DE2302939A1 - Spielgeraet mit projektionseinrichtung - Google Patents
Spielgeraet mit projektionseinrichtungInfo
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Description
Patentanvälte Dipl.-Ing. F.¥eickmann, 9
Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr.K. Fincke
SABL Dipl.-Ing. RA.¥eickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 983921/22
MAEYIIf GLASS & ASSOCIATES, 815 North LaSaIIe Street,
Chicago/Illinois/Y.St.A.
Spielgerät mit Projektionseinrichtung
Die Erfindung "betrifft Spielgeräte und ist auf ein Spiel
gerichtet, das Dias in Verbindung mit einem Projektor benutzt,
der das Spielbrett und die sich ändernde Situation von Spielsteinen im Spielverlauf auf einen Schirm oder
eine Betrachtungsfläche projiziert.
Die Erfindung sieht ein Spielgerät vor, das einen Projektor, mehrere Dias, die jeweils eine Spielsituation veranschaulichen,
sowie Mittel an dem Projektor zur Aufnahme der Dias in Abbildungsstellung aufweist, wobei die Mittel
zum Sichtbarmachen der Dias derart konstruiert sind, daß sie zwei gesonderte Dias gleichzeitig und mit übereinandergelagerten
Abbildungen sichtbar machen, so daß die von dem einen Dia veranschaulichte Spielsituation
durch die überlagerte Abbildung des zweiten Dias beeinflußt wird.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der "beigefügten Zeichnungen. Es zeigen:
nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der "beigefügten Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen
Spielgerätes}
Fig. 2 eine vergrößerte Aufsicht des Projektor-Spielgerätes, bei der der obere Deckel des Projektorgehäuses
entfernt ist, um Eonstruktionsdetails sichtbar zu machen;
Fig. 3 eine Vorderansicht des Projektors, teilweise im
Schnitt und teilweise weggebrochen, um die Struktur in dem Projektorgehäuse deutlicher zu veranschaulichen;
Fig. 4 eine Schnittansicht nach der Linie 4-4 der Fig. 3;
Fig. 5 eine Rückansicht des Diahalters nach der Linie 5-5 der Fig. 2;
Fig. 6 eine Schnittansicht nach der Linie 6-6 der Fig. 5; Fig. 7 eine Schnittansicht nach der Linie 7-7 der Fig. 5;
Fig. 8 eine Schnittansicht nach der Linie 8-8 der Fig. 5;
Fig. 9 eine Schnittansicht nach der Linie 9-9 der Fig. 5; Fig.10 eine Schnittansicht nach der Linie 10-10 der Fig. 5;
Fig. Heine fragmentarische perspektivische Ansicht eines
Teils des Projektorbetätigungsmechanismus, der
auch wenigstens teilweise in Fig. 2 und 3 zu sehen ist;
auch wenigstens teilweise in Fig. 2 und 3 zu sehen ist;
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Fig. 12 eine perspektivische Ansicht eines Teils des Projekt orbetätigungsmechanismus in auseinandergezogener
Darstellung;
Fig. 13 und 14 vergrößerte Aufsichten gefaßter Dias, wie sie für die Erfindung verwendet werden;
Fig; 15 eine vergrößerte fragmentarische Ansicht des Bildschirms,
in der die überlagerten Abbildungen, die von zwei gesonderten Dias auf den Schirm projiziert
werden, zu sehen sind;
Fig. 16 eine vergrößerte Schnittansicht nach der Linie 16-16 der Fig. 14;
Fig. 17 eine vergrößerte fragmentarische Ansicht eines Diarahmens und der Konstruktion zum Bewegen desselben
in dem Projektorgehäuse;
Fig. 18 eine schematische Darstellung des elektrischen Schaltungsteils des Projektors.
Wie insbesondere aus den Fig. 1-4 ersichtlich, verwendet die Erfindung einen Projektor 20 und Dias 22, um ein Spiel
auf einer Betrachtungsfläche darzustellen und für eine wettbewerbsmäßige Änderung der Stellung von Spielfiguren
durch die Verwendung verschiedener, von den Mitspielern ausgewählter Dias zu sorgen. Im Spielverlauf projiziert
einer der Spieler das Bild einer speziellen Spielsituation auf die Betrachtungsfläche und der Gegenspieler projiziert
ein anderes Bild auf die Betrachtungsflache, das das erste Bild überlagert, mit dem Bestreben, dadurch
seine Spielfiguren in Stellung zu bringen, um so einen Vorteil über seinen Gegner zu erlangen. Das Spielgerät
wird mit Bezug auf ein Footballspiel (amerik. Fußball) beschrieben; doch kann das erfindungsgemäße Spielgerät
auch in Verbindung mit anderen Spielen verwendet werden.
