[go: up one dir, main page]

DE2224327A1 - Schrankmöbel - Google Patents

Schrankmöbel

Info

Publication number
DE2224327A1
DE2224327A1 DE19722224327 DE2224327A DE2224327A1 DE 2224327 A1 DE2224327 A1 DE 2224327A1 DE 19722224327 DE19722224327 DE 19722224327 DE 2224327 A DE2224327 A DE 2224327A DE 2224327 A1 DE2224327 A1 DE 2224327A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
plate
extends
wall
cabinet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722224327
Other languages
English (en)
Other versions
DE2224327C3 (de
DE2224327B2 (de
Inventor
Robert L. Ann Arbor; Kelley James O. Spring Lake; Mich. Probst (V.StA.)
Original Assignee
Herman Miller Inc., Zeeland, Mich. (V.StA.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Herman Miller Inc., Zeeland, Mich. (V.StA.) filed Critical Herman Miller Inc., Zeeland, Mich. (V.StA.)
Publication of DE2224327A1 publication Critical patent/DE2224327A1/de
Publication of DE2224327B2 publication Critical patent/DE2224327B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2224327C3 publication Critical patent/DE2224327C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/115Roller shutters specially adapted for furniture
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/006Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for furniture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Hinges (AREA)
  • Cabinets, Racks, Or The Like Of Rigid Construction (AREA)
  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)

