DE1070062B - Schwingflugel'fenster, insbesondere Dachfenster, mit einem Lager, das ein Schwingen um eine erste Achse und danach ein Schwingen ium eine zweite Achse bis in eine Putzstellung zuläßt - Google Patents
Schwingflugel'fenster, insbesondere Dachfenster, mit einem Lager, das ein Schwingen um eine erste Achse und danach ein Schwingen ium eine zweite Achse bis in eine Putzstellung zuläßtInfo
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- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
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Description
DEUTSCHES
Bei Schwingflügelfenstern ist es bekannt, für den um eine mittlere waagerechte Achse schwingbaren Flügel
ein Lager vorzusehen, welches zunächst ein Schwingen um eine erste Achse in die Lüftungsstellung und danach
ein Schwingen um eine naheliegende zweite Achse bis um 180° in die Putzstellung erlaubt. Zur Abdichtung
werden Schlagleisten angebracht, die z.B. an der Innenseite im oberen Teil des Fensters am feststehenden Rahmen
und im unteren Teil am Flügel angebracht sind. In der Höhe der Schwingachse stoßen die Schlagleistenenden
gegeneinander. Bei lotrecht eingebauten Gebäudefenstern genügt diese Dichtung, bei schräg liegenden
Dachfenstern wird das Eindringen von Wasser durch eine Überlappung von äußeren Deckblechen verhindert.
Zur Erzielung einer Überlappung hat man die erste Schwingachse aus dem Bereich des feststehenden Rahmens
um einige Zentimeter nach der Außenseite des Daches zu gelegt. Um das Vorstehen einer körperlichen
Achse an der Außenseite zu vermeiden, wird das Lager für die erste Achse aus kreisbogenförmigen im Bereich
der Rahmen liegenden Teile gestaltet, wobei eine bogenförmige Rippe am Flügel in einer zu ihr passenden
bogenförmigen Rinne am feststehenden Rahmen gleitet. Die Bewegung der Rippe in die Lüftungsstellung wird
begrenzt durch einen Zapfen, der gegen einen Anschlag stößt. Anschlag und Zapfen bilden zugleich die zweite
Schwingachse. Zum Aushängen des Flügels kann dieser Anschlag nach Lösen einer Schraube beiseite geschwenkt
werden. Die Überlappung der Deckbleche Hegt dabei symmetrisch zu der Senkrechten, die von der
ersten Schwingachse auf die Rahmenebene gefällt wird. Es hat sich jedoch gezeigt, daß schon bei kleinen Verbiegungen
die Deckbleche mit ihren Stirnkanten aneinanderstoßen und beim Schließen des Flügels zerknittert
werden. Weiterhin ist ein Mann allein nicht in der Lage, den Flügel aus- und einzuhängen. Endlich ist es wünschenswert,
den Flügel auch bei steilen Dächern bis 51° Neigung zum Putzen in eine lotrechte Lage bringen zu
. können.
Bei einem Schwingflügelfenster, insbesondere. Dachfenster,
mit einem Lager, das eine kreisbogenförmige Gleitführung mit einer außerhalb des feststehenden
Rahmens liegenden ersten Achse, bestehend aus einer Rippe und einer die Rippe aufnehmenden Rinne zum
Schwingen in die Lüftungsstellung, und eine zweite innerhalb des Rahmens liegende Achse zum Schwingen
in die Putzstellung, bestehend aus einem das Schwingen in die Lüftungstellung begrenzenden Bolzen und
einem Anschlag, aufweist, und mit Abdeckblechen, die sich in der Nähe der ersten Achse überlappen, ist nach
der Erfindung die Überlappung des feststehenden Abdeckbleches mit dem Flügelabdeckblech gegenüber der
von der ersten Achse auf die Rahmenebene gefällten Senkrechten nach oben verlegt, damit sich das Flügel-Schwingflügelfenster,
insbesondere
Dachfenster, mit einem Lager,
das ein Schwingen um eine erste Achse und danach ein Schwingen um eine
zweite Achse bis in eine Putzstellung zuläßt
das ein Schwingen um eine erste Achse und danach ein Schwingen um eine
zweite Achse bis in eine Putzstellung zuläßt
Anmelder:
Detlef Möller,
Kiel-Oppendorf, Anschützstr. 32
Detlef Möller, Kiel-Oppendorf,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
abdeckblech von unten her gegen das,. feststehende
Abdeckblech legt, und weiterhin die feststehende Gleitführungsplatte
sowie die feststehende Schlitzführungsanschlagplatte mit einer nach außen hin offenen
Aussparung versehen, um sowohl die Bewegung des Flügelabdeckbleches bis in die Putzstellung sowie das
Aushängen des die zweite Achse bildenden Bolzens zuzulassen. Durch die Verlegung der Überlappung der
Abdeckbleche oberhalb der ersten Achse bewegt, sich das untere Flügelabdeckblech von unten her gegen die
Innenseite des feststehenden oberen Abdeckbleches.
