DE2263493A1 - Epoxidharzmischungen n-heterocyclischer diglycidylverbindungen - Google Patents
Epoxidharzmischungen n-heterocyclischer diglycidylverbindungenInfo
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Description
Dr. F. Zusüticin son. - Dr. E. Assmann A
Dr.R.i;cc-Ri-„r.:.-rr-;3; - P!:,'/i>;3.R. ^!abauer Z 26 3
f (lien-tan ·-.· :< 1 t β
8 Mönchen 2, iJrüjhousslrafle '4/1II
Case 3-7956+
Deutschland
Deutschland
Epoxidharzmischungen N-heterocyclischer
Diglycidy!verbindungen
Diglycidy!verbindungen
Die vorliegende Erfindung betrifft härtbare Epoxidharzmischungen N-heterocyclischer DiglycidyIverbindungen, ein
Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung.
Es ist bekannt, dass durch Umsetzung von Epihalogenhydrin
mit oxalkylierten cyclischen Ureiden, wie 3-(ß-Hydroxyäthyl)-hydantoin
oder l,3-Di-(ß-hydroxy-n-propyl)-5,5-diäthy!hydantoin,
die entsprechenden Diglycidy1Verbindungen
hergestellt werden können. Solche Verbindungen werdeil
nach dem im amerikanischen Patent Ko. 3,629,263 beschrie-
nach dem im amerikanischen Patent Ko. 3,629,263 beschrie-
3Ö9828/10S3
ClßA-GEIüYAG - 2 -
benen Verfahren erhalten, indem pro Aequivalent NIl- bzw.
OH-Gruppe des oxalkylierten cyclischen Ureids ein grosser molarer Ueberschuss. an Epihalogenhydrin verwendet wird.
Die auf diese Weise hergestellten, den heterocyclischen Ring einmal enthaltenden Diglycidylverblndungen stellen
zwar wertvolle Epoxidharze dar, die sich zu Formkörpern und Beschichtungen mit guten mechanischen Eigenschaften
verarbeiten lassen, doch weisen diese Harze fUr viele technischen Anwendungen auch einige Nachteile auf. Infolge
der bei der Gelierung dieser Harze auftretenden verhältnismässig grossen Exothermie kann es leicht zu Beschädigungen
der zu beschichtenden Unterlagen oder Gegenstände kommen. Auch die während der Aushärtung der Harze
auftretende Schwundbildung fuhrt leicht zu Beschädigungen bzw. Verschiebungen der zu umhüllenden Teile, und die Herstellung
von lunker- und rissefreien grossvolumigen Formkörpern gestaltet sich oft schwierig.
Es wurde nun gefunden, dass sich diese Nachteile zum grossen
Teil verringern lassen, wenn man an Stelle der bekannten Diglycidylverblndungen oxalkylierter cyclischer
Ureide bestimmte Epoxidharzmischungen verwendet, die neben den bekannten Diglycidylverblndungen einen grÖSSeren
Anteil an höhermolekularen Diglycidy!verbindungen Qxalkylierter
cyclischer Ureidderivate enthalten. ,
309828/1083
CIBA-GKIGY AG
Gegenstand der vorliegenden Anmeldung sind Epoxidharzmischungen N-heterocyclischer Diglycidylverbindungen der
Formel I '·
ίΟ
ζ—
H0C-CH-CH0 -(- 0-CH-CH^- N N—(CH-CH-OV
2\/ 2 ι ι a \y ι ι b
^J Xt Xo O Yn .Y1
Y2Y1
■ CH0 -CH-CH0-OH
Z"—C
L(O-CH-CH-)-- N N
I I a \ /
I I a \ /
Λ-. X0 0
CH-CH-OV I I b
Y2 Yl .
CH0-CH-CH0
2- V 2
(I)
worin Z eine unsubstituierte oder substituierte Methylenoder
Aethylengruppe und X, und Y, unabhängig voneinander
je ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder die Phenylgruppe und X2 und Y2 unabhängig voneinander je ein Wasserstoff
atom oder eine niedere Alkylgruppe bedeuten, wobei X^ und X2 und/oder Y, und Y2 zusammen die Trimethylen-
oder Tetramethylengruppe bedeuten können, a und b eine Zahl von 0 bis 30, vorzugsweise 0 bis 10, bedeuten, wobei
die Summe aus a und b mindestens 1 betragen muss, und η Zahlen von 0 bis 12, vorzugsweise 0 bis 6, bedeutet,
wobei in der Epoxidharzmischung der Anteil an der Verbindung mit n=0 kleiner als 50 Molprozent beträgt. , .
In der Formel I kann Z eine der folgenden Gruppen bedeuten:
309828/1053 ;
CIUA-Oi-IGYAG
H0C
3
3
U1-Cn
ClI0 CH
(CH9).
C—
IU-C
3
3
HC
vc
CH0
— C — I
CHo
CHo
H2C — C
CH
m = 4 oder 5
In der Formel I bedeuten vorzugsweise Z eine
H, C 3
Gruppe, X, und Y, je ein Wasserstoffatom oder die Methylgruppe,
X2 und Yy je ein Wasserstoffatom, a und h die
Zahl Ooderl, wobei die Summe aus a und b mindestens
betragen muss, und η Zahlen von 0 bis 6, wobei in der Epoxidharzmischung der Anteil an der Verbindung mit n=0
kleiner als 50 Molprozent, vorzugsweise kleiner als Molprozent, beträgt.
