DE2228262C3 - Verfahren zur Herstellung höherer Olefine - Google Patents
Verfahren zur Herstellung höherer OlefineInfo
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Description
oxid, das mindestens 0,1 Prozent Hydroxylgruppen
enthält, und mindestens einem Metall der Gruppe I des Periodischen Systems durchführt und bei einem
Hydroxylgruppengehalt des Aluminiumoxids von 0,1 bis 1 Prozent in Gegenwart von Wasserstoff arbeitet.
Nach diesem Verfahren erhält man die gewünschten höheren Olefine mit enger Molekulargewichtsverteilung,
überraschenderweise wurde nun gefunden, daß sich der Wirkungsgrad des Verfahrens der DT-OS
20 22 330, insbesondere auch im Hinblick auf den Gehalt an a-Olefinen, beträchtlich verbessern läßt,
wenn man die dort verwendeten Katalysatoren einer bestimmten Calcinierung und Alterung unterwirft.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung höherer Olefine durch Polymerisation
von Äthylen bei Temperaturen von 30 bis 2200C in Gegenwart eines Katalysators, der Aluminiumoxid
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung höherer Olefine und einen Katalysator zur Durchführung
des Verfahrens.
Höhere Olefine sind wertvolle Rohstoffe, z. B. für die Herstellung von Weichmachern und Detergenzien.
Sie werden bisher in technischem Maßstab durch Abbau von Wachsen und Dehydrierung der entstandenen
ti- Paraffine oder nach Ziegler durch Polymerisation von niedermolekularen Olefinen unter Verwendung
organischer Aluminiumverbindungen als Katalysatoren hergestellt.
Der Abbau von Wachsen erfordert jedoch scharfe Reaktionsbedingungen und liefert Produkte mit breiter
Molekulargewichtsverteilung und geringem Gehalt 40 mit einem Gehalt von mindestens 0,1 Gewichtspro
an den gewünschten höheren Olefinen. Dieses Verfahren zeigt somit hinsichtlich der Ausbeuten, der
Verfahrensdurchführung und der Reinheit der Endprodukte zahlreiche Mängel. Auch die Paraffindehydrierung
erfordert scharfe Reaktionsbedingungen und liefert Endprodukte, die meist mittelständige Doppelbindungen
aufweisen. Andererseits bereitet das Verfahren nach Ziegler einige Schwierigkeiten, da
der Katalysator gegenüber Luft und Feuchtigkeit äußerst empfindlich ist und die Produkte eine Poisson-Molekulargewichtsverteilung
aufweisen. Um die Molekulargewichtsverteilung auf einen bestimmten Bereich zu beschränken, wurden viele Verbesserungen
vorgeschlagen, die jedoch notwendigerweise das Verfahren komplizieren.
Es ist bereits bekannt, daß Aluminiumoxid die Polymerisation von Äthylen aktiviert und unter bestimmten
Bedingungen Buten oder Wachs liefert (S h i b a in »Nippon Kagaku Zasshi [Journal of the Chemical
Society of Japan, Pure Chemistry Section]«, Bd. 76 6b [1955], S. 1046; Amaraiya in »Advances in Catalysis«,
Bd. 17, S. 132).
Weiterhin ist bekannt, daß man Äthylen an einem Katalysator, der im wesentlichen aus einem Alkalimetall
mit einer Ordnungszahl von mindestens 11 und
einem bei höherer Temperatur behandelten Aluminiumoxid als Adsorbens bestehi, zu einer festen Masse
polymerisieren kann (US-PS 28 87 472).
zent Hydroxylgruppen und mindestens ein Metall der
Gruppe I a des Periodischen Systems enthält, und, bei einem Hydroxylgruppengehalt von 0,1 bis 1 Prozent,
in Gegenwart von Wasserstoff, sowie gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungsmittels, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß man einen Katalysator verwendet, der durch Calcinieren und Altern des Aluminiumoxids
im Gemisch mit 0,1 bis 50 Gewichtsprozent, bezogen auf das Aluminiumoxid, des Metalls (bzw. der
Metalle) in einer inerten Atmosphäre bei Temperaturen um oder oberhalb des Metallschmelzpunktes
hergestellt worden ist.