Der Spalt zwischen den beiden Blechen bei geschlossenem Flügel kann sehr klein gehalten werden. Bei Verbiegungen
legen sich die Flächen der Bleche aneinander, ohne mit ihren Stirnkanten zusammenzustoßen. Durch
die Aussparung der feststehenden Lagerteile kann die Stirnkante des unteren Flügelabdeckbleches in den Bereich
des feststehenden Rahmens hineinschwingen ,und auch bei steilen Dächern noch in eine lotrechte Putz;
stellung gebracht werden. Zugleich läßt dieAussparung ein Aushängen des Flügels zu. Ohne eine Sicherung
lösen zu müssen, kann der Bolzen durch Anheben des Flügels aus seinem Lager herausgeführt werden.
Weiterhin ist auch die Gleitführung für die erste Achse zum größeren Teil unterhalb der von der ersten
Achse auf den feststehenden Rahmen gefällten Senkrechten angeordnet. Dadurch wird eine größere Auflage
in der Lüftungsstellung erhalten, die auch bei ungünstigen angreifenden Kräften.zum Schließen des Flügels
standhalten kann. Der üblicherweise senkrecht zur Flügelebene ausgeübte Schließdruck ist für das
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Schwingen um die erste Achse mit der Gleitführung durch eine Zugkraft in der Flügelebene zu ersetzen.
Zur Bildung der kreisbogenförmigen Gleitführung für die erste Achse besteht die Flügellagerhälfte aus
einer Anschraubplatte, welche zusammen mit einer Trag- und einer Sicherungsplatte die kurze kreisbogenförmige
Rinne bildet, und die feststehende Lagerhälfte aus einer in die Rinne eingreifenden kreisbogenförmigen
Rippe, deren unteres. Ende mit dem feststehenden Rahmen abschließt und deren oberes Ende mit Endanschlägen
für die Flügellägerhälfte versehen ist.
Zur Bildung des Lagers für die zweite Achse stehen über die Flügelplatte zwei Bolzen in der nach außen
liegenden Segmentplatte vor und greifen in eine feststehende Führungsplatte ein, die dazu einen kreisbogen-,
förmigen Schlitz mit einem mittigen Ausgang aufweist. Das Luntere Schlitzende bildet zusammen mit dem
oberen Flügelbolzen den Endanschlag für die Lüftungsbewegung und zugleich die zweite Achse. Der untere
Bolzen kann in dieser Stellung durch den Ausgang des Schlitzes austreten, um das Schwingen in die Putz-Stellung
zuzulassen.
■'"Die Flügelbolzen tragen an ihren Köpfen eine Dichtungsplatte,
welche die Schlitze der feststehenden Führungsplatte nach außen zu abdeckt und das Eindringen
von Regen verhindert.
Zweckmäßig ist die obere.Begrenzung der Aussparung des Schlitzes der Führungsplatte so angelegt, daß
das obere feststehende Abdeckblech mit ihr abschließt und beim Zusammenbau als-Richtkante dient.
Der feststehende Rahmen1 besteht aus einem Hohlprofil,
das aus den Dachanschlußblechen, aus lotrechten äußeren Wandteilen, oben aus den feststehenden Abdeckblechen, aus inneren lotrechten Wandteilen und
aus einer die inneren und äußeren Wandteile zusammenhaltenden Versteifungsleiste besteht. Die lotrechten
inneren Wandteile sind oberhalb der Schwingachse als obere feststehende Schlagleisten ausgebildet, während
die lotrechten inneren Wandteile unterhalb der Schwingachse als Anschlag für die..;Flügelschlagleiste dienen.
