DE2263803A1 - Gitter fuer beleuchtungsarmatur - Google Patents
Gitter fuer beleuchtungsarmaturInfo
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Description
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Poul V/illumsen, Lyngb;/, Dänemark
GITTER FÜR BELEUCHTUNGSARMATUR
Eine Beleuchtungsarmatur zur Verwendung in einem Rahmen mit
einer oder mehreren Lichtquellen und einer Anzahl selbsttragenden Reflektorkörpern oder Gittern ist bekannt. Solche Gitter können
eine Richtungswirkung haben, wie es von den sogenannten Niederhelligkeitsgi ttern her bekannt ist, die einen kontrollierten
Lichtstrom auf ein begrenztes, beleuchtetes Gebiet hinabwerfen, oder sie können als Abschirmgitter ausgebildet sein, die eine
diffuse Raumbeleuchtung gewähren. Bei den sogenannten Niederhelligkeitsgittern sind alle senkrechten Flächen des Gitters als
Parabelbogenflachen ausgebildet, wodurch das Gitter die Lichtquelle
gegen direkte Ansicht abschirmt, und das Gitter hat ein trübes, halbgraues Aussehen in Seitenansicht. Diese Niederhelligkeitsgitter
gewähren einen kontrollierten Lichtstrom, erleuchten also nur einen begrenzten Bereich. Die bekannten Abschirmgitter,
die aus einer Anzahl zueinander rechtwinkligen planparallelen senkrechten Flächen bestehen, ergeben einen diffusen Lichtstrom,
der einen Raum erleuchtet, aber bei diesem Gitter kann man unter gewissen Winkeln die eigentlich?Lichtquelle sehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gitter zu schaffen, das sowohl von einem Niederhelligkeitsgitter als auch von eines Abschirmgitter
herrührende Eigenschaften aufweist. Durch das er-· findungsgemässe Gitter erzielt man teils einen kontrollierten
Lichtstrom auf einen primär beleuchteten Gegenstand, teils eine Raumbeleuchtung. Eine Armatur mit einem solchen Gitter kam teils
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eine starke Beleuchtung des Gegenstandes unter der Armatur geben, teils gleichzeitig eine genau angepasste Lichtstärke in all den
Richtungen haben, aus denen die Armatur gewöhnlich betrachtet wird, so dass man einerseits mit Sicherheit eine Blendung von der
Armatur vermeidet und andererseits erreicht, dass sie so hell wirkt, dass sie als ein architektonisch richtiger Bestandteil des
Raumes, in dem sie sich befindet, empfunden wird, indem man ein klares Gefühl dessen hat, woher das Licht kommt. Ein Gitter dieser
Art lässt sich im Gegensatz zu bisher bekannten Leuchtstoff-Röhrenarmaturen für sowohl Decken- als auch Wandbeleuchtung benutzen.
Das Gitter für Beleuchtungsarmatur für Deckenbeleuchtung oder Wandbeleuchtung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter
aus einem System äquidistanter, offener, röhrförmiger Körper mit
sowohl "äusseren konvexen, spiegelnden Flächen als auch inneren konkaven, spiegelnden Flächen besteht, wobei die Flächen einfach
oder doppelt gekrümmt sind und jeweils eine Mantelkurve aufweisen, deren Krümmungsradius unveränderlich ist oder bei Entfernung
von einer Lichtquelle zunimmt, und die KrümmungsZentren der Mantelkurven
beider Flächen in Richtung auf das Röhreninneren vorgesehen sind, und dass das der Lichtquelle zugekehrte Ende des rohrförmigen
Körpers ein kleineres Innenquerschnittsareal aufweist als das der Lichtquelle abgekehrte Ende und dass schliesslich das Gitter
so aufgebaut ist, dass der einfallende Lichtstrom sowohl durch als auch um die rohrförmigen Körper transmittiert wird. Mittels
eines solchen Gitters wird erreicht, dass der von der Lichtquelle kommende Lichtstrom teils durch die rohrförmigen Körper hindurchgeht
und auf den primär zu beleuchtenden Gegenstand
als ein kontrollierter Lichtstrom hinabgelenkt wird, teils dass ein gewisser prozentualer Teil des Lichtstroms
das Gitter ausserhalb der rohrförmigen Körper passiert, indem er durch die Zwischenräume zwischen diesen hindurchgeht,
wo sich der Lichtstrom gegen die äusseren konvexen Flächen spiegeln und durch die der Lichtquelle entlegensten Offnungen der
Zwischenräume hindurch als ein diffuser Lichtstrom hinausströmen wird. In Seitenansicht wird das Gitter den Eindruck einer Anzahl
dunkler Felder, die von den seitwärts kein Licht auswerfenden rohrförmigen Körpern herrühren, und einer Anzahl leuchtender
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Flächen, die von dem von den Aussenflachen diffus ausgeworfenen
Lichtstrom herrühren, geben.
Das Gitter ist ferner dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Körper Drehkörper sind, deren Mantelkurven im wesentlichen
Parabelbogenstücke sind, und dass die Mantelkurve für die äussere konvexe Fläche mit der Mantelkurve für die innere konkave Fläche
konform sein kann und insbesondere dass der Körper ein Drehkörper ist., dessen Drehachse einen gegebenen Winkel zur Hauptachse einer
Kurve der Formel y = ρ · χ11 bildet, wovon die Mantelkurve ein
Teil ist. Das Gitter ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass diejenige Kurve, wovon die Mantelkurve des Drehkörpers ein
Teil ist, eine Parabel zweiten Grades ist. Dadurch wird erreicht, dass der Lichtstrom durch die Körper in einer sicheren, kontrollierten
Weise verteilbar ist, indem man entv/eder matematisch berechnen,
oder durch Versuche den Lichtstrom durch die Körper regeln kann.
