[go: up one dir, main page]

DE2346021A1 - Verfahren zur herstellung von ,5hexandion - Google Patents

Verfahren zur herstellung von ,5hexandion

Info

Publication number
DE2346021A1
DE2346021A1 DE19732346021 DE2346021A DE2346021A1 DE 2346021 A1 DE2346021 A1 DE 2346021A1 DE 19732346021 DE19732346021 DE 19732346021 DE 2346021 A DE2346021 A DE 2346021A DE 2346021 A1 DE2346021 A1 DE 2346021A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction
lactone
hexanedione
sulfate
product
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732346021
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Bluestone
Edmond Randolph Osgood
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Diamond Shamrock Corp
Original Assignee
Diamond Shamrock Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Diamond Shamrock Corp filed Critical Diamond Shamrock Corp
Publication of DE2346021A1 publication Critical patent/DE2346021A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/56Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds from heterocyclic compounds
    • C07C45/57Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds from heterocyclic compounds with oxygen as the only heteroatom
    • C07C45/59Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds from heterocyclic compounds with oxygen as the only heteroatom in five-membered rings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing. F.^eickmann,
Dipl.-I>to H.Wf.xckmann, D:pl.-Phys. Dr. K. Fincke Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
t MÜNCHEN «6, DEN
POSTFACH «60*20
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 9139 21/22
289,489/H/KR
Diamond Shamrock Corporation, 1100^Superior Avenue Cleveland, Ohio 44114, V.St.A.
Verfahren zur Herstellung von 2,5-Hexandion
Die Erfindung betrifft die Herstellung von 2,5-Hexandion. Diese Verbindung ist ein wichtiges Zwischenprodukt für organische Synthesereaktionen. Die Erfindung betrifft insbesondere ein verbessertes Herstellungsverfahren für diese Verbindung aus dem Lacton von cO-Acetyl-j" -cyano--jfhydroxyvaleriansäure, welches technisch annehmbare Ausbeuten liefert.
Die Herstellung von 2,5-Hexandion oder von Acetonylaceton durch ein vielstufiges Verfahren, bei welchem zunächst Monochloraceton und Kaliumcyanid miteinander umgesetzt werden, ist bereits von Romeo Justoni in Gazz. Chim. Ital., 71, Seiten 41 bis 53 und 375 bis 388 (1941) beschrieben
409812/1229
worden. Durch Umsetzung von Monochloraceton mit dem Cyanid in alkalischem Medium wird hierbei 2,4-Dicyano-5-hydroxy-2,5-dimethyltetrahydrofuran und/oder 4-Carbamyl-2-cyano-2,5-dimethyl-2,3-dihydrofuran erhalten. Dieses Produkt kann seinerseits z.B. mit Schwefelsäure oder Salzsäure zu dem Lacton von Uj -Acetyl- ^-cyano- ^-hydroxyvaleriansäure umgesetzt werden. Sodann kann das angestrebte 2,5-Hexandion durch Hydrolyse dieses Lactons mit einem Alkali, z.B. NaOH, erhalten werden, wobei normalerweise als Endnebenprodukte Natriumcyanid und Kohlendioxid anfallen.
Die Durchführung der Hydrolyse bei dem oben beschriebenen Verfahren bringt jedoch nur niedrige Ausbeute an dem angestrebten 2,5-Hexandionprodukt. Auch die Hydrolyse des Lactons unter Verwendung von anderen wäßrigen Basen, beispielsweise von Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat, Natriumbicarbonat oder Ammoniumhydroxid, anstelle von Natriumhydroxid bringt ebenfalls nur niedrige Produktausbeuten mit sich, d.h. bis zu 50 Gew.-S*, bezogen auf das eingesetzte Lacton. Es ist daher ein verbessertes Verfahren zur Hydrolyse des Lactons von cL *Acetyl- j^-cyano- J"-hydroxyvaleriansäure anzustreben, welches größere und technisch erhältliche Ausbeuten an 2,5-Hexandion liefert.
