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Wellenbrecher für Schwimmstege
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Die Erfindung betrifft einen Wellenbrecher für Schwimmstege fiir Hafenanlagen.
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Bekannte Wellenbrecher für ortsfeste Steganlagen bestehen aus im Abstand
zur Steganlage selbst im Gewässerboden befestigten Spundwänden od. dgl. oder aus
auf dem Gewässerboden aufgelagerten Steinschättungen. Bekannt sind ferner Wellenbrecher,
die aus zum Wellenanlauf hin geneigten Betonböschungen bestehen, wobei diese Betonböschungen
zusätzlich mit im Abstand zueinander angeordneten Betonklötzen versehen sein können,
die im allgemeinen pyramidenstumpfförmig ausgebildet sind.
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Ferner sind Wellenbrecher fiir ortsfeste Hafenanlagen bekannt, die
aus Betonbauten bestehen, in welchen Wasseraufnahmekammern vorgesehen sind. Diese
Wasseraufnahmckammern sind zur Wasserseite hin mit senkrecht verlaufenden Stäben
versehen, die dem Brechen der Wellen dienen.
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Diese bekannten fest mit dem Gewässerboden zu verbindenden Wellenbrecher
sind nur mit einem erheblichen Arbeitsaufwand und mit beträchtlichen Kosten zu erstellen.
Sie finden daher in der Regel auch nur bei größeren Hafenanlagen Anwendung. Außerdem
haben sie den Nachteil, daß sich ihre Wirkung mit schwankendem Wasserspiegel ändert,
so daß sie auch nicht in kleinerer Ausführung in ruhigeren Gewässern, wie Binnen-
oder Stauseen, vorteilhaft eingesetzt werden können.
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So lassen sich auch die Vorteile eines Schwimmsteges, die darin bestehen,
daß der Schwimmsteg dem jeweiligen Wasserstand folgen kann und daß er leicht montierbar
und demontierbar ist, mit den ortsfesten Wellenbrechern nicht ausnutzen.
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Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Wellenbrecher
für Schwimmstege zu schaffen, der trotz einfacher und leichter Bauweise und damit
trotz einer schwimmfähigen Ausführung die auf Binnenseren und in ruhigeren Küstengewässern
auftretenden Wellen so wirksam absorbiert, daß zusätzliche ortsfeste Wellenbrecher
und/oder Hafenmolen od. dgl. beim oben umrissenen Anwendungsbereich nicht eriorderlich
sind.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an einem oder
mehreren Schwimmkörpern ein den anlaufenden Wellen zugewandtes Gitter angeordnet
ist, das aus im seitlichen Abstand zueinander und in der Projektion in die Vertikalebene
senkrecht nebeneinander angeordneten Gitterstäben besteht, deren Enden durch zwei
horizontal verlaufende Schienen miteinander verbunden sind und das in zwei im Winkel
zueinander angeordnete Einzelabschnitte aufgeteilt ist, deren Verbindungekante horizontal
verläuft, wobei der untere Einzeiabschnitt schräg
nach unten von
den Schwimmkörpern weggerichtet ist und wenigstens teilweise unter der Wasseroberfläche
liegt.
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Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß die anlaufenden Wellen einerseits
auf den Gitterstäben des unteren Einzelabschnittes zum Auslaufen gebracht, andererseits
aber durch die Gitterstäbe selbst gleichzeitig geteilt werden, so daß eine ausgezeichnete
Wasserberuhigung hinter dem Gitter eintritt. Durch die Ausbildung der den anlaufenden
Wellen zugewandten Teile des Wellenbrechers als Gitter wird außerdem erreicht, daß
die kinetische Energie der auftreffenden Wassermassen sich nur in geringem Umfang
auf die Schwimmkörper übertragen kann, da durch die Teilung mittels der Gitterstäbe
und durch das Hindurchtreten des Wassers zwischen den Gitterstaben der größte Teil
der auftreffenden Energie durch das Gitter hindurch abgeleitet wird, ohne in auf
die Schwimmkörper wirkende Schubkräfte umgesetzt zu werden.
