DE102007027272A1 - Streckwerk für Spinnereimaschinen mit einer Absaugvorrichtung - Google Patents
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/60—Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
- D01H5/66—Suction devices exclusively
- D01H5/68—Suction end-catchers
-
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- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H11/00—Arrangements for confining or removing dust, fly or the like
- D01H11/005—Arrangements for confining or removing dust, fly or the like with blowing and/or suction devices
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Abstract
Die Erfindung bietet die Möglichkeit, die Ansaugwirkung von Fadenbruchabsaugröhrchen 4 am Ausgangswalzenpaar 1 von Streckwerken der Vorspinn- und Spinnmaschinen an sich ändernde Bedürfnisse anzupassen onen dass die Fadenbruchsaugröhrchen ausgewechselt werden müssen. Sie sieht auf die Mündung der Fadenbruchabsaugröhrchen aufsteckbaren Formstücke 6 mit unterschiedlichen Durchtrittsöffnungen 9 für die Ansaugluft vor. Die Durchtrittsöffnungen 9 der Formstücke 6 können unterschiedlichen Querschnitt und/oder unterschiedliche geometrische Form aufweisen.
Description
- Technisches Gebiet
- Die Erfindung betrifft ein Streckwerk für Spinnereimaschinen mit einer Absaugvorrichtung zum Absaugen von Flugfasern und von nicht zu Garn versponnener Faserlunte, mit einem am Fadenlauf unterhalb des Ausgangswalzenpaares angeordnetem Absaugröhrchen an jeder Arbeitsstelle.
- Stand der Technik
- Geläufige Absaugröhrchen weisen wie aus der
bekannt kreisförmigen Querschnitt und ringförmige, trichterförmige oder längsrunde Mündung auf.FR 1.499.165 - Im
DE G 92 03 253 U1 ist ein der Ausgangsunterwalze eines Streckwerks zugestelltes Absaugröhrchen dargestellt, dessen Mündung ein Formstück aufweist, das an den Umfang der Ausgangsunterwalze angeglichen ist. - Die
DE 40 12 800 A1 zeigt eine auf die Mündung eines Absaugröhrchens aufsteckbare Vorrichtung, die mit einer Klinge zum Trennen eines eingezogenen Fadens versehen ist. - Aus der
DE 34 23 87 C2 ist ein Absaugröhrchen bekannt geworden, das dreieckige Mündung aufweist. - Die bekannt gewordenen Absaugröhrchen besitzen eine Mündung bestimmter Querschnittsfläche und Querschnittsform. Beide Querschnitte sind auf den Einsatz an einem bestimmten Streckwerk, insbesondere auf die von einem Streckwerk abgelieferte Fadenstärke und Fadenfeinheit abgestimmt. Wenn diese sich ändert, ist die Ansaugwirkung des Röhrchens nicht mehr optimal – sie kann zu hoch sein oder zu niedrig oder das von ihr angesaugte Luftvolumen ist zu hoch und daher unwirtschaftlich.
- In solchen Fällen kann nur durch Austausch der Absaugröhrchen Abhilfe geschaffen werden.
- Allgemeine Beschreibung der Erfindung
- Der Erfindung war daher die Aufgabe gestellt, die Notwendigkeit eines Austausches der Absaugröhrchen zu vermeiden. Sie löst diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des unabhängigen Anspruches genannten Merkmale.
- Durch die auswechselbaren Formstücke Deckel oder Einsatzstück kann die Größe oder/und die Form der wirksamen Öffnung eines Absaugröhrchens verändert werden, ohne dass es ausgetauscht werden müsste. Dies erleichtert und verbilligt eine Veränderung der Ansaugöffnung und des angesaugten Volumens. Es empfiehlt sich in diesem Zusammenhang, die Mündung des Absaugröhrchens recht groß auszuführen, da zwar eine Verkleinerung der Mündung, jedoch keine Vergrößerung möglich ist. Die freie Mündung des Absaugröhrchens sollte so groß gewählt werden, dass mit ihr die maximal angestrebte Saugleistung erreicht wird.
- In einer ersten Ausführungsform besteht das Formstück aus einem Deckel, der auf die Mündung des Absaugröhrchens aufsteckbar, das Absaugröhrchen umgreifend ausgebildet ist. In diesem Deckel können Öffnungen unterschiedlicher Fläche oder/und Form angeordnet sein.
- In einer weiteren Ausführungsform ist das Formstück als in ein Absaugröhrchen einsteckbares Einsatzstück ausgebildet. Mit diesem Einsatzstück kann ein Absaugröhrchen verlängert und die Form und Neigung der Mündung des Einsatzstückes und damit des Absaugröhrchens kann an veränderte Erfordernisse angepasst werden. Auch in einem Einsatzstück können Öffnungen unterschiedlicher Querschnittsfläche und unterschiedlicher Form ausgebildet werden.
- Deckel und Einsatzstück sind wohlfeile, im Spritzgussverfahren herzustellende Teile. Es hat sich gezeigt, dass durch ein Vermindern des Ansaugquerschnitts und die in seinem Gefolge auftretende Verminderung des Ansaugvolumens ein deutliches Vermindern des Leistungsaufnahme der Saugquelle erreichbar ist.
- Spezielle Beschreibung der Erfindung
- In den Figuren der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In ihr zeigen
-
1 die Seitenansicht des Ausgangswalzenpaares eines Streckwerks mit Absaugröhrchen; -
2 die Seitenansicht eines Absaugröhrchens anderer Ausführungsform; -
3 bis6 Vorderansichten unterschiedlicher Öffnungen von Formstücken auf Absaugröhrchen. - In
1 ist das Ausgangswalzenpaar1 eines Streckwerks wiedergegeben, von dem eine verzogene Faserlunte2 abgeliefert wird, die durch eine nachgeordnete Spindel zu einem Faden3 versponnen wird. Dem Ausgangswalzenpaar ist ein Absaugröhrchen4 einer Fadenabsaugvorrichtung zugestellt, durch die mittels Unterdruck Luft in das Absaugröhrchen gesaugt wird. - Mittels dieses Saugzuges werden aus dem Ausgangswalzenpaar austretende Flugfasern und nicht zu einem Faden versponnene Faserlunte
2 eingesaugt und entsorgt. - Um das durch das Absaugröhrchen
4 angesaugte Luftvolumen zu vermindern oder seine Konzentration auf den ablaufenden Faden besonderen Bedürfnissen anzupassen, ist ein auf die Mündung5 des Absaugröhrchens aufsetzbares Formstück6 vorgesehen, das in der Ausführungsform der1 den Umfang des Absaugröhrchens als Deckel7 übergreift und kraftschlüssig auf ihm gehalten wird. - In der Ausführungsform der
3 weist das Formstück6 einen Fortsatz8 auf, der in das Absaugröhrchen4 kraftschlüssig einsteckbar ist. Beide Ausführungsformen erlauben das leichte Anbringen oder das Abnehmen des Formstückes ohne Einsatz eines Werkzeuges. - Gemäß
3 hat das Formstück6 eine runde Öffnung9 , deren Durchmesser geringer ist als der Innendurchmesser der Mündung5 des Absaugröhrchens4 . In den Ausführungsformen der4 und5 ist die Öffnung9 im Formstück6 länglichrund – in4 liegt sie senkrecht, in6 waagrecht. Die länglichrunde Öffnung kann auch geneigt angeordnet werden. In der Ausführungsform der6 ist die Öffnung9 im Formstück6 dreieckig. Es versteht sich, dass der Ansaugöffnung9 im Formstück6 je nach den gegebenen Anforderungen auch beliebige andere Formen gegeben werden können. - Das durch das Formstück
6 verminderte Ansaugvolumen hat je nach Größe, Form und Orientierung der Öffnung9 unterschiedliche Saugwirkung auf fliegende Fasern und nicht versponnene Faserlunte2 . Die optimale Wirkung kann durch Versuche an die unterschiedlichen Anforderungen angepasst werden. - Um die Orientierung unrunder Öffnungen
9 zu sichern, kann – wie am Beispiel der4 und5 dargestellt – die Mündung5 des Absaugröhrchens4 an einer oder an mehreren, um 90° in Umfangsrichtung versetzten Stellen mit Nuten10 versehen sein, in die Noppen11 an den Formstücken6 eingreifen. Die Formstücke können dann nur in diesen vorgesehenen Winkelstellungen auf die Mündungen5 aufgesetzt werden. - In
2 ist eine Gestaltung des Formstückes6 dargestellt, bei der die vordere Öffnung des Durchtritts12 verlängert und geneigt ist. Durch die Verlängerung rückt die Öffnung dem Lauf des Fadens3 näher und folgt diesem Lauf. Dadurch wird die Saugwirkung auf den Faden erhöht. -
- 1
- Ausgangswalzenpaar
- 2
- Faserlunte
- 3
- Faden
- 4
- Absaugröhrchen
- 5
- Mündung
- 6
- Formstück
- 7
- Deckel
- 8
- Fortsatz
- 9
- Öffnung
- 10
- Nut
- 11
- Noppen
- 12
- Durchtritt
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - FR 1499165 [0002]
- - DE 9203253 U1 [0003]
- - DE 4012800 A1 [0004]
- - DE 342387 C2 [0005]
Claims (8)
- Streckwerk für Spinnereimaschinen mit einer Absaugvorrichtung zum Absaugen von Flugfasern und von nicht zu Garn versponnener Faserlunte, mit einem am Fadenlauf unterhalb des Ausgangswalzenpaares angeordnetem Absaugröhrchen an jeder Arbeitsstelle, dadurch gekennzeichnet, dass auf oder in die Mündung (
5 ) des Absaugröhrchens (4 ) ein den Querschnitt oder/und die Form dessen Mündung veränderndes Formstück (6 ) auf- oder einsteckbar ist. - Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Formstück als auf das Absaugröhrchens (
4 ) aufsteckbarer, dessen Umfang umgreifender Deckel (7 ) ausgebildet ist. - Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Formstück mittels eines in das Absaugröhrchens (
4 ) einsteckbaren, hülsenförmigen Fortsatzes (8 ) in diesem befestigbar ist. - Streckwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Formstück (
6 ) eine Öffnung (9 ) aufweist, deren Querschnittsfläche geringer ist als die der Ansaugöffnung des Absaugröhrchens (4 ). - Streckwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Formstück (
6 ) eine unrunde Öffnung (9 ) aufweist. - Streckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Formstück (
6 ) das Absaugröhrchens (4 ) nach vorn verlängert. - Streckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Formstück (
6 ) die Neigung der Öffnung (9 ) des Absaugröhrchens (4 ) verändert werden kann. - Streckwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Absaugröhrchen (
4 ) und Formstück (6 ) mit ineinander greifenden Schlüsselflächen (10 ,11 ) versehen sind, die nur bestimmte Eingriffsstellungen dieser Teile zulassen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200710027272 DE102007027272A1 (de) | 2007-06-11 | 2007-06-11 | Streckwerk für Spinnereimaschinen mit einer Absaugvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200710027272 DE102007027272A1 (de) | 2007-06-11 | 2007-06-11 | Streckwerk für Spinnereimaschinen mit einer Absaugvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102007027272A1 true DE102007027272A1 (de) | 2008-12-18 |
Family
ID=39986089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200710027272 Withdrawn DE102007027272A1 (de) | 2007-06-11 | 2007-06-11 | Streckwerk für Spinnereimaschinen mit einer Absaugvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102007027272A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102016116648A1 (de) | 2016-09-06 | 2018-03-08 | Maschinenfabrik Rieter Ag | Saugkanal und Spinnmaschine |
| EP3608456A1 (de) | 2018-08-08 | 2020-02-12 | Saurer Spinning Solutions GmbH & Co. KG | Ringspinnmaschine |
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-
2007
- 2007-06-11 DE DE200710027272 patent/DE102007027272A1/de not_active Withdrawn
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| DE102018006278A1 (de) * | 2018-08-08 | 2020-02-13 | Saurer Spinning Solutions Gmbh & Co. Kg | Ringspinnmaschine |
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