Die Epoxidharzmischungen der Formel I werden erfindungs·
geniäss hergestellt, indem man 1 Mol eines cyclischen
309828/1053
Ureidderivates der Formel II '
H-f O-CH-CH}-
N N-f-CH-CH-OkH (II)
ι I a V/ ' '
Xl X2 f Y2 Yl
worin Z, X,, ^» ^i
> Y?' a un<^ ^ ^^"e Sleiche Bedeutungwie
in Formel I haben, mit 1,2 - 3,0 Mol eines Epihalogenhydrine, vorzugsweise 1,5 - 2,0 Mol eines Epihalogenhydrine,
in Gegenwart eines geeigneten Katalysators umsetzt und das entstandene halogenhydringruppenha.ltige Produkt
mit halogenwasserstoffabspaltenden Mitteln behandelt.
Als Epihalogenhydrin verwendet man vorzugsweise Epichlorhydrin.
Man kann aber auch vorteilhaft Epibromhydrin öder ß-Methylepichlorhydrin verwenden.
Als Katalysator für die Umsetzung des Epihalogenhydrins mit dem cyclischen Ureidderivat eignen sich vor allem,
tertiäre Amine wie Triethylamin, Tri-n-propylamin,. Benzyldimethylamin,
N,N -Dimethylänilin und Triethanolamin; -:
quaternäre Ammoniumbasen, wie Benzyltrimethylämmoniumhydroxid;
quaternäre Ammoniumsalze, wie Tetramethylarrimoniumchlorid,
Tetraäthylammoniumchlorid, Benzyltrimethylammoniumchlorid,
Benzyltrimethylammoniumacetat, Methyl-,
triäthylammoniumchlorid; Hydrazine mit einem.tertiären
Stickstoffatom, wie 1, l-Dimethylhydrazirt, die auch in
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G -o-
quaternisierter Form eingesetzt werden können; Alkalihalogenide,
wie Lithiumchlorid, Kaliumchlorid, Natriumchlorid, -bromid oder -fluorid; ferner Ionenaustauscherharze mit
tertiären oder quaternären Aminogruppen, sowie auch Ionenaustauscher
mit Säureamidgruppen. Als Katalysatoren können auch basische Verunreinigungen wirken, die in technischen
Handelsformen der Ausgangsverbindungen vorkommen können. Es ist in solchen Fällen nicht erforderlich, einen besonderen
Katalysator zuzusetzen.
Die Umsetzung des Epihalogenhydrins mit der' Verbindung der Formel II wird in der Regel bei erhöhter Temperatur,
zum Beispiel 60 - 2000C, durchgeführt. Vorzugsweise beträgt
die Reaktionstemperatur 70 - 1500C.
Als halogenwasserstoffabspaltende Mittel verwendet man bei dem Verfahren in der Regel starke Alkalien, wie wasserfreies
Natriumhydroxid oder konzentrierte Natronlauge, doch können auch andere alkalische Reagenzien, wie Käliuttthydroxid,
Bariumhydroxid, Calciumhydroxid, Natriumkarbonat oder Kaliumkarbonat Verwendung finden.
Die als Ausgangsverbindurigen zur Darstellung der fepoxtdharzmischung
verwendeten cyclischen Üreidderivate der Formel II sind bekannte Verbindungen, die erhalten werden, indem
man 1 Hol eines cyclischen Ureids der Formel III
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CIDA-CSIHGYAG -7-
/β
"Cf
UN NH (III)
I!
O
worin Z die gleiche Bedeutung wie in Formel I hat, mit
(a+b) Mol eines Alkylenoxides, vorzugsweise eines niederen
Alkylenoxide.?, wie Aeühylenoxid oder Propylenoxid, Cyclopentenoxid,
Cyclohexenoxid oder Styroloxid, vorzugsweise in Gegenwart eines geeigneten Katalysators, umsetzt.
Als geeignete Katalysatoren kommen sowohl saure als auch
alkalische Katalysatoren in Betracht. Zur Darstellung von Verbindungen der Formel II, in denen die Summe aus a und
b gleich 1 oder 2 ist, verwendet man vorzugsweise alkalische Katalysatoren, wie tertiäre Amine oder quaternäre
Ammoniumsalze, wie Tetraäthylammoniumchlorid. Vorteilhaft kann wan auch Alkalihalogenide, wie Lithiumehlorid, als
Katalysator für die Darstellung solcher Verbindungen verwenden .
Bei der Darstellung von Verbindungen der Formel II, in , denen die Summe aus a und b grosser als 2 ist, geht man
vorzugsweise von den einfachen Dihydroxyverbindungen der
Formel II aus und lagert in Gegenwart von sauren Katalysatoren, vorzugsweise Lewis-Säuren und deren Komplexe mit
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organischen Vorbindungen, weiteres Alkylenoxid, Cycloalkylenoxid
oder Styroloxid an.
Die zur Darstellung der Verbindungen der Formel II verwendeten
cyclischen Ureide sind vpr allem Hydantoin, Hydantoinderivate, Dihydrouracil und Dihydrouracilderivate.
Das Hydantoin und seine bevorzugten Derivate entsprechen der allgemeinen Formel
Λ , (iv)
HN NH
I- I/Ri
O=C- C^
Xr2
wobei R, und R2 je ein Wasserstoffatom oder einen niederen
Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten, oder wobei R, und P^ zusammen einen Tetramethylen- oder
Pentamethylenrest bilden. Genannt seien: Hydantoin, 5-Methylhydantoin, 5-Methyl-5-äthylhydantoin, 5-n-Propylhydantoin,
5-Isopropylhydantoin, l,3-Diaza-spirö(4.5)-'
decan-2,4-dion, l,3-Diaza-spiro(4.4)-nonan-2,4-dion und vorzugsweise 5,5-Dimethylhydantoin.
