DE2341845A1 - Schwimmender wellenbrecher - Google Patents
Schwimmender wellenbrecherInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B3/00—Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
- E02B3/04—Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
- E02B3/06—Moles; Piers; Quays; Quay walls; Groynes; Breakwaters ; Wave dissipating walls; Quay equipment
- E02B3/062—Constructions floating in operational condition, e.g. breakwaters or wave dissipating walls
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02A—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
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Description
EiLUMBACH · WESER · BERGEN & KRAMER
F XTt-NTANWAL .1 E IN WIESBADEN UND MÜNCHEN
I. .'K' ' i : .Vt1IV (H. INr ί,? jUl; f ::FiGr\ DK1 iN ■ KW-.'.'F'·
f. f."i ,',V '-F- .'r'j.f-h rV·· ' · ^ ■
IFiF" /; ' HIi:.' ■>:- f. -
73/8723
An aiii jvasei Kogyo kabusiiiki ICaisha
Osaka, Japan
"ochv/immender WellenbrecLer"
i)ie ^riinaun^; betrifft einen ochwimmenden Wellenbrecher, der
in au! der V/asseroberflilche schwinmenden Zustand die Energie
ankorjnender Wellen verteilt.
Jc sind bereite einige cchwimmende Wellenbrecher bekannt
ewoi-iier., die die Zner^ie aer Wellen herabsetzen. Infolge
ihre." komplizierten Aufbaus oder ihrer unzureichenden
Lni'stun.rnfähi^keit haben die bekannten Wellenbrecher diecer
Art ':cc!oc:i bir-lier noch keine praktische Bedeutung erlangen
können.
509812/0041
PATENTANWÄLTE B LU MBACH. WEiicS, oERGEi\iA KKAMEF1. & MoNCH Γ N f-O HOSbM/NNSTH
_2_ 23Λ18Α5
Dev Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen s
Wellenbrecher einfachen Aufbaus der gewünschten fänigkeit zu schaffen.
Der erfindungsgemässe schwimmende Wellenbrecher int ^
zeichnet durch
a) eine geneigte Hsuptplatte und eine geneigte Hilfsplatte, die jeweils schwerer als Wasser und zu einer jJreieckiOrn
mit geneigter; oberen i'lüchen verbunden rind
b) einen Hauptschwimmkörper mit konzentriertem Auftrieb und
einem nicht sinkbaren Schwimmkörper, die ein Versinken
des verbundenen Bereiches aufgrund eines durch Wellen bewirkten Stosses verhindern, wobei der rieuptccAwiiiiiakorper
und der nicht sinkbare Schwimmkörper in der x.ähe des verbundenen
Bereiches befestigt sind und
c) einen Hilfsschwimmkörper, der an dem dem verbundenen
Bereich gegenüberliegenden Hand der geneigten Kauptplatte so befestigt ist, dass die Lage des Wellenbrecherρ aufrechterhalten
bleibt.
Die Erfindung wird durch Ausführungsbeispiele anhand von
3 figuren näher erläutert. Es zeigen
1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemässen
Wellenbrechers
509812/0041
/ 1 i.NTANW-.lTE B LU M B ACH- WEbtr! ,)cRGE,4 4 K.iAMER. β M-NCHEN 6O. FUOSS MANNSTR 1 f>
x'ii-. 2 eine persOektivische Ansicht einer Reihenanordnung
und
iif> ;■ eine perspektivische Ansicht einer Zickzackanordnung
von Wellenbrechern.