Dabei sind die feststehenden Lagerteile an der lotrechten^Tnhenwand
befestigt, und zwar die Gleitführungsplatte an ihrer Innenseite und die Anschlagführungsplatte
mit Schlitz an ihrer Außenseite. Oberhalb dieser Lagerteile, ist die untere lotrechte, innere und äußere
Seitenwand zu einem Querabschluß des Hohlprofils umgebogen, wodurch das Höhlprofil an der Stelle des
Lägers ausgesteift ist.
'.-'Die' Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel in
den Zeichnungen dargestellt; es zeigt
"Fig. 1 schematisch die Läge des Fensters in einem schrägen Ziegeldach, und zwar links mit ganz gewendetem Flügel 129, rechts mit geöffnetem Flügel im feststehenden Rahmen 28,
"Fig. 1 schematisch die Läge des Fensters in einem schrägen Ziegeldach, und zwar links mit ganz gewendetem Flügel 129, rechts mit geöffnetem Flügel im feststehenden Rahmen 28,
Fig. 2 den Sitz des Lagers in geschlossener Stellung des Flügels zwischen feststehendem Rahmen und Flügel,
zum Teil im Schnitt nach den Linien 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die oberen .Querschenkel des Fensters nach der Linie 3-3 in Fig. 1,
.; .Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch die unteren
Querschenkel des Fensters nach der Linie 4-4 in Fig. 1,
Fig.,5 einen waagerechten Schnitt durch die rechte Seite des Fensters nach der Linie 5-5 in Fig. 1,
Fig. 6 einen waagerechten Schnitt durch die rechte Seite des Fensters nach der Linie 6-6 in Fig. 1,
Fig. 7 einen waagerechten Schnitt durch die rechte
Seite des Fensters nach der Linie 7-7 in Fig. 1,
' Fig. 7a einen waagerechten Schnitt durch die rechte iSeite des Fensters nach der Linie 7a-7a in Fig. 16 oberhalb
der Achse D1 .....
Fig. 8 einen waagerechten Schnitt nach der Linie 8-8 ■ in Fig. 19 ohne Flügel,
Fig. 9 eine Seitenansicht,
Fig. 10 eine Draufsicht und
Fig. 11 eine Rückansicht der Flügellagerhälfte,
Fig. 10 eine Draufsicht und
Fig. 11 eine Rückansicht der Flügellagerhälfte,
Fig. 12 eine. Draufsicht der Flügellagerhälfte, eingesetzt
in die feststehende Lagerhälfte bei geschlossenem Flügel,
Fig. 13 eine Seitenansicht,
ίο Fig. 14 eine Draufsicht und
ίο Fig. 14 eine Draufsicht und
Fig. 15 eine Rückansicht der feststehenden Lagerhälfte,
Fig. 16 eine Seitenansicht des Lagers nach Schnitt 16 in Fig. 7 a mit geschlossenem Flügel im Fenster,
Fig. 17 eine Seitenansicht des Lagers im Schnitt nach der Linie 17-17 in Fig. 7a bei um die erste Achse gelüftetem Flügel,
Fig. 17 eine Seitenansicht des Lagers im Schnitt nach der Linie 17-17 in Fig. 7a bei um die erste Achse gelüftetem Flügel,
Fig. 18 eine Seitenansicht des Lagers im Schnitt nach der Linie 18-18 in Fig. 8 in Putzstellung des Flügels,
Fig. 19 eine Seitenansicht des Lagers im Schnitt nach der Linie 19-19 in Fig. 8 bei herausgehobenem Flügel. Der am Dach angebrachte feststehende Rahmen 28 ist mit dem Flügel 129 etwa in der waagerechten Mittelachse beweglich verbunden. Mit einer am unteren Querschenkel des inneren Flügels 136 anzubringenden Stellvorrichtung wird der Flügel 129 in seiner Anfangsbewegung gesteuert, festgestellt und verschlossen.
Fig. 19 eine Seitenansicht des Lagers im Schnitt nach der Linie 19-19 in Fig. 8 bei herausgehobenem Flügel. Der am Dach angebrachte feststehende Rahmen 28 ist mit dem Flügel 129 etwa in der waagerechten Mittelachse beweglich verbunden. Mit einer am unteren Querschenkel des inneren Flügels 136 anzubringenden Stellvorrichtung wird der Flügel 129 in seiner Anfangsbewegung gesteuert, festgestellt und verschlossen.