Das Gitter ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass der Brennpunkt der Mantelkurve auf oder in der Nähe der der Lichtquelle
zunächst befindlichen Kante des Drehkörpers liegt. Dadurch wird eine sichere Lichtverteilung des Lichtstromes durch
den Körper gewährleistet. Weiterhin ist die der Lichtquelle entfernteste
Kante des Körpers im Verhältnis zur geometrischen Höhe
des Körpers dadurch festgelegt, dass Lichtstrahlen, dis von der der Lichtquelle zunächst befindlichen Kante ausgehen und einen
gegebenen Winkel zur Achse des Körpers aufweisen, gerade die Parabelbögen in ihren der Lichtquelle entfemtesteii Punkten abschneiden.
Dadurch erzielt man, dass der ganze Lichtstrom, der durch die der Lichtquelle zunächst befindlichen öffnung gelangt,
als kontrolliertes Licht durch die der Lichtquelle entfernteste Öffnung unter einem erwünschten gegebenen Winkel hinausströmt.
In einer anderen Ausführungsfcrm ist das erfindungsgemasse
Gitter dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Körper im Querschnitt
die Form eines ebenen oder sphärischen Polygons mit zwei Seiten haben, und dass die konvexen und konkaven Flächen der
Körper Mantelkurven aufweisen, welche Ellipsen-, Hyperbel- oder Parabolbogenstücke sind, und dass die Mantelkurven für die Flächen
eine Parabel zweiten Grades sind. Indem man somit die Form
der einzelnen Körper variiert, lässt sich die Menge des kontrol-
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lierten Lichtstromes im Verhältnis zur Menge des von der der Lichtquelle entferntesten Fläche des Gitters ausgehenden diffusen
Lichtstromes ändern,
Die zweite Ausführungsform ist weiterhin dadurch gekennzeichnet,
dass eine Brennpunktgerade oder ein Brennpunkt für eine Fläche im wesentlichen auf der der Lichtquelle zunächst befindlichen
Kante des Körpers und der betreffenden Fläche gegenüber liegt. Dadurch erreicht man eine sichere Verteilung des von der
Lichtquelle her in den Körper einfallenden Lichtstromes.
Das Gitter gemäss der zweiten Ausführungsform ist weiterhin
dadurch gekennzeichnet, dass die der Lichtquelle entfernteste Kante des Körpers im Verhältnis zur geometrischen Höhe des Körpers
dadurch festgelegt ist, dass Lichtstrahlen, die von der der Lichtquelle zunächst befindlichen Kante ausgehen und eine Neigung
eines gegebenen V/inkels - beispielsweise von 45 - zum Gitter haben, gerade die Parabelbögen in ihren der Lichtquelle entferntesten
Punkten abschneiden. Dies hat zur Folge, dass der ganze in den Körper eintretende Lichtstrom als ein kontrollierter Lichtstrom
von derjenigen Fläche des Gitters, die von der Lichtquelle am weitesten entfernt liegt, hinausströmt.
Die obigen Gitter sind weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Körper gegossen, geleimt oder in anderer Weise
gegenseitig angeordnet sind, so dass sie ein Ganzes in einem gegebenen Muster bilden, das durch die erwünschte lichttechnische
Wirkung bestimmt ist. Dadurch erzielt man, dass die Menge des kontrollierten Lichtes im Verhältnis zur Grosse des Körpers höher
als die Menge durchströmenden diffusen Lichtes ist, indem das Areal der Zwischenräume zwischen den einzelnen Körpern möglichst
gering wird.
Das Gitter ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Körper gegenseitig befestigt sind, so dass ihre geometrischen
Mittelpunkte - sowohl in Richtung von der Lichtquelle aus als auch von der anderen Seite des Gitters zur Lichtquelle
hin gesehen - ein planpolygonales oder sphärisch polygonales Muster bilden. Dadurch wird gewährleistet, dass das Gitter eine
Ausführungsform erhält, die ihm sowohl bei eingeschalteter als auch ausgeschalteter Beleuchtung ein ansprechendes Aussehen verleiht,
was aus verkaufstechnischen Gründen von erheblicher Bcdeut-
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ung ist.
Das Gitter ist ausserdem dadurch gekennzeichnet, dass die
einzelnen Körper mit einem an sich bekannten Abschirmgitter mit
zueinander rechtwinkligen planparallelen Wänden vergossen oder in anderer Weise in diesem angeordnet bzw* durch dieses gegenseitig
verbunden sind. Infolge dieses Merkmals kann man das Verhältnis zwischen dem durchströmenden kontrollierten Lichtstrom
und dem durchströmenden diffusen Lichtstrom regulieren.
Die eben vorerwähnte Ausführungsforffi ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Körper so eingesetzt sind,
dass ihre Drehachse mit einem entnommenen Kreuz im Abschirmgitter zusammenfällt, oder dass die einzelnen Körper so eingesetzt
sind, dass ihre Drehachse mit der Schnittlinie der horizontalen Diagonalen für die einzelnen Offnungen des Abschirmgitter3 zusammenfällt.
Dadurch erreicht man ein einfaches geometrisches Muster, das sich leicht herstellen lässt«.
Das Gitter weist auch das erhebliche Merkmal auf, dass das Abschirmgitter eine geringere Höhe hat als die einzelnen Körper.
