[go: up one dir, main page]

DE220285C - - Google Patents

Info

Publication number
DE220285C
DE220285C DENDAT220285D DE220285DA DE220285C DE 220285 C DE220285 C DE 220285C DE NDAT220285 D DENDAT220285 D DE NDAT220285D DE 220285D A DE220285D A DE 220285DA DE 220285 C DE220285 C DE 220285C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suction
waste
head
cylinder
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT220285D
Other languages
English (en)
Publication of DE220285C publication Critical patent/DE220285C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/60Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
    • D01H5/62Non-rotary cleaning pads or plates; Scrapers
    • D01H5/625Non-rotary cleaning pads or plates; Scrapers in cooperation with suction or blowing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 220285 ■-KLASSE 76 c. GRUPPE
in GREENVILLE S. C., V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. August 1908 ab.
Gegenüber den bekannten Fadenfängern für Spinnmaschinen, die aus einer unterhalb der Lieferwalzen angeordneten Rohrleitung mit Saugöffnungen bestehen, kommt es bei der Erfindung darauf an, daß hinter jeder Saugöffnung eine Fadenführungsfläche angeordnet ist, deren oberes Ende an der Lieferwalze anliegt. Durch diese Anordnung wird der Vorteil erreicht, daß der zu sammelnde Abfall an
ίο Lunte, ganzen Strähnchen und sonstigem Abgang verhindert wird, an der Saugöffnung vorbeizufliegen und so in Verlust zu geraten.
In den Zeichnungen ist die Vorrichtung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht eines Teiles einer Spinnmaschine, an welcher die Vorrichtung angebracht ist; Fig. 2 ist eine Seitenansicht hierzu, Fig. 3 eine vergrößerte Einzelansicht des unteren Lieferungszylinders mit darunter befindlichem Saugkopf der Vorrichtung und Fig. 4 ein Querschnitt durch die in Fig. 3 dargestellten -Teile.
Die Spinnmaschine, bei welcher die Vor^ richtung angebracht werden soll, kann die gewohnliche oder jede beliebige andere Konstruktion haben. In der Zeichnung ist.von ihr der Aufsteckrahmen .2, die Spulen 3, die Spindel 4 und die Zylinder 5 sichtbar.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung besteht aus einem Saugkopf oder Sammelrohr 6, welches unterhalb des untersten Zylinders · 7 jeder Reihe von Streckwalzenpaaren angebracht ist, wie aus den Fig. ,2 und 4 der Zeichnungen deutlich ersichtlich. Der Saugkopf -oder das Sammelrohr 6 besteht aus einem rohrförmigen Teil von zweckmäßig elliptischem Querschnitt, dessen untere Wand nach beiden Richtungen von der Mitte aus nach den Enden zu verjüngt ausgebildet ist. Die Oberwand dieses Saugkopfes oder Rohres 6 ist gerade und liegt parallel zu dem unteren Zylinder, welcher bei dem Ausführungsbeispiel mit einer Reihe von verstärkten Arbeitsstellen 8 versehen dargestellt ist. In der oberen Wand des Saugkopfes ist unter jeder Arbeitsstelle 8 ein Saugloch 9 angeordnet,, durch welches der Luntenabgang, gebrochene Fäden, Fasern und andere Arten von Abfall in den rohrförmigen Teil des Kopfes gezogen werden.
