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DE2238363C3 - Elektrischer Schnurschalter - Google Patents

Elektrischer Schnurschalter

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Publication number
DE2238363C3
DE2238363C3 DE19722238363 DE2238363A DE2238363C3 DE 2238363 C3 DE2238363 C3 DE 2238363C3 DE 19722238363 DE19722238363 DE 19722238363 DE 2238363 A DE2238363 A DE 2238363A DE 2238363 C3 DE2238363 C3 DE 2238363C3
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DE
Germany
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cord switch
switch according
cord
actuator
housing
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DE19722238363
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DE2238363B2 (de
DE2238363A1 (de
Inventor
Siegfried 5885 Schalksmuehle Baer
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BAER ELEKTROWERKE KG 5885 SCHALKSMUEHLE DE
Original Assignee
BAER ELEKTROWERKE KG 5885 SCHALKSMUEHLE DE
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Priority to DE19722238363 priority patent/DE2238363C3/de
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
    • H01H9/0214Hand-held casings
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H25/00Switches with compound movement of handle or other operating part
    • H01H25/06Operating part movable both angularly and rectilinearly, the rectilinear movement being along the axis of angular movement

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen
:"· Schnurschalter mit einem aus zwei Teilen zusammengesetzten Gehäuse, das einen rotationssymmetrischen Außenumfang und wenigstens an einer Stirnseite eine Einführungsöffnunj; für Kabel od. dgl., aufweist, wobei am Außenumfang drehbar ein ringförmiges Betäti-
iii gungsglied angeordnet ist, welches mit elektrischen, im Gehäuseinneren liegenden Kontakteinrichtungen zusammenwirkt. Bei solchen Schaltern ist es von Nachteil, daß das Betätigungsglied zur Verstellung der Schaltstellungen nur drehbar gelagert ist, da hierdurch der
J5 Anwendungsbereich derartiger Schnurschalter stark eingeschränkt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, Schnurschalter der eingangs näher gekennzeichneten Art weiter zu verbessern, um so den Anwendungsbereich zu erweitern
■*(> und somit die Herstellung infolge/'•es größeren Bedarfs an solchen Schaltern preiswerter zu gestalten. Darüber hinaus soll die Bedienung der Schalter nicht erschwert werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Betätigungsglied als Mehrzweckbetätigungsglied sowohl axial verschiebbar als auch drehbar am Schaltergehäuse gelagert ist. Hierbei sind bei der Schiebebewegung und bei der Drehbewegung unterschiedliche elektrische Einrichtungen betätigbar.
ίο Diese Anordnung erlaubt nun, mit dem Schnurschalter eine leichte Bedienung elektrischer Geräte, hierbei kann beispielsweise über eine Steuerung von Heizkissen der Drehbewegung des Betätigungsgliedes unterschiedliche Leistungsstufen zugeordnet werden, während die Schiebebewegung des Betätigungsgliedes eine Ein- und Ausschaltung bewirkt. Auch wäre es selbstverständlich denkbar, durch die Drehbewegung mit Hilfe der Phasenanschnittsteuerung die Leistung zu steuern, während die Schiebebewegung wiederum die Ein- Und Ausschaltung bewirkt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, der Schiebebewegung nunmehr die einzelnen Leistungsstufen zuzuordnen, während die Drehbewegung lediglich eine Ein- und Ausschaltung bewirkt. Darüber hinaus ist die Herstellung und Montage des
t>5 Schnurschalters wesentlich vereinfacht, da nunmehr nur ein Betätigungsglied erforderlich ist.
Es ist zwar bereits in einer Entgegenhaltung ein Lenkstockschalter zur Fahrtrichtnngsanzeige für Kraft-
fahrzeuge bekannt geworden, bei dem das Betätigungsglied sowohl drehbar als auch axial verschiebbar sein soll. Ein solcher Schalter weist jedoch ein stabförmiges Betätigungsglied auf. Hierdurch bedingt, muß das Betätigungsglied immer an einem Ende des Schalterge- -, häuses angeordnet sein. Eine solche Anordnung eignet sich jedoch nicht für Schnurschalter, da gerade am Ende des Gehäuses die Einführungsöffnung für die Anschlußleitung angeordnet sein soll.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in ist das Mehrzweckbetätigungsglied als Ringkörper ausgebildet, der die Trennfuge des quergeteilten und aus zwei zusammenfügbaren Rohrkörpern bestehenden Gehäuses überdeckt Bei dieser Ausführungsform ergibt sich zunächst der Vorteil, daß die Trennfuge nach außen ι ί hin überhaupt nicht in Erscheinung tritt; zum anderen läßt sich ein Ringkörper leicht auf dem Gehäuse derart lagern, daß er sowohl eine Dreh- als auch eine Längsbewegung ausüben und dabei auf unterschiedliche im Gehäuse des Schnurschalters untergebrachte Ein- _>o richtungen einwirken kann.