Beim Verfahren der Erfindung erhält man überraschenderweise ausschließlich die gewünschten höheren
Olefine mit einem hohen Gehalt an u-Olefinen.
Im Verfahren der Erfindung ist daher die ein ge setzte Äthylenmenge relativ gering, und die einzelner
Verfahrensschritte sind einfach durchzuführen, so daC die Herstellung höherer Olefine wirtschaftlich günstig
verläuft.
Die Calcinierungs- und Alterungsbedingungen be der Herstellung des Katalysators sind von großen
Einfluß auf die Katalysatoraktivität und die Mole kulargewichtsverteilung des erhaltenen Produkts. Ins
besondere die Art des Vermengens der Katalysator bestandteile oder die Art des Auftragens des Alkali
metalls auf den Aluminiumoxidträger sowie die Calci
nierungs- und Alterungstemperatur beeinflussen weit
gehend die katalytische Aktivität, den Gehalt an u-Olefinen und die Molekulargewichtsverteilung der
Endprodukte. Bei Calcinierungs- und Alterungstemperaturen unterhalb des Alkaiimetallschmelzpunktes
ist die Katalysatoraktivität gering und der Gehalt an a-01efinen in den Endprodukten niedrig. Dies beruht
wahrscheinlich darauf, daß die Metalle auf dem Aluminiumoxid nur ungenügend verteilt sind. Bei Calcinierungs-
und Alterungstemperaturen um oder oberhalb des Metallschmelzpunktes erzielt man dagegen
hohe Katalysatoraktivität, so daß sich höhere Olefine mit einem hohen Gehalt an u-Olefinen mit großer
Umsetzungsgeschwindigkeit herstellen lassen.
Der Hydroxylgruppengehalt des Aluminiumoxids, die Art des Metalts bzw. der Metalle der Gruppe Ia
des Periodischen Systems und das Mischungsverhältnis der Metalle sind ebenfalls von großem Einfluß auf
die Kataiysatoraktivität und den Gehalt an a-OIefinen
in den Endprodukten.
Zur Calcinierung oder Alterung werden die Katalysatorkomponenten
durch Rühren, Schütteln oder Verdampfen über eine gewisse Zeitspanne bei der eingestellten Temperatur in einer inerten Atmosphäre,
z. B. in Helium, Argon, Neon oder Stickstoff, miteinander vermengt.
Das Calcinieren und Altern der Katalysatorbestandteile kann z. B. derart durchgeführt werden, daß man
die Bestandteile mischt, das erhaltene Gemisch auf die gewünschte Temperatur erhitzt und anschließend
eine gewisse Zeit auf dieser Temperatur hält. Ein weiteres Verfahren besteht darin, daß man während
des Erhitzens des Aluminiumoxids das Metall zugibt oder umgekehrt und anschließend die Katalysatorkomponenten
eine gewisse Zeit bei der gewünschten Temperatur halten. Ferner kann man das Aluminiumoxid
auf die gewünschte Temperatur erhitzen und hierauf das Metall zugeben oder umgekehrt und
anschließend die Katalysatorkomponenten eine gewisse Zeit bei dieser Temperatur halten.
Die im Verfahren der Erfindung verwendeten Katalysatoren sind blaßblau oder blaßgelb und sollten
mit Luft nicht in Berührung gebracht werden. Im Röntgendiagramm treten keine Linien auf, die auf ein
Aluminat oder ein Metall der Gruppe Ia des Periodischen Systems hinweisen. Die Abwesenheit der
Metallinien wird wahrscheinlich durch die molekulare Dispersion der Metalle auf dem Aluminiumoxid verursacht.