Der feststehende Rahmen 28 besteht aus einem Hohlprofil,
dessen einzelne Wände verschiedenen Aufgaben dienen. Es besteht aus den Dachanschlußblechen, aus
äußeren Wandteilen 30, 33, 36, an der Oberseite aus den
feststehenden Abdeckblechen, aus inneren Wandteilen 31, 34, 37, 39 und aus die inneren und äußeren Wandteile
zusammenhaltenden Versteifungsleisten 32, 35, 38. Dabei bilden das obere innere Querwandteil 31 mit dem
Dachanschlußblech 30, die oberen lotrechten inneren Seitenwandteile 34 mit den Dachanschlußblechen 33
gemeinsam oberhalb der Schwingachsen die obere äußere Flügelabdeckung. Die oberen inneren Seitenwandteile
34 sind oberhalb der ersten Schwingachse D als obere feststehende Schlagleisten ausgebildet, während
die lotrechten inneren Seitenwandteile 37 unterhalb der Schwingachsen als Anschlag für die Flügelschlagleisten
154 dienen. Dabei sind die feststehenden Lagerteile (Fig. 14) an der lotrechten Innenwand 37 und
Außenwand 36 befestigt, und zwar die Gleitführungsplatte23 mit Rippe 25 an ihrer Innenseite und die Führungsplatte
24 mit Schlitz 52, 53 an ihrer Außenseite. Oberhalb dieser Lagerteile ist die untere lotrechte Innen-
und Außenwand 36 zu einem Querabschluß 55,56 (Fig. 16 bis 18) des Hohlprofiles umgebogen, wodurch das
Hohlprofil an der Stelle des Lagers ausgesteift ist. Der Flügel 129 besteht aus einem inneren Flügelrahmen 136
mit Glasscheibe 137 sowie Glasleisten 139 und aus dem äußeren Flügelrahmen 145 mit unteren seitlichen
Schlagleisten 154, mit Glasscheibe 147, Glasdichtung 148 und 150, Glashaltern 151, dem oberen Querschenkelabdeckblech
140, den seitlichen oberen Flügelabdeckblechen 141, den seitlich unteren Flügelabdeckblechen
142 und aus dem unteren Querschenkelabdeckblech 143. Etwa in der waagerechten Mittelachse auf dem Ende
der Flügelschlagleisten 154 sind die Flügellagerhälften (Fig. 10) angebracht.
Zur Bildung der kreisbogenförmigen Gleitführung für die erste Achse D besteht die Flügellagerhälfte
(Fig. 9 bis 11) aus einer·Anschraubplatte 126, welche
zusammen mit einer Tragplatte 120 und einer Sicherungsplatte 121 die kurze kreisbogenförmige Rinne 128
bildet, und die feststehende Lagerhälfte (Fig. 13 bis 15)
aus einer in die Rinne eingreifenden kreisbogenförmi-
gen Rippe 25, deren unteres Ende 26 mit dem feststehenden Rahmen abschließt und deren oberes Ende mit
Anschlägen 27,29 für die Flügeltragplatte 120 und Sicherungsplatte.121 versehen ist.
Zur Bildung des Lagers für die zweite Achse stehen über die Flügeltragplatte zwei Bolzen 122,127 vor und
geifen in eine feststehende Führungsplatte 24 ein, die dazu einen kreisbogenförmigen Schlitz 52 und 53 mit
einem mittigen Ausgang 54 aufweist. Das untere Schlitzende 52 bildet zusammen mit dem oberen Flügelbolzen
122 den Endanschlag für die Lüftungsbewegung (Fig. 17). Der untere Bolzen 127 kann in dieser Stellung
durch den Ausgang 54 des Schlitzes austreten, um ein Schwingen in die Putzstellung (Fig. 18) zuzulassen. Die
Flügelbolzen tragen an ihren Köpfen eine Dichtungsplatte 125, welche die Schlitze der feststehenden Führungsplatte
24 nach außen abdeckt und das Eindringen von Regen verhindert.
Zweckmäßig ist die obere Begrenzung des Ausgangs 54 vom Schlitz 53 so gelegt, daß das obere feststehende
Abdeckblech 33 mit ihr abschließt und beim Zusammenbau als Richtkante dient (Fig. 18).