Das Dihydrouracil (=2,4-Dioxo-hexahydropyrimidin) und
seine bevorzugten Derivate entsprechen der allgemeinen Formel:
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HN NH ' OO
R3\
C C=O
R4/ \/
■R5 R6
worin R-, und R/ unabhängig voneinander je ein Wasserstoffatom
oder eine Alkylgruppe und Rj- und R^ beide je ein
Wasserstoffatom oder gleiche oder verschiedene Alkylgruppen, vorzugsweise mit L bis 4 Kohlenstoffatomen, bedeuten.
Vorzugsweise bedeuten in obiger Formel R~ ein Wasserstoffatom,
"R, ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe vind Rc und Rfi Methylgruppen. Genannt seien: 5,6-Dihydrouracil,
5,5-Dimethyl-5,6.-'dihydrouracil (2,4-Dioxo-5,5-dimethylhexahydropyrimidin)
und 5,5-Dimethyl-6-isopropyl-5,6-dihydrouracil
(2,4-Dioxo-5,5-dimethyl-6-iso~
propylhexahydropyrimidin).
Die erfindungsgemäss hergestellten Epoxidharzmischungen
N-heterocyclischer Diglycidylverbindungen der Formel I sind in der Regel klare farblose bis schwach braun gefärbte,
bei Raumtemperatur mittel- bis hochviskose Harze, die nicht auskristallisieren.
Die Epoxidharzmischungen reagieren mit den Üblichen H&'r-
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tern für Polyepoxidverbindungen und sie lassen sich daher
durch Zusatz solcher Härter analog wie andere polyfunktionelle
Epoxidverbindungen bzw. Epoxidharze vernetzen bzw. aushärten. Vorzugsweise verwendet man zum Härten der
Epoxidharzmischungen mehrbasische Carbonsäuren und ihre Anhydride, z.B. Phthalsäureanhydrid,/:. -Tetrahydrophthalsäureanhydrid,
Hexahydrophthalsäureanhydrid, 4-Methylhexahydrophthalsäureanhydrid,
3,6-Endomethylen-/\ -tetra-
Λ4 hydrophthalsäureanhydrid, Methyl-3,6-endomethylen-i_i tetrahydrophthalsäureanhydrid
(=Methylnadicanhydrid),
A4
3,4,5,6,7,7-Hexachlor-3,6-endomethylen-/.λ -tetrahydrophthalsäureanhydrid,
Bernsteinsäureanhydrid, Adipinsäureanhydrid, Azelainsäureanhydrid, Sebacinsäureanhydrid,
Maleinsäureanhydrid, Dodeceny!bernsteinsäureanhydrid;
Pyromellitsäuredianhydrid oder Gemische solcher Anhydride. ■
Man kann bei der Härtung ausserdem Härtungsbeschleuniger
einsetzen. Bei der Härtung mittels Polycarbonsäureanhydriden eignen sich als Beschleuniger z.B. tertiäre Amine,
deren Salze oder quaternäre Ammoniumverbindungen, z.B. 2,4,6-Tris-(dimethylaminomethyl)-phenol, Benzyldimethylamin,
2-Aethyl-4-methyl-imidazol, 4-Atr.ino-pyridin, Triamylammoniumphenolat;
ferner Alkalimetallalkoholate, wie z.B. Natriumhexantriolat.
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Der Ausdruck "Härten", wie er hier gebraucht wird, bedeutet
die Umwandlung der Epoxidharzmischungen in unlösliche und unschmelzbare, vernetzte Produkte, und zwar in
der Regel unter gleichzeitiger Formgebung zu Forrrikörpern,
wie Giesskb'rpern, Presskörpern oder Laminaten und dergleichen,
oder zu Beschichtungen, UeberzUgen, Lackfilmen oder Verklebungen.
Die Härtung wird in der Regel bei erhöhter Temperatur und je nach Auswahl des Härters bei Temperaturen von 50 - 1800C
durchgeführt. Man kann die Härtung gewünschtenfalls auch in 2 Stufen durchführen, indem man die Härtungsreaktion zunächst
vorzeitig abbricht, bzw. die erste Stufe bei nur massig erhöhter Temperatur durchführt, wobei ein noch
schmelzbares und lösliches, härtbares Vorkondensat (sogenannte "B-Stufe") aus der Epoxidharz-Komponente und
der Härter-Komponente erhalten wird. Ein derartiges Vorkondensat
kann z.B. zur Herstellung von "Prepregs", Pressmassen oder Sinterpulvern dienen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind daher auch härtbare Gemische, die zur Herstellung von Formkörpern,
Beschichtungen, UeberzUgen, Lackfilmen oder Verklebungen geeignet sind und welche die erfindüngsgemäss hergestellten
Epoxidharzmischungen zusammen mit Härtungsmitteln für Epoxidharze, vorzugsweise Polycarbonsäuren oder deren Anhydri-
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den enthalten.
Die erfindungsgemäss hergestellten Epoxidharzmischungen
bzw. deren Mischungen mit Epoxidharzhärtungsmitteln können ferner vor der Härtung in irgendeiner Phase mit Üblichen
Modifizierungsmitteln, wie Streck-, FUIl- und Verstärkungsmitteln,
Pigmenten, Farbstoffen, organischen Lösungsmitteln, Weichmachern, Verlaufmitteln, Thixotropiermitteln,
flammhemmenden Stoffen, Formtrennmitteln versetzt werden.
