DE3020097A1 - Signalleuchte - Google Patents
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Description
DR. JOACHIM RASPER ei Wiesbaden Q Π Ο Π Π Q 7
Bierstadter Hähe 22 O U fc U U ν) /
S AU 2
-X-
AUER-SOG Glaswerke GmbH Bad Gandersheim
Beschreibu ng betreffend
Die Erfindung begrifft eine Signalleuchte mit einer Lichtquelle,
einer der Lichtquelle zugeordneten Lichtbündeloptik, einer Streuelemente aufweisenden Streuscheibe für
das austretende Licht und im wesentlichen waagerecht sowie im Abstand übereinander zwischen der Lichtquelle und
der Streuscheibe angeordneten Lamellen zur oberseitigen Absorption von einfallendem äußeren Fremdlicht.
Eine derartige.Signalleuchte ist bereits bekannt (DE-OS
26 Jk 522). Diese bekannte Signalleuchte ist als Heckleuchte
für ein Kraftfahrzeug vorgesehen. Signalleuchten,
insbesondere auch in Form von Verkehrsampeln oder dergleichen, müssen eine unverwechselbare Information liefern,
insbesondere auch hinsichtlich der Farbe bzw. des Betriebszustandes, so daß stets eindeutig feststellbar ist, ob eine
Farbe aufleuchtet oder nicht. Dabei erfordert der Betriebszustand eine Signallichtstärke bzw. Leuchtdichte, die nach
unten durch eine Mindestauffälligkeit und nach oben durch die Gefahr einer Blendung bei dunkler Umgebung sowie durch
die Forderung nach einem geringen Energieverbrauch bei heller
Umgebung begrenzt wird. Dementsprechend können Signalleuchten
nicht mit beliebig großer Helligkeit betrieben verden, und es besteht daher die Gefahr, daß durch einfallendes äußeres
Fremdlicht, im Falle der Verkehrsampel also insbesondere
Sonnenlicht, die Leuchte infolge von Reflexionen so hell aufleuchtet, daß eine Verwechslung mit einem gar nicht eingeschalteten
Signal entstehen kann. Das von Verkehrsampeln reflektierte Sonnenlicht ist als sogenanntes "Phantomlicht"
bekannt. Dieses kann durch Reflexionen auf der Vorderseite der Abschlußscheibe, auf den Grenzflächen der Streuelemente
der Streuscheibe, auf der Spiegelfläche des Reflektors und
auf den Lampenkolben entstehen.
Die bei der bekannten Signalleuchte vorgesehenen waagerechten Lamellen dienen dazu, dem Entstehen von Phantomlicht entgegenzuwirken,
wie es bei Verkehrsampeln beispielsweise auch durch Verwendung einer Schute geschieht, die dachartig über die Verkehrsampel
vorgezogen ist, um die eigentliche Signalleuchte vor dem Auftreffen von Sonnenlicht abzuschirmen. Es ist ersichtlich,
daß eine solche Schute nur in begrenztem Maße verhindern kann, daß Sonnenlicht in die Verkehrsleuchte einfällt
und zu Phantomlicht führt. Auch die parallelen Lamellen haben bei sehr flachem Einfall des Sonnenlichts nicht mehr die gewünschte
Wirkung. Zwar kann versucht werden, durch Verringerung des Abstandes zwischen benachbarten Lamellen und durch
Erhöhung der Lamellentiefe in waagerechter Richtung bzw. in
Richtung der optischen Achse der Leuchte auch noch sehr
flach einfallendes Sonnenlicht mit den Oberseiten der Lamellen aufzufangen und zu absorbieren, diese Maßnahmen bedeuten
jedoch zugleich eine wesentliche Schwächung des im Betriebszustand austretenden Signalllchts und damit einen
unerwünscht hohen Energieverbrauch. Im übrigen kann im wesentlichen
waagerecht einfallendem Fremdlicht nicht wirksam begegnet werden.
130080/0087
Dementsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Signalleuchte zu schaffen, die ohne vesentlichen zusätzlichen
Kostenaufwand sowohl hinsichtlich der Herstellung wie des Betriebs der Leuchte das Auftreten von Phantomlicht durch auftreffendes Fremdlicht weiter vermindert, insbesondere
auch hinsichtlich des Fremdlichts, das aus dem Grenzbereich des Störlichtraums eindringt, der an den mit
Signallicht zu versorgenden Beobachterraum angrenzt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß •der Abstand der Lamellen im wesentlichen der Höhe der
Streuelemente entspricht, daß die Lamellen in Höhe der Übergänge zwischen den sich in vertikaler Richtung im
wesentlichen unmittelbar aneinander anschließenden Streuelementen angeordnet sind und daß die Streuelemente so
ausgeführt sind, daß sie geneigt von oben oder waagerecht einfallendes Licht in ihrem oberen Bereich stärker als in
ihrem unteren Bereich nach unten ablenken.