Es wurde nun gefunden, daß, wenn man die Hydrolyse des Lactons von aC -Acetyl- tf~- cyano - J^-hydr oxy valeri ansäure mit einer wäßrigen Base, wie Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat und dergleichen, in Gegenwart einer Quelle für Fe++- Ionen, z.B. Eisen(II)sulfat, vornimmt, dann bis zu 9O?6 der theoretischen Ausbeute des stabilen 2,5-Hexandionprodukt s erhalten werden können.
Wie bereits ausgeführt wurde, ist es bereits bekannt, 2,Ü<Hexandion herzustellen, indem man das Lacton von σ6-Acetyl -
409812/1229
ic
% -cyano- Jf -hydroxyvaleriansäure mit einer äquimolaren Menge einer wäßrigen Base (50% NaOH) gemäß folgendem Reaktionsschema hydrolysiert:
N A /CH3
o c α .ο ο
η ι t ν. η η
H3C-C-CH CHg1* + NaOH—» CH3-C-CH2-CH2-C-CH3 + CO2 + NaCl-i
(2,5-Hexandiori)
Bei dieser Reaktion wird das Lacton nach der Hydrolyse zunächst in sein .Cyanohydrin timgewandelt, welches seinerseits in Gegenwart von Alkali gespalten und zu 06 -Acetonylacetoessigsäure umgewandelt wird, indem Blausäure (HCW) abgespalten wird. Die Acetonylacetoessigsäure decarboxyliert sich sodann leicht zu 2,5-Hexandion und Kohlendioxid (CO2), während sich die Blausäure mit Natriumhydroxid unter Bildung von Natriumcyanid umsetzt.
In einer wäßrigen Lösung bei mäßig erhöhten Temperaturen und insbesondere in Gegenwart von CO2 zersetzt sich jedoch das Natriumcyanid rasch unter Bildung von freier Blausäure. Die freie Blausäure setzt sich dann mit dem 2,5-Hexandionprodukt um, wodurch die Gesamtausbeute an diesem Produkt signifikant vermindert wird.
Die Herstellung des Lacton-Ausgangsprodukts wird in der Weise vorgenommen, daß man zunächst Monochloraceton mit Natriumcyanid kondensiert und sodann das resultierende cyclische Produkt 2,4-Dicyano-5-hydroxy-2,5-dimethyltetrahydrofuran und/oder'4-Carbamyl-2-cyano-2,5~dimethyl-2,3-dihydrofuran durch Einwirkung von Salzsäure hydrolysiert. Diese Umsetzungen und die resultierenden Produkte sind bereits in dem vorstehend genannten Artikel von Justoni
-4-409812/1229
beschrieben worden und bilden keinen Teil dieser Erfindung.
Gemäß der vorliegenden Erfindung geht man nun so vor, daß man das Lacton der JU -Acetyl- ^-cyano- ^ -hydroxyvaleriansäure in an sich bekannter Weise mit wäßrigem Alkali hydrolysiert, jedoch mit der Ausnahme, daß man die Umsetzung in Gegenwart einer Verbindung vornimmt, welche Fe++-Ionen liefert, wobei als Quelle für diese Ionen derzeit Eisen(II)· sulfat besonders bevorzugt wird. Aus diesem Grunde und aufgrund der leichten Verfügbarkeit dieser Verbindung sowie ihrer Billigkeit erfolgt die weitere Beschreibung dieser Erfindung anhand von Eisen(II)sulfat.
Während des erfindungsgemäßen Verfahrens senkt in dem Maß, wie Blausäure freigesetzt wird, die Fe++-Ionen liefernde Verbindung, z.B. Eisen(ll)sulfat, diese als Nebenprodukt gebildete Verbindung ab. Es erfolgt eine Umsetzung mit der Cyanidgruppe der Säure, wodurch ein stabiler Komplex, nämlich ein Ferrocyanidionenkomplex, gebildet wird, wodurch die Blausäure für die weitere Umsetzung mit dem Diketonprodukt abgefangen wird.
Die Menge des erfindungsgemäß verwendeten Eisen(II)sulfats kann im allgemeinen von etwa 0,05 Mol bis etwa 0,75 Mol je Mol des Lactone variieren. Die Menge der Alkaliverbindung, z.B. von Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat und dergleichen, die geeigneterweise eingesetzt werden kann, variiert im allgemeinen von etwa 0,2 Mol bis 2 Mol je Mol des Lactons. Die Verwendung von größeren Mengen der Alkaliverbindung würde gewöhnlich eine zu starke Schaumbildung in dem Reaktionsgemisch bewirken. Es hat sich gezeigt, daß Mengen von Eisen(II)sulfat im Bereich von etwa 0,15 Mol bis 0,60 Mol und insbesondere von 0,30 Mol bis 0,50 Mol
-5-4098 12/1229
in Kombination mit Alkalimengen von etwa 0,5 Mol "bis 1 Mol je Mol des Lactone optimale Ergebnisse des angestrebten Produkts 2,5-Hexandion ergeben, wobei gleichzeitig das Produkt sehr wirksam gegen einen signifikanten Abbau selbst über verlängerte Reaktionszeiträurae stabilisiert wird.