Speziell flir die Anwendung auf dem Lackgebiet können ferner
die erfindungsgemässen Polyepoxidverbindungen in bekannter Weise mit Carbonsäuren, wie insbesondere höheren
ungesättigten Fettsäuren partiell verestert sein. Es ist ferner möglich, solchen Lackharzformulierungen andere
härtbare Kunstharze, z.B. Phenoplaste oder Aminoplaste^ zuzusetzen.
Die härtbaren Gemische eignen sich insbesondere als Giessharz, Elektroharz, Lackharz und zur Herstellung von Pressmassen.
In den nachfolgenden Beispielen bedeuten Teile Gewichtsteile und Prozente Gewichtsprozente.
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CIBA-GEIGY AG. -13 -
Zur Bestimmung der mechanischen Eigenschaften der in den nachfolgenden Beispielen beschriebenen härtbaren Mischungen
wurden für die Bestimmung, von Biegefestigkeit, Durchbiegung, Schiagb i-egefestigkeit und Wasseraufnahme
Platten von 92 χ 41 χ 12 mm hergestellt. Die Prüfkörper
(60 χ 10 χ 4 mm) ftir die Bestimmung der Wasseraufnahme
und für den Biege- und Schlagbiegeversuch (VSM 77103 bzw. VSM 77105) wurden aus den Platten heraus gearbeitet.
FUr die Bestimmung der Formbeständigkeit in der Wärme
nach Martens (DIN 53458) wurden jeweils Prüfkörper mit den Abmessungen 120 χ 15 χ 10 mm gegossen.
*) Verein Schweizerischer Maschinenindustrieller **) Deutsche Industrie-Norm
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Herstellung bestimmter Ausgangssubstanzen
Die in den Herstellungsbeispielen 4 und 5 verwendeten Poly(oxyalkylen)hydantoin-Verbindungen werden wie folgt
erhalten:
a) l,3-Bis-(2'-hydroxyäthyl)-5,5-pentamethylenhydantoin
Zu 168,2 g 5,5-Pentamethylenhydantoin (2,0 Mol), 2,2 g
Lithiumchlorid und 250 ml Dimethylformamid wird bei 200C
Innentemperatur unter Rühren eine auf -100C gekühlte Lösung
aus 110 g Aethylenoxid (2 Mol + 25 X Ueberschuss) und 300 ml Dimethylformamid innerhalb von 1 Minute zugegeben.
Das Gemisch wird dann langsam innerhalb von 5,5 Stunden auf 900C Innentemperatur erwärmt und anschliessend
zur Vervollständigung der Reaktion noch weitere 5 Stunden bei 900C gerührt. Das Reaktionsgemisch wird bei Raumtemperatur
filtriert und das klare, braune Filtrat am Rotationsverdampfer bei Wasserstrahlvakuum und 1000C eingeengt. Man
trocknet den Rückstand bei 1100C und 10" Torr bis zur
Gewichtskonstanz und erhält 274 g eines braunen, klaren, hochviskosen Rohproduktes, welches beim Stehen bei Raumtemperatur
kristallisiert. Durch Umkristallisieren in Wasser erhält man das reine Diol mit einem Schmelzpunkt
von 109,6° - 111,9°C.
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Fl ementaranalyse:
gefunden:
56,15 % C
7,82 % H
.10,91 % N
berechnet: 56,23 0L C
7,87 % H 10,93 7o N.
b) !,S-Bis-^olyoxyathylenVS^-pentamethylenhydantoin
In eine Lösung aus 58,1 g 1,3-Bis-(2'-hydroxyäthyl)-5,5-pentamethylenhydantoin
(0,2 Mol), 125 ml Dioxan und 2,5 ml BF3-Diäthylätherat (enthält ca. 47 % BF3) werden
bei 68° - 720C Innentemperatur innerhalb von 4 Stunden
und 15 Minuten 158,4 g Aethylenoxid eingeleitet und die
bei der Addition entstehende Reaktionswärme durch Kühlung abgeführt. Man lässt zur Vervollständigung der Reaktion
noch 30 Minuten bei 700C nachreagieren, kühlt das Reaktionsgemisch
auf 200C und gibt 5 ml wässrige, 50%ige Natronlauge
zu. Anschliessend werden 100 ml Chloroform zugegeben und die trübe Lösung filtriert. Das klare, bräunliche
Filtrat wird am Rotationsverdampfer bei Wasserstrahlvakuum eingeengt und der Rückstand in 350 ml Chloroform
aufgenommen. Diese Lösung wird mit 50 ml 107oige Na^PO,-Lösung
geschüttelt, die wässrige Phase abgetrennt und die organische Phase 2mal mit je 50 ml Wasser gewaschen. Nach
Abtrennung der wässrigen Phase wird die organische Phase mit 50 g Magnesiumsulfat wasserfrei getrocknet, filtriert
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und das klare, gelbe Filtrat am Rotationsverdampfer bei Wasserstrahlvakuum eingeengt. Die Lösungsmittelreste
werden bei 9O0C und 10" Torr entfernt und man erhält
177,7 g eines bernsteinfarbenen, klaren, viskosen 1,3-Bis-(polyoxyalkyl)-5,5-pentamethylenhydantoins.