Dadurch wird gewährleistet, dass das Abschirmgitter keinen Teil des Lichtstromes daran hindert, die der Lichtquelle zunächst befindliche
Öffnung der Körper zu treffen, wie man auch sicherstellt, dass ein möglichst grosser prozentualer Teil des Lichtstromes von
der Lichtquelle das Abschirmgitter trifft und weiterhin, dass di'ü
Anzahl von Spiegelungen herabgesetzt wird, bevor der diffuse Lichtstrom diejenige Fläche des Gitters verlässt, die von der
Lichtquelle am weitesten entfernt liegt.
Das Gitter ist ausserdem dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Werkstoff hergestellt ist, welches sich zu Platten ausbilden
lässt, beispielsweise Kunststoff. Dieser Werkstoff kann auch
Glas oder Metall sein, was jedoch nicht zweckmässig 1εΐ:; weil
dies dem Gitter ein unnötig hohes Gewicht verleiht; durch Verwendung
von Kunststoff erreicht man, dass sich das Gitter in
einem einfachen Arbeitsvorgang ausführen lässt, beispielsweise
durch Giessen.
Weiterhin ist das Gitter dadurch gekennzeichnet; cIssf der
Spiegelbelag aus einer Metallisierung der ¥erkstoifobirJ:Iäche
oder aus einer an sich .beiderseits apisgslnden Fläche L-^steht,
welche auf der einen oder den beiden Seitenflächen mit einem
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durchsichtigen Material überzogen ist. In der bevorzugten Ausführungsform
zieht man eine Metallisierung der Werkstoffoberfläche vor, indem dies den geringsten Lichtverlust zur Folge hat.
Ein anderes Merkmal des Gitters ist, dass beim Spiegelbelegen gewisser Flächen, beispielsweise aller Flächen ausserhalb der
Innenseiten des Körpers, ein Farbpigment zugegeben werden kann. Dadurch wird gewährleistet, dass der kontrollierte Lichtstroni
von der Lichtquelle auf den primär beleuchteten Gegenstand möglichst gross ist, während man durch die Tönung, die durch Zugabe
eines Farbpigments erreicht wird, eine kleine Dämpfung des diffusen Lichtstromes erzielt, so dass der diffuse Lichtstrom nicht
als kalt gespiegeltes Licht, sondern als eine warme angenehme Raumbeleuchtung aufgefasst wird.
Der Ausführungsform nach weist das Gitter auch das erfindungsgemässe
Merkmal auf, dass sich das transraittierte Licht teils als ein kontrollierter Lichtstrom - entsprechend an sich bekannten
Niederhelligkeitsgittern, d.h. Gittern, wobei die Seitenflächen im wesentlichen Parabelflächen ausmachen -,teils sich als ein
diffuser Lichtstrom verteilt entsprechend der Lichtstromverteilung
bei an sich bekannten Abschirmgittern, d.h. Gittern, wobei die Seitenfläche im wesentlichen aus planparallelen Flächen besteht,
und dass es eine Lichtverteilungskurve im wesentlichen wie in Fig. 11 gezeigt und nachstehend näher beschrieben aufweist.
Das Gitter ist schliesslich dadurch gekennzeichnet, dass eine Lichtverteilungskurve in einem polaren Koordinatensystem um
die O -Achse symmetrisch ist und dass sie als eine geschlossene Kurve unter der 9oo-Achse^alsenorizontafer Tangente verläuft und
im übrigen eine im wesentlichen birnenförmige Kurve mit einem markierten Eindrücken des oberen Teils der birnenförmigen Kurve
ist, also so dass die birnenförmige Kurve zwei Wendepunkte beiderseits der Symmetrieachse im oberen Teil der birnenförmigen
Kurve aufweist, oder aber dass die Lichtverteilungskurve die Form eines Birnenschnittes mit einer prägnanten Erweiterung
am Stengel hat, welche der Kurve die Perm eines Längsschnitts in einer Babuschkapuppe verleiht * Diese Lichtverteilungskurve ist
bei keiner bisher zugänglicher, Leuchtstoffröhrenarmatur bekannt
und muss somit als eine neue, überraschende Wirkung des erfind-
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ungsgemässen Gitters bezeichnet werden. Dies geht auch hervor,
falls man "British Zonal Classification" studiert, die von der "Illuminating Engineering Society" im "I.E.S. Technical Report
No. 2: The Calculation of Utilisation Factor - the B.Z. Method", London, revised edition February 1971 beschrieben ist, und deren
Lichtverteilungskurven für Vergleichsmessung mit anderen Armaturen
alle eine im wesentliche!spitze ovale Form besitzen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein erfindungsgemässes Gitter für Beleuchtungsarmatur
für Deckenbeleuchtung oder Wandarmatur im Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2 gesehen,
Fig. 2 Ausschnitt aus einem Gitter Nach Fig. 1 in Richtung von der Lichtquelle aus gesehen,
Fig. 3 ein anderes erfindungsgemässes Gittei1 im Schnitt
nach der Linie III-III in Fig. 4 gesehen,
Fig. 4 Ausschnitt aus einem Gitter nach Fig, 3 in Richtung
von der Lichtquelle aus gesehen,
Fig. 5 Konstruktion eines Drehkörpers für die Armatur in Fig. 1, bezeichnet V, und Konstruktion der Flächen in Fig. 3>
Fig. 6 den Durchgang des Lichtes durch eine Drehparabel wie
im Gitter benutzt,
Fig. 7 Lichtverteilung für eine unacgeschirmte Leuchtstoffröhre
,
Fig. 8 zwei Beispiele für Lichtverteilungskurven für Leuchtstoffröhrenarmatur,
wobei das Gitter aus planparallelen Flächen besteht, welche im wesentlichen von der Lichtquelle auf den beleuchteten
Gegenstand gerichtet sind,
Fig. 9 Lichtverteilungskurve für Armatur mit zwei Leuchtstoffröhren,
die bei Winkeln von mehr als 45° abschirmen,
Fig. Io Lichtverteilungskurve von einem Versuch im Lichttechnischen
Laboratorium,
Fig. 11 Lichtverteilungskurve von einem Versuch im Lichttechnischen
Laboratorium mit der charackteristisciien Form der Lichtverteilungskurve des erfindungsgemässen Gitters.