Der in i'ig. 1 mit L bezeichnete erfindungsgemässe Wellenbrecher
enthält eine laa ge geneigte Hauptplatte 1 und eine icuv>:o geneigte Hilfsplatte 2, die jeweils schwerer als
Wasser rind, d.h. ein grösseres spezifisches Gewicht als Wasser aufweisen und zu einer Dreieckform mit geneigten
oberen i'lächen verbunden sind. Hieran sind in der weiter
unten beschriebenen tfeise Schwimmkörper derart befestigt, dass jede der miteinander verbundenen geneigten Platten so
auf der Warseroberfläche schwimmt, dass sie gegenüber der Was:-· ei oberfläche geneigt ist. Me geneigte Hauptplatte 1
weist an oberen Knde einen sich den ankommenden Wellen zukehrenden
gekrümmten .Dereich 'i>
auf, durch den die Wellen ^urückgeleitet werden. Am unteren Ende der geneigten Hauptplatte 1 ist ein entgegengesetzt gerichteter gekrümmter
Bereich M- vorgesehen. Der Wellenbrecher enthält ferner
Verbindungsteile 5 und 6, die die geneigten Platten 1 und im wesentlichen quer zueinander verbinden, ferner einen
Hauptschwimmkörper 7, der auf die geneigten Platten 1 und
einen konzentrierten Auftrieb ausübt, einen nicht sinkbaren Schwimmkörper 8, der normalerweise über der Wasseroberfläche
liegt, einen Hilfsschwimmkörper 9, der mit dem unteren ge-
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PATENTANWÄLTE BUUMBACH, WEBER, BERGEN A KRAMER, β MÜNCHEN βθ, FLOSSMANNSTR1S
krümmten Endbereich 4- der geneigten Hauptplatte 1 durch
Kabel 10 verbunden ist und einen Treibanker 11, der aus einem weichen durchlässigen Material wie Baumwolltuch,
!Tuch aus synthetischen Fasern oder aus einer porösen Platte aus Kunstharz gebildet ist. Der Treibanker 11 weist einen
schachteiförmigen Aufbau mit dünnen Seitenwänden 12 und einer dünnen Bodenwand 13 auf. An geeigneten Stellen des
Treibankers 11, wie z.B. an den vier Ecken und in der Mitte, sind Gewichte 14 angebracht. Diese bzw. die vier
Ecken des Treibankers sind mit den jeweiligen Randteilen der geneigten Platten 1 und 2 durch Kabel 15 verbunden.
Mit dem Treibanker 11 ist ausserdem an der den ankommenden Wellen zugekehrten Seite durch ein Kabel 16 ein Hauptanker
17 verbunden. Die Oberfläche des Wassers ist mit 18 bezeichnet.
Der Wellenbrecher A des beschriebenen Aufbaus wird bei mit dem Hauptanker 17 verbundenem Treibanker 11 so in das
Wasser geworfen, dass die geneigte Hauptplatte 1 gegen die Richtung weist, in der die Wellen anrollen. Der obere
Bereich des Wellenbrechers A wird durch den Hauptschwimmkörper 7 über die Wasseroberfläche herausgedrückt. Die
geneigte Hauptplatte 1 weist gegenüber der Wasseroberfläche eine Neigung zwischen 30 und 60° auf.
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PATENTANWÄLTE BLUMBACH, WEStft, BERGEN« KftAMER, β MÖNCHEN SO, FLOSSMANNSTR.
Wenn gegen die geneigte Hauptplatte 1 eine Welle schlägt, dann wird ein Teil der Welle zur Seite in entgegengesetzte Richtungen
zerteilt und fliesst an den Seiten ab. Der restliche Teil der Welle steigt gerade an der geneigten Hauptplatte 1 hoch, schlägt
gegen den oberen gekrümmten Bereich 3 und wird teilweise zurückgestossen.
Beim Anstoss der Welle an dem oberen gekrümmten Bereich 3, d.h. beim Zurücklenken der Welle, werden auf die geneigte
Hauptplatte 1 solche Kräfte ausgeübt, dass der obere gekrümmte Bereich 3 einzutauchen versucht und die Hauptplatte 1
selbst nach vorne, d.h. bei der Darstellung nach Fig. 1 nach links gedrückt wird. Durch den nicht sinkbaren Schwimmkörper 8
wird Jedoch verhindert, dass der obere gekrümmte Bereich 3 cLer
Hauptplatte 1 eintauchen kann. Eine Vorwärtsbewegung der Hauptplatte 1 wird durch die geneigte Hilfsplatte 2 und durch den
unteren gekrümmten Bereich 4- unterbunden. Hängt der Treibanker 11 in einer grosseren Tiefe im Wasser als es der halben Wellenlänge
der ankommenden Wellen entspricht, dann wird er kaum durch die Wasserbewegung beeinflusst und es wird durch ihn
ein starker Widerstand gegen eine Welle ausgeübt, welche den Wellenbrecher zu bewegen versucht. Der Hauptanker 17 wirkt
dann als letztes Kittel, um eine Bewegung des Wellenbrechers zu verhindern. Es soll bemerkt werden, dass die Kabel durch
Stangen ersetzt werden können, die auch in der Lage sind, Druckkräfte zu übertragen. In diesem Fall übt der Treibanker
auch einen Widerstand gegenüber einer Kraft aus, die den Wellenbrecher A unterzutauchen versucht.
- 6 -509812/0041
PATENTANWÄLTE BLUMBACH, WEBER, BERQENA Kf(AMER, 8 MONOHEN SO, FLO8SMANNSTR
Der schwimmende Wellenbrecher A empfängt somit die anrollenden
Wellen,um sie in Seitenrichtung zu verteilen, so dass die in diesen Wellen innewohnende Energie zerstreut und eine
Weiterbewegung der Wellen unterbunden wird. Der erfindungsgemässe Wellenbrecher erfüllt auf diese Weise wirksam die
Aufgabe, die Wellen zu schwächen. Ein mit einem Modell des Wellenbrechers A durchgeführtes Experiment ergab bei einer
Projektions- Länge L der geneigten Platten 1 und 2 von mehr als einem Drittel der Wellenlänge eine Schwächung der Wirksamkeit
der Wellen um mehr als 50 %·
Bei der praktischen Anwendung des beschriebenen schwimmenden Wellenbrechers wird abhängig von der Länge des Abschnittes,
in dem Wellen eintreffen, die gewünschte Anzahl von Wellenbrechern entweder wie in Fig. 2 dargestellt, in Reihenanordnung
oder, wie in Pig. 3 dargestellt, in Zickzackanordnung, vorgesehen.
In diesem Fall ist auch eine geeignete Anzahl von Hauptankern 17 vorzusehen, um sicherzustellen, dass jede der
so angeordneten schwimmenden Wellenbrecher den anrollenden Wellen zugewandt ist. Die miteinander verbundenen Wellenbrecher
können z.B. an einer Hafeneinfahrt angebracht werden, um zu verhindern, dass die Wellen in einen Bereich gelangen,
in dem Perlen bzw. Austern gezüchtet werden.
Ein weiterer Vorteil der einfachen Konstruktion besteht darin, dass diese eine einfache Montage und Demontage erlaubt. Der
— 7 —
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PATENTANWÄLTE BLUMBACH, WEJcR, LERQEf. ft KTCAMEF., β KUNCHEN BO, FLOSSMANNSTR. 16
erfindungsgemasse Wellenbrecher kann vor der Installation auf
einem Schiff aus Naterialien hergestellt werden, die in den vorgeschriebenen Bereich des Wassers gebracht worden sind und/
oder er kann, bevor er aus diesem Bereich wieder entfernt wird, auseinandergenommen werden. Die Montage und die Demontage
können einfach und schnell durchgeführt werden. Dies macht die Erfindung besonders wirksam als schwimmenden Wellenbrecher,
der in den meisten Fällen in grösserer Anzahl über einen weiten Oberflächenbereich des Wassers installiert werden muss.
