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DE2210084C3 - Windeneinrichtung zum Heben und Senken einer an einem Seil befestigten Last, insbesondere einer Unterwassersonde - Google Patents

Windeneinrichtung zum Heben und Senken einer an einem Seil befestigten Last, insbesondere einer Unterwassersonde

Info

Publication number
DE2210084C3
DE2210084C3 DE19722210084 DE2210084A DE2210084C3 DE 2210084 C3 DE2210084 C3 DE 2210084C3 DE 19722210084 DE19722210084 DE 19722210084 DE 2210084 A DE2210084 A DE 2210084A DE 2210084 C3 DE2210084 C3 DE 2210084C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boom
winch
rope
guide rollers
pivotable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19722210084
Other languages
English (en)
Other versions
DE2210084A1 (de
DE2210084B2 (de
Inventor
Noel; Warley Geoffrey Peter; Yeovil Somerset Mills (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westland Group PLC
Original Assignee
Westland Aircraft Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westland Aircraft Ltd filed Critical Westland Aircraft Ltd
Publication of DE2210084A1 publication Critical patent/DE2210084A1/de
Publication of DE2210084B2 publication Critical patent/DE2210084B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2210084C3 publication Critical patent/DE2210084C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Windeneinrichtung zum I leben und Senken einer an einem Seil befestigten Last. insbesondere einer Unterwassersonde, wobei das Sei! auf eine Windentrommel auf- bzw. von dieser Trommel abgewickelt wird und wobei das Seil über eine Wickelvorrichtung und über an einem schwenkbaren Ausleger anseordnetc Führungsrollen geführt ist.
Bei bestimmten Anwendungsfällen werden Hub schrauber dazu verwendet. Unterwasscrsonden bzw. Unterwasserortungsgeräte zu transportieren, die während des Betriebes in die See abgesenkt werden (GB-PS 10 74 465).
Die Unterwassersonde wird dabei vielfach mittels einer Windeneinrichtung durch eine Öffnung im Rumpf des Hubschraubers abgesenkt, wobei das Seil gleichzei tig zur Übermittlung von Signalen dient. Damit gewährleistet ist, daß die Unterwassersondc im Wasser die vorgeschriebene Lage einnimmt, ist es erforderlich, eine Auslenkung des Seils um die Mittelstellung auf 15 zu beschränken. Um dies bei den baulichen und betrieblichen Gegebenheiten des Hubschraubers zu gewährleisten, war es üblich, die Führungsrollen für das Seil an einem in vertikaler Richtung verschiebbaren Kopf vorzusehen, der auch Fühler für die vom Seil eingenommene Winkelstellung enthält und der sich auf Schienen bewegt, die in dem Rumpf des Hubschraubers befestigt sind. Da diese Führungsrollen die Bezugsstclle bilden, um welche das Seil ausgclenkl wird, muß der die Führungsrollen tragende Kopf notwendigerweise sehr robust und damit schwer ausgebildet sein. Ein weiterer Nachteil bekannter Windeneinrichtungen ergibt sich daraus, daß die Unterwassersondc im angehobenen, d. h. im Nichlgebrauehsz.ustand, in der Kabine verstaut werden muß, was bedeutet, daß der Raum in der Kabine des Hubschraubers genügend groß sein muß, um die gesamte Höhe der Unterwassersondc und zusätzlich auch den in vertikaler Richtung verschiebbaren Kopl für die Führungsrollen aufzunehmen. Dies hat zur Folge, daß kleinere Hubschrauber beim Einsatz der bisherigen Windeneinriehtungen nicht für derartige Betriebsfälle verwendet werden können, da bei diesen Hubschraubern nicht genügend Platz in der Kabine zur Verfugung steht.
