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DE1070062B - Schwingflugel'fenster, insbesondere Dachfenster, mit einem Lager, das ein Schwingen um eine erste Achse und danach ein Schwingen ium eine zweite Achse bis in eine Putzstellung zuläßt - Google Patents

Schwingflugel'fenster, insbesondere Dachfenster, mit einem Lager, das ein Schwingen um eine erste Achse und danach ein Schwingen ium eine zweite Achse bis in eine Putzstellung zuläßt

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Publication number
DE1070062B
DE1070062B DENDAT1070062D DE1070062DA DE1070062B DE 1070062 B DE1070062 B DE 1070062B DE NDAT1070062 D DENDAT1070062 D DE NDAT1070062D DE 1070062D A DE1070062D A DE 1070062DA DE 1070062 B DE1070062 B DE 1070062B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
fixed
wing
bearing
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1070062D
Other languages
English (en)
Inventor
Kiel-Oppendorf Detlef Möller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE1070062B publication Critical patent/DE1070062B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/03Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights
    • E04D13/035Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights characterised by having movable parts
    • E04D13/0351Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights characterised by having movable parts the parts pivoting about a fixed axis
    • E04D13/0354Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights characterised by having movable parts the parts pivoting about a fixed axis the parts being flat
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/08Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions
    • E05D7/081Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated near one edge of the wing, especially at the top and bottom, e.g. trunnions
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows
    • E05Y2900/152Roof windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei Schwingflügelfenstern ist es bekannt, für den um eine mittlere waagerechte Achse schwingbaren Flügel ein Lager vorzusehen, welches zunächst ein Schwingen um eine erste Achse in die Lüftungsstellung und danach ein Schwingen um eine naheliegende zweite Achse bis um 180° in die Putzstellung erlaubt. Zur Abdichtung werden Schlagleisten angebracht, die z.B. an der Innenseite im oberen Teil des Fensters am feststehenden Rahmen und im unteren Teil am Flügel angebracht sind. In der Höhe der Schwingachse stoßen die Schlagleistenenden gegeneinander. Bei lotrecht eingebauten Gebäudefenstern genügt diese Dichtung, bei schräg liegenden Dachfenstern wird das Eindringen von Wasser durch eine Überlappung von äußeren Deckblechen verhindert. Zur Erzielung einer Überlappung hat man die erste Schwingachse aus dem Bereich des feststehenden Rahmens um einige Zentimeter nach der Außenseite des Daches zu gelegt. Um das Vorstehen einer körperlichen Achse an der Außenseite zu vermeiden, wird das Lager für die erste Achse aus kreisbogenförmigen im Bereich der Rahmen liegenden Teile gestaltet, wobei eine bogenförmige Rippe am Flügel in einer zu ihr passenden bogenförmigen Rinne am feststehenden Rahmen gleitet. Die Bewegung der Rippe in die Lüftungsstellung wird begrenzt durch einen Zapfen, der gegen einen Anschlag stößt. Anschlag und Zapfen bilden zugleich die zweite Schwingachse. Zum Aushängen des Flügels kann dieser Anschlag nach Lösen einer Schraube beiseite geschwenkt werden. Die Überlappung der Deckbleche Hegt dabei symmetrisch zu der Senkrechten, die von der ersten Schwingachse auf die Rahmenebene gefällt wird. Es hat sich jedoch gezeigt, daß schon bei kleinen Verbiegungen die Deckbleche mit ihren Stirnkanten aneinanderstoßen und beim Schließen des Flügels zerknittert werden. Weiterhin ist ein Mann allein nicht in der Lage, den Flügel aus- und einzuhängen. Endlich ist es wünschenswert, den Flügel auch bei steilen Dächern bis 51° Neigung zum Putzen in eine lotrechte Lage bringen zu . können.