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In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Projektor
(Fig. 1) vorgesehen, der so konstruiert ist, daß er die gleichzeitige Projektion zweier gesonderter Dias 22 auf
einem Schirm 24- übereinander gestattet. Der Projektor hat ein Gehäuse, das sich aus einem Fußteil 28 und einem
Oberteil 30 zusammensetzt. Auf der Decke des Oberteils ist ein Miniatur-Fußballfeld 32 gehaltert, das die Möglichkeit
bietet, das Vordringen und/oder die Platzaufgabe des angreifenden Teams aufzuzeichnen. Nächst dem Miniatur-Fußballfeld
32 sind zwei bewegliche Scheiben 34j 36 vorgesehen, die zur Anzeige der Anzahl von "down" und der
Anzahl von Yards, die für ein erstes "down" notwendig
sind, dienen.
sind, dienen.
Der Fußteil 28 trägt ein Projektionssystem, das eine Lichtquelle 38 (Fig. 2 und 4), einen Reflektor 40, zwei Kondensorlinsen
42, 44, einen Diahalter 46 und zwei Objektive 48 und 50 umfaßt. Ein rechteckiger Metallkasten 52
ist mit seinem unteren En.de am Fußteil befestigt und enthält
die Lichtquelle 38, den Reflektor 40 und die Kondensorlinsen 42, 44. Im einzelnen umfaßt der Kasten 52
einen U-förmigen Rahmen 54» der an einer Frontplatte 56
und an nach innen gebogenen Enden 52a an der Stirnseite des Metallkastens festgeschraubt ist, wobei der Rahmen
54 tmd äie Frontplatte 56 eine Halterung für die Lichtquelle,
den Kondensor und den Reflektor bilden. Die Lichtquelle 38 ist in einer Fassung 58 aufgenommen, die an
einem Bock 60 an der Rückwand des U-förmigen Rahmens 54 angebracht ist. An dieser Rückwand ist auch noch der
konkave Reflektor 40 festgeschraubt. Die Frontplatte 56, die an der Torderseite des ü-förmigen Rahmens 54 und an der Vorderwand des Kastens 52 befestigt ist, bietet einen (Träger für ein zylindrisches Kondensorlinsenrohr 60, in dem die beiden axial gefluchteten beabstandeten Kondensorlinsen 42, 44 gehaltert sind. Die Lichtquelle 38, der Reflektor 40 und die Kondensorlinsen 42, 44 sind in Achs-
einem Bock 60 an der Rückwand des U-förmigen Rahmens 54 angebracht ist. An dieser Rückwand ist auch noch der
konkave Reflektor 40 festgeschraubt. Die Frontplatte 56, die an der Torderseite des ü-förmigen Rahmens 54 und an der Vorderwand des Kastens 52 befestigt ist, bietet einen (Träger für ein zylindrisches Kondensorlinsenrohr 60, in dem die beiden axial gefluchteten beabstandeten Kondensorlinsen 42, 44 gehaltert sind. Die Lichtquelle 38, der Reflektor 40 und die Kondensorlinsen 42, 44 sind in Achs-
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richtung gefluchtet, so daß parallele konzentriete,Lichtstrahlen
durch eine Öffnung 62 in der Yorderwand des East ens fallen.
Der Diahalter 46 und die Projektionslinsen 48, 50 werden
von einer Platte 64 getragen, die an der Vorderwand des Kastens 52 befestigt ist und eine Mittenöffnung für den
Durchtritt der vom Kondensor kommenden Lichtstrahlen hat,
die durch Fenster 66, 68 in dom Diahalter und durch die
Objektivlinsensysteme fallen. Der Diahalter 46 hat die Form eines im wesentlichen rechteckigen, rohrförmigen Gehäuses
(Pig. 7-10), mit einer oberen Rinne 70 und einer unteren Rinne 72, in denen zwei Diarahmen derart aufgenommen
werden, daß sie quer zur Achse der beiden Objektive verschieblich sind. Jede Rinne weist zwei Fenster 74, 76
auf, die auf der Achse der Fenster 66, 68 und des zugehörigen Objektivlinsensystems 48 bzw. 50 angeordnet sind.