Description

Herne, 8000 München 23,
FreiligrathstraSe 19 !>"·%! I·»*» "Q U Bel»* Eisenacher Straße 17'
Postfach 140 UIpI. -IPg. K. Π. Dan Γ Pat.-Anw. Beizler
Pat.-Anw. Herrmann-Trenlepohl υιοί - PhVS EdUard ΒβΐΖΐθΓ Fernsprecher: 398011
Fernsprecher: 51013 r* ■ J ■ 39 8012
51014 Dipl.-Ing. W. Herrmann-Trentepohl 39^013
Telegrammanschrift: Telegrammanschrift:
Bahrpatente Herne PATENTANWÄLTE Babetzpat Mönchen
Telex 08229 853 ' Telex 5215360
Γ ■ ' ~| Bankkonten:
r\ <■> r\ ι *\ f^r-t Bayrische Vereinsbank München 952
/_ £_ /m O /. I Dresdner Bank AG Herne 7-520
Postscheckkonto Dortmund 558 68
L J '
Ref.: M 03 411 Ka/pa
in der Antwort bitte angeben
Zuschrift bitte nach:
München
Herman Killer, Inc., 140 McKinley, "Zeeland, Michigan, USA
Schrankmöbel
Die vorliegende Erfindung betrifft Möbel nach Art von Schrank- oder Kastenmöbeln. Die Erfindung ist besonders nützlich für den Krankenhausbedarf.
Vielseitigkeit, VerWandlungsfähigkeit und "/irtschaftlich-Keit sind die Schlüsselfaktoren beim Entwurf von Krankenhausmobiliar und Krankenhausausrüstungen. Vom Wirtschaft-lichkeibsstandpunkt aus würde es vorzuziehen sein, daß alle für Krankenhäuser angeschaffte Schrankmöbel Rolltüren oder Gliedertüren aus Kunststoff aufweisen. Derartige Türen können sehr kostencparend aus Kunststoff hergestellt werden, und die Vorrichtungen, die erforderlich sind, um derartige Türen anzubringen, umfassen eine einfache Schienenausbildung an jeder Seite der Tür.
Die An/vendunp. von KoLl- oder Gliedertüren mag .jedoch nicht imiiier praktisch oder wünschenswert sein aus der Sicht des Je/veil igen Krank enhuusbedarfn. Es können sich durchaus
209851/0705
ß*D " 2 "
Umstände ergeben, in denen das Krankenhaus Schrankraöbel mit horizontal zu öffnenden Türen bevorzugen würde.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt würde das Krankenhaus derartige Alternativebedürfnisse mit zwei getrennten Schrankmöbeln erfüllen. Die Notwendigkeit zur Anschaffung von zwei verschiedenen Arten von Schrankmöbeln ist ,jedoch angesichts der angespannten Finanzlage der Krankenhäuser nicht wünschenswert. Teuer ist dabei nicht nur die Anschaffung von zwei verschiedenen Arten von Schrankmöbeln, sondern es ist auch für einen Schrank- und Kastenmöbelhersteller recht aufwendig, Hersteller von zwei vollständig voneinander verschiedenen Arten von Schrankmöbeln zu sein.
Die vorliegende Erfindung schafft eine beiden Bedürfnissen gerecht werdende Lösung mittels eines Schrankmöbels, dessen Seitenwände Möglichkeiten für eine gleitbare Aufnahme einer vertikal gleitenden Tür aufweisen und die außerdem Möglichkeiten zur Aufnahme von Gelenken haben. Es sind Vorrichtungen vorgesehen, mittels derer man die Gleittür entfernen kann, und es sind auch Vorrichtungen an den Seitenwänden vorgesehen, um betriebsbereite Scharniere bzw. Gelenke aufzunehmen. Die Gelenke wirken betriebsbereit und lösbar mit Gelenkbefestigungen an den Seitenwänden zusammen. Mindestens eine Tür weist Vorrichtungen zum Zusammenwirken mit den Gelenken auf, wobei die vertikal gleitende Tür ersetzt werden kann durch eine horizontal schwenkbare Tür.
Ein anderer Gesichtspunkt der Erfindung gilt einer in sich geschlossenen Vorrichtung aus zusammenwirkenden Riegel- und Fallengliedern, durch die die Tür in einer geschlo.-::--*--.ι;--1 Lage gehalten wird . Jedes Gelenk umfaßt eine im wesentlichen horizontal gerichtete Platte mit einem Riegel, der sich von dort nach oben in Richtung auf die Tür hin erstreckt. Der Riegel weist ein federnd elastisches Glied auf, das nach
20985 1/0705 ^ ^- J -
oben in Richtung auf die Tür hin vorsteht und an dem sich eine Lippe befindet, die nach unten in Richtung auf die Platte hin abgebogen ist. Die Tür schließt eine Falle ein, die gegenüber dem Riegel angeordnet ist, der sich nach hinten in eine Stellung zwischen der Platte und der Falle erstreckt und der hakenförmig nach oben verläuft, um einen Haken für einen gegenseitigen Eingriff mit der Lippe an der Falle herbeizuführen. Wenn man die Tür zu öffnen wünscht, wird eine Kraft hierauf ausgeübt, und das federnd elastische Glied der Falle biegt sich nach oben sowie nach hinten, so daß der Haken hinter die. Lippe der Falle gleiten kann.
Diese und andere Merkmale, Zwecke und Vorteile der Erfindung ergeben sich und werden verständlich aus der nachfolgenden Beschreibung sowie aus den beiliegenden Zeichnungen von Ausführungsbeispielen nach der Erfindung.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Schrankmöbels, dessen Gliedertür in einer offenen Stellung steht;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Schrankmöbels" von Fig. 1, dessen-Gleittür oder Gliedertür in einer geschlossenen Stellung steht;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Schrankmöbels im Schnitt entlang der Linie III-III von Fig. 1, wob.ei die Roll- oder Gleit- bzw. Gliedertür von ihren Schienen entfernt ist;
Fig. 4 eine perspektivische, durch Schnitte zusammengeschobene Ansicht des Schrankmöbels, bei dem die Gliedertür entfernt und durch eine horizontal
_ 4 _ 209851/0705
schwenkbare Tür ersetzt ist;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Einzelheit im Schnitt
entlang der Linie V-V von Fig. 4, wobei die Tür
