DE3033610C2 - Koksaufnahme- und Löschbehälter an Verkokungsöfen - Google Patents
Koksaufnahme- und Löschbehälter an VerkokungsöfenInfo
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Description
23) eine Länge von wenigstens —, d. h. von der
Häute der Bahn (s) haben, die der Behälter beim
Drücken während der Aufnahme des Kokses fährt und den Innenraum der Haube während des
gesamten Druckvorganges unter Freilassen eines Spaltes abschließen.
2. Koksaufnahme- und Löschbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den
stirnseitigen Enden der Dichtungsbleche (15, 16) Dichtungskanten (17,18) vorgesehen sind, an denen
unter Freilassen des Spaltes die Abdichtung in der Mittelstellung sowie in der einen oder anderen
Endstellung während des Druck Vorganges erfolgt.
Die Erfindung betrifft einen längs einer Batterie von Verkokungsöfen verfahrbaren, im Zusammenhang mit
einer Rauchauffanghaube benutzbaren Koksaufnahme- und Löschbehälter, der in Höhe der Oberkanten der
beiderseitigen Abschlußwände mit waagerechten Dichtblechen versehen ist, die zusammen mit an den
Unterkanten der Seitenwände der Haube angebrachten waagerechten Verlängerungen der Innenraum der
Haube bis auf einen hier verbleibenden Spalt abschließen.
Zum Löschen des Kokses bei Verkokungsöfen, deren Kammern batterieweise angeordnet sind, bedient man
sich zumeist eines längs der Batterie und unter den Löschturm verfahrbaren sogenannten Schräglöschwagens,
der an den zu entleerenden Kammern vorbeigefahren und dabei in dünner Schicht, deren Höhe bei
etwa einem >/2 m liegt, beladen wird. Die geringe Höhe der Schicht soll unter dem Löschturm zu einer
gleichmäßigen Ablöschung des Kokses führen, der danach auf die Koksrampe abgelassen wird. Die geringe
Schichthöhe setzt eine beträchtliche Länge des Wagens voraus, der an der zu entleerenden Ofenkammer
vorübergefahren wird.
Um die beim Drücken des Kokses entstehenden Emissionen aufzufangen, wendet man Rauchauffanghauben
an, die den Raihn, in dem der Kokskuchen zusammenbricht, überdecken. Bei langen Koksaufnahmewagen
ist ein hinreichend dichter, gleichbleibender Abschluß einer solchen Haube nicht möglich.
Bei dem eingangs erwähnten, aus der DE-AS 24 55 737 bekannten Vorschlag ist vorgesehen, am
Löschwagen und an der Haube Windschutzbleche anzuordnen. Dabei läßt sich nicht vermeiden, daß eine
Abdeckung des Kokswagens nur in der Mittelstellung gewährleistet ist und daß der vom Löschwagen und der
Haube umgebene Raum nach außen an einer Seite offen ist, so daß Staub- und Gasemissionen in die freie
Atmosphäre entweichen können.
Die US-PS 40 53 068 beschreibt eine Lösung, bei der sich Abdeckplatten über den gesamten Wagen erstrekken
sollen, Abgesehen davon, daß diese Druckschrift einen Einpunktlöschwagen betrifft, bei dem die beim
Einsatz von langen Koksaufnahmewagen bestehenden
ίο Probleme nicht auftreten, scheidet die Verwendung von
Platten, die von der Stirnseite des Wagens über die öffnungen verschiebbar sind, einerseits wegen des
besonders störanfälligen Mechanismus und andererseits wegen der konstruktiven Schwierigkeiten bei der
Verwendung für lange Wagen aus.
Der aus der US-PS 38 39 161 bekannte Koksaufnahmewugen
hat insofern Veranlassung zu der vorliegenden Erfindung gegeben, als die Haube nur eine
Abdichtung in der mittleren Stellung ermöglicht, es sei denn, daß die Haube in waagerechter Richtung eine
Länge hätte, die den Wagen auch in den beiden Endstellungen überspannen würde, was sich praktisch
nicht verwirklichen läßt Schließlich ist es aus der DE-OS 22 52 227 bekannt, zur Bildung einzelner Abteile
im Löschwagen Schotten einzubauen, um mit Hilfe von Abdeckplatten abgeschlossene Räume zu überdecken.