Jedes Objektivlinsensystem weist eine sylindrische Fassung 78 auf, in der ein Objektivtubus 80 verstellbar aufgenommen
ist, in welchem zwei beabstandete, bikonvexe Linsen 82 befestigt sind. In dem gezeigten Beispiel konvergieren
die Achsen des oberen und des unteren Objektivlinsensystems 48, 50,so daß die von den beiden Objektiven
projizierten Bilder sich in einem bestimmten Abstand
vor dem Projektor deckungsgleich überlagern. Passende Mittel bekannter Art können für eine Winkeleinstellung
der Linsen vorgesehen werden, falls es möglich sein soll, den Abstand vom Projektor, in dem sich die beiden Bilder
überlagern, zu variieren.
Bei dem gezeigten Spielgerät sind die Dias 22 in Sätzen angeordnet und jeder Satz ist in einem länglichen Rahmen
84 untergebracht, den die Fig. 13-16 zeigen. Jeder Satz umfaßt mehrere einzelne Bilder 88, die zu einem Streifen
90 angeordnet sind, der auf geeignete Weise in dem Rahmen befestigt ist.
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Jeder Streifen enthält eine Folge von Bewegungen, die sich auf ein bestimmtes Spiel beziehen, das defensiver oder offensiver Natur sein kann, so daß jeder Rahmen eine vollständige
Spielaktion für ein Fußballspiel bietet. Der Rahmen 84 weist entlang seinem einen Rand eine Reihe von Zähnen
92 auf, deren Zweck später noch genauer beschrieben wird.
Der Diahalter 46 ist so konstruiert, daß er mit den einzelnen Diarahmen 22 zusammenwirkt, um den Diarahmen schrittweise
durch eine der Rinnen 70, 72 vorzuschieben, so daß nacheinander jedes Bild 88 mit dem zugehörigen Objektivlinsensystem
48 oder 50 ausgerichtet wird und auf den Schirm 24 porjiziert wird.
Im eizelnen sind hierzu, wie die Fig. 2, 3, 5, 11 und 12 zeigen, eigene, manuell betätigbare Einrichtungen vorgesehen,
die die schrittweise Fortschaltung jedes der beiden Diarahmen durch den Projektor bewirken. Wie die Fig.
und 3 zeigen, ist an der linken Seite des Projektors ein Knopf 94 zum Bewegen des unteren Diarahmens und an der
rechten Seite des Projektors ein Knopf 96 zum Bewegen des
oberen Diarahmens vorgesehen. Jeder dieser Knöpfe ist mechanisch mit einer beweglichen Klinke an der Platte 64
gekuppelt und diese Klinke wirkt mit den Zähnen 92 an der Stirnseite der Diarahmen zusammen, um die gewünschte Bewegung
des Rahmens zu liefern.
Der Knopf 94 an der linken Seite ist in eine zylindrische Ausnehmung im Fußteil des Projektors herabdrückbar. An
seinem unteren Ende trägt er einen Stift 98, der mit einem länglichen Schieber 100 (Fig. 11) im Eingriff steht, um
diesen zu bewegen. Wenn der Stift 98 sich nach untan bewegt, drückt er gegen eine Schrägfläche 102 am Rand des
Schiebers und bewegt letzteren nach rechts.
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Am freien. Ende des Schiebers 100 ist ein nach oben gerichteter
rechteckiger Ausschnitt 104 ausgebildet, der das untere Ende 106 einer L-förmigen Platte 108 aufnimmt, die an
der Vorderwand des Projektors geführt wird. Wie aus Fig. ersichtlich, ist die Platte 108 an der Vorderwand 64 mittels
einer Stift-Schiitaverbindung 110, 112 beweglich gehaltert.