von dem Gelenk gelöst ist und sich über demselben befindet;
Fig. 6 eine Draufsicht auf das Gelenk;
Fig. 7 eine Teilansicht einer unteren Gelenkecke einer
horizontal schwenkbaren Tür;
Fig. 8 eine Draufsicht auf eine Einzelheit des in Fig. 7 gezeigten Teils der Tür.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfaßt das Schrankmöbel 1 Möglichkeiten zum Anbringen einer gleitenden Rolloder Gliedertür 40 in Form von Schienen 30 in Seitenwänden 20 (Fig. 1). Das Schrankmöbel 1 umfaßt außerdem einrast-
bzw. einschnappbare Gelenke 50 (Fig. 4) zur Erleichterung der Befestigung horizontal schwenkbarer Türen 70. Querstege 60 (Fig. 4) sind in Offnungen 21 nahe dem oberen Ende und nahe dem Boden der Seitenwände 20 angebracht. Ein Paar
Gelenke 50 lassen sich auf ein Querglied oder einen Quersteg 60 aufklemmen, von dem sich jeweils ein Stück nahe
.jeder Seitenwand 20 befindet. Die Tür 70 ist zwischen
im Abstand voneinanderliegenden oberen und unteren Gelenken 50 getragen und umfaßt einen Riegel 16 (Fig. 5) zum Zusammenwirken mit einer Falle 55 an jedem der oberen und unteren Gelenke 50, die nahe jeder Seitenwand 20 angeordnet sind.
Die Bauteile des Schrankmöbels 1 sind vorzugsweise aus einer Kunststoffart ausgebildet, die robust, unempfindlich, stabil und leicht zu rdnigen ist. Die aus Kunststoff bestehenden Seitenwände 20 erstrecken sich frei von jeder Seite der.
- 5 209 85 1/070 5
Rückwand 10 aus (Fig. 1). Jede Seitenwand 20 umfaßt mit dieser einteilig ausgebildete Gleitleisten 23 für Schubladen. Die Rückwand TO weist einen sich nach außen und nach unten erstreckenden Haken oder eine Hakenleiste 11 sowie nach hinten vorstehende Füße 12 (Fig. 3) auf, wodurch der gesamte Schrank 1 an einer Schiene aufhängbar ist, die an einer Wand oder dergleichen befestigt ist. Schubladen, Fachboden, Tabletts oder dergleichen, können so in dem Schrank 1 angebracht werden, indem sie zwischen einander gegenüberliegende Sätze aus Gleitleisten 23 eingesetzt' werden.
Jede Seitenwand 20 umfaßt eine Schiene 30, in der eine vertikal gleitbare Roll- bzw, Gliedertür 40 angebracht ist (Fig. 1 und 2). Die Schiene 30 weist eine Nut oder einen Kanal auf, der vorzugsweise einteilig in der Seitenwand 20 ausgeformt ist. Die Schiene 30 erstreckt sich von dem oberen Ende jeder Seitenwand 20 vertikal nach unten nahezu bis zum Boden, wo sie im Bogen herumgeführt ist und sich nahe ■ dem Boden der Seitenwand 20 nach hinten erstreckt und dann im Bogen nach oben geführt nahe der rückwärtigen Kante der Seitenwand 20 (Fig. 3) verläuft. Eine untere Aufnahmenut 32 ist durch eine Kurvenabweichung in der vorderen Fläche der Schiene 30 nahe der vorderen Bodenecke ausgebildet, und zwar zu dem Zweck, daß Vorrichtungen zum Halten der Roll- oder Gliedertür 40 in einer offenen Stellung vorgesehen sind, wie in Fig. 1 dargestellt ist. In ähnlicher '.Vei-se ist eine obere Aufnahmenut 31 in die rückwärtige Fläche der Schiene 30 an deren oberem Ende zum Halten der Gliedertür 40 in einer geschlossenen Lage geschnitten bzw, dort ausgeformt, wie in Fig. 2 dargestellt ist. In Fig, 1 kann man feststellen, daß die Gliedertür 40 einen Flansch 42 umfaßt % der siqh von der obersten Leiste oder dem obersten Glied der Tür aus zum Zwecke des Einhakens oder Einhängens in die·obere Aufnahmenut 31 nach innen erstreckt und vorsteht,
2098S1/0705
Die Gliedertür 40 selbst umfaßt eine Vielzahl von Stäben oder Leisten 41 (Fig. 2). Während verschiedener Arten üblicher Gleit-, .Roll- oder Gliedertüren oder dergleichen verwendet werden können, ist die bevorzugte Art diejenige, die einstückig aus einem flexiblen Kunststoffmaterial ausgeformt ist. Wegen dieser einteiligen Konstruktion läßt sich die Tür leicht waschen und reinigen. Die Tür ist zweckmäßig mit Gelenken von schmalem Querschnitt zwischen breiteren Segmenten ausgeformt., die die Stäbe oder Leisten 41 bilden.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Schiene 30 ein offenes Ende 33 an ihrem oberen Ende aufweist. Dies erleichtert die vollständige Entfernung der Gliedertür 40, vvenn es erforderlich ist, diese durch horizontal schwenkbare Türen 70 zu ersetzen.
Um das Einhängen der Tür 70 zu erleichtern, weist .jede Seitenwand 20 Möglichkeiten auf, um die Anbringung von lösbar befestigten, anklemmbaren Gelenken 50 zu erleichtern. Jede Seitenwand 20 hat eine langgestreckte Öffnung 21 an ihrem vorderen oberen und an ihrem vorderen unteren Ende (Fig. 3). Ein etwas flexibler Quersteg 60 aus Kunststoff kann in die oberen Öffnungen 21 einrasten und ebenso in die unteren Öffnungen 21 der gegenüberliegenden Seitenwände 20, und zwar derart, daß die Querstege die Breite des Schrankes 1 überspannen (Fig. 4). Diese Querstege 60 verleihen dem Schrankmobel 1 zusätzliche Steifigkeit und Stabilität. In einigen Anwendungsfällen kann es wünschenswert sein, derartige verstärkende Querstege 60 zu benutzen, auch wenn eine Gliedertür 40 anstelle horizontal schwenkbarer Türen 70 verwendet werden soll. In beiden Fällen können die aufklemmbaren Gelenke 50 auf jeden Steg 60 jeweils neben jeder Seitenwand 20 aufgeklemmt werden (Fig. 4).
- 7 — 2Q9851/0705
