DE1062591B - Staub- und Fadenbruchabsaugevorrichtung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen - Google Patents
Staub- und Fadenbruchabsaugevorrichtung fuer Spinn- und ZwirnmaschinenInfo
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- DE1062591B DE1062591B DEB22191A DEB0022191A DE1062591B DE 1062591 B DE1062591 B DE 1062591B DE B22191 A DEB22191 A DE B22191A DE B0022191 A DEB0022191 A DE B0022191A DE 1062591 B DE1062591 B DE 1062591B
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/60—Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
- D01H5/66—Suction devices exclusively
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H11/00—Arrangements for confining or removing dust, fly or the like
- D01H11/005—Arrangements for confining or removing dust, fly or the like with blowing and/or suction devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Staub- und Fadenbruchabsaugevorrichtung für Spinn- und Zwirnmaschinen.
Die meisten bisher bekannten Absaugevorrichtungen weisen den einzelnen Spinn- oder Zwirnstellen zügeordnete
Saugöffnungen auf, die unterhalb der Streckbzw. Lieferwerke angeordnet sind. Hierbei sind Säugöffnungen
für mehrere Lieferstellen auf einem gemeinsamen Sammelrohr angeordnet, welches seinerseits
durch ein Rohrsystem mit einer zentralen Saugvorrichtung am Maschinenende verbunden ist. Diese Absaugevorrichtungen
weisen beim Übergang der Eintrittsöffnung in das Sammelrohr sprunghafte Querschnittserweiterungen
auf, die zur Verwirbelung der gesamten kinetischen Eintrittsenergie und somit zu
großen Druckverlusten in der Größenordnung von 30 bis 40 mm WS führen können. Die Verwendung von
Rohrsystemen bei Absaugevorrichtungen hat weiterhin den Nachteil, daß sie durch Ansammlungen von
Fasermaterial Verstopfungen verursachen können. Außerdem haben diese bekannten Konstruktionen den
Nachteil, daß wegen der großen und unterschiedlichen Druckverluste die Saugwirkungen der einzelnen Saugstellen
starke Unterschiede zeigen.
Es sind auch Vorrichtungen bekannt, welche eine Mehrzahl von sich über mehrere Spinn- bzw. Zwirnspindeln
erstreckenden, von Leitblechen begrenzten Auffangöffnungen für den Flugstaub aufweisen, wobei
diese Auffangöffnungen in voller Länge in zwischen den Spindelreihen angeordnete Sammler übergehen
und den herabsinkenden Staub einer zentralen Absaugleitung zuleiten. Diese Vorrichtungen besitzen
aber keine eigentlichen Absaugdüsen, sondern ledige lieh nach oben gerichtete Öffnungen, und weisen zwie
sehen den Sammlern und dem Gebläse^ ebenfalls störende Rohrleitungen auf.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile. Sie weist sich über mehrere Spinn- bzw. Zwirnspindeln erstreckende,
hinter und unter den Streckwerken angeordnete Saugdüsen auf und zeichnet sich dadurch aus,
daß die Saugdüsen ohne Verwendung von Rohren als Vorsatz mit schlitzartiger Mündung ausgebildet sind,
der an seiner gegenüber der Mündung liegenden Seite in voller Mündungsbreite in einen hinter den Spindeln
angeordneten, symmetrisch zu dem Vorsatz in senkrechter Richtung sich verjüngenden Luftkanal übergeht,
der an seinem der Mündung abgelegenen Ende einen von einem Filter überdeckten Ventilator aufweist.
Die neue Konstruktion erfordert im Gegensatz zu den bekannten Konstruktionen, bei welchen mit 50 bis
100 mm WS Unterdruck gearbeitet wird, einen außerordentlich geringen Unterdruck in der Größenordnung
von 1 mm WS. Dies ist darauf zurückzuführen, daß
Staub- und Fadenbruchabsaugevorricatung für Spinn- und Zwirnmaschinen
Anmelder:
Hermann Bühler & Co. A. G.r
Winterthur (Schweiz)
Vertreter: Dr. F. Zumstein,
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Ε. Assmann,
und DipL-Chem. Dr. R. Koenigsberger, Patentanwälte, München 2, Bräuhausstr. 4
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Ε. Assmann,
und DipL-Chem. Dr. R. Koenigsberger, Patentanwälte, München 2, Bräuhausstr. 4
Beanspruchte Priorität:
Sdrweiz vom 28. September 1951
Sdrweiz vom 28. September 1951
Hermann Bühler-Krayer, Winterthur (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
keine Rohre verwendet werden, deren Krümmungen zu Wirbelbildung und Flugansammlungen Anlaß geben
und in welchen ein großer Druckverlust auftritt, und ferner darauf, daß die Saugdüse einen'großen Querschnitt
aufweist, der über die ganze Länge gleich ist, und daß die Düsen kontinuierlich und symmetrisch in
"einen in Längsrichtung der Maschine betrachtet sich - verjüngenden Luftkanal von konstantem Querschnitt
übergehen, ohne daß die Strömung irgendwie gestört wird. Durch die "neuartige Führung der abgesaugten
Luft gelingt eine massive Verkürzung der Luftwege. Der längste Luftweg der erfindungsgemäßen Absaugung
kann beispielsweise auf etwa ein Zwölftel aller herkömmlichen Systeme reduziert werden. Die Folge
davon ist eine an allen Stellen längs der Maschine praktisch gleiche Saugwirkung.
Durch den kleinen Unterdruck ist auch die Gefahr der Geräuschbildung und von störenden Luftströmungen
vor den Düsen und nach dem Ventilator und damit im ganzen Raum vermieden. Vor allem ist
der Energiebedarf für den den Unterdruck erzeugenden Ventilator bedeutend kleiner als bisher, was zur
Wirtschaftlichkeit der neuen Anordnung in ausschlaggebendem Maß beiträgt und zudem die Umwälzung
von etwa 20- bis 30fachen Luftmengen unter geringerem Leistungsaufwand als bisher ermöglicht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
SSKfi ®3Ϊ
φ 909 579/265
Claims (1)
- Fig. 1 eine StirnansicHt/ der Vorrichtung, teilweise ? ·. im Schnitt, undFig. 2 eine Seitenansicht derselben Vorrichtung.
In der Fig. 1 ist mit 1 das Gestell einer Spinnmaschine bezeichnet, an welchem in üblicher Weise die um vertikale Achsen rotierenden Ablaufspulen 2, d. h. Vorgarnspulen, sowie die Streckwerke 3 angeordnet sind. Die Ablaufspulen 2 sind in zwei sich in ,der Längsrichtung der Maschine erstreckenden Gruppen neben- und übereinander im Aufsteckgatter angeordnet und von den Längsseiten der Maschine zugänglich.Zwischen den beiden Spulengruppen ist ein flacher, nach oben sich verjüngender, ein Gehäuse, bildender Luftkanal 4 angeordnet, dessen unterer Teil mit zwei .sich entlang, dem Streckwerk mehrerer Spinnstellen erstreckenden Vorsätzen 5 versehen ist. Diese Vorsätze sind bezüglich der Mittelebene des Gehäuses beidseitig symmetrisch angeordnet und weisen je eine schlitzartige Mündung 6 auf. Jede der Mündungen 6 befindet sich etwas unterhalb der entsprechenden Streckwerke 3, so daß die an die Spinnspindel 7 geleiteten Fäden 8 vor der entsprechenden Mündung 6 vorbeigehen. Die Spinnspindeln 7 sind in bekannter Weise an den Spindelrahmen 9 gelagert, die am Gestell 1 befestigt sind.Im oberen, verjüngten Teil des Luftkanals 4 ist ein Ventilator 10 angeordnet, welcher im Gehäuse 4 Unterdruck erzeugt, so daß eine Luftströmung in den Pfeilrichtungen (Fig. 1) entsteht. Die: angesaugte Luft wird mittels eines als Filter wirkenden Netzwerkes 11, das über den Ventilator 10 gespannt ist, von den Unreinigkeiten, wie Fäden, Fasern und Flug, befreit und gelangt wieder in den Arbeitsraum, wobei sie einen wesentlichen Temperaturausgleich herbeiführt, was eine gute Klimatisierung der Luft im Arbeitssaal erleichtert.Da sich die schlitzartigen Mündungen beidseitig über eine Mehrzahl von Spinnstellen erstrecken, ist die Saugwirkung nicht nur an den Spinnstellen selbst, sondern auch zwischen den Spinnstellen vorhanden, so daß der im Streckwerk entstehende Flug abgesaugt wird. Außerdem wird bei Verwendung der bekannten Putzwalzen, welche zur besseren Reinigung der Streckwerkzylinder beibehalten werden können, ein gebrochener Faden von der Luftströmung der Putzwalze zugeführt.Da die. Umlenkstelle der Vorsätze 5 in den Luftkanal 4 die gleiche Länge aufweist wie die Mündung 6 und somit hier keine Störung der Luftströmung eintreten kann, in keine Gefahr einer Ansammlung von Flugstaub an dieser Umlenkstelle vorhanden.Die Länge des Luftkanales 4 und der Mündung 6 richtet sich nach der umwälzenden Luftmenge und der Leistung des Ventilatois 10; zweckmäßigerweise erstreckt sich die Mündung 6 über etwa 20 bis 40' Spinnoder Zwirnstellen.Ferner kann der Luftkanal noch weitere, wahlweise einschaltbare, nicht dargestellte Absaugstellen besitzen, welche ihre Saugwirkung an anderen Stellen der Maschine ausüben.Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch an einseitigen Spinnmaschinen angebracht werden.Die beschriebene Vorrichtung kann auch zusätzlich an 'bestehenden Spinnmaschinen angeordnet werden, ist sehr einfach im Aufbau und unterstützt vorhandene Luftkonditionierungsanlagen im Arbeitsraum durch Temperaturausgleich und weitgehende Entfernung des Staubes.Die großen Querschnitte der Absaugschlitze mit kleinem Widerstand ermöglichen das Absaugen und damit Umwälzen großer Luftmengen bei kleinem Energieaufwand.Patentanspruch:Staub- und Fadenbruchabsaugevorrichtung für Spinn- und Zwirnmaschinen mit sich über mehrere Spinn- bzw. Zwirnspindeln erstreckenden, hinter und unter den Streck- bzw. Lieferwerken angeordneten Saugdüsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugdüsen ohne Verwendung von Rohren als Vorsatz (5) mit schlitzartiger Mündung (6) ausgebildet sind, der an seiner gegenüber der Mündung liegenden Seite in voller Mündüngsbreite in einem hinter den Spindeln angeordneten, symmetrisch zu dem Vorsatz (5) in senkrechter Richtung sich verjüngenden Luftkanal (4) übergeht, der an seinem der Mündung (6) abgelegenen Ende einen von einem Filter (11) überdeckten Ventilator (10) aufweist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschriften Nr. 271619,262239; USA.-Patentschriften Nr. 2 516 475, 2 425 576, 2 140 420.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 909 573/265 7,59
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH715873X | 1951-09-28 |
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