DE2358446A1 - Vorrichtung zum brechen oder glaetten von wellen - Google Patents
Vorrichtung zum brechen oder glaetten von wellenInfo
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- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B3/00—Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
- E02B3/04—Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
- E02B3/06—Moles; Piers; Quays; Quay walls; Groynes; Breakwaters ; Wave dissipating walls; Quay equipment
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- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description
Johan Skarbtf, Borgundv. 83, 6000 Alesund, Norwegen
Vorrichtung zum Brechen oder Glätten von Wellen
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen,
die Meereswellen beruhigt und für den Einsatz an exponierten Stellen gedacht ist, wo sonst die Wellen ungehindert
über Kais und andere Hafenanlagen hereinbrechen.
Es hat in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung gewonnen,
Mittel zur Beruhigung bzw. Glättung der hohen Meereswellen zu entwickeln. Ih diesem Zusammenhang ist auch an
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die Ölbohrungen in der offenen See zu denken, wo ein großes Problem darin besteht, einen kontinuierlichen
Betrieb auch unter extremsten Witterungsverhältnissen
aufrechtzuerhalten.
Die Erfindung stellt eine Vorrichtung zur Beruhigung
des Seegangs im obigen Sinne dar, welche bei Versuchen ihre hervorragenden Eigenschaften bewiesen hat.
Gemäß-.der Erfindung ist der Wellenbrecher aus einer
Anzahl von trapezförmigen Plattformen verschiedener Größe aufgebaut, welche zusammengesetzt eine ungefähr
trapezförmige Einheit bilden, deren verjüngtes Ende der Einfallsrichtung der Wellen zugekehrt ist. Jede
Plattform besteht aus einer Anzahl von parallelen Balken, je nach Breite der Plattform, wobei an der Oberseite
der Balken eine Brücke befestigt ist, welche aus Holz, Stahl oder einem anderen geeigneten Werkstoff bestehen
kann.
In der Brücke sind Öffnungen vorgesehen, durch welche das die Brücke überspülende Wasser.Jiach unten durchtritt
und das Wellental auffüllt. Die Plattformen werden dann mit Hilfe von Drähten oder Ketten so zu trapezförmigen
Einheiten zusammengesetzt, daß die kleinste der trapezförmigen Plattformen den ankommenden Wellen zugekehrt ist
und die Plattformen nach hinten in der Breite zunehmen, so daß sie, von oben gesehen, zusammen ein Trapez bilden.
Ferner sind die Plattformen in einem gewissen Abstand zueinander angeordnet, so daß zwischen den verschiedenen
Plattformen Zwischenräume gebildet sind. Damit wird
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erreicht, daß die Plattformen eine gewisse Beweglichkeit
in der See erhalten, wobei gleichzeitig die Zwischenräume
zwischen den Plattformen mithelfen, die Wellen zu beruhigen.
An extrem ausgesetzten Stellen besteht die Möglichkeit,
nach dem gleichen Prinzip in die Höhe zu bauen, also eine
Doppelplatt form durch Anordnung von zwei Einzelplatt formen
übereinander zu bilden. Gemäß einer abgewandelten Ausfühipungsform
können die parallelen Balken hohl und im Querschnitt rechteckig, rund oder in einer anderen geometrischen Form ausgebildet sein. Darüberhinaus können mehrere
trapezförmige Einheiten nebeneinander angeordnet sein, wenn eine größere Meeresfläche bedeckt werden soll.
Ferner soll diese Ausführungsform fest am Meeresboden verankert
sein, entweder mittels flexibler oder starrer Vorkehrungen. Hierbei können die Einheiten jede für sich verankert
und/oder untereinander verbunden sein.
Bei einer anderen Ausführungsform soll der Wellenbrecher
nach dem Katamaran-Prinzip, aufgebaut sein, wo das Wellenbrecherdeck zwei hohle Schwimmkörper aufweist. Durch Ablassen von Wasserballast ist es dann auf einfache Weise
möglich,- den oder die Wellenbrecher von einem Ort zum
andern zu schleppen, beispielsweise mit'Hilfe eines
Versorgungss eh iff es. Um die Höhe der Wellen regulieren
zu können, kann sich, so daß sie auch bei langen Wellen
nicht aufschwimmen, im unteren Deck eine Reguliereinrichtung
befinden, beispielsweise zwischen den Schwimmkörpern.
