DE2224327A1 - Schrankmöbel - Google Patents
SchrankmöbelInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/02—Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
- E06B9/08—Roll-type closures
- E06B9/11—Roller shutters
- E06B9/115—Roller shutters specially adapted for furniture
-
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B5/00—Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
- E06B5/006—Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for furniture
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Description
Herne, 8000 München 23,
FreiligrathstraSe 19 !>"·%! I·»*» "Q U Bel»* Eisenacher Straße 17'
Postfach 140 UIpI. -IPg. K. Π. Dan Γ Pat.-Anw. Beizler
Fernsprecher: 51013 r* ■ J ■ 39 8012
51014 Dipl.-Ing. W. Herrmann-Trentepohl 39^013
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Bahrpatente Herne PATENTANWÄLTE Babetzpat Mönchen
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Schrankmöbel
Die vorliegende Erfindung betrifft Möbel nach Art von
Schrank- oder Kastenmöbeln. Die Erfindung ist besonders nützlich für den Krankenhausbedarf.
Vielseitigkeit, VerWandlungsfähigkeit und "/irtschaftlich-Keit
sind die Schlüsselfaktoren beim Entwurf von Krankenhausmobiliar und Krankenhausausrüstungen. Vom Wirtschaft-lichkeibsstandpunkt
aus würde es vorzuziehen sein, daß alle für Krankenhäuser angeschaffte Schrankmöbel Rolltüren
oder Gliedertüren aus Kunststoff aufweisen. Derartige Türen können sehr kostencparend aus Kunststoff hergestellt werden,
und die Vorrichtungen, die erforderlich sind, um derartige Türen anzubringen, umfassen eine einfache Schienenausbildung
an jeder Seite der Tür.
Die An/vendunp. von KoLl- oder Gliedertüren mag .jedoch nicht
imiiier praktisch oder wünschenswert sein aus der Sicht des
Je/veil igen Krank enhuusbedarfn. Es können sich durchaus
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ß*D " 2 "
Umstände ergeben, in denen das Krankenhaus Schrankraöbel
mit horizontal zu öffnenden Türen bevorzugen würde.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt würde das Krankenhaus derartige
Alternativebedürfnisse mit zwei getrennten Schrankmöbeln erfüllen. Die Notwendigkeit zur Anschaffung von
zwei verschiedenen Arten von Schrankmöbeln ist ,jedoch angesichts der angespannten Finanzlage der Krankenhäuser
nicht wünschenswert. Teuer ist dabei nicht nur die Anschaffung von zwei verschiedenen Arten von Schrankmöbeln, sondern
es ist auch für einen Schrank- und Kastenmöbelhersteller recht aufwendig, Hersteller von zwei vollständig voneinander
verschiedenen Arten von Schrankmöbeln zu sein.
Die vorliegende Erfindung schafft eine beiden Bedürfnissen gerecht werdende Lösung mittels eines Schrankmöbels, dessen
Seitenwände Möglichkeiten für eine gleitbare Aufnahme einer vertikal gleitenden Tür aufweisen und die außerdem Möglichkeiten
zur Aufnahme von Gelenken haben. Es sind Vorrichtungen vorgesehen, mittels derer man die Gleittür entfernen kann,
und es sind auch Vorrichtungen an den Seitenwänden vorgesehen, um betriebsbereite Scharniere bzw. Gelenke aufzunehmen.
Die Gelenke wirken betriebsbereit und lösbar mit Gelenkbefestigungen an den Seitenwänden zusammen.
Mindestens eine Tür weist Vorrichtungen zum Zusammenwirken mit den Gelenken auf, wobei die vertikal gleitende Tür
ersetzt werden kann durch eine horizontal schwenkbare Tür.
Ein anderer Gesichtspunkt der Erfindung gilt einer in
sich geschlossenen Vorrichtung aus zusammenwirkenden Riegel- und Fallengliedern, durch die die Tür in einer geschlo.-::--*--.ι;--1
Lage gehalten wird . Jedes Gelenk umfaßt eine im wesentlichen horizontal gerichtete Platte mit einem Riegel, der sich von
dort nach oben in Richtung auf die Tür hin erstreckt. Der Riegel weist ein federnd elastisches Glied auf, das nach
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oben in Richtung auf die Tür hin vorsteht und an dem
sich eine Lippe befindet, die nach unten in Richtung auf die Platte hin abgebogen ist. Die Tür schließt eine Falle
ein, die gegenüber dem Riegel angeordnet ist, der sich nach hinten in eine Stellung zwischen der Platte und der Falle
erstreckt und der hakenförmig nach oben verläuft, um einen Haken für einen gegenseitigen Eingriff mit der Lippe an
der Falle herbeizuführen. Wenn man die Tür zu öffnen wünscht, wird eine Kraft hierauf ausgeübt, und das federnd elastische
Glied der Falle biegt sich nach oben sowie nach hinten, so
daß der Haken hinter die. Lippe der Falle gleiten kann.