Die gelchromatographische Analyse des Produktes und die Molekulargewichtsbestimmung zeigen ein Molekulargewichts-Zahlenmittel
von 899, was einer Summe von a + b (gemäss Formel I) im Mittel von 16,6 entspricht.
a) 1,3-Bis-(2'-hydroxypropyl)-5-methyl-5-äthyl-hydantoin
Zu einer Lösung aus 142 g 5-Methyl-5-äthylhydantoin (1,0 Mol), 2,1 g Lithiumchlorid und 330 ml Dimethylformamid
werden bei 61° - 65°C Innentemperatur (Badtemperatur 800C) innerhalb von 4 Stunden 151 g Propenoxid
(2,0 Mol + 30 % Ueberschuss) unter Rühren zugetropft Anschliessend wird die Innentemperatur innerhalb; von 13
Stunden und 25 Minuten langsam auf 12O0C erhöht. Zur Beendigung
der Reaktion lässt man noch weitere 5,5 Stunden bei 120° - 123°C reagieren, filtriert anschliessend das
schwach trlibe Reaktionsgemisch ab, engt das klare, bräunliche Filtrat bei Wasserstrahlvakuum am Rotationsverdampfer
ein und trocknet den Rückstand bei 100°C und
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CIBA-GEiGYAQ - 17 - "
10" Torr bis zur Gewichtskonstanz. Man erhält 263,5 g
eines rotbraunen, klaren, viskosen Rohproduktes, welches durch Vakuumdestillation (K n ,!1600C) gereinigt wird.
Reinausbeute: 211,3 g .(82,0 % der Theorie).
gefunden: berechnet:
55,90 % C 55,79 % C
8,65 % H 8,58 % H
24,83 % 0 24,78 % 0
10,41 % N 10,85 % N.
b) !,S-Bis-^olyoxypropylenQ-S-methyl-^-athy !hydantoin
Zu einer Lösung aus 77,4 g 1,3-Bis-(2'-hydroxypropyl)-5-methyl-5-äthylhydantoin
(0,3 Mol), 150 ml Dioxan und 3 ml BFo-Diäthylätherat werden bei 67°C bis 73QC Innentemperatur
innerhalb von 38 Minuten 139,5 g Propenoxid (2,4 Mol) zugetropft und die Reaktionswärme durch Kühlen
abgeführt. Die Innentemperatur wird bis 81°C gesteigert (Badtemperatur 1000G) und nach weiteren 27 Minuten 1,5 ml
BFo-Diäthylätherat zugegeben. Nach 2 Stunden und 45 Minuten Ist die Addition vollständig und kein Rückfluss mehr
zu beobachten (Innentemperatur 890C). Das Reaktionsgemisch
wird auf 150C abgekühlt, mit 18 ml 50%iger, wässriger
Natronlauge versetzt und 5 Minuten gerührt. Die gelbliche,
trübe Lösung wird am Wasserstrahlvakuum bei 8O0G einge-
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engt, der Rückstand in 300 ml Chloroform gelöst und die
erhaltene Lösung mit 90 ml 107oiger, wässriger NaHaPQ/. Lösung
ausgeschüttelt und getrennt. Man wäscht 4tfs organic
sehe Phase 2mal mit je 90 ml Wasser, trennt die wässrigen Phasen ab, trocknet die Chloroformlösung mit wasserfreiem
Magnesiumsulfat und filtriert anschliessend, D4Q klare,
bräunliche Filtrat wird bei 800C und Wasserstrahlvakuum
eingeengt und dann bei 95°C und 10" Torr bis zur Gewichtskonstanz getrocknet. Man erhält 170,5 g eines bräunlichen,
viskosen l,3-Bis-(polyoxypropylen)-5-methyl-5~äthy!hydantoins.
Aus der gelchromatographischen Trennung des Produktes er^
gibt sich für a + b (Formel I) ein Mittelwert von 5,45.
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Herstellungsbeispiele
Eine Lösung aus 1116 g (6 Mol) 3-(2'-Hydroxy-n-propyl)-5,5-dimethylhydantoin
und 14 g 50%iger, wässriger Tetramethylammoniumchloridlösung
in 878,8 g (9,5 Mol) Epichlorhydrin wird 60 Minuten bei 900C gerührt. Dann wird bei
145 - 1500C Badtemperatur eine starke azeotrope Kreislaufdestillation
durch Anlegen eines Vakuums von 50-90 Torr so eingestellt, dass die Temperatur des Reaktionsgemisches 58-61°C beträgt. Dann tropft man innerhalb von
150 Minuten 680 g (8,5 Mol) 50%ige Natronlauge unter intensivem Rühren zu, dabei wird das sich im Reaktionsgemisch befindliche Wasser laufend azeotropisch aus dem
Ansatz entfernt und abgetrennt. Das Reaktionsgemisch wird gegen Ende ziemlich viskos. Nach dem Zutropfen der
Lauge sind 491 ml Wasser abgetrennt. Man kühlt das Reaktionsgemisch auf 400C und verdünnt mit 2 Liter Chloroform
und kühlt dann auf Raumtemperatur. Das bei der Reaktion entstandene Kochsalz wird durch Saugfiltration
entfernt. Die Lösung wird zur Entfernung von Kochsalz-
und Laugen-Resten zweimal mit 250 ml Wasser ausgewaschen und am Rotationsverdampfer bei 50-600C unter Wasserstrahl·
vakuum eingeengt. Dann werden 100 ml Wasser zugegeben, 'um aus dem Gemisch durch azeotropes Abdestillieren die
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~2O-
Epichlorhydrinspuren zu entfernen; anschliesscnd v/ird diese
Operation mit 100 ml Toluol wiederholt. Kachher wird das Epoxidharz bei 65°C/0,2 Torr bis zur Gewichtskonstanz
getrocknet. Man erhält 1109,8 g eines hochviskosen, blassgelben Epoxidharzes, das 2,99 EpoxidMquivalente/kg aufweist.