Jede Seitenwand 20 weist außerdem einen längeren sich längserstreckenden Schlitz 22 nahe dem rückwärtigen Ende der Öffnung 21 auf. Die Hauptaufgabe des Schlitzes 22 besteht darin, für Wirtschaftlichkeit im Materialaufwand dadurch zu sorgen, daß es möglich ist, weniger Kunststoff zu verbrauchen. Jedes Gelenk 50 ist aus Kunststoff ausgeformt und umfaßt einen im wesentlichen flachen Schenkel oder eine im wesentlichen flache Platte 51 (Pig. 6); mit einem Paar voneinander entfernter, etwas federnd elastischer Kanal- oder Aufnahmewände 52, die von einer Fläche der Platte aus vorstehen (Fig. 5). Jede Aufnahme wand 52 umfaßt eine Aufnahmelippe 53, wobei beide Aufnahmelippen 53 vnn der Aufnahmewand 52 aus nach innen aufeinander hin gebogen sind. Das Gelenk 50 kann auf den Quersteg 60 aufgeklemmt werden, wobei die Aufnahmewandung 52 die Kanten des Quersteges umfassen und die Äufnahmelippen 53 den Boden des Quersteges überlappen, um auf diese Weise einen engen Paßsitz zwischen dem Quersteg 60 und dem Gelenk
50 zu schaffen.
Um das Einhängen der Tür 70 zu erleichtern, weist jede Platte 51 einen Gelenkzapfen auf, der sich von dort nach oben erstreckt (Fig. 5). Der Gelenkzapfen kann sich von der gleichen Fläche der Platte 51 aus erstrecken wie die Aufnahmewandungen 52, es ist jedoch vorzuziehen, vom strukturellen Standpunkt aus, daß der Gelenkzapfen von der entgegengesetzten Fläche aus vorsteht. Bei dieser Art kann jedes untere Gelenk 50 oben auf dem betreffenden Quersteg 60 angeordnet werden, wobei die Aufnahmewandungen 52 nach unten hängen und sich der Gelenkzapfen 54 nach oben erstreckt. Wenn der Gelenkzapfen 54 und die Aufnahmewandungen 52 auf der Seite der gleichen Fläche der Platte
51 angeordnet wurden, würde das untere Gelenk 50 von dem Quersteg 60 herabhängen statt darauf zu ruhen, und würde eine größere Neigung zeigen, aufgrund des Gewichts der Tür 70 auszurasten.
209851/0705 . _ g _
Selbstverständlich besteht keine Notwendigkeit, die oberen Gelenke in dieser Weise auszubilden, da sie keinerlei Gewicht afnehmen müssen. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ist es .jedoch erforderlich, daß ein zur Verwendung am Boden neben einer Seite geeignetes Gelenk auch geeignet ist zur Anwendung am oberen Ende neben der anderen Seite. So brauchen nur zwei grundsätzliche Gelenke hergestellt zu werden.
Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß das Gelenk 50 im wesentlichen L-förmig ausgebildet ist, und daß der Gelenkzapfen 54 auf einem sich seitlich erstreckenden Teil 51a der Platte 51 befindet. Dies gestattet, die Tür 70 in direkter Flucht mit den Rändern 20a (Fig. 1 und 2) der Seitenwände 20 derart aufzuhängen, daß sie eine Überdeckung der Kanten 20a schaffen, wie in Fig. 4 dargestellt ist. Die Platte 51 ist ausreichend lang, so daß sich das sich seitlich erstreckende Teil 51a nach außen vor die Kante der Seitenwand 20 erstreckt, wenn das Gelenk 50 auf dem Quersteg 60 angebracht ist. Jedes Gelenk 50 wird längs dem Quersteg 60 gleitend verschoben, bis es sich an der betreffenden Seitenwand 20 abstützt, und zwar mit dem Ergebnis, daß der sich seitlich erstreckende Teil 51a vor der Vorderkante 20a der Seitenwand 20 befindet.
Die Tür 70 ist in wirtschaftlicher Weise aus einem geeigneten Kunststoff derart ausgeformt, daß sie durchgehend einen relativ dünnen Querschnitt aufweist. Aus diesem Grunde hat die Tür eine Kantenwandung 71, die sich um ihre gesamte Peripherie (Fig. 4 und 7) erstreckt. In einer im wesentlichen vertikalen Ebene verläuft nach innen von jeder Kantenwandung 71 eine Randwand 72, die ein zurückgesetztes Blatt 74 einrahmt. Eine nach innen vorstehende zurückspringende Wand 73 verbindet die Randwand 72 mit dem
- 9 20985 1/0705
Blatt 74. Diese Reihe aus ringsumlaufenden Wänden, d. h. die Kantenwandung 71, die Randwand 72 und die zurückspringende Wand 73·» die .jeweils im rechten Winkel zueinander angeordnet sind, verleihen der Tür 70 eine konstruktive Stärke und Steifigkeit.
Jede Tür 70 weist eine 'Öffnung 75 (Fig. 5, 7 und 8) auf, die auf und über den Gelenkzapfen 54 gleitet. Der Gelenkzapfen 54 erstreckt sich durch die Öffnung 75.
Die Tatsache, daß sich die Kantenwandung 71 von der vorderen Randwand 72 nach hinten erstreckt, macht es möglich, die Kantenwandung 71 genügend breit auszubilden, so daß die öffnung 75 dort zum Zusammenwirken mit dem Gelenkzapfen 54 untergebracht werden kann. Darüberhinaus ist die Randwand 72 genügend breit, so daß ein nach oben vorstehender Gelenkzapfen 54 nicht gegen die zurückspringende Wand 73 gelangt oder gegen diese drückt, wenn die Tür 70 in ihre Stellung in dem Schrankmöbel gebracht wird. Während eine Öffnung 75 lediglich an der unteren Ecke der Tür 70 dargestellt ist, ist leicht verständlich, daß sich eine derartige Öffnung 75 auch an der oberen Kantenwandung 71 der Tür 70 neben der Seitenkante der Tür befindet. Folglich kann jede Tür 70 gelenkig zwischen jedem Paar im Abstand voneinander angeordneter oberer und unterer Gelenke 50 befestigt werden, indem die Gelenke 50 sich mit ihren Gelenkzapfen 54 in und durch die Öffnungen 75 der Tür 70 erstrecken. Außerdem sind die Türen 70 sämtlich symmetrisch in ihrer Gestaltung, und zwar derart, daß eine rechtsanschlagende Tür auch als linksanschlagehde Tür verwendet werden kann, indem man sie lediglich umdreht.
