DE2261054A1 - Fahrzeugscheinwerfer mit einer asymmetrischen lichtverteilung - Google Patents
Fahrzeugscheinwerfer mit einer asymmetrischen lichtverteilungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S41/00—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
- F21S41/20—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by refractors, transparent cover plates, light guides or filters
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Description
Westfälische Metall Industrie KG Lippstadt, den 1.12.1972
PAT/Bg/Sch H u e c k & Co Nr. 2501
Beschreibung zur
Patent- anmeldung: "Fahrzeugscheinwerfer mit einer asymmetrischen
Lichtverteilung"
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrzeugscheinwerfer mit einer asymmetrischen Lichtverteilung, bei der die Hell-Dunkel-Grenze
auf der dem Gegenverkehr zugekehrten Seite horizontal und auf der dem Gegenverkehr abgekehrten Seite ansteigend
verläuft.
Bei den bekannten Scheinwerfern wird die asymmetrische Lichtverteilung
durch die asymmetrische Ausbildung des die Abblendlichtquelle teilweise abdeckenden, haubenartigen Schirms
erreicht, wobei der nicht vom Licht beaufschlagte Teil des Reflektors von einem Raumwinkel von etwa 165° begrenzt ist.