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DE1597328C - Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur für einen Entfernungsmesser - Google Patents

Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur für einen Entfernungsmesser

Info

Publication number
DE1597328C
DE1597328C DE1597328C DE 1597328 C DE1597328 C DE 1597328C DE 1597328 C DE1597328 C DE 1597328C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
masks
lever
parallax
coupled
movable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Shigeo Yokohama Kanagawa Ono (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nikon Corp
Original Assignee
Nippon Kogaku KK
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur für einen Entfernungsmesser, bei dem eine Vergrößerung des reellen Bildes stattfindet und zwei bewegbare Masken eine Gesichtsfeldmaske bilden und durch ein mit einem Brennpunkt-Einstellmechanismus gekoppeltes Schiebeglied bewegbar sind.
Durch die japanische Patentschrift 452 169 ist eine Vorrichtung zur Korrektur der Parallaxe eines Bildsuchers vom Typ der Vergrößerung des reellen Bildes bekanntgeworden, und sofern dieser Bildsucher als Entfernungsmesser ausgestaltet wird, kann die Größe der bewegbaren Maske auf der bilderzeugenden Fläche gekoppelt mit dem Vergrößerungsmechanismus so geändert werden, daß der Entfernungsmesser für Austauschobjektive mit verschiedenen Brennweiten innerhalb des Bereichs oberhalb des Vergrößerungsverhältnisses verwendet werden kann. Bei einem derartigen Entfernungsmesser ist es zur Korrektur der Parallaxe und des Bildwinkels durch Herausschieben des Kameraobjektivs notwendig, die Korrektur entsprechend der Vergrößerung der entsprechenden Sucher einzugeben. Zu diesem Zweck ist ein Verstellhebel vorgesehen, der die beiden gegeneinander anliegenden Masken gegeneinander verstellt und auf einem Nockenhebel drehbar gelagert ist, der seinerseits um eine fixierte Welle drehbar ist. Der Nockenhebel ist mit Hilfe eines Zapfens befestigt, der auf einem weiteren Nockenhebel vorgesehen ist. Letzterer wird gekoppelt mit den Vergrößerungsmitteln oder gekoppelt mit der Bewegung der Gesichtsfeldmaske verschwenkt und ist auf einem Hebel befestigt, der gekoppelt mit der Fokussierbewegung des Kameraobjektivs gedreht wird. Nur eine der Gesichtsfeldmasken wird durch die Betätigung eines Schiebehebels verstellt, der sich mit dem Anlageteil auf der Seite als Drehpunkt verschiebt, wo er an der Gesichtsfeldmaske anliegt, welche während der Durchführung der Fokussierung stillsteht.
Es ist weiterhin eine Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 208 177), die zwei bewegbare, eine Gesichtsfeldbegrenzung bildende Masken aufweist, die durch ein Schiebeglied bewegbar sind, das mit dem Brennpunkt-Einstellmechanismus gekoppelt ist. Ferner ist es bei Kameras mit auswechselbaren Objektiven bekannt (deutsche Auslegeschrift 1209 872), die Bildfeldbegrenzung durch zwei mittels eines Schiebegliedes bewegbare Masken zu verändern.
Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte, einfache Anordnung zur Durchführung der erwünschten Maskenbewegungen zu schaffen.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist in den Ansprüchen enthalten und wird an Hand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Dabei zeigt
A b b. 1 eine Vorderansicht einer Kamera mit einem erfindungsgemäß ausgebildeten Entfernungsmesser,
A b b. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung nach A b b. 1,
A b b. 3 eine Draufsicht auf den Hauptteil der erfindungsgemäßen Anordnung,
A b b. 4 eine Schrägansicht des Antriebsteils der Gesichtsfeldmaske,
A b b. 5 eine Schrägansicht der Anordnung nach A b b. 4 von unten,
A b b. 6 eine Schrägansicht eines Teils der Anordnung nach A b b. 4 in auseinandergezogenem Zustand,
A b b. 7 eine Schnittansicht senkrecht zur Führungsstange,
A b b. 8 ein Diagramm zur Darstellung der Bildfeldwinkel-Änderung, wie diese beim Herausschieben des Kameraobjektivs entsteht, und A b b. 9 ein Diagramm zur Erläuterung des Prinzips der Erfindung.