Durch diese Ausbildung und abgestimmte Anordnung der Streuelemente gegenüber den Lamellen wird in verstärktem
Maße eintretendes Fremdlicht auf die Oberseiten der Lamellen gelenkt und somit durch Absorption unschädlich gemacht.
Dabei ist es möglich, die Streuelemente so anzuordnen, daß theoretisch alle Fremdlichtstrahlen bzw. Störlichtstrahlen
auf die Lamellenoberseiten gelenkt werden. Teilt man den vor der Verkehrsleuchte befindlichen Raum
in einen im wesentlichen oberhalb der optischen Achse der Leuchte angeordneten Störlichthalbraum und in einen im
wesentlichen unterhalb der optischen Achse der Leuchte angeordneten Beobachterhalbraum auf, so kann gesagt werden,
daß lediglich Störlichtstrahlen, die. genau an der Grenze zwischen dem Störlichthalbraum und dem Beobachterhalbraum
oder in einem je nach dem Einsatz der Signalleuchte
1300SO/OOST #/'
ggf. vorhandenen Überschneidungsbereich zwischen Störlicht-
- räum und Beobachterraum einfallen, dann nicht absorbiert
werden, wenn sie auf Teile der Streuelemente auftreffen,
die bestimmungsgemäß das Signallicht in eben diese Richtung
aussenden. Aber auch in diesem Fall werden die Phantomlichtstärken
im Vergleich zu den bisher bestehenden Verhältnissen stark herabgesetzt.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben
sich aus den Unteransprüchen. Dabei führt insbesondere die Anordnung zusätzlicher senkrechter Lamellen und die in ganz
entsprechender Weise verstärkte seitliche Ablenkung eintretenden
Fremdlichts auf diese Lamellen zu einer weiteren Verringerung der Gefahr des Auftretens von Phantomlicht.
Nachfolgend wird die Erfindung und ihre Wirkungsweise anhand einer schematischen Zeichnung näher erläutert. Darin
zeigt:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die optische Achse der
Signalleuchte,
Fig. --. 2 einen vergrößerten Teilschnitt aus Fig. 1mit Streuelementen
und den ihnen zugeordneten waagerechten Lamellen unter Fortlassung der anderen Leuchtenteile,
Fig. 3 in einem weiter vergrößerten vertikalen Teilschnitt
die Umlenkung eines eintretenden Fremdlichtstrahls durch ein Streuelement auf die Oberseite einer waagerechten Lamelle und
Fig. k in einem gegenüber Fig. 1 vergrößerten horizontalen
Teilschnitt ein Streuelement in Ausrichtung auf zwei einander benachbarte senkrechte Lamellen unter
130OSO/00S7
-y-
Weglassung sonstiger Leuchtenteile zur Verdeutlichung der seitlichen Umlenkung eintretenden Fremdlichts auf
die senkrechten Lamellen.
Gemäß Fig. 1 besteht die Signalleuchte 1 aus einer Lichtquelle 2, einer Lichtbündeloptik in Form eines Reflektors
mit einer optischen Achse k und einer Streuscheibe 5· Die
optische Achse 4 bzw. die durch sie verlaufende waagerechte
Ebene trennt den oberen Störlichthalbraum 6 vom unteren Beobachterhalbraum 7·
Zwischen der Streuscheibe 5 und der Lichtquelle 2 sind
waagerechte Lamellen 8 mit gleichmäßigen Abständen übereinander angeordnet. Diese waagerechten Lamellen 8 weisen
eine absorbierende Oberseite 9 und eine verspiegelte Unterseite 10 auf. Zwischen der Streuscheibe 5 und der Lichtquelle
2 sind ebenfalls senkrechte Lamellen 11 mit gleichmäßigen Zwischenabständen angeordnet. Die waagerechten Laraellen 8
und die senkrechten Lamellen 11 sind in Richtung der optischen Achse k zueinander versetzt bzw. hintereinander angeordnet,
können jedoch zweckmäßigerweise unter Bildung eines Gitters in einer gemeinsamen Vertikalebene angeordnet
sein. Ebenfalls können die Lamellen 8 und/oder 11 jeweils gemeinsam um die optische Achse h drehbar sein, um je nach
dem speziellen Anwendungsfall eine Einstellung vorzunehmen, bei der die Fremdlicht- bzw. Phantomlichtunterdrückung optimal
ist.