Das Gelpermeationschromatogramin zeigt, dass folgende Molverteilung in dem Epoxidharzgemisch vorliegt:
Pur (n » O)* 29/0
(n = IV hlfo
(n - T)*& 10 %
(n >, 3 V ?-0f°
Man wiederholt den Versuch nach Beispiel 1 wobei jedoch folgende Mengen verwendet werden:
1116 g 3-(2'-Hydroxy-n-propyl)-5,5-dimethylhydantoin
(6 Mol)
925 g Epichlorhydrin (10 Mol) j; ·
10 g 507oiges, wässriges Tetramethylammoniumchlorid 704 g 507oige Natronlauge (8,8 Mol).
Die Dehydrohalogenierung, die Aufarbeitung und die Isolierung des Produkts erfolgt gemäss Beispiel 1, wobei jedoch
anstelle von 2 Liter Chloroform 1700 ml Epichlorhydrin zum Verdünnen der hochviskosen Reakticnsniischung verwendet
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werden.
Man erhält 1191,5 g eines klaren, blassgelben, hochviskosen
Harzes, dessen Epoxidgehalt 3,0 Aequivalente/kg beträgt. Der Gehalt an Totalchlor liegt bei 0,4 %. Das Harz hat bei
1200C eine Viskosität von 120 cP, Die aus dem Gelpermeationschromatogramm
abgeschätzte Molverteilung in dem Epo-
xidharζgemisch verhalt sich wie folgt:
Für (n = 0)«: 27 %
(n * I)* 39 %
(n = 3)** 11 %
(n = 4)^ 30 %
Das dampfdruckosmometrisch bestimmte Zahlenmittelmolekulargewicht
M ist 560 (gemessen in Dioxan bei 500C mit
"Mechrolab 302 B/Hewlett-Packard").
Eine Mischung aus 648 g (3 Mol) 1,3-Di-(2'-hydroxyäthyl)-5,5-dimethylhydantoin,
740 g (8 Mol) Epichlorhydrin und 15 g 50%iger, wässriger TetramethylammoniumchloridltJsung
wird 45 Minuten bei 90°C gerührt. Dann wird genau analog
Beispiel 1 mit 328 g (4,1 Mol) 507siger, wässriger Natronlauge
dehydrohalogeniert. Die Aufarbeitung und Isolierung des gewünschten Produktes erfolgt ebenfalls gemäss Beispiel
1, wobei jedoch mit 300 ml Epichlorhydrin anstelle
309828/1053
ClBA-GEIGY AG -22-
von 2 Liter Chloroform verdlinnt wird. Man erhält 798 g
eines viskosen, klaren, gelben Harzes, dessen Epoxidgehalt 3,7 Aequivalente/kg beträgt. Der Gehalt an Totalchlor
ist 0,6 7o.
104,8 g 1,3-Bis-(polyoxyäthylen)-5,5-pentamethylenhydantoin
(hergestellt nach Beispiel A), 11,1 g Epichlorhydrin (0,12 Mol), 0,5 g 50%ige, wässrige Tetramethylammoniumchloridlösung
und 300 ml Toluol werden .1,5 Stunden bei 900C Innentemperatur gerllhrt. Dann kllhlt man das
Reaktionsgemisch auf 600C ab und tropft innerhalb von
155 Minuten und ca. 150 Torr 10,6 g 50%ige, wässrige Natronlauge (0,132 Mol) unter azeotroper Kreislaufdestillation
und ständiger Entfernung des Reaktionswassers zu. Nach weiteren 30 Minuten Reaktionsdauer ist die
Reaktion beendet und das Reaktionsgemisch wird durch. Filtration vom entstandenen Kochsalz befreit. Das trlibe
Filtrat wird mit 350 ml Chloroform versetzt, 2mal ml|; je
50 ml Wasser ausgewaschen, die wässrige Phase abgetrennt und die organische Phase am Rotationsverdampfer bei Wasser
strahl vakuum und 8O0C eingeengt. Bei 800C und 10
Torr wird bis zur Gewichtskonstanz getrocknet und man erhält 81 g eines rotbraunen, klaren, viskosen Harzes,
dessen Epoxidgehalt 0,51 Epoxidäquivalente/kg beträgt.
Die gelchromatographische Analyse zeigt, dass im Epoxid-
3 0 9 8 2 8/1053
ciBA-GEiGYAG -23-
harzgemisch folgende Molverteilung in Bezug auf η (Formel
I) vorliegt:
FUr (n = 0) ^ 35 %
(n = 2) ^ 14 %
(n ^ 3) ^ 4 7o.
144,6 g l,3-Bis-(polyoxypropylen)-5-methyl-5-äthylhydantoin, hergestellt nach Beispiel B, 20,8 g Epichlorhydrin
(0,225 Mol), 1,0 ml 507oige, wässrige Tetramethylammoniumchloridlö'sung
und 4OQ ml Toluol werden 1 Stunde bei 900C
Innentemperatur gerlihrt. Man klihlt. auf 600C ab und tropft
innerhalb von 130 Minuten 19,8 g 507oige, wässrige Natronlauge
(0/248 Mol) bei 100 bis 150 Torr unter azeotroper Kreislaufdestillation zu. Nach weiteren 40 Minuten Kreislaufdestillation
ist die Reaktion beendet und das Reaktionsgemisch wird filtriert.. Das dunkelbraune, klare-Filtrat
wird mit 10 g Aktivkohle bei 500C behandelt,
filtriert und das deutlich heller gewordene Filtrat bei
200C mit 50 ml Wasser ausgeschüttelt. Nach Abtrennung
der Wasserphase wird die organische Phase am Rotationsverdampfer bei 9O0C und Wasserstrahlvakuum eingeengt.