Es empfiehlt sich das Mehrzweckbetätigungsglied eine mit einem Zahnrad zusammenwirkend? Innenverzahnung sowie einen Vorsprung aufweisen zu lassen, zwischen denen eine Nut verbleibt in welche das 2> vordere einen Durchbruch des Rohrkörpers durchsetzende Ende eines Armes eines Schaltschiebers eingreift, der seinerseits auf einen Mikroschalter einwirkt Von diesen Teilen sind Innenverzahnung und Zahnrad maßgebend für die Drehbewegung, während über die anderen Teile die Verschiebebewegung herbeigeführt wird.
Der Vorsprung ist dabei zweckmäßig an einem Ring angeordnet, der seinerseits mittels einer Verrastung an der Innenseite des Mehrzweckbetätigungsgliedes befe- j5 stigt ist
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist ein solcher Ring eine Ausnehmung zum Eingriff einer Nase des Armes des Schaltschiebers auf, um den Schaltschieber mit dem Mehrzweckbetätigungsglied zu e;ner Baueinheit zu vereinigen. Dabei kann diese Baueinheit einem Sockel zugeordnet sein. Es ist ferner eine solche Vormontage möglich, daß am Ende dieser Montagearbeiten die Rohrkörper nur noch zusammengefügt zu werden brauchen; die hierfür erforderlichen Verbindungsmittel werden nachfolgend noch angegeben.
Zweckmäßig ist es, den Schaltschieber zwischen leistenartigen Vorsprüngen eines Sockels zu führen und ihn einen angeformten den Schaltstift des Mikroschalters beeinflussenden Nocken aufweisen zu lassen. Bei einer solchen Ausführung ergibt sich nicht nur mit einfachen Mitteln eine gute Führung für den Schaltschieber sondern darüber hinaus kann der Schaltschieber als einstückiger Körper wohlfeil gefertigt werden.
Zweckmäßig ist es, das außerhalb der Längsmittellinie des Gehäuses des Schnurschalters drehbar gelagerte Zahnrad auf ein gleichachsig angeordnetes Potentiometer einwirken zu lassen, wobei das Zahnrad zugleich bereichsweise eine Öffnung des einen Rohrkörpers durchgreift.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung weisen die beiden Rohrkörper im Bereich ihrer einander zugekehrten Stirnseiten einander ergänzende Kupplungselemente auf, die sowohl eine Sicherung gegen Verdrehen als auch eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Auseinanderziehender beiden Rohrkörpti bilden. Die Kupplungselement sind bei dieser Ausführungsform den Rohrkörpern unmittelbar angeformt, so daß auf jegliche zusätzliche Verbindungselemente verzichtet werden kann, was sich sowohl vorteilhaft bei der Herstellung als auch bei der Montage des Schnurschalters auswirkt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat der eine Rohrkörper zwei diametral gegenüberliegende Ausnehmungen und weist einen zur Stirnseite hin offenen durch Querwände in zwei Ringschlitzabschnitte unterteilten Ringschlitz auf, während der andere Rohrkörper einen in einen der beiden Ringschlitzabschnitte formschlüssig eingreifenden Vorsprung sowie zwei mit den erwähnten Ausnehmungen zusammenwirkende Rasten besitzt
Es empfiehlt sich, die Ringschlitzabschnitte unterschiedliche Größe aufweisen zu lassen, wobei der größere der beiden den Vorsprung aufnimmt. Auf diese Weise ist ein Zusammenfügen der beiden Rohrkörper nur in einer vorbestimmten Stellung möglich.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung trägt das Mehrzweckbetätigungsglied in konzentrischer Anordnung einen Kurvenring, cüsen Nocken durch Drehen mit dem Schaltstift eines Mikroschalters in Wirkverbindung bringbar ist
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines elektrischen Schnurschaliers nach der Erfindung,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch den Schnurschalter nach der F ig. I1
F i g. 3 eine Ansicht des einen Teils des rohrförmigen Gehäuses des erfindungsgemäßen Schnurschalters,
Fig.4 eine Ansicht des anderen Teils des rohrförmigen Gehäuses des erfindungsgemäßen Schnurschalters,
Fig.5 einen Längsschnitt durch den elektrischen Schnurschalter gemäß der F i g. 3 nach Drehung um 9ΰ° und bei entfernter Inneneinrichtung, F i g. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der F i g. 2,
Fig.7 einen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform eines elektrischen Schnurschalters und
F i g. 8 im vergrößerten Maßstab ein Teilstück des Schnurschalters nach der F i g. 2 teilweise im Schnitt, teilweise weggebrochen und teilweise gegenüber der Ausführungsform nach der F i g. 2 geändert.