Die Streuscheibe 5 weist an ihrer Innenseite Streuelemente
auf, die sich in waagerechter Richtung erstrecken, eine dem Abstand zwischen benachbarten waagerechten Lamellen 8 entsprechende
Höhe aufweisen und jeweils auf den Zwischenraum zwischen zwei benachbarten waagerechten Lamellen 8 ausgerichtet sind. Dabei sind die Streuelemente 12 so ausgebildet,
1300507005? "A
daß sie in ihrem oberen Bereich 13 im wesentlichen waagerecht 'einfallende Fremdlichtstrahlen stärker nach unten umlenken
als in ihrem unteren Bereich 14. Dadurch ergibt sich
das etwa sägezahnförmige Profil der Streuelemente 12» Die
Ausbildung und; Anordnung der Streuelemente 12 gegenüber den
Lamellen 8, die im Abstand h zueinander angeordnet sind, ergibt sich auch aus Fig. 2.
Gemäß Fig. 3 hängt der durch den Abstand b charakterisierte
Auftreffpunkt eines einfallenden Lichtstrahls L von der Ablenkung
Δ ab. Es gilt:
'-.--■-■'■" tan Δ. ■ "'=" b - d , also
t · tan Δ"■ +
Dabei"1st die Tiefe b^ einer idealen Lamelle S bestimmt durch
den von der Einfallshöhe t abhängenden Auftreffpunkt, der am
weitesten entfernt von der Streuscheibe auftrifft. Ein kleinerer
Wert bL bedeutet ein Auftreten von Phantomlicht.
In der praktischen Gestaltung wird man also immer eine Lamellentiefe anstreben, die möglichst in der Nähe der Tiefe einer
idealen Lamelle (bmax) liegt, so daß dann gilt:
.. - ; bL = bmax
Ferner hängt der Wert bmax noch von der Grenze des definierten
Störlichthälbraumes 6 ab, also vom flachsten Auftreffwinkel £.
Grundsätzlich; sind innerhalb der optischen Bedingung bj^ = bmax
alle Formen von Streüelementen 12 zur Verwirklichung der Erfindung
mögl ic hV
Eine Verspiegelung der Lamellenunterseite ist dann wünschenswert,
wenn die natürliche Streuung des ausgesandten Signallichts
bzw, der beleuchtenden Optik so groß ist, daß viele Strahlen auf die Lamellenunterseite 10auftreffen. In diesem
Falle führt die Verspiegelung der Lamellenunterseite 10 zu
^ : 130ÖSÖ/OM? -A
■-?-■■
einer Erhöhung des Leuchtenwirkungsgrades. Gleichzeitig
bewirkt die unterseitige Verspiegelung und evtl. auch
eine vorgesehene Strukturierung eine Vergrößerung der Tiefenstreuung und Seitenstreuung schon vor dem Durchdringen
der Streuscheibe 5» so daß die Prismenwinkel der Streuelemente 12 dementsprechend kleiner gehalten werden
können. Dieses wiederum bewirkt eine Verminderung des bereits von den Streuelementen 12 der Streuscheibe 5 reflek
tierten Fremdlichts, das als Streuscheibenphantom störend wirkt. Dieser Streuscheibenphantomeffekt beruht darauf,
daß der von außen auf die Streuscheibe 5 fallende Lichtstrahl nicht nur gebrochen sondern auch reflektiert wird.
Nach Newton ist der Reflexionsgrad winkelabhängig und
nimmt mit dem Einfallswinkel zu. Es gilt:
ο - 1 fsin^ (£<-£i )
J - 5 ^sin2 (E1 + C1 )
tan2
Dabei sind S = Reflexionsgrad
E1= Winkel zur Flächennorraalen in Medium 1
£^= Winkel zur Flächennormalen in Medium 2.
Diese Überlegungen können besonders wichtig bei Eisenbahnsignalen mit klar durchsichtigen (ungefärbten) Streuscheiben
werden, bei denen das Störlicht nicht durch die Einfärbung der Streuscheibe vermindert wird.
In einigen Fällen wird eine extreme Phantomlichtunterdrückung
auch beim kleinstmöglichen Einfallswinkel des Störlichtes gefordert. Es ist auch denkbar, daß sich der Störlichtraum
und der Beobachterraum 7 leicht überschneiden.