Bei einem Schwingflügelfenster, insbesondere. Dachfenster, mit einem Lager, das eine kreisbogenförmige Gleitführung mit einer außerhalb des feststehenden Rahmens liegenden ersten Achse, bestehend aus einer Rippe und einer die Rippe aufnehmenden Rinne zum Schwingen in die Lüftungsstellung, und eine zweite innerhalb des Rahmens liegende Achse zum Schwingen in die Putzstellung, bestehend aus einem das Schwingen in die Lüftungstellung begrenzenden Bolzen und einem Anschlag, aufweist, und mit Abdeckblechen, die sich in der Nähe der ersten Achse überlappen, ist nach der Erfindung die Überlappung des feststehenden Abdeckbleches mit dem Flügelabdeckblech gegenüber der von der ersten Achse auf die Rahmenebene gefällten Senkrechten nach oben verlegt, damit sich das Flügel-Schwingflügelfenster, insbesondere
Dachfenster, mit einem Lager,
das ein Schwingen um eine erste Achse und danach ein Schwingen um eine
zweite Achse bis in eine Putzstellung zuläßt
Anmelder:
Detlef Möller,
Kiel-Oppendorf, Anschützstr. 32
Detlef Möller, Kiel-Oppendorf,
ist als Erfinder genannt worden
abdeckblech von unten her gegen das,. feststehende Abdeckblech legt, und weiterhin die feststehende Gleitführungsplatte sowie die feststehende Schlitzführungsanschlagplatte mit einer nach außen hin offenen Aussparung versehen, um sowohl die Bewegung des Flügelabdeckbleches bis in die Putzstellung sowie das Aushängen des die zweite Achse bildenden Bolzens zuzulassen. Durch die Verlegung der Überlappung der Abdeckbleche oberhalb der ersten Achse bewegt, sich das untere Flügelabdeckblech von unten her gegen die Innenseite des feststehenden oberen Abdeckbleches.
Der Spalt zwischen den beiden Blechen bei geschlossenem Flügel kann sehr klein gehalten werden. Bei Verbiegungen legen sich die Flächen der Bleche aneinander, ohne mit ihren Stirnkanten zusammenzustoßen. Durch die Aussparung der feststehenden Lagerteile kann die Stirnkante des unteren Flügelabdeckbleches in den Bereich des feststehenden Rahmens hineinschwingen ,und auch bei steilen Dächern noch in eine lotrechte Putz; stellung gebracht werden. Zugleich läßt dieAussparung ein Aushängen des Flügels zu. Ohne eine Sicherung lösen zu müssen, kann der Bolzen durch Anheben des Flügels aus seinem Lager herausgeführt werden.
Weiterhin ist auch die Gleitführung für die erste Achse zum größeren Teil unterhalb der von der ersten Achse auf den feststehenden Rahmen gefällten Senkrechten angeordnet. Dadurch wird eine größere Auflage in der Lüftungsstellung erhalten, die auch bei ungünstigen angreifenden Kräften.zum Schließen des Flügels standhalten kann. Der üblicherweise senkrecht zur Flügelebene ausgeübte Schließdruck ist für das
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Schwingen um die erste Achse mit der Gleitführung durch eine Zugkraft in der Flügelebene zu ersetzen.
Zur Bildung der kreisbogenförmigen Gleitführung für die erste Achse besteht die Flügellagerhälfte aus einer Anschraubplatte, welche zusammen mit einer Trag- und einer Sicherungsplatte die kurze kreisbogenförmige Rinne bildet, und die feststehende Lagerhälfte aus einer in die Rinne eingreifenden kreisbogenförmigen Rippe, deren unteres. Ende mit dem feststehenden Rahmen abschließt und deren oberes Ende mit Endanschlägen für die Flügellägerhälfte versehen ist.
Zur Bildung des Lagers für die zweite Achse stehen über die Flügelplatte zwei Bolzen in der nach außen liegenden Segmentplatte vor und greifen in eine feststehende Führungsplatte ein, die dazu einen kreisbogen-, förmigen Schlitz mit einem mittigen Ausgang aufweist. Das Luntere Schlitzende bildet zusammen mit dem oberen Flügelbolzen den Endanschlag für die Lüftungsbewegung und zugleich die zweite Achse. Der untere Bolzen kann in dieser Stellung durch den Ausgang des Schlitzes austreten, um das Schwingen in die Putz-Stellung zuzulassen.
■'"Die Flügelbolzen tragen an ihren Köpfen eine Dichtungsplatte, welche die Schlitze der feststehenden Führungsplatte nach außen zu abdeckt und das Eindringen von Regen verhindert.
Zweckmäßig ist die obere.Begrenzung der Aussparung des Schlitzes der Führungsplatte so angelegt, daß das obere feststehende Abdeckblech mit ihr abschließt und beim Zusammenbau als-Richtkante dient.
Der feststehende Rahmen1 besteht aus einem Hohlprofil, das aus den Dachanschlußblechen, aus lotrechten äußeren Wandteilen, oben aus den feststehenden Abdeckblechen, aus inneren lotrechten Wandteilen und aus einer die inneren und äußeren Wandteile zusammenhaltenden Versteifungsleiste besteht. Die lotrechten inneren Wandteile sind oberhalb der Schwingachse als obere feststehende Schlagleisten ausgebildet, während die lotrechten inneren Wandteile unterhalb der Schwingachse als Anschlag für die..;Flügelschlagleiste dienen. Dabei sind die feststehenden Lagerteile an der lotrechten^Tnhenwand befestigt, und zwar die Gleitführungsplatte an ihrer Innenseite und die Anschlagführungsplatte mit Schlitz an ihrer Außenseite. Oberhalb dieser Lagerteile, ist die untere lotrechte, innere und äußere Seitenwand zu einem Querabschluß des Hohlprofils umgebogen, wodurch das Höhlprofil an der Stelle des Lägers ausgesteift ist.
'.-'Die' Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt; es zeigt
"Fig. 1 schematisch die Läge des Fensters in einem schrägen Ziegeldach, und zwar links mit ganz gewendetem Flügel 129, rechts mit geöffnetem Flügel im feststehenden Rahmen 28,
Fig. 2 den Sitz des Lagers in geschlossener Stellung des Flügels zwischen feststehendem Rahmen und Flügel, zum Teil im Schnitt nach den Linien 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die oberen .Querschenkel des Fensters nach der Linie 3-3 in Fig. 1, .; .Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch die unteren Querschenkel des Fensters nach der Linie 4-4 in Fig. 1,
Fig.,5 einen waagerechten Schnitt durch die rechte Seite des Fensters nach der Linie 5-5 in Fig. 1,
Fig. 6 einen waagerechten Schnitt durch die rechte Seite des Fensters nach der Linie 6-6 in Fig. 1,
Fig. 7 einen waagerechten Schnitt durch die rechte Seite des Fensters nach der Linie 7-7 in Fig. 1,
' Fig. 7a einen waagerechten Schnitt durch die rechte iSeite des Fensters nach der Linie 7a-7a in Fig. 16 oberhalb der Achse D1 .....
Fig. 8 einen waagerechten Schnitt nach der Linie 8-8 ■ in Fig. 19 ohne Flügel,
Fig. 9 eine Seitenansicht,
Fig. 10 eine Draufsicht und
Fig. 11 eine Rückansicht der Flügellagerhälfte,
Fig. 12 eine. Draufsicht der Flügellagerhälfte, eingesetzt in die feststehende Lagerhälfte bei geschlossenem Flügel,
Fig. 13 eine Seitenansicht,
ίο Fig. 14 eine Draufsicht und
Fig. 15 eine Rückansicht der feststehenden Lagerhälfte,
Fig. 16 eine Seitenansicht des Lagers nach Schnitt 16 in Fig. 7 a mit geschlossenem Flügel im Fenster,
Fig. 17 eine Seitenansicht des Lagers im Schnitt nach der Linie 17-17 in Fig. 7a bei um die erste Achse gelüftetem Flügel,
Fig. 18 eine Seitenansicht des Lagers im Schnitt nach der Linie 18-18 in Fig. 8 in Putzstellung des Flügels,
Fig. 19 eine Seitenansicht des Lagers im Schnitt nach der Linie 19-19 in Fig. 8 bei herausgehobenem Flügel. Der am Dach angebrachte feststehende Rahmen 28 ist mit dem Flügel 129 etwa in der waagerechten Mittelachse beweglich verbunden. Mit einer am unteren Querschenkel des inneren Flügels 136 anzubringenden Stellvorrichtung wird der Flügel 129 in seiner Anfangsbewegung gesteuert, festgestellt und verschlossen.
Der feststehende Rahmen 28 besteht aus einem Hohlprofil, dessen einzelne Wände verschiedenen Aufgaben dienen. Es besteht aus den Dachanschlußblechen, aus äußeren Wandteilen 30, 33, 36, an der Oberseite aus den feststehenden Abdeckblechen, aus inneren Wandteilen 31, 34, 37, 39 und aus die inneren und äußeren Wandteile zusammenhaltenden Versteifungsleisten 32, 35, 38. Dabei bilden das obere innere Querwandteil 31 mit dem Dachanschlußblech 30, die oberen lotrechten inneren Seitenwandteile 34 mit den Dachanschlußblechen 33 gemeinsam oberhalb der Schwingachsen die obere äußere Flügelabdeckung. Die oberen inneren Seitenwandteile 34 sind oberhalb der ersten Schwingachse D als obere feststehende Schlagleisten ausgebildet, während die lotrechten inneren Seitenwandteile 37 unterhalb der Schwingachsen als Anschlag für die Flügelschlagleisten 154 dienen. Dabei sind die feststehenden Lagerteile (Fig. 14) an der lotrechten Innenwand 37 und Außenwand 36 befestigt, und zwar die Gleitführungsplatte23 mit Rippe 25 an ihrer Innenseite und die Führungsplatte 24 mit Schlitz 52, 53 an ihrer Außenseite. Oberhalb dieser Lagerteile ist die untere lotrechte Innen- und Außenwand 36 zu einem Querabschluß 55,56 (Fig. 16 bis 18) des Hohlprofiles umgebogen, wodurch das Hohlprofil an der Stelle des Lagers ausgesteift ist. Der Flügel 129 besteht aus einem inneren Flügelrahmen 136 mit Glasscheibe 137 sowie Glasleisten 139 und aus dem äußeren Flügelrahmen 145 mit unteren seitlichen Schlagleisten 154, mit Glasscheibe 147, Glasdichtung 148 und 150, Glashaltern 151, dem oberen Querschenkelabdeckblech 140, den seitlichen oberen Flügelabdeckblechen 141, den seitlich unteren Flügelabdeckblechen 142 und aus dem unteren Querschenkelabdeckblech 143. Etwa in der waagerechten Mittelachse auf dem Ende der Flügelschlagleisten 154 sind die Flügellagerhälften (Fig. 10) angebracht.
Zur Bildung der kreisbogenförmigen Gleitführung für die erste Achse D besteht die Flügellagerhälfte (Fig. 9 bis 11) aus einer·Anschraubplatte 126, welche zusammen mit einer Tragplatte 120 und einer Sicherungsplatte 121 die kurze kreisbogenförmige Rinne 128 bildet, und die feststehende Lagerhälfte (Fig. 13 bis 15) aus einer in die Rinne eingreifenden kreisbogenförmi-
gen Rippe 25, deren unteres Ende 26 mit dem feststehenden Rahmen abschließt und deren oberes Ende mit Anschlägen 27,29 für die Flügeltragplatte 120 und Sicherungsplatte.121 versehen ist.
Zur Bildung des Lagers für die zweite Achse stehen über die Flügeltragplatte zwei Bolzen 122,127 vor und geifen in eine feststehende Führungsplatte 24 ein, die dazu einen kreisbogenförmigen Schlitz 52 und 53 mit einem mittigen Ausgang 54 aufweist. Das untere Schlitzende 52 bildet zusammen mit dem oberen Flügelbolzen 122 den Endanschlag für die Lüftungsbewegung (Fig. 17). Der untere Bolzen 127 kann in dieser Stellung durch den Ausgang 54 des Schlitzes austreten, um ein Schwingen in die Putzstellung (Fig. 18) zuzulassen. Die Flügelbolzen tragen an ihren Köpfen eine Dichtungsplatte 125, welche die Schlitze der feststehenden Führungsplatte 24 nach außen abdeckt und das Eindringen von Regen verhindert.
Zweckmäßig ist die obere Begrenzung des Ausgangs 54 vom Schlitz 53 so gelegt, daß das obere feststehende Abdeckblech 33 mit ihr abschließt und beim Zusammenbau als Richtkante dient (Fig. 18).