Bekannt sind weiterhin Windeneinriehtungen der eingangs geschilderten Art (DL-PS 65 449. (JB-PS
Os 12 01 583), die hauptsächlich zum Absenken und Anheben von Unterwassersonden von einem Wasserfahrzeug aus bestimmt sind. Das die Unterwasscrsonde tragende Seil ist bei diesen bekannten Windeneinrich-
η der Windentrommel über Führungsrollen an ffterwassersonde gcfunrl· die an einem um cinc " Achse schwenkbaren Ausleger angeordnet en ihres großen Platzbcdarfes sind diese Windeinrichtungen für die Verwendung bei • η und insbesondere für die Verwendung feinen Hubschraubern nicht geeignet.
h ist eine Seilführungsvorrichtung fur eine an Kraftfahrzeug angeordnete Seilwinde bekannt- ^"fden (DTPS 1135 641), bei der ein η it den ^h°Inesrollcn versehener Rollenträger sowie eine Rollenträger parallel zur Windentrommel hindi^Ierbewegende Antriebsvorrichtung um eine Achse Il 1 zur Windentrommel schwenkbar sind. Diese P v-nnte Windeneinrichtung ist für die Verwendung bei ^fahrzeugen ausgelegt und nicht für den Einsatz bei Krhraubern zum Heben und Senken von Unterwinden· mit Sicherheit könnte auch diese bekannte Seneinrichtung die insbesondere bei kleinen Hubhraubern auftretenden Probleme nich: lösen.
Weiterhin ist eine Wirtderteinricrmmg bekannt «TR PS 8 16 724), bei der an der Achse der Wmden- rrel ein Ausleger schwenkbar befestigt ist, welcher ir0«.inem freien Ende Führungsbacken für das auf die WiSeitrommel aufzuwickelnde Seil aufweist. Der ,5 Γ slecer wird dabei durch das Seil zwangsweise um die horizontale Windentrommclachsc in eine Stellung „«rhwenkt. die dem Verlauf des Seiles entspncht. und A-ni nicht zur Umlenkung des Seils und zur Aulnahme aI durch die Last hervorgerufenen Kräfte, sondern Znz und allein dazu, um die Windeneinnehtung bzw. Hie Windentrommel um eine vertikale Achse entsprc chend dem Verlauf des Seiles zu drehen. Zum Heben „nd Senken einer Last, insbesondere einer Untcwas- ""sonde bei einem Hubschrauber ist auch diese Mcannte Windeneinrichlung nicht geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine W.ndeneinrichtung aufzuzeigen, mit der es möglich ,st. Tuch bei kleinen Hubschraubern die am Seil befestigte Ust bzw Unterwassersonde im Nichtgebrauchs/ustand völlie in die Kabine des Hubschraubers einzuziehen. Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Windcneinr.chtung der eingangs beschriebenen Art so ausgeführt, daß sic fur e nen Hubschrauber vorgesehen und aut dessen Boden befestigt ist. daß die Last durch eine Trichteranordnung 4s des Sens abgelassen wird, daß der schwenkbare Ausleger auch die Wickelvorrichtung aufnimmt, wobei die Führungsrollen an dem der Öffnung zugewandten Ende des Auslegers angeordnet sind, und daß der die Führungsrollen tragende Arm des Auslegers eine solche Länge aufweist, daß die Führungsrollen sowohl in der angehobenen als auch in der abgesenkten Stellung Jeweils oberhalb der Öffnung und zcntrisch zu dieser
lT^nine!nTSung gemäß der Erfindung hat den Vorteil,daß sie nur einen geringen P'.atz.bedarf aufweist, um die Last bzw. Unterwassersonde im N ich.gebrauchs-
zustand vollständig in der Kabine eines Hubschraubeis unterzubringen, so daß auch der E.nsa,/. von kleinen Hubschraubern bei Unterwasserortungen bzw U- „0 suchungen möglich ist. Diese Vorteile de. L Hindun, £ vor allem darauf zurückzuführen dab beim Absenken der verstauten Last zunächst der mn den Führungsrollen und der Wickelvorrichtung versehen. Ausleger so geschwenkt wird, daß die Führungsrolle.! i,s aus einer angehobener Stellung etwa in senkrech er Richtung in eine unlere Stellung beweg, werdcn Iv*. AM in der Endphase beim Anheben de, Las, in umgekehrter Weise die Führungsrollen durch entsprechendes Schwenken de j Auslegers aus der unteicn Stellung in eine obere Steüung bewegt werden.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispielo der Ausbildung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Teilschnitt-Seilenansicht einer Ausfuhrungsform der Erfindung mit einer Unterwassersonde in angehobener Stellung,
Fig. 2 eine Teilschniti-Seitenansicht der Auslunrungsform nach F i g. 1, wobei die Unterwassersonde in einer abgesenkten Stellung dargestellt ist.