Es sei zunächst vorausgeschickt, daß in den Figuren der Zeichnung nur diejenigen Teile eines Schnurschalters dargestellt sind, die für das Verständnis der Erfindung Bedeutung haben. So sind insbesondere die Kabel bzw. Zuleitungen forlgelassen und es ist auch offengeblieben, wie die im Gehäuse untergebrachten Teile elektrisch miteinander verbunden sind. Im übrigen können alle nicht dargestellten Teile des Schnurschalters eine an sich bekannte Ausbildung haben.
Ferner sei vorausgeschickt, daß der Schaltschieber un<j cias Potentiometer sowie auch der Mikroschalter nur stellvertretend für elektrische und/oder elektronische Einrichtungen des Schnurschalters dargestellt und beschrieben sind. Mit dem Mehrzweckbetätigungsglied des Schnurschalters können somit auch andere an sich bekannte elektrische und/oder elektronische Schalt- und Steuereinrichtungen betätigt werden.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den F i g 1 bis 6 der Zeichnung hat der Schnurschalter ein röhrenförmiges Gehäuse, das aus den beiden Rohrkörpern 8 und 9 besteht, die in noch zu beschreibender Weise unmittelbar miteinander vereinigt werden können. Jeder der beiden Rohrkörper 8 bzw. 9 ist einstückig aus einem der in der Elektroindustrie gebräuchlichen Isolierstoffe
gefertigt. Den beiden Rohrkörpern 8 und 9 ist gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine leicht konische Gestalt gegeben, wobei die Stirnflächen mit dem kleinerem Durchmesser jeweils am Ende angeordnet sind. Bei Bedarf ist selbstverständlich auch eine zylindrische Ausbildung möglich.
Die Trennfuge zwischen den beiden Rohrkörpern 8 und 9, die quer zur Längsrichtung des Schnurschalters verläuft, wird überdeckt von einem generell mit IO bezeichneten Mehrzweckbetätigungsglied. Dieses Mehrzweckbetätigungsglied 10 ist als Ringkörper ausgebildet, der. wie erwähnt, auf der Außenfläche der beiden Rohrkörper 8 und 9 gelagert ist und zwar derart, daß es sowohl eine Drehbewegung als auch eine l.ängsverschiebung ausführen kann. Im gewählten Ausführungsbeispiel sind, wie die F i g. 5 am besten erkennen läßt, drei Schaltstellungen wahlweise einstellbar, die mit O-l-O gekennzeichnet sind. In der F i g. I sind mit gestrichelten Linien die beiden Endlagen des Mehrzweckbetätigungsgliedes 10 angedeutet.
Um die jeweilige Drehstellung zu markieren, ist — wie aus der F ι g. I ersichtlich — ein Schwellpfeil vorgesehen, der unmittelbar bei der Herstellung des Rohrkörpers 8 an diesem angebracht werden kann.
Im Innern des Gehäuses des Schnurschalters ist ein generell mit 12 bezeichneter Schaltschieber untergebracht, der mit einem Mikroschalter 13 an sich bekannter Bauart zusammenwirkt. Der Mikroschalter 13 hat einen nicht näher bezeichneten Schaltstift, der mit einem Nocken 26 zusammenwirkt, der dem Schaltschieber 12 unmittelbar angeformt ist. Zur führung des Schaltschiebers 12 dienen leistenförmiee Vorspringe 21 eines Sockels 22. Nachzutragen bleibt noch, daß der Schaltschieber 12 etwa T-förmigen Querschnitt hat und Füße aufweist, die von den leistenformigen Vorsprüngen 21 umgriffen werden.