Diese und andere Merkmale, Zwecke und Vorteile der Erfindung ergeben sich und werden verständlich aus der nachfolgenden
Beschreibung sowie aus den beiliegenden Zeichnungen von Ausführungsbeispielen nach der Erfindung.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Schrankmöbels, dessen Gliedertür in einer offenen Stellung steht;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Schrankmöbels"
von Fig. 1, dessen-Gleittür oder Gliedertür in
einer geschlossenen Stellung steht;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Schrankmöbels im Schnitt entlang der Linie III-III von Fig. 1, wob.ei die
Roll- oder Gleit- bzw. Gliedertür von ihren Schienen entfernt ist;
Fig. 4 eine perspektivische, durch Schnitte zusammengeschobene
Ansicht des Schrankmöbels, bei dem die Gliedertür entfernt und durch eine horizontal
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schwenkbare Tür ersetzt ist;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Einzelheit im Schnitt
entlang der Linie V-V von Fig. 4, wobei die Tür
von dem Gelenk gelöst ist und sich über demselben befindet;
entlang der Linie V-V von Fig. 4, wobei die Tür
von dem Gelenk gelöst ist und sich über demselben befindet;
Fig. 6 eine Draufsicht auf das Gelenk;
Fig. 7 eine Teilansicht einer unteren Gelenkecke einer
horizontal schwenkbaren Tür;
horizontal schwenkbaren Tür;
Fig. 8 eine Draufsicht auf eine Einzelheit des in Fig. 7 gezeigten Teils der Tür.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfaßt das Schrankmöbel 1 Möglichkeiten zum Anbringen einer gleitenden Rolloder
Gliedertür 40 in Form von Schienen 30 in Seitenwänden
20 (Fig. 1). Das Schrankmöbel 1 umfaßt außerdem einrast-
bzw. einschnappbare Gelenke 50 (Fig. 4) zur Erleichterung der Befestigung horizontal schwenkbarer Türen 70. Querstege 60 (Fig. 4) sind in Offnungen 21 nahe dem oberen Ende und nahe dem Boden der Seitenwände 20 angebracht. Ein Paar
Gelenke 50 lassen sich auf ein Querglied oder einen Quersteg 60 aufklemmen, von dem sich jeweils ein Stück nahe
.jeder Seitenwand 20 befindet. Die Tür 70 ist zwischen
im Abstand voneinanderliegenden oberen und unteren Gelenken 50 getragen und umfaßt einen Riegel 16 (Fig. 5) zum Zusammenwirken mit einer Falle 55 an jedem der oberen und unteren Gelenke 50, die nahe jeder Seitenwand 20 angeordnet sind.
bzw. einschnappbare Gelenke 50 (Fig. 4) zur Erleichterung der Befestigung horizontal schwenkbarer Türen 70. Querstege 60 (Fig. 4) sind in Offnungen 21 nahe dem oberen Ende und nahe dem Boden der Seitenwände 20 angebracht. Ein Paar
Gelenke 50 lassen sich auf ein Querglied oder einen Quersteg 60 aufklemmen, von dem sich jeweils ein Stück nahe
.jeder Seitenwand 20 befindet. Die Tür 70 ist zwischen
im Abstand voneinanderliegenden oberen und unteren Gelenken 50 getragen und umfaßt einen Riegel 16 (Fig. 5) zum Zusammenwirken mit einer Falle 55 an jedem der oberen und unteren Gelenke 50, die nahe jeder Seitenwand 20 angeordnet sind.
Die Bauteile des Schrankmöbels 1 sind vorzugsweise aus einer Kunststoffart ausgebildet, die robust, unempfindlich, stabil
und leicht zu rdnigen ist. Die aus Kunststoff bestehenden Seitenwände 20 erstrecken sich frei von jeder Seite der.
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Rückwand 10 aus (Fig. 1). Jede Seitenwand 20 umfaßt mit
dieser einteilig ausgebildete Gleitleisten 23 für Schubladen. Die Rückwand TO weist einen sich nach außen und
nach unten erstreckenden Haken oder eine Hakenleiste 11
sowie nach hinten vorstehende Füße 12 (Fig. 3) auf, wodurch der gesamte Schrank 1 an einer Schiene aufhängbar ist, die
an einer Wand oder dergleichen befestigt ist. Schubladen, Fachboden, Tabletts oder dergleichen, können so in dem
Schrank 1 angebracht werden, indem sie zwischen einander gegenüberliegende Sätze aus Gleitleisten 23 eingesetzt'
werden.