Das Verfahren der Erfindung kann im allgemeinen bei Temperaturen von etwa 40 bis 1000C durchgeführt werden. Die Reaktionsgeschwindigkeit scheint etwas pH-empfindlich zu sein, so daß die Reaktionszeit im angegebenen Temperaturbereich je nach der Menge des eingesetzten Eisen(II)sulfats und dem angewendeten Verhältnis von Eisen(II)sulfat zu Alkaliverbindung von etwa 1 std bis. etwa mehr als 6 std variiert.
Die Reihenfolge der Zugabe der Ausgangsstoffe ist nicht besonders kritisch. Es wird jedoch bevorzugt, das Eisen-(II)sulfat schon am Beginn der Reaktion zuzusetzen, um seine Abfangungselgenschaften am wirksamsten zu verwerten.
Nach Beendigung der Umsetzung wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abgekühlt und das Hexandion wird durch Lösungsmittelextraktion hieraus isoliert. Geeignete Lösungsmittel für diesen Zweck sind z.B. Toluol, Äthylacetat, Chloroform und Tetrachloräthylen. Das Hexandionprodukt kann alternativ auch in manchen Fällen ohne Isolierung weiterverwendet werden, z.B. zur Herstellung von anderen organischen Verbindungen, wie 2,5-Dimethylpyrrol. Bei dieser Verfahrensweise wird nach Beendigung der Herstellungsreaktion für das Hexandion das Reaktionsgemisch auf etwa 400C abgekühlt. Sodann wird gasförmiges Ammoniak in das Reaktionsgemisch eingeblasen, bis die resultierende
-6-409812/1229
exotherme Reaktion beendigt ist. Das Dimethylpyrrolprodukt scheidet sich aus der wäßrigen Phase ab und wird daraus isoliert. Es wird am Schluß durch Destillation gereinigt.
Das erfindungsgemäße Verfahren stellt ein wirtschaftliches, leicht durchführbares Verfahren zur technischen Herstellung von 2,5-Hexandion aus dem Lacton der d, -Acetyl-^~ cyano-y-hydroxyvaleriansäure dar. Dies ist insbesondere auch darauf zurückzuführen, daß die verwendete Abfangverbindung, Eisen(II)sulfat, billig und leicht verfügbar ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren liefert weiterhin als Nebenprodukt ein stabiles Ferrocyanidsalz, das nicht toxisch ist und das keine schwierigen Verwerfungs- und/oder Pollutionsprobleme mit sich bringt. Demgegenüber fallen bei diesem Verfahren verschmutzende Chemikalien an, wenn man kein Eisen(II)sulfat verwendet.
Die Erfindung wird in den Beispielen erläutert. Sämtliche Angaben bezüglich der Mengen, Verhältnismengen und Prozentgehalte sind auf das Gewicht bezogen.
Beispiel 1
A. Herstellung des Lactons von co-Acetyl-^-cyano-y-hydroxyvaleriansäure:
Ein 200-ml-Dreihalskolben, der mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Kühler, einem Tropftrichter und einem Heizmantel versehen ist, wird mit 73 ml Wasser gefüllt. Unter Rühren werden in den Kolben 24,1 g (0,145 Mol) rohes 2,4-Dicyano-5-hydroxy-2,5~dimethyltetrahydrofuran und/oder 4-Carbamyl-2-cyano-2,5~dimethyl-2,3~dihydrofuran (Fp. 177 bis 1790C) gegeben. Die resultierende Aufschlämmung wird
409812/1229
rasch mit 12,4 ml konzentrierter HCl versetzt, worauf das Reaktionsgemisch 15 bis 30 min bei einer kontrollierten Temperatur von 300C gerührt wird. Das Reaktionsgemisch wird sodann auf 150C abgekühlt und das feste Produkt wird isoliert, mit kaltem Wasser gewaschen und getrocknet. Das Produkt, das mit einer Ausbeute von 99% gewonnen wird, hat einen Schmelzpunkt von 71 bis 720C. Die Dampfphasenchromatographie ergibt, daß das Produkt ungefähr 98i& an dem angestrebten Lactonprodukt enthält.
B. Herstellung von 2,5-Hexandion:
