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DE2909169A1 - Wellenbrecher fuer schwimmstege - Google Patents

Wellenbrecher fuer schwimmstege

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Publication number
DE2909169A1
DE2909169A1 DE19792909169 DE2909169A DE2909169A1 DE 2909169 A1 DE2909169 A1 DE 2909169A1 DE 19792909169 DE19792909169 DE 19792909169 DE 2909169 A DE2909169 A DE 2909169A DE 2909169 A1 DE2909169 A1 DE 2909169A1
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DE
Germany
Prior art keywords
breakwater according
breakwater
grid
frame
floating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792909169
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Voggenreiter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19792909169 priority Critical patent/DE2909169A1/de
Publication of DE2909169A1 publication Critical patent/DE2909169A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/06Moles; Piers; Quays; Quay walls; Groynes; Breakwaters ; Wave dissipating walls; Quay equipment
    • E02B3/062Constructions floating in operational condition, e.g. breakwaters or wave dissipating walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Wellenbrecher für Schwimmstege
  • Die Erfindung betrifft einen Wellenbrecher für Schwimmstege fiir Hafenanlagen.
  • Bekannte Wellenbrecher für ortsfeste Steganlagen bestehen aus im Abstand zur Steganlage selbst im Gewässerboden befestigten Spundwänden od. dgl. oder aus auf dem Gewässerboden aufgelagerten Steinschättungen. Bekannt sind ferner Wellenbrecher, die aus zum Wellenanlauf hin geneigten Betonböschungen bestehen, wobei diese Betonböschungen zusätzlich mit im Abstand zueinander angeordneten Betonklötzen versehen sein können, die im allgemeinen pyramidenstumpfförmig ausgebildet sind.
  • Ferner sind Wellenbrecher fiir ortsfeste Hafenanlagen bekannt, die aus Betonbauten bestehen, in welchen Wasseraufnahmekammern vorgesehen sind. Diese Wasseraufnahmckammern sind zur Wasserseite hin mit senkrecht verlaufenden Stäben versehen, die dem Brechen der Wellen dienen.
  • Diese bekannten fest mit dem Gewässerboden zu verbindenden Wellenbrecher sind nur mit einem erheblichen Arbeitsaufwand und mit beträchtlichen Kosten zu erstellen. Sie finden daher in der Regel auch nur bei größeren Hafenanlagen Anwendung. Außerdem haben sie den Nachteil, daß sich ihre Wirkung mit schwankendem Wasserspiegel ändert, so daß sie auch nicht in kleinerer Ausführung in ruhigeren Gewässern, wie Binnen- oder Stauseen, vorteilhaft eingesetzt werden können.
  • So lassen sich auch die Vorteile eines Schwimmsteges, die darin bestehen, daß der Schwimmsteg dem jeweiligen Wasserstand folgen kann und daß er leicht montierbar und demontierbar ist, mit den ortsfesten Wellenbrechern nicht ausnutzen.
  • Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Wellenbrecher für Schwimmstege zu schaffen, der trotz einfacher und leichter Bauweise und damit trotz einer schwimmfähigen Ausführung die auf Binnenseren und in ruhigeren Küstengewässern auftretenden Wellen so wirksam absorbiert, daß zusätzliche ortsfeste Wellenbrecher und/oder Hafenmolen od. dgl. beim oben umrissenen Anwendungsbereich nicht eriorderlich sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an einem oder mehreren Schwimmkörpern ein den anlaufenden Wellen zugewandtes Gitter angeordnet ist, das aus im seitlichen Abstand zueinander und in der Projektion in die Vertikalebene senkrecht nebeneinander angeordneten Gitterstäben besteht, deren Enden durch zwei horizontal verlaufende Schienen miteinander verbunden sind und das in zwei im Winkel zueinander angeordnete Einzelabschnitte aufgeteilt ist, deren Verbindungekante horizontal verläuft, wobei der untere Einzeiabschnitt schräg nach unten von den Schwimmkörpern weggerichtet ist und wenigstens teilweise unter der Wasseroberfläche liegt.
  • Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß die anlaufenden Wellen einerseits auf den Gitterstäben des unteren Einzelabschnittes zum Auslaufen gebracht, andererseits aber durch die Gitterstäbe selbst gleichzeitig geteilt werden, so daß eine ausgezeichnete Wasserberuhigung hinter dem Gitter eintritt. Durch die Ausbildung der den anlaufenden Wellen zugewandten Teile des Wellenbrechers als Gitter wird außerdem erreicht, daß die kinetische Energie der auftreffenden Wassermassen sich nur in geringem Umfang auf die Schwimmkörper übertragen kann, da durch die Teilung mittels der Gitterstäbe und durch das Hindurchtreten des Wassers zwischen den Gitterstaben der größte Teil der auftreffenden Energie durch das Gitter hindurch abgeleitet wird, ohne in auf die Schwimmkörper wirkende Schubkräfte umgesetzt zu werden.
  • Wie Versuche argeben haben, läßt sich der erfindungsgemäße Wellenbrecher damit in hervorragender Weise für auf Binnenseen verwendete Schwimmstege verwenden, wobei er selbst schwimmend ausgebildet ist und mithin an den Vorteilen eines Schwimmsteges teil hat. Die Versuche haben weiter ergeben, daß trotz der baulich leichten und einfachen Konstruktion der erfindungsgemäße Wellenbrecher geeignet ist, die auf Binnenseen auftretenden Wellen mit den dort vorkommenden Wellenhöhen einwandfrei zu absorbieren.
  • Selbstverständlich kann der erfindungsgemäße Wellenbrecher auch für solche Schwimmstege Verwendung finden, die in durch Molen od. dgl. geschütaten Hafenanlagen rauherer Küstengewässer vorgesehen sind. In diesen Fällen ist der erfindungsgenäße Wellenbrecher sehr gut dafür geeignet, die in größeren Häfen entstehenden und/oder verbliebenen Reatwellen zu absorbieren.
  • Vorteilhaft ist es, wenn die Ebene des unteren Einzelabachnittes des Gitters mit der Horizontalebene einen Winkel von ca. 430 einschließt, da die Versuche gezeigt haben, daß fur die in Betracht kommenden Jellengrößen sich hierdurch eine sehr gute Wasserberuhigung ergibt.
  • Vorteilhaft ist es weiter, wenn der obere Einrelabschnitt des Gitters schräg nach oben von den Schwimmkörpern weggerichtet ist, da er auf diese Weise die anlaufenden Wellen übergreift und geeignet ist, größere Wellenhöhen ebenfalls noch zu erfassen und das im Wellenberg ankommende Wasser zu teilen und abzuleiten. Als vorteilhaft hat sich hierbei erwiesen, wenn die Ebenen der beiden Einzelabschnitte einen Winkel von ca. 1150 einschließen.
  • Zur Aussteifung können die Gitterstäbe der beiden Einzelabschnitte durch deren Verbindungskante übergreifende Streben miteinander verbunden und gegeneinander abgestützt sein, wobei es sich hier außerdem als weiterer Vorteil ergibt, daß diese Streben gegenüber den hinter diesen Streben liegenden Teilen der Gitterstäbe einen Vorbrecher darstellen, so daß auf einfache Weise zwei Wellenbrecher hintereinander geschaltet sind. Ux auch in diese Zusammenhang der Kraftrichtung der anlaufenden Wellen Rechnung zu tragen, können die Streben zu den Schwimmkbrpern hin geneigt angeordnet sein, wobei es sich als vorteilhaft erwiesen hat, wenn die Streben mit der Horizontalebene einen Winkel von ca. 700 einschließen, Eine besonders gute Wirkung des erfindungsgemäßen Wellenbrechers ergibt sich, wenn - wie die Versuche gezeigt haben - die Gitterstäbe einen seitlichen Abstand von etwa 50 mm haben. Bei diesem Abstand kommt es zu einer besonders ruhigen Teilung der beim vorgesehenen Antendungsbereich auftreffenden Wassermassen.