Jede Seitenwand 20 umfaßt eine Schiene 30, in der eine
vertikal gleitbare Roll- bzw, Gliedertür 40 angebracht ist (Fig. 1 und 2). Die Schiene 30 weist eine Nut oder einen
Kanal auf, der vorzugsweise einteilig in der Seitenwand 20 ausgeformt ist. Die Schiene 30 erstreckt sich von dem oberen
Ende jeder Seitenwand 20 vertikal nach unten nahezu bis zum Boden, wo sie im Bogen herumgeführt ist und sich nahe ■
dem Boden der Seitenwand 20 nach hinten erstreckt und dann im Bogen nach oben geführt nahe der rückwärtigen Kante der
Seitenwand 20 (Fig. 3) verläuft. Eine untere Aufnahmenut 32 ist durch eine Kurvenabweichung in der vorderen Fläche der
Schiene 30 nahe der vorderen Bodenecke ausgebildet, und zwar zu dem Zweck, daß Vorrichtungen zum Halten der Roll- oder
Gliedertür 40 in einer offenen Stellung vorgesehen sind,
wie in Fig. 1 dargestellt ist. In ähnlicher '.Vei-se ist eine
obere Aufnahmenut 31 in die rückwärtige Fläche der Schiene 30 an deren oberem Ende zum Halten der Gliedertür 40 in
einer geschlossenen Lage geschnitten bzw, dort ausgeformt, wie in Fig. 2 dargestellt ist. In Fig, 1 kann man feststellen,
daß die Gliedertür 40 einen Flansch 42 umfaßt % der siqh von
der obersten Leiste oder dem obersten Glied der Tür aus
zum Zwecke des Einhakens oder Einhängens in die·obere Aufnahmenut 31 nach innen erstreckt und vorsteht,
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Die Gliedertür 40 selbst umfaßt eine Vielzahl von Stäben oder Leisten 41 (Fig. 2). Während verschiedener Arten üblicher
Gleit-, .Roll- oder Gliedertüren oder dergleichen verwendet werden können, ist die bevorzugte Art diejenige,
die einstückig aus einem flexiblen Kunststoffmaterial ausgeformt ist. Wegen dieser einteiligen Konstruktion läßt
sich die Tür leicht waschen und reinigen. Die Tür ist zweckmäßig mit Gelenken von schmalem Querschnitt zwischen breiteren
Segmenten ausgeformt., die die Stäbe oder Leisten 41 bilden.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Schiene 30 ein offenes Ende 33 an ihrem oberen Ende aufweist. Dies erleichtert
die vollständige Entfernung der Gliedertür 40, vvenn es erforderlich ist, diese durch horizontal schwenkbare
Türen 70 zu ersetzen.
Um das Einhängen der Tür 70 zu erleichtern, weist .jede
Seitenwand 20 Möglichkeiten auf, um die Anbringung von lösbar befestigten, anklemmbaren Gelenken 50 zu erleichtern.
Jede Seitenwand 20 hat eine langgestreckte Öffnung 21 an ihrem vorderen oberen und an ihrem vorderen unteren Ende
(Fig. 3). Ein etwas flexibler Quersteg 60 aus Kunststoff kann in die oberen Öffnungen 21 einrasten und ebenso in
die unteren Öffnungen 21 der gegenüberliegenden Seitenwände
20, und zwar derart, daß die Querstege die Breite des Schrankes 1 überspannen (Fig. 4). Diese Querstege 60 verleihen dem
Schrankmobel 1 zusätzliche Steifigkeit und Stabilität.
In einigen Anwendungsfällen kann es wünschenswert sein, derartige verstärkende Querstege 60 zu benutzen, auch wenn
eine Gliedertür 40 anstelle horizontal schwenkbarer Türen 70 verwendet werden soll. In beiden Fällen können die
aufklemmbaren Gelenke 50 auf jeden Steg 60 jeweils neben
jeder Seitenwand 20 aufgeklemmt werden (Fig. 4).
