DE220285C - - Google Patents
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- DE220285C DE220285C DENDAT220285D DE220285DA DE220285C DE 220285 C DE220285 C DE 220285C DE NDAT220285 D DENDAT220285 D DE NDAT220285D DE 220285D A DE220285D A DE 220285DA DE 220285 C DE220285 C DE 220285C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/60—Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
- D01H5/62—Non-rotary cleaning pads or plates; Scrapers
- D01H5/625—Non-rotary cleaning pads or plates; Scrapers in cooperation with suction or blowing means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 220285 ■-KLASSE 76 c. GRUPPE
in GREENVILLE S. C., V. St. A.
Gegenüber den bekannten Fadenfängern für Spinnmaschinen, die aus einer unterhalb der
Lieferwalzen angeordneten Rohrleitung mit Saugöffnungen bestehen, kommt es bei der
Erfindung darauf an, daß hinter jeder Saugöffnung eine Fadenführungsfläche angeordnet
ist, deren oberes Ende an der Lieferwalze anliegt. Durch diese Anordnung wird der Vorteil
erreicht, daß der zu sammelnde Abfall an
ίο Lunte, ganzen Strähnchen und sonstigem Abgang
verhindert wird, an der Saugöffnung vorbeizufliegen und so in Verlust zu geraten.
In den Zeichnungen ist die Vorrichtung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und
zwar zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht eines Teiles einer Spinnmaschine, an welcher die Vorrichtung
angebracht ist; Fig. 2 ist eine Seitenansicht hierzu, Fig. 3 eine vergrößerte Einzelansicht
des unteren Lieferungszylinders mit darunter befindlichem Saugkopf der Vorrichtung
und Fig. 4 ein Querschnitt durch die in Fig. 3 dargestellten -Teile.
Die Spinnmaschine, bei welcher die Vor^
richtung angebracht werden soll, kann die gewohnliche oder jede beliebige andere Konstruktion
haben. In der Zeichnung ist.von ihr der Aufsteckrahmen .2, die Spulen 3, die Spindel
4 und die Zylinder 5 sichtbar.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung besteht aus einem Saugkopf oder Sammelrohr 6, welches unterhalb des untersten Zylinders · 7 jeder Reihe von Streckwalzenpaaren angebracht ist, wie aus den Fig. ,2 und 4 der Zeichnungen deutlich ersichtlich. Der Saugkopf -oder das Sammelrohr 6 besteht aus einem rohrförmigen Teil von zweckmäßig elliptischem Querschnitt, dessen untere Wand nach beiden Richtungen von der Mitte aus nach den Enden zu verjüngt ausgebildet ist. Die Oberwand dieses Saugkopfes oder Rohres 6 ist gerade und liegt parallel zu dem unteren Zylinder, welcher bei dem Ausführungsbeispiel mit einer Reihe von verstärkten Arbeitsstellen 8 versehen dargestellt ist. In der oberen Wand des Saugkopfes ist unter jeder Arbeitsstelle 8 ein Saugloch 9 angeordnet,, durch welches der Luntenabgang, gebrochene Fäden, Fasern und andere Arten von Abfall in den rohrförmigen Teil des Kopfes gezogen werden.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung besteht aus einem Saugkopf oder Sammelrohr 6, welches unterhalb des untersten Zylinders · 7 jeder Reihe von Streckwalzenpaaren angebracht ist, wie aus den Fig. ,2 und 4 der Zeichnungen deutlich ersichtlich. Der Saugkopf -oder das Sammelrohr 6 besteht aus einem rohrförmigen Teil von zweckmäßig elliptischem Querschnitt, dessen untere Wand nach beiden Richtungen von der Mitte aus nach den Enden zu verjüngt ausgebildet ist. Die Oberwand dieses Saugkopfes oder Rohres 6 ist gerade und liegt parallel zu dem unteren Zylinder, welcher bei dem Ausführungsbeispiel mit einer Reihe von verstärkten Arbeitsstellen 8 versehen dargestellt ist. In der oberen Wand des Saugkopfes ist unter jeder Arbeitsstelle 8 ein Saugloch 9 angeordnet,, durch welches der Luntenabgang, gebrochene Fäden, Fasern und andere Arten von Abfall in den rohrförmigen Teil des Kopfes gezogen werden.
An der Oberwand des Sammelrohres oder Kopfes 6 ist eine Reihe von Reinigungsvorrichtungen
10 angebracht. Diese bestehen aus einem Befestigungsarm oder Träger 12, der an
seinem oberen Ende ein geeignet geformtes Kissen 13 trägt, welches sich gegen die Oberfläche
der Arbeitsflächen 8 anlegt und den Abfall daran hindert, sich um den Zylinder zu
wickeln. ^ ■ .
Mit der Hinterseite des Sammelrohres oder Kopfes 6 ist ein Zweigrohr 14 verbunden, das
sich rückwärts und aufwärts erstreckt und an seinem oberen Ende mit einem Hauptsaugrohr
15 verbunden ist, welches, wie in der Zeichnung dargestellt, zweckmäßig über der Spinnmaschine
angebracht und durch geeignete Träger. 16 gehalten wird. In dem Hauptsaugrohr 15
ist an geeigneter Stelle ein Gebläse oder ein Ventilator 17 angebracht, welcher eine Saugwirkung
in den Rohren 14 und 15 bewirkt, wodurch der Abfall »durch die Löcher 9 in das
Sammelrohr gezogen wird. Dieses Gebläse oder dieser Ventilator 17 wird durch Riemenscheibe
18, Treibriemen 19 und Scheibe 20 von einer geeignet angetriebenen Welle 21 getrieben.