In der Zeichnung bedeuten 1 den Kamerakörper, 2 ein Fassungsteil für ein Kameraobjektiv, das während des Fokussierens in Richtung der optischen Achse bewegt wird, 3 und 4 Glasfenster, 5 ein Pentadachkantprisma für den Entfernungsmesser, der justierbar am Kameragehäuse festgelegt ist und 6, 7, 8 und 9 ein Teleskopsystem für den Entfernungsmesser. Die Ent-; fernung kann durch Schwenken eines Entfernungsmeßhebels 10 um eine Welle 11 gemessen werden. Die Elemente 12 und 13 bilden das Doppelbild-Koinz'idenz-' prisma. Die Elemente 14 bis 18 sind ein optisches Vergrößerungssystem. 19, 20, 21 sind die Bildaufrichtprismen. 22,23 und 24 sind die bilderzeugenden Linsen. 25 ist eine Gesichtsfeldlinse. 26, 27 sind die bewegbaren
zo Masken, die in gegenseitiger Zusammenwirkung miteinander zur Bestimmung der Größe der Gesichtsfeldmaske betätigt werden. 28,29 und 30 sind die Objektlinsen. Das Vergrößerungssystem ist bewegbar derart, daß die Linsen 16 und 17 in Richtung des eingezeichneten Pfeils mit Hilfe einer (nicht dargestellten) Feder längs der stangenförmigen Führung 32 bewegt werden, und zwar zusammen mit der die Linsen 16 und 17 haltenden Fassung 31. Ei« Ende der Fassung 31 drückt gegen den auf einem Hebel 34 sitzenden Zapfen, und letzterer wird um die Welle 33 geschwenkt. Andererseits ist die Linse 18 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles mit Hilfe der Feder 37 längs der stangenförmigen Führung 36 bewegbar, und zwar zusammen mit ihrer Fassung 35. Sie drückt gegen ein Ende eines Hebels 39, der um eine Welle 38 geschwenkt wird. Der Nockenteil 39' des Hebels 39 liegt an einem Zapfen 40 des Hebels 34 an. Wenn daher der Hebel 34 gedreht wird und die Linsen 16, 17 verschoben werden, wird der Hebel 39 geschwenkt, um dadurch die Linse 18 in vorbestimmter Beziehung zusammen mit den Linsen 16 und 17 zu verschieben.
Der in A b b. 2 dargestellte Hebel 41 wird zusammen mit dem Hebel 34 als eine Einheit um die gemeinsame Welle 33 geschwenkt. 42 ist eine Einstellskala, die auf der Oberseite der Kamera zum Einstellen des Gesichtsfeldbereichs vorgesehen ist. Die Bewegung der Skala wird auf einen Hebel 41 über einen Nocken 43 übertragen, wodurch die Masken verstellt und zugleich das Vergrößerungsverhältnis eingestellt werden. Der Nocken 43 bildet eine Einheit mit der Stellskala 42. Hierdurch wird das Vergrößerungssystem über die Hebel 34 und 39 und den Zapfen 40 gesteuert. Ferner sind die verstellbaren Masken 26 und 27 dafür ausgelegt, in Richtung der Diagonallinien auf der Grundplatte 45 verstellt zu werden (Fi g. 4). Dies wird im einzelnen noch beschrieben werden. Nach F i g. 6 ist eine V-Nut 45' vorgesehen, die in Richtung der Verstellbewegung der Masken 26 und 27 verläuft. Auf der V-Nut 45' ist eine Führungsstange 46 angeordnet, die mit einem Einschnitt versehen ist und dort mit Hilfe einer Blattfeder 47 festgelegt ist. Die Blattfeder 47 ist ihrerseits an der Platte 45 mit Hilfe einer Schraube 47' und einer Gewindebohrung 47" festgelegt. Die verstellbaren Masken 26, 27 sind mit V-fÖrmig gebogenen Laschen 26' bzw. 27' versehen. Letztere umgreifen die Führungsstange 46 von oben bzw. von unten. Antriebsfedern 48 (A b b. 4) und 49 (A b b. 5) drücken die Teile 26' bzw. 27' gegen die Führungsstange 46 und in