Jedes Gelenk 50 weist eine eintälig ausgebildete Falle 55 zum Zusammenwirken mit einem Riegel 76 an jeder Tür 70
- 10 209851/0705
- ίο -
(Fig. 5 und 7) auf. Während es lediglich notwendig ist, eine Falle 55 und einen Riegel 76 für jede Tür 70 zu haben, wird vorgezogen, daß derartige zusammenwirkende Riegel- und Fallenglieder sowohl am oberen Ende als auch am Boden jeder Tür 70 angeordnet sind, um ein genaues Schließen der Türen zu erreichen.
Die Falle 55 umfaßt ein federnd elastisches Glied 56» das sich von der gleichen Fläche der Platte 51 erstreckt wie der Gelenkzapfen 54 (Fig. 5 und 6). Das federnd elastische Glied 56 erstreckt sich nach oben in eine Richtung zum vorderen Ende des Gelenks 50, d. h. in Richtung auf die Tür 70 hin. An einem im Abstand von der Oberfläche der Platte 51 gelegenen Punkt biegt es nach unten in Richtung auf die Platte 51 hin ab, um eine Riegellippe 57 zu bilden.
Der Riegel 76 hat einen federnd elastischen Vorsprung 77, der sich nach hinten von der Bodenkantenwandung 71 in eine Stellung zwischen die Fläche der Platte 51 und die Fallenlippe 57 erstreckt (Fig. 5 und 7). An dieser Stelle biegt er nach oben ab, um einen Haken 78 zu bilden, der mit der Fallenlippe 57 in Eingriff kommt, um die Tür 70 in einer geschlossenen Stellung zu halten. 'Jährend dies Zusammenwirken nicht direkt dargestellt ist, ist es beim Betrachten der auseinandergezogenen Ansicht nach Fig. 5 leicht ersichtlich.
Wenn man einen geringen nach außen gerichteten Druck auf die Tür 70 ausübt, wird das federnd elastische Glied 56 nach ob-en sowie nach hinten gebogen, und der Haken 78 gleitet hinter die Fallenlippe 57» und zwar derart, daß die Tür 70 geöffnet werden kann. In gewissem Maße kann auch eine Biegung oder Abbiegung an dem federnd elastischen Vorsprung 77 des Riegels 78 erfolgen. Jedoch der Umstand,
- 1 1 209851/0705
daß das federnd elastische Glied 56 in einem spitzen Winkel zur horizontalen Ebene angeordnet ist, in der die Tür 70 geöffnet wird, macht es aufnahmefähiger für eine derartige elastische Biegebewegung.
Aus alledem folgt, daß das Schrankmöbel 1 mit einer Gliedertür 40 oder mit horizontal schwenkbaren .Türen 70 versehen werden kann. Wenn eine Gliedertür 40 verwendet wird, dann kann das Schrankmöbel 1 durch eine Gleitbewegung der Gliedertür 40 längs des gesamten Weges nach oben in der Schiene 30 und durch Einhaken des Flansches 42 in die obere Aufnahmenut 31 geschlossen werden. Um die Gliedertür 40 zu öffnen, kann man sie nach unten und an der Rückseite des Schrankes 1 nach oben gleiten lassen, bis die Vorderkante ihres obersten Stabes 41 in die untere Aufnahmenut 32 eingehakt werden kann.
Zum Austauschen von Türen kann die Gliedertür 40 längs der gesamten Bahn nach oben und aus dem offenen Ende 33 der Schiene 30 herausgleiten. Ein Quersteg 60 kann dann am oberen Ende und am Boden des Schrankmöbels 1 eingesetzt werden, indem man die langgestreckten Öffnungen 21 am oberen Ende und am Boden jeder Seitenwand 20 benutzt. Die Gelenke 50 kann man dann auf den Quersteg 60 derart aufklemmen, daß ein Gelenk 50 jeweils neben jeder Seitenwand 2Q am oberen Ende und am Boden hiervon angeordnet ist. Die Aufnahmewände 52 jedes Gelenks 50 umfassen die Seiten des Quersteges 60, und die Lippen 53 überlappen dann den Quersteg 60, um jedes Gelenk 50 sicher an dem für das Gelenk vorgesehenen Platz zu halten.
Die Boden^lenke 50 nehmen eine Stellung ein,, in der ihre Gelenkzapfen 54 nach oben weisen, und die oberen Gelenke-50 nehmen eine Stellung ein, in der ihre Gelenkzapfen nach unten weisen. Die Gelenkzapfen 54 werden in den
20985 1/070 5 :?''--.
Öffnungen 75 aufgenommen, die in der Wandung 71 am oberen Ende und in der Kantenwandung 71 am Boden der Tür 70 nahe der Seite der Tür 70 angeordnet sind. In dieser Weise ist jede Tür 70 auf den Gelenkzapfen 54 horizontal frei schwenkbar.
Um das Schließen der Türen 70 zu bewirken, wirkt der Riegel 76 an jeder Tür 70 mit der entsprechenden Falle zusammen, die einteilig mit jedem Gelenk 50 ausgebildet ist. Bei Ausübung eines geringfügigen, nach außen gerichteten Drucks auf die Tür 70 biegt sich das federnd elastische Glied 56 von jeder Falle 55 nach oben sowie nach hinten, wodurch der Haken 78 hinter die Fallenlippe 57: schnappen kann, so daß die Tür 70 dadurch geöffnet werden kann.
Hieraus folgt, daß in Übereinstimmung mit der Erfindung ein Schrankmöbel mit erhöhter Vielseitigkeit und Verwandlungsfähigkeit sowie Gebrauchsfähigkeit· geschaffen ist. Das gleiche grundsätzliche Schrankmöbel kann zur Verwendung als Schrank mit schwenkbaren Türen oder als Schrank mit einer Gliedertür hergestellt werden. Dies bewirkt eine bemerkenswerte Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung und macht es für Institutionen leichfer, das Mobiliar den sich ändernden Anforderungen anzupassen.
Es ist leicht einzusehen, daß die vorstehende Beschreibung lediglich ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung behandelt, und es sind zahlreiche Abänderungen und Abwandlungen möglich, ohne daß diese außerhalb des Rahmens der Erfindung liegen.
Patentansprüche;
209 85 1/0705