Der Antrieb kann auch in beliebiger anderer Weise erfolgen.
Das Saugrohr kann von dem Ventilator aus zu einem geeigneten Ablagerungsort führen,
der an dem Ausgangspunkt der Maschinenanlage oder an einer anderen geeigneten Stelle
liegen kann. Das Ende des Rohres kann aber auch mit Sarnmelkannen oder anderen geeigneten
Aufnahmegefäßen verbunden sein. In den Sammelrohren 14 und 15 können geeignete
Absperrventile 22 vorgesehen sein, um die Saugwirkung in diesen Rohren zu regeln.
Das Hauptsaugrohr 15 kann im Großbetrieb eine Anzahl von Spinnmaschinen gleichzeitig
bedienen. Dabei ist jeder einzelne mit einem Sammelrohr oder Saugkopf versehen, der durch
Zweigrohre 14 mit dem Hauptsaugrohr verbunden ist. Die Saugrohre und Saugköpfe
können aus Metall, Fiber oder anderem für diesen Zweck geeigneten Material hergestellt
werden. Die Sauglöcher im Sammelrohr können beliebige Form und Größe haben, je nach der
Beschaffenheit des .versponnenen Gutes, und auch die Saugrohre können jede beliebige
Größe und Form haben und imstande sein, beliebige Mengen von Abfall zu bewältigen.
Vermittels dieser Anordnung wird der Abfall an Lunte, Fäden, Fasern und sonstiger Abgang
vollständig gesammelt und automatisch in reiner Beschaffenheit zu einer geeigneten
Sammelstelle geführt, so daß er ohne weiteres bereit ist, wieder zu Garn aufgearbeitet zu werden.
Hierdurch wird eine große Ersparnis an Zeit und Arbeit bewirkt, die heute nötig ist,
um den vom Boden in mehr oder weniger beschmutzter Verfassung aufgenommenen Abfall
zu reinigen und zu sortieren. Die Vorrichtung sammelt auch alle feineren Abfallteilchen
und losen kurzen Fasern, die für gewöhnlich als Staub in den Spinnräumen herumfliegen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: 5<>Fadenfänger für Spinnmaschinen, bestehend aus einer unterhalb der Lieferwalzen angeordneten Rohrleitung mit Saugöffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß hinter jeder Saugöffnung (9) eine Fadenführungsfläche (10) angeordnet ist, deren oberes Ende an der Lieferwalze (7) anliegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR393494T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220285C true DE220285C (de) |
Family
ID=8896261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220285D Active DE220285C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220285C (de) |
| FR (1) | FR393494A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE828817C (de) * | 1949-06-28 | 1952-01-21 | Heinrich Thoma | Fadenbruch-Absaugvorrichtung an Spinnmaschinen |
| DE923296C (de) * | 1949-02-19 | 1955-02-10 | Fischer Hans | Verbindungsstueck zwischen Hauptabsaugkanal und Saugkopf von Fadenbruch-Absauganlagen an Spinnmaschinen |
| DE1030228B (de) * | 1953-12-01 | 1958-05-14 | Franz Strueber | Filterkasten fuer Fadenbruch-Absaugeanlage |
| DE974222C (de) * | 1947-02-05 | 1960-10-20 | Hans Carl Dipl-Ing Bechtler | Fadenbruch-Absaugeinrichtung fuer Spinnmaschinen, insbesondere zur Verarbeitung von Kammgarn |
| DE1119156B (de) * | 1959-03-05 | 1961-12-07 | Ernst Jacobi Fa | Fadenbruchabsaugvorrichtung fuer Spinnmaschinen, insbesondere fuer Ringspinnmaschinen |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2719333A (en) * | 1952-08-11 | 1955-10-04 | Iii Andrew E Buchanan | Scavenger mechanism for pin drafting machines |
| US2719334A (en) * | 1953-03-16 | 1955-10-04 | Iii Andrew E Buchanan | Scavenger hood for pin drafting machines |
| US2719335A (en) * | 1953-03-16 | 1955-10-04 | Iii Andrew E Buchanan | Vacuum clearer for drawing frames |
-
0
- DE DENDAT220285D patent/DE220285C/de active Active
-
1908
- 1908-08-20 FR FR393494A patent/FR393494A/fr not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974222C (de) * | 1947-02-05 | 1960-10-20 | Hans Carl Dipl-Ing Bechtler | Fadenbruch-Absaugeinrichtung fuer Spinnmaschinen, insbesondere zur Verarbeitung von Kammgarn |
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| DE828817C (de) * | 1949-06-28 | 1952-01-21 | Heinrich Thoma | Fadenbruch-Absaugvorrichtung an Spinnmaschinen |
| DE1030228B (de) * | 1953-12-01 | 1958-05-14 | Franz Strueber | Filterkasten fuer Fadenbruch-Absaugeanlage |
| DE1119156B (de) * | 1959-03-05 | 1961-12-07 | Ernst Jacobi Fa | Fadenbruchabsaugvorrichtung fuer Spinnmaschinen, insbesondere fuer Ringspinnmaschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR393494A (fr) | 1908-12-23 |
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