eine zur Bildfeldmitte gerichteten Richtung. Die Lage der Führungsstange 46 ist so gewählt, daß sie annähernd die Richtung (im allgemeinen praktisch die Richtung einer Diagonalen) einnimmt, welche die Richtung der Vektorsumme von X1 (ein noch zu beschreibender Parallaxenkorrekturbetrag) und X2 (ein Bildwinkelbetrag) erfüllen kann, ebenso die Richtung (im allgemeinen die Richtung einer Diagonalen), in welcher die Größe der Maske, gekoppelt mit dem Vergrößerungssystem, geändert wird. Nach A b b. 7 befinden sich die einen Enden der verstellbaren Masken 27 und 26 zwischen der Grundplatte 45 und der Andrückplatte 50. Damit eine dichte Berührung der beiden Masken 26, 27 verhindert ist, ist ein Vorsprung 27" in einer (27) der Masken vorgesehen. 51 ist eine Feder, die ein »Schwimmen« verhindert. In manchen Fällen kann diese Feder weggelassen werden. Hierdurch können die Masken 26, 27 innerhalb eines engen Raums vorgesehen sein, und gleichzeitig ist das Spiel der Masken eliminiert. Ferner ist der Angriffspunkt der Feder in der Nähe der Führungsstange vorgesehen. Deshalb ist ihre Antriebswirkung bemerkenswert gut. Die Lage der Masken 26, 27 kann durch die Nockenplatten 54, 55 bestimmt werden. Letztere sind auf stangenförmigen Führungen 52, 53 befestigt. Die Stangen 52, 53 können nach rechts und links bewegt werden. Die Bewegung der Nockenplatten 54, 55 wird mit Hilfe eines Schiebehebels 56 gesteuert, der an den Nockenplatten an den Teilen 54' bzw. 55' angreift. Der Schiebehebel 56 ist auf einer Welle 59 am einen Ende eines Hebels 58 schwenkbar gelagert. Letzterer dreht sich gemeinsam mit einer Welle 57 und ist mit einem Zwischenhebel 61 (A b b. 3) über einen Hebel 60 (A b b. 3) gekoppelt. Der Hebel 60 wird daher zusammen mit dem Hebel 58 verschwenkt. Ein nach oben gebogener Teil 55" der Nockenplatte 55 ist an einem Zapfen 62 des Hebels 34 befestigt und mit dem optischen System des Suchers gekoppelt. Ferner ist die Welle 57 an einem gerätefesten Teil vorgesehen, und die Lage derselben wird durch Wählen des Punktes eingestellt, wo die Bewegung der Welle 59 des Schiebehebels 56 praktisch konstant gegenüber den jeweiligen Wechselobjektiven zu dem Zeitpunkt wird, wenn die Fotografierentfernung verschiedentlich geändert wird, nachdem die Wechselobjektive unterschiedlicher Brennweite eingesetzt worden sind. Dies wird noch beschrieben werden.
Eine Hilfsfeder 63 drückt eine (54) der Nockenplatten nach rechts. 64 ist eine weitere Hilfsfeder, die die andere Nockenplatte 55 nach links drückt. In manchen Fällen können diese Hilfsfedern weggelassen werden. 65 ist ein Hebel, der zusammen mit einem Rollenhebel 67 durch die Welle 66 gedreht wird. Er ist mit dem Zwischenhebel 61 über einen Zapfen 68 gekoppelt, der am einen Ende desselben sitzt. Ein bogenförmiger Nocken 69, der am anderen Ende des Hebels 65 sitzt, ist mit dem Entfernungsmeßhebel 10 über einen von der Welle 11 getragenen Hebel 70 gekoppelt. Eine Feder 71 besorgt die Kopplung mit dem Entfernungsmeßhebel 10. Hierdurch wird eine Kraft in derjenigen Richtung ausgeübt, in welcher die Rolle 72 an den Rollenhebel 67 auf dem Fassungsteil angedrückt wird.
Die Richtung der von den Antriebsfedern 48 und 49 ausgeübten Kraft und die Richtung, in welcher die entsprechenden Nockenplatten 54, 55 gegen den Schiebehebel 56 gedrückt werden, sind relativ. Deshalb ist es möglich, die Anordnung in gegenüber dem dargestellten Sinn entgegengesetzten Sinn zu entwerfen.
Allgemein gesprochen gilt für eine Kamera mit Entfernungsmesser, wenn R die Fotografierentfernung ist, sowie α die Entfernung zwischen dem Mittelpunkt des Suchers und dem Mittelpunkt des Kanieraobjektivs, die folgende Beziehung zwischen diesen Größen und dem Winkel, um welchen die Achse des Sucherbilds geneigt werden muß:
tan Θ = —.
R
(1)
Wird dies in einen Verschiebungsbetrag X1 im Mittelpunkt der Gesichtsfeldmaske auf der reellen Bildfläche umgerechnet, so erhält man folgende Beziehung, in welcher fF die Gesamtbrennweite des optischen Systems des Entfernungsmessers zum Erzeugen des reellen Bilds ist:
x = /F tan Θ = fF — . (2)
Zur Korrektion der Parallaxe muß daher der Mittelpunkt der Gesichtsfeldmaske in Richtung auf den Kameraobjektivmittelpunkt hin um den Betrag X1 verschoben werden. Ist das Vergrößerungsverhältnis des Entfernungsmessers größer, ist also fF größer, so wird der Betrag X1 ebenfalls größer.