Claims (1)

  1. Paten tan sprüch-e. :
    (I.) Schrankmöbel, gekennzeichnet durch eine Rückwand (10) und zwei sich von dieser her frei nach vorn erstreckende Seitenwände (20); eine Vorrichtung (30) an jeder der Seitenwände (20) zur gleitbaren Aufnahme einer vertikal gleitbaren Gliedertür (40); eine Vorrichtung (33) an jeder der Seitenwände (20) zum Entfernen der vertikal gleitbaren Tür (40); eine Vorrichtung (21) an mindestens einer der Seitenwände
    (20) zur Aufnahme von Gelenken (60, 50), auf denen sich eine sieh horizontal öffnende Tür (70) befestigen läßt; Gelenke (50) zum lösbaten mechanischen Zusammenwirken mit das Gelenk (50) aufnehmenden Vorrichtungen
    (21) an den Seitenwänden (20}; mindestens eine sich horizontal öffnende Tür (70) mit Vorrichtungen zum Zusammenwirken mi tr den genannten Gelenken (50), wobei die sich horizontal öffnende Tür (70) an der Vorderseite des Schrankmöbels anstelle der vertikal verschiebbaren Tür (40) befestigbar ist.
    2. Schrankmöbel nach Ansprdüh 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung (30) zur gleitbaren Aufnahme der genannten vertikal gleitbaren oder verschiebbaren Tür (40) eine Schiene in der genannten Seitenwand (20) umfaßt, die sich mindestens von dem oberen Ende bis zum Boden derselben erstreckt, und daß die Vorrichtungen (33) zum Entfernen der vertikal gleitbaren Tür (40) diese Schiene umfassen, und mindestens ein offenes Ende aufweisen, aus dem die vertikal gleitbare Tür (40) entfernt werden kann.
    .- 14 -
    209851/0705
    Schrankmöbel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtungen (21) zur wirksamen Aufnahme der Gelenke (50) eine langgestreckte Öffnung nahe dem oberen Ende und dem Boden jede., der Seitenwände (20) umfaßt, ein Paar von im wesentlichen flachen Querstegen (60) vorgesehen ist, von denen einer zur Anordnung am oberen Ende und einer zur Anordnung am Boden des Schrankmöbels bestimmt ist, der genannte Quersteg (60) eine Länge aufweist,die etwas größer ist als die Breite des Schrankes, so daß ihre Enden in die genannten langgestreckten Öffnungen (21) der Seitenwände (20) einsetzbar sind, wobei die Querstege die Breite des Schrankes überspannen, und daß die Gelenke (50) Vorrichtungen (51, 52, 53) für einen mechanischen Eingriff mit den Querstegen neben den Seitenwänden (20) umfassen.
    Schrankmöbel nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtungen (51, 52, 5 3) des Gelenks für den mechanischen Eingriff mit den Querstegen (60) eine Platte (51) mit voneinander entfernten Aufnahmewanden (52) umfassen, die von einer Fläche der Platte (51) aus zum Umfassen gegenüberliegender Seiten des Quersteges (60) vorstehen, wobei die Aufnahmewande (52) an diesen ausgebildete Lippen (53) aufweisen zum Umfassen des Quersteges, um so das Gelenk (50) sicher an seinem Platz zu halten, die Platte (51) von mindestens einem der Gelenke ein federnd elastisches Glied (55) umfaßt, das sich von dort nach oben in Richtung auf die Tür (70) hin erstreckt und dann nach unten in Richtung auf die Platte hin abbiegt, um eine Fallenlippe (57) zu bilden, wobei die Tür einen Riegel (76) aufweist, der sich von dort nach hinten in eine Stellung zwischen dem federnd elastischen Glied (55) und der
    - 15 -
    209851/0705
    Platte (51) erstreckt und dann nach oben abbiegt, um · einen Haken (78) zum Zusammenwirken mit der Fallenlippe (57) zu bilden, wodurch die Tür (70) in einer geschlossenen Stellung gehalten werden kann.
    5. Schrankmöbel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Platte (51) einen Gelenkzapfen (54) umfaßt, der sich von einer ihrer Flächen aus erstreckt, sich der Gelenkzapfen (54) von einer Fläche der Platte (51) gegenüber derjenigen Fläche erstreckt, von der die genannten Aufnahmewände (54) ausgehen, mindestens ein Gelenk (50) am Boden des Schrankes angeordnet ist, wodurch das Gelenk am Boden des Schrankes auf die Oberseite des Quersteges (60) aufklemmbar ist, wobei der Gelenkzapfen (54) sich nach oben erstreckt zur Herbeiführung eines Eingriffs mit einer Öffnung (75) in der Bodenkante der Tür (70).
    6. Schrankmöbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Platte (5ΐ) eine im wesentlichen "L"-förmige Gestalt mit einem ersten Teil und einem zweiten sich seitlich hiervon erstreckenden zweiten Teil aufweist, sich der erste Teil von dem Quersteg (60) aus nach außen zur vorderen Kante der Seitenwand (20) erstreckt, sich der zweite Teil seitlich nach außen vor die genannte Vorderkante (20a) der Seitenwand erstreckt und der Gelenkzapfen (54) von der Oberfläche des zweiten Teils der Platte aus verläuft.
    7. Schrankmöbel nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür (70)·gebildet ist durch eine ringsumlaufende Kantenwandung (71),' die an eine; sich nach innen erstreckende Randwand■'(72) an-_ schließt, die verbunden ist mit einem zurückgesetzten
    - 16 2 09 85 1/0705 " ; '
