DE817418C - Dalben, insbesondere fuer Wasserstrassen - Google Patents
Dalben, insbesondere fuer WasserstrassenInfo
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- DE817418C DE817418C DEP4427A DEP0004427A DE817418C DE 817418 C DE817418 C DE 817418C DE P4427 A DEP4427 A DE P4427A DE P0004427 A DEP0004427 A DE P0004427A DE 817418 C DE817418 C DE 817418C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B3/00—Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
- E02B3/20—Equipment for shipping on coasts, in harbours or on other fixed marine structures, e.g. bollards
- E02B3/28—Fender piles
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Description
- Dalben, insbesondere für Wasserstraßen In Wasserstraßen werden zum Vertäuen von Schiffen, zum Schutz von Bauwerken usw. und zum Halten von Landeanlagen Dalben verwendet, die zumeist aus einer Kombination einer Mehrzahl von miteinander vereinigten Pfählen bestehen. Soweit solche Dalben, z. B. in Verbindung mit Landeanlagen oder zur Aufnahme von Stößen, verwendet werden, werden sie erheblichen Druckkräften von stark voneinander abweichender Größe unterworfen, welche insgesamt von den Dalben elastisch aufgenommen werden müssen. Neben den stark veränderlichen dynamischen Kräften, welche auf die Dalbe einwirken, ändert sich auch der Angriffspunkt der Kräfte längs der Höhe der Dalbe, weil Wasserstraßen in Abhängigkeit von den jahreszeitlich sich verändernden Regeneinflüssen und den Einflüssen von Ebbe und Flut einen stark variierenden Wasserstand aufweisen und der Stoß je nach Bauart des Schiffes in verschiedenen Höhen über oder unter dem Wasserspiegel angreifen kann. Je höher der Angriffspunkt der Kraft an der Dalbe liegt, desto größer ist das Arbeitsvermögen der Dalbe; bei Angriff der Kraft am oberen Ende der Dalbe wird ihre gesamte Länge bis zum Einspannpunkt im Grund zum Ausgleich der angreifenden Kraft nutzbar gemacht.
- Bei normalen Dalben ist das Arbeitsvermögen also um so größer, je höher der Berührungspunkt zwischen Schiff und Dalben liegt. Mit fallendem Berührungspunkt fällt auch das Arbeitsvermögen, und zwar proportional mit dem Abstand des Berührungspunktes zum Einspannpunkt der Pfähle.
- Hauptzweck der vorliegenden Erfindung ist, zu erreichen, daß unabhängig vom Angriffspunkt der angreifenden Kraft P die.gesamte Länge der Dalbe zum elastischen Auffangen von auf die Dalbe ausgeübten Kräften nutzbar gemacht wird. Ein weiterer Zweck der Erfindung ist, zu erreichen, daß im Vergleich zu den bekannten Dalben das Arbeitsvermögen der Dalbe zur Aufnahme von angreifenden Kräften noch vergrößert wird.
- Der Lösungsgedanke der Erfindung liegt darin, im Wege der angreifenden Kraft einen Druckkörper oder ein Druckelemgnt vorzusehen, das in jedem Falle die Kraft in ihrer vollen Größe an das Oberende der Dalbe überträgt. Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung der Druckkörper am oberen oder nahe dem oberen Ende einer einfachen oder kombinierten Dalbe angeschlossen.
- Durch die Erfindung wird im Sinne ihres Lösungsgedankens erreicht, daß die an dem Druckkörper oder dem Druckelement angreifenden und auf das obere Ende der Dalbe übertragenen Kräfte stets unter Ausnutzung der gesamten Länge der Dalbe elastisch aufgenommen und vernichtet werden.
- Der vorerläuterte Erfindungsgedanke läßt in seiner praktischen Ausführung eine Vielgestaltigkeit von Formgebungen zu.