An der Oberwand des Sammelrohres oder Kopfes 6 ist eine Reihe von Reinigungsvorrichtungen 10 angebracht. Diese bestehen aus einem Befestigungsarm oder Träger 12, der an seinem oberen Ende ein geeignet geformtes Kissen 13 trägt, welches sich gegen die Oberfläche der Arbeitsflächen 8 anlegt und den Abfall daran hindert, sich um den Zylinder zu wickeln. ^ ■ .
Mit der Hinterseite des Sammelrohres oder Kopfes 6 ist ein Zweigrohr 14 verbunden, das sich rückwärts und aufwärts erstreckt und an seinem oberen Ende mit einem Hauptsaugrohr 15 verbunden ist, welches, wie in der Zeichnung dargestellt, zweckmäßig über der Spinnmaschine angebracht und durch geeignete Träger. 16 gehalten wird. In dem Hauptsaugrohr 15
ist an geeigneter Stelle ein Gebläse oder ein Ventilator 17 angebracht, welcher eine Saugwirkung in den Rohren 14 und 15 bewirkt, wodurch der Abfall »durch die Löcher 9 in das Sammelrohr gezogen wird. Dieses Gebläse oder dieser Ventilator 17 wird durch Riemenscheibe 18, Treibriemen 19 und Scheibe 20 von einer geeignet angetriebenen Welle 21 getrieben. Der Antrieb kann auch in beliebiger anderer Weise erfolgen.
Das Saugrohr kann von dem Ventilator aus zu einem geeigneten Ablagerungsort führen, der an dem Ausgangspunkt der Maschinenanlage oder an einer anderen geeigneten Stelle liegen kann. Das Ende des Rohres kann aber auch mit Sarnmelkannen oder anderen geeigneten Aufnahmegefäßen verbunden sein. In den Sammelrohren 14 und 15 können geeignete Absperrventile 22 vorgesehen sein, um die Saugwirkung in diesen Rohren zu regeln.
Das Hauptsaugrohr 15 kann im Großbetrieb eine Anzahl von Spinnmaschinen gleichzeitig bedienen. Dabei ist jeder einzelne mit einem Sammelrohr oder Saugkopf versehen, der durch Zweigrohre 14 mit dem Hauptsaugrohr verbunden ist. Die Saugrohre und Saugköpfe können aus Metall, Fiber oder anderem für diesen Zweck geeigneten Material hergestellt werden. Die Sauglöcher im Sammelrohr können beliebige Form und Größe haben, je nach der Beschaffenheit des .versponnenen Gutes, und auch die Saugrohre können jede beliebige Größe und Form haben und imstande sein, beliebige Mengen von Abfall zu bewältigen.
Vermittels dieser Anordnung wird der Abfall an Lunte, Fäden, Fasern und sonstiger Abgang vollständig gesammelt und automatisch in reiner Beschaffenheit zu einer geeigneten Sammelstelle geführt, so daß er ohne weiteres bereit ist, wieder zu Garn aufgearbeitet zu werden. Hierdurch wird eine große Ersparnis an Zeit und Arbeit bewirkt, die heute nötig ist, um den vom Boden in mehr oder weniger beschmutzter Verfassung aufgenommenen Abfall zu reinigen und zu sortieren. Die Vorrichtung sammelt auch alle feineren Abfallteilchen und losen kurzen Fasern, die für gewöhnlich als Staub in den Spinnräumen herumfliegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 5<>
    Fadenfänger für Spinnmaschinen, bestehend aus einer unterhalb der Lieferwalzen angeordneten Rohrleitung mit Saugöffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß hinter jeder Saugöffnung (9) eine Fadenführungsfläche (10) angeordnet ist, deren oberes Ende an der Lieferwalze (7) anliegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT220285D Active DE220285C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR393494T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE220285C true DE220285C (de)