    Blatt (74) mittels einer zurückspringenden Wand (73), wobei sich die zurückspringende Wand (73) im wesentlichen in Flucht mit der genannten Kantenwandung (71) befindet und die Randwand (72) breiter ist als die Höhe des Gelenkzapfens (54), so daß die zurückspringende Wand (73) und das obere Ende des Gelenkzapfens (54) nicht miteinander in Berührung kommen.
    8. Schrankmöbel nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet , daß mindestens eines der Gelenke
    (50) eine einteilig ausgebildete Falle (55) umfaßt, die Tür einen einteilig ausgebildeten Riegel (76) im Abstand gegenüber der Falle (55) zum Zusammenwirken mit dieser aufweist, wodurch die Tür (70) in einer geschlossenen Stellung gehalten werden kann.
    9. Schrankmöbel nach Anspruch 8, dadurch g e k en η zeichnet , daß die an dem Gelenk angebrachte Falle (55) ein nachgiebiges federnd elastisches Glied (56) umfaßt, das sich von der Platte (51) aus nach oben erstreckt in Richtung auf die Tür'(70) hin und eine Fallenlippe (57) daran ausgebildet ist, die sich nach unten sowie nach hinten in Richtung auf die Platte (51) hin erstreckt, der Türriegel (76) gegenüber der Falle
    (55) für einen gegenseitigen' Eingriff hiermit angeordnet ist und sich von der Tür aus nach hinten in eine Lage zwischen dem nachgiebigen federnd elastischen Glied
    (56) und der Platte (51) erstreckt und dann hakenförmig nach oben verläuft, um einen Haken (78) für einen Eingriff mit der genannten Fallenlippe (57) zu bilden, wodurch die Tür (70) geschlossen gehalten wird, jedoch bei Ausübung einer Ziehbewegung auf die Tür geöffnet, werden kann, wobei das "nachgiebige federnd elastische Glied (56) nach oben sowie nach hinten gebogen wird, um dadurch den Haken (78) hinter die lippe (57) schnappen zu lassen.
    209851 /0705 - 17 -
    ,10. Sehrankmöbel,' gekennzeichnet durch . eine Rückwand (10) und zwei Seitenwände (20), die sich von der Rückwand (10) her frei nach vorn erstrecken;; mindestens ein Gelenk (50) am oberen Ende und mindestens einem Gelenk (50) am Boden des Sehrankes neben einer der Seitenwände (20); eine Tür (70), die schwenkbar an den Gelenken (50) angebracht ist5 die Tatsache, daß mindestens eines der genannten Gelenke (50) eine Platte (51) umfaßt, die sich von der genannten Seitenwand (20) aus weg erstreckt; eine an der genannten Platte (51 ) ausgebildete Falle (55); eine Falle (55) mit einem nachgiebigen, federnd elastischen Glied (56), das sieh von der Platte aus nach oben erstreckt in Richtung auf die Tür (70) hin und mit einer Lippe (57) an diesem Glied, die sich nach unten sowie nach hinten in Richtung auf die Platte (51) hin erstreckt; eine derartige Tür (70), die einen Riegel (76) umfaßt, der gegenüber der Falle (55) für einen Eingriff hiermit angeordnet ist; den Umstand, daß der Riegel (76) von der Tür aus nach hinten in eine Stellung zwischen dem nachgiebigen federnd elastischen Glied und der Platte und dann hakenförmig nach oben verläuft, um einen Haken (78) für einen gegenseitigen Eingriff mit der Lippe (57) zu bilden, wodurch die Tür (70) in einer geschlossenen Lage gehalten wird, aber bei Ausübung einer Zugkraft hierauf geöffnet werden kann, wobei das nachgiebige federnd elastische Glied (56) nach oben und nach hinten gebogen wird' und wodurch der Haken (78) hinter die'Lippe (56) in einer Schnappbewegung geladen kann.
    209861 /0706
    11. Schrankmöbel nach Anspnch 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Platte (51) im wesentlichen "L"-förmig ist, einen ersten sich nach vorn zur Vorderkante der Seitenwand erstreckenden Teil und einen zweiten Teil aufweist, der sich seitlich hiervon nach außen vor die Vorderkante der Seitenwand erstreckt .und daß sich ein Gelenkzapfen (54) von dem zweiten Teil vor der genannten Vorderkante der Seitenwand erstreckt, um die gelenkige Anbringung der Tür (70) zu erleichtern, wobei diese eine Öffnung (75) an ihrer oberen Kante und an ihrer Bodenkante aufweist, in die sich jeweils die Gelenkzapfen (54) erstrecken.
    12. Schrankmöbel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Tür (70) durch eine rings umlaufende Kantenwandung (71) bestimmt ist, die an einer sich nach innen erstreckende Randwand (72) angeschlossen ist, die mit einem zurückgesetzten Blatt (74) mittels einer zurückspringenden Wand (73) verbunden ist, die sich im wesentlichen mit der Kantenwandung (71) in Flucht befindet, un-d daß die Randwand (72) breiter ist als die Höhe des genannten Gelenkzapfens (54), so daß die zurückspringende 'Vand (73) und das obere Ende des Gelenkzapfens (54) einander nicht berühren.
    13. Schrankmöbel nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet , daß ein Quersteg (60) die Breite des Sehrankes oben und unten überspannt, wobei der erste Teil der Platte (51) des Gelenkes an einem der Querstege (60) befestigt ist.
    209851/0705
    Leers e-ite
DE2224327A 1971-06-02 1972-05-18 Schrankmöbel mit wahlweiser Anordnung einer Rolljalousie oder einer Schwenktür Expired DE2224327C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US14916471A 1971-06-02 1971-06-02