- Gemäß einer einfachsten Ausführungsform der Erfindung ist ein solches Druckelement, das sich vom oberen Ende einer Dalbe oder eines Pfahles nach unten erstreckt, starr mit dem oberen Ende der Dalbe bzw. des Pfahles verbunden. Ist bei einer Dalbe eine Mehrzahl von Einzelpfählen vorgesehen, so ist gemäß der Erfindung vorzuziehen, den Druckkörper oder das Druckelement am oberen Ende der Dalbe gelenkig mit den eigentlichen Dalbenpfählen zu verbinden. Das Druckelement selbst kann in- Übereinstimmung mit den Anforderungen der Technik beliebig ausgebildet sein. Es wird jedoch nach einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung als ein stabförmiges Element oder als ein stabförmiger Körper ausgebildet, der, gegebenenfalls unter Auflösung in ein Fachwerk, mit der eigentlichen Dalbe in geeigneter Weise verbunden wird.
- Die Erfindung läßt sich auch dahingehend ausführen, daß z. B. bei der Notwendigkeit der Aufnahme von Druckkräften von verschiedenen Seiten je ein Druckelement oder Druckkörper beiderseits einer Dalbe angeordnet ist. Die beiden gegenüberliegenden Druckelemente oder Druckkörper können nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung durch ein gemeinsames oberes Verbindungselement entweder starr oder über Gelenke mit der eigentlichen Dalbe verbunden sein. Bei Dalben, welche allseitig Stoßkräfte elastisch aufzunehmen gezwungen sind, kann nach einer weiteren Ausführungsform der Eifindung das Druckelemnet oder der Druckkörper auch in Form einer Art Kappe ausgebildet sein, welche die eigentlichen Dalben allseitig umgibt. Handelt es sich hierbei um eine zusammengesetzte Dalbe, so wird nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung eine Universalgelenkverbindung mit den einzelnen Pfählen der Dalbe hergestellt, so daß in jedem Fall die einzelnen Pfähle unter Ausbiegung nach einem Parallelogramm die Stoßkräfte elastisch ausgleichen können.
- Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann der Druckkörper oder das Druckelement an einer oder an mehreren Zwischenstellen an der Dalbe gleitend geführt Nverden, derart, daß -die freie Übertragung der Druckkräfte von dem Druckelement oder Druckkörper auf (las obere Ende der Dalbe nicht beeinträchtigt wird.
- Die Anwendungsmöglichkeiten einer nach der Erfindung ausgebildeten Dalle sind unbeschränkt überall dort gegeben, wo es auf Wasserstraßen von Bedeutung ist, durch Schiffe oder andere schwimmendd Gegenstände ausgeübte Stoßkräfte elastisch aufzunehmen. Für die Anwendung der Erfindung ist es-nicht von Bedeutung. ob die elastisch zu vernichtenden Kräfte direkt oller über weitere Elemente auf die Dalben übertragen werden.
- In weiterer Ausführung der Erfindung kann daher ein Druckkörper oder Druckelement zugleich als ein Führungsmittel, beispielsweise für eine Landeanlage, nutzbar gemacht werden, dergestalt, daß die von einem Schiff o. dgl. ausgeübten Stoßkräfte über einen schwimmenden Körper, z. B. über eine Landeanlage, auf das Druckelement bzw. den Druckkörper und von ihm auf die eigentliche Dalbe übertragen werden. Für die Verwirklichung der Erfindung ist weiterhin nicht von Bedeutung, ob das Druckelement sich selbst außerhalb oder innerhalb der eigentlichen Dalbe befindet. Insbesondere kann in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der Druckkörper oder das Druckelement zwischen Teilen einer kombinierten Dalbenkonstruktion angeordnet sein, und die aufzunehmenden Stoß- oder Druckkräfte werden ihm, z. B. von einer Pontonanlage, übertragen, und das Druckelement überträgt dann seinerseits über seine Verbindungsmittel die Druckkraft auf die eigentliche Dalbe.
- Bei einer einfachen Ausführungsform einer solchen Dalbe besteht die Dalbe aus eingerammten Pfählen, welche an ihrem oberen Ende durch ein Querglied gelenkig miteinander verbunden sind, das zwischen den Dalbenpfählen ein sich nach unten erstreckendes Druckelement oder einen Druckkörper gemäß der Erfindung trägt. Eine solche Dalbe kann z. B. beiderseits einer Pontonanlage angeordnet sein, so daß dann auf den Ponton ausgeübte Stoßkräfte auf gegenüberliegenden Enden des Pontons von je einer Dalbe gemäß der Erfindung elastisch vernichtet werden.
- Im Vergleich zu bekannten falben ist bei einer Gelenkdalbe gemäß der Erfindung das Arbeitsvermögen bei jeder Höhenlage der angreifenden Kraft das gleiche, hinzu kommt die elastische Formänderungsarbeit des Druckelements oder Druckkörpers selbst. Das Arbeitsvermögen einer Dalbe gemäß der Erfindung mit starrer Befestigung des Druckkörpers oder Druckelements ist bei jeder Hphenlage der angreifenden Kraft ungefähr das gleiche unter Berücksichtigung der elastischen Formänderungsarbeit des Druckkörpers oder Druckelements selbst.
- Das Arbeitsvermögen des Führungselements oder Druckkörpers für sich ist um so größer, je Eine Dalbe gemäß der Erfindung kann auch Teil eines Leitwerkes für Schiffe, Fähren o. dgl. sein. Zu diesem Zweck kann eine Mehrzahl von Dalben nebeneinander angeordnet sein, welche jeweils ein oder mehrere Druckelemente- nach der Erfindung tragen, die untereinander fest oder gelenkig miteinander verbunden sein können. Auf diese Weise können auftretende Stoßkräfte durch eine Mehrzahl von Druckelementen nach der Erfindung in eine Mehrzahl von Dalben eingeleitet und elastisch vernichtet «erden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Dalbe, bestehend aus einem oder mehreren Pfählen, gekennzeichnet durch ein an dem oder nahe dem Oberende der Dalbe (io) befestigtes und nach unten ragendes Druckelement (13), das Kräfte unabhängig von ihrem Angriffspunkt auf das obere Ende der Dalbe überträgt.
- 2. Dalbe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckelement (16, 17) wenigstens an zwei gegenüberliegenden Seiten der Dalbe (14) angeordnet ist.
- 3. Dalbe aus einer Mehrzahl von Pfählen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß (las Druckelement (21, 22) gelenkig mit den Pfählen (18) der Dalbe verbunden ist. ,
- 4. Dalbe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckelement (25) an Zwischenstellen (2g°) der Dalbe (24) in Richtung der Stoßkraft beweglich geführt ist.
- 5. Dalbe nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper oder das Druckelement (35), insbesondere bei der Anwendung für Schiffsanlegestellen, zwischen den Pfählen (31) einer kombinierten Dalbe oder seitlich von dieser angeordnet und durch Querverbindungen (33) gelenkig mit den Oberenden der Dalbe verbunden ist. -
- 6. Dalbe nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper oder das Druckelement (35) gleichzeitig Führungskörper für eine Landeanlage (32) ist.