Dieser Vorschlag führt zu einer erheblichen Materialbelastung und hat darüber h;.;r·: den Nachteil, daß die
Querwände die Ausbreitung des Kokses behindern.
Die vorliegende Erfindung erstrebt eine Ausbildung von Koksajfnahmebehälter und Haube, bei der der
Aufnahmebehälter nur ein kurzes Stück in langsamer Fahrt entlang der Batterie verfahren wird und das
Beladen des Behälters am einen Ende desselben in mehrfacher Schicht beginnt und langsam bis zum
anderen Ende fortschreitet.
Damit aus dem Raum unter der Haube, in dem der glühende Kokskuchen zusammenbricht, die sich bildenden
Emissionen gleichförmig abziehen, muß in genügender Menge Luft angesaugt werden; diese muß
Gelegenheit haben, unter die Haube zu dringen. Im übrigen aber muß ein genügend dichter Abcd 'uß der
Haube gegeben sein, damit die Emissionen von der Saugung, die von der an der Haube angeschlossenen
Absaugleitung ausgeübt wird, erfaßt werden und nicht ins Freie treten.
Die Aufgabe, die der Erfindung zugrundeliegt, besteht insbesondere darin, eine konstruktive Lösung zu finden,
bei der der Koksaufnahmewagen während des gesamten Druckvorganges von der Haube abgedeckt wird.
Ausgehend von einem Koksaufnahme- und Löschbehälter der eingangs beschriebenen Art besteht die
Erfindung darin, daß sowohl die beiden waagerechten Dichtbleche als die an der Haube angebrachten
waagerechten Verlängerungen eine Länge von wenigstens ■?-, d. h. von der Hälfte der Bahn haben, die der
Behälter beim Drücken während der Aufnahme des Kokses fährt und den Innenraum der Haube während
des gesamten Druckvorganges unter Freilassen eines Spaltes abschließen.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß an den stirnseitigen Enden der Dichtungsbleche Dichtungskanten
vorgesehen sind, an denen unter Freilassen des Spaltes die Abdichtung in der Mittelstellung sowie in
der einen oder anderen Endstellung während des Druckvorganges erfolgt.
Bei der angegebenen Länge der Dichtbleche ist in
Bei der angegebenen Länge der Dichtbleche ist in
beiden Endstellungen des Aufnahmebehälters und in allen Zwischenstellungen ein Abschluß zwischen dem
Dichtblech und dem unteren Rand der Haube bzw. dem an der Haube befindlichen Dichtblech gegeben.
Zusätzlich zu den beiden Spalten, dit; während des
Druckvorganges an der vorderen und hinteren Wand des Aufnahmebehälters vorhanden sind, werden auch
längs der Oberkanten der Längswand des Aufnahmebehälters Spalte gleicher Breite freigelassen, so daß
ein sich über den ganzen Umfang der Haube bzw. des KoksaufnrAmebehälters erstreckender Spalt für das
Ansaugen der Außenluft zur Verfugung steht.
Auf den Zeichnungen ist mit Blick auf die zu entleerende Ofenkammer die Fahrt des Koksaufnahmewagens
unter der Rauchauffanghaube dargestellt, und zwar zeigt
den von links nach rechts fahrenden Wagen
F i g. 2 bei Beginn des Druckvorganges,
F i g. 6 am Ende desselben, während die
F i g. 3,4 und 5 Zwischenstellungen zeigen.
F i g. 2 bei Beginn des Druckvorganges,
F i g. 6 am Ende desselben, während die
F i g. 3,4 und 5 Zwischenstellungen zeigen.
Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt entsprechend der
Schnittlinie A-A in F i g. 4,
10 ist die zu entleerende Ofenkammer. 11 ist das auf
der Bedienungsbühne verfahrbare Kokskuchenführungsgitter. Auf Schienen 12 ist der Koksaufnahmewagen
verfahrbar.
