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DE2340367A1 - Halle zur abdeckung der koksseite einer koksofenbatterie - Google Patents

Halle zur abdeckung der koksseite einer koksofenbatterie

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Publication number
DE2340367A1
DE2340367A1 DE19732340367 DE2340367A DE2340367A1 DE 2340367 A1 DE2340367 A1 DE 2340367A1 DE 19732340367 DE19732340367 DE 19732340367 DE 2340367 A DE2340367 A DE 2340367A DE 2340367 A1 DE2340367 A1 DE 2340367A1
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DE
Germany
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hall
coke
gas
roof
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DE19732340367
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English (en)
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DE2340367B2 (de
DE2340367C3 (de
Inventor
Viktor Dr Ing Gobiet
Roland Dipl Ing Hanke
Bernhard Dipl Ing Oldengott
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RAG AG
Original Assignee
Ruhrkohle AG
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Publication date
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B33/00Discharging devices; Coke guides
    • C10B33/003Arrangements for pollution-free discharge
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/04Arrangements for withdrawal of the distillation gases during the charging operation of the oven
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/04Wet quenching
    • C10B39/08Coke-quenching towers

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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

4GSO Herne, · 8000 München 40,
rreülgrethstraßii 19 Λ , , , η „ ., . Eisenacher St^aSe
Fι« Dipi.-ir.9. R. H, 3ahr Pat^ Belzler
^^ Dipl.--PhyS. EdUard BetZler Fernsprecher: 36 3*11
11OM Dipl.-Ing. W. Herrmann-Trentepohl
PATENTANWÄLTE
Telex 08 229 853 ΤθϊβΓδ a'Ts 3~60
Γ ~l Bankkonten:
Bayrische Vereinsbank München 952 Dresdner Eank AG Herne 7-520 Postscheckkonto Dortmund 558 D3
Ref.= A 25 261
In der Antwort bitte angaben
Zuschrift bitte nach:
Afcholfach
8.8.1973
Ruhrkohle Aktiengesellschaft ,43 Essen
"Halle zur Abdeckung der Koksseite einer Koksofenbatterie"
Zusatz zu Patent . ♦ (Patentanmeldung P 22 57 214.1)
Die Erfindung betrifft eine Halle zur Abdeckung der Koksseite einer Kokaofenbatterie, die mit ihren an der Koksseite gelegenen Wänden wenigstens einen !eil einer längswand der Halle bildet, deren Dach in Richtung auf die Koksöfen schräg einfällt, dessen Scheitel im Winkel zwischen dem. Dach und der den Ofenwänden zugeordneten Hallenlängswand angeordnet ist, wobei im Scheitel des Daches eine Gas- und Staubabzugseinrichtung vorgesehen ist, nach Patent (Patentanmeldung P 22 57 214.1).
Derartige Hallen leisten einen entscheidenden Beitrag zu der Bekämpfung von Luftverunreinigungen beim Drücken des Kokses aus Koksöfen. Sie umschließen nämlich die Löschwagen gleise und die Ofentüren, so daß die Gas- und Staubabsugseinrichtung die an den Ofentüren auftretenden Itaiseioneii aufnehmen kann, ehe sie öie Luft verschmutz en. Dem Hauptpatent liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, die
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-Z-
Strömungsverhältnisse in einer solchen Halle so zu 'beeinflussen, daß Wärm es tauungen im Bereich, der Of enbatterie nicht mehr auftreten können.
Durch die eingangs gekennzeichnete Hallenform und die beschriebene Anordnung der Gas- und Staubabzugseinrichtung wird nämlich beim Ausdrucken des Kokses in der Halle emittiertes Gas und Staub von den öfen abgezogen. Die Polge ist eine erhebliche Verbesserung und u.a. auch eine geringere Korrosionsbelastung der elektrischen Einrichtungen, die üblicherweise oberhalb des Kokskuchenführung swagens angeordnet sind.