Nach dem Trocknen bei 900C und 10" -Torr bis zur Gewichtskonstanz erhält man 138,3 g einea rotbraunen, klaren, viskosen
Epoxidharzes mit 0,38 Epoxidäquivalenten/kg. Die
309828/1053
gelchromatographische Analyse hat gezeigt, dass das Produkt
in Bezug auf η (Formel I) folgende gewichtsprozentuale Zusammensetzung aufv/eist:
| FUr (n = 0) | 17 | Ge w. J |
| (n - .1) | 49 | It |
| (n = 2) | 21 | Π |
| (n = 3) | 9 | Il |
| (n - 4) | 2 | It |
309828/ 1053
Applikationsbeispiele
100 Teile des nach Beispiel 2 hergestellten' Epoxidharzes
mit 3,00 Epoxidäquivalenten/kg werden mit 50 Teilen Hexahydrophthalsäureanhydrid
bei 1000C gut vermischt. Die Mischung wird in einer Aluminiumform während 4 Stunden bei *
1000C und 14 Stunden bei 1400C ausgehärtet. Man erhält
einen Formkörper mit folgenden Eigenschaften:
Biegefestigkeit (VSM 77103) =12,5 kp/mm. Durchbiegung (VSM 77103) = 3mm
Schlagbiegefestigkeit (VSM 77105) = 16 cmkp/cm2
Formbeständigkeit in der Wärme
nach Martens (DIN 53458) .= 75°C
100 Teile des nach Beispiel 3 hergestellten Epoxidharzes mit 3,7 Epoxidäquivalenten/kg werden mit 55 Teilen Hexahydrophthalsäureanhydrid
bei 800C gut vermischt. Diese Mischung wird in einer Aluminiumform während 2 Stunden
bei 800C und 14 Stunden bei 120° C ausgehärtet. Der erhaltene
Formkörper besitzt folgende Eigenschaften:
3098 28/ 10 53
CIBA-GEIGYAG -2ü~ '
Biegefestigkeit (VSM 77103) « 12 kp/mm2
Durchbiegung (VSM 77103) = 6 mn
Schlagbiegefestigkeit (VSM 77105) = 17 cmkp/cm
Formbeständigkeit in der Wärme
nach Martens (DIN 53458) *= 45 C
100 Teile des nach Beispiel 2 hergestellten Epoxidharzes
mit einem Epoxidgehalt von 3,0 Aequivalenten/kg werden bei 12O0C mit 75 Teilen Hexahydrophthalsäureanhydrid gemischt.
100 Teile dieser härtbaren Epoxidharzmischung werden in eine zylindrische Aluminiumform (Durchmesser: 3 cm,
Höhe: 13 cm, Wandstärke: 0,1 mm) gegossen und während
einer Stunde bei 1200C geliert. Im Zentrum der Giessmasse
wird ein Temperaturmaximum von 19O0C gemessen.
Die oben angegebene, härtbare Epoxidharzmischung wird in zylindrische Aluminiumformen von 10 cm Durchmesser und
1 cm Höhe gegossen und während 24 Stunden bei 1200C ausgehärtet.
Der totale Volumenschwund an den ausgehärteten Formkörpern beträgt 1,8 "L.
100 Teile l-Glycidyl-3-(2'-Glycidyloxy-n-propyl)-5,5-dimethylhydantoin
mit einem Epoxidgehalt von 6,0 Aequiva-
309828/1053
CißA-GEIGYAG -27- ,
lenten/kg werden bei 1200C mit 90 Teilen Hexahydrophthalsäureanhydrid
gemischt. 100 Teile dieser härtbaren Epoxidharzmischung werden in eine zylindrische Äluminiurnform
(Durchmesser: 3 cm, Höhe: 13 cm, Wandstärke: 0,1 mm) gegossen und während einer Stunde bei 120°C geliert. Im
Zentrum der Giessmasse wird ein Temperaturmaximum von 2700G gemessen.
Die oben angegebene, härtbare Epoxidharzmischung wird in
zylindrische Aluminiumformen von 10 cm Durchmesser und 1 cm Höhe gegossen und während 24 Stunden bei 1200C ausgehärtet.
Der totale Volumenschwund an den ausgehärteten Forrakörpern beträgt 3,6 %.
Wie aus dem Vergleichsversuch hervorgeht, tritt bei der Gelierung der erfindungsgemässen, härtbaren Epoxidharz-
mischung im Vergleich zu der unter Verwendung von 1-Glycidyl-3-(2
' -Glycidyloxy-n-propyl) -5 ,'5-dime thy !hydantoin
hergestellten härtbaren Epoxidharzmischuhg ein um 800C
geringeres Temperaturmaximum auf, und an den ausgehärteten Formkörpern wird ein vergleichsweise um die Hälfte
geringerer Volumenschwund festgestellt.