Der obere Rand der Platte ist verschieblich in einer langgestreckten U-Rinne 114 (Fig. 10) aufgenommen,
die von einer Rippe 116 an der Wand 64 gebildet wird. Eine Schraubenfeder 118 ist zwischen einem Stift 120 an
der verschieblichen Platte 108 und einem Stift 122 an der Projektorwand derart eingespannt, daß sie die verschiebliche
Platte 108 von dem Objektiv 50 wegdrückt, d.i. in Fig. 5 nach rechts. Das Ende der verschieblichen Platte
108 nächst dem Projektionsfenster 68 in der Vorderwand
des Projektors (Fig. 7) weist einen Anguß 124 auf, der als Anlenkpunkt für eine Klinke 126 dient. Die Klinke
ragt in die untere Rinne 114 des Diahalters vor und wird in diese ihre Lage von einer flachen metallischen Blattfeder
128 gedrückt, die an der Wand mittels einer Schraube 130 oder dergl. befestigt ist. Die Blattfeder 128 weist
einen Teil 132 auf, der gegen einen Anschlagstift 134 drückt, welcher ία einem Loch 136 der Wand des Diahalters
verschieblich aufgenommen ist.
Wenn die verschiebliche Platte 108 durch das Hiederdrükken
des Knopfes 94 zur Mitte des Projektors hin bewegt wird, wandert die Vorderkante 138 (Fig. 5) der Platte quer
über das Projektionsfenster 68 und deckt dadurch die Projektion eines Bildes ab. Zugleich bewegt die Klinke 126
im Eingriff mit den Zähnen 92 an dem Diarahmen 84 (Fig. 17) den Diarahmen um einen Schritt weiter, so daß das
nächste Bild in die Projektionsstellung gebracht wird.
Durch die Gleitbewegung des Diarahmens 84 wird der Anschlagstift 134 aus dem Eingriff mit den Zähnen des Diarahmens
ausgehoben, wobei er über die gekrümmte Zahnflä-
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ehe 92a nach oben geführt wird und dann in eine Lage zurückfällt,
wo er an der geraden Flankenfläche 92b des Zahns anliegt. Auf diese Weise wird der Diarahmen 84 mit
den Bildern relativ zu dem Bildfenster 68 und dem Objektiv 50 zwangsweise fortgeschaltet. Wenn der Knopf 94 losgelassen
wird, bewegt sich die verschiebliche Platte 108 unter dem Einfluß der Schraubenfeder 118 in ihre Normalstellung
zurück. Wird der Knopf später wieder gedruckt, so wiederholt sich die Bewegung des Diarahmens 84 und das
nächste Bild des Filmstreifens wird mit dem Objektiv 50 zur. Deckung gebracht und projiziert.
In entsprechender Weise kann der Knopf 96 an der rechten Seite des Projektors gemäß Fig. 3 betätigt werden, um den
Diarahmen in der oberen Rinne 70 des Diahalters 46 schrittweise
fortzuschalten. Wie aus den Fig. 2, 3 und 12 ersichtlich, ist der Knopf 96 an einem Ende eines Winkelstückes
140 ausgeformt, das einen horizontalen Schenkel 142 und einen vertikalen Schenkel 144 hat. Der vertikale Schenkel
ist in einer vertikalen Führungsrinne 146 am Projektor
verschieblich aufgenommen. Am oberen Ende des vertikalen Schenkels 144 ist ein Hebel 148 angelenkt, dessen anderes
Ende um einen Zapfen 150 schwenkbar mit der Vorderwand des Projektors verbunden ist. Die Schwenkverbindung zwischen
dem Hebel 148 und dem vertikalen Schenkel 144 weist eine schräge Steuerfläche 152 auf, die mit dem gebogenen
oberen Rand 154 einer zweiten verschieblichen Platte 156 im Kontakt steht, welche entlang dem oberen Teil der Frontplatte
64 beweglich ist. Wie aus den Fig. 5» 6 und 8-10 ersichtlich, weist die zweite verschiebliche Platte 156
einen Schlitz 158 auf, in dem ein Stift 160 verschieblich aufgenommen ist, und der untere horizontale Rand der
Platte wird in einer langen horizontalen Rinne 162 an der Yorderwand geführt. Nächst dem Projektionsfenster 66 ist
die Platte mit einem Anguß 164 (Fig. 6) versehen, an dem
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eine Klinke 166 schwenkbar gelagert ist in der gleichen
Weise, wie dies für die erste verschiebliche Platte 108 beschrieben wurde. Die Klinke 166 wird von einer metallischen
Blattfeder 168 gegen die Rinne 70 gedruckt. Die Blattfeder 168 hat auch noch einen besonderen flexiblen
Teil 170, der auf den Knopf eines Anschlagstiftes 172 drückt, welcher in die Führungsrinne für den Diarahmen
hineinragt. Die zweite verscblebliche Platte 156 funktioniert
im wesentlichen genau so wie die erste Platte. Wenn der Knopf 96 niedergedrückt wird, bewegt sich die
schräge Steuerfläche 152 nach unten gegen die gebogene Fläche 154 der verschieblichen Platte 156 und schiebt
letztere zum Projektionsfenster 66 hin, d.i. in Fig. 5
nach rechts. Bei dieser Bewegung schiebt die Klinke 166 den Diarahmen weiter, so daß das nächste Bild in die
Stellung am Bildfenster 66 gelangt.