Bei derartigen Hallen wird das Hallenprofil bisher so konstruiert, daß seine Höhe, länge und Breite entsprechend den Profilen von Koksofen, Koksοfenführungswagen und Löschzug begrenzt ist. Das geschieht u.a. zur Einsparung von Baukosten und führt dazu, daß das Volumen der Halle über bsw. gegenüber den Koksöfen, dem Dach und den Giebelwänden der Halle klein ist. DieLeistung der Abzugseinrichtung muß sehr hoch sein, um aus der Halle die beim Drücken des Kokses aus 'den Ofentüren emittierten Gas- und Staubmengen abzusaugen. In der Eegel werden an derartigen Absaugereinrichtungen Leistungen installiert, die in der Größenordnung von 360.000 bis 540.000 mJ/Yi liegen. Die bekannten Hallen erfordern daher awar relativ niedrige Baukosten, verursachen jedoch beträchtliche Eiiergiekosten für die Absaugung der emittierten Gas- und Staubmengen .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Gegenstand des Hauptpatentes zu verbessern und weiterzubilden, in-
die dem die Gesamtkosten der Halle, d.h. aie/Baukosten und
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die Energie- sowie Instandhaltungskosten eMhklteny:!stark werden·
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß oberhalb der Koksöfen ein Aufnahmeraum vor gesellen ist, dessen Volumen im wesentlichen dem Volumen der bei jedem Druckvorgang auftretende Luft- und Staubmengen entspricht und der bis zum Seheitel des Daches bis zu den Siebelwänden in der Halle reicht, und daß die leistung der Gas- und Staubabzugseinrichtung auf das Volumen des Aufnahmeraums und die Zeitspanne ausgelegt ist, die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Koksausdrüekvorgangen vergeht.
Bei eiüer derartigen Halle strömen die emittierten Gas- und Staubmengen in den Aufnahmerauia, der einen Bruchteil des Volumens der ganzen Halle hat, Zur Absaugung der Emissionen ist daher eine wesentlich geringere leistung erforderlich als bisher. In dem gleichen MaBe vermindern sich die Betriebskosten der Halle. !Dagegen fallen die durch den zusätzlichen Bau des Äufnahmeraumes in der Halle gesteigerten Baukosten kaum ins Gewicht, Die Instandhaltungskosten sind die gleichen wie hei den herkömmlichen Hallen.
Die Staubemissionen führen häufig su einer Verschmutzung der Maschinenbahn des Kokskuchenführungswagens, weil die groben Stäube, kurz nachdem sie ausgetragen worden sind, zu Boden fallen. Die Erfindung schafft zur Vermeidung dieses Nachteils eine Halle, welche die Emissionen auf kürzestem V/ege in den Aufnahme räum leitet. Dazu ist vorgesehen, daß das Dach ausgehend von den Koksöfen einen Teil mit geringerer ITeigung aufweist, der dicht über dem
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Kokskuchenfuh.rungswagen verläuft, und daß sich an diesen mit einer Ab3chlußwand über den Koksöfen versehenen Teil des Daches der Aufnahmeraum anschließt.
Erfindungsgemäß soll in der Eegel zur Aufnahme der Emissionen beim Koksausdrücken während eines Zeitraumes von ca. 2 Minuten das Volumen des Aufnahmeraumes ca. 2.000 bis 3.000 nr betragen. Ik allgemeinen genügen dann Absaugeleistungen von 160.000 bis 180.000 nr/h.
Es empfiehlt sich allerdings, gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung das Volumen des Aufnahmeraumes um die Emissionsmenge zu vergrößern, die bei der Püllochabsaugung aufgefangen wird. Diebekannten Füllochabsaugungen arbeiten nämlich bisher nicht mit der Staub- und Gasabzugs einrichtung in der Halle zusammen. !Durch die Erfindung wird die Möglichkeit geschaffen, auf Koksöfen, die Mt Löschgleishallen ausgerüstet sind, Füllwagen ohne besondere Püllgasabsaugung aJüul^MS^Tgpeinzusetzen und dadurch die Halle zusätzlich auszunutzen.