Auch das Mengenverhältnis des Metalls der Gruppe Ia des Periodischen Systems zu Aluminiumoxid
ist von großem Einfluß auf die Reaktionsgeschwindigkeit, die katalytische Aktivität und den
Gehalt an α-Olefinen in den Endprodukten. Bei großen Alkalimetallgehalten sind sowohl die Reaktionsgeschwindigkeit
als auch der Gehalt an a-Olefinen in den Endprodukten niedrig. Das Verhältnis
von Metall der Gruppe Ia des Periodischen Systems zu Aluminiumoxid kann sich in weiten Grenzen bewegen,
es beträgt 0,1 bis 50 Gewichtsprozent, bezogen auf das Aluminiumoxid.
Bei Verwendung eines Aluminiumoxids mit einem Gehalt von 0,1 bis 1 Gewichtsprozent Hydroxylgruppen
erhält man höhere Olefine nur bei gleichzeitiger Anwesenheit von Wasserstoff. Liegt der Hydroxylgruppengehalt
unterhalb 0,1 Gewichtsprozent, so erhält man sowohl in Gegenwart als auch in Abwesenheit von Wasserstoff nur Wachs oder festes
Polyäthylen. Bei Gehalten über 1 Gewichtsprozent ist die Gegenwart von Wasserstoff nicht unbedingt
erforderlich, da unabhängig von dessen Verwendung in jedem Fall nur höhere Glefine entstehen.
Der im Verfahren der Erfindung verwendete Katalysator
enthält mindestens ein Metall der Gruppe Ia des Periodischen Systems und Aluminiumoxid mit
einem Gehalt von mindestens 0,1 Gewichtsprozent Hydroxylgruppen. Wird eine der beiden Katalysatorkomponenten
für sich allein verwendet, so findet keinerlei Polymerisation des Äthylens statt. Bei Kombination
der beiden Komponenten läuft jedoch überraschenderweise eine Oligomerisationsreaktion ab.
Das Aluminiumoxid mit einem Gehalt von mindestens 0,1 Gewichtsprozent Hydroxylgruppen erhält
man durch Entfernen von überschüssigem Wasser unter vermindertem Druck.
Obwohl der Reaktionsmechanismus noch völlig ungeklärt ist, steht fest, daß die Menge des verwendeten
Wasserstoffs eine wichtige Rolle hinsichtlich der Katalysatoraktivität und der Molekulargewichtsverteilung
der Endprodukte spielt.
Die Menge an Hydroxylgruppen im Aluminiumoxid wird nach der in »Journal of Catalysis«, Bd. 7 (1967)
S. 342, beschriebenen Methode bestimme.
Das Verfahren der Erfindung kann in Gegenwart oder Abwesenheit von Lösungsmitteln durchgeführt
werden. Bevorzugte Lösungsmittel sind aliphatische Kohlenwasserstoffe, insbesondere Hexan und Heptan.
Der Katalysator wird im erfindungsgemäßen Verfahren als Aufschlämmung eingesetzt.
Wird die Reaktion kontinuierlich durchgeführt, indem man die Ausgangsmaterialien dem Reaktionsgefäß kontinuierlich zuführt, so erhält man bessere
Ergebnisse als bei diskontinuierlicher Arbeitsweise.
Das Verfahren der Erfindung wird bei einer Reaktionstemperatur von etwa 30 bis 220°C, vorzugsweise
bei etwa 50 bis 2000C, durchgeführt, um eine möglichst
hohe Ausbeute an höheren Olefinen zu erzielen. Die für die Herstellung von Weichmachern, Detergentien
und aliphatischen Carbonsäuren geeigneten Endprodukte weisen einen hohen Gehalt an «-Olefinen
auf und bestehen im wesentlichen aus unverzweigten Olefinen, wie aus den IR-Spektren hervorgeht.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
In den Beispielen wird ein 1 1 fassender Edelstahlautoklav verwendet, der mit einem elektromagnetischen
Rührer ausgerüstet ist. Zunächst wird die Luft im Autoklav durch Stickstoff verdrängt, hierauf
werden die angegebenen Mengen des Katalysators und des Lösungsmittels eingespeist und anschließend
wird Äthylen die genannte Zeit bei der angegebenen Temperatur unter dem ebenfalls angegebenen Druck
polymerisiert. Die Reaktionsprodukte werden mit Hilfe eines Wasserstoff-Flammenionisations- Detektors
gaschromatographisch analysiert; der Gehalt an a-Olefinen wird im IR-Spektrometer gemessen (Kogyo
Kagaku Zasshi in »Journal of the Chemical Society of Japan, Industrial Chemical Section«, Bd. 73 [1970],