3 0-9 8.-2 8/1053
Claims (1)
- Pa L ent ans pr liehe1. Verfahren zur Herstellung von Epoxidharzmischungen N-heterocyclischer Diglycidylverbindungen der Formel I,0■<fH0C-CH-CH0-f-0-CH-CH}-- N N—^H-CH-O2\/ 2 I I Ά \/ I i 0 X1 X0 C Y0 Y11 2 h 2 1-CH2-CH-CH2-(I)I I<O-CH-CH) N N-(CH-CH-O)-T-χ, r Y2 Y1-CH0-CH-CH02 V 2v;orin Z eine unsubstituierte oder substituierte Methylen- oder Aethylengruppe und X-. und Y, unabhängig voneinander je ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder die Phenylgruppe und X2 und Y2 unabhängig voneinander je ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe bedeuten, wobei X, und Xj und/oder Y, und Y0 zusammen die Trimethylen- oder Tetramethylengruppe bedeuten können, a und b eine Zahl von 0 bis 30 bedeuten, wobei die Summe aus a und b mindestens 1 betragen muss, und η Zahlen von 0 bis 12 bedeutet, wobei in der Epoxidharzmischung der Anteil an der Verbindung mit m-0 klei ner als 50 Molproi:ent beträgt, dadurch gekennzeichnet,309828/1053dass man 1 Mol eines cyclischen Ureidderivates der Formel IIZ CN
C- YH-(O-CH-CH) N N-(CH-CH-OkH (II)I \ a \ / Ii b · CY2worin Z, X-., X2, Y1, Y2, a und b die gleiche Bedeutung •wie in Formel I haben, mit 1,2 - 3,0 Mol eines Epihalogenhydrine in Gegenwart eines geeigneten Katalysators, umsetzt und das entstandene halogenhydringruppenhaltige Produkt mit halogenwasse-rstoffabspaltenden Mitteln behandelt.2. Verfahren gemäss Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass man Epoxidharzmischungen der Formel I herstellt, in welcher η Zahlen von 0 bis 6 bedeutet.3. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Epoxidharzmischungen der Formel I herstellt, in welcher der Anteil der Verbindung mit n-0 kleiner als Molprozent beträgt.4. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 1,5 - 2,0 Mol Epihalogenhydrin verwendet.5. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,309828/1053CIBA-GrIGY AG -30-dass man als Epihalogenhydrin Epichlorhydrin verwendet .6. Verfahren gemass Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin Z eine der folgenden Gruppen bedeutet:CHo CH0IUC H1-C9 CH H3 \ 5 2 \CO — O // \\ O L. L. (( )>—LH0C CH0
3 \/ 3HC H CH0 CH0\ ι I 3 I 3I CH0m = 4 oder 57. Verfahren gemass Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin a die Zahl O oder 1 und b die Zahl 1 bedeuten.8. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel II ausgeht, worin X, und Y1 je ein Wasserstoffatom oder die Methylgruppe und X2 und Y2 je ein Wasserstoffatom bedeuten.9. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-(2'-Hydroxy-n-propyl)-5,5-dimethylhydantoin oder 1,3-Di-(2'-hydroxyäthyl)-5,5-diäthylhydantoin als Verbindung der Formel II verwendet.309828/105310. Verfahren geraäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindung der Formel II folgende Hydantoinderivate der Formelnj L2c c=oN-(-CH2-CH2-Oil 0a+b ^ 16,5GH«-CHq I L J C C=OCH,CH,a+b - 5,5verwendet.11. Verfahren geraäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator ein tertiäres Amin, eine quaternäre Ammoniumbase oder ein quaternäres Ammoniumsalz verwendet.309828/1053. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als halogenv.-asserstoffabspaltende Mittel konzentrierte Katronlauge verv;endet.13. Epoxidharzmischungen N-heterocyclischer Diglycidylverbindungen der Formel IZ CI i H0C-CH-CH—(O-CH-CH) N N-OYY P VV■-CH0-CII-CHoI 2 . 2OHI—-(0-CH-CH)-- N N—(CH-CH-OkJL iti 2 J Y2 YlCH0-CH-CH02 \ / ι 2 η Οworin Z eine unsubstituierte oder substituierte Methylen- oder Aethylengruppe und X, und Y, unabhängig voneinander je ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder die Phenylgruppe und X^ und Y2 unabhängig voneinander je ein Wasserstoffatom oder eine niedere'■■■■*■ ,':Alkylgruppe bedeuten, wobei X, und X2 und/oder Y. und γ zusammen die Tritnethylen- oder Tetramethylengruppe bedeuten können, a und b eine Zahl von 0 bis 30 bedeuten, wobei die Summe aus a und b mindestens 1 betragen muss, und η Zahlen von 0 bis 12 bedeutet, wobei in der Epoxidharzinischung der Anteil an der Verbindung mit n-0 kleiner als 50 Molprozent beträgt.309828/105333 2 2$ 3414. Epoxidhar mischungen gemäss Anspruch 13 , dadurch gekennzeichnet, dass η in der Formel Zahlen von 0 bis 7 bedeutet .15. Epoxidharzmlschungen gemäss Anspruch 13 ,dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil an Verbindungen mit η = 0 kleiner als 30 Molprozent beträgt»16, Epoxidharzmischungen gemäss Anspruch 13'., dadurch gekennzeichnet, dass Z in der Formel eine der- folgenden Gruppen bedeutet:C U-" y L.H /I H C^ Γ Η"Π.0Ο Flo O "H3C CH3HC H CHo CHo\l I 3 1.3m = 4 oder 517. Epoxidharzmischungen getnäss Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet," dass a in der Formel die Zahl O oder 1 und b in der Formel die Zahl 1 bedeuten»309828/105318. Epoxidharzmischungen gemäss Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Formel die Summe von a und b 3 bis 20 beträgt.19. Epoxidharzgemisch gemäss Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Formel X, und Y1 je ein Wasserstoffatom oder die Methylgruppe und X^ und Y« je ein Wasserstoffatom bedeuten.20. Härtbares Gemisch, welches (a) Epoxidharzmischungen heterocyclischer N,N'-Diglycidy!verbindungen geraMss Anspruch 13 und (b) ein Epoxidharzhärtungsmittel enthält .21. Härtbares Gemisch gemäss Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass es als Härter (b) eine Polycarbonsäure oder ein Polycarbonsäureanhydrid enthält.22. Härtbares Gemisch gemäss Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass es als Polycarbonsäureanhydrid Hexahydrophthalsäureanhydrid enthält.FO 3.33 (Sta) Sta/rl
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