13 ist die Vorderwand, 14 die Rückwand des Koksaufnahmebehälters. 15 und 16 sind waagerechte
Dichtbleche. Das Blech 15 ist an der Vorderwand 13, das Blech 16 an der Rückwand 14 angesetzt. Auf den
Blechen sitzen am vorderen und hinteren Ende Dichtungskanten 17 auf dem vorderen Blech und
Dichtungskanten 18 auf dem hinteren Blech. Die
Dichtbleche 15 und 16 haben eine Länge von —, s ist
dabei die Länge des Fahrweges des Koksaufnahmebehälters während des Druckvorganges.
19 ist das Dach der Haube. 20 sind die oberen senkrechten, parallel zur Mittelebene der Ofenkammer
liegenden Wandteile der Haube. Unter 21 werden die sich daran anschließenden schrägen Teile verstanden.
An diese schließen sich das vordere Dichtblech 22 und das hintere Dichtblech 23 an. 25 ist die die Haube nach
außen begrenzende Wand. An die Haube ist das Absaugrohr 24 angeschlossen, über das die während des
Drückens des Kokskuchens in der Haube entstehenden Emissionen abgesaugt werden.
Um während der gesamten Zeit des Druckvorganges den Zug, mit dem das Absaugen der Emissionen
stattfindet, auf dem gleichen Wert zu halten, ist der
Spalt, der sich um den unteren Rand der Haube hinzieht, auf einem bestimmten Wert gehalten, der sich während
des gesamten Druckvorganges auch nicht wesentlich ändern soll. Die Breite dieses Spaltes soll den auf der
Zeichnung angedeuteten Wert χ erhalten. Die Pfeile
deuten den Weg der durch den Spalt eingesaugten Luft und der mitgeführten Emissionen zum Absaugrohr 24
an.
Wie man auf der Zeichnung erkennt, bilden die Dichtbleche 15 und 16 mit den Dichtblechen 22 und 23
vom Beginn des Druckvorganges (F i g. 2) in sämtlichen
Stellungen (bis F i g. 6) einen Spalt von gleicher Größe.
26 ist der Spalt, der nach Möglichkeit auch die Breite
χ haben soll, der zwischen der Außenwand 25 und dem oberen Rand des Koksaufnahmebehälters verbleibt 27
ist der Spalt an der Vorderkante der Bedienungsbühne. Der Spalt von der Breite χ läuft also um die gesamte
Haube herum. Während der Bewegung des Koksaufnahmebehälters behalten die Spalte an der vorderen
und der hinteren Wand des Koksaufnahmebebehälters den gleichen Wert. Voraussetzung ist, daß sowohl die
Bleche 15 und 16 als auch die Bleche 22 und 23 eine
Länge von —, d. h. von der Hälfte der Bahn 5, die der
Koksaufnahmebehälter während des Druckvorganges beschreibt, haben. Während der Fahrt häuft sich der
Koks 28 im Behälter an. Er beginnt (F i g. 2) sich an der Vorderwand aufzuschichten, um am Ende des Druckvorganges
(F i g. 6) den Boden des gesamten Füllbehälters in etwa gleicher Höhe zu bedecken.
Wesentlich ist, daß der Spalt während des gesamten Druckvorganges konstant bleibt, so daß eine einwandfreie
Absaugung gewährleistet ist. Die minimale Breite des Spaltes entspricht den Toleranzen, die üblicherweise
bei sich gegeneinander beweglichen Maschinenteilen dieser Größe eingehalten werden; sie kann beispielsweise
etwa 150 mm betragen. Die maximale Breite darf selbstverständlich nicht in einem Bereich liegen, in dem
ein Zusammenbrechen der Absaugung zu befürchten ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Längs einer Batterie von Verkokungsöfen verfahrbarer, im Zusammenhang mit einer Rauchauffanghaube
benutzbarer Koksaufnahme- und Löschbehälter, der in Höhe der Oberkanten der beiderseitigen Abschlußwände mit waagerechten
Dichtblechen versehen ist, die zusammen mit an den Unterkanten der Seitenwände der Haube angebrachten
waagerechten Verlängerungen den Innenraum der Haube bis auf einen hier verbleibenden
Spalt abschließen, dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl die beiden waagerechten Dichtbleche (15, 16) als auch die an der Haube
angebrachten waagerechten Verlängerungen (22,
Priority Applications (8)
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|---|---|---|---|
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