Family

ID=8896261

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT220285D Active DE220285C (de)

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE220285C (de)
FR (1) FR393494A (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE828817C (de) * 1949-06-28 1952-01-21 Heinrich Thoma Fadenbruch-Absaugvorrichtung an Spinnmaschinen
DE923296C (de) * 1949-02-19 1955-02-10 Fischer Hans Verbindungsstueck zwischen Hauptabsaugkanal und Saugkopf von Fadenbruch-Absauganlagen an Spinnmaschinen
DE1030228B (de) * 1953-12-01 1958-05-14 Franz Strueber Filterkasten fuer Fadenbruch-Absaugeanlage
DE974222C (de) * 1947-02-05 1960-10-20 Hans Carl Dipl-Ing Bechtler Fadenbruch-Absaugeinrichtung fuer Spinnmaschinen, insbesondere zur Verarbeitung von Kammgarn
DE1119156B (de) * 1959-03-05 1961-12-07 Ernst Jacobi Fa Fadenbruchabsaugvorrichtung fuer Spinnmaschinen, insbesondere fuer Ringspinnmaschinen

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2719333A (en) * 1952-08-11 1955-10-04 Iii Andrew E Buchanan Scavenger mechanism for pin drafting machines
US2719334A (en) * 1953-03-16 1955-10-04 Iii Andrew E Buchanan Scavenger hood for pin drafting machines
US2719335A (en) * 1953-03-16 1955-10-04 Iii Andrew E Buchanan Vacuum clearer for drawing frames

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974222C (de) * 1947-02-05 1960-10-20 Hans Carl Dipl-Ing Bechtler Fadenbruch-Absaugeinrichtung fuer Spinnmaschinen, insbesondere zur Verarbeitung von Kammgarn
DE923296C (de) * 1949-02-19 1955-02-10 Fischer Hans Verbindungsstueck zwischen Hauptabsaugkanal und Saugkopf von Fadenbruch-Absauganlagen an Spinnmaschinen
DE828817C (de) * 1949-06-28 1952-01-21 Heinrich Thoma Fadenbruch-Absaugvorrichtung an Spinnmaschinen
DE1030228B (de) * 1953-12-01 1958-05-14 Franz Strueber Filterkasten fuer Fadenbruch-Absaugeanlage
DE1119156B (de) * 1959-03-05 1961-12-07 Ernst Jacobi Fa Fadenbruchabsaugvorrichtung fuer Spinnmaschinen, insbesondere fuer Ringspinnmaschinen

Also Published As

Publication number Publication date
FR393494A (fr) 1908-12-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1685904B2 (de) OE-Spinnvorrichtung mit einer rotierenden Spinnkammer
DE220285C (de)
CH693343A5 (de) Spinnmaschine mit einerVielzahl von Spinnstellen.
CH188193A (de) Kötzerspulmaschine mit einer Vorrichtung zum gleichzeitigen Aufstecken der leeren Spulenhülsen und zum Abnehmen der fertigen Kötzerspulen bei einer Mehrzahl von Spindeln.
DE1535006B2 (de) Vorrichtung zum Zuführen des Faserbandes an einer Offen-End-Spinnvorrichtung
DE3021632A1 (de) Spinnmaschine, vorzugsweise ringspinnmaschine
CH671242A5 (de)
DE19922861A1 (de) Verfahren zum Verdichten eines verstreckten Faserverbandes
DE1062591B (de) Staub- und Fadenbruchabsaugevorrichtung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen
DE102007024233A1 (de) Befestigungsbauteil für Luftdüsen im Bereich von Streckwerken
DE549393C (de) Wandernde Putzvorrichtung fuer das Streckwerk bzw. Lieferwerk von Spinn- oder Zwirnmaschinen
EP1425449A1 (de) Spinnmaschine mit absaugeinrichtung.
DE3902179A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum selbsttaetigen ausfuehren von bedienfaellen an mindestens einer ringspinn- oder -zwirnmaschine
DE60102412T2 (de) Garndrallauffangelement in einer Offenend-Spinnmaschine
DE137422C (de)
LU502705B1 (de) Luftspinnmaschine sowie Streckwerkeinheit für eine Spinnstelle einer Luftspinnmaschine
DE64763C (de) Krempel mit Abnehmer unterhalb des Zuführtisches
DE9111455U1 (de) Vorrichtung zum Entfernen von Unterwindungsresten an Spindeln
DE972312C (de) Fadenbruchabsauganlage fuer Spinnmaschinen
DE10235876A1 (de) Saugeinrichtung für Faserbündelungseinrichtungen einer Spinnmaschine
DE1033565B (de) Spinnmaschine mit Fadenbruch-Absaugeinrichtung
DE85203C (de)
DE102007027272A1 (de) Streckwerk für Spinnereimaschinen mit einer Absaugvorrichtung
DE2348064A1 (de) Spinneinheit fuer spindellose spinnmaschinen
DE102008058540A1 (de) Reinigungsvorrichtung und Verfahren zum Entfernen von Garnresten von Garnhülsen