Mit den beiden Bedienungsknöpfen 94» 96 ist ein Mechanismus gekoppelt, der für ein willkürliches Aufleuchten
zweier Signallampen 173, 175 sorgt, dia an der nach hinten
gerichteten Wand des ProjektoEgehäuses 26 (Pig. 1) angeordnet sind. Im einzelnen ist hierzu eine mechanische
Verbindung zwischen jedem Bedienungsknopf und einem drehbaren Zahnrad 174 oder einem sonstigen gezähnten Heil
vorgesehen, das an dem Fußteil des Projektorgehäuses angebracht
ist. Am rechten Teil des Schiebers 100 ist eine nach untenoffene Hut 176 ausgenommen, die mit dem freien
Ende 178 eines Hebels 180 im Eingriff ist, der mittels eines Bolzens oder einer Schraube 182 an seinem mittleren
Teil mit dem Gehäuse schwenkbar verbunden ist. Das andere Ende des Hebels weist eine Gabel 184 auf, die
einen Zapfen 186 umgreift, welcher an einem zweiten Hebel 188 angebracht ist. Dieser zweite Hebel hat an seinem
anderen Ende eine Klinke 190, die mit dem Zahnkranz des Zahnrades 174 im Eingriff ist. Der Hebel ist an dem
Pußteil des Gehäuses durch eine Stift-Schiitζverbindung
192, 194 geführt. Eine Feder 196, die zwischen einem
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Stift 198 an dem Hebel und einem Stift 200 an dem Fußteil
äes Gehäuses eingespannt ist, preßt die Klinke des Hebels gegen das Zahnrad 174. Wenn also durch Niederdrücken des
Knopfes 94 der Schieber 100 nach rechts geschoben wird, schwenkt der Hebel 180 entgegen dem Uhrzeigersinn und
Nzieht dabei den zweiten Hebel 188 nach links. Bei dieser
Längsverschiebung des zweiten Hebels 188 gleitet die Klinke
190 über den gekrümmten Rand 202 eines Zahnes und fällt dann wieder in den Zahn an dessen gerader Kante 204 ein.
Der andere Knopf 96 hat ebenfalls eine mechanische Verbindung mit dem Zahnrad 174» die eine entsprechende Bewegung
des Zahnrades beim Niederdrücken dieses Knopfes 96 liefert. Im einzelnen ist hierzu eine verschiebliche Platte
206 (Fig. 12) vorgesehen, die am einen Ende eine Klinke 208 hat, welche mit dem Zahnrad 174 im Eingriff ist.
Außerdem trägt die Platte eine vertikale Steuerfläche 210, die mit einem nach unten stehenden Teil 212 an dem
Schenkel 142 in Kontakt kommt, um die Platte 206 und die Klinke 208 nach rechts zu schieben. 3?erner ist in der Platte
ein Langloch 214 angebracht, in dem ein Bolzen oder
eine Schraube 216 aufgenommen ist, der an dem Boden des Gehäuses befestigt ist. Eine Schraubenfeder 218 ist zwischen
einem Stift 220 an der Platte und einem Stift 222 an dem Boden des Gehäuses eingespannt. Wenn der Knopf 96
niedergedrückt wird, rutscht die Klinke 208 über eine Schrägfläche 202 an einem Zahn und fällt in den Zahn an
dessen gerader Flanke ein. Wenn der Knopf 96 losgelassen wird, holt die Feder 218 die verschiebliche Platte
206 nach links zurück und dreht dabei das Zahnrad 174 um einen Schritt weiter. Wie besonders aus Fig. 2 deutlich
wird, wird die beschriebene Drehung des Zahnrades durch die Betätigung eines Knopfes nicht von dem mit
dem anderen Knopf verbundenen Mechanismus behindert. Wenn einer der Knöpfe niedergedrückt wird, um das Zahnrad
174 zu drehen, dann erlaubt die Schrägfläche 202 der Zähne, daß die dem anderen Knopf zugehörige Klinke
ausgehoben wird und dann wieder einfällt.