S. 505 bis 508).
30 g Aluminiumoxid mit einem Gehalt von 0,1 Gewichtsprozent
Hydroxylgruppen wird mit 2,0 g Kaliummetall versetzt, und das erhaltene Gemisch wird
unter Rühren 1 Stunde bei 100° C in einer Stickstoffatmosphäre calciniert und gealtert. In Gegenwart
einer Suspension von 4,0 g des erhaltenen Katalysators in 200 ml n-Heptan wird Äthylen 30 Minuten bei
120° C unter einem Äthylendruck von 90 kg/cm2 erhalten. Die erzielten Ergebnisse sind in Tabelle I
polymerisiert. Die Polymerisationsgerihwindigkeit des zusammengestellt.
Äthylens beträgt 5,1 g/(g Katalysator-Stunde). Die n . . . .,,..,
erhaltenen höheren Olefine bestehen zu 47,8% aus d e ι s ρ ι e i c ., bis ι _
a-Olefinen; im einzelnen entstehen die folgenden 5 und Vergleichsbeispiele 1 bis
höheren Olefine: Die in Tabelle 1 aufgeführten Katalysatoren und
Q-C-Olefine 4,24 Gewichtsprozent Lösungsmittel werden in den Autoklav eingespeist,
C o-cL-Olenne 9476 Gewichtsprozent ™Γ Αΐ1ι*1εη unier R den !» |abe le l aufgfhrte"
C J-C ^-Olefine 1,0 Gewichtsprozent Bedingungen gemäß Beispiel 1 polymerisiert wird.
-" ίο Die erzielten Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammen-
Olefine mit mthr als 22 C-Atomen werden nicht gestellt.
Katalysator Calcinie- Kata- Lösungs- Reaktionsdruck
Bestandteile OH- Calcinierungs- rungs- und lysator mittel
Gruppen- und Alterungs-
Alkalimetall AKOj gehalt des Alterungs- zeit
Al2Oj temperatur
(g) (g) (%) (°C| (h) (g) (ml) (kgcrrri
Beispiel 1 K 2,0 30,0 0,1 100 C,l 4,0 n-Heptan 90 (10 Gewichts-
200 prozent H2)
Vergleichs- K 2,0 30,0 0,1 60 0,1 4,0 n-Heptan 90 (10 Gewichtsbeispiel 1 200 prozent H2)
Beispiel 2 Na 2,0 30,0 1,3 140 0,1 4,0 n-Heptan 90
200
Vergleichs- Na 2,0 30,0 1,3 95 0,1 4,0 n-Heptan 90
beispiel 2 200
Beispiel 3 Li 2,0 30,0 1,3 250 0,1 4,0 n-Heptan 90
200
Vergleichs- Li 2,0 30,0 1,3 180 0,1 4,0 n-Heptan 90
beispiel 3 200
Beispiel 4 Rb 2,0 30,0 1,3 100 0,1 4,0 n-Heptan 90
200
Vergleichs- Rb 2,0 30,0 1,3 Raum- 0,1 4,0 n-Heptan 90
beispiel 4 temperatur 200
Beispiel 5 Cs 2,0 30,0 1,3 100 0,1 4,0 n-Heptan 90
200
Vergleichs- Cs 2,0 30,0 1,3 Raum- 0,1 4,0 n-Heptan 90
beispiel 5 temperatur 200
Beispiel 6 K 1,9 30,0 1,3 140 0,1 4,0 n-Heptan 90
+ Na 0,1 200
Vergleichs- K 1,9 30,0 1,3 35 0,1 4,0 n-Heptan 90
beispiel 6 + Na 0,1 200
Beispiel 7 K 1,9 30,0 i,3 100 0,1 4,0 n-Heptan 90
+ Na 0,1 200
Vergleichs- K 1,9 30,0 1,3 60 0,1 4,0 n-Heptan 90
beispiel 7 + Na 0,1 200
Beispiel 8 Cs 2,0 30,0 1,8 100 0,1 4,0 n-Heptan 90
200
Vergleichs- Cs 2,0 30,0 1,8 Raum- 0,1 4,0 n-Heptan 90
beispiel 8 temperatur 200
Beispiel 9 K 1,5 30,0 1,8 140 0,1 4,0 n-Heptan 90
200 Beispiel 10 K 10 30,0 1,8 140 0,1 4,0 n-Heptan 90
200 Beispiel 11 K 2,0 30,0 1,8 300 0,1 4,0 n-Heptan 90
200 Beispiel 12 K 0,2 30,0 1,3 140 0,1 4,0 n-Heptan 90
+ Na 1,8 200
Vergleichs- K 0,2 30,0 1,3 35 0,1 4,0 n-Heptan 90
beisoiel9 + Na 1,8 200
Fortsetzung
Reaktions- icmpcratur
CC)
Reak- Reaktionsgeschwindigkeit tionszeit g (Endprodukte)
g (Katalysator)-Stunde .i-Olefin- Zusammensetzung der höheren Olefine
gehalt (Gewichtsprozent)
C10-C1.
C2J oder mehr
Beispiel 1
Vergleichsbeispiel 1
Beispiel 2
Vergleichsbeispiel 2
Beispiel 3
Vergleichsbeispiel 3
Beispiel 4
Vergleichsbeispiel 4
Beispiel 5
Vergleichsbeispiel 5
Beispiel 6
Vergleichsbeispiel 6
Beispiel 7
Vergleichsbeispiel 7
Beispiel 8
Vergleichsbeispiel 8
Beispiel 9
Beispiel 10
Beispiel 11
Beispiel 12
Vergleichsbeispiel 9
Vergleichsbeispiel 1
Beispiel 2
Vergleichsbeispiel 2
Beispiel 3
Vergleichsbeispiel 3
Beispiel 4
Vergleichsbeispiel 4
Beispiel 5
Vergleichsbeispiel 5
Beispiel 6
Vergleichsbeispiel 6
Beispiel 7
Vergleichsbeispiel 7
Beispiel 8
Vergleichsbeispiel 8
Beispiel 9
Beispiel 10
Beispiel 11
Beispiel 12
Vergleichsbeispiel 9
120 120
120 120
120 120
120 120
120 120
120 120
120 120
120 120
120 120 120 120 120
0,5 0,5
0,5 0,5
0,5 0,5
0,5 0,5
0,5 0,5
0,5 0,5
0,5 0,5
0,5 0,5
0,5 0,5 0,5 0,5 0,5
5,1 2,8
4,1 1,5
1,8 0,87
15,1 7,7
17,8 9,0
8,2 3,8
13,8 10,5
20,5 14,8
28,0
10,8
600
6,2
6,2
57,8
20,8
65,2
37,0
28,7
20,8
65,2
37,0
28,7
4,24
3,31
3,31
2,85
3,05
3,05
5,64
6,10
6,10
11,8
14,1
14,1
8,7
10,1
10,1
7,90
11,51
11,51
12,70
11,07
11,07
23,79
17,10
17,10
17,79
8,17
8,17
11,86
7,90
7,90
11,51
94,76 95,85
97,05 96,75
94,26 93,80
83,9 78,6
79,0 78,0
88,19 77,51
75,69 77,87
61,70 71,89
73,19 65,32 63,96 88,19 77,51
1,0 0,84
0,10 0,20
0,10 0,10
3,2 5,8
10,5 Π,Ι
3,91 10,8
10,70 9,89
15,21 11,01
9,02 15,81 23,08
3,91 10,8
0 0
0 0
0 0
1,1 1,5
1,8 0,8
0 0,18
0,91 1,17
0,20 0
10,70 1.10 0 0,18
Versuchsbericht
Vergleichsversuche 10 und 11
Vergleichsversuche 10 und 11
Es wurden Vergleichsversuche gemäß Beispiel 1 mit einem in Tabelle II angeführten Katalysator durchgeführt
Die Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengefaßt.