Dem Schaltschieber 12 ist ferner ein Arm 11 .ingeformt, der quer zur Längsrichtung des Schnurschal-'ers ·· erlauft und mit Teilen einen Durchbruch 20 des Rohrkörpers 8 durchgreift. Der Durchbruch 20 ist dabei den Abmessungen des Armes 11 angepaßt.
Das vordere freie Ende des Armes Il des Schaltschiebers 12 ragt in eine Nut 19. die etwa in der Mitte des Mehrzweckbetätigungsgliedes 10 vorgesehen ist und nach außen durch Teile desselben abgedeckt ist. Die eine Begrenzungsw and der Nut 19 wird durch einen Ring 17 gebildet, der auf der Innenseite des Mehrzweckbetätigungsgliedes liegt und über eine Verrastung 18 mit diesem verbunden ist. Auf der gegenüberliegenden anderen Seite des Armes 11 ist am Mehrzweckbetätigungsglied 10 und zwar ebenfalls an der Innenseite Hegend eine Innenverzahnung 15 vorgesehen. d:. mit Jer Zahnen eines Zahnrades 14 zusammen1·.ir'"', das bereichsweise durch eine öffnung 32 des Rohrkörpers 9 hindurchragt. Auf der gegenüberliegenden anderen Seite taucht das Zahnrad 14 in eine Ausnehmung 29 des Sockels 22 ein (siehe Fig. 6). Gleichachsig mit dem Zahnrad 14 ist ein Potentiometer 16 angeordnet das damit über die Bewegung des Zahnrades 14 geregelt werden kann.
Wie die F i g. 3 am besten erkennen läßt, sind im Bereich der im Durchmesser größeren Stirnfläche des Rohrkörpers 8 Ririgschlitzabschniue 23 und 36 vorgesehen, die durch Querwände 37 \ oneinander getrennt sind. Die Querwände 37 sind dabei so gelegt, daß der Ringsrhlit73h<;rhnitt Vy weitaus größer gehalten ist ah der andere Ringschlitzabschnitt 23. Beim Zusammenkuppeln der beiden Rohrkörper 8 und 9 greift ein Vorsprung 42 des Rohrkörpers 9 in den Ringschlitzabschnitt 36 ein. Dabei sind die Abmessungen des Vorsprunges 42 denjenigen des Ringschlitzabschnittes 36 angepaßt. Die parallel zueinander verlaufenden Begrenzungswände 33 der Öffnung 32 des Rohrkörpers 9 treten beim Zusammenkuppeln der beiden Rohrkörper 8 und 9 mit den Querwänden 37 des Rohrkörpers 8 in Wirkverbindung.
Um zusätzlich eine Sicherheit gegen unbeabsichtigtes
ν Abziehen der beiden Rohrkörper 8. 9 voneinander zu erzielen, sind am Rohrkörper 9 Rasten 25 diametral gegenüberliegend vorgesehen. Diese Rasten 25 wirken mit Ausnehmungen 24 zusammen, die ebenfalls diametral gegenüberliegend im Bereich der Wandungen des Rohrkörpers 8 angeordnet sind. Es genügt ein einfaches Zusammenstecken, um die beiden Rohrkörper 8 und 9 miteinander zu vereinigen und zwar derari, daß sowohl ein Verdrehen gegeneinander als auch ein Abziehen voneinander verhindert ist.
Im Innern des Gehäuses ist der schon erwäiniie Sockel 22 untergebracht, der ebenfalls einstückig aus einem der in der Elektroindustrie gebräuchlichen Isoliertstoffe gefertigt wird und der sich über die ganze Länge des Schnurschalters erstreckt (s. F i g. 2). Mittels , Nieten 31 ist an dem Sockel 32 eine Trägerplatte 27 angeordnet, die die elektrischen und/oder elektronischen Einrichtungen trägt; von diesen ist der Einfachheit halber nur die Entstörungsspule 30 dargestellt. In jeder Stirnwand 34 des Rohrkörpers 8 bzw. 9 ist eine mittig angeordnete Kabeleinführung 35 vorgesehen, durch welche das nicht dargestellte Kabel in das Innere des Gehäuses des Schnurschalters eingeführt werden kann, leder Kabeleinführung 35 ist eine Zugentlastung 28 an sich bekannter Bauart nachgeschaltet.