Wasserfreies Natriumcarbonat (3,2 g - 0,03 Mol) wird in 60 ml Wasser in dem Reaktionskolben aufgelöst. Hierzu werden 3,9 g getrocknetes Eisen(II)sulfat, welches 87% wasserfreies Eisen(II)sulfat enthält (0,0223 Mol), und 10,0 g (0,059 Mol) des in Teil A erhaltenen Lactonprodukts gegeben. Die resultierende Aufschlämmung wird unter langsamem Erhitzen auf 710C gerührt. Während dieser Zeitspanne tritt in dem Reaktionsgemisch eine gewisse Schaumbildung auf. Die Reaktionstemperatur wird sodann auf 88°C erhöht und, die Reaktion wird bei dieser Temperatur 6 1/3 std weitergeführt. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch filtriert und die prozentuale Menge des erhaltenen 2,5-Hexandionprodukts wird durch eine Dampfphasenchromatographie gemessen. Bei dieser wird ein Flammenionisationsdetektor und ein äußerer Standard verwendet. Das Lösungsmittel ist Wasser. Es wird festgestellt, daß das 2,5-Hexandion mit einer Ausbeute von 89?6 erhalten wird.
Beispiele 2 bis 4
Diese Beispiele zeigen die stabilisierende Wirkung von Eisen(II)sulfat auf die Gesamtsynthesereaktion, die selbst
-8-409812/1229
bei ausgedehnten Reaktionszeiten erfolgt. Auf diese Weise können gute praktische Ausbeuten des 2,5-Hexandionprodukts erhalten werden. Nach der allgemeinen Verfahrensweise des Beispiels 1 (B) wird eine Versuchsreihe durchgeführt, wobei je Mol des Lacton-Ausgangsprodukts variierende molare Konzentrationen von Eisen(II)sulfat gemäß den Angaben in der folgenden Tabelle verwendet werden. Bei diesen Versuchen wird wasserfreies Natriumcarbonat (NapCO,) als Base mit einer Konzentration von 0,5 je Mol des Lactone verwendet. Es werden folgende Ergebnisse erhalten:
Bei- FeSO. Reaktions- Reaktions- Hexandion-Ausbeute spiel (Mol; temperatur zeit %
(6C) min
2 0,0635 68-73 110 75
3 0,127 77 135 76 h 0,264 80 170 77
Diese Ergebnisse zeigen, daß bei einer weitergeführten Umsetzung selbst bei erhöhten Temperaturen kein Abbau des Produkts erfolgt, wenn Eisen(II)sulfat in den angegebenen Mengen in dem Reaktionsgemisch vorhanden ist. Die Anwendung einer Eisen(II)sulfat-Konzentration von 0,380 Mol je Mol des Lactons bei einer Temperatur von 880C über einen Zeitraum von 380 min (Reaktion von Beispiel 1) ergibt eine Gesamtproduktausbeute von 89$.
Diese Ergebnisse stehen im Gegensatz zu denjenigen, die erhalten werden, wenn man die Lactonhydrolyse in Abwesenheit von Eisen(II)sulfat durchführt. Wenn man, wie im Beispiel 2, die Reaktion bei 690C vornimmt, jedoch diese Komponente ausschließt, dann findet man bei der Analyse eines aliquoten Teils des Reaktionsgemisches durch Dampfphasen-
-9-409812/1229
- 9 - 2346Ö21
Chromatographie 70 min nach dem Beginn der Reaktion, daß das untersuchte Produkt 6b% Hexandion enthält. Bei v/eitergeführter Reaktion zeigt jedoch eine periodische Analyse des Reaktionsgemisches eine fortschreitende Verminderung. des Hexandiongehalts des Produkts. So ergibt z.B. eine Analyse des Reaktionsgemisches nach Durchführung der oben beschriebenen Reaktion über v/eitere 35 bis 40 min einen Hexandiongehalt von etwa 12% weniger als bei der früheren Analyse.
Beispiel 5
Die Reaktion des Beispiels 1 wird bei 67°C wiederholt, wobei die Zugabe des Eisen(ll)sulfats (0,380 Mol je Mol Lacton) bis zu 1 std nach dem Beginn der Reaktion aufgeschoben wird. Die gesamte Reaktionszeit ist 310 min. Die Ausbeute des erhaltenen Hexandionprodukts ist 73?ό und liegt somit niedriger als die Ausbeute gemäß Beispiel 1. Dies weist darauf hin, daß Eisen(II)sulfat zur Erzielung bester Produktausbeuten wirksamer ist, wenn es bereits am Anfang im Reaktionsgemisch vorhanden ist.
Beispiel 6
Es wird wie im Beispiel 1 gearbeitet, wobei jedoch 1,0 Mol Natriumcarbonat anstelle von 0,5 Mol je Mol Lacton verwendet werden. Während der Umsetzung wird eine gewisse Schaumbildung beobachtet. Nach Durchführung der Umsetzung etwa 3 std lang bei 75°C wird das Reaktionsgemisch durch eine Dampfphasenchromatographie analysiert. Es wird festgestellt, daß das Produkt 73/ό 2,5-Hexandion enthält.
-10-4098 12/12 29

Claims (6)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von 2,5-Hexandion durch Hydrolyse des Lactons von <& -Acetyl-jf-cyBno- /-hydroxyvaleriansäure mit wäßrigem Alkali, dadurch gekennzeichnet, daß man die Hydrolysereaktion in Gegenwart einer Quelle für Fe++-Ionen, wie Eisen(II)sulfat, die sich mit der gebildeten Blausäure unter Bildung eines stabilen Ferrocyanid-Komplexes umsetzt, vornimmt, wodurch man eine weitere Umsetzung der Säure mit dem 2,5-Hexandionprodukt und seinen Abbau verhindert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man als Alkaliverbindung Natriumhydroxid, Natriumcarbonat und/öder Kaliumcarbonat verwendet.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß man etwa 0,05 Mol bis etwa 0,75 Mol Eisen(II)sulfat Je Mol des Lacton-Ausgangsstoffes verwendet.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß man etwa 0,2 Mol bis 2 Mol Alkali je Mol der Lacton-Ausgangsverbindung verwendet.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß man die Umsetzung bei Temperaturen von 40 bis 1000C über Zeitspannen von etwa 1 std bis mehr als 6 std vornimmt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß man das Eisen(II)sulfat in das Roaktionsgemisch am Beginn der Umsetzung einarbeitet.
' 409812/1229
DE19732346021 1972-09-15 1973-09-12 Verfahren zur herstellung von ,5hexandion Pending DE2346021A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US00289489A US3819714A (en) 1972-09-15 1972-09-15 Process for preparing 2,5-hexanedione

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2346021A1 true DE2346021A1 (de) 1974-03-21

Family

ID=23111758

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732346021 Pending DE2346021A1 (de) 1972-09-15 1973-09-12 Verfahren zur herstellung von ,5hexandion

Country Status (8)

Country Link
US (1) US3819714A (de)
JP (1) JPS4962406A (de)
AU (1) AU6022773A (de)
DE (1) DE2346021A1 (de)
FR (1) FR2200228B1 (de)
GB (1) GB1394764A (de)
IT (1) IT997554B (de)
ZA (1) ZA737318B (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4898988A (en) * 1989-03-13 1990-02-06 W. R. Grace & Co.-Conn. Process for the preparation of β-hydroxyketones
JP2647717B2 (ja) * 1989-06-06 1997-08-27 宇部興産株式会社 α―(ω―シアノアルカノイル)―γ―ブチロラクトンおよびその製法
JP6047162B2 (ja) 2011-09-16 2016-12-21 マイクロマイダス,インコーポレイテッド パラ−キシレンおよびテレフタル酸の生産方法
US8889938B2 (en) 2012-03-15 2014-11-18 Micromidas, Inc. Methods of producing para-xylene
US10392317B2 (en) 2012-09-14 2019-08-27 Micromidas, Inc. Methods of producing para-xylene and terephthalic acid

Also Published As

Publication number Publication date
IT997554B (it) 1975-12-30
JPS4962406A (de) 1974-06-17
FR2200228A1 (de) 1974-04-19
US3819714A (en) 1974-06-25
ZA737318B (en) 1974-11-27
AU6022773A (en) 1975-03-13
FR2200228B1 (de) 1977-08-05
GB1394764A (en) 1975-05-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1795808C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2,2,6,6-Tetramethyl-4-oxopiperidin
DE2753828C2 (de)
DE2259072A1 (de) Verfahren zur herstellung von arylessigsaeuren
DE2346021A1 (de) Verfahren zur herstellung von ,5hexandion
DE2756560C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Piperonal
DE2528365A1 (de) Verfahren zur herstellung von 1,3-bis(2-chloraethyl)-1-nitrosoharnstoff
DE2245892A1 (de) Verfahren zur herstellung von citronensaeure
DE3504732A1 (de) Verfahren zur herstellung eines gemisches von phosphornitridchlorid-oligomeren
DE2702088C2 (de) Verfahren zur Autoxidation eines Cycloalkanons zu dem entsprechenden Cycloalkan-1,2-dion
DE1951294C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Hydroxy-2-methyl-y-pyron (Maltol)
DE1918253A1 (de) Verbessertes Verfahren zur Herstellung von 3-Hydroxyisoxazolverbindungen
DE2601399C2 (de) Cis-&amp;beta;-[Trimethylammonium]-acrylnitriltosylat, Verfahren zu dessen Herstellung und dessen Verwendung zur Herstellung von Cyclocytidintosylat
DE2758391A1 (de) Verfahren zur verarbeitung eines benzylbenzoathaltigen teeres
DE2558399A1 (de) Herstellung von 3,6-dichlorpicolinsaeure
DE1593470C2 (de)
AT214434B (de) Verfahren zur Herstellung von Nitrilen
DE2060329C3 (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten Benzamiden
DE849105C (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Acetoxy-1, 1-dicyanaethan
DE2100499C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Tropasäure-N-äthyl- (gamma-picolyl) -amid
DE2947475B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Cyanpropionsaeureamid
DE1033671B (de) Verfahren zur Herstellung von Diazomethan
DE2533685A1 (de) Verfahren zur herstellung von adenin
DE1543525C3 (de)
DE2024805C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Amino-3-chlorpyrazin
DE2114029A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Oximen