F 1 g. 3 eine Teilschnitt-Seitenansicht einer zweiten Ausführungsfcrm der Erfindung, mit einer Unterwassersonde in angehobener Stellung.
Fig 4 cine Teilschnitt-Seiienansicht der Auslunrungsform nach F i g. 3, wobei die Unterwassersonde in einer abgesenkten Stellung gezeigt ist.
In einer Hubschrauberkabine 11 ist der Boden mit \l be/eichnei. Eine Trichteranordnung 13 mn kreisförmigem Querschnitt ist in eine Öffnung im Boden \i eingesetzt und mit dem Boden bei 14 befestigt.
Nach den IMg. 1 und 2 weis, die Tnchteranorduung S 13 ein sich nach außen erweiterndes Ende aul und w 11 als Führung für eine Unterwassersonde 15. oie in I ' gin einer angehobenen bzw. verstauten Stellung gezeigt ,st Die Sonde 15 wird \on einem Seil 16 gciiagci. welches über einen Ausleger 17 geführt ,st und au eine, Windentrommel 18 aufgewickelt ist. )cdes Lnde de. Windentrommel 18 ,st in Lagern gehalten, die χ... starren Rahmen 19 aulgenommen werden, wc ehe Ils mit dem Boden 12 verbunden sind. /. B. durch Schrauben und Drucklager. Die Windentrommel w.rd um ei κ Achse 27 durch einen Motor gedreht, der innerhalb du /entnschen Nabe der Trommel angeordnet .st (nu.ni
dargestellt) ._ . ,- ■ , ...
In den Zeichnungen ,st der Ausleger .7 .11 . - ! der angehobenen, verstauten Stellung und in it.-der abgesenkten Bctriebsstellung ge/cgt. Der Auslege 17 besieht aus zwei Teilen 20, von denen jeder an jede. Fnde der Windentrommel 18 angebracht ist. )ede. I el weist eine Nabe auf. die frei um die Achse unabhängig von der Drehung der Trommel drehba. st sowie zwx. Arme, die in radial.-r Richtung von de, N.,be etwa um 90 gegeneinander versetzt ausgehen Dk Arme der Teile 20 sind durch Querg.ed> miteinander verbunden. Die Teile 20 sun ' ^ kreisbogenförmige Bewegung so arretier,, daß um. J Ouerglicdcr 28 über der Trichteranordnung sowo einer angehobenen als auch in einer /bgc^nk u Stellung angeordnet ,st. Das Querglied. U oberhalb der Trichicranordnung U angeou >.
nimmt eine die Führungsrollen auUe.ser.de Au h...1* vorrichtung 22 auf. wahrend das zwe.tc Quc.ghe u u Rollenanordnung und eine Wickelvornchluiig: 211 π d. Seil ,ragt Die Aufhängevorrichtung 22 ist s,uuikba eleMSundwe.stFül^mgsrollen.Se.lw.nkeluhU.run
eine Seilschneid vorrichtung auf. wobei die l-uhlu uncl l,e Schneidvorrichtung mit 23 bezeichnet sind. D .Xuihangevornch.ung 20 ist schwenkbar übe.■ . η Hebel M feM vorgegebener Lange mit einem oitsUsiu Sl Kcr2 erbunden. F.ine Verriegel.mgsvorr.ch.un, 's η den unteren Armen der TcIe 20 vorgesehen ,in< ,■riegelt automatisch die TcIe 20 und dam,, d Aufhängevorrichtung 22 an einem Vorsprung^ 2b a Rahmen 19 in der unteren Beir.ebss.cllung U hai der Windentrommel 18 ist eine lropfschak
angeordnet; diese ist so geformt, daß sie Wasser durch die Öffnung im Boden abführt.