Die Reguliereinrichtung besteht aus einer an vier höhen-
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verstellbaren Streben befestigten Grundplatte, die mit einem Schieber oder einer Klappe versehen ist, welche
durch den Wellendruck automatisch öffnet und schließt. Wird der Wellenbrecher angehoben, so schließt die Klappe
automatisch und bremst die Hubkraft des Wellenberges,
so daß die Welle den Wellenbrecher überspülen muß.
Wenn der Wellenbrecher sinkt, öffnet sich die Klappe automatisch, so daß das Wasser durch die Grundplatte durchtreten
kann und der Wellenbrecher rechtzeitig zur Aufnahme der nächsten Welle auf das Wellental herunterkommt.
Da bekanntlich die Energie einer Welle dem Quadrat der Wasserhöhe proportional ist, bedeutet eine Halbierung der
Wasserhöh:© mit Hilfe der erwähnten. Regulier einrichtung eine Energieverminderung der ankommenden Welle um 75$.
Was den Grundriß des Wellenbrechers anbelangt, so kann dieser auch andere als die erwähnten Formen haben, z.B.
quadratisch sein. Allerdings wird dabei nicht die volle Wirkung der trapezförmigen Ausführung erreicht.
Die Reguliereinrichtung ist nicht an die Katamaran-Ausführung
gebunden, sondern kann auch zusammen mit jeder anderen Ausfuhrungsform verwendet werden.
Weitere Einzelheiten und Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in
Verbindung mit der beigefügten Zeichnung.
Nach Fig. 1 besteht die Vorrichtung zum Brechen oder Glätten
von Wellen aus trapezförmigen Plattformen, welche so
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miteinander verbunden sind, daß sie eine etwa trapez-
-förmige Einheit bilden. Jede Plattform besteht aus einer
Anzahl von zueinander parallelen Balken A, über denen eine mit öffnungenCfür den Durchtritt des Meerwassers
versehene Brücke B angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt dieselbe Anordnung von der Seite gesehen.
K bezeichnet beispielsweise Ketten, über die die
einzelnen Plattformen so miteinander verbunden sind, daß
sich zwischen ihnen ein Zwischenraum15 er gibt. Dieser
bewirkt, daß die zusammengesetzten Einheiten in sich
beweglich sind und bildet gleichzeitig in gleicher Weise wie die öffnungencin den Brücken einen Durchtritt für
das Meerwass er.
Fig. 3 zeigt, von hinten gesehen, wiederum eine trapezförmige
Plattform, welche aus parallelen Balken A, die eine Brücke B auf ihrer Oberseite tragen, aufgebaut ist.
Fig. H zeigt, von hinten gesehen, wie die Anordnung
mit Hilfe von zwei übereinander angeordneten Plattformen
in die Höhe gebaut werden kann. Hierbei kann zwischen oberer und unterer Plattform eine Stufung vorgesehen sein,
d.h. der Grundriß der oberen Plattform kann kleiner als der Grundriß der unteren Plättform sein.
Fig. 5 zeigt, von vorne gesehen, eine abgewandelte Ausführungsform
der Vorrichtung, bei der die Balken in der Plattform als hohle, rechteckige Trageinheiten E oder
runde Trageinheiten F ausgebildet sind.
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Pig. 6 zeigt von oben gesehen, wie die trapezförmigen
Einheiten in die Breite und Tiefe zusammengebaut werden können, um eine größere Meeresfläche zu bedecken. Wie
ersichtlich, sind die Einheiten einer Reihe gegenüber den Einheiten der folgenden Reihe versetzt angeordnet.
Die Einheiten können jede für sich verankert und/oder untereinander verbunden sein.
Fig. 7 zeigt, von der Seite gesehen, einen Wellenbrecher,
bei welchem eine an seinem unteren Ende angebrachte Klappe der Einstellung der Wellenhöhe, d.h. der
Wellenhöhe nach Verringerung durch die Plattform, dient.
Fig. 8 zeigt, von der Seite gesehen, wie der Wellenbrecher
als ein Deck auf einem Katamaran aufgebaut sein kann, bei welchem der hohle Schwimmkörper zur
Ablassung von Ballastwasser eingerichtet ist.
Fig. 9 zeigt die gleiche Anordnung von hinten gesehen.
In den Figuren bedeutet A die parallelen Balken, welche eine Brücke B, bestehend aus querverlaufenden Holzbrettern,
Stahl oder anderen geeigneten Werkstoffen, tragen. C bezeichnet die öffnungen in der Brücke und D die Zwischenräume
zwischen verschiedenen trapezförmigen Plattformen in einer trapezförmigen Einheit. E und P bezeichnen jeweils
die rechteckigen und runden Trageinheiten, welche, wie gezeigt, hohl sein können. G bezeichnet eine Strebe, welche
in der Höhe einstellbar ist. H bezeichnet eine Grundplatte und I eine Klappe, welche durch den Wellendruck automatisch
öffnet und schließt. J bezeichnet Schwimmkörper, welche es möglich machen, den Wellenbrecher von einem Ort zum anderen
zu schleppen.
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Claims (1)
- Patent ans ρ r ü e h e :Vorrichtung zum Brechen oder Glätten von Wellen zum Schutz von Hafenanlagen, Bohrinseln od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Anzahl von vorzugsweise trapezförmigen Plattformen verschiedener Größe besteht, welche mit gegenseitigem Abstand hintereinander angeordnet sind und zusammen etwa eine vorzugsweise trapezförmige Einheit bilden, deren verjüngtes Ende der Einfallsrichtung der Wellen zugekehrt ist, wobei jede Plattform eine Mehrzahl von zueinander parallelen Balken (A), welche eine Brücke (B), mit Öffnungen (G), tragen, umfaßt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Balken hohl, z.B. mit rechteckigem oder rundem Querschnitt sind.. .3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere trapezförmige Einheiten aufeinander angeordnet sind (Fig.4)..4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere trapezförmige Einheiten zu einem flächenhaften Verband zusammengebaut sind (Fig. 6), .;. Λ5. Vorrichtung nach einem der.Ansprüche 1 bis ^,dadurch , gekennzeichnet, daß sie in Art eines Katamaranaüfbaus flutbare Schwimmkörper (J) aufweist.5098237 003 46. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Reguliereinrichtung (H, I) aufweist, die, als Schieber oder Klappe mit im wesentlichen horizontaler öffnungsebene ausgebildet, an einer über Stützen mit einer oder mehreren Plattformen verbundenen Grundplatte angebracht und durch die Wellen bewegbar ist.23. November509823/0034
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB5366773 | 1973-11-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2358446A1 true DE2358446A1 (de) | 1975-06-05 |
Family
ID=10468594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2358446A Pending DE2358446A1 (de) | 1973-11-22 | 1973-11-23 | Vorrichtung zum brechen oder glaetten von wellen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2358446A1 (de) |
| FR (1) | FR2252450A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3930997A1 (de) * | 1989-09-16 | 1991-04-04 | F Prof Dr Ing Buesching | Uferschutzwerk, deichaussenboeschung, stauwand od.dgl. sowie zugehoerige bauelemente |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| HRP20230944T1 (hr) * | 2011-06-30 | 2023-12-08 | Gravi Float As | Lučko postrojenje za skladištenje, utovar i iskrcaj ugljikovodičnih proizvoda na moru i njegova metoda |
-
1973
- 1973-11-23 DE DE2358446A patent/DE2358446A1/de active Pending
-
1974
- 1974-02-04 FR FR7403619A patent/FR2252450A1/fr not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3930997A1 (de) * | 1989-09-16 | 1991-04-04 | F Prof Dr Ing Buesching | Uferschutzwerk, deichaussenboeschung, stauwand od.dgl. sowie zugehoerige bauelemente |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2252450A1 (en) | 1975-06-20 |
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