Erfindungsgeraäß gibt es aber noch weitere Möglichkeiten, "die Energieko3ten in der Halle niedrig zu halten. Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung ist zu diesem Zweck bei Verwendung mehrerer, jeweils einer Halle zugeordneter Gas- und Staubabzugseinrichtungen vorgesehen, daß die Gas- und Staubabzugseinrichtungen mehrerer Hallen ganz oder teilweise zusammenschaltbar sind und die Leistung jeder einer Halle zugeordneten Gas- und Staubabzugseinrichtung auf einen Bruchteiüjdes in einer Halle vorhandenen Volumens des Aufnahmeraumes unter Berücksichtigung der Zeitspanne ausgelegt ist, die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Koksausdrückvorgärigen vergeht.
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Durch Zuschalten von z.B. eines Teiles der Abzugseinrichtung einer anderen Halle läßt sich die leistung der Absaugung in derjenigen Halle, in der das Drücken des Kokses stattfindet, erheblich erhöhen, z.B. von 120.000 auf 180.000 m /h, wie in dem obigen Beispiel angegeben. Heben der Verminderung der Energiekosten ergibt sich als weiterer Vorteil bei dieser Ausführungsform der Erfindung, daß die Reservehaltung der Abzugseinrichtungen erheblich vereinfacht wird.
Erfahrungsgemäß treten an den Koksofentüren infolge von Undichtigkeiten auch dann Emissionen auf, wenn der Koks nicht gerade ausgedrückt wird. Gemäß einem v/eiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, die Gas- und Staubabzugs einrichtung mit einer Dauerleistung von 40-bis 60.000 m /h zum Absaugen der Emissionen von undichten Koksofentüren zu versehen. Dadurch werden ständig aus der Halle die Staub- und Gasmengen abgezogen, die von den Koksöfen emittiert werden.
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht daher auch darin, daß die Bedingungαα der Arbeitsplätze an der Koksseite einer Koksofenbatterle, sowie gegebenenfalls unter Berücksichtigung der erfindungogemäßen Püllochabsaugung auch die Bedingungen der Arbeitsplätze auf der Batterie selbst verbessert werden. Der ständige, mit der Staubund Gasabzugßeinrichtung aufrecht erhaltene Luftstrom in der Halle vermeidet außerdem mit Sicherheit die Bildung zündfähiger Gatigeaiische, die sich aus den Eraisaionen undichter Suren durch Vermischung mit Luft bilden können.
Wird die Halle, wie oben ^gegeben, zur Pill loch absaugung verwendet, benutzt man erfindungsgemäß Einrichtungen an der
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den Koksöfen zugeordneten und über den Koksöfen angeordneten Hallenwand zinn Anschließen der Püllochabsaugung an den Aufnahme raum in der Halle. Wenn raan gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung eine Daiapfstrahlabsaugung für die Püllgase vorsieht, vermeidet man die Bildung zündfähiger Gasgemische aufgrund der in die Halle geförderten Püllganc,
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen wiedergegeben. Es zeigen
Pig. I Schematisch eine perspektivische Ansicht einer Halle gemäß der Erfindung,
Pig. 2 in teilweise abgebrochener Darstellung einen Querschnitt durch die Halle,
Pig. 3 ein Verfahrensschema bei Verwendung mehrerer Hallen und
Pig. 4 die Ausführung der Halle bsi Anordnung einer Pülllochabsaugung im wesentlichen in der Pig. 2 entsprechender ."Darsteilirm;.
In den Piguren bezeichnen gleiche Bezugszeichen einander entsprechende Teile.
Gemäß Pig. 1 dient eine allgemein mit 1 beaeichnote Halle zur Abdeckung der Koksseite einer nur schematisch wiedergegebenen Koli-Bofenbatterie 2. Diese Koke ofen batterie bildet mit ihrer Rückwand 3, an der" die übliche η !Purem 4 ang£i>ordnet sincS, eine Längswand der Halle, während die gegen üb erliege «de Längsv/and 5 eigene erficht &t ist. Art de?.' Koksseite läiit der ül:lloherwc:!..'je dort vorhandene Koks-
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kuchenführungswagen 6 und ein Löschwagenzug 7 auf Gleisen 8.