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An dem Zahnrad 174 ist zur gemeinsamen Drehung ein. gezähntes
Schaltrad 246 befestigt, das für die willkürliche Einschaltung der Signallampen 173, 175 durch seinen Kontakt
mit einem beweglichen Kontaktarm 244 sorgt. Wie besonders aus Pig. 2 ersichtlich, hat das Schaltrad 246 willkürlich
angeordnete Zähne 248 an seinem Umfang, so daß Lücken 250 von unterschiedlicher Länge gebildet sind.
Die elektrische Schaltung für die Signallampen und für die Projektorlampe 38 ist in 3Fig. 18 schematisch dargestellt.
Die Schaltung hat einen Ein-Ausschalter 234, einen Stekker
236 zum Anschluß an eine 110-7-Leitung, eine Projektorlampe
38, die Signallampen 230, 232 und einen Zweiwegschalter 238 zur Steuerung des Stromes zu den Signallampen.
Der Zweiwegschalter 238 ist auch in Pig. 2 zu sehen. Er weist einen Kontakt 240 auf, der zur Signallampe 173
für den Angriff gehört, sowie einen Kontakt 242 für die Signallampe 175 für die Terteidigung und einen beweglichen
Mittelkontakt 244, der wahlweise mit einem der beiden stationären Kontakte 240, 242 in Kontakt bringbar ist,
um den zugehörigen Stromkreis zu schließen und damit eine der Signallampen einzuschalten. Der Mittelkontakt 244 ist
gegen den Kontakt 242 federnd vorbelastet, so daß normalerweise der Stromkreis zur Signallampe 175 geschlossen
ist. Das vorstehende Ende des beweglichen Mittelkontaktes 244 wird von dem gezähnten Schaltrad 246 erfaßt.
Wenn sich demnach das Zahnrad 174 dreht, kann das Schaltrad 246 den beweglichen Mittelkontakt 244 mit dem Kontakt
240 verbinden, so daß die Angriff-Signallampe 173 aufleuchtet;
oder aber der Mittelkontakt kann zum Kontakt 242 zurückspringen, so daß die Verteidigung-Signallampe
175 aufleuchtet.
Um mit dem Spielgerät ein Spiel durchzuführen, wählt jeder zweier Spieler bzw. jedes zweier Spielteams einen
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Diarahmen 22 und schiebt ihn. in eine der beiden Rinnen an
dem Diahalter 4-6. Bei dein gezeigten Ausführungsbeispiel
wird das Spielgerät in Verbindung mit einem Footballspiel
veranschaulicht, wobei mehrere Diarahmen vorgesehen sind, die jeweils ein Offensivspiel verkörpern, sowie mehrere
Diarahmen, die ein Defensivspiel verkörpern. Jedes solche Spiel setzt sich aus einer Anzahl aufeinanderfolgender
Bilder zusammen, wobei das erste Bild die Ausgangsspielformation und die nachfolgenden Bilder die Bewegung
der elf Spieler relativ zur Kampflinie im Spielverlauf zeigen. Entsprechend enthält jeder Diarahmen für Defensivspiele
eine Ausgangsdefensivformation, die ein spezielles Spiel des Offensivparts in Betracht zieht, und
die nachfolgenden Bilder zeigen die Bewegung der elf Defensivspieler
in Stellungen, die möglichst das Offensivspiel ausschalten oder sonstwie die Portbewegung des Balls
durch das Offensivteam stoppen sollen. Die einzelnen Diarahmen sind passend markiert, um die Art. des Offensiv- ·
spiels oder die Art des Defensivspiels, das auf den Filmstreifen veranschaulicht ist, anzuzeigen. Der Offensivspieler
wählt einen der Diarahmen, ohne diesen dem Defensivspieler zu zeigen, schiebt ihn in die obere Führungsrinne
des Diahalters, bis die Ausgangsformation der Spieler auf den Schirm projiziert wird. Der Defensivspieler
diagnostiziert die Offensivformation, etwa ob es sich um ein laufendes Spiel, einen Paß usw. handelt,
und wählt dann ein Defensivspiel aus, das ihm wirksam erscheint. Der Defensiv-Diarahmen wird in die untere
Rinne 72 eingeschoben und das erste Bild wird mit dem Projektionsfenster 68 in Deckung gebracht, so daß die
Stellungen der Defensivspieler auf den Schirm in Deckung mit dem als ersten projizierten Bild abgebildet werden.
Nunmehr befinden sich die Defensivspieler entlang der Kampflinie unmittelbar den Offensivspielern gegenüber.
Jedes projizierte Bild weist wenigstens einige der üblichen fünf Yard Linienmarkierungen auf, wie sie beim
Fußball verwendet werden, und die Linien auf den beiden
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Bildern, sind in. Deckung, wenn die beiden Bilder sich überlagern. Nun drückt der Offensivspieler wieder seinen Knopf,
um das nächste Bild sichtbar zu machen und damit die erste
Bewegung des Offensivteams zu zeigen, d.h. der Ball ist geschna,ppt
worden und der "Quarterback" (Abwehrspieler) und der "Backfield" (Verteidiger) haben sich zu bewegen begonnen.
Wenn die Signallampe für das Offensivteam weiter eingeschaltet bleibt, darf der Offensivspieler seinen Knopf
noch einmal drücken, um das Spiel weiter fortschreiten zu lassen. Aufgrund der willkürlichen Funktion des Schaltrades
246 kann der Offensivspieler zu mehreren Bewegungsschritten berechtigt oder er kann auch schon nach dem ersten
Schritt gestoppt werden. Wenn die Offensiv-Signallampe ausschaltet und die Defensiv-Signallampe aufleuchtet,
darf der Defensivspieler seinen Knopf drücken, um das nächste Bild zu projizieren, daß die erste Bewegung der Defensivspieler
veranschaulicht. Wieder kann die zufällige Tätigkeit des Schaltrades 246 nur einen einzigen Defensivschritt
erlauben oder auch mehrere solche Bewegungsschritte, bevor das Defensivlicht 175 ausgeht und das Offensivlicht
173 aufleuchtet. Auf diese Weise kann durch
die willkürliche Betätigung der Signallampen die eine oder andere Partei einen Vorteil erlangen.
Die Dias, die die Bewegung des Offensivteams veranschaulichen, zeigen auch einen Fußball, um die Position des
Balls in jedem Bild anzuzeigen, wobei Pässe und FaIlstöße durch gestrichelte Linien angedeutet sind. In
Fig. 13 zeigt beispielsweise das achte Bild von links
eine gestrichelte Linie, die angibt, daß der "Quarterback" den Ball durchgebracht hat und an dieser Stelle befindet
sich der Ball in dem Raum fünf Yards vor der Kampflinie. Die nachfolgenden Bilder zeigen den Flug des
Balls zu einem Endpunkt 25 Yards hinter der Kampflinie.
In Fig. 14 ist eine Sequenz von Defensivbewegungen ver-
309831/0953
anschaulicht, wobei die Bewegung der Spieler durch gestrichelte Linien dargestellt- ist. Sobald zwei überlagerte
Bilder einen Defensivspieler zeigen, der die Position des Fußballs kreuzt oder mit ihr zusammenfällt, gilt
das Spiel als gestoppt. Im Fall eines Passes ist dieser
aufgefangen und im Fall eines Grundspieles gilt der Ballträger an der Kreuzungsstelle als angegriffen. Wenn ein
Offensivspieler die Position des Paßemfpängers kreuzt, gilt der Paß als abgebickt und ist unvollständig. Nach
Beendigung eines Spieles werden die Diarahmen herausgezogen und neue Diarahmen werden eingesetzt und in der
gleichen Weise verwendet.
309831/0953
Claims (11)
- Ansprüche>/Spielger ät, gekennzeichnet durch einen Projektor (20), mehrere Dias (22), von denen jedes eine Spielsituation veranschaulicht, und durch einen Diahalter (46) an dem Projektor, der ebenso wie die Projektionseinrichtung (38-44, 48, 50) derart konstruiert ist, daß zwei gesonderte Dias gleichzeitig projizierbar sind und ihre Bilder sich deckungsgerecht überlagern, wodurch die Spielsituation, die auf dem einen Dia dargestellt ist, durch die von dem zweiten Dia sichtbar gemachte Bildsituation beeinflußt wird.
- 2. Spielgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen ersten Satz und einen zweiten Satz von Dias, einen für jeden von zwei Spielern, wobei jeder Satz aus mehreren, der Reihe nach zu einem Streifen zusammengefügten Dias besteht, und durch eine Transporteinrichtung an dem Projektor, mit deren Hilfe jeder Streifen nacheinander in Projektionsstellung bringbar ist.
- 3. Spielgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Projektor eine Lichtquelle (38) sowie ein Linsensystem (42, 44, 48, 50) aufweist, das zwei Dias übereinander auf eine Betrachtungsfläche projiziert.
- 4. Spielgerät nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß das Linsensystem zwei Objektivlinsensysteme (48, 50) umfaßt, deren Achsen zueinander geneigt sind, und daß der Diahalter eine eigene Projektionsposition für jedes der beiden Dias schafft, die derart relativ zu dem zugehörigen Objektivlinsensystem angeordnet ist, daß sich die Abbildungen der projizierten Dias auf der Betrachtungsfläche überlagern.309831/0953
- 5. Spielgerät nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß der Diahalter die "beiden Dias zwischen den Objektivlinsensysteraen (48, 50) und einem zugehörigen Kondensor (42, 44) in Stellung bringt.
- 6. Spielgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß •jeder Satz von Dias aus mehreren "Diarahmen (84) besteht, von denen jeder mehrere, in einer Folge angeordnete Dias (22) enthält, und daß der Diahalter (46) für die gleichzeitige Aufnahme zweier Diarahmen gebaut ist und die Transporteinrichtung jeden Diarahmen schrittweise vorschiebt, und dabei die einzelnen Dias jedes Diarahmens nacheinander in Deckung mit dem jeweils zugehörigen Objektivlinsensystem bringt. ■ , ■
- 7. Spielgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dias eines jeden Diarahmens jeweils eine Spielsituation mit der Anordnung von Spielfiguren oder Spielern in verschiedenen Positionen auf einer Spielfläche veranschaulichen und die Dias eines Diarahmens verschiedene Phasen im Verlauf eines Spieles kennzeichnen, wobei die Dias in Sätzen für zwei oder mehr gegeneinander antretende Spieler angeordnet sind, so daß die von einem ersten Dia des einen Spielers dargestellte Spielsituation durch die Spielsituation beeinflußt wird, die von einem Dia des Gegenspielers veranschaulicht wird, das über das Bild des ersten Dias projiziert wird.
- 8. Spielgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung für die Diarahmen zwei gesondert betätigbare Mechanismen (94, 108, 126 bzw. 96, 156, 166) zum schrittweisen Verschieben der beiden Diarahmen relativ zu dem jeweils zugeordneten Objektivlinsensystem umfaßt, wobei jeder Spieler die Bewegung seines Diarahmens in dem Projektor steuert.309831/0953— I ( —
- 9. Spielgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Projektor Signallampen (173, 175) aufweist, die willkürlich von den Mechanismen der Transporteinrichtung betätigt werden und bestimmen, welcher der beiden Spieler als nächster seinen Diarahmen weiterbewegen darf.
- 10. Spielgerät nach Anspruch 6 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Diahalter (46) ein längliches Gehäuse an dem Projektor ist, das einen Diarahmen (84) derart aufnimmt und haltert, daß er in dem lichtweg zwischen dem Kondensor und dem Objektivlinsensystem verschieblich ist, und daß die Transporteinrichtung eine verschiebliche Platte (108, 156) an dem Gehäuse mit einer beweglichen Klinke (126, 166) sowie einen Bedienungsknopf (94» 96) aufweist, dessen Betätigung eine bestimmte Bewegung der verschieblichen Platte und Klinke in Längsrichtung des Gehäuses bewirkt, wobei an dem Diarahmen eine Reihe von Zähnen (92) angebracht sind, die mit der Klinke derart in lösbaren Eingriff bringbar sind, daß eine Bewegung der verschieblichen Platte eine Verschiebung des Diarahmens bewirkt, durch die die einzelnen Dias nacheinander in der Achse des zugeordneten Objektivlinsensystems in Stellung gebracht werden.
- 11. Spielgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dias Skizzen von iOotballspielen (amerikanischer Fußball) darstellen, wobei ein Satz der Dias Positionen und Bewegungen der Defensivspieler und der andere Satz Positionen und Bewegungen der Offensivspieler veranschaulicht.309831/0953ι * -i Leerseite
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