Gemäß der etwas abgewandelten Ausführungsform des Schaltschiebers 12 nach der F i g. 8 der Zeichnung hat dessen Arm 11 eine Nase41,die in eine Ausnehmung 40 des Ringes 17 eingreift. Auf diese Weise kann das Mehrzweckbetätigungsglied 10 mit dem Schaltschieber
:■■ 12 eine Baueinheit bilden.
Hinsichtlich des Zusammenbaus des erfindungsgemäßen Schnurschalters ergibt sich folgendes: Der Sockel 22 wird mit dem Mehrzweckbetätigungsglied 10. dem Zahnrad 14. dem Mikroschalter 13 und dem Ring 17
·. vormontiert, wobei der Arm 11 mit seiner Nase 41 in die Ausnehmung 40 des Ringes 17 eingreift. Dabei erfolgt ein Festlegen gegen die Innenverzahnung 15. Zugleich taucht — wie erwähnt — das Zahnrad 14 bereichsweise in die Ausnehmung 29 des Sockels 22 ein. Zur Vormontage gehört selbstverständlich eine Verdrahtung der elektrischen und'oder elektronischen Einrichtungen die in bekannter und daher nicht dargestellter Weise erfolgen kann. Auf die so vormontierte Baueinheit werden zuletzt von beiden Seiten her die
5i Rohrkörper 8 und 9 aufgeschoben, bis ihre Kupplungselemente miteinander in Wirkverbindung treten und damit die Verbindung herstellen.
Eine abgewandelte Ausführungsform des Schnurschalters zeigt die F i g. 7 der Zeichnung. Hier ist das Mehrzweckbetätigungsglied 10 innenliegend und in konzentrischer Anordnung mit einem Kurvenring 38 verbunden, dessen angeformter Nocken 39 mit dem Schaltstift eines Mikroschalters 13 zusammenwirkt. Wie aus der Fig. 7 ferner zu entnehmen ist, sind zwei Endstellungen Null und eine Mittelstellung I in beiden Drehrichtungen vorgesehen. Der Mikroschalter 13 ist in einer Ecke des Sockels 22 befestigt; er kann durch Drehen des Mehrzweckbetätigungsgliedes 10 in beiden
Pfeilrichtungen betätigt und geschaltet werden.
Wie bereits erwähnt, /eigen die figuren der Zeichnung lediglich beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung und diese ist nicht darauf beschränkt: vielmehr sind noch mancherlei «indere Ausführungen und Anwendungen möglich. So können insbesondere die dargestellten Regel- und Steuereinrichtungen durch andere an sich bekannte elektrische und/oder eieklroni- <»:. ic F:.inrichtungen ersetzt worden. Erwähnt bei beispielsweise ein Schiebewiderstand, der an Stelle des dargestellten Potentiometers benutzt werden kann. An Stelle der elektronischen Schalteinrichtung kann auch ein stromlos /u schaltender Drehschalter in verschiedenen Stufen vorgesehen werden, welcher sich nur in einer der beiden Ausschaltstufen der Einrichtung 13 bewegen lälil. Wenn in der Beschreibung von einem Mikroschal ter 13 die Rede ist. so kann es sich hierbei auch um einen lastschalter oder dergleichen handeln. Ferner ist es i'i'iglich. die Anzahl der Schaltstellungen zu variieren; es ki_innci~l
w'CitigCr Schrt!tSic!iüngC"
als dargestellt benutzt werden. Schließlich ist es auch möglich, den einen der beiden Rohrkörper 8 bzw. 9 nur als 1 landgriff auszubilden.
Bezugszeichen leiste
Mehrzweckbetätigiingsglied
8 = Rohrkörper
9 = Rohrkörper
10 = Mehrzweckbetätigungsglied
11 = Arm(von 12)
12 Π 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 =
= .Schaltschieber = Mikroschalter = Zahnrad = Innenverzahnung = Potentiometer = Ring ■ Verrastung (zwischen 10 und 17) = Nut = Durchbruch (in 8) = Vorspriingefan 22) = Sockel - Ringschlitzabschnitt
Ausnehmung : Rast Nocken (von 12) Trägerplatte Zugentlastung Ausnehmung (in 22) F.ntstörungsspule κι: -■ mn öffnung (in 9) Begrenzungswandfvon 32) Stirnwand (von 8 und 9) Kabeleinführung Ringschlitzabschnitt Querwand (zwischen 23 und 36) Kurvenring Nocken (von 38) Ausnehmung (in 17) Nase (von 11) Vorsprung
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Schnurschalter mit einem aus zwei Teilen zusammengesetzten Gehäuse, das einen rotationssymmetrischen Außenumfang und wenigstens an einer Stirnseite eine Einführungsöffnung für Kabel od. dgl. aufweist, wobei an der Umfangsfläche drehbar ein ringförmiges Betätigungsglied angeordnet ist, welches mit elektrischen im Gehäuseinneren liegenden Kontakteinrichtungen zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied (10) als Mehrzweckbetätigungsglied sowohl axial verschiebbar als auch drehbar am Schaltergehäuse (8, 9) gelagert ist, derart, daß bei der Schiebebewegung und bei der Drehbewegung unterschiedliche elektrische Einrichtungen betätigbar sind.
2. Schnurschalter nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß das Mehrzweckbetätigungsglied (10} als Ringkörper ausgebildet ist, der die Trennfuge des quergeteilten und aus zwei zusammenfügbaren Rohrkörpern (8 bzw. 9) bestehenden Gehäuses überdeckt.
3. Schnurschalter nach Anspruch t und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mehrzweckbetätigungsglied (10) eine mit einem Zahnrad (14) zusammenwirkende Innenverzahnung \15) sowie einen Vorsprung aufweist, zwischen denen eine Nut (19) verbleibt, in welche das vordere einen Durchbruch (20) des Rohrkörpers (8) durchsetzende Ende eines Armes (11) eines Schaltschiebers (12) eingreift, der seinerseits auf einen Mikroschalter (13) einwirkt.
4. Schnurschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dtr Vorsprung an einem Ring (17) angeordnet ist, der mittels .iner Verrastung (18) an der Innenseite des Mehrzweckbetätigungsgiiedes (10) befestigt ist.
5. Schnurschalter nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring 17 eine Ausnehmung (40) zum Eingriff einer Nase (41) des Armes (11) des Schaltschiebers (12) aufweist, um den Schaltschieber (12) mit dem Mehrzweckbetätigungsglied (10) zu einer Baueinheit zu vereinigen.
6. Schnurschalter nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltschieber (12) zwischen leistenartigen Vorsprüngen (21) eines Sockels (22) geführt ist und einen angeformten, den Schaltstift des Mikroschalters (13) beeinflussenden Nocken (26) aufweist.
7. Schnurschalter nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das außerhalb der Längsmittellinie des Gehäuses des Schnurschalters drehbar gelagerte Zahnrad (14) auf ein gleichachsig angeordnetes Potentiometer (16) einwirkt und bereichsweise eine Öffnung (32) des einen Rohrkörpers (9) durchgreift.
8. Schnurschalter nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rohrkörper (8 bzw. 9) im Bereich ihrer einander zugekehrten Stirnseiten einander ergänzende Kupplungseiemente aufweisen, die sowohl eine Sicherung gegen Verdrehen als auch eine Sicherung gegen Auseinanderziehen der beiden Rohrkörper (8 bzw. 9) bilden.
9. Schnurschalter nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrkörper (8) zwei diametral gegenüberliegende Ausnehmungen (24) und einen zur Stirnseite hin offenen durch Querwände (37) in zwei Ringschlitzabschnitte (23, 36) unterteilten Ringschlitz aufweist, während der andere Rohrkörper (9) einen in den einen der beiden Ringschiitzabschnitte (23,36) formschlüssig eingreifenden Vorsprung (42), sowie zwei mit den Ausnehmungen (24) zusammenwirkende Rasten (25) aufweist.
10. Schnurschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die RingschlitzabscLnitte (23, 36) unterschiedliche Größe aufweisen und daß der größere der beiden den Vorsprung aufnimmt.
11. Schnurschalter nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mehrzweckbetätigungsglied (10) in konzentrischer Anordnung einen Kurvenring (38) trägt, dessen Nocken (39) durch Drehen mit dem Schaltstift eines Mikroschalters (13) in Wirkverbindung bringbar ist.
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