Insbesondere in diesen Fällen ist es günstig, zusätzlich zu
den waagerechten Lamellen 8 die senkrechten Lamellen 11
1300SÖ/O0S?
vorzusehen. Die Bedeutung dieser senkrechten Lamellen 11 für die Phantomlichtunterdrückung ergibt sich aus der Darstellung
in Figur h. Danach ist jedem Zwischenraum zwischen zwei benachbarten senkrechten Lamellen 11 ein sich in senkrechter
Richtung erstreckendes Streuelement 15 zugeordnet, das wie dargestellt so geformt ist, daß es in seinem mittleren
Bereich 16 einfallende Lichtstrahlen stärker als in
seinem seitlichen Bereich 17 zur Seite hin auf die benachbarte
Flachseite der nächstliegenden senkrechten Lamelle umlenkt. Somit wird auch durch die senkrecht verlaufenden
und seitlich unmittelbar aneinander anschließenden Streuelemente 15 einfallendes Fremdlicht verstärkt auf die
senkrechten Lamellen 11 gelenkt und somit absorbiert und
unschädlich gemacht. ·
Die erhöhte Phantomlichtunterdrückung durch diese seitliche Ablenkung des eintretenden Fremdlichts entspricht
im wesentlichen der vorbeschriebenen Phantomlichtunterdrückung
durch vertikale Umlenkung der eintretenden Fremdlichtstrahlen. Während bei der vertikalen Umlenkung jedoch
die Fremdlichtstrahlen auf die Oberseiten der Lamellen und somit im wesentlichen nur nach unten umgelenkt werden sollen,
stehen für jedes senkrechte Streuelement 15 zwischen zwei benachbarten senkrechten Lamellen 11 zwei absorbierende
Lamellenoberflächen zur Verfügung, so daß Fig. k eine
symmetrische Ausbildung zeigt, bei der im linken Bereich die Umlenkung seitlich nach links und im rechten Bereich
seitlich nach rechts erfolgt. Auf Grund der verstärkten Umlenkung im mittleren Bereich 16 des Streuelements ergibt sich die dargestellte Form der Streuelemente 15 mit
einem im wesentlichen in der Mitte zwischen den benachbarten Lamellen 11 verlaufenden senkrechten Einschnitt.
Ggf. kann jedoch auch von der symmetrischen Ausbildung
abgewichen werden, ohne daß dadurch der Vorteil der er-
höhten Fremdlichtabsorption zunichte geht.
Die Überlegungen zur optimalen Unterdrückung des Phantomlichtes gelten bezüglich der senkrechten Lamellen zunächst
nur für eine vorgegebene Einfallsrichtung der Störlichtstrahlen, die in Fig. h durch Pfeile angedeutet sind. Davon
abweichende Einfallsrichtungen führen - wie immer, wenn sich der Störlichtraum und der Beobachterraum überschneiden
zu etwas ungünstigeren bzw. weniger optimalen Ergebnissen.
Es kann auch wünschenswert sein, die senkrechten Lamellen ein- oder zweiseitig mit einer reflektierenden Beschichtung
zu versehen und sie evtl. auch nicht parallel zum Strahlengang auszurichten. Ferner können die senkrechten
Lamellen auch räumlich ausgebildet sein und winklig zueinander verlaufende Seitenflächen aufweisen. Dieses ist bei
Signalen mit großer Seitenstreuung wünschenswert, um einerseits die Seitenstreuung zu erreichen, andererseits aber
auch das von der Streuscheibe selbst auf Grund großer Prismenwinkel verursachte Phantomlicht zu vermindern. Es
ist auch denkbar, sowohl senkrechte verspiegelte Lamellen wie senkrechte absorbierende Lamellen hintereinander anzuordnen.
Je nach vorgegebener Lichtverteilung muß die jeweils optimale Lösung für verschiedene Einfallsrichtungen überprüft
werden, um die insgesamt gesehen optimale Lösung zu erhalten.
Die beleuchtende Optik kann aus einem Reflektor wie dem Reflektor 3 in Fig. 1 bestehen. Dieses ist üblicherweise
bei Signalleuchten im Straßenverkehr der Fall. Die Optik kann aber auch aus einer Linse oder einem Linsensystem bestehen,
wie es bei Eisenbahnsignalleuchten häufig der Fall
/3
•rs -
ist* Ebenfalls sind Kombinationen aus Reflektor und Linsen
möglich. :
Die Streuscheibe 5 kann eben oder gewölbt sein. Die waagerechten
Streuelemente 12 und die senkrechten Streuelemente können sich periodisch über die gesamte Streuscheibe 5 wiederholen.
Jedoch können die einzelnen Streuelemente auch unterschiedlich gestaltet sein, oder es sind Gruppen jeweils
gleichartiger Streuelemente gebildet, welche die Streuscheibe
5 bedecken. Ferner kommt auch eine Ausbildung in Frage, bei der sich Gruppen wiederholen, in denen die einzelnen
Streuelemente auf typische Art unterschiedlich gestaltet sind.