Nimmt die Unterwassersonde 15 die verstaute Stellung ein ( F i g. I), bewirkt eine anfängliche Drehung der Windentrommel 18 im Gegenuhrzeigersinn ein Absenken des Gerätes 15 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung, wodurch automatisch der Ausleger 17 bzw. die Teile 20 so gedreht werden, daß die Aufhängevorrichtung 22 mit den Führungsrollen sich in die abgesenkte Bctriebsstellung bewegt, die in der Fig. 2 gezeigt ist. Die Teile 20 werden in dieser Stellung durch Eingriff der Verriegelungsvorrichtung automatisch gesperrt. Während der Bewegung wird die Aufhängevorrichtung 22 in der richtigen Winkelorientierung mit dem Seil 16 und der Sonde 15 durch den Hebel 24 fester Länge gehalten, so daß die Aufhängevorrichtung 22 um das Querglied 28 während der Drehung der Teile 20 gedreht wird.
Eine weitere Drehung der Windentrommel 18 im Gegenuhrzeigersinn senkt die Unterwassersonde 15 durch die Trichteranordnung 13 ab und läßt sie in einer Betriebsstellung in das Wasser eintauchen. Aus der Zeichnung ergibt sich, daß durch Absenken der Aufhängevorrichtung 22, die die Führungsrollen enthält, der notwendige maximale Seilwinkcl von 15° um die Mittelstellung mit einer erheblich kleineren öffnung im Rumpf erzielt werden kann, als dies sonst möglich wäre.
Änderungen im Seilwinkel werden durch die Winkelfühler, die an der Aufhängevorrichtung 22 vorgesehen sind, festgestellt und liefern Signale an den Piloten, der den Hubschrauber in eine solche Stellung zurückführt, daß die Sonde 15 aufrecht im Wasser gehalten wird. Die Seilabschneidvorrichtung, die ebenfalls in der Aufhängevorrichtung 22 untergebracht ist, kann so betätigt werden, daß sie das Seil 16 durchtrennt und die Sonde im Notfall freigibt.
Wenn es erforderlieh ist die Unterwassersonde 15 anzuheben, wird die Windentrommel 18 im Uhrzeiger sinn gedreht und das Seil 16 aufgewickelt. Dieser Vorgang wird durch die Wickelvorrichtung 21 vereinfacht. Die Unterwassersonde 15 wird dutch das untere, sich nach außen erweiternde Ende der Trichteranordnung 13 in die in F i g. 2 gezeigte Stellung geführt, in der ein Ansatz an der Oberseite der Unterwassersonde 15 an einer Oberfläche der Aufhängevorrichtung 22 anliegt. Eine weitere Drehung der Windentrommel 18 bewirkt, daß die Verriegelungsvorrichtung aufgehoben wird und die Teile 20 automatisch um die Achse 27 gedreht werden. Hierdurch wird die Unterwassersonde in die verstaute Stellung nach Fig. 1 angehoben. Der die Windentrommel 18 antreibende Motor kann von Hand und/oder automatisch gesteuert werden, damit eine weitere Drehung der Teile 20 bzw. des von diesen Teilen gebildeten Auslegers verhindert wird
Die Ausföhrungsform der Erfindung nach den F i g. 3 und 4 weist eine Einrichtung auf, die verhindert, daß Salzwasser in die Kabine spritzt, wenn die Unterwassersonde angehoben wird. Zur Bezeichnung entsprechender Teile werden in den Fig.3 und 4 die gleichen, allerdings mit einem O versehenen Bezugszeichen verwendet wie in den F i g. 1 und 2. Soweit eine Obereinstimmung mit der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2 besteht, wird dies nicht nochmals beschrieben.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 3 und 4 sind die Rollenanordnung und die Wickelvorrichtung 21' sowie die mit den Führungsrollen versehene Aufhängevorrichtung 22' auf einer den Ausleger 17' bildenden schwenkbaren Ummantelung 30 befestigt.