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2224327A1 true DE2224327A1 (de) 1972-12-14
DE2224327B2 DE2224327B2 (de) 1980-02-28
DE2224327C3 DE2224327C3 (de) 1980-10-23

Family

ID=22529050

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2224327A Expired DE2224327C3 (de) 1971-06-02 1972-05-18 Schrankmöbel mit wahlweiser Anordnung einer Rolljalousie oder einer Schwenktür

Country Status (10)

Country Link
US (1) US3712697A (de)
JP (1) JPS5536791B1 (de)
AR (1) AR193075A1 (de)
BE (1) BE783011A (de)
BR (1) BR7202219D0 (de)
CA (1) CA963056A (de)
CH (1) CH547071A (de)
DE (1) DE2224327C3 (de)
FR (1) FR2141674B1 (de)
GB (2) GB1358804A (de)

Families Citing this family (31)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2093357A5 (de) * 1970-06-11 1972-01-28 Reunis Sa Ateliers
US3814493A (en) * 1972-11-24 1974-06-04 Universal Oil Prod Co Plastic tambour door
US4084125A (en) * 1975-05-19 1978-04-11 King James R Mobile shelving unit
US4140356A (en) * 1977-04-27 1979-02-20 Comerco, Inc. Storage unit
US4270816A (en) * 1979-01-23 1981-06-02 Interface Design Group, Inc. Furniture having prestressed fabric panels
US4320935A (en) * 1979-10-22 1982-03-23 Herman Miller, Inc. Structural support system with load control
US4441768A (en) * 1982-03-16 1984-04-10 Thatchcode Limited Office cabinet
US5011240A (en) * 1989-11-28 1991-04-30 Milcare, Inc. Segmented side wall cart
USD325800S (en) 1990-05-09 1992-04-28 Milcare, Inc. Cart or the like
USD322875S (en) 1990-06-20 1991-12-31 Milcare, Inc. Cart or the like
JP3533550B2 (ja) 1996-11-27 2004-05-31 株式会社岡村製作所 商品陳列棚
JP3525317B2 (ja) 1996-11-27 2004-05-10 株式会社岡村製作所 商品陳列棚
EP0959797A4 (de) * 1996-12-10 2000-07-26 Miller Herman Inc Schrank für ein endoskop
US5803563A (en) * 1997-07-11 1998-09-08 National Products, Incorporated Cabinet with removable tambour door
USD437149S1 (en) 2000-07-18 2001-02-06 Karl Klenk Mobelfabrik Gmbh Cabinet
USD472732S1 (en) 2001-09-19 2003-04-08 Vitra Patente Ag Office furniture
US7707790B2 (en) * 2003-06-12 2010-05-04 Steelcase Inc. Office system
USD587033S1 (en) 2007-06-04 2009-02-24 Steelcase Development Corporation Cabinet
USD568631S1 (en) 2007-06-05 2008-05-13 Steelcase Development Corp. Cabinet
USD587034S1 (en) 2007-06-08 2009-02-24 Steelcase Development Corporation Cabinet
US9089963B2 (en) * 2008-11-17 2015-07-28 Versatility Tool Works & Manufacturing Company Tool cabinet with downward opening transparent front door
BE1019891A5 (nl) 2011-03-28 2013-02-05 Unilin Bvba Samengesteld element en rugwandconstructie hierbij toegepast.
TR201900891T4 (tr) * 2011-07-29 2019-02-21 Fsp Holdings Pty Ltd Bir kasa yapma yöntemi.
WO2014122650A1 (en) * 2013-02-05 2014-08-14 Keter Plastic Ltd. Cabinet
US9346391B2 (en) 2013-03-06 2016-05-24 L&P Property Management Company Modular shelving assembly
USD745298S1 (en) * 2014-03-03 2015-12-15 L&P Property Management Company Modular shelving assembly
US9398806B2 (en) * 2014-09-29 2016-07-26 Eagle Manufacturing Company Snap together safety storage cabinet
USD802971S1 (en) * 2015-04-10 2017-11-21 Apex Industrial Technologies Llc Display rack for bins
US11382423B2 (en) * 2018-09-18 2022-07-12 Aim Design, Llc Locker with reclining seat and roll-up door
US12376678B1 (en) 2019-07-18 2025-08-05 Aim Design, Llc Locker with reclining seat and roll-up door
US20240108132A1 (en) * 2021-07-08 2024-04-04 E.B. Endres, Inc. Anti-ligature wardrobe

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2024493A (en) * 1933-12-18 1935-12-17 Stewart Warner Corp Refrigerator evaporator door
US2683891A (en) * 1953-04-10 1954-07-20 Eastern Venetian Blind Company Drapery traverse rod assembly
US2835359A (en) * 1955-05-09 1958-05-20 American Radiator & Standard Door and hinge structure
US3278980A (en) * 1964-07-13 1966-10-18 Drapery Hardware Mfg Co Folding door mounting assembly and bracket therefor
US3330611A (en) * 1965-08-16 1967-07-11 Sidney T Heifetz Mobile bulk-storage compartment carts
US3424510A (en) * 1967-06-05 1969-01-28 Lakeside Mfg Inc Display carts with bubble tops

Also Published As

Publication number Publication date
FR2141674A1 (de) 1973-01-26
CA963056A (en) 1975-02-18
FR2141674B1 (de) 1973-07-13
GB1358805A (en) 1974-07-03
CH547071A (de) 1974-03-29
BR7202219D0 (pt) 1973-06-07
BE783011A (fr) 1972-09-01
GB1358804A (en) 1974-07-03
US3712697A (en) 1973-01-23
DE2224327C3 (de) 1980-10-23
DE2224327B2 (de) 1980-02-28
AR193075A1 (es) 1973-03-30
JPS5536791B1 (de) 1980-09-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2224327A1 (de) Schrankmöbel
DE3443634A1 (de) Neigungsverstellbarer stuetzbock
DE9003313U1 (de) Befestigungs- und/oder Haltevorrichtung für Röllchenleisten auf Trägerschienen o.dgl., insbesondere von Durchlaufregalen
DE3750588T2 (de) Scharnier für einen zusammenklappbaren Wäscheständer.
DE2917083B1 (de) Halterung fuer WC-Desodorantien
DE2709313C3 (de) Schrank für Schriftgut
DE2258179C3 (de) Bodenseitige Führung für eine Duschkabinenschiebetür
DE3239127C2 (de) Dusch- oder Badewannenabtrennung
DE3601230C2 (de)
DE2920879A1 (de) Auf einer schubladenlaufschiene befestigbares trag- und ausgleichsbauteil, schubladenlaufschiene sowie schubladenanordnung
DE2040185B2 (de) Wandschrank, insbesondere für Schlüssel
EP1033092B1 (de) Adapter
DE7602751U1 (de) Lagerkasten
DE1761789C (de) Hangeschiene aus Kunststoff fur Buroorgamsationsmittel
DE220346C (de)
DE1948617A1 (de) Abfallbehaelter mit Beutelvorrat
DE8120556U1 (de) &#34;Duschabtrennung&#34;
DE1070062B (de) Schwingflugel&#39;fenster, insbesondere Dachfenster, mit einem Lager, das ein Schwingen um eine erste Achse und danach ein Schwingen ium eine zweite Achse bis in eine Putzstellung zuläßt
DE8229677U1 (de) Dusch- oder badewannenabtrennung
DE1099704B (de) Vorhang-Aufhaengevorrichtung
CH602067A5 (en) Post delivery box for home or office use
DE2911717A1 (de) Schiebetuer fuer eine duschkabine
DE9212295U1 (de) Aufsatzrahmen für Palletten oder Rollwagen
DE20118708U1 (de) Vorhang mit hängenden Elementen
DE1925838A1 (de) Vorzugsweise als Kellertuer einsetzbare,zweifluegelige Falttuer

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee