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DE1597328A1 - Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur fuer Entfernungsmesser - Google Patents

Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur fuer Entfernungsmesser

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Publication number
DE1597328A1
DE1597328A1 DE19671597328 DE1597328A DE1597328A1 DE 1597328 A1 DE1597328 A1 DE 1597328A1 DE 19671597328 DE19671597328 DE 19671597328 DE 1597328 A DE1597328 A DE 1597328A DE 1597328 A1 DE1597328 A1 DE 1597328A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
masks
lever
parallax
view
sliding member
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19671597328
Other languages
English (en)
Inventor
Shigeo Ono
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nikon Corp
Original Assignee
Nippon Kogaku KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP3493766U external-priority patent/JPS443900Y1/ja
Priority claimed from JP3493866U external-priority patent/JPS443901Y1/ja
Application filed by Nippon Kogaku KK filed Critical Nippon Kogaku KK
Publication of DE1597328A1 publication Critical patent/DE1597328A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/02Viewfinders

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description

Nippon Case 37
NIPPON KOGAKU K.K.
Tokyo/Japan
Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur für Entfernungsmesser
Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Vorrichtung zun Korrigieren der Parallaxe und des Bildwinkels (angle of __ view) für Entfernungsmesser (range finder) des Typus, bei dem eine ^Vergrößerung des reellen Bildes stattfindet.
Entsprechend der Erfindung ist bei einem solchen Entfernungsmesser, bei dem die Gesichtsfeldmaske (view mask) durch zwei bewegbare Masken gebildet ist, vorgesehen, daß das Entfernungsmesser-Vergrößerungsverhältnis entsprechend der Änderung der Brennweite des eingesetzten Objektivs geftndert wird, wobei zugleich die Größe der Gesichtsfeldmaske durch eine Verschiebung beiddr Masken geändert wird, während für eine Korrektur der Parallaxe und des Bildwinkels nur eine der Masken verschoeben wird.
Bei einem Entfernungsmesser, bei dem eine Vergrößerung des reellen Bilds stattfindet, ist es bereits bekannt, die Größe der bewegbaren Maske auf der bilderzeugenden Fläche gekoppelt mit dem Vergrößerungsmechanismus so zu ändern, daß der Entfernungsmesser für Austauschobjektive mit verschiedenen Brennweiten innerhalb des Bereichs oberhalb des-Hisrgrößerungsverhältnisses verwendet werden kann. Bei einem derartigenPiίfetr ist es zur Korrektur der Parallaxe und des Bildwinkels durch Herausschieben des Kanteraobjektivs notwendig, die Korrektur entsprechend der Vergrößerung der entsprechenden Sucher einzugeben. Zu diesem Zweck ist ein Verstellhebel vorgesehen, der die beiden gegeneinander anliegenden Masken gegeneinander verstellt und auf einem Nockenhebel drehbar gelagert ist, der seterseits um eine fixierte Welle drehbar ist. Der Nockenhebel ist mit Hilfe eines Zapfens befestigt, der auf einem weiteren Nockenhebel
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vorgesehen ist. Letzterer wird gekoppelt Mit den yergröfierungsaitteln oder gekoppelt mit der Bewegung der Gesichtsfeldmaske verschwenkt und ist auf einem Hebel befestigt, der gekoppelt »it der lükussierbewegung des Kameraobjektivs gedrehttird. Nur eine der Gesicht·feldmaiken wird durch die Betätigung eines Schiebehebels verstellt, der sich alt den Anlageteil auf der Seite als Drehpunkt verschiebt, wo er an der Gesichtsfeldnaske anliegt, welche während der Durchführung der fokussierung stillsteht.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte , einfache Anordnung zum Durchführen der vorstehend erwähnten Operation Au schaffen.
Die erfindungsgemäfte Lösung dieser Aufagabe ist in den Ansprüchen gekennzeichnet und in der Zeichnung beschrieben; es seigern
Abb. 1 eine Vorderansicht elfter Xa»era mit einem
erflndungsgemäft ausgebildeten Entfernungsmesser,
Abb. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Abb. 1, Abb. 3 eine Draufsicht auf den Hauptteil der erfindungs-
gemäeen Anordnung,
Abb. 4 eine Schrägansicht des Antriebsteils der Geaichta-
feldmafske,
Abb. 5 eine Schrägansicht der Anordnung nach Abb. 4 von unten,
Abb. 6 eine Schrägansicht eines Teils der Anordnung nach Abb. 4 in auseinandergezogenem Zustand,
Abb. 7 eine Schnittansicht senkrecht zur Führungsstange, Abb. 8 ein Diagramm zur Darstellung der Bildfeldwlnkel-
Änderung, wie diese beim Herausschieben des Kamera- Objektivs entsteht, und
Abb. 9 ein Diagramm zur Erläuterung des Prinzips der Erfindung. , *
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In der Zeichnung bedeuten 1 den Kanterakörper, 2 ein Fassungsteil für ein Kameraobjektiv, das während des Fokussierens in Richtung der optischen Achse bewegt wird, 3 und 4 Glasfenster, 5 ein Pentadachkantprisma für den Entfernungsmesser, der justierbar an Kameragehäuse festgelegt 1st und 6, 7, 8 und 9 ein Teleskopsystem für den Entfernungsmesser. Die Entfernung kuin durch Schwenken eines Entfernungsnesshebels Io um eine Welle 11 geroessen werden. Die Elemente 12 und 13 bilden das Doppelbild-Koinzidenzprisma. Die Elemente 14 ? 18 sind ein optisches Vergrößerungssysten. 19, 2o, 21 sind die Bildaufrlchtprisraen. 22, 23 und 24 sind die bilderzeugenden Linsen. 25 ist eine Gesichtsfeldlinse. 26, 27 sind die bewegbaren Masken, die in gegenseitiger Zusasaoenwirkung miteinander zur Bestimmung der Größe der Gesichtsfeldmaske betätigt werden. 28, 29 und sind die Objektlinsen. Das Vergrößerungssystem ist bewegbar derart, daß die Linsen 16 und 17 in Richtung des eingezeichneten Pfeils mit Hilfe einer (nicht dargestellten) Feder längs der stangenförmlgen Führung 32 bewegt werden, und zwar zusammen mit der die Linsen 16 und 17 haltenden Fassung 31. Ein Ende der Fassung 31 drückt gegen den auf einem Hebel 34 sitzenden Zapfah, und letzterer wird um die Welle 33 geschwenkt. Andererseits ist die Linse 18 in Richtung des eingemichneten Pfeiles mit Hilfe der Feder 37 längs der stangenförmlgen Führung 36 bewegbar, und zwar ma amme η mit ihrer Fassung 35. Sie drückt gegen ein Ende eines Habeis 39, der um eine Welle 38 geschwenkt wird. Der Nockenteil 39' des HabeIs 39 liegt an einem Zapfen des Habeis 34 an. Wenn daher der Hebel 34 gedreht wird und die Linsen 16, 17 verschoeben werden, wird der Hebel 39 geschwenkt, um dadurch die Linse 18 in vorbestimtnter Beziehung zusammen mit den Linseast6 und 17 zu verschieben.
Der in Abb. 2 dargestellte Hebel 41 wird zusammen mit dem Hebel 34 als eine Einheit um die gemeinsame Welle 33 geschwenkt 42 ist eine Einstellskala, die auf der Oberseite der Kamera s.um Einstellen dea GedLchtsfeldbereichs vorgesehen ist. Die Bewegung der Skala wird auf einen Hebel 41 über eine Nocke
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übertragen, wodurch die Masken verstellt und zugleich das Vergrufierungsverhältnis eingestellt werden. Der Hocken 43 bildet eine Einheit mit der Stellskala 42. Hierdurch wird das Vergrößerungssystem Über die Hebel 34 und 39 und den Zapfen 4o gesteuert. Ferner sind die verstellbaren Masken 26 und 27 dafür ausgelegt, in Richtung der Diagonallinien auf der Grundplatte 45 verstellt zu werden (Fig. 4). Dies wird im einzehenn noch beschrieben werden. Nach Fig. 6 ist eine V-Nut 45* vorgesehen, die in Richtung der Verstellbewegung der Hasken 26 und 27 vedäuft. Auf der V-Nut 45* ist «ine Fphrungsstange 46 angeordnet, die mit einem Einschnitt versehen ist und dort »it Hilfe einer Blattfeder festgetegt ist. Die Blattfeder 47 ist ihrerseits an der Platte 45 mit Hilfe einer Sttraube 47* und einer Gewlddebohrung 47" festgelegt. Die verstellbaren Masken 26, 27 sind mit V-förmig gebogenen Laschen 26* bzw. 27* versehen. Letztere umgreifen die IFfihrungsstange 46 von oben bzw. von unten. An trieb, β federn 48 (Abb. 4) und 49 (Abb. 5) drücken die Teile 26* bzw. 27* gegen die Führungsstange 46 und in eine zur Bildfeldmitte gerichteten Richtung. Die Lage der Führungsstange 46 ist so gewählt, daß sie annähernd die Richtung (in allgemeinen praktisch die Richtung einer Diagonalen) einnimmt, welche die Richtung der Vektorsumme von X1 (ein ooch zu beschreibender Parallaxenkorrekturbetrag) und X2 (ein Bildwinkelbetrag) erfüllen kann, ebenso die Richtung (im allgemeinen die Richtung einer Diagonalen), in welcher die Größe der Maske gekoppelt mit den VergrößerungsaysteK geändert wird. Nach Abb. 7 befinden sich die einen Enden der verstellbaren Masken 27 und 26 zwischen der Grundplatte 45 und der Andrückplatte 5o. Damit eine dichte Berührung der beiden Masken 26, 27 verhindert ist, ist ein Vorsprung 27" in einer (27) der Masken vorgesehen. 51 ist eine Feder, die ein "Schwimmen" verhindert. In manchen FflLen kann diese Feder weggelassen werden. Hierdurch können die Masken 26, 27 innerhalb eines engen Raums vorgesehen sein, und gleichzeitig ist das Spett. der Masken eliminiert. Ferner ist der Angrlfsspunkt der Feder in der Näehe der Führungsstange vorgesehen. Deshalb 1st ihre Antriebswirkung bemerkenswert gut. Die Lage der Masken 26, 27 kann durch die
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Nockenplatten 54, 55 bestimmt werden. Letztere sind auf stangenfÖBmigen Führungen 52, 53 befestigt. Die Stangen 52, 53 können nach rechts und links bewegt werden. Die Bewegung der Nokenplatten 54, 55 wird mit Hilfe eines Schlebehebels 56 gesteuert, der an den Nockenplatten an den Teilen 54* bzw. 55* angreift. Der Schlebehbel 56 1st auf einer Kelle 59 am einen Ende eines Habeis 58 schwenkbar gelagert. Letzterer dreht sich gemeinsam mit einer Welle 57 und ist mit einem Zwischenhebel 61 (Abb. 3) Ober einen Hebel 6o (Abb. 3) gekoppelt. Der Hebel 6o wird daher Susannen mit des» Hebel 58 verschwelet. Ein nach oben gebogener Teil 55" der Nockenplatte 55 ist an einem Zapfen 62 des Hebels 34 befestigt und mit de« optischen System des Suchers gekoppelt. Ferner ist die Well· 57 an einen geratefesten Teil vorgesehen, und die Lage derselben wird durch wählen de* Punktes eingestellt, wo dl« Bewegung der Well« 59 des Schlebehebels 56 praktisch konstant gegenüber den jeweiligen Wechselobjektiven SU dem Zeitpunkt wird, wenn die Fotografierentfernung verschiedentlich geändert wird, nachdem die Wechselobjektive unterschiedlicher Brennweite eingesetzt worden sind. Dies wird noch beschrieben werden.
Eine Hilfffeder 63 drückt eine (54) der Nockenplatten nach rechts. 64 ist eine weitere Hilfsfeder, die dB andere Nockenplatte 55 nach links drückt. In manchen Fällen können diese HiIfsfedern weggelassen werden. 65 ist ein Hebel, der zusammen mit einem Rollenhebel 67 durch die Welle 66 gedreht wird. Er 1st mit dem Zwischenhebel 61 über einen Zapfen 68 gekoppelt, der am einen Ende desselben sitzt. Ein bogenförmiger Nocken 69, der am anderen Ende des Hebels 65 sitzt, ist mit dem Entfernungsmeßhebel Io über einen von der Welle 11 getragenen Hebel 7ο gekoppelt. Eine Feder 71 besorgt die Kopplung mit dem Entfernungsmesshebel lo. Hierdurch wird eine Kraft in derjenigen Richtung ausgeübt, in welcher die Rolle 72 an den Rollenhebel 67 auf dem Fassungsteil angedrückt wird.
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Die Richtung der von den Antriebefedern 4t und 49 ausgeübten Kraft und die Richtung, in welcher die entsprechenden Nockenplatten 54, 55 gegen den Schiebehebel 56 gedruckt werden, sind relativ. Deeh*> ist es möglich, die Anordnung in gegen-Uberd den dargestellten Sinn entgegengesitzten Sinn zu entwerfen.
Allgemein gesprochen gilt für eine Kamera alt Entfernungsmesser, wenn R die Fotografierentfernung ist, sowie a die Entfernung zwischen den Mittelpunkt des Suchers und dem Hittelpunkt des Kameraobjektive, die folgende Beziehung zwischen diesen Größen und dem Winkel, um welchen die Achse des Sucherbilds geneigt werden muß:
tan θ - — (I)
Wird dies in einen Verschiebungsbetrag X1 im Hittelpunkt der Oesichtsfeldmaske auf der reellen Bildfläche umgerechnet, so erhält man folgende Besiehung, in welcher fF die Gesauntbrennweite des optischen Sysstens des Entfernungsmessers zum Erzeugen des reellen Bilds ist.
x. ■ fr tan β - £F £*· (2)
1 R
Zur Korrketion der Parallaxe muß daher der Hittelpunkt der Gesichtsfeldmaske in Richtung auf den Kameraobjektivmittelpunkt hin um den Betrag x. verschoben werden. Ist das Vergrößerungsverhältnis des Entfernungsmessers größer, ist also fF größer, so wird der Betrag X1 ebenfalls größer.
Lieft andererseits das zu fotografierende Objekt in der Nähe, und ist das Kameraobjektiv herausgezogen, so wird der Gesichtsfeldwinkel ÖJ zusammen mit der Objektivverschiebung geändert. Der Änderungsbetrag kmt A&* (Abb. Ö) er|ebt sich aus folgender Formel, in der b die halbe Länge der Gesichtsfelddiagonalen ist, ferner t die Kameraobjektivbrennweite und Af der Verschiebungsweg des Kameraobjektivs:
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sec
R - 2£
ir- · Δ * θ)
(4)
a + bZ) (R - 2f) (5)
Remhnet nan dies in den Betrag der Verschiebung X2 des Mittelpunkte der Gesichtsmaske auf der reellen Bildfläche um, so erhält man folgende Beziehung:
X2 " ff · Δ4 · (6)
IM deshalb die Bildwinkeländerung zu korrigieren, wird die GrOAe »2 ^ Richtung der Diagonalen der Gesichtsfeldmaske korrigiert und somit muß die GrOBe der Maske geändert werden.
Bei der Erfindung 1st die Anordnung so getroffen, daß die EntfernangsmesserrergrOflerong klein ist, und die Größe der Gesicbtsfeldaaske ist groß gegenüber einer Linse mit kürzerer Brennweite f. Gegenüber einer Linse mit einer längeren Brennweite f 1st die EkitfernungsmeeservergrOßerung groß und die Groß« der GeslchtsfeldMaske 1st klein; AoI vitd größer, wenn f größer wird, deshalb wird X2 größer, wenn £P größer wird.
Mit anderen Worten: Ist es bei einem Entfernungsmesser mit dem erfindungsgemäßen Aufbau bei einer Reduzierung der Gesichtsfeldmakse notwendig, eine größere Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur (Vektorsumme von x. und X2) gegenüber dem Fotograflerer, tfernunga signal der gleichen Größe einzugeben, wie diese vor, Fokusslermechaniamus herrührt.
Jedoch werden von den vier Seiten, welche die Gesichtsfeldmaske
bilden, die beiden in der Nachbarschaft der optischen Achse des Kameraobjektivs gelegenen Seiten auf die Seite der optischen
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Achse der Kameralinse durch die Parallaxenkorrektur hin bewegt, aber wegen zu dieser ZEIT erzeugten Bildwinkelkorrektur findet eine Rückwärtsbewegung zum Mittelpunkt des Entfernungs1 messer hin statt. Deshalb werden die Stellungen der besagten beiden Seiten beim Ausführen der Korrektur praktisch nicht geändert. Mit anderen Worten: An dieser Stelle ist die Vektorsurame von X1 und X2 bemerkenswert klein, und es ist möglich, dieselben angenähert als fixiert zu betrabhten. Die Erfindung macht von diesem Umstand Gebrauch und die Korrektur hinsichtlich der Brennweitenänderung des eingesetzten Objektivs wird durch Verschieben der beiden Masken 2€y"27 ausgeführt, wohingegen die Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur durch Verschieben nur einer (26) der Masken (36) durchgeführt werden kann.
In Abb. 9 steht 55»w für die Stellung des Teils 55' im Falle eines bestimmten kurzbrennweitigen Objektivs f , und 551T bezeichnet die Lage des Teisls 55', wenn ein länger brennweitigc Objektiv fT eingesetzt wird. 55'w ·** ist die Stellung des sich gegen das Objektiv f^ legenden Teils 54', wenn das Objektiv auf Unendlich eingestellt ist, während 541T «· die Lage des sich gegen das Kameraobjektiv fT anlegenden Teitel 54* bedeutet, wenn das Kameraobjektiv aufUnendlich eingestellt ist. Die Strecke (54* W ·· ) (54' TO) ist die Größe der Verschiebung der Nockenplatte 54, die zum übertragen einer Versciebung von (x. + x2) auf die Maske 26 notwendig ist, und zwar entsprechend der Aasrechnung für jede optische Eetfernung R bei eingesetztem Objektiv fW. Die Strecke <54· T ·*) (54' TR) ist der auf die gleiche Weise für fT berechnete Verschiebungsbetrag. Da das Fotografierentfernungs signal, wie es durch die Hebel 6o, 58 für Linsen jeglicher Brennweite erhalten wird, das gleiche ist, wird deshalb der erhaltene Wert in die speziellen Werte für die einzelnen Objektive fW, fT umgesetzt und muß auf die Nockenplatten übertragen werden. Zu diesem Zweck werden die vorstehend beschriebenen Maßnahmen für mehrere Linsen und Fotografierentfernungen ausgeführt, und die Übergangsbahn (59««- - 59R) des Drehpunktes des Schiebehebels 56 wird ausgewählt; und
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zum Ekhalt desselben wird die Lage der Weile 57 eingestellt.
Bei der dieserart erfindungsgemäß auegebildeten Vorrichtung wird, wenn die Brennweite des eingesetzten Objektivs durch Drehen an der Stellscheibe 42 aus der in Abb. 2 dargestellten Stellung im Gegenzeigersinn ausgewählt wird, die Betätigung derselben auf den Hebel 34 über den Nocken 43, die Hebel 44 und 4l zur Verschiebung des VergröBerungseystems 16, 17 und in Richtung des eingezeichneten Pfeiles Obertragen, wobei eine definierte Beziehung zwischen den VergrÖßerungslinsen 16, 17 und 18 aufrechterhalten wird. Gleichzeitig wird die Beziehung zwiafcen den entsprechenden Gliedern im übertragungsweg beibehalten, und zwar mit Hilfe der auf das Vergrößerungesystem einwirkenden Federkraft.
Wird andererseits der Hebel 34 durch die Anlage seines Zapfens 62 am abgebogenen Teil 55" der Nockenplatte 55 geschwenkt, so werden die beiden Hasken 26 und 27 unter der W Einwirkung der entsprechenden I edera 48 und 49 sowie der Hilfsfedern 63 und 64 diagonal verschoben, um dadurch eine Gesichtsfeldnuricse vorbestimmter Größe zu erzeugen.
Wird danach das Objektivfasaungsteil 2 zum Herausschieben des Objektivs bewegt, läuft ihr die Rolle 72 nach, und zwar wegen der über die Nocken 67, 69 und 7ο übertragenen Kraft der Feder 71, und die Bewegung der Rolle 72 wird auf den Entfernungsmeehebel Io zur Verschiebung der Linsen 6 und 7 übertragen, Es kann daher die Entfernung anhand einer Doppelbildkoinzidenz eingestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt folgt der Hebel 6o dem Hebel 61 nach, und zwar wegen der Kraft der Federn 48, 63 und 64. Deshalb bewegt sich der Schiebehebel 56 zusammen mit dem angrenzenden Teil 55* der Nockenplatte 55 als Drehpunkt, wobei diese Nockenplatte 55 angehalten ist , so daß die andere Nockenplatte 54 zur Ausfürhung der Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur allein verschoben wird.
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- Io -
Mit den obigen Aufbau tat ea also möglich, die Parallaxen-
und Bildwinkelkorrektur in einen solchen Ausmaß durchzuführen, das keinerlei praktische Schwierigkeiten entstehen, wotu lediglich die Bahn der Drehwelle des Schiebehebels geeignet
ausgewählt wird« Aus diesen Grunde ist die erfindungsgenäee
Vorrichtung in Vergleich zu bekannten Vorrichtungen wesentlich einfacher, nichtsdestoweniger aber ist es möglich, ein genaues Arbeiten tu erhalten.
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Claims (2)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur für einen Entfernungsmesser, bei den eine Vergrößerung des reellen Bilds stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß zwei bewegbare Masken (26, 27) eine Gesichtsfeldmakse bilden, und durch ein Schiebeglied (56) bewegbar sind, daß die Drehwelle (59) des Schiebegiieds mit einem Brennpunkt-Elnstellmechanismus gekoppelt ist und auf einen un eine fixierte Welle (57) schwenkbaren Stellglied (58) vorgesehen ist, daß die Sohiebrbahn der Drehwelle auf dem Schiebeglied so gewählt ist, daß sie die gemeinsame Bahn ist, welche annähernd alle speziellen Betrage der Bewegung der beiden Masken entsprechend den verschiedenen! Aufnst—eantferanngen bei Verwendung von Objektiven verschiedener Brennweite erfüllt, und daß die Lage der fixierten Helle so gewählt 1st, daß «in annähernd mit der gemeineamen Bahn Obereinstlxaender Bogen erhalten wird, wc.·?L die beiden Masken bei einer Anetorung der Entfernungsmesser-Vergrößerung gleichzeitig verstellt werden, um die Grüße der Gesichtsfeldmaske entsprechend der Änderung der Brennweite des jeweils-eingesetzten Objektivs zu ändern, während zur Korrektur der Parallaxe und des Bildwinkels nur eine der Masken verstellt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden bewegbaren Masken mit V-förmigen Nuten (26·, 21'} versahen sind, mit deren Hilfe die an einer an einer Grundplatte (45) befestigten Führungsstange (46) geführt sind, and zwar etwa in Richtung der Gesichtefeldmasken-Ddjagonalen, daß Antriebs federn (48, 49) für die Masken zürn Drängen derselben gegen die Stange und zum Bewegen der Masken in Diagoaaienrichtung vorgesehen sind, und daß zwei Nocken zun
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Steuern der Bewegung·» der Masken gekoppelt mit dem Schiebeglied vorgesehen sind.
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DE19671597328 1966-04-15 1967-04-11 Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur fuer Entfernungsmesser Withdrawn DE1597328A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP3493766U JPS443900Y1 (de) 1966-04-15 1966-04-15
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Publications (1)

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DE1597328A1 true DE1597328A1 (de) 1970-04-23

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DE19671597328 Withdrawn DE1597328A1 (de) 1966-04-15 1967-04-11 Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur fuer Entfernungsmesser

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DE (1) DE1597328A1 (de)
GB (1) GB1170853A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5345285A (en) * 1990-03-22 1994-09-06 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha View finder and camera having same

Families Citing this family (2)

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Also Published As

Publication number Publication date
US3534672A (en) 1970-10-20
GB1170853A (en) 1969-11-19

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