Liegt andererseits das zu fotografierende Objekt in der Nähe und ist das Kameraobjektiv herausgezogen, so wird der Gesichtsfeldwinkel« zusammen mit der Objektivverschiebung geändert. Der Änderungsbetrag A <x (A b b. 8) ergibt sich aus folgender Formel, in der b die halbe Länge der Gesichtsfelddiagonalen ist, ferner/ die Kameraobjektivbrennweite und Af der Verschiebungsweg des Kameraobjektivs:
Acc = —
JL. Af
f2
f2
R-2f
(3)
(4)
Aa= —
/2
- V)
(5)
Rechnet man dies in den Betrag der Verschiebung x2 des Mittelpunkts der Gesichtsmaske auf der rellen Bildfläche um, so erhält man folgende Beziehung:
= fF ■ A oi
(6)
Um deshalb die Bildwinkeländerung zu korrigieren, wird die Größe x2 in Richtung der Diagonalen der Gesichtsfeldmaske korrigiert und somit muß die Größe der Maske geändert werden.
Bei der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß die Entfernungsmesservergrößung klein ist, und die Größe der Gesichtsfeldmaske ist groß gegenüber einer Linse mit kürzerer Brennweite /. Gegenüber einer Linse mit einer längeren Brennweite / ist die Entfernungsmesservergrößerung groß und die Größe der Gesichtsfeldmaske ist klein; Δ tx. wird größer, wenn / größer wird, deshalb wird X2 größer, wenn fF größer wird.
Mit anderen Worten: Ist es bei einem Entfernungsmesser mit dem erfindungsgemäßen Aufbau bei einer Reduzierung der Gesichtsfeldmaske notwendig, eine größere Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur (Vektorsumme von X1 und x2) gegenüber dem Fotografierentfernungssignal der gleichen Größe einzugeben, wie diese vom Fokussiermechanismus herrührt.
Jedoch werden von den vier Seiten, welche die Gesichtsfeldmaske bilden, die beiden in der Nachbarschaft der optischen Achse des Kameraobjektivs gelegenen Seiten auf die Seite der optischen Achse der Kameralinse durch die Parallaxenkorrektur hin bewegt, aber wegen zu dieser Zeit erzeugten Bildwinkelkorrektur findet eine Rückwärtsbewegung zum Mittelpunkt des Entfernungsmesser hin statt. Deshalb werden die Stellungen der besagten beiden Seiten beim Ausführen der Korrektur praktisch nicht geändert. Mit anderen Worten: An dieser Stelle ist die Vektorsumme von X1 und X2 bemerkenswert klein, und es ist möglich, dieselben angenähert als fixiert zu betrachten. Die Erfindung macht von diesem Umstand Gebrauch und die Korrektur hinsichtlich der Brennweitenänderung des eingesetzten Objektivs wird durch Verschieben der beiden Masken 26, 27 ausgeführt, wohingegen die Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur durch Verschieben nur einer (26) der Masken (26) durchgeführt werden kann.
In Abb.9 steht 55'w für die Stellung des Teils 55' im Falle eines bestimmten kurzbrennweitigen Objektivs/«,, und 55T bezeichnet die Lage des Teils 55', wenn ein länger brennweitiges Objektiv/T eingesetzt wird. 55'w 00 ist die Stellung des sich gegen das Objektiv/«, legenden Teils 54', wenn das Objektiv auf Unendlich eingestellt ist, während 54'ΤΌο die Lage des sich gegen das Kameraobjektiv/T anlegenden Teils 54' bedeutet, wenn das Kameraobjektiv auf Unendlich
(54'PKR) ist die
eingestellt ist. Die Strecke
Größe der Verschiebung der Nockenplatte 54, die zum Übertragen einer Verschiebung von (X1 + X2) auf die Maske 26 notwendig ist, und zwar entsprechend der Ausrechnung für jede optische Entfernung R bei eingesetztem Objektiv/^. Die Strecke (S4Tco) (54'TR) ist der auf die gleiche Weise für /T berechnete Verschiebungsbetrag. Da dasFotografierentfernungssignal, wie es durch die Hebel 60, 58 für Linsen jeglicher Brennweite erhalten wird, das gleiche ist, wird deshalb der erhaltene Wert in die speziellen Werte für die einzelnen Objektive/W, /rumgesetzt und muß auf die Nockenplatten übertragen werden. Zu diesem Zweck werden die vorstehend beschriebenen Maßnahmen für mehrere Linsen und Fotografierentfernungen ausgeführt, und die Übergangsbahn (59co bis 59 R) des Drehpunktes des Schiebehebels 56 wird ausgewählt; und zum Erhalt desselben wird die Lage der Welle 57 eingestellt.