Die Überlappung des feststehenden Abdeckbleches 33 mit dem Flügelabdeckblech 142 liegt oberhalb der von der ersten Achse D auf die Rahmenebene gefällten Senkrechten, damit sich das Flügel abdeckblech 142 von unten her gegen das feststehende Abdeckblech 33 legen kann. Die feststehende Gleitführungsplatte23 sowie die feststehende Schlitzführungsplatte 24 sind mit einer nach außen hin offenen Aussparung versehen, um sowohl die Bewegung des Flügelabdeckbleches 142 bis in die Putzstellung (Linie E in Fig. 17) sowie das Aushängen des die zweite Achse bildenden Bolzen 122 zuzulassen (Linie F in Fig. 18).
Durch die Lage der Überlappung der Abdeckbleche oberhalb der ersten Achse bewegt sich das untere Flügelabdeckblech 142 von unten her gegen die Innenseite des feststehenden oberen Abdeckbleches 33. Der Spalt zwischen den beiden Blechen bei geschlossenem Flügel (Fig. 16) kann sehr klein gehalten werden. Bei verbogenen Blechen legen sich die Flächen der Bleche aneinander, ohne mit der Stirnkante zusammenzustoßen. Durch die Aussparung der feststehenden Lagerteile kann die Stirnseite des unteren Flügelabcleckbleches 142 in den Bereich des feststehenden Rahmens hineinschwingen und auch bei steilen Dächern noch in eine lotrechte Putzstellung (Fig. 18) gebracht werden. Zugleich läßt die Aussparung ein Aushängen zu; wenn die Sicherungsplatte 121 in Fig. 17 außer Eingriff mit der Rippe 25 ist, kann der Bolzen 122 durch Anheben des Flügels aus seinem Lager am feststehenden Rahmen herausgeführt werden (Fig. 19).
Die Gleitführung für die erste Achse ist zum Teil unterhalb der von der ersten Achse auf den feststehenden Rahmen gefällten Senkrechten angeordnet. Dadurch wird eine große Auflage für die Lüftungsstellung erhalten, die auch bei ungünstig angreifenden Kräften zum Schließen des Flügels standhalten kann. Der üblicherweise senkrecht zur Flügelebene ausgeübte Schließdruck ist für das Schwingen um die erste Achse mit der Gleitführung durch eine Kraft in Richtung der Flügelebene zu ersetzen.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Schwingflügelfenster, insbesondere Dachfenster, mit einem Lager, das eine kreisbogenförmige Gleitführung mit einer außerhalb des feststehenden Rahmens liegenden ersten Achse, bestehend aus einer Rippe und einer die Rippe aufnehmenden Rinne, zum Schwingen in die Lüftungsstellung und eine zweite innerhalb der Rahmen liegenden Achse zum Schwingen in die Putzstellung', bestehend aus einem Lagerbolzen und einer Lagerschale, welche am Ende· der Lüftungs bewegung in Eingriff kommen und dann die zweite Achse bilden, aufweist, und mit Abdeckblechen, die sich im Bereich des Lagers überlappen, dadurch gekennzeichnet,- daß 7 die Überlappung des feststehenden Abdeckbleches mit dem Flügelabdeokblech gegenüber der von: der ■ ersten Achse auf die Rahmenebene gefällten Senkrechten nach oben verlegt ist, damit sich das Flügelabdeckblech (142) von unten her gegen das feststehende Abdeckblech (33) legt, und daß die feststehende Gleitführungsrippe (25) sowie die feststehende mit Schlitzen (52, 53) versehene Führungsplatte (24) eine nach außen hin offene Aussparung (54) aufweisen, um sowohl die Bewegung des Flügelabdeckbleches (142) bis in die Putzstellung als auch das Aushängen des Flügel-Bolzens (122) der zweiten Achse zuzulassen.
2. Schwingflügelfenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitführung (120, 121, 25) für die erste Achse zum größeren Teil unterhalb der von der ersten Achse (D) auf den feststehenden, Rahmen (28) gefällten Senkrechten angeordnet ist.
3. Schwingflügelfenster nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der kreisbogenförmigen Gleitführung die Flügel-•1-agerhälfte aus einer Anschraubplatte (126), welche zusammen mit einer Tragplatte (120) und einer Sicherungsplatte (121) die kreisbogenförmige Rinne (128) bildet, und die feststehende Lagerhälfte aus einer in die Rinne (128) eingreifenden kreisbogenförmigen Rippe (25) besteht, deren unteres Ende (26) mit dem feststehenden Rahmen abschließt und deren oberes Ende mit Anschlägen (27, 29) für die Flügeltragplatte (120) und Sicherungsplatte (121) versehen ist.
4. Schwingflügelfenster nach den Ansprüchen. 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der zweiten Achse über die Flügeltragplatte (120) zwei Bolzen (122, 127) vorstehen und in eine feststehende Führungsplatte (24) eingreifen, die dazu einen kreisbogenförmigen Schlitz (52 und 53) mit einem mittigen Ausgang (54) aufweist, wobei das untere Schlitzende (52) zusammen mit dem oberen Flügelbolzen (122) den Endanschlag für die Lüftungsbewegung und zugleich, die zweite Achse bildet und der untere Flügelbolzem (127) vor den Ausgang (54) des Schlitzes (52 und 53) zu stehen kommt
5. Schwingflügelfenster nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelbolzen (122, 127) an ihren Köpfen eine Segmentdichtungsplatte (125) tragen, welche den Schlitz (52 und 53) der Führungsplatte (24) nach außen zu abdeckt.
6. Schwingflügelfenster nach, den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Begrenzung des Ausganges (54) mit dem oberen feststehenden Abdeckblech (33) abschließt.
7. Schwingflügelfenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Rahmen (28) aus einem Hohlprofil besteht, das sich aus den Dachanschlußblechen, aus äußeren Wandteilen (30, 33, 36), an der Oberseite aus den feststehenden Abdeckblechen, aus inneren Wandteilen (31, 34, 37, 39) und aus die äußeren und
inneren Wandteile zusammenhaltenden Versteifungsleisten, (32, 35, 38) zusammensetzt.
8. Schwingflügelfenster nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die lotrechten inneren Seitenwandteile (34) oberhalb der Schwingachse als obere feststehende Schlagleisten ausgebildet sind, während die lotrechten inneren Seitenwandteile (37) unterhalb der Schwingachse als Anschlag für die Flügelschlagleiste (154) dienen.
9. Schwingflügelf ernster nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehen-
den Lagerteile (23 und 24) an den lotrechten, zusammengeführten Wänden (36, 37) befestigt sind, und zwar die Gleitführungsplatte (23) an der Innenseite der Wand (37) und die Führungsplatte (24) an der Außenseite der Wand (36), und oberhalb dieser Lagerteile die beiden Seitenwände (36, 37) zu einem Querabschluß (55 und 56) des Hohlprofils (33 und 34) umgebogen sind,
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 827 295, 875 309.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 909 650/61 11.59
DENDAT1070062D Schwingflugel'fenster, insbesondere Dachfenster, mit einem Lager, das ein Schwingen um eine erste Achse und danach ein Schwingen ium eine zweite Achse bis in eine Putzstellung zuläßt Pending DE1070062B (de)

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Publication Number Publication Date
DE1070062B true DE1070062B (de) 1959-11-26

Family

ID=595038

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1070062D Pending DE1070062B (de) Schwingflugel'fenster, insbesondere Dachfenster, mit einem Lager, das ein Schwingen um eine erste Achse und danach ein Schwingen ium eine zweite Achse bis in eine Putzstellung zuläßt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1070062B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242122B (de) * 1960-10-17 1967-06-08 Rasmussen & Co V K Beschlag fuer um eine mittlere waagerechte Achse schwingbare Fluegel von Fenstern, insbesondere von Dachfenstern
DE3126432A1 (de) * 1980-07-08 1982-06-16 V. Kann Rasmussen Holding A/S, 2860 Soeborg Scharnier fuer schwingfluegelfenster mit aussenseitigen deckschienen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242122B (de) * 1960-10-17 1967-06-08 Rasmussen & Co V K Beschlag fuer um eine mittlere waagerechte Achse schwingbare Fluegel von Fenstern, insbesondere von Dachfenstern
DE3126432A1 (de) * 1980-07-08 1982-06-16 V. Kann Rasmussen Holding A/S, 2860 Soeborg Scharnier fuer schwingfluegelfenster mit aussenseitigen deckschienen

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