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Jede Seitenwand 20 weist außerdem einen längeren sich längserstreckenden Schlitz 22 nahe dem rückwärtigen Ende
der Öffnung 21 auf. Die Hauptaufgabe des Schlitzes 22
besteht darin, für Wirtschaftlichkeit im Materialaufwand dadurch zu sorgen, daß es möglich ist, weniger Kunststoff
zu verbrauchen. Jedes Gelenk 50 ist aus Kunststoff ausgeformt und umfaßt einen im wesentlichen flachen Schenkel
oder eine im wesentlichen flache Platte 51 (Pig. 6);
mit einem Paar voneinander entfernter, etwas federnd elastischer Kanal- oder Aufnahmewände 52, die von einer
Fläche der Platte aus vorstehen (Fig. 5). Jede Aufnahme wand 52 umfaßt eine Aufnahmelippe 53, wobei beide Aufnahmelippen
53 vnn der Aufnahmewand 52 aus nach innen aufeinander
hin gebogen sind. Das Gelenk 50 kann auf den Quersteg 60 aufgeklemmt werden, wobei die Aufnahmewandung 52 die
Kanten des Quersteges umfassen und die Äufnahmelippen 53 den Boden des Quersteges überlappen, um auf diese Weise
einen engen Paßsitz zwischen dem Quersteg 60 und dem Gelenk
50 zu schaffen.
Um das Einhängen der Tür 70 zu erleichtern, weist jede Platte 51 einen Gelenkzapfen auf, der sich von dort nach
oben erstreckt (Fig. 5). Der Gelenkzapfen kann sich von der gleichen Fläche der Platte 51 aus erstrecken wie die
Aufnahmewandungen 52, es ist jedoch vorzuziehen, vom
strukturellen Standpunkt aus, daß der Gelenkzapfen von der entgegengesetzten Fläche aus vorsteht. Bei dieser
Art kann jedes untere Gelenk 50 oben auf dem betreffenden Quersteg 60 angeordnet werden, wobei die Aufnahmewandungen
52 nach unten hängen und sich der Gelenkzapfen 54 nach oben erstreckt. Wenn der Gelenkzapfen 54 und die Aufnahmewandungen
52 auf der Seite der gleichen Fläche der Platte
51 angeordnet wurden, würde das untere Gelenk 50 von dem
Quersteg 60 herabhängen statt darauf zu ruhen, und würde eine größere Neigung zeigen, aufgrund des Gewichts der Tür
70 auszurasten.
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Selbstverständlich besteht keine Notwendigkeit, die oberen Gelenke in dieser Weise auszubilden, da sie keinerlei Gewicht
afnehmen müssen. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ist es .jedoch erforderlich, daß ein zur Verwendung am
Boden neben einer Seite geeignetes Gelenk auch geeignet ist zur Anwendung am oberen Ende neben der anderen Seite.
So brauchen nur zwei grundsätzliche Gelenke hergestellt zu werden.
Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß das Gelenk 50 im wesentlichen
L-förmig ausgebildet ist, und daß der Gelenkzapfen 54 auf einem sich seitlich erstreckenden Teil 51a der
Platte 51 befindet. Dies gestattet, die Tür 70 in direkter Flucht mit den Rändern 20a (Fig. 1 und 2) der Seitenwände
20 derart aufzuhängen, daß sie eine Überdeckung der Kanten 20a schaffen, wie in Fig. 4 dargestellt ist.
Die Platte 51 ist ausreichend lang, so daß sich das sich seitlich erstreckende Teil 51a nach außen vor die Kante
der Seitenwand 20 erstreckt, wenn das Gelenk 50 auf dem Quersteg 60 angebracht ist. Jedes Gelenk 50 wird längs
dem Quersteg 60 gleitend verschoben, bis es sich an der betreffenden Seitenwand 20 abstützt, und zwar mit dem
Ergebnis, daß der sich seitlich erstreckende Teil 51a vor der Vorderkante 20a der Seitenwand 20 befindet.
Die Tür 70 ist in wirtschaftlicher Weise aus einem geeigneten Kunststoff derart ausgeformt, daß sie durchgehend
einen relativ dünnen Querschnitt aufweist. Aus diesem Grunde hat die Tür eine Kantenwandung 71, die sich um ihre
gesamte Peripherie (Fig. 4 und 7) erstreckt. In einer im wesentlichen vertikalen Ebene verläuft nach innen von
jeder Kantenwandung 71 eine Randwand 72, die ein zurückgesetztes Blatt 74 einrahmt. Eine nach innen vorstehende
zurückspringende Wand 73 verbindet die Randwand 72 mit dem
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Blatt 74. Diese Reihe aus ringsumlaufenden Wänden, d. h.
die Kantenwandung 71, die Randwand 72 und die zurückspringende
Wand 73·» die .jeweils im rechten Winkel zueinander angeordnet sind, verleihen der Tür 70 eine konstruktive
Stärke und Steifigkeit.
Jede Tür 70 weist eine 'Öffnung 75 (Fig. 5, 7 und 8) auf,
die auf und über den Gelenkzapfen 54 gleitet. Der Gelenkzapfen 54 erstreckt sich durch die Öffnung 75.