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Claims (2)
- PATENTANWÄLTE BLUMBACH, WESER, BERQ EN 4 KRAMER, 8 MÜNCHEN 6O. FLOSSMANNSTR. 1β•f. 73/8725Ansprüche1J} Schwimmender Wellenbrecher gekennzeichnet durcha) eine geneigte Hauptplatte (1) und eine geneigte Hilfsplatte (2), die jeweils schwerer als Wasser und zu einer Dreieckform mit geneigten oberen Flächen verbunden sind,b) einen Hauptschwimmkörper (7) mit konzentriertem Auftrieb und einem nicht sinkbaren Schwimmkörper (8), die ein Versinken des verbundenen Bereiches aufgrund eines durch Wellen bewirkten Stosses verhindern, wobei der Hauptschwimmkörper (7) und der nicht sinkbare Schwimmkörper (8) in der Nähe des verbundenen Bereiches befestigt sind undc) einen Hilfsschwimmkörper (9), der an dem dem verbundenen Bereich gegenüberliegenden Hand der geneigten Hauptplatte (1) so befestigt ist, dass die Lage des Wellenbrechers (A) aufrechterhalten bleibt.
- 2. Wellenbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet , dass der Hauptschwimmkörper (7) innerhalb und der nicht sinkbare 8chwimmkörper (8) ausserhalb509812/0041PATENTANWÄLTE BLUMBACH, WESER, BERQ EN * KRAMER, 8 MÜNCHEN BO, FLOSSMANNSTR. 1 SΛ-der geneigten Hilfsplatte (2) befestigt sind.3· Wellenbrecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , dass der obere Bereich (3) der geneigten Hauptplatte (1) so gekrümmt ist, dass er einen Teil der ankommenden Wellen zurückwirft und dass der untere Bereich (4·) entgegengesetzt gekrümmt ist.4-, Wellenbrecher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d. a durch gekennzeichnet, dass er einen Treibanker (11) aus einem weichen (wasserdurchlässigen Material aufweist, der eine einer dünnen Schachtel ähnliche Form mit Seitenwänden (12) und einer Bodenwand (13) besitzt, an welcher Gewichte (14) angebracht sind und dass der Treibanker zwischen den beiden geneigten Platten (1 und 2) und einem Hauptanker (17) in einer Tiefe gehalten wird, die grosser als die halbe Wellenlänge der ankommenden Wellen ist.509812/0041Leerseite
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732341845 DE2341845C3 (de) | 1973-08-18 | Schwimmfähiger Wellenbrecher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732341845 DE2341845C3 (de) | 1973-08-18 | Schwimmfähiger Wellenbrecher |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2341845A1 true DE2341845A1 (de) | 1975-03-20 |
| DE2341845B2 DE2341845B2 (de) | 1975-07-17 |
| DE2341845C3 DE2341845C3 (de) | 1976-03-04 |
Family
ID=
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| RU2281359C1 (ru) * | 2005-03-30 | 2006-08-10 | Калининградский государственный технический университет | Способ намыва песчаного пляжа и устройство для его осуществления |
| RU2375518C2 (ru) * | 2008-01-10 | 2009-12-10 | Анатолий Петрович Рыбкин | Устройство для защиты приморских территорий от наводнений |
| WO2014131991A2 (fr) | 2013-03-01 | 2014-09-04 | Fereol Thierry | Dispositif d'amenagement securise d'une zone maritime et procede de controle du deferlement de la houle |
| CN105525593A (zh) * | 2016-01-27 | 2016-04-27 | 山东省水利科学研究院 | 一种河口浮式消波结构及方法 |
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| WO2014131991A2 (fr) | 2013-03-01 | 2014-09-04 | Fereol Thierry | Dispositif d'amenagement securise d'une zone maritime et procede de controle du deferlement de la houle |
| FR3002762A1 (fr) * | 2013-03-01 | 2014-09-05 | Thierry Fereol | Dispositif d'amenagement securise d'une zone maritime et procede de controle du deferlement de la houle. |
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| CN105525593B (zh) * | 2016-01-27 | 2017-05-31 | 山东省水利科学研究院 | 一种河口浮式消波结构及方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2341845B2 (de) | 1975-07-17 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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