  • In vorteilhafter Weise ist im Bereich der Verbindungskante der beiden Einselabschnitte des Gitters ein Längsträger für das Gitter angeordnet, an welchem die Gitterstäbe befestigt sind. Dieser Längsträger ermöglicht es in einfacher Weise, das Gitter an den Schwimmkörpern zu montieren, und zwar insbesondere dann, wenn der Längs träger Teil eines die Schwinikörper umgreifenden und an diesen befestigten Rahmens ist.
  • Us den den anlaufenden Wellenkräften ausgesetzten unteren Einzelabschnitt des Gitters gegenüber den Schwimmkörpern besonders sicher festzulegen ist es vorteilhaft, wenn die untere Sehiene des unteren Einzelabsehnittes durch wenigstens zwei schräg nach oben verlaufende Stützitreben gegenüber dem Rahmen abgestützt ist. Auf diese Weise ergibt sich in Querschnitt außerdem eine statisch bestimmte Dreieckskonstruktion.
  • In dem Rahmen können eine oder mehrere parallele Reihen von Seht körpern angeordnet sein, wobei die einzelnen Schwimmkörper Zylinderkörper sein können, deren Aehsen parallel zur Längserstreekung des Gitters liegen. Durch die Ausbildung der Schwimmkörper als Zylinderkörper und deren Anordnung wird erreieht, daß das durch das Gitter hindurchtretende Wasser auf die Umfangswandungen der Zylinderkörper auftrifft und unter Absorbierung einer evtl. noch vorhandenen Restenergie an den gekrümmten Wandungen ruhig abgeleitet wird. Für bestimmte Wellenverhältnisse kann es hierbei vorteilhaft sein, wenn die Achsen der Schwimmkörper auf gleicher Höhe mit der Verbindungskante der beiden Einelabschnitte des Gitters liegen, da dann die Hauptmenge des durch den unteren Einzelabschnitt eintretenden Wasser unterhalb der Schwimmkörper entlang von deren gekrümmten Wandungen abgeleitet wird.
  • Um sich gegebenenfalls aufsehaukelnde Schwingungen um die Längachse der Schwimmkörper zu dämpfern, können in vorteilhafter Weise der oder die Schwimmkörper und/oder der Rahmen auf der den Gitter abgewandten Seite mit schräg nach unten von den Schwimmkörpern weggerichteten Stabilisierungaflossen versehen sein, die wenigstens teilweise unter der Wasseroberfläche liegen. Als vorteilhaft hat s sich hierbei erwiesen, wenn die Ebene der Stabilisierungsflossen mit der Horizontalebene einen Winkel von etwa 450 einschließt. Die Stabiliierungsilossen können aus zwei i spitzen Winkel zueinander angeordneten Platten bestehen, die sich längs des Rahmens erstrecken, wobei der Scheitel des Winkels dem Rahmen abgewandt ist.
  • Auf diese Weise werden ohne zusätzlichen Aufwand sehr steife Flossen gebildet, die sich nicht verbiegen oder verwinden können.
  • Wenn mehrere parallele Reihen von Schwimmkörpern verwendet werden und insbesondere wenn die beiden außen liegenden Reihen der Schwimmkörper einen größeren Abstand zueinander haben, dann erhält der erfindungsgemäße Wellenbrecher trotz der einseitigen Anbringung des Gitters eine relativ stabile Schwimmlage. Wenn jedoch sus bestimmten Gründen nur eine Reihe von Schwimmkörpern Verwendung findet oder zwei Reihen sehr dicht beieinander liegen, kann es vorteilhaft sein, wenn an dem oder den Schwimmkörpern undZoder am Rahmen auf der dem Gitter abgewandten Seite Ausleger angeordnet sind, die an ihren freien Enden Ballastschwimmer tragen. Mit solchen Ballastschwimmern kann einerseits das Gewieht des Gitters ausgeglichen werden und andereroeita kann eine auf die durchschnittlichen Wellenkräfte abgestimmte Schwimmlage herbeigeführt werden. Dies ist in besonders einfacher Weise dann möglich, wenn der Ballast in den Ballastschwimmern Wasser ist, da durch Veränderung der Füllmenge in einfacher Weise eine Justierung erfolgen kann. Mit den Ballastachwimsern wird außerdem ein Kentern des Wellenbrechers wirksam verhindert.