- 7. Dalbe nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckelement (25) mit einem Gitterwerk verbunden ist, das mit zusätzlichen Versteifungen (27) an der Lagerung des Druckelements an der Dalbe befestigt ist. B. Dalbe nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckelement als eine Art Kappe ausgebildet ist, welche eine Dalbe an ihrem oberen Ende umschließt und mittels Universalgelenkverbindung mit den einzelnen Pfählen einer kombinierten Dalbe in Verbindung steht, g. Leitwerk aus mehreren Dalben für Schiffe o. dgl., gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Dalben mit Druckelementen nach der Erfindung, welche untereinander verbunden sein können und so ein System zur elastischen Einleitung von Kräften in eine Mehrzahl von Dalben bilden. niedriger der Wasserspiegel einer Wasserstraße ist. Dalhen und Druckkörper kombinieren demgemäß ihr Arbeitsvermögen dergestalt, daß das Gesamtarbeitsvermögen unabhängig von der Höhe des Angriffspunktes der Kraft praktisch konstant bleibt, sich sogar in unteren Bereichen .des Druckkörpers im Gegensatz zu den bekannten Dalben noch erhöht. In der Zeichnung sind Ausführungsformen nach der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht. Fig. i bis 3 zeigen drei verschiedene Ausführungsformen in Seitenansicht; Fig. .4 zeigt eine Draufsicht der Fig. 3-Fig. 5 zeigt eine Ausführung ähnlich der Fig. 3 mit einer bzw. zwei technischen Ausführungen eines Druckkörpers oder Druckelements in Seitenansicht; Fig. 6 zeigt eine Draufsicht der Fig. 5 ; Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach Linie 7-7 der Fig. 5 ; Fig. 8 zeigt die Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform an einer Landeanlage und Fig. 9 ihre Draufsicht. Bei der Ausführungsform der Fig. i besteht die Dalbe aus einem einfachen Pfahl io, der bei i i in den Grund eingerammt ist und welcher an seinem oberen Ende vermittels eines Quersteges 12 einen Druckkörper oder ein Druckelement 13, auch Fangstab genannt, trägt. Dieser Druckkörper erstreckt sich nach unten, so daß auf ihn wirkende Stoßkräfte in jedem Fall auf das Oberende des Pfahles io übertragen werden. Fig. 2 zeigt eine ähnliche Ausführungsform, bei welcher der einfache Pfahl 14 an seinem oberen Ende vermittels eines Quersteges 15 auf zwei gegenüberliegenden Seiten je einen Druckkörper bzw. ein Druckelement 16 und 17 trägt. Bei der Ausführungsform der Fig. 3 und 4 besteht die Dalbe aus einer Mehrzahl (sechs) von Pfählen 18, welche durch geeignete Längsverbindungen i9 usw. eine kombinierte Dalbe bilden. An einem oberen Querriegel 20 ist auf einer Seite oder- auf beiden Seiten ein Druckkörper 21 bzw. 22 befestigt. Bei dieser Ausführungsform sind die Querrriegel 20 jeweils durch Gelenke 23, 23 mit dem oberen Ende der kombinierten Dalbe verbunden, so daß bei Einwirkungen von Stoßkräften die kombinierte Dalbe nach Art eines Parallelogramms seitlich ausweichen kann. Eine ähnliche technische Ausführungsform ist in den Fig. 5 bis 7 wiedergegeben, welche eine kombinierte Dalbe aus vier Pfählen 24 wiedergeben. Bei dieser Ausführungsform sind an dem Druckkörper bzw. Druckelement 25 Querriegel 26 *angeordnet, welche durch Gelenke 23 mit den oberen Enden der Pfähle 24 der Dalbe verbunden sind. Bei dieser Ausführung ist der Druckkörper 25 als Fachwerk ausgebildet, indem Streben 27 vorgesehen sind, die z. T. an dem oberen Querriegel 26 angreifen können. Zur besseren Führung des Druckkörpers oder Druckelements 25 wird dieses zwischen den Backen 29" eines auf Pfahlansätzen 24a beweglich aufgelagerten Horizontalverbandes geführt, dessen starr miteinander verbundene Stäbe 28. 29 mit ihren Ansätzen 30 die Pfähle 24 klauenförmig umfassen. Die Darstellung dieser Führung ist im einzelnen aus Fig. 7.ersichtlich. Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 und 9 wird eine Dalbe gemäß der Erfindung als Stoßkörper und zugleich als Führungskörper für eine Landeanlage (Schwimmpontons) verwendet. Bei dieser Ausführung sind gemäß Fig. 8 zNv-ei oder mehr Pfähle 31 auf dem einen Ende eines schwimmenden Körpers 32 vorgesehen; die ;Pfähle 31 sind an ihren oberen Enden durch einen Querriegel 33 miteinander verbunden. Zwischen den Pfählen 31 und dem Öuerriegel 33 ist eine Gelenkverbindung vorhanden, wie sie bei 34 angedeutet ist. Dieser Querriegel 33 trägt den nach unten ragenden Druckkörper oder das Druckelement 35, das starr mit dem Riegel 33 verbunden ist. Dieser Druckkörper 35 dient zugleich als Führung für den schwimmenden Hohlkörper 32, welcher mit seitlichen Ansätzen 36, 36 versehen ist, die sich längs der Außenwandung des Druckkörpers nach oben und unten frei bewegen können. Auf dem gegenüberliegenden Ende des Scb«-immkörpers ist eine entsprechend ausgebildete Dalle vorgesehen. Bei Einwirkung von Kräften in Richtung des Pfeiles P gemäß Fig. 9 werden diese Stoßkräfte über die Führungen 36 auf die Druckkörper oder Druckelemente 35 und durch diese auf die Pfähle 31 übertragen, durch deren elastischen Widerstand die Stoßenergie vernichtet wird. Die praktische Ausführung eines Druckkörpers oder Druckelements nach der Erfindung ist an sich beliebig üüd hängt von der Größe und der Art der aufzunehmenden und elastisch zu vernichtenden Kräfte ab. Jedenfalls ist der Druckkörper stets so mit den Rammpfählen verbunden, daß die auf ihn in verschiedenen Höhen wirkenden Kräfte immer am Dalbenkopf in die Rammpfähle eingeleitet werden. Der Umstand, daß bei den vorgeschilderten Ausführungsformen der Druckkörper bzw. das Druckelement vor der Flucht der eingerammten Pfähle der Dalbe liegt, gewährleistet, daß der Berührungsbereich zwischen der Dalbe und z. B. einem Schiff nach unten zu durch den Druckkörper bzw.das Druckelement begrenzt wird, während sich dieser Bereich bei der normalen Dalbe nahezu bis zum Flußgrund erstreckt. Hieraus ergibt sich gegenüber den bekannten Dalben eine weitere Überlegenheit einer Dalbe gemäß der Erfindung, weil ihr Arbeitsvermögen an untersten Punkte des Druckkörpers maximal ist, während es im unteren Bereich der bekannten Dalbe sich dem Wert Null nähert. Eine Stoßbeanspruchung eines einzelnen Pfahls einer kombinierten Dalle, die bei einer normalen Dalbe zusätzliche Spannungen des belasteten Pfahls verursacht und insbesondere bei tiefer Lage des Kraftangriffspunktes zu einer Zerstörung dieses Pfahls führen kann, tritt bei einer kombinierten Dalbe gemäß der Erfindung nicht auf, weil hier die Stoßkräfte nur am Druckelement angreifen können und der Stoß sich somit gleichzeitig und gleichmäßig auf alle Pfähle verteilt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP4427A DE817418C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Dalben, insbesondere fuer Wasserstrassen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP4427A DE817418C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Dalben, insbesondere fuer Wasserstrassen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE817418C true DE817418C (de) | 1951-10-18 |
Family
ID=7359482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP4427A Expired DE817418C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Dalben, insbesondere fuer Wasserstrassen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE817418C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976624C (de) * | 1951-07-10 | 1964-01-09 | Mannesmann Ag | Mehrpfaehliger, staehlerner Buendeldalben |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP4427A patent/DE817418C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976624C (de) * | 1951-07-10 | 1964-01-09 | Mannesmann Ag | Mehrpfaehliger, staehlerner Buendeldalben |
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