Die Tatsache, daß sich die Kantenwandung 71 von der vorderen Randwand 72 nach hinten erstreckt, macht es
möglich, die Kantenwandung 71 genügend breit auszubilden, so daß die öffnung 75 dort zum Zusammenwirken mit dem
Gelenkzapfen 54 untergebracht werden kann. Darüberhinaus
ist die Randwand 72 genügend breit, so daß ein nach oben vorstehender Gelenkzapfen 54 nicht gegen die zurückspringende
Wand 73 gelangt oder gegen diese drückt, wenn die Tür 70 in ihre Stellung in dem Schrankmöbel gebracht wird.
Während eine Öffnung 75 lediglich an der unteren Ecke der Tür 70 dargestellt ist, ist leicht verständlich, daß
sich eine derartige Öffnung 75 auch an der oberen Kantenwandung 71 der Tür 70 neben der Seitenkante der Tür befindet.
Folglich kann jede Tür 70 gelenkig zwischen jedem Paar im Abstand voneinander angeordneter oberer und unterer
Gelenke 50 befestigt werden, indem die Gelenke 50 sich mit ihren Gelenkzapfen 54 in und durch die Öffnungen 75 der
Tür 70 erstrecken. Außerdem sind die Türen 70 sämtlich symmetrisch in ihrer Gestaltung, und zwar derart, daß
eine rechtsanschlagende Tür auch als linksanschlagehde Tür verwendet werden kann, indem man sie lediglich umdreht.
Jedes Gelenk 50 weist eine eintälig ausgebildete Falle 55
zum Zusammenwirken mit einem Riegel 76 an jeder Tür 70
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- ίο -
(Fig. 5 und 7) auf. Während es lediglich notwendig ist, eine Falle 55 und einen Riegel 76 für jede Tür 70 zu haben,
wird vorgezogen, daß derartige zusammenwirkende Riegel- und Fallenglieder sowohl am oberen Ende als auch am Boden jeder
Tür 70 angeordnet sind, um ein genaues Schließen der Türen
zu erreichen.
Die Falle 55 umfaßt ein federnd elastisches Glied 56»
das sich von der gleichen Fläche der Platte 51 erstreckt wie der Gelenkzapfen 54 (Fig. 5 und 6). Das federnd elastische
Glied 56 erstreckt sich nach oben in eine Richtung zum
vorderen Ende des Gelenks 50, d. h. in Richtung auf die Tür 70 hin. An einem im Abstand von der Oberfläche der Platte
51 gelegenen Punkt biegt es nach unten in Richtung auf die Platte 51 hin ab, um eine Riegellippe 57 zu bilden.
Der Riegel 76 hat einen federnd elastischen Vorsprung 77, der sich nach hinten von der Bodenkantenwandung 71 in
eine Stellung zwischen die Fläche der Platte 51 und die Fallenlippe 57 erstreckt (Fig. 5 und 7). An dieser Stelle
biegt er nach oben ab, um einen Haken 78 zu bilden, der mit der Fallenlippe 57 in Eingriff kommt, um die Tür 70
in einer geschlossenen Stellung zu halten. 'Jährend dies Zusammenwirken nicht direkt dargestellt ist, ist es beim
Betrachten der auseinandergezogenen Ansicht nach Fig. 5 leicht ersichtlich.
Wenn man einen geringen nach außen gerichteten Druck auf
die Tür 70 ausübt, wird das federnd elastische Glied 56 nach ob-en sowie nach hinten gebogen, und der Haken 78
gleitet hinter die Fallenlippe 57» und zwar derart, daß die Tür 70 geöffnet werden kann. In gewissem Maße kann
auch eine Biegung oder Abbiegung an dem federnd elastischen Vorsprung 77 des Riegels 78 erfolgen. Jedoch der Umstand,
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daß das federnd elastische Glied 56 in einem spitzen Winkel zur horizontalen Ebene angeordnet ist, in der die
Tür 70 geöffnet wird, macht es aufnahmefähiger für eine
derartige elastische Biegebewegung.
Aus alledem folgt, daß das Schrankmöbel 1 mit einer Gliedertür 40 oder mit horizontal schwenkbaren .Türen 70
versehen werden kann. Wenn eine Gliedertür 40 verwendet wird, dann kann das Schrankmöbel 1 durch eine Gleitbewegung
der Gliedertür 40 längs des gesamten Weges nach oben in der Schiene 30 und durch Einhaken des Flansches 42
in die obere Aufnahmenut 31 geschlossen werden. Um die
Gliedertür 40 zu öffnen, kann man sie nach unten und an der Rückseite des Schrankes 1 nach oben gleiten lassen, bis
die Vorderkante ihres obersten Stabes 41 in die untere Aufnahmenut
32 eingehakt werden kann.
Zum Austauschen von Türen kann die Gliedertür 40 längs
der gesamten Bahn nach oben und aus dem offenen Ende 33 der Schiene 30 herausgleiten. Ein Quersteg 60 kann dann
am oberen Ende und am Boden des Schrankmöbels 1 eingesetzt werden, indem man die langgestreckten Öffnungen 21 am oberen
Ende und am Boden jeder Seitenwand 20 benutzt. Die Gelenke 50 kann man dann auf den Quersteg 60 derart aufklemmen,
daß ein Gelenk 50 jeweils neben jeder Seitenwand 2Q am oberen Ende und am Boden hiervon angeordnet ist.
Die Aufnahmewände 52 jedes Gelenks 50 umfassen die Seiten des Quersteges 60, und die Lippen 53 überlappen dann
den Quersteg 60, um jedes Gelenk 50 sicher an dem für das Gelenk vorgesehenen Platz zu halten.
Die Boden^lenke 50 nehmen eine Stellung ein,, in der ihre
Gelenkzapfen 54 nach oben weisen, und die oberen Gelenke-50 nehmen eine Stellung ein, in der ihre Gelenkzapfen
nach unten weisen. Die Gelenkzapfen 54 werden in den
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Öffnungen 75 aufgenommen, die in der Wandung 71 am oberen
Ende und in der Kantenwandung 71 am Boden der Tür 70 nahe der Seite der Tür 70 angeordnet sind. In dieser Weise
ist jede Tür 70 auf den Gelenkzapfen 54 horizontal frei schwenkbar.
Um das Schließen der Türen 70 zu bewirken, wirkt der Riegel 76 an jeder Tür 70 mit der entsprechenden Falle
zusammen, die einteilig mit jedem Gelenk 50 ausgebildet ist. Bei Ausübung eines geringfügigen, nach außen gerichteten
Drucks auf die Tür 70 biegt sich das federnd elastische Glied 56 von jeder Falle 55 nach oben sowie nach hinten,
wodurch der Haken 78 hinter die Fallenlippe 57: schnappen
kann, so daß die Tür 70 dadurch geöffnet werden kann.
Hieraus folgt, daß in Übereinstimmung mit der Erfindung ein Schrankmöbel mit erhöhter Vielseitigkeit und Verwandlungsfähigkeit
sowie Gebrauchsfähigkeit· geschaffen ist. Das gleiche grundsätzliche Schrankmöbel kann zur Verwendung
als Schrank mit schwenkbaren Türen oder als Schrank mit einer Gliedertür hergestellt werden. Dies bewirkt eine
bemerkenswerte Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung und macht es für Institutionen leichfer, das Mobiliar den sich
ändernden Anforderungen anzupassen.
Es ist leicht einzusehen, daß die vorstehende Beschreibung lediglich ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung
behandelt, und es sind zahlreiche Abänderungen und Abwandlungen möglich, ohne daß diese außerhalb des Rahmens der
Erfindung liegen.
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Claims (1)
- Paten tan sprüch-e. :(I.) Schrankmöbel, gekennzeichnet durch eine Rückwand (10) und zwei sich von dieser her frei nach vorn erstreckende Seitenwände (20); eine Vorrichtung (30) an jeder der Seitenwände (20) zur gleitbaren Aufnahme einer vertikal gleitbaren Gliedertür (40); eine Vorrichtung (33) an jeder der Seitenwände (20) zum Entfernen der vertikal gleitbaren Tür (40); eine Vorrichtung (21) an mindestens einer der Seitenwände(20) zur Aufnahme von Gelenken (60, 50), auf denen sich eine sieh horizontal öffnende Tür (70) befestigen läßt; Gelenke (50) zum lösbaten mechanischen Zusammenwirken mit das Gelenk (50) aufnehmenden Vorrichtungen(21) an den Seitenwänden (20}; mindestens eine sich horizontal öffnende Tür (70) mit Vorrichtungen zum Zusammenwirken mi tr den genannten Gelenken (50), wobei die sich horizontal öffnende Tür (70) an der Vorderseite des Schrankmöbels anstelle der vertikal verschiebbaren Tür (40) befestigbar ist.2. Schrankmöbel nach Ansprdüh 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung (30) zur gleitbaren Aufnahme der genannten vertikal gleitbaren oder verschiebbaren Tür (40) eine Schiene in der genannten Seitenwand (20) umfaßt, die sich mindestens von dem oberen Ende bis zum Boden derselben erstreckt, und daß die Vorrichtungen (33) zum Entfernen der vertikal gleitbaren Tür (40) diese Schiene umfassen, und mindestens ein offenes Ende aufweisen, aus dem die vertikal gleitbare Tür (40) entfernt werden kann..- 14 -209851/0705Schrankmöbel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtungen (21) zur wirksamen Aufnahme der Gelenke (50) eine langgestreckte Öffnung nahe dem oberen Ende und dem Boden jede., der Seitenwände (20) umfaßt, ein Paar von im wesentlichen flachen Querstegen (60) vorgesehen ist, von denen einer zur Anordnung am oberen Ende und einer zur Anordnung am Boden des Schrankmöbels bestimmt ist, der genannte Quersteg (60) eine Länge aufweist,die etwas größer ist als die Breite des Schrankes, so daß ihre Enden in die genannten langgestreckten Öffnungen (21) der Seitenwände (20) einsetzbar sind, wobei die Querstege die Breite des Schrankes überspannen, und daß die Gelenke (50) Vorrichtungen (51, 52, 53) für einen mechanischen Eingriff mit den Querstegen neben den Seitenwänden (20) umfassen.Schrankmöbel nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtungen (51, 52, 5 3) des Gelenks für den mechanischen Eingriff mit den Querstegen (60) eine Platte (51) mit voneinander entfernten Aufnahmewanden (52) umfassen, die von einer Fläche der Platte (51) aus zum Umfassen gegenüberliegender Seiten des Quersteges (60) vorstehen, wobei die Aufnahmewande (52) an diesen ausgebildete Lippen (53) aufweisen zum Umfassen des Quersteges, um so das Gelenk (50) sicher an seinem Platz zu halten, die Platte (51) von mindestens einem der Gelenke ein federnd elastisches Glied (55) umfaßt, das sich von dort nach oben in Richtung auf die Tür (70) hin erstreckt und dann nach unten in Richtung auf die Platte hin abbiegt, um eine Fallenlippe (57) zu bilden, wobei die Tür einen Riegel (76) aufweist, der sich von dort nach hinten in eine Stellung zwischen dem federnd elastischen Glied (55) und der- 15 -209851/0705Platte (51) erstreckt und dann nach oben abbiegt, um · einen Haken (78) zum Zusammenwirken mit der Fallenlippe (57) zu bilden, wodurch die Tür (70) in einer geschlossenen Stellung gehalten werden kann.5. Schrankmöbel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Platte (51) einen Gelenkzapfen (54) umfaßt, der sich von einer ihrer Flächen aus erstreckt, sich der Gelenkzapfen (54) von einer Fläche der Platte (51) gegenüber derjenigen Fläche erstreckt, von der die genannten Aufnahmewände (54) ausgehen, mindestens ein Gelenk (50) am Boden des Schrankes angeordnet ist, wodurch das Gelenk am Boden des Schrankes auf die Oberseite des Quersteges (60) aufklemmbar ist, wobei der Gelenkzapfen (54) sich nach oben erstreckt zur Herbeiführung eines Eingriffs mit einer Öffnung (75) in der Bodenkante der Tür (70).6. Schrankmöbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Platte (5ΐ) eine im wesentlichen "L"-förmige Gestalt mit einem ersten Teil und einem zweiten sich seitlich hiervon erstreckenden zweiten Teil aufweist, sich der erste Teil von dem Quersteg (60) aus nach außen zur vorderen Kante der Seitenwand (20) erstreckt, sich der zweite Teil seitlich nach außen vor die genannte Vorderkante (20a) der Seitenwand erstreckt und der Gelenkzapfen (54) von der Oberfläche des zweiten Teils der Platte aus verläuft.7. Schrankmöbel nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür (70)·gebildet ist durch eine ringsumlaufende Kantenwandung (71),' die an eine; sich nach innen erstreckende Randwand■'(72) an-_ schließt, die verbunden ist mit einem zurückgesetzten- 16 2 09 85 1/0705 " ; 'Blatt (74) mittels einer zurückspringenden Wand (73), wobei sich die zurückspringende Wand (73) im wesentlichen in Flucht mit der genannten Kantenwandung (71) befindet und die Randwand (72) breiter ist als die Höhe des Gelenkzapfens (54), so daß die zurückspringende Wand (73) und das obere Ende des Gelenkzapfens (54) nicht miteinander in Berührung kommen.8. Schrankmöbel nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet , daß mindestens eines der Gelenke(50) eine einteilig ausgebildete Falle (55) umfaßt, die Tür einen einteilig ausgebildeten Riegel (76) im Abstand gegenüber der Falle (55) zum Zusammenwirken mit dieser aufweist, wodurch die Tür (70) in einer geschlossenen Stellung gehalten werden kann.9. Schrankmöbel nach Anspruch 8, dadurch g e k en η zeichnet , daß die an dem Gelenk angebrachte Falle (55) ein nachgiebiges federnd elastisches Glied (56) umfaßt, das sich von der Platte (51) aus nach oben erstreckt in Richtung auf die Tür'(70) hin und eine Fallenlippe (57) daran ausgebildet ist, die sich nach unten sowie nach hinten in Richtung auf die Platte (51) hin erstreckt, der Türriegel (76) gegenüber der Falle(55) für einen gegenseitigen' Eingriff hiermit angeordnet ist und sich von der Tür aus nach hinten in eine Lage zwischen dem nachgiebigen federnd elastischen Glied(56) und der Platte (51) erstreckt und dann hakenförmig nach oben verläuft, um einen Haken (78) für einen Eingriff mit der genannten Fallenlippe (57) zu bilden, wodurch die Tür (70) geschlossen gehalten wird, jedoch bei Ausübung einer Ziehbewegung auf die Tür geöffnet, werden kann, wobei das "nachgiebige federnd elastische Glied (56) nach oben sowie nach hinten gebogen wird, um dadurch den Haken (78) hinter die lippe (57) schnappen zu lassen.209851 /0705 - 17 -,10. Sehrankmöbel,' gekennzeichnet durch . eine Rückwand (10) und zwei Seitenwände (20), die sich von der Rückwand (10) her frei nach vorn erstrecken;; mindestens ein Gelenk (50) am oberen Ende und mindestens einem Gelenk (50) am Boden des Sehrankes neben einer der Seitenwände (20); eine Tür (70), die schwenkbar an den Gelenken (50) angebracht ist5 die Tatsache, daß mindestens eines der genannten Gelenke (50) eine Platte (51) umfaßt, die sich von der genannten Seitenwand (20) aus weg erstreckt; eine an der genannten Platte (51 ) ausgebildete Falle (55); eine Falle (55) mit einem nachgiebigen, federnd elastischen Glied (56), das sieh von der Platte aus nach oben erstreckt in Richtung auf die Tür (70) hin und mit einer Lippe (57) an diesem Glied, die sich nach unten sowie nach hinten in Richtung auf die Platte (51) hin erstreckt; eine derartige Tür (70), die einen Riegel (76) umfaßt, der gegenüber der Falle (55) für einen Eingriff hiermit angeordnet ist; den Umstand, daß der Riegel (76) von der Tür aus nach hinten in eine Stellung zwischen dem nachgiebigen federnd elastischen Glied und der Platte und dann hakenförmig nach oben verläuft, um einen Haken (78) für einen gegenseitigen Eingriff mit der Lippe (57) zu bilden, wodurch die Tür (70) in einer geschlossenen Lage gehalten wird, aber bei Ausübung einer Zugkraft hierauf geöffnet werden kann, wobei das nachgiebige federnd elastische Glied (56) nach oben und nach hinten gebogen wird' und wodurch der Haken (78) hinter die'Lippe (56) in einer Schnappbewegung geladen kann.209861 /070611. Schrankmöbel nach Anspnch 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Platte (51) im wesentlichen "L"-förmig ist, einen ersten sich nach vorn zur Vorderkante der Seitenwand erstreckenden Teil und einen zweiten Teil aufweist, der sich seitlich hiervon nach außen vor die Vorderkante der Seitenwand erstreckt .und daß sich ein Gelenkzapfen (54) von dem zweiten Teil vor der genannten Vorderkante der Seitenwand erstreckt, um die gelenkige Anbringung der Tür (70) zu erleichtern, wobei diese eine Öffnung (75) an ihrer oberen Kante und an ihrer Bodenkante aufweist, in die sich jeweils die Gelenkzapfen (54) erstrecken.12. Schrankmöbel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Tür (70) durch eine rings umlaufende Kantenwandung (71) bestimmt ist, die an einer sich nach innen erstreckende Randwand (72) angeschlossen ist, die mit einem zurückgesetzten Blatt (74) mittels einer zurückspringenden Wand (73) verbunden ist, die sich im wesentlichen mit der Kantenwandung (71) in Flucht befindet, un-d daß die Randwand (72) breiter ist als die Höhe des genannten Gelenkzapfens (54), so daß die zurückspringende 'Vand (73) und das obere Ende des Gelenkzapfens (54) einander nicht berühren.13. Schrankmöbel nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet , daß ein Quersteg (60) die Breite des Sehrankes oben und unten überspannt, wobei der erste Teil der Platte (51) des Gelenkes an einem der Querstege (60) befestigt ist.209851/0705Leers e-ite
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