Aus Fig. 1 und 2 ist ein erfindungsgemässes Gitter 1 ersichtlich, wobei die Bezugsziffer 2 Drehkörper mit sowohl äusseren, konvexen,
spiegelnden Flächen 3 als auch inneren, konkaven, spiegeln-
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den Flächen 4 bezeichnet. Die einzelnen Körper 2 sind an einem
Abschirmgitter befestigt oder mit diesem einstückig vergossen, und das Abschirmgitter besteht aus einer Anzahl zueinander rechtwinkliger,
stellenweise unterbrochener Wände 6, 7. Wie aus Fig. 2 klar hervorgeht, ist jede zweite der Wände 6, 7 durchgehend
und jede zweite der Wände 6, 7 durch Körper 2 unterbrochen. Die Wände 6, 7 sind auf allen Flächen spiegelnd. Die Wände 6, 7 sind
kürzer als die Körper 2 und gehen von der der Lichtquelle 5 entferntesten
Kante B aus. Die Körper 2 können auch in den rechtwinkligen Vierecken des Abschirmkörpers angebracht werden, so
dass die Drehachse der Körper mit dem Schnittpunkt der Diagonalen zusammenfällt, beispielsweise in einem Schachbrettmuster. Gegebenenfalls
kam das Abschirmgitter ganz weggelassen werden, und die einzelnen Körper können an ihrer der Lichtquelle 5 entferntesten
Kante B gegenseitig befestigt sein.
Die Körper 2 sind Drehkörper mit einer Mäntelkurve, deren Krümmungsradius in Richtung von der Lichtquelle 5 weg wächst, und
mit KrümmungsZentrum für1 ihre Mantelkurve in Richtung aus das
Röhreninnere. In der hier besonders gezeigten Ausbildung besteht die Mantelkurve aus Parabelbogenstücken einer Parabel zweiten ·
'Grades. Die Mantelkurve und die Konstruktion der Körper werden nachstehend in weiteren Einzelheiten erläutert werden.
In Fig. 3 und 4 ist eine andere Ausführungsform des erfindungsgemässen
Gitters gezeigt. Das Gitter 1 setzt sich hier aus einer Anzahl Körpern 2f zusammen, die im Querschnitt die Form
eines Quadrats aufweisen und durch ihre der Lichtquelle entfernteste Kante gegenseitig verbunden sind. Andere Planpolygone oder
sphärische Polygone können jedoch auch benutzt werden, um das Querschnittsmuster zu geben. Flächen 3', 4· der Körper 2! sind
spiegelnd und im gezeigten Beispiel einfach gekrümmt, mit einer Mantelkurve, deren Krümmungsradius bei Entfernung von einer
Lichtquelle 5 zunimmt und mit KrümmungsZentrum für die Mantelkurve
in Richtung auf das Röhreninnere. In der hier gezeigten Ausführungsform sind die Mantelkurven Parabelbogenstücke einer
Parabel zweiten Grades. Es sei bemerkt, dass zusammenstossende Ecken der einzelnen Flächen, 3', 4' der Form nach gewölbten Walmdächern
ähneln.
In der in Fig. 3 und 4 gezeigten Konstruktion wird das vorerwähnte
Abschirmgitter weggelassen, indem die äusseren konvexen
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Flächen der einzelnen Körper in jedem einzelnen Feld ein Abschirmgitterfeld
mit im wesentlichen der gleichen lichttechnischen Wirkung bilden wie ein entsprechendes Feld in einem Abschirmgitter
bekannter Konstruktion.
Die hier gezeigten Konstruktionen sind in grösseren.oder
kleineren Sektionen aus Kunststoff gegossen und dann miteinander vereinigt und verleimt worden. Danach wird das Fertiggitter auf
allen Flächen mit einem stark reflektierenden Werkstoff, beispielsweise Aluminium metallisiert, worauf das Gitter gegebenenfalls
in eine geeignete Beize eingetaucht wird, um die spiegelnde Fläche Korrosion u.a.m. gegenüber haltbar zu machen. Eine
andere Ausführungsform besteht· darin, das Gitter aus spiegelnden Flächen zu konstruieren, die dann mit einem durchscheinenden
Material, beispielsweise klarem Kunststoff, überzogen werden. Diese letztere Lösung ergibt jedoch eine etwas teurere und
schwerere Armatur und ist daher nicht zweckmässig.
Um den Lichtstrorn ausserhalb der Körper 2, 2' zu dämpfen
oder zu tönen, lassen sich die Zwischenräume 8, 81 zwischen den
Körpern mit einer durchscheinenden Platte aus einem Werkstoff, beispielsweise Kunststoff oder Glas, abdecken, dem ein Farbstoff
zugesetzt worden ist. Eine andere Möglichkeit für die Abdämpfung des Lichtsti'oms um die Körper besteht in der Zugabe eines Pigmentes
für die Metallisierung der Aussenflache 3, 31 der Körper
und für die zueinander rechtwinkligen planparallelen Wände 6, 7·
Aus Fig. 5 geht die Konstruktion der Mantelkurve für die
Flächen 3, 4 und 3'» 41 hervor. Eine Parabel P der Formel
ρ
7 = ρ * x mit der Hauptachse A wird in an sich bekannter Weise gezeichnet. Durch den Brennpunkt B-, der Parabel wird eine Gerade mit dem Winkel V zur Hauptachse gezogen, welche Gerade die Parabel P in Bp schneidet. Das Mittellot C auf E-. and Bp wild gezeichnet, und das Parabelbogenstück BpDp wird mit dem Mittellot C als Symmetrieachse in BnD1 übergespiegelt. Die der Lichtquelle 5, 5' zunächst befindliche Kante wird durch die Gerade B-,B-, bestimmt,
7 = ρ * x mit der Hauptachse A wird in an sich bekannter Weise gezeichnet. Durch den Brennpunkt B-, der Parabel wird eine Gerade mit dem Winkel V zur Hauptachse gezogen, welche Gerade die Parabel P in Bp schneidet. Das Mittellot C auf E-. and Bp wild gezeichnet, und das Parabelbogenstück BpDp wird mit dem Mittellot C als Symmetrieachse in BnD1 übergespiegelt. Die der Lichtquelle 5, 5' zunächst befindliche Kante wird durch die Gerade B-,B-, bestimmt,
Ic
während die der Lichtquelle 5, 5' entfernteste Kante durch Ziehen
von Geraden von B-, und Bp mit dem Winkel V zum Mittellot bestimmt
wird. Der Schnittpunkt dieser Geraden mit der ursprünglichen Parabel bzw. der gespiegelten Parabel bestimmt die der Lichtquelle
5, 5' entfernteste Kante des Körpers, Falls man Drehkörper
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wünscht, wird das Mittellot C als Drehachse "benutzt. Bei anderen
Querschnitten des Körpers 5 wird die Kurve längs der erwünschten Kurve im Raum verschoben.
Der Durchgang des Lichtes durch ein optisches System mit Innenparabelflachen wird im nachstehenden Text, der vom Lichttechnischen
Laboratorium, der polytechnischen Lehranstalt, der Technischen Hochschule Dänemarks erteilt worden ist, unter Hinweis
auf Fig. 6 näher erläutert.
"Fig. 6 zeigt ein optisches System mit derjenigen Eigenschaft, dass die Oberseite des Systems unter einem beliebigen
Einfallswinkel treffendes Licht die Unterseite des Systems unter einem Winkel mit senkrechter Linie verlassen kann, welcher immer
kleiner als oder gleich V ist.
Das System besteht aus entgegengesetzten spiegelnden Flächen, deren senkrechte Schnittlinien Parabeln P-, und Pp ausmachen.
Diese Parabeln sind um die senkrechte Achse des Systems symmetrisch,
wie vorstehend erläutert. Bei einem rotationssymmetrischen System können die Parabeln dazu gebracht werden, einander
zu decken.
Die Parabel P-. hat den Brennpunkt B-, und die Achse A-, , welche
den Winkel V mit senkrechter Achse bilden.
Die Parabel Pp, die mit P1 symmetrisch ist, ist so angebracht
dass sie den Brennpunkt B-, für die Parabel P-, passiert. Aus Cymmetriegründen
muss der Brennpunkt Bp für die Parabel Pp daher auf
der Parabel P-, liegen.
Nur derjenige Teil der Parabel Pp, der in der Figur voll ausgezogen
ist und zwischen dem Brennpunkt B-, und dem Schnittpunkt mit der Geraden Lp liegt, welche dadurch bestimmt ist, dass die
durch den Brennpunkt Bp von P2 passiert und den Winkel V mit
senkrechter Achse bildet, wird benutzt.
Das entsprechende Stück von P-, wird benutzt. Die Wirkungsweise
des Systems ist folgende:
Eine imaginäre Lichtquelle wird im Brennpunkt B-, angebracht. Diejenigen Strahlen, die von dieser Lichtquelle die Öffnung B
des Systems treffen, verlassen unmittelbar das System in Richtungen, die einen Winkel mit senkrechter Achse bilden, welcher
kleiner als V ist. Sämtliche Strahlen, die von B1 die Parabel P1
treffen, werden in einer Richtung reflektiert, die den Winkel V
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mit senkrechter Achse bildet. Strahlen, die von B-, die Parabel V9
treffen, müssen auch in Richtungen reflektiert werden, die kleine Winkel mit senkrechter Achse bilden.
Befindet sich die Lichtquelle auf der Gerade zwischen B, und
Bp, wird nur derjenige Strahl, der die Parabel P-, in Bp trifft,
unter dem Winkel V reflektiert werden. Sämtliche anderen Strahlen werden unter anderen Winkeln ausgesandt werden.
Für Lichtquellen, die sich über der Gerade B-,-Bp befinden,
gilt dasselbe, und es ist folglich ersichtlich, dass kein Lichtstrahl das System in Richtungen verlassen kann, die einen Winkel
mit senkrechter Achse grosser als V bilden.
Die Öffnung B des Systems wird beliebig gewählt; das Verhältnis
zwischen der Höhe H und der Öffnung B ist aber geometrisch bestimmt,
indem die Geraden L-, und Lp, die den Winkel V mit senkrechter
Achse bilden, gerade die Parabeln F η und Pp in ihren oberen und
unteren Punkten schneiden sollen, wie vorstehend erläutert". ■
Das Lichttechnische Laboratorium, die Polytechnische Lehranstalt und die Technische Hochschule, Dänemark haben eine Messung
photometrischer Eigenschaften des erfindungsgemässen optischen Gitters vorgenommen. Das Messprincip ist auf den Seiten
79 bis 88 der Zeitschrift "Lampetten" Nr. 4/1967, die von der Lichttechnischen Gesellschaft Dänemarks herausgegeben wird, näher
beschrieben. Das Prinzip der Messmethode beruht darauf, dass eine besondere Photozelle benutzt wird, die mindestens die
gleiche Grosse wie die Armatur aufweist und so ausgebildet ist, dass sie nun dem Licht gegenüber empfindlich ist, das in sie
senkrecht zur Oberfläche einfällt, so dass man u.a. den Abstand von der Armatur zu der messenden Photozelle reduzieren kann.
Eine Photozelle, die nur gegen senkrecht einfallendes Licht empfindlich ist, misst die tatsächliche Lichtstärke der Armatur
unter der Voraussetzung, dass die Photozelle mindestens dieselbe Grosse wie die Armatur aufweist und die Empfindlichkeit der Zelle
auf der ganzen Oberfläche gleich ist, indem jedes Oberflächenelement der Zelle die Lichtstärke des entsprechenden OberflächeKelementes
der Armatur misst. Die Summation erfolgt dann in der Photozelle. Diese Lichtstärkemessung ist offensichtlich von dem Abfand
zwischen der Armatur und Zelle ganz unabhängig, und die Zelle lässt sich daher so dicht an der Armatur anbringen, wie dies
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mechanisch möglich ist.
Hierfür ist eine besonders aufgebaute Photozelle benutzt worden, die aus einem weissen Innenhohlraum besteht, dessen eine
ebene Seite ein Gitter ist, das das Passieren von Licht, welches das Gitter innerhalb eines sehr kleinen Winkels zur Normale trifft,
gestattet. Dasjenige Licht, das durch das Gitter in den Hohlraum eindringt, wird von dessen weissen Flächen reflektiert und mit
einem Photomultiplikator summiert und gemessen. Um sicherzustellen, dass das Lieh in die Photozelle im wesentlichen senkrecht
zu dieser einfällt, ist ein besonderer Steuerraster hergestellt worden, der aus acht etwa 1 cm dicken Schichten besteht, die je-"weils
auf der der Lichtquelle zugekehrten Fläche ein Loch aufweisen; die Löcher sind gegenseitig zentriert, so dass sie einen
Lichtstrahl von der Armatur auf die Photozelle hinabsteuern. Die eingentliche Messung erfolgt dadurch, dass die Photozelle 36o°
um die zentral angeordnete Armatur gedreht wird. Es sei angeführt, dass die Commision International d'Eclarage comite E.-2.3, Photometric
Requirements for Luminaries das Messprinzip anerkannt hat.
Bei dem mit dem erfindungsgemässen Gitter durchgeführten
Versuch wurde das Gitter so angeordnet, dass seine Ebene einen Winkel von 45 mit der Photozelle bildete und der Transmissionsfaktor
bzw. die Lichtverteilungskurve des Gitters gemessen wurden.
Vor Messung der Lichtverteilung für das Gitter wurde ein Vergleichsversuch vorgenommen, der die Lichtverteilung für die
auf das Gitter einfallende Strahlung zeigte.
Zur Beurteilung der Erfindung zeigen Fig. 7, 8 und 9 Lichtverteilungskurven
teils für eine Leuchtstoffröhre ohne Armatur, teils für übliche bisher benutzte Leuchtstoffröhrenarmaturen.
Fig. 7 bis 9 sind aufgrund der von dem Aschehoug Dansk Forlag, Kopenhagen I967/1968 herausgegebenen Hefte "Lys og Belysning"
(Licht und Beleuchtung) Nr. 3, 4 und 5> Seiten 3 bis 29, 5 bis
25 bzw. 4 bis Io wiedergegeben. Aus Fig. 8 und Fig. 9 ist klar
ersichtlich, dass die Lichtverteilungskurven für die bisher allgemein benutzten Leuchtstoffröhrenarmaturen im wesentlichen konvex
sind.
Vergleicht man diese Kurven mit der Lichtverteilungskurve in Fig. 11, die eine Lichtverteilungskurve des erfindungsgemässen
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Gitters zeigt, sieht man, dass das erfindungsgemässe Gitter eine
Lichtverteilungskurve hat,die im wesentlichen "birnenförmig ist
oder die Form einer Babuschkapuppe aufweist, d.h. mit einem markierten Eindrücken des oberen Teils der birnenförmigen Kurve und
also so, dass die birnenförmige Kurve zwei Wendepunkte beiderseits der Symmetrieachse im oberen Teil der birnenförmigen Kurve hat
und dass die Birnenfigur eine prägnante Erweiterung am Stengel aufweist. Die vom Lichttechnischen Laboratorium erhaltene Beschreibung
der Untersuchung lautet:
"Gegenstand: Eingebautes verspiegeltes Gitter, Fabrikant Poul Willumsen. Untersuchungsausmass: Messung photometrischer
Eigenschaften für optisches Gitter.
Ein Gitter, das unter einer Armatur verwendet wird, wird ausser Transmission von Licht auch dieses reflektieren. Das reflektierte
Licht wird in der Armatur zurückgehen und daher bis zu einem gewissen Grade das Gitter wieder treffen und transmittiert
werden. Die Gesamttransmission des Gitters wird daher in gewissem Masse von der Konstruktion derjenigen Armatur abhängen,
an die es montiert ist.
Um eindeut ge Messergebnisse zu erhalten, sind die Gitter
daher in einer solchen Weise mit diffusem Liclfc von oben beleuchtet,
dass das von der Oberfläche der Gitter reflektierte Licht in keinem merkberen Masse zu den Gittern wieder zurückreflektiert
werden kann.
Der Transmissionfaktor eines Gitter ist das Verhältnis zwischen dem transmittierten Lichtstrom und dem einfallenden Lichtstrom.
Der Transmissionsfaktor kann beim Vergleich verschiedener Gitter benutzt werden, lässt sich aber nicht ohne weiteres für
eine Beurteilung des Wirkungsgrades einer wirklichen Armatur anwenden.
Die Lichtverteilungskurve für die auf das Gitter einfallende Strahlung ist so gezeichnet, dass die Kqchstlichtstärke Io Teilungen
beträgt. Von dieser Bestimmung des Masstabverhältnisses aus sind die Lichtverteilungskurven für die Gitter gezeichnet worden.
Der Transmissionsfaktor für das Gitter beträgt 55%. Die gemessenen
Lichtverteilungen sind in Kurvenform beigefügt."
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Es liegt auf der Hand, dass ein Gitter mit der gezeigten Lichtverteilungskurve, wie in der Beschreibung angegeben, in vielen
anderen Weisen ausgeführt werden kann. Diese Ausführungsformen sind auch vom Erfindungszweck umfasst ,weil sie aufgrund der in
der vorliegenden Beschreibung enthaltenen Ausführungen für einen Fachmann naheliegend sein werden.
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Claims (28)
15
Patentansprüche.
Patentansprüche.
( 1.) Gitter für Beleuchtungsarmatur für Deckenleuchtung oder
Wandbeleuchtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter (1) aus einem System äquidistanter, offener, röhrförmiger
Körper (2) mit sowohl äusseren konvexen, spiegelnden Flächen (3) als auch inneren konkaven, spiegelnden Flächen (4) besteht, wobei
die Flächen einfach oder doppelt gekrümmt sind und jeweils eine Mantelkurve aufweisen, deren Krümmungsradius unveränderlich ist
oder bei Entfernung von einer Lichtquelle (5) zunimmt und die Krümmungszentren der Mantelkurven beider Flächen in Richtung auf
das Röhreninnere vorgesehen sind, und dass das der Lichtquelle (5) zugekehrte Ende des rohrförmigen Körpers (2) ein kleineres
Innenquerschnittsareal hat als das der Lichtquelle abgekehrte Ende, und dass schliesslich das Gitter so aufgebaut ist; dass der
einfallende Lichtstrom sowohl durch als auch um die rohrförmigen Körper transmittiert wird.
2. Gitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Körper Drehkörper sind.
3. Gitter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Mantelkurven im wesentlichen Parabelbogenstücke sind und dass die Mantelkurve für die äussere konvexe Fläche (3)
mit der Mantelkurve für die innere konkave Fläche (4) konform sein kann.
4. Gitter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper ein Drehkörper ist, dessen Drehachse (C) einen
gegebenen Winkel (V) zur Hauptachse (A) einer Kurve der Formel y = ρ · xn bildet, deren die Mantelkurve Bestandteil macht.
5. Gitter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass diejenige Kurve, deren die Mantelkurve (Ρ-^,Ρ2) des Drehkörpers
Bestandteil macht, eine Parabel zweiten Grades (P) ist und dass die Drehachse (C) einen gegebenen Winkel (V) zur Hauptachse
(A) bildet.
6. Gitter nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Brennpunkt (B-, ) der Mantelkurve (P-, ) auf oder in
der Nähe der der Lichtquelle (5) zunächst befindlichen Kante des Drehkörpers (2) liegt.
7. Gitter nach jedem der vorstehenden Ansprüche, dadurch g e kennzeichnet,
dass die der Lichtquelle (5) entfernteste
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Kante (B) des Körpers in Verhältnis ^ui geometrischen Höhe (H)
des Körpers dadurch festgelegt ist, dass Lichtstrahlen (L-. und
Lp), die von der der Lichtquelle (5) zunächst befindlichen Kante
(B-^, B2) ausgehen und den gegebenen Winkel (V) zur Achse des
Körpers (2) aufweisen, gerade die Parabelbögen (P-,,Pp) in ihren
der Lichtquelle (5) entferntesten Punkten abschneiden.
8. Gitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Körper (2) in Querschnitt die Form eines ebenen
oder sphärischen Polygons mit mindestens 2 Seiten haben.
9. Gitter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die konvexen und konkaven Flächen (3'>4') der Körper Mantelkurven
aufweisen, die im wesentlichen Parabelbogenstücke (P-,',
P2 1) sind.
.10. Gitter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,,
dass die Mantelkurve für die Flächen eine Parabel zweiten Grades (P) ist.
11. Gitter nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Brennpunktgerade oder ein Brennpunkt
für eine Fläche (3',V) im wesentlichen auf der der Lichtquelle
zunächst befindlichen Kante des Körpers und der betreffenden Fläche gegenüber liegt.
12. Gitter nach Anspruch 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die der Lichtquelle entfernteste Kante
(B) des Körpers (2·) im Verhältnis zur geometrischen Höhe (H) des Körpers dadurch festgelegt ist, dass Lichtstrahlen (L-^,Lp)
die von der der Lichtquelle zunächst befindlichen Kante (B1JB2)
ausgehen und eine Neigung von beispielsweise 45° zum Gitter haben, gerade die Parabelbögen (P-, ,P9) in ihren der Lichtquelle
(5) entferntesten Punkten abschneiden.
13. Gitter nach jedem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Körper (2,2')
gegossen, geleimt oder in anderer Weise gegenseitig angebracht sind, so dass sie ein Ganzes in einem gegebenen Muster ausmachen,
das durch die erwünschte lichttechnische Wirkung bestimmt ist.
14. Gitter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
dass die einzelnen Körper (2,2') gegenseitig befestigt sind, so dass ihre geometrischen Mittelpunkte sowohl in Richtung
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von der Lichtquelle ^5,5f) aus als auch von der anderen Seite
des Gitters (1) zur Lichtquelle (5,5f) hin gesehen ein planpolygonales
oder sphärisch polygonales Muster bilden.
15· Gitter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
dass die einzelnen Körper (2,2·) mit einem an sich bekannten Abschirmgitter mit zueinander rechtwinkligen planparallelen
Wänden (6,7) vergossen oder in anderer Weise in diesem angeordnet bzw. durch dieses gegenseitig verbunden sind.
16. Gitter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
dass die einzelnen Körper (2,2') so eingesetzt sind,
dass ihre Drehachse (A) mit einem entnommenen Kreuz im Abschirmgitter zusammenfällt.
17. Gitter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Körper (2) so eingesetzt sind, dass
ihre Drehachse (A) mit der Schnittlinie der horizontalen Diagonalen für die einzelnen Offnungen des Abschirmgitters (6, 7) zusammenfällt.
.
18. Gitter nach Anspruch <15, dadiircVg ekennzeichn
e t, dass das Abschiragitter (6, 7) eine geringere Höhe aufweist
als die einzelnen Körper.
19. Gitter nach jedem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichne.t, dass es aus einem Werkstoff hergestellt
ist, der sich zu Platten ausbilden lässt, beispielsweise Kunststoff.
20. Gitter nach jedem der vorstehenden Ansprüche., dadurch
gekennzeichnet, dass der Spiegialbelag aus einer Metallisierung der Werkstoffoberfläoiie oder aus einer an sich
beiderseitig spiegelnden Fläche besteht, die auf der einen oder den beiden Seitenflächen mit einem durchsichtigen Material
überzogen ist.
21. Gitter nach Anspruch 20, dadurch g e k β η η ζ e i c Ii net,
dass bei dem Spiegelbelegen gewisser E"läolien} beispielsweise
aller Flächen ausserhalb der Innenseiten des Körpers, ein
Farbpigment zugegeben ist.
22. Gitter nach Anspruch 13 bis 21, dadurch g e k e η η zeichnet,
dass die Zwischenräume (8,8*) zwischen den Körpern (2,2') mit opalisierendem Material, beispielsweise Glas
oder klarem Kunststoff gegebenenfalls unter Zugabe eines Farbpigments teilweise ausgefüllt oder bedeckt sind.
23· Gitter nach jedem der vorstehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, dass es so ausgebildet ist, dass
sich das transmittierte Licht teils als ein kontrollierter Lichtstrom, entsprechend an sich bekannten Niederhelligkeitsgittern,
d.h. Gittern, wobei die Seitenflächen im wesentlichen Parabelflächen ausmachen, teils als ein diffuser Lichtstrom verteilt,
entsprechend der Lichtstromverteilung bei an sich bekannten Abschirmgittern, d.h. Gittern, wo die Seitenflächen im wesentlichen
aus planparallelen Flächen bestehen.
24. Gitter nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lichtverteilungskurve im wesentlichen
die Form wie in Fig. 11 aufweist.
25· Gitter nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lichtverteilungskurve in einem
polaren· Koordinatensystem um die O°-Achse symmetrisch ist
und dass sie als eine geschlossene Kurve unter der 9O°-Achse mit der 9O°-Achse als horizontaler Tangente und mit einer
Ausbuchtung dicht unter der 9O°-Achse verläuft und im übrigen eine im wesentlichen birnenförmige Kurve mit einem markierten
Eindrücken des oberen Teils der birnenförmigen Kurve ist, also so, dass die firnenförmige Kurve zwei Wendepunkte beiderseits
der Symmetrieachse im oberen Teil der birnenförmigen Kurve aufweist.
26. Gitter nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtverteilungskurve die Form eines
Birnenschnittes mit einer prägnanten Erweiterung am Stengel hat, welche der Kurve die Form eines Längsschnittes in einer Babucchkapuppe
verleiht.
27· Gitter nach Anspruch 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass man durch mechanische Änderung des Grossenverhältnisses
zwischen der Öffnung der rohrförmigen Körper und der zwischen den Körpern befindlichen Öffnung das Verhältnis des
Lichtstroms, der durch die Körper transmittiert wird, zu dem Lichtstrom, der um die Körper transmittiert wird, variiert,
wodurch die Grosse der Ausbuchtung der Kurve unter der 90 -Achse verändert wird.
28. Gitter nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch g e kennzeic hnet, dass es hauptsächlich wie vorstehend
beschrieben und wie in den begleitenden Zeichnungen dargestellt ist bzw. die auf der Kurve gezeigten Merkmale aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK2772A DK130937C (da) | 1972-01-04 | 1972-01-04 | Gitter til belysningsarmatur |
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| DE2263803B2 DE2263803B2 (de) | 1977-07-21 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8227 | New person/name/address of the applicant |
Free format text: DECORONA APS, LYNGBY, DK |
|
| 8228 | New agent |
Free format text: EITLE, W., DIPL.-ING. HOFFMANN, K., DIPL.-ING. DR.RER.NAT. LEHN, W., DIPL.-ING. FUECHSLE, K., DIPL.-ING. HANSEN, B., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
|
| 8235 | Patent refused |