  • Wie dargelegt, soll der erfindungsgemäße Wellenbrecher in erster Linie sebwimmend verwendet werden. Da jedoeh bei bestimmten Gewässern Schwimistege bei verhältnismäßig geringer Wassertiefe eingesetzt werden müssen, kann in solchen Fällen, insbesondere bei stark schwankenden Wasserständen, die Gefahr bestehen, daß eine Bodenberührung des Wellenbrechers und/oder des Schwimasteges stattfindet. Diese Bodenberührung kann insbesondere dann heftig sein, wenn gleichzeitig ein größerer Wellengang herrscht.
  • Um Beschädigungen des Wellenbrechers, des Gitters und/oder der Schwimmer und der übrigen Bauteile zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn der Rahmen mit nach unten weisenden Ständern versehen ist, die unter Zwischenschaltung von Stoßdämpfern auf dem Gexässerboden aufstehen können. Auf diese Weise wird mittels der elastischen Stoßdämpfer ein Aufschlagen des Sehwimmsteges und/oder des Wellenbrechers abgefangen und gedämpft.
  • Eine besonders kostengünstige und einfache Ausführungsform ergibt sich, wenn die Stoßdämpfer aus horizontal liegenden Autoreifen bestehen, die unterhalb einer horizontalen am unteren Ende der Stander gelenkig angeordneten Druckplatte angeordnet und am Ständer gehaltert sind. Derartige Autoreifen haben sich in der Praxis als Stoßdämpfer, insbesondere als Fender bestens bewährt. Sie weisen eine hinreichende Elastizität auf, wobei im vorliegenden Fall ihre Dampfungsenschaften inshesondere deswegen besonders günstig sind wela de In ihre innenraum anthaltene Wasser bei einem Zusamme@drucken der Autoleirer. infolge auftreffender Stoßkräfte verdrängt werden muß.
  • Die Autoreifen können sm Ständer durch in sie von ihrem Innenumfang her eingreifende Haltelaschen gehaltert sein. Eine solche Halterung ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn beispielsweise unterhalb des Schwimmsteges undJoder Wellenbrechers sich ein Betonfundasent, eine Uferuntermauerung od. dgl. befindet, auf welche der Wellenbrecher zur Auflage kommt.
  • Sofern ein solches Fundament nicht vorhanden ist, kann es zur besseren Abstützung und zur Verhinderung des Eingrabens undloder der Beschädigung bzw. des Verschleißes des Stoßdämpiers vorteilhaft sein, wenn unterhalb der Autoreifen eine auf dem Gewässerboden auflegbar Stützplatte angeordnet ist, die durch wenigstens drei senkrecht angeordnete und in Ausnehmungen der Stuizplatte verschiebliche Bolzen gehalten ist, wobei die Bolzen in etwa gleichem Winkelabstand am Außenumfang des Autoreifens angeordnet sind und diesen zwischen den beiden Platten haltern. Mit dieser Anordnung wird einmal für eine gleichmäßige Abstützung auch in weicherem und ungleichmäßigerem Boden Sorge getragen und zus anderen außerdem erreicht, daß eine zusätzliche Halterung für den Autoreifen entfallen kann.
  • Die Bolzen können über die Unterfläche der Stützplatte hinaus nach unten vorstehen mit der vorteilhaften Wirkung, daß dadurch bei eines Aufsetzen des Wellenbrechers und/oder des Schwimmstegeg eine zusätzlichte Bodenverankerung stattfindet.
  • Der erfindungsgemäße Wellenbrecher kann getrennt von dem übrigen Schwimmsteg Verwendung finden, wobei er insbesondere Übergänge vom Land zu dem Schwimmsteg bilden und diese Verbindung herstellen kann.
  • Es ist aber in vorteilhafter Weise ebenso möglich, daß der Wellenbrecher Teil eines Schwimmateges und in diesen integriert ist, wobei der Rahmen auf seiner Oberseite mit Laufbohlen versehen ist. Diese Lauibohlen können allerdings auch bei der Verwendung des Wellenbrechers als Übergang Verwendung finden.
  • Der Rahmen des Wellenbrechers kann über Ankerketten am Gewässerboden verankert sein, so daß auf diese Weise nicht nur der Wellenbrecher, sondern auch die an ihn angeschlossenen Teile des Schwimmsteges verankers sind.
  • Die oben beschriebenen Ausleger sowie die Stabilisierungsflossen und die Stoßdämpfer des Rahmens können unabhängig vom Wellenbrecherteil auch an den übrigen Teilen des Schwimmateges Verwendung finden.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausfübrungabeispielen in der Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt in perepektitischer Darstellung eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wellenbrechers.
  • Fig. 2 ist die Ansicht II-II nach Fig. 1 bei einer anderen Ausführungßform des Wellenbrechers.
  • Fig. 3 ist der Schnitt III-III nach Fig. 2.
  • Fig. 4 ist der Schnitt IV-IV nach Fig. 2.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 weist der Wellenbrecher eine Reihe von zylinderförmigen Schwimmkörpern 1 auf, die eine gemeinsame Achse haben, welche parallel zur Längserstreckung eines Gitters 2 liegt, das aus in seitlichem Abstand A nebeneinander angeordneten Gitterstäben 3 besteht, deren Enden durch zwei horizontal verlaufende Schienen 4 und 5 miteinander verbunden sind. Der Übersichtlichkeit der Darstellung halber sind nur einige der Gitterstäbe 3 dargestellt, die selbstverständlich auf der gesamten Länge L des Gitters 2 angeordnet sind.
  • Das Gitter 2 ist in zwei im Winkel zueinander angeordnete Einzelabschnitte 6 und 7 aufgeteilt, deren Verbindungskante 8 horizontal verläuft, wobei beim dargestellten Ausführungsbeispiel die Verbindungskante 8 durch einen Längsträger 9 eines die Schwimmkörper 1 umgreifenden Rahmens 10 gebildet ist. Der Rahmen 10 haltert - wie dargestellt - die Schwimmkörper 1 und dient außerdem als Träger eines oberhalb der Schwimmkörper angeordneten llolzbelages, einer Lsufbohle 11 od. dgl.
  • Der untere Einzelabsohnitt 6 ist - wie dargestellt - schräg nach unten von den Schwimmkörpern 1 weggerichtet und liegt wenigstens teilweise unter der angedeuteten Wasseroberfläcbe 12. Der obere Einzelabachnitt 7 des Gitters 2 ist seinerseits schräg nach oben von den Schtimmkörpern 1 weggerichtet. Die Gitterstäbe 3 und 3a der beiden Einzelabschnitte sind durch deren Verbindungskante 8 bzw. den Längsträger 9 übergreifende Streben 13 miteinander verbunden und gegeneinander abgestützt. Diese Streben sind nach hinten, also zu den Schwimmkörpern 1 hin, geneigt angeordnet.
  • An dem Rahmen 10 sind auf der dem Gitter 2 abgewandten Seite Ausleger 1i angeordnet, die an ihren freien Enden Ballastsciiwimmer 15 tragen, wobei die Ballastsebvimmer 15 mit Wasser als Ballast wenigstens teilweise gefüllt sein können. Ferner ist der Rahmen 10 des Wellenbrechers über Ankerketten 16 am Gewässerboden, beispielsweise durch Bodeniundamento 17 oder entsprechende Bodenanker, verankert.
  • Wie dargestellt, liegt bei der Ausführungsform nach Figur 1 die Achse 18 der Schwimmkörper 1 etwa auf gleicher Höhe mit der Verbindungskante 8 bzr. dem Längsträger 9.
  • Fig. 2 ist die Ansicht II-II nach Fig. 1 bei einer etwas abgewandelten Ausführungsform.
  • Bei dieser Ausführungsform liegt der Längsträger 9 oberhalb der Achse 18 der Schwimmkörper 1 und der Rahmen 10 ist mit nach unten weisenden Ständern 19 versehen, die unter Zwischenschaltung von Stoßdämpfern 20 auf d.m Gewässerboden oder dort vorgesehenen Fundamenten 21 od. dgl. aufstehen können. Die Stoßdämpfer 20 bestehen beim dargestellten Ausfahrungsbeispiel aus horizontal liegenden Autoreifen, die unterhalb einer horizontalen am unteren Ende des jeweiligen Ständers 19 über ein Gelenk 22 angeordneten Druckplatte 23 angeordnet und mittels in sie von ihrem Innenumfang her eingreifenden Haltelassehen 2k gehaltert sind.
  • Die Gitterstäbe 3 sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel mit jeweils vier Schrauben 25 an dem Längsträger 9 und mit jeweils einer Schraube 26 an den Schienen 4 bzw. 5 befestigt. Die Streben 13 sind an den Gitterstäben 3 in der dargestellten Lage vorzugsweise angeschweiß.
  • Fig. 3 ist der Schnitt III-ItI nach Fig. 2 und läßt die Lage und Anordnung des Gitters 2 sowie der Gitterstäbe 3 bzw. 3a der Einzelabschnitte 6 und 7 des Gitters erkennen. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, schließt die Ebene des unteren Einzelabschnittes 6 mit der Horizontalebene 27 einen Winkel 96 von etwa 450 ein, während die Ebenen der beiden Einzelabschnitte 6 und 7 zwischen sich einen Winkel » von etwa 115° einschließen. Die Streben 13 schließen mit der Horizontaleben. 27 einen Winkel γ von etwa 700 ein.
  • Wie aus Fig. 3 weiter hervorgeht, ist die untere Schiene 5 des unteren Einzelabschnittes 6 durch wenigstens zwei schräg nach oben verlaufende Stützstreben 28 gegenüber dem Rahmen 10 bzw. den Ständern 19, die einen Teil des Rahmens bilden, abgestützt. Ferner sind Querverstrebungen 29 und Diagonalverstrebungen 30 zwischen den in Anlaufrichtung der Wellen vorn und hinten liegenden Ständern 19 vorgesehen. An die Stützstrebe 28 kann eine mit dieser fluchtende Verlängerung 31 vorgesehen sein, die die auf die Stützstrebe 28 wirkenden Kräfte in das Innere des Rahmens 10 hineinleitet.
  • Bei der Ausführungsform nach den Figuren 2 und 3 sind im Gegensatz zur Ausführungsform nach Fig. 1 zwei Reihen von Schwimmkörpern 1 vorgesehen, die in Anlaufrichtung der Wellen hintereinander und deren Achsen 18 parallel zueinander liegen. Wie dargestellt, sind die Schwimmkörper 1 der zweiten Reihe auf der dem Gitter 2 abgewandten Seite mit Stabilisierungsflossen 32 versehen, die schräg nach unten von den Sehtimmkörpern 1 weggerichtet sind und wenigstens teilweise unter der angedeuteten Wasseroberfläche 12 liegen. Die Ebene 33 der Stabilisierungsflossen 32 schließt mit der Horizontalebene 27 einen Winkel cf von etwa 450 ein. Die Stabilisierungaflossen 32 bestehen aus zwei im spitzen Winkel 6 zueinander angeordneten Platten 32a und 32b, die sich längs des Rahmens 10 erstrecken, wobei der Scheitel 34 des Winkels e dem Rahmen 10 abgewandt ist.
  • An des unteren Ende des in Fig. 3 rechts liegenden Ständers ist nooh eine abgewandelte Ausführungsform zur Halterung des aus einem Autoreifen bestehenden Stoßdämpfers 20 dargestellt, die insbesondere zur Auflagerung des Ständers auf weichem und/oder unebenen Boden geeignet ist. Diese Ausführungsform weist eine unterhalb des Stoßdämpfers 20 auf den Gewässerboden 35 auilegbare Stützplatte 36 auf, die durch wenigstens drei senkrecht angeordnete und in Ausnehmungen der Stützplatte 36 verschiebliche Bolzen 37 gehalten ist, wobei die Bolzen im etwa gleichen Winkelabstand am Außenumfang des Stoßdämpfers 20 angeordnet sind und diesen zwischen der wie'bei der anderen Ausiührungform vorgesehenen Druckplatte 23 und der Stützplatte 36 haltern. Bei einer bevorzugten Ausführungsform können um den Stoßdämpfer 20 bzw.