In all diesen Fällen werden vorteilhaft die Lamellen auf die
spezielle Anordnung der Streuelemente ausgerichtet. Bei geringeren
Anforderungen an die Störlichtunterdrückung aber auch bei spezieller Gestaltung der lichtbündelnden Optik
kann das beschriebene Optimierungsprinzip derartig unterbrochen werden, daß einzelne Streuelemente oder Gruppen von
Streuelementen ohne zugehörige Lamellen bleiben.
Die waagerechten Streüelemente 12 und die senkrechten StreueLeraente
15 können in gegenseitiger Überlagerung auf einer
einzigen Seite der Streuscheibe 5 oder auch einerseits auf
der Vorderseite und andererseits auf der Rückseite der Streuscheibe 5 vorgesehen sein, wie es in Fig. 1 dargestellt
ist. Ferner kann auch mit zwei hintereinander angeordneten
Streuscheiben gearbeitet werden, von denen die eine die waagerechten Streüelemente 12 und die andere die senkrechten
Streüelemente 15 aufweist.
1SOOBO/06S7
Leerseite
Claims (1)
- Patentansprüche;T. Signalleuchte mit einer Lichtquelle, einer der Licht- ^ quelle zugeordneten Lichtbündeloptik, einer Streuelemente aufweisenden Streuscheibe für das austretende Licht und im wesentlichen waagerecht sowie im Abstand übereinander zwischen der Lichtquelle un der Streuscheibe angeordneten Lamellen zur oberseitigen Absorption von einfallendem äußerem Fremdlicht, dadurch g e k e η η ζ eic h η e t, daß der Abstand(h)der waagerechten Lamellen (8) im wesentlichen der Höhe der Streuelemente (12) entspricht, daß die waagerechten Lamellen (8) in Höhe der Übergänge zwischen den sich in vertikaler Richtung im wesentlichen unmittelbar aneinander anschließenden Streueleinenten (12) angeordnet sind und daß die Streuelemente (12) so ausgeführt sind, daß sie geneigt von oben oder waagerecht einfallendes Licht (l) in ihrem oberen Bereich (13) stärker als in ihrem unteren Bereich (1*0 nach unten ablenken.2. Signalleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Unterseiten^ der waagerechten Lamellen verspiegelt sind.3. Signalleuchtenach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k e η α ζ e i c h η e t , daß zusätzlich zu den waagerechten, Lamellen (8) senkrechte Lamellen (11) vorgesehen sind» die mit einem Abstand nebeneinander angeordnet sind,13Ö0SÖ/O05?der im wesentlichen der Breite der durch Unterteilung der Streuscheibe (5) auch in waagerechter Richtung gebildeten und sich im wesentlichen unmittelbar aneinander anschließenden Streuelemente (15) entspricht, daß die senkrechten Lamellen (11) auf die Übergänge zwischen den sich seitlich benachbarten Streuelementen (15) ausgerichtet sind und daß die Streuelemente (15) so ausgeführt sind, daß sie einfallendes Licht an in Breitenrichtung unterschiedlichen Punkten verschieden stark seitlich ablenken.k. Signalleuchte nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet , daß die Streuelemente in ihrem zwischen zwei benachbarten, senkrechten Lamellen liegenden mittleren Bereich einfallendes Licht stärker als in ihren beiden seitlichen Bereichen zur Seite hin ablenken.5. Signalleuchte nach Anspruch 3 oder h, dadurch gekennzeichnet , daß die senkrechten Lamellen (11) absorbierende Oberflächen aufweisen.6. Signalleuchte nach Anspruch 3 oder h, dadurch g e ke η η zeichnet, daß die senkrechten Lamellen (11) einseitig oder beidseitig verspielte Oberflächen aufweisen.7· Signalleuchte nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die beiden seitlichen Oberflächen der senkrechten Lamellen (11) im waagerechten Schnitt winklig zueinander verlaufen.8. Signalleuchte nach Anspruch 3 bis 7> dadurch g e kennzeich net, daß die waagerechten Lamellen (8) einerseits und die senkrechten Lamellen (11) andererseits mit axialem Abstand in Richtung der Achse(^) der Lichtbündeloptik (3) zueinander versetzt angeordnet sind.1300SOZOOBfSignalleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch g e k en η ze i c h η e t , daß die waagerechten Lamellen (8) und/oder die senkrechten Lamellen ( Ti) jeweils insgesamt durch Verschwenken um die AchseCf) der Lichtbündeloptik (jj) in eine geneigte Lage verstellbar sind.1300SÖ/OUST
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