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Wie Versuche argeben haben, läßt sich der erfindungsgemäße Wellenbrecher
damit in hervorragender Weise für auf Binnenseen verwendete Schwimmstege verwenden,
wobei er selbst schwimmend ausgebildet ist und mithin an den Vorteilen eines Schwimmsteges
teil hat. Die Versuche haben weiter ergeben, daß trotz der baulich leichten und
einfachen Konstruktion der erfindungsgemäße Wellenbrecher geeignet ist, die auf
Binnenseen auftretenden Wellen mit den dort vorkommenden Wellenhöhen einwandfrei
zu absorbieren.
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Selbstverständlich kann der erfindungsgemäße Wellenbrecher auch für
solche Schwimmstege Verwendung finden, die in durch Molen od. dgl. geschütaten Hafenanlagen
rauherer Küstengewässer vorgesehen sind. In diesen Fällen
ist der
erfindungsgenäße Wellenbrecher sehr gut dafür geeignet, die in größeren Häfen entstehenden
und/oder verbliebenen Reatwellen zu absorbieren.
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Vorteilhaft ist es, wenn die Ebene des unteren Einzelabachnittes des
Gitters mit der Horizontalebene einen Winkel von ca. 430 einschließt, da die Versuche
gezeigt haben, daß fur die in Betracht kommenden Jellengrößen sich hierdurch eine
sehr gute Wasserberuhigung ergibt.
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Vorteilhaft ist es weiter, wenn der obere Einrelabschnitt des Gitters
schräg nach oben von den Schwimmkörpern weggerichtet ist, da er auf diese Weise
die anlaufenden Wellen übergreift und geeignet ist, größere Wellenhöhen ebenfalls
noch zu erfassen und das im Wellenberg ankommende Wasser zu teilen und abzuleiten.
Als vorteilhaft hat sich hierbei erwiesen, wenn die Ebenen der beiden Einzelabschnitte
einen Winkel von ca. 1150 einschließen.
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Zur Aussteifung können die Gitterstäbe der beiden Einzelabschnitte
durch deren Verbindungskante übergreifende Streben miteinander verbunden und gegeneinander
abgestützt sein, wobei es sich hier außerdem als weiterer Vorteil ergibt, daß diese
Streben gegenüber den hinter diesen Streben liegenden Teilen der Gitterstäbe einen
Vorbrecher darstellen, so daß auf einfache Weise zwei Wellenbrecher hintereinander
geschaltet sind. Ux auch in diese Zusammenhang der Kraftrichtung der anlaufenden
Wellen
Rechnung zu tragen, können die Streben zu den Schwimmkbrpern hin geneigt angeordnet
sein, wobei es sich als vorteilhaft erwiesen hat, wenn die Streben mit der Horizontalebene
einen Winkel von ca. 700 einschließen, Eine besonders gute Wirkung des erfindungsgemäßen
Wellenbrechers ergibt sich, wenn - wie die Versuche gezeigt haben - die Gitterstäbe
einen seitlichen Abstand von etwa 50 mm haben. Bei diesem Abstand kommt es zu einer
besonders ruhigen Teilung der beim vorgesehenen Antendungsbereich auftreffenden
Wassermassen.
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In vorteilhafter Weise ist im Bereich der Verbindungskante der beiden
Einselabschnitte des Gitters ein Längsträger für das Gitter angeordnet, an welchem
die Gitterstäbe befestigt sind. Dieser Längsträger ermöglicht es in einfacher Weise,
das Gitter an den Schwimmkörpern zu montieren, und zwar insbesondere dann, wenn
der Längs träger Teil eines die Schwinikörper umgreifenden und an diesen befestigten
Rahmens ist.
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Us den den anlaufenden Wellenkräften ausgesetzten unteren Einzelabschnitt
des Gitters gegenüber den Schwimmkörpern besonders sicher festzulegen ist es vorteilhaft,
wenn die untere Sehiene des unteren Einzelabsehnittes durch wenigstens zwei schräg
nach oben verlaufende Stützitreben gegenüber dem Rahmen abgestützt ist. Auf diese
Weise ergibt sich in Querschnitt außerdem eine statisch bestimmte Dreieckskonstruktion.