Die Ummantelung 30 weist zwei in etwa kreissegmentförmige Wandabschnitte 31 auf. wobei jeder Wandabschnitl an einer Seite der Windentrommel 18' angeordnet ist. und zwar in der Weise, daß eine freie Drehbewegung um die Achse 27' unabhängig von der Drehung der Windentrommel möglich ist. Die Wandabschnittc 31 sind durch eine Wandung 32 miteinander verbunden, die um die Ecken befestigt ist. Eine ortsfeste Ummantelung 33 umschließt die bewegliche Ummantclung und besitzt eine offene Seite 34, die der Trichteranordnung 13 zugewandt ist. welche in der öffnung im Boden 12' angeordnet ist. Außerdem weist die ortsfeste Ummantelung 33 eine geschlossene Seite 35 auf, die von der Trichteranordnung abgewandt angeordnet ist. Die ortsfeste Ummantelung 33 wird von Endplatten aufgenommen, die mit dem starren Rahmen 19' an jeder Seite der Windentrommel 18' befestigt sind und weist eine abgerundete innere Fläche auf, die in ihrer Gestalt mit der abgerundeten äußeren Fläche der beweglichen Ummantelung 30 übereinstimmt. Eine Drehung um die Achse 27' ergibt eine teleskopartigc Verschiebung der beweglichen Ummantelung 30 durch das offene Ende 34 der ortsfesten Ummantelung 33 zwischen einer angehobenen Stellung nach Fig.3 und einer abgesenkten Stellung nach Fig. 4.
Eine Abdeckung 36 ist längs einer Kante der beweglichen Ummantelung 30 angesetzt und so geformt, daß sie mit der oberen Fläche der Trichteranordnung 13' in der äußeren Form übereinstimmt. Die Abdeckung 36 ist so angeordnet, daß sie in der abgesenkten Stellung über dem Trichter liegt und die öffnung abschließt, wie aus der Fig.4 ersichtlich ist. Die Aufhängevorrichtung 22' ist schwenkbar bei 37 an der Abdeckung 36 befestigt und weist Führungsrollcn.
Seilwinkelfühler und eine Seilsehneidvorriehtunp 23 auf. die identisch mit der Anordnung nach den Fig. 1 und 2 ist. Die Aufhängevorrichtung 22' ist in ähnlicher Weise über einen Hebel 24' fest vorgegebener Länge mit einem ortsfesten Teil 25' verbunden, und die Unterwassersonde 15' hängt wiederum an einem Seil 16', welches über die Aufhängevorrichtung 22' und die Wickelvorrichtung 21' geführt ist, wobei das Seil auf einer Windentrommel 18' aufgewickelt ist. die in gleicher Weise, wie oben beschrieben, angetrieben wird.
Die am Vorsprung 26' anliegende Vernegelungsvor richtung sperrt die bewegliche Ummantelung 30 in der abgesenkten Stellung, wie F i g. 4 zeigt. Eine Tropfschale kann unterhalb der Windentrommel 18' eingesetzt sein, wie dies in Verbindung mit der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2 besehrieben wurde.
