DE3000064C2 - Koksofenbatteriehalle - Google Patents
KoksofenbatteriehalleInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
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- C10B33/00—Discharging devices; Coke guides
- C10B33/003—Arrangements for pollution-free discharge
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Description
a) die Trennwand (10) bildet etwa in Höhe der Batteriedecke (la) und der Oberkante des
Waschers (16) eine um etwa 180° verlaufende, an der Oberkante des Waschereinlaufes (9)
anschließende Strömungsfläche (IQa),
b) parallel zur Strömungsfläche (iOa) der Trennwand
(10) ist im Dachraum der Halle ein etwa auf der Vorderkante der Ofenbatterie beginnendes,
gekrümmtes Leitblech (12) installiert, das oberhalb der Strömungsfläche (lOaJendet
c) parallel zu und unterhalb von Leitblech (12) verläuft im Dachraum der Halle ein weiteres
gekrümmtes Leitblech (H),dessen batterieseitige
Kante an der Oberseite des Kokskuchenführungswagens (3) Ieginnt .nd dessen gegenüberliegende
freie Karte (Wa) ebenfalls oberhalb der Strömungsfläche (10a/ Jer Trennwand (10)
endet.
2. Koksofenbatteriehalle gemäß Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (10)
nach unten etwa in halber Höhe des Löschwagens (4) zwecks Bildung eines Lufteinströmkanals (\0b)
mit einer Krümmung (\Qc) in Richtung auf den Wascher (16) endet.
3. Koksofenbatteriehafle gemäß Anspruch I bis 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (10) im Bereich der Strömungsfläche (\Qa) zur Batterieseite
hin leicht ausgewölbt ist.
4. Koksofenbatteriehalle gemäß Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (12)
identisch mit dem Hallendach (5) ist.
5 Koksofenbatteriehalle gemäß Anspruch 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe de: gegebenenfalls
durch Leitblech (12) gebildeten Hallendaches (S) oberhalb der Ofendecke etwa maximal dem
Abstand zwischen Ofentüren und Trennwand (10) entspricht.
6. Koksofenbatteriehalle gemäß Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen
den Leitblechen (12) und (11) in Richtung auf den Waschereinlauf (9) allmählich um 10 bis 40%
■bnimmt.
7. Koksofenbatteriehalle gemäß Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (11) im
Bereich seiner freien Kante (Wa) oberhalb des Waschereinlaufes (9) eine Wassereinspritzdüse (15)
aufweist.
8. Koksofenbatteriehalle gemäß Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Fluchtlinie der
Seitenwände der öfen der Dachraum der Halle bis
hinab unter die Ofendecke (\a) der Batterie durch Trennwände (17) in Sektionen geteilt ist
9. Koksofenbatterieballe gemäß Anspruch I bis 8, dadurch gekennzeichnet daß die im Dachraum
installierten Trennwände (17) Schlitze (H) be&itzen,
deren Form dem Querschnitt der Leitbleche (12) angepaßt ist
10. Koksofenbatteriehalle gemäß Anspuch 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet daß im Dachraum die Trennwände (17) im Abstand von je 5 — 10 öfen
installiert sind.
Die F.rfindung betrifft eine Koksofenbatteriehalle
gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Es sind zahlreiche Koksofenbatteriehallen bekannt die unter Besprühen der Koksofen-Emissionen mit Wasser, durch Waschen der Emissionen in speziellen Waschern und Absaugen der gewaschenen Gase über Ventilatoren eine Abführung dieser Rauchgase ins Freie in gereinigter Form anstreben. Es kommt indessen bei den bekannten Hallen im allgemeinen zu Stauungen dieser Rauchgase unter dem Hallendach mit der Folge, daß grobe und feios Staubkörner in der Halle von der Decke herabfallen und den Aufenthalt in der Halle unzumutbar machen.
Es sind zahlreiche Koksofenbatteriehallen bekannt die unter Besprühen der Koksofen-Emissionen mit Wasser, durch Waschen der Emissionen in speziellen Waschern und Absaugen der gewaschenen Gase über Ventilatoren eine Abführung dieser Rauchgase ins Freie in gereinigter Form anstreben. Es kommt indessen bei den bekannten Hallen im allgemeinen zu Stauungen dieser Rauchgase unter dem Hallendach mit der Folge, daß grobe und feios Staubkörner in der Halle von der Decke herabfallen und den Aufenthalt in der Halle unzumutbar machen.
Aus der US-PS 39 72 782 ist eine Koksofenbatteriehalle
der eingangs genannten Art bekannt Die dort beschriebene Trennwand zwischen dem Löschgleis und
den Waschern weist eine zu den Koksofentüren hin geneigte Nase mit relativ scharf ausgebildeter Kante
μ auf. An solchen Nasen reist die Strömung ab und es
bilden sich Wirbel aus, so daß aus den aufsteigenden Emissioneschwaden sowohl grob- als auch feinkörnige
Staubteilchen herabrieseln — dies ist unerwünscht. Demgegenüber soll bei der Erfindung ein Coander-Effekt
erreicht werden, der eine gleichmäßige, nur wenig beschleunigte Strömung in den Abscheideraum hinein
verursacht.
Die Erfindung löst die Aufgabe, die Rauchgase, die insbesondere beim Abheben der Ofentüren und Stoßen
des Kokskuchens frei werden, vollständig und unter Vermeidung der vorstehend aufgezeigten Störungen in
gereinigter Form aus der Halle abzuführen. Diese Aufgabe wird durch die Kombination der Merkmale
einer Koksofenbaheriehalle gemäß Anspruch I gelöst.
SO Die Merkmale gemäß den Ansprüchen 2 bis 10 betreffen
besonders vorteilhafte Ausführungsformen der Halle gemäß Anspruch I.
Mit der erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Koksofenbatteriehalle wird erreicht, daß die Rauchgase
zufolge der strömungstechnische günstigen baulichen Voraussetzungen mit hoher Geschwindigkeit zu den
Waschern und den diesen nachgeschalteten Ventilatoren abgeführt werden, wobei keine Stauungen oder
Verwirbelungen der Gase und Dämpfe unter dem
einem Wascher sowie ihre Abführung über einen
daß sich in dieser Hinsicht eine nähere Beschreibung erübrigt.
Die strömungstechnischen Voraussetzungen für die erfolgreiche Abführung der Rauchgase lassen sich
spürbar verbessern durch die baulichen Maßnahmen der
Ansprüche 2 und 3. Dabei ist die leichte Auswölbung der Wand 10 von ganz besonderer Wirksamkeit auf die
störungsfreie Abströmung der Gase. Keinesfalls darf diese Auswölbung eine deutlich hervorstehende Nase
aufweisen, wie sie in der US-PS 39 72 782 (entspricht der
Zeitschrift »Metal Producing«, Februar 1979, Seite 47) offenbart ist Eine derartige Nase verursacht erhebliche
Strömungsabrisse und Verwirbelungen der Rauchgase unter dem Hallendach, so daß eine zügige Abfuhr der
Gase eher gestört als begünstigt wird. ι ο
Die Ausbiegung des unteren Teiles der Trennwand 10 in halber Höhe des Löschwagens bewirkt die Ausbildung
eines Luftströmungskanals und somit ein günstiges, nämlich ungebremstes und beschleunigtes Hineinströmen
von Frischluft in die im unteren Bereich weitgehend offene Halle, die im übrigen an ihren
Stirnseiten nach Möglichkeit völlig geschlossen sein kann, z. B. falls die Einwirkung starker Winde auf die
Halle zu befürchten ist
Es liegt auf der Hand, daß seitlich auf die Halle auftreffende Winde die gewünschte störungsfreie
Abführung der Rauchgase empfindlich störer können. Dieser Gefahr begegnet die Erfindung mit Trennwänden
gemäß den Ansprüchen 8 bis i0. Falls diese Trennwände im Abstand von je etwa 5-10 Öfen in das
Hallendach eingezogen sind, so bilden sie Ober ihre Schutzwirkung vor Seitenwinden hinaus mit den
Leitblechen 11 und 12 nahezu quadratische Kanäle, die
eine besonders wirbelfreie und beschleunigte Abströmung der Rauchgase bewirken. Zur Einsparung von
Waschern und Ventilatoren empfiehlt es sich, für eine größere Anzahl von nebeneinanderliegenden öfen nur
einen Wascher und einen Ventilator vorzusehen. Es kann auch ausreichend sein, an mehrere Wascher nur
einen Ventilator anzuschließen.