Die Überlappung des feststehenden Abdeckbleches 33 mit dem Flügelabdeckblech 142 liegt oberhalb der von
der ersten Achse D auf die Rahmenebene gefällten Senkrechten,
damit sich das Flügel abdeckblech 142 von unten her gegen das feststehende Abdeckblech 33 legen
kann. Die feststehende Gleitführungsplatte23 sowie die
feststehende Schlitzführungsplatte 24 sind mit einer nach außen hin offenen Aussparung versehen, um sowohl
die Bewegung des Flügelabdeckbleches 142 bis in die Putzstellung (Linie E in Fig. 17) sowie das Aushängen
des die zweite Achse bildenden Bolzen 122 zuzulassen (Linie F in Fig. 18).
Durch die Lage der Überlappung der Abdeckbleche oberhalb der ersten Achse bewegt sich das untere
Flügelabdeckblech 142 von unten her gegen die Innenseite des feststehenden oberen Abdeckbleches 33. Der
Spalt zwischen den beiden Blechen bei geschlossenem Flügel (Fig. 16) kann sehr klein gehalten werden. Bei
verbogenen Blechen legen sich die Flächen der Bleche aneinander, ohne mit der Stirnkante zusammenzustoßen.
Durch die Aussparung der feststehenden Lagerteile kann die Stirnseite des unteren Flügelabcleckbleches
142 in den Bereich des feststehenden Rahmens hineinschwingen und auch bei steilen Dächern noch in
eine lotrechte Putzstellung (Fig. 18) gebracht werden. Zugleich läßt die Aussparung ein Aushängen zu; wenn
die Sicherungsplatte 121 in Fig. 17 außer Eingriff mit der Rippe 25 ist, kann der Bolzen 122 durch Anheben
des Flügels aus seinem Lager am feststehenden Rahmen herausgeführt werden (Fig. 19).
Die Gleitführung für die erste Achse ist zum Teil unterhalb der von der ersten Achse auf den feststehenden
Rahmen gefällten Senkrechten angeordnet. Dadurch wird eine große Auflage für die Lüftungsstellung
erhalten, die auch bei ungünstig angreifenden Kräften zum Schließen des Flügels standhalten kann. Der
üblicherweise senkrecht zur Flügelebene ausgeübte Schließdruck ist für das Schwingen um die erste Achse
mit der Gleitführung durch eine Kraft in Richtung der Flügelebene zu ersetzen.
Claims (9)
1. Schwingflügelfenster, insbesondere Dachfenster, mit einem Lager, das eine kreisbogenförmige
Gleitführung mit einer außerhalb des feststehenden Rahmens liegenden ersten Achse, bestehend
aus einer Rippe und einer die Rippe aufnehmenden Rinne, zum Schwingen in die Lüftungsstellung und eine zweite innerhalb der
Rahmen liegenden Achse zum Schwingen in die Putzstellung', bestehend aus einem Lagerbolzen
und einer Lagerschale, welche am Ende· der Lüftungs bewegung in Eingriff kommen und dann
die zweite Achse bilden, aufweist, und mit Abdeckblechen, die sich im Bereich des Lagers überlappen,
dadurch gekennzeichnet,- daß 7 die Überlappung des feststehenden Abdeckbleches mit dem
Flügelabdeokblech gegenüber der von: der ■ ersten
Achse auf die Rahmenebene gefällten Senkrechten nach oben verlegt ist, damit sich das Flügelabdeckblech
(142) von unten her gegen das feststehende Abdeckblech (33) legt, und daß die feststehende
Gleitführungsrippe (25) sowie die feststehende mit Schlitzen (52, 53) versehene Führungsplatte
(24) eine nach außen hin offene Aussparung (54) aufweisen, um sowohl die Bewegung des Flügelabdeckbleches
(142) bis in die Putzstellung als auch das Aushängen des Flügel-Bolzens (122) der
zweiten Achse zuzulassen.
2. Schwingflügelfenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitführung (120,
121, 25) für die erste Achse zum größeren Teil unterhalb der von der ersten Achse (D) auf den
feststehenden, Rahmen (28) gefällten Senkrechten angeordnet ist.