Bei der dieserart erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung wird, wenn die Brennweite des eingesetzten Objektivs durch Drehen an der Stellscheibe 42 aus der in A b b. 2 dargestellten Stellung im Gegenzeigersinn ausgewählt wird, die Betätigung derselben auf den Hebel 34 über den Nocken 43, die Hebel 44 und 41 zur Verschiebung des Vergrößerungssystems 16, 17 und 18 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles übertragen, wobei eine definierte Beziehung zwischen den Vergrößerungslinsen 16, 17 und 18 aufrechterhalten wird. Gleichzeitig wird die Beziehung zwischen den entsprechenden Gliedern im Übertragungsweg beibehalten, und zwar mit Hilfe der auf das Vergrößerungssystem einwirkenden Federkraft.
Wird andererseits der Hebel 34 durch die Anlage seines Zapfens 62 am abgebogenen Teil 55" der Nockenplatte 55 geschwenkt, so werden die beiden Masken 26 und 27 unter der Einwirkung der entsprechenden Federn 48 und 49 sowie der Hilfsfedern 63 und 64 diagonal verschoben, um dadurch eine Gesichtsfeldmaske vorbestimmter Größe zu erzeugen.
Wird danach das Objektivfassungsteil 2 zum Herausschieben des Objektivs bewegt, läuft ihr die Rolle 72 nach, und zwar wegen der über die Nocken 67, 69 und 70 übertragenen Kraft der Feder 71, und die Bewegung der Rolle 72 wird auf den Entfernungsmeßhebel 10 zur Verschiebung der Linsen 6 und 7 übertragen. Es kann daher die Entfernung an Hand einer Doppelbildkoinzidenz eingestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt folgt der Hebel 60 dem Hebel 61 nach, und zwar wegen der Kraft der Federn 48, 63 und 64. Deshalb bewegt sich der Schiebehebel 56 zusammen mit dem angrenzenden Teil 55' der Nockenplatte 55 als Drehpunkt, wobei diese Nockenplatte 55 angehalten ist, so daß die andere Nockenplatte 54 zur Ausführung der Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur allein verschoben wird.
Mit dem obigen Aufbau ist es also möglich, die Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur in einem solchen Ausmaß durchzuführen, daß keinerlei praktische Schwierigkeiten entstehen, wozu lediglich die Bahn der Drehwelle des Schiebehebels geeignet ausgewählt wird. Aus diesem Grunde ist die erfindungsgemäße Vorrichtung im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen wesentlich einfacher, nichtsdestoweniger aber ist es möglich, ein genaues Arbeiten zu erhalten.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Parallaxen- und Bildwinkelkorrektur für einen Entfernungsmesser, bei dem eine Vergrößerung des reellen Bildes stattfindet und zwei bewegbare Masken eine Gesichtsfeldmaske bilden und durch ein mit einem Brennpunkt-Einstellmechanismus gekoppeltes Schiebeglied bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehwelle (59) des Schiebeglieds (56) auf einen mit dem Brennpunkt-Einstellmechanismus gekoppelten und um eine fixierte Welle (57) schwenkbaren Stellglied (58) vorgesehen ist, daß die Schiebebahn der Drehwelle auf dem Schiebeglied so gewählt ist, daß sie die gemeinsame Bahn ist, welche annähernd alle speziellen Beträge der Bewegung der beiden Masken entsprechend den verschiedenen Aufnahmeentfernungen bei Verwendung von Objektiven verschiedener Brennweite erfüllt, und daß die Lage der fixierten Welle so gewählt ist, daß ein annähernd mit der gemeinsamen Bahn übereinstimmender Bogen erhalten wird, wobei die beiden Masken bei einer Änderung der Entfernungsmesser-Vergrößerung gleichzeitig verstellt werden, um die Größe der Gesichtsfeldmaske entsprechend der Änderung der Brennweite des jeweils eingesetzten Objektivs zu ändern, während zur Korrektur der Parallaxe und des Bildwinkels nur eine der Masken verstellt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden bewegbaren Masken mit V-förmigen Nuten (26', 27') versehen sind, mit deren Hilfe die an einer an einer Grundplatte (45) befestigten Führungsstange (46) geführt sind, und zwar etwa in Richtung der Gesichtsfeldmasken-Diagonalen, daß Antriebsfedern (48, 49) für die Masken zum Drängen derselben gegen die Stange und zum Bewegen der Masken in Diagonalenrichtung vorgesehen sind, und daß zwei Nocken zum Steuern der Bewegungen der Masken gekoppelt mit dem Schiebeglied vorgesehen sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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