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In dem Rahmen können eine oder mehrere parallele Reihen von Seht körpern
angeordnet sein, wobei die einzelnen Schwimmkörper Zylinderkörper sein können, deren
Aehsen parallel zur Längserstreekung des Gitters liegen. Durch die Ausbildung der
Schwimmkörper als Zylinderkörper und deren Anordnung wird erreieht, daß das durch
das Gitter hindurchtretende Wasser auf die Umfangswandungen der Zylinderkörper auftrifft
und unter Absorbierung einer evtl. noch vorhandenen Restenergie an den gekrümmten
Wandungen ruhig abgeleitet wird. Für bestimmte Wellenverhältnisse kann es hierbei
vorteilhaft sein, wenn die Achsen der Schwimmkörper auf gleicher Höhe mit der Verbindungskante
der beiden Einelabschnitte des Gitters liegen, da dann die Hauptmenge des durch
den unteren Einzelabschnitt eintretenden Wasser unterhalb der Schwimmkörper entlang
von deren gekrümmten Wandungen abgeleitet wird.
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Um sich gegebenenfalls aufsehaukelnde Schwingungen um die Längachse
der Schwimmkörper zu dämpfern, können in vorteilhafter Weise der oder die Schwimmkörper
und/oder der Rahmen auf der den Gitter abgewandten Seite mit schräg nach unten von
den Schwimmkörpern weggerichteten Stabilisierungaflossen versehen sein, die wenigstens
teilweise unter der Wasseroberfläche liegen. Als vorteilhaft hat s sich hierbei
erwiesen, wenn die Ebene der Stabilisierungsflossen mit der Horizontalebene einen
Winkel von etwa 450 einschließt. Die Stabiliierungsilossen können aus zwei i spitzen
Winkel zueinander
angeordneten Platten bestehen, die sich längs
des Rahmens erstrecken, wobei der Scheitel des Winkels dem Rahmen abgewandt ist.
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Auf diese Weise werden ohne zusätzlichen Aufwand sehr steife Flossen
gebildet, die sich nicht verbiegen oder verwinden können.
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Wenn mehrere parallele Reihen von Schwimmkörpern verwendet werden
und insbesondere wenn die beiden außen liegenden Reihen der Schwimmkörper einen
größeren Abstand zueinander haben, dann erhält der erfindungsgemäße Wellenbrecher
trotz der einseitigen Anbringung des Gitters eine relativ stabile Schwimmlage. Wenn
jedoch sus bestimmten Gründen nur eine Reihe von Schwimmkörpern Verwendung findet
oder zwei Reihen sehr dicht beieinander liegen, kann es vorteilhaft sein, wenn an
dem oder den Schwimmkörpern undZoder am Rahmen auf der dem Gitter abgewandten Seite
Ausleger angeordnet sind, die an ihren freien Enden Ballastschwimmer tragen. Mit
solchen Ballastschwimmern kann einerseits das Gewieht des Gitters ausgeglichen werden
und andereroeita kann eine auf die durchschnittlichen Wellenkräfte abgestimmte Schwimmlage
herbeigeführt werden. Dies ist in besonders einfacher Weise dann möglich, wenn der
Ballast in den Ballastschwimmern Wasser ist, da durch Veränderung der Füllmenge
in einfacher Weise eine Justierung erfolgen kann. Mit den Ballastachwimsern wird
außerdem ein Kentern des Wellenbrechers wirksam verhindert.
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Wie dargelegt, soll der erfindungsgemäße Wellenbrecher in erster Linie
sebwimmend verwendet werden. Da jedoeh bei bestimmten Gewässern Schwimistege bei
verhältnismäßig geringer Wassertiefe eingesetzt
werden müssen,
kann in solchen Fällen, insbesondere bei stark schwankenden Wasserständen, die Gefahr
bestehen, daß eine Bodenberührung des Wellenbrechers und/oder des Schwimasteges
stattfindet. Diese Bodenberührung kann insbesondere dann heftig sein, wenn gleichzeitig
ein größerer Wellengang herrscht.
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Um Beschädigungen des Wellenbrechers, des Gitters und/oder der Schwimmer
und der übrigen Bauteile zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn der Rahmen mit nach
unten weisenden Ständern versehen ist, die unter Zwischenschaltung von Stoßdämpfern
auf dem Gexässerboden aufstehen können. Auf diese Weise wird mittels der elastischen
Stoßdämpfer ein Aufschlagen des Sehwimmsteges und/oder des Wellenbrechers abgefangen
und gedämpft.
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Eine besonders kostengünstige und einfache Ausführungsform ergibt
sich, wenn die Stoßdämpfer aus horizontal liegenden Autoreifen bestehen, die unterhalb
einer horizontalen am unteren Ende der Stander gelenkig angeordneten Druckplatte
angeordnet und am Ständer gehaltert sind. Derartige Autoreifen haben sich in der
Praxis als Stoßdämpfer, insbesondere als Fender bestens bewährt. Sie weisen eine
hinreichende Elastizität auf, wobei im vorliegenden Fall ihre Dampfungsenschaften
inshesondere deswegen besonders günstig sind wela de In ihre innenraum anthaltene
Wasser bei einem Zusamme@drucken der Autoleirer. infolge auftreffender Stoßkräfte
verdrängt werden muß.
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Die Autoreifen können sm Ständer durch in sie von ihrem Innenumfang
her eingreifende Haltelaschen gehaltert sein. Eine solche Halterung ist insbesondere
dann zweckmäßig, wenn beispielsweise unterhalb des Schwimmsteges undJoder Wellenbrechers
sich ein Betonfundasent, eine Uferuntermauerung od. dgl. befindet, auf welche der
Wellenbrecher zur Auflage kommt.
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Sofern ein solches Fundament nicht vorhanden ist, kann es zur besseren
Abstützung und zur Verhinderung des Eingrabens undloder der Beschädigung bzw. des
Verschleißes des Stoßdämpiers vorteilhaft sein, wenn unterhalb der Autoreifen eine
auf dem Gewässerboden auflegbar Stützplatte angeordnet ist, die durch wenigstens
drei senkrecht angeordnete und in Ausnehmungen der Stuizplatte verschiebliche Bolzen
gehalten ist, wobei die Bolzen in etwa gleichem Winkelabstand am Außenumfang des
Autoreifens angeordnet sind und diesen zwischen den beiden Platten haltern. Mit
dieser Anordnung wird einmal für eine gleichmäßige Abstützung auch in weicherem
und ungleichmäßigerem Boden Sorge getragen und zus anderen außerdem erreicht, daß
eine zusätzliche Halterung für den Autoreifen entfallen kann.
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Die Bolzen können über die Unterfläche der Stützplatte hinaus nach
unten vorstehen mit der vorteilhaften Wirkung, daß dadurch bei eines Aufsetzen des
Wellenbrechers und/oder des Schwimmstegeg eine zusätzlichte Bodenverankerung stattfindet.
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Der erfindungsgemäße Wellenbrecher kann getrennt von dem übrigen Schwimmsteg
Verwendung
finden, wobei er insbesondere Übergänge vom Land zu dem Schwimmsteg bilden und diese
Verbindung herstellen kann.
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Es ist aber in vorteilhafter Weise ebenso möglich, daß der Wellenbrecher
Teil eines Schwimmateges und in diesen integriert ist, wobei der Rahmen auf seiner
Oberseite mit Laufbohlen versehen ist. Diese Lauibohlen können allerdings auch bei
der Verwendung des Wellenbrechers als Übergang Verwendung finden.
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Der Rahmen des Wellenbrechers kann über Ankerketten am Gewässerboden
verankert sein, so daß auf diese Weise nicht nur der Wellenbrecher, sondern auch
die an ihn angeschlossenen Teile des Schwimmsteges verankers sind.
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Die oben beschriebenen Ausleger sowie die Stabilisierungsflossen und
die Stoßdämpfer des Rahmens können unabhängig vom Wellenbrecherteil auch an den
übrigen Teilen des Schwimmateges Verwendung finden.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausfübrungabeispielen in
der Zeichnung näher erläutert.
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Fig. 1 zeigt in perepektitischer Darstellung eine Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Wellenbrechers.
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Fig. 2 ist die Ansicht II-II nach Fig. 1 bei einer anderen Ausführungßform
des Wellenbrechers.
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Fig. 3 ist der Schnitt III-III nach Fig. 2.
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Fig. 4 ist der Schnitt IV-IV nach Fig. 2.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 weist der Wellenbrecher eine Reihe
von zylinderförmigen Schwimmkörpern 1 auf, die eine gemeinsame Achse haben, welche
parallel zur Längserstreckung eines Gitters 2 liegt, das aus in seitlichem Abstand
A nebeneinander angeordneten Gitterstäben 3 besteht, deren Enden durch zwei horizontal
verlaufende Schienen 4 und 5 miteinander verbunden sind. Der Übersichtlichkeit der
Darstellung halber sind nur einige der Gitterstäbe 3 dargestellt, die selbstverständlich
auf der gesamten Länge L des Gitters 2 angeordnet sind.
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Das Gitter 2 ist in zwei im Winkel zueinander angeordnete Einzelabschnitte
6 und 7 aufgeteilt, deren Verbindungskante 8 horizontal verläuft, wobei beim dargestellten
Ausführungsbeispiel die Verbindungskante 8 durch einen Längsträger 9 eines die Schwimmkörper
1 umgreifenden Rahmens 10 gebildet ist. Der Rahmen 10 haltert - wie dargestellt
- die Schwimmkörper 1 und dient außerdem als Träger eines oberhalb der Schwimmkörper
angeordneten llolzbelages, einer Lsufbohle 11 od. dgl.
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Der untere Einzelabsohnitt 6 ist - wie dargestellt - schräg nach unten
von den Schwimmkörpern 1 weggerichtet und liegt wenigstens teilweise
unter
der angedeuteten Wasseroberfläcbe 12. Der obere Einzelabachnitt 7 des Gitters 2
ist seinerseits schräg nach oben von den Schtimmkörpern 1 weggerichtet. Die Gitterstäbe
3 und 3a der beiden Einzelabschnitte sind durch deren Verbindungskante 8 bzw. den
Längsträger 9 übergreifende Streben 13 miteinander verbunden und gegeneinander abgestützt.
Diese Streben sind nach hinten, also zu den Schwimmkörpern 1 hin, geneigt angeordnet.
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An dem Rahmen 10 sind auf der dem Gitter 2 abgewandten Seite Ausleger
1i angeordnet, die an ihren freien Enden Ballastsciiwimmer 15 tragen, wobei die
Ballastsebvimmer 15 mit Wasser als Ballast wenigstens teilweise gefüllt sein können.
Ferner ist der Rahmen 10 des Wellenbrechers über Ankerketten 16 am Gewässerboden,
beispielsweise durch Bodeniundamento 17 oder entsprechende Bodenanker, verankert.
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Wie dargestellt, liegt bei der Ausführungsform nach Figur 1 die Achse
18 der Schwimmkörper 1 etwa auf gleicher Höhe mit der Verbindungskante 8 bzr. dem
Längsträger 9.
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Fig. 2 ist die Ansicht II-II nach Fig. 1 bei einer etwas abgewandelten
Ausführungsform.
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Bei dieser Ausführungsform liegt der Längsträger 9 oberhalb der Achse
18 der Schwimmkörper 1 und der Rahmen 10 ist mit nach unten weisenden Ständern 19
versehen, die unter Zwischenschaltung von Stoßdämpfern
20 auf
d.m Gewässerboden oder dort vorgesehenen Fundamenten 21 od. dgl. aufstehen können.
Die Stoßdämpfer 20 bestehen beim dargestellten Ausfahrungsbeispiel aus horizontal
liegenden Autoreifen, die unterhalb einer horizontalen am unteren Ende des jeweiligen
Ständers 19 über ein Gelenk 22 angeordneten Druckplatte 23 angeordnet und mittels
in sie von ihrem Innenumfang her eingreifenden Haltelassehen 2k gehaltert sind.
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Die Gitterstäbe 3 sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel mit
jeweils vier Schrauben 25 an dem Längsträger 9 und mit jeweils einer Schraube 26
an den Schienen 4 bzw. 5 befestigt. Die Streben 13 sind an den Gitterstäben 3 in
der dargestellten Lage vorzugsweise angeschweiß.
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Fig. 3 ist der Schnitt III-ItI nach Fig. 2 und läßt die Lage und Anordnung
des Gitters 2 sowie der Gitterstäbe 3 bzw. 3a der Einzelabschnitte 6 und 7 des Gitters
erkennen. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, schließt die Ebene des unteren Einzelabschnittes
6 mit der Horizontalebene 27 einen Winkel 96 von etwa 450 ein, während die Ebenen
der beiden Einzelabschnitte 6 und 7 zwischen sich einen Winkel » von etwa 115° einschließen.