3. Schwingflügelfenster nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung
der kreisbogenförmigen Gleitführung die Flügel-•1-agerhälfte
aus einer Anschraubplatte (126), welche zusammen mit einer Tragplatte (120) und einer Sicherungsplatte (121) die kreisbogenförmige
Rinne (128) bildet, und die feststehende Lagerhälfte aus einer in die Rinne (128) eingreifenden
kreisbogenförmigen Rippe (25) besteht, deren unteres Ende (26) mit dem feststehenden Rahmen
abschließt und deren oberes Ende mit Anschlägen (27, 29) für die Flügeltragplatte (120) und Sicherungsplatte
(121) versehen ist.
4. Schwingflügelfenster nach den Ansprüchen. 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung
der zweiten Achse über die Flügeltragplatte (120) zwei Bolzen (122, 127) vorstehen und in eine feststehende
Führungsplatte (24) eingreifen, die dazu einen kreisbogenförmigen Schlitz (52 und 53) mit
einem mittigen Ausgang (54) aufweist, wobei das untere Schlitzende (52) zusammen mit dem oberen
Flügelbolzen (122) den Endanschlag für die Lüftungsbewegung und zugleich, die zweite Achse
bildet und der untere Flügelbolzem (127) vor den Ausgang (54) des Schlitzes (52 und 53) zu stehen
kommt
5. Schwingflügelfenster nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelbolzen
(122, 127) an ihren Köpfen eine Segmentdichtungsplatte (125) tragen, welche den Schlitz
(52 und 53) der Führungsplatte (24) nach außen zu abdeckt.
6. Schwingflügelfenster nach, den Ansprüchen 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Begrenzung des Ausganges (54) mit dem oberen
feststehenden Abdeckblech (33) abschließt.
7. Schwingflügelfenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende
Rahmen (28) aus einem Hohlprofil besteht, das sich aus den Dachanschlußblechen, aus äußeren
Wandteilen (30, 33, 36), an der Oberseite aus den feststehenden Abdeckblechen, aus inneren Wandteilen
(31, 34, 37, 39) und aus die äußeren und
inneren Wandteile zusammenhaltenden Versteifungsleisten,
(32, 35, 38) zusammensetzt.
8. Schwingflügelfenster nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die lotrechten inneren
Seitenwandteile (34) oberhalb der Schwingachse als obere feststehende Schlagleisten ausgebildet
sind, während die lotrechten inneren Seitenwandteile (37) unterhalb der Schwingachse als Anschlag
für die Flügelschlagleiste (154) dienen.
9. Schwingflügelf ernster nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehen-
den Lagerteile (23 und 24) an den lotrechten, zusammengeführten Wänden (36, 37) befestigt sind,
und zwar die Gleitführungsplatte (23) an der Innenseite der Wand (37) und die Führungsplatte
(24) an der Außenseite der Wand (36), und oberhalb dieser Lagerteile die beiden Seitenwände
(36, 37) zu einem Querabschluß (55 und 56) des Hohlprofils (33 und 34) umgebogen sind,
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 827 295, 875 309.
Deutsche Patentschriften Nr. 827 295, 875 309.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 909 650/61 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1070062B true DE1070062B (de) | 1959-11-26 |
Family
ID=595038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1070062D Pending DE1070062B (de) | Schwingflugel'fenster, insbesondere Dachfenster, mit einem Lager, das ein Schwingen um eine erste Achse und danach ein Schwingen ium eine zweite Achse bis in eine Putzstellung zuläßt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1070062B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242122B (de) * | 1960-10-17 | 1967-06-08 | Rasmussen & Co V K | Beschlag fuer um eine mittlere waagerechte Achse schwingbare Fluegel von Fenstern, insbesondere von Dachfenstern |
| DE3126432A1 (de) * | 1980-07-08 | 1982-06-16 | V. Kann Rasmussen Holding A/S, 2860 Soeborg | Scharnier fuer schwingfluegelfenster mit aussenseitigen deckschienen |
-
0
- DE DENDAT1070062D patent/DE1070062B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242122B (de) * | 1960-10-17 | 1967-06-08 | Rasmussen & Co V K | Beschlag fuer um eine mittlere waagerechte Achse schwingbare Fluegel von Fenstern, insbesondere von Dachfenstern |
| DE3126432A1 (de) * | 1980-07-08 | 1982-06-16 | V. Kann Rasmussen Holding A/S, 2860 Soeborg | Scharnier fuer schwingfluegelfenster mit aussenseitigen deckschienen |
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