Oberhalb der Koksöfen 2 ist ein Aufnahmeraum 9 vorgesehen, -dessen Volumen im wesentlichen dem Volumen der beim Drückvorgang aus den geöffneten Ofentüren 4 austretenden Luft- und Staubmengen entspricht. Dieser Aufnahmeraum 9 besteht im wesentlichen aus zwei Teilen:
Der erste, allgemein mit 10 bezeichnete Teil wird nach oben von einem Dachabschnitt 11 begrenzt, welcher eine verhältnismäßig geringe Neigung aufweist, mit der das Dach in Richtung auf die Koksöfen 2 schräg einfällt. Dieser Teil verläuft dicht über deai Kokskuchenfülirungswagen 6 bzw. den oberhalb des Kokskuehenführungsvvagens 6 üblicherweise angeordneten Fahrdrähten, die aus Vereinfachungsgründen in Pig. 1 nicht wiedergegeben sind» Eine leichte Abschlußwand 12 begrenzt den Teil -10 des Aufnahmeraumes 9 oberhalb der Koksöfen 2.
Der weitere Teil 13 des Aufnahmeräumes liegt zwischen dem Teil 10 und der Hallen längswand 5. Er enthält den Scheitel 14 des Daches, das ausgehend vom Scheitel zunächst bei 15 flacher und dann bei 16 stärker geneigt einfällt. Alle Neigungen des Daches weisen in Richtung auf die Koksöfen
In der Pig. 2 ist die Konstruktion der Halle und der mit ihr zusammenwirkenden Einrichtungen genauer dargestellt. Zunächst sei auf die Stiele 18 verwiesen, die das Hallendach tragen und die auf Fundamenten 19 stehen.
Im Scheitel der Halle sind Rohrstutzen 20 nach außen geführt und an eine Leitung 21 angeschlossen, welche mit einem
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Mfter 22 saugend betrieben wird. Infolgedessen werden die im Aufnahmeraura 9 befindlichen, beim Aus drücken des Kokses emittierten Staub- und Gasabzugsmengen in die Ieitung21 geführt und gelangen von dort in eine Kolonne 23 mit Düsen 24 bzw. 25. Diese Düsen werden zweckmäßig mit Wasser aus einer leitung 27 beaufschlagt, welche Kokslöschwasser führt.
Mit Hilfe einer Pumpe 28 wird das mit den staubförmigen Rückständen beladene Wasser in einen Behälter29 geführt, aus dem das geklärte Wasser bei 30 und der eingedickte Schlamm bei 31 abgeführt werden, Die Pumpe 28 und der Zyklon 29 können mit einer Leitung33 umgangen v/erden, welche unmittelbar in den Boden der Kolonne 23 führt.
In dem Verfahrensschema nach Pig.3 sind mehrere Hallen 40, 41 »42 angedeutet, die jeweils die soeben beschriebene Einrichtung25-33 aufweisen. Die Leitung 21 ist dabei so verlegt, daß die Abzugseinrichtungen der verschiedenen Hallen hintereinandergesehaltet werden können.
.tn Pig.4 ist auf dem Dach 44 der Koksofenbatterie 2 schematisch ein Füllwagen mit seinen verschiedenen Füllbunkern 45 wiedergegeben. Der Füllwagen besitzt eine Füll« lochabsauguiig, die im wesentlichen aus einer Säugleitung 46, Abzweigen 47 und entsprechenden Füll och an Schluss en besteht. Mit Hilfe eines DampfinRektors, der durch den Pfeil 49 im Rohrteil 50 angedeutet ist, werden die beim Befüllen der Koksöfen auftretenden Füllgase in Richtung des Pfeiles 51 in die Halle und damit auch in den Aufnahnieraum 9 gedrückt.
Pa ten tan sprüc he
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Claims (9)

  1. Patentansprüche
    Halle zur Abdeckung der Koksseite einer Koksofenbatterie, die mit ihren an der Koksseite gelegenen Wänden wenigstens einen Teil einer Längswand der Halle bildet, deren Dach in Richtung auf die Koksöfen schräg einfällt, dessen Scheitel im Winkel zwischen dein· Dach und der den Ofenwänden zugeordneten Hallenlängswand angeordnet ist, wobei im Scheitel des Daches eine Staub- und G-asabzugseinrichtung vorgesehen
    ist, nach Patent (Patentanmeldung P 22 57 214.1),
    dadurch gekennzeichnet, daß
    oberhalb der Koksöfen (2) ein Aufnahineraum (9) vorgesehen ist, dessen Volumen im wesentlichen dem Volumen der bei jedem Drück Vorgang auftretenden Luft- und Staubiaengen entspricht und der bis zum Scheitel (14) des Daches (11, 12; 15» 16) bis zu den Giebelwanden in der Halle reicht, und daß die Leistung der Gas- und Staubabzugεeinrichtung (20-22) auf das Volumen des Aufnahmeraiimes (9) und die Zeitspanne ausgelegt ist, die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Koksausdrückvorgängen vergeht.
  2. 2. Halle nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß das Dach ausgehend von den Koksöfen (2) einen Teil (11) mit geringerer Neigung aufweist, der dicht über dem Kokskuchenführungswagen (6) verläuft und daß sich an diesen mit einer Abschlußwand (12) über den Koksöfen (2) versehenen Teil des Daches der Aufnahme raum (9j 13) anschließt.
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  3. 3.. Halle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Emissionen beim Koksausdrücken während eines Zeitraumes von ca. 2 Minuten das Volumen des Aufnahaerauines (9) ca. 2.000 bis 3.000 mJ beträgt.
  4. 4. Halle nach den Ansprüchen 1 biö 3 , dadurch gekennzeichnet, daß die leistung der Gas- und Staubabzugseinrichtung 160.000 bis 180.000 m /h beträgt.
  5. 5. Halle nach den Ansprüchen 1 und 2 , dadurch gekennzei chnet, daß das Volumen des Aufnahme räume s um die Eaiissionsmenge vergrößert ist, die bei der Püllochabsaugmig (46-51) aufgefangen wird.
  6. 6. Halle nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche bei Verwendung mehrerer, jeweils einer Halle zugeordneter Gas- und Staubabzugseinrichtungen ,dadurch gekennzeichnet, daß die Gas- und Staubabzugselnrichtungen (20-33) mehrere: Hallen (40-42) ganz oder teilweise zusammenschaltbar sind und die leistung jeder einer Halle zugeordneten Gas- und Staubabsugseinrichtung avf einen Bruchteil des in einer Halle vorhandenen Volumens de3 Aufnahmeräumes (9) unter Berücksichtigung der Zeitspanne ausgelegt ist, die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Koksausdrückvorgängeii vergeht.
  7. 7. Halle nach den Ansprüchen 1 bis 6 , d a d u r c h gekenc ze! chn et , daß die Gas- und Staubabzug 3 ein richtung eine Dauprleistung von 40.000 bis 60.000 ra /Ii 7-ma Absaugen der Fx^isr-ioneii von uxidichten
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    -U-
    Koksofentüren (4) aufweist.
  8. 8. Halle nach, den Ansprüchen 1 bis 7 » gekennzeichnet durch Einrichtungen (49-51) .an der den Koksöfen (2) zugeordneten und über den Koksöfen angeordneten Hallenwand (12) zuia Anschließen der Füllochabsaugung an den Aufnahmerauai (9) in der Halle.
  9. 9. Halle nach Anspruch 8 , gek ennseichnet durch eifce Dampfstrahlabsaugung für die Püllgase.
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DE19732340367 1972-11-22 1973-08-09 Halle zur abdeckung der koksseite einer koksofenbatterie Granted DE2340367A1 (de)

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GB5255273A GB1455024A (en) 1972-11-22 1973-11-13 Shed for the discharge side of a coke oven battery and a method of operating the shed
NL7315654A NL7315654A (de) 1972-11-22 1973-11-15
ZA00747362A ZA747362B (en) 1973-08-09 1973-11-16 A shed suitable for fitment over the discarge side of a coke oven battery
JP12980873A JPS5052102A (de) 1972-11-22 1973-11-20
IT7042873A IT1020520B (it) 1972-11-22 1973-11-21 Carannone di copertura del lato di scarico di una batteria di for ni a coke
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FR7419924A FR2240338A1 (en) 1973-08-09 1974-06-10 Coke discharge area shelter
NL7410655A NL7410655A (nl) 1973-08-09 1974-08-08 Hal voor het overdekken van de kookzijde van een kooksovenbatterij.

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DE2340367B2 DE2340367B2 (de) 1975-06-12
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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent