DE1597328A1 - Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur fuer Entfernungsmesser - Google Patents
Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur fuer EntfernungsmesserInfo
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Description
NIPPON KOGAKU K.K.
Tokyo/Japan
Tokyo/Japan
Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur für Entfernungsmesser
Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Vorrichtung zun Korrigieren der Parallaxe und des Bildwinkels (angle of
__ view) für Entfernungsmesser (range finder) des Typus, bei dem
eine ^Vergrößerung des reellen Bildes stattfindet.
Entsprechend der Erfindung ist bei einem solchen Entfernungsmesser,
bei dem die Gesichtsfeldmaske (view mask) durch zwei
bewegbare Masken gebildet ist, vorgesehen, daß das Entfernungsmesser-Vergrößerungsverhältnis
entsprechend der Änderung der Brennweite des eingesetzten Objektivs geftndert wird, wobei
zugleich die Größe der Gesichtsfeldmaske durch eine Verschiebung beiddr Masken geändert wird, während für eine Korrektur der
Parallaxe und des Bildwinkels nur eine der Masken verschoeben wird.
Bei einem Entfernungsmesser, bei dem eine Vergrößerung des reellen Bilds stattfindet, ist es bereits bekannt, die Größe
der bewegbaren Maske auf der bilderzeugenden Fläche gekoppelt
mit dem Vergrößerungsmechanismus so zu ändern, daß der Entfernungsmesser
für Austauschobjektive mit verschiedenen Brennweiten innerhalb des Bereichs oberhalb des-Hisrgrößerungsverhältnisses
verwendet werden kann. Bei einem derartigenPiίfetr ist
es zur Korrektur der Parallaxe und des Bildwinkels durch Herausschieben des Kanteraobjektivs notwendig, die Korrektur entsprechend
der Vergrößerung der entsprechenden Sucher einzugeben. Zu diesem Zweck ist ein Verstellhebel vorgesehen, der die beiden
gegeneinander anliegenden Masken gegeneinander verstellt und auf einem Nockenhebel drehbar gelagert ist, der seterseits um
eine fixierte Welle drehbar ist. Der Nockenhebel ist mit Hilfe eines Zapfens befestigt, der auf einem weiteren Nockenhebel
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vorgesehen ist. Letzterer wird gekoppelt Mit den yergröfierungsaitteln
oder gekoppelt mit der Bewegung der Gesichtsfeldmaske verschwenkt und ist auf einem Hebel befestigt, der
gekoppelt »it der lükussierbewegung des Kameraobjektivs
gedrehttird. Nur eine der Gesicht·feldmaiken wird durch
die Betätigung eines Schiebehebels verstellt, der sich alt den Anlageteil auf der Seite als Drehpunkt verschiebt, wo er
an der Gesichtsfeldnaske anliegt, welche während der Durchführung der fokussierung stillsteht.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte , einfache Anordnung zum Durchführen der vorstehend erwähnten Operation
Au schaffen.
Die erfindungsgemäfte Lösung dieser Aufagabe ist in den
Ansprüchen gekennzeichnet und in der Zeichnung beschrieben; es seigern
erflndungsgemäft ausgebildeten Entfernungsmesser,
Abb. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Abb. 1, Abb. 3 eine Draufsicht auf den Hauptteil der erfindungs-
gemäeen Anordnung,
Abb. 4 eine Schrägansicht des Antriebsteils der Geaichta-
Abb. 4 eine Schrägansicht des Antriebsteils der Geaichta-
feldmafske,
Abb. 5 eine Schrägansicht der Anordnung nach Abb. 4 von unten,
Abb. 6 eine Schrägansicht eines Teils der Anordnung nach Abb. 4 in auseinandergezogenem Zustand,
Abb. 7 eine Schnittansicht senkrecht zur Führungsstange, Abb. 8 ein Diagramm zur Darstellung der Bildfeldwlnkel-
Abb. 9 ein Diagramm zur Erläuterung des Prinzips
der Erfindung. , *
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BAD ORIGINAL
In der Zeichnung bedeuten 1 den Kanterakörper, 2 ein Fassungsteil
für ein Kameraobjektiv, das während des Fokussierens
in Richtung der optischen Achse bewegt wird, 3 und 4 Glasfenster, 5 ein Pentadachkantprisma für den Entfernungsmesser, der justierbar an Kameragehäuse festgelegt 1st und 6, 7, 8 und 9 ein Teleskopsystem
für den Entfernungsmesser. Die Entfernung kuin durch
Schwenken eines Entfernungsnesshebels Io um eine Welle 11 geroessen
werden. Die Elemente 12 und 13 bilden das Doppelbild-Koinzidenzprisma. Die Elemente 14 ? 18 sind ein optisches Vergrößerungssysten.
19, 2o, 21 sind die Bildaufrlchtprisraen. 22, 23 und 24 sind die bilderzeugenden Linsen. 25 ist eine
Gesichtsfeldlinse. 26, 27 sind die bewegbaren Masken, die in gegenseitiger Zusasaoenwirkung miteinander zur Bestimmung
der Größe der Gesichtsfeldmaske betätigt werden. 28, 29 und sind die Objektlinsen. Das Vergrößerungssystem ist bewegbar
derart, daß die Linsen 16 und 17 in Richtung des eingezeichneten
Pfeils mit Hilfe einer (nicht dargestellten) Feder längs der stangenförmlgen Führung 32 bewegt werden, und zwar zusammen
mit der die Linsen 16 und 17 haltenden Fassung 31. Ein Ende der Fassung 31 drückt gegen den auf einem Hebel 34 sitzenden
Zapfah, und letzterer wird um die Welle 33 geschwenkt. Andererseits
ist die Linse 18 in Richtung des eingemichneten Pfeiles mit Hilfe der Feder 37 längs der stangenförmlgen Führung 36
bewegbar, und zwar ma amme η mit ihrer Fassung 35. Sie drückt
gegen ein Ende eines Habeis 39, der um eine Welle 38 geschwenkt
wird. Der Nockenteil 39' des HabeIs 39 liegt an einem Zapfen
des Habeis 34 an. Wenn daher der Hebel 34 gedreht wird und die Linsen 16, 17 verschoeben werden, wird der Hebel 39 geschwenkt,
um dadurch die Linse 18 in vorbestimtnter Beziehung zusammen
mit den Linseast6 und 17 zu verschieben.
Der in Abb. 2 dargestellte Hebel 41 wird zusammen mit dem
Hebel 34 als eine Einheit um die gemeinsame Welle 33 geschwenkt
42 ist eine Einstellskala, die auf der Oberseite der Kamera s.um Einstellen dea GedLchtsfeldbereichs vorgesehen ist. Die
Bewegung der Skala wird auf einen Hebel 41 über eine Nocke
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übertragen, wodurch die Masken verstellt und zugleich das Vergrufierungsverhältnis eingestellt werden. Der Hocken
43 bildet eine Einheit mit der Stellskala 42. Hierdurch wird das Vergrößerungssystem Über die Hebel 34 und 39 und den
Zapfen 4o gesteuert. Ferner sind die verstellbaren Masken 26 und 27 dafür ausgelegt, in Richtung der Diagonallinien
auf der Grundplatte 45 verstellt zu werden (Fig. 4). Dies wird im einzehenn noch beschrieben werden. Nach Fig. 6
ist eine V-Nut 45* vorgesehen, die in Richtung der Verstellbewegung
der Hasken 26 und 27 vedäuft. Auf der V-Nut 45*
ist «ine Fphrungsstange 46 angeordnet, die mit einem Einschnitt versehen ist und dort »it Hilfe einer Blattfeder
festgetegt ist. Die Blattfeder 47 ist ihrerseits an der
Platte 45 mit Hilfe einer Sttraube 47* und einer Gewlddebohrung
47" festgelegt. Die verstellbaren Masken 26, 27 sind mit V-förmig gebogenen Laschen 26* bzw. 27* versehen.
Letztere umgreifen die IFfihrungsstange 46 von oben bzw. von
unten. An trieb, β federn 48 (Abb. 4) und 49 (Abb. 5) drücken
die Teile 26* bzw. 27* gegen die Führungsstange 46 und in
eine zur Bildfeldmitte gerichteten Richtung. Die Lage der Führungsstange 46 ist so gewählt, daß sie annähernd die
Richtung (in allgemeinen praktisch die Richtung einer Diagonalen) einnimmt, welche die Richtung der Vektorsumme von
X1 (ein ooch zu beschreibender Parallaxenkorrekturbetrag)
und X2 (ein Bildwinkelbetrag) erfüllen kann, ebenso die
Richtung (im allgemeinen die Richtung einer Diagonalen), in welcher die Größe der Maske gekoppelt mit den VergrößerungsaysteK
geändert wird. Nach Abb. 7 befinden sich die einen Enden der verstellbaren Masken 27 und 26 zwischen der
Grundplatte 45 und der Andrückplatte 5o. Damit eine dichte Berührung der beiden Masken 26, 27 verhindert ist, ist ein
Vorsprung 27" in einer (27) der Masken vorgesehen. 51 ist
eine Feder, die ein "Schwimmen" verhindert. In manchen FflLen kann diese Feder weggelassen werden. Hierdurch können
die Masken 26, 27 innerhalb eines engen Raums vorgesehen sein, und gleichzeitig ist das Spett. der Masken eliminiert.
Ferner ist der Angrlfsspunkt der Feder in der Näehe der
Führungsstange vorgesehen. Deshalb 1st ihre Antriebswirkung bemerkenswert gut. Die Lage der Masken 26, 27 kann durch die
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Nockenplatten 54, 55 bestimmt werden. Letztere sind auf
stangenfÖBmigen Führungen 52, 53 befestigt. Die Stangen 52, 53
können nach rechts und links bewegt werden. Die Bewegung der
Nokenplatten 54, 55 wird mit Hilfe eines Schlebehebels 56
gesteuert, der an den Nockenplatten an den Teilen 54* bzw. 55*
angreift. Der Schlebehbel 56 1st auf einer Kelle 59 am einen Ende eines Habeis 58 schwenkbar gelagert. Letzterer dreht sich
gemeinsam mit einer Welle 57 und ist mit einem Zwischenhebel 61
(Abb. 3) Ober einen Hebel 6o (Abb. 3) gekoppelt. Der Hebel 6o wird daher Susannen mit des» Hebel 58 verschwelet. Ein nach oben
gebogener Teil 55" der Nockenplatte 55 ist an einem Zapfen 62 des Hebels 34 befestigt und mit de« optischen System des Suchers
gekoppelt. Ferner ist die Well· 57 an einen geratefesten Teil
vorgesehen, und die Lage derselben wird durch wählen de* Punktes
eingestellt, wo dl« Bewegung der Well« 59 des Schlebehebels 56
praktisch konstant gegenüber den jeweiligen Wechselobjektiven SU dem Zeitpunkt wird, wenn die Fotografierentfernung verschiedentlich
geändert wird, nachdem die Wechselobjektive unterschiedlicher Brennweite eingesetzt worden sind. Dies wird noch beschrieben
werden.
Eine Hilfffeder 63 drückt eine (54) der Nockenplatten nach
rechts. 64 ist eine weitere Hilfsfeder, die dB andere
Nockenplatte 55 nach links drückt. In manchen Fällen können diese HiIfsfedern weggelassen werden. 65 ist ein Hebel, der
zusammen mit einem Rollenhebel 67 durch die Welle 66 gedreht wird. Er 1st mit dem Zwischenhebel 61 über einen Zapfen 68
gekoppelt, der am einen Ende desselben sitzt. Ein bogenförmiger Nocken 69, der am anderen Ende des Hebels 65 sitzt, ist mit
dem Entfernungsmeßhebel Io über einen von der Welle 11 getragenen
Hebel 7ο gekoppelt. Eine Feder 71 besorgt die Kopplung mit dem Entfernungsmesshebel lo. Hierdurch wird eine Kraft
in derjenigen Richtung ausgeübt, in welcher die Rolle 72 an den Rollenhebel 67 auf dem Fassungsteil angedrückt wird.
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Die Richtung der von den Antriebefedern 4t und 49 ausgeübten
Kraft und die Richtung, in welcher die entsprechenden Nockenplatten 54, 55 gegen den Schiebehebel 56 gedruckt werden,
sind relativ. Deeh*> ist es möglich, die Anordnung in gegen-Uberd
den dargestellten Sinn entgegengesitzten Sinn zu
entwerfen.
Allgemein gesprochen gilt für eine Kamera alt Entfernungsmesser,
wenn R die Fotografierentfernung ist, sowie a die Entfernung zwischen den Mittelpunkt des Suchers und dem Hittelpunkt des
Kameraobjektive, die folgende Beziehung zwischen diesen Größen und dem Winkel, um welchen die Achse des Sucherbilds geneigt
werden muß:
tan θ - — (I)
Wird dies in einen Verschiebungsbetrag X1 im Hittelpunkt
der Oesichtsfeldmaske auf der reellen Bildfläche umgerechnet,
so erhält man folgende Besiehung, in welcher fF die Gesauntbrennweite des optischen Sysstens des Entfernungsmessers zum
Erzeugen des reellen Bilds ist.
x. ■ fr tan β - £F £*· (2)
1 R
Zur Korrketion der Parallaxe muß daher der Hittelpunkt der
Gesichtsfeldmaske in Richtung auf den Kameraobjektivmittelpunkt hin um den Betrag x. verschoben werden. Ist das Vergrößerungsverhältnis des Entfernungsmessers größer, ist also fF größer,
so wird der Betrag X1 ebenfalls größer.
Lieft andererseits das zu fotografierende Objekt in der Nähe,
und ist das Kameraobjektiv herausgezogen, so wird der Gesichtsfeldwinkel ÖJ zusammen mit der Objektivverschiebung geändert.
Der Änderungsbetrag kmt A&* (Abb. Ö) er|ebt sich aus
folgender Formel, in der b die halbe Länge der Gesichtsfelddiagonalen ist, ferner t die Kameraobjektivbrennweite und
Af der Verschiebungsweg des Kameraobjektivs:
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sec
R - 2£
ir- · Δ * θ)
(4)
(£a + bZ) (R - 2f) (5)
Remhnet nan dies in den Betrag der Verschiebung X2 des
Mittelpunkte der Gesichtsmaske auf der reellen Bildfläche um, so erhält man folgende Beziehung:
X2 " ff · Δ4 · (6)
IM deshalb die Bildwinkeländerung zu korrigieren, wird die
GrOAe »2 ^ Richtung der Diagonalen der Gesichtsfeldmaske
korrigiert und somit muß die GrOBe der Maske geändert werden.
Bei der Erfindung 1st die Anordnung so getroffen, daß die
EntfernangsmesserrergrOflerong klein ist, und die Größe der
Gesicbtsfeldaaske ist groß gegenüber einer Linse mit kürzerer
Brennweite f. Gegenüber einer Linse mit einer längeren Brennweite f 1st die EkitfernungsmeeservergrOßerung groß und die
Groß« der GeslchtsfeldMaske 1st klein; AoI vitd größer, wenn
f größer wird, deshalb wird X2 größer, wenn £P größer wird.
Mit anderen Worten: Ist es bei einem Entfernungsmesser mit dem
erfindungsgemäßen Aufbau bei einer Reduzierung der Gesichtsfeldmakse
notwendig, eine größere Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur
(Vektorsumme von x. und X2) gegenüber dem Fotograflerer,
tfernunga signal der gleichen Größe einzugeben, wie diese
vor, Fokusslermechaniamus herrührt.
bilden, die beiden in der Nachbarschaft der optischen Achse des Kameraobjektivs gelegenen Seiten auf die Seite der optischen
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Achse der Kameralinse durch die Parallaxenkorrektur hin bewegt, aber wegen zu dieser ZEIT erzeugten Bildwinkelkorrektur
findet eine Rückwärtsbewegung zum Mittelpunkt des Entfernungs1
messer hin statt. Deshalb werden die Stellungen der besagten beiden Seiten beim Ausführen der Korrektur praktisch nicht
geändert. Mit anderen Worten: An dieser Stelle ist die Vektorsurame
von X1 und X2 bemerkenswert klein, und es ist möglich,
dieselben angenähert als fixiert zu betrabhten. Die Erfindung macht von diesem Umstand Gebrauch und die Korrektur hinsichtlich
der Brennweitenänderung des eingesetzten Objektivs wird durch Verschieben der beiden Masken 2€y"27 ausgeführt, wohingegen
die Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur durch Verschieben nur einer (26) der Masken (36) durchgeführt werden kann.
In Abb. 9 steht 55»w für die Stellung des Teils 55' im Falle
eines bestimmten kurzbrennweitigen Objektivs f , und 551T
bezeichnet die Lage des Teisls 55', wenn ein länger brennweitigc
Objektiv fT eingesetzt wird. 55'w ·** ist die Stellung des
sich gegen das Objektiv f^ legenden Teils 54', wenn das
Objektiv auf Unendlich eingestellt ist, während 541T «·
die Lage des sich gegen das Kameraobjektiv fT anlegenden Teitel
54* bedeutet, wenn das Kameraobjektiv aufUnendlich eingestellt
ist. Die Strecke (54* W ·· ) (54' TO) ist die Größe der
Verschiebung der Nockenplatte 54, die zum übertragen einer
Versciebung von (x. + x2) auf die Maske 26 notwendig ist,
und zwar entsprechend der Aasrechnung für jede optische Eetfernung
R bei eingesetztem Objektiv fW. Die Strecke <54· T ·*) (54' TR) ist der auf die gleiche Weise für fT
berechnete Verschiebungsbetrag. Da das Fotografierentfernungs
signal, wie es durch die Hebel 6o, 58 für Linsen jeglicher Brennweite erhalten wird, das gleiche ist, wird deshalb der
erhaltene Wert in die speziellen Werte für die einzelnen Objektive fW, fT umgesetzt und muß auf die Nockenplatten
übertragen werden. Zu diesem Zweck werden die vorstehend
beschriebenen Maßnahmen für mehrere Linsen und Fotografierentfernungen ausgeführt, und die Übergangsbahn (59««- - 59R)
des Drehpunktes des Schiebehebels 56 wird ausgewählt; und
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zum Ekhalt desselben wird die Lage der Weile 57 eingestellt.
Bei der dieserart erfindungsgemäß auegebildeten Vorrichtung
wird, wenn die Brennweite des eingesetzten Objektivs durch Drehen an der Stellscheibe 42 aus der in Abb. 2 dargestellten
Stellung im Gegenzeigersinn ausgewählt wird, die Betätigung derselben auf den Hebel 34 über den Nocken 43, die Hebel 44
und 4l zur Verschiebung des VergröBerungseystems 16, 17 und
in Richtung des eingezeichneten Pfeiles Obertragen, wobei eine
definierte Beziehung zwischen den VergrÖßerungslinsen 16, 17
und 18 aufrechterhalten wird. Gleichzeitig wird die Beziehung zwiafcen den entsprechenden Gliedern im übertragungsweg beibehalten,
und zwar mit Hilfe der auf das Vergrößerungesystem
einwirkenden Federkraft.
Wird andererseits der Hebel 34 durch die Anlage seines Zapfens 62 am abgebogenen Teil 55" der Nockenplatte 55 geschwenkt,
so werden die beiden Hasken 26 und 27 unter der W Einwirkung der entsprechenden I edera 48 und 49 sowie der Hilfsfedern 63
und 64 diagonal verschoben, um dadurch eine Gesichtsfeldnuricse
vorbestimmter Größe zu erzeugen.
Wird danach das Objektivfasaungsteil 2 zum Herausschieben des
Objektivs bewegt, läuft ihr die Rolle 72 nach, und zwar wegen der über die Nocken 67, 69 und 7ο übertragenen Kraft der
Feder 71, und die Bewegung der Rolle 72 wird auf den Entfernungsmeehebel
Io zur Verschiebung der Linsen 6 und 7 übertragen, Es kann daher die Entfernung anhand einer Doppelbildkoinzidenz
eingestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt folgt der Hebel 6o dem Hebel 61 nach, und zwar wegen der Kraft der Federn 48, 63
und 64. Deshalb bewegt sich der Schiebehebel 56 zusammen mit dem angrenzenden Teil 55* der Nockenplatte 55 als Drehpunkt,
wobei diese Nockenplatte 55 angehalten ist , so daß die andere Nockenplatte 54 zur Ausfürhung der Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur
allein verschoben wird.