Die Streben 13 schließen mit der Horizontaleben. 27 einen Winkel γ von etwa
700 ein.
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Wie aus Fig. 3 weiter hervorgeht, ist die untere Schiene 5 des unteren
Einzelabschnittes 6 durch wenigstens zwei schräg nach oben verlaufende Stützstreben
28 gegenüber dem Rahmen 10 bzw. den Ständern 19, die einen Teil des Rahmens bilden,
abgestützt. Ferner sind Querverstrebungen
29 und Diagonalverstrebungen
30 zwischen den in Anlaufrichtung der Wellen vorn und hinten liegenden Ständern
19 vorgesehen. An die Stützstrebe 28 kann eine mit dieser fluchtende Verlängerung
31 vorgesehen sein, die die auf die Stützstrebe 28 wirkenden Kräfte in das Innere
des Rahmens 10 hineinleitet.
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Bei der Ausführungsform nach den Figuren 2 und 3 sind im Gegensatz
zur Ausführungsform nach Fig. 1 zwei Reihen von Schwimmkörpern 1 vorgesehen, die
in Anlaufrichtung der Wellen hintereinander und deren Achsen 18 parallel zueinander
liegen. Wie dargestellt, sind die Schwimmkörper 1 der zweiten Reihe auf der dem
Gitter 2 abgewandten Seite mit Stabilisierungsflossen 32 versehen, die schräg nach
unten von den Sehtimmkörpern 1 weggerichtet sind und wenigstens teilweise unter
der angedeuteten Wasseroberfläche 12 liegen. Die Ebene 33 der Stabilisierungsflossen
32 schließt mit der Horizontalebene 27 einen Winkel cf von etwa 450 ein. Die Stabilisierungaflossen
32 bestehen aus zwei im spitzen Winkel 6 zueinander angeordneten Platten 32a und
32b, die sich längs des Rahmens 10 erstrecken, wobei der Scheitel 34 des Winkels
e dem Rahmen 10 abgewandt ist.
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An des unteren Ende des in Fig. 3 rechts liegenden Ständers ist nooh
eine abgewandelte Ausführungsform zur Halterung des aus einem Autoreifen bestehenden
Stoßdämpfers 20 dargestellt, die insbesondere zur Auflagerung des Ständers auf weichem
und/oder unebenen Boden geeignet ist. Diese Ausführungsform weist eine unterhalb
des Stoßdämpfers
20 auf den Gewässerboden 35 auilegbare Stützplatte
36 auf, die durch wenigstens drei senkrecht angeordnete und in Ausnehmungen der
Stützplatte 36 verschiebliche Bolzen 37 gehalten ist, wobei die Bolzen im etwa gleichen
Winkelabstand am Außenumfang des Stoßdämpfers 20 angeordnet sind und diesen zwischen
der wie'bei der anderen Ausiührungform vorgesehenen Druckplatte 23 und der Stützplatte
36 haltern. Bei einer bevorzugten Ausführungsform können um den Stoßdämpfer 20 bzw.
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den Autoreifen hierum vier Bolzen 37 vorgesehen sein. Die Bolzen 37
können an ihren dem Boden 35 zugewandten Enden zwei Kontermuttern tragen, die so
eingestellt werden, daß im entspannten Zustand des Stoßdämpfers 20 die Kontermuttern
von unten her auf der Stützplatte 36 aufliegen. Außerdem können die Bolzen 37 mit
ihren unteren Enden 37a über die Unterfläche der Stützplatte 36 hinaus nach unten
vorstehen, um eine zusätzliche Verankerung im Boden 35 zu bewirken.
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Fig. 5 ist der Schnitt IV-IV nach Fig. 2 und läßt im Querschnitt die
Ausbildung eines Gitterstabes 3 als ilutprofil erkennen, wobei die freien seitlichen
Schenkel 38 des Hutprofiles auf den Schienen 4 und 5 im Befestigungezustand aufliegen
und durch den konisch zulauf enden Protilquerschnitt bewirkt wird, daß sich die
auf diesen Querschnitt in Richtung des Pfeiles 39 auftreffenden Wellen besonders
leicht teilen lassen.
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Der Abstand A zwischen den seitlichen Begrenzungen der freien Schenkel
38 zweier benachbarter Gitterstäbe 3 kann etwa 50 mm betragen.
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