Die erfindungsgemäße Halle sei anhand der Zeichnung, die einen Querschnitt durch die Halle darstellt und
sämtliche Merkmale der Patentansprüche berücksichtigt näher erläutert.
Die Fläche 1 veranschaulicht eine Seitenansicht der Batterie mit der Bühne 2 für den Kokskuchenführungswagen
3. über dem der gestoßene Koks in den Löschwagen 4 auf Löschgleis 4a übergeführt wird.
Das Hallendach 5 beginnt frei oder fest montiert auf der Koksseitigen Ofenkante der Batterie und geht in
Punkt 6 in die geschlossene Seitenwand 7 über, die an den Wascher 16 praktisch gasdicht anschließt Eine
weitere Abstützung des Daches erfolgt durch die Wand oder den Pfeiler 8, hinter welchem der hier nicht
dargestellte Ventilator außerhalb der Halle angeordnet ist Ziffer 10 kennzeichnet die Trennwand, Ziffer U das
mittlere Leitblech und Ziffer 12 das obere Leitblech. Die punktiert gezeichnete Linie 13 zeigt den Dachverlauf,
falls das Dach von Leitblech 12 gebildet wird und dadurch sehr niedrig gehalten sein kann, z. B. um 3 bis
maximal 4,5 m die Ofendecke überragt Durch diese Dimensionierung entspricht die Höhe des Hallendaches
ab Ofendecke etwa dem Abstand zwischen Ofentüren und Wand 10, so daß günstige statische Verhältnisse
vorliegen. Die schraffierte Fläche veranschaulicht eine Trennwand 17 mit den erforderlichen Schlitzen 14 für
die ungehinderte Durchfahrt des Lu oleches 11. Diese
Schlitze erübrigen sich, falls die Leitüeche 11 fest
zwischen den Trennwänden installiert sind.
Falls das Leitblech 11 auf dem Kokskuchenfübrungswagen
3 aufgesetzt ist besitzt es im allgemeinen nur die Breite von 5-10 Koksöfen und fährt mit dem
Koksofenführungswagen 3 längs den Koksofentüren auf der Bühne Z Jedenfalls bildet das Leitblech 11 für die
Abführung der Rauchgase zum Zeitpunkt des Ausstoßens des Kokskuchens mit dem Leitblech f2 einerseits
und dem oberen, gekrümmten Teil der Wand 10 zwei nahezu quadratische Kanäle, wodurch, wie gesagt die
Abströmung der Gase und Dämpfe beschleunigt wird. Unterstützt wird der Abströmungseffekt durch eine
allmähliche Verringerung des Abstandes zwischen den Leitblechen U und IZ Ergänzend sei bemerkt daß die
Breite der Trennwand 10 sowie des Leitbieches 12 der Länge der Halle entspricht Zur Verbesserung der
Abströmung der Emissionen dient im übrigui die Wasserdüse 15. Weitere Wasserdüsen sind empfehlenswert
vergleiche DE-PS 23 06 057.
Claims (1)
1. Koksofenbatteriehalle zum Abführen der aus
den Ofeniüren entweichenden und der beim Koksstoßen freiwerdenden Gase und Dämpfe, deren
teilweise gewölbtes Dach etwa im Bereich der koksseitigen Vorderkante auf der Batterie endet und
bis über das Löschgleis sowie hinter dem Löschgleis installierten Waschern übergreift und dort auf einer
Stützwand oder -pfeilera aufliegt, wobei der
Hallenraum zwischen Löscbgleis und Waschern mittels einer an ihrer Oberkante mit einer
Strömungsfläche versehenen Trennwand etwa bis zur Höhe der Ofenbatterie in zwei Räume aufgeteilt
ist gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3000064A DE3000064C2 (de) | 1980-01-03 | 1980-01-03 | Koksofenbatteriehalle |
| JP4950080A JPS5699284A (en) | 1980-01-03 | 1980-04-14 | Interior structure of coke oven battery enclosure |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (2)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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- 1980-01-03 DE DE3000064A patent/DE3000064C2/de not_active Expired
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Also Published As
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| US4315804A (en) | 1982-02-16 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| D2 | Grant after examination | ||
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