Aus der Tabelle ist ersichtlich, daß keiner der Katalysatoren mit einem Alkalimetall (Kalium) in einer Menge
von 0,1 bis 50 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht von Al2O3, die Bildung von a-Olefinen katalysiert
| Tabelle | Il | Katalysator Bestandteile Alkalimetall K |
Al2O3 | OH-Gruppen- gehalt des Al-O3 |
Calcinierungs- und Alterungs temperatur |
Calcinierungs- und Alterungs zeit |
Katalysator | Lösungs mittel |
| Nr. | (g) | (g) | (%) | CC) | lh) | (g) | (ml) | |
| 0,02 | 30 | 1,8 | 300 | 0.1 | 4.0 | n-Heptan 200 |
||
| 10 | 17 | 30 | 1,8 | 300 | 0.1 | 4,0 | n-Heptan 200 |
|
| 11 | 509 683/21 | |||||||
9 10
Fortsetzung
Rcaklions- Reaktions- Reaklions- Reaktioiisgeschtt'indigkcil ./-Olefin- Zusammensetzung der höheren Oleline
druck temperatur zeit g (Endprodukte) gehalt (Gewichtsprozent)
g (Katalysator)-Skinde
(%) C11-Q, C111-C11, C111-C,,, C2,
| (kg/cm-) | ("C) | lh) | 0 |
| 90 | 120 | 0,5 | 1, |
| 90 | 120 | 0,5 | |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 2,4 | 41,5 | 31,6 | 25,3 |
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung höherer Olefine durch Polymerisation von Äthylen bei Temperaturen von 30 bis 220° C in Gegenwart eines Katalysators, der Aluminiumoxid mit einem Gehalt von mindestens 0,1 Gewicutsprozent Hydroxylgruppen und mindestens ein Metall der Gruppe I des Periodischen Ferner erhält man bei der Polymerisation von Äthylen in Gegenwart eines Katalysators, der im wesentlichen aus einem Alkalimetall auf wasserfreiem Aluminiumoxid mit großer Oberfläche besteht, gleichzeitig ein festes Polymeres mit einem Molekulargewicht von mehr als ungefähr 1000 und ein flüssiges Polymeres mit ungefähr 8 bis 18 Kohlenstoffatomen sowie einem Molekulargewicht von bis zu ungefähr 250. Der Katalysator wird hierbei dadurch hergestellt,Systems enthält, und, bei einem Hydroxyleruppen- io daß man den Aluminiumoxidträger mit Alkalimetallsalzen oder Alkalimetallhydroxiden neutralisiert und so in einen Promotor umwandelt und das behandelte Aluminiumoxid anschließend caiciniert (JA-PS 23 322/ 70).Schließlich ist in der DT-OS 20 22 330 ein Verfahren zur Herstellung höherer Olefine mit enger Molekulargewichtsverteilung durch Polymerisation von Äthylen in Gegenwart von aluminiumoxidhaltigen Katalysatoren und gegebenenfalls einem Lösungsmittel begehalt von 0,1 bis 1 Prozent, in Gegenwart von Wasserstoff, sowie gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungsmittels, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator verwendet, der durch Calcinieren und Altern des Aluminiumoxids im Gemisch mit 0,1 bis 50 Gewichtsprozent, bezogen auf das Aluminiumoxid, des Metalls (bzw. der Metalle) in einer inerten Atmosphäre bei Temperaturen um oder oberhalbdes Metallschmelzpunktes hergestellt worden ist. 20 schrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, daß mandie Polymerisation bei Temperaturen von 30 bis 2200C mit einem Katalysatorsystem aus Aluminium-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP4154271 | 1971-06-10 | ||
| JP4154271A JPS5549048B1 (de) | 1971-06-10 | 1971-06-10 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2228262A1 DE2228262A1 (de) | 1972-12-14 |
| DE2228262B2 DE2228262B2 (de) | 1975-05-22 |
| DE2228262C3 true DE2228262C3 (de) | 1976-01-15 |
Family
ID=
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