem Projektor befestigt ist.
  5. 5. Schießspiel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die in Form einer Pistole (17) ausgebildete, mit einem Drücker (23) versehene Einrichtung mittels eines Kardangelenkes (18) am Projektor befestigt ist.
  6. 6. Schießspiel nach wenigstens einem der Ansprüche- 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß das zugespitzte Bauteil (30) auf einer starren, lichtdurchlässigen Platte (29) befestigt ist, die gegenüber der Pistole (17) verschiebbar gelagert ist und automatisch in eine Ruhelage in.einem bestimmten Abstand von dem lichtdurchlässigen Träger (6) mittels elastischer Rückzugselemente (54) zurückgezogen wird, und daß eine Schlageinrichtung (24) vorgesehen ist, die mittels dem Drücker gesteuert wird und heftig auf die Platte (29) schlägt, um diese entgegen der Wirkung der elastischen Rückzugsmittel gegen den lichtdurchlässigen Träger vorzuschnellen.
  7. 7. Schießspiel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß das zugespitzte Bauteil (30) aus einem undurchsichtigen Material besteht und sich in der Ruhelage in einem geringen Abstand von dem lichtdurchlässigen Träger (6) befindet, so daß das durch die Projektion erzielte Abbild auf dem Bildschirm sichtbar ist.
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  8. 8. Schießspiel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlageinrichtung von einem Schlagbügel (24-) gebildet ist, der gleichfalls gegenüber der Pistole (17) verschiebbar gelagert ist und sich mittels des Drückers (23) entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder (34-) nach rückwärts verschieben läßt und dann plötzlich freigegeben wird, um heftig gegen die starre Platte (29) zu stoßen, die das zugespitzte Bauteil (30) trägt.
  9. 9. Schießspiel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, -dadurch gekennzeichnet , daß die elastischen Rückzugsmittel für die starre Platte (29) durch die Rückstellfeder (34) des Bügels (24) gebildet wird, deren eines Ende am Bügel befestigt ist, während das andere Ende unmittelbar an der Platte befestigt ist.
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