Die Arbeitsweise der Ausführungsform nach den F i g. 3 und 4 ist ähnlich der nach den F i g. 1 und 2. Eine anfängliche Drehung der Windentrommel 18' im Gegenuhrzeigersinn bewirkt, wenn die Unterwasser sonde 15' in der angehobenea verstauten Stellung nach F i g. 3 sich befindet ein Abwickeln des Seiles 16' und ein Absenken der Unterwassersonde 15' in die .in Fig-4 gezeigte Stellung, wodurch eine automatische Drehung der beweglichen Ummantelung 30 um die Achse 27' in
die in F i g. 4 gezeigte Stellung bewirkt wird, in der die Ummantelung durch die Verriegelungsvorrichtung gesperrt ist Diese anfängliche Bewegung bewirkt ein Absenken der Aufhängevorrichtung 22' brw. der dort vorgesehenen FührungsroHen. wodurch die gleichen
Vorteile wie bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 und 2 erhalten werden.
In der abgesenkten Stellung liegt die Abdeckung 36 auf dem oberen Ende der Trichteranordnung 13' und
bewirkt mit der beweglichen Ummantelung 30 und mit der ortsfesten Ummantelung 33, daß die Windeneinrichtung vollständig eingeschlossen ist. Dadurch wird verhindert, daß Spritzwasser in der Kabine 11' während des Anhebens der Unterwassersonde in die in Fig.4 gezeigte Stellung eindringen kann, in der ein Ansatz auf der Oberseite der Unterwassersonde 15' mit einer Fläche der Aufhängevorrichtung 22' in Anschlag kommt. Eine weitere Drehung der Windentrommel 18' im Uhrzeigersinn bewirkt eine automatische Drehung der beweglichen Ummantelung 30 um die Schwenkachse 27', damit die Aufhängevorrichtung 22' angehoben und die Sonde 15' in die in Fig. 3 gezeigte Stellung gebracht werden. In der angehobenen Stellung ist die Aufhängevorrichtung 22' zur Erleichterung der Wartung im Abstand von der Abdeckung 36 angeordnet.
In beiden beschriebenen Ausführungsbeispielen wird erkennbar, ciaß in der verstauten Stellung die Unterwassersonde 15,15' vollständig innerhalb der Kabine 11,11' aufgenommen ist, was bedeutet, daß keine schädlichen Einflüsse durch den Luftwiderstand während des Fluges auftreten und daß beim Landen kein besonderer Bodenabstand berücksichtigt werden muß.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich auch, daß di< Erfindung eine Windeneinrichtung mit spezieller Vorteilen für die Installation von Unterwassersonder mit Hubschraubern beschreibt, bei der ein automatisches Anheben und Absenken der Aufhängevorrichtung bzw. des Auslegers erzielt wird, die bzw. der die vertikale Installationshöhe nicht vergrößert. Die erfindungsgemäße Windeneinrichtung ist deshalb kompakt hat ein geringes Gewicht und weist ein Minimum an Teilen auf, wodurch die Zuverlässigkeit im Betrieb erhöht wird. Da keine andere Befestigung als über den Rahmen 19, 19' erforderlich ist, wird das Entfernen der gesamten Einrichtung wesentlich vereinfacht, so daß der Hubschrauber in einfacher Weise wieder für andere Aufgaben eingesetzt werden kann.
In Abänderung gegenüber den Ausführungsbeispielen können die Teile 20, 20' oder die bewegliche Ummantelung 30 so angeordnet sein, daß sie um eine Achse schwenkbar sind, die nicht mit der Achse der Windentrommel 18, 18' zusammenfällt. Die Verriegelungsvorrichtung 26 kann eine beliebige, automatisch lösbare Verriegelung sein.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
609 647/224

Claims (7)

22 10 084 Patentansprüche:
1. Windeneinrichtung zum Heben lind Senken einer an einem Seil befestigten Last, insbesondere einer Unterwassersonde. wobei das Seil auf eine Windentrommel auf- bzw. von dieser Trommel abgewickelt wird und wobei das Seil über eine Wickelvorrichtung und über an einem schwenkbaren Ausleger angeordnete Führungsrollen geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Windeneinrichtung für einen Hubschrauber vorgesehen und auf dessen Boden (12, 12') befestigt ist. daß die Last (15, 15') durch eine Trichteranordnung (13,13') des Bodens (12,12') abgelassen wird, daß der schwenkbare Ausleger (17, 17) auch die Wickelvorrichtung (2l, 2Γ) aufnimmt, wobei die Führungsrollen an dem der Öffnung (13, 13') zugewandten Ende des Auslegers (17, 17') angeordnet sind, und daß der <lie Führungsrollen tragende Arm des Auslegers (17, 17') eine solche Länge aufweist, daß die Führungsrollen sowohl in der angehobenen als auch in der abgesenkten Stellung jeweils oberhalb der Öffnung (13, 13') und zentrisch zu dieser Öffnung sich befinden.
2. Windeneinrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (17, 17') aus zwei Teilen (20) besteht, von denen jeweils einer an jeder Seite der um eine horizontale Achse drehbaren Trommel (18) angeordnet ist, daß jeder I eil (20) eine Nabe und zwei Arme aufweist, die in radialer Richtung und um etwa 90" gegeneinander versetzt von der Nabe ausgehen, daß die beiden Teile (20) an den dei Nabe abgewandten Enden der Arme durch Querglieder (28) miteinander verbunden sind und daß das eine der Querglieder (28) eine mit den Führungsrollen ausgestattete Aufhängevorrichtung (22, 22') und das andere der Querglieder (28) die Wickelvorrichtung (21,21') aufnimmt.
3. Windeneinrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (17') von einer schwenkbaren Ummantelung (30) gebildet ist, die ims zwei jeweils an einer Seite der Trommel (18) ungeordneten, kreisscgmcntförmigcn Wandabschnitten (31) besteht, daß die Wandabschnitte (31) durch eine Wandung (32) an ihren gerundeten Kanten miteinander verbunden sind, daß die I ührungsrollen an dem einen Ende der beweglichen Ummantelung (30) und die Wickelvorrichtung (2Γ) im Bereich des anderen Endes dieser Ummantelung befestigt sind, daß die bewegliche Ummantelung (30) im Eingriff mit einer ortsfesten Ummantelung (33) steht, welch letztere eine offene Seite aufweist, die eier Bodenöffnung (13') zugewandt ist. sowie eine davon entlernte geschlossene Seite, so daß dann, wenn die l'ührungsrollen sich in ihrer abgesenkten Stellung befinden, die bewegliche Ummantelung (30) und die ortsfeste Ummantelung (33) die Windencin richtung umschließen.
4. Windeneinrichtung nach mein der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung (22, 22') neben den Führung·« rollen einen Winkelfühler IUr das Seil sowie eine Sei I absch neide vor rieh lung au IWe ist.
5. Windeneinrichtung nach einem der Ansprüche bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung (22, 22') schwenkbar am Ausleger (17, 17')
fa. Windeneinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel (24, 24') vorgegebener Länge schwenkbar an seinem einen Ende an der Aufhängevorrichtung (22, 22') und an seinem anderen Ende an einem ortsfesten Teil (25, 25') der Windeneinrichtung befestigt ist. um eine einwandfreie Winkelorientierung der Aufhängevorrichtung (22, 22') während der Bewegung zwischen der angehobenen und der abgesenkten Stellung zu gewährleisten.
7. Windeneinrichtung nach einem der Ansprüche I bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelungsvorrichtung (26, 26') vorgesehen ist, die den schwenkbaren Ausleger in der abgesenkten Stellung verriegelt.
DE19722210084 1971-03-04 1972-03-02 Windeneinrichtung zum Heben und Senken einer an einem Seil befestigten Last, insbesondere einer Unterwassersonde Expired DE2210084C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB598671 1971-03-04
GB598671 1971-03-04

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2210084A1 DE2210084A1 (de) 1972-10-05
DE2210084B2 DE2210084B2 (de) 1976-03-25
DE2210084C3 true DE2210084C3 (de) 1976-11-18

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