  • den Autoreifen hierum vier Bolzen 37 vorgesehen sein. Die Bolzen 37 können an ihren dem Boden 35 zugewandten Enden zwei Kontermuttern tragen, die so eingestellt werden, daß im entspannten Zustand des Stoßdämpfers 20 die Kontermuttern von unten her auf der Stützplatte 36 aufliegen. Außerdem können die Bolzen 37 mit ihren unteren Enden 37a über die Unterfläche der Stützplatte 36 hinaus nach unten vorstehen, um eine zusätzliche Verankerung im Boden 35 zu bewirken.
  • Fig. 5 ist der Schnitt IV-IV nach Fig. 2 und läßt im Querschnitt die Ausbildung eines Gitterstabes 3 als ilutprofil erkennen, wobei die freien seitlichen Schenkel 38 des Hutprofiles auf den Schienen 4 und 5 im Befestigungezustand aufliegen und durch den konisch zulauf enden Protilquerschnitt bewirkt wird, daß sich die auf diesen Querschnitt in Richtung des Pfeiles 39 auftreffenden Wellen besonders leicht teilen lassen.
  • Der Abstand A zwischen den seitlichen Begrenzungen der freien Schenkel 38 zweier benachbarter Gitterstäbe 3 kann etwa 50 mm betragen.
  • Leerseite

Claims (28)

  1. Ansprüche 1. Wellenbrecher für Schwimmstege für Hafenanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß an einem oder mehreren Schwimmkörpern (1) ein den anlaufenden Wellen zugewandtes Gitter (2) angeordnet ist, das aus im seitlichen Abstand (A) zueinander und in der Projektion in die Vertikalebene senkrecht nebeneinander angeordneten Gitterstäben (7) besteht, deren sonden durch zwei horizontal verlaufende Schienen (4,5) miteinander verbunden sind und das in zwei im Winkel ( ß ) zueinander angeordnete Einzelabschnitte (6,7) aufgeteilt ist, deren Verbindungskante (8) horizontal verläuft, wobei der untere Einzelabschnitt (6) schräg nach unten von den Schwimmkörpern (1) weggerichtet ist und wenigstens teilweise unter der Wasseroberfläche (12) liegt.
  2. 2. Wellenbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene des unteren Einzelabschnittes (6) des Gitters (2) mit der Rorizontalebene (27) einen Winkel ( 0< ) von etwa 450 einschließt.
  3. 3. Wellenbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Einzelabschnitt (7) des Gitters (2) schräg nach oben von den Schwimmkörpern (1) weggerichtet ist.
  4. i, Wellenbrecher nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebenen der beiden Einzelabschnitte (6,7) einen Winkel ( ) von etwa 1150 einschließen.
  5. 5. Wellenbrecher nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterstäbe (3) der beiden Einzelabschnitte (6,7) durch deren Verbindungskante (8) übergreifende Streben (13) miteinander verbunden und gegeneinander abgestützt sind.
  6. 6. Wellenbrecher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben (13) zu den Schwimmkörpern (1) hin geneigt angeordnet sind.
  7. 7. Wellenbrecher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben (13) mit der Horizontalebene (27) einen Winkel( t )von etwa 700 einschließen.
  8. 8. Wellenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterstäbe (3) einen seitlichen Abstand (A) von etwa 50 mm haben.
  9. 9. Wellenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterstäbe (3) einen hutprof örmiXen Querschnitt haben, wobei der konisch zulaufende Abschnitt des llutprofilquerschnittes den anlaufenden Wellen zugewandt ist und die seitlichen freien Schenkel (38) auf den Schienen (4,5) aufliegen.
  10. 1O. Wellenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Yerbindungskante (8) der beiden Einzelabschnitte (6,7) des Gitters (2) ein Längsträger (9) für das Gitter (2) angeordnet ist, an welchem die Gitterstäbe befestigt sind.
  11. 11. Wellenbrecher nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (9) Teil eines die Schwimmkörper (1) umgreifenden und an diesen befestigten Rahmens (10) ist.
  12. 12. Wellenbrecher nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, daß die untere Schiene (4) des unteren Einzelabschnittes (6) durch wenigsteins zwei schräg nach oben verlaufende Stützstreben (28) gegenüber dem Rahmen (io) abgestützt ist.
  13. 13. Wellenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rahmen (10) eine oder mehrere parallele Reihen von Schwimmkörpern (1) angeordnet sind.
  14. 14. Wellenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schwimmkörper (i) Zylinderkörper sind, deren Achsen (18) parallel zur Längserstreckung des Gitters (2) liegen.
  15. 15. Wellenbrecher nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (18) der Schnimmkörper (1) auf gleicher Höhe mit der Verbindungskante (8) der beiden Einzelabschnitte (6,7) des Gitters (2) liegen.
  16. 16. Wellenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch aakennzeichnet, daß der oder die Schtimmkörper (1) und/oder der Rahmen (10) auf der dem Gitter (2) abgewandten Seite mit schräg nach unten von den Schwimmkörpern (1) weggerichteten StabilisierungJ-flossen (32) versehen sind, die wenigstens teilsweise unter der Wasseroberfläche (12) liegen.
  17. 17. Wellenbrecher nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene (33) der Stabilisierungsfiossen (32) mit der Horizontalebene (27) einen Winkel ( 6 ) von etwa 450 einschließt.
  18. 18. Wellenbrecher nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabiliaierungsflossen (32) aus zwei im spitzen Winkel ( E ) zueinander angeordneten Platten (32a,32b) bestehen, die sich längs des Rahmens (io) erstrecken, wobei der Scheitel (34) des Winkels (£) dem Rahmen (10) abgewandt ist.
  19. 19. Wellenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oder den Schnimmkörpern (1) und/oder am Rahmen (10) auf der dem Gitter (2) abgewandten Seite Ausleger (14) angeordnet sind, die an ihren freien Enden Ballastschwimmer (15) tragen.
  20. 20. Wellenbrecher nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballast in den Ballastschwimmern (15) Wasser ist.
  21. 21. Wellenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (10) mit nach unten weisenden Ständern (19) versehen ist, die unter Zwischenschaltung von Stoßdämpfern (20) auf dem Gewässerboden (21,35) aufstehen können.
  22. 22. Wellenbrecher nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßdämpfer (20) aus horizontal liegenden Autoreifen bestehen, die unterhalb einer horizontalen am unteren Ende der Ständer (19) gelenkig angeordneten Druckplatte (23) angeordnet und am Ständer (19) gehaltert sind.
  23. 23. Wellenbrecher nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die als Stoßdämpfer (20) ausgebildeten Autoreifen am Ständer (19) durch in sie von ihrem Innenumfang her eingreifende Haltelaschen (24) gehaltert sind.
  24. 24. Wellenbrecher nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der durch die Autoreifen gebildeten Stoßdämpfer (20) eine auf dem Gewässerboden (35) auflegbare Stützplatte (36) angeordnet ist, die durch wenigstens drei senkrecht angeordnete und in Ausnehmungen der Stützplatte (36) verschiebliche Bolzen (37) gehalten ist, wobei die Bolzen (37) in etwa gleichem Winkelabstand am Außenumfang der Stoßdämpfer (20) angeordnet sind und diese zwischen den beiden Platten (23,36) haltern.
  25. 25. Wellenbrecher nach Anspruch 2E, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (37) über die Unterfläche der Stützplatte (36) hinaus nach unten vorstehen.
  26. 26. Wellenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Wellenbrecher Teil eines Schwimmsteges und in diesen integriert ist, wobei der Rahmen (10) auf seiner Oberseite mit Laufbohlen (11) od. dgl. versehen ist.
  27. 27. Wellenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (10) des Wellenbrechers über Ankerketten (16) am Gewässerboden verankert ist.
  28. 28. Wellenbrecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auch an den übrigen Teilen des Schwixmsteges ohne Gitter die Ausleger (14) und/oder die Stabilisierungsflossen (32) und/oder die Stoßdämpfer (20) zugeordnet sind.
DE19792909169 1979-03-08 1979-03-08 Wellenbrecher fuer schwimmstege Withdrawn DE2909169A1 (de)

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