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- Io -
Mit den obigen Aufbau tat ea also möglich, die Parallaxen-
und Bildwinkelkorrektur in einen solchen Ausmaß durchzuführen, das keinerlei praktische Schwierigkeiten entstehen, wotu lediglich die Bahn der Drehwelle des Schiebehebels geeignet
ausgewählt wird« Aus diesen Grunde ist die erfindungsgenäee
Vorrichtung in Vergleich zu bekannten Vorrichtungen wesentlich einfacher, nichtsdestoweniger aber ist es möglich, ein genaues Arbeiten tu erhalten.
und Bildwinkelkorrektur in einen solchen Ausmaß durchzuführen, das keinerlei praktische Schwierigkeiten entstehen, wotu lediglich die Bahn der Drehwelle des Schiebehebels geeignet
ausgewählt wird« Aus diesen Grunde ist die erfindungsgenäee
Vorrichtung in Vergleich zu bekannten Vorrichtungen wesentlich einfacher, nichtsdestoweniger aber ist es möglich, ein genaues Arbeiten tu erhalten.
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Claims (2)
1. Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur für einen Entfernungsmesser, bei den eine Vergrößerung
des reellen Bilds stattfindet, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei bewegbare Masken (26, 27) eine Gesichtsfeldmakse
bilden, und durch ein Schiebeglied (56) bewegbar sind, daß die Drehwelle (59) des Schiebegiieds mit einem
Brennpunkt-Elnstellmechanismus gekoppelt ist und auf einen
un eine fixierte Welle (57) schwenkbaren Stellglied (58)
vorgesehen ist, daß die Sohiebrbahn der Drehwelle auf dem Schiebeglied so gewählt ist, daß sie die gemeinsame
Bahn ist, welche annähernd alle speziellen Betrage der Bewegung der beiden Masken entsprechend den verschiedenen!
Aufnst—eantferanngen bei Verwendung von Objektiven verschiedener
Brennweite erfüllt, und daß die Lage der fixierten Helle so gewählt 1st, daß «in annähernd mit der
gemeineamen Bahn Obereinstlxaender Bogen erhalten wird,
wc.·?L die beiden Masken bei einer Anetorung der Entfernungsmesser-Vergrößerung
gleichzeitig verstellt werden, um die Grüße der Gesichtsfeldmaske entsprechend der Änderung der
Brennweite des jeweils-eingesetzten Objektivs zu ändern, während zur Korrektur der Parallaxe und des Bildwinkels
nur eine der Masken verstellt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden bewegbaren Masken mit V-förmigen Nuten (26·, 21'}
versahen sind, mit deren Hilfe die an einer an einer Grundplatte (45) befestigten Führungsstange (46) geführt sind,
and zwar etwa in Richtung der Gesichtefeldmasken-Ddjagonalen,
daß Antriebs federn (48, 49) für die Masken zürn Drängen derselben
gegen die Stange und zum Bewegen der Masken in Diagoaaienrichtung vorgesehen sind, und daß zwei Nocken zun
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BAD ORIGINAL
Steuern der Bewegung·» der Masken gekoppelt mit dem
Schiebeglied vorgesehen sind.
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3493766U JPS443900Y1 (de) | 1966-04-15 | 1966-04-15 | |
| JP3493866U JPS443901Y1 (de) | 1966-04-15 | 1966-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1597328A1 true DE1597328A1 (de) | 1970-04-23 |
Family
ID=26373809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19671597328 Withdrawn DE1597328A1 (de) | 1966-04-15 | 1967-04-11 | Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur fuer Entfernungsmesser |
Country Status (3)
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| DE (1) | DE1597328A1 (de) |
| GB (1) | GB1170853A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5345285A (en) * | 1990-03-22 | 1994-09-06 | Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha | View finder and camera having same |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4478493A (en) * | 1981-04-20 | 1984-10-23 | Canon Kabushiki Kaisha | Apparatus having liquid crystal finder optical system |
| FR2658926A1 (en) * | 1990-02-14 | 1991-08-30 | Asahi Optical Co Ltd | Photographic apparatus with a zoom lens including a macro view taking function |
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- 1967-04-05 US US628765A patent/US3534672A/en not_active Expired - Lifetime
- 1967-04-11 DE DE19671597328 patent/DE1597328A1/de not_active Withdrawn
- 1967-04-17 GB GB07618/67A patent/GB1170853A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5345285A (en) * | 1990-03-22 | 1994-09-06 | Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha | View finder and camera having same |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3534672A (en) | 1970-10-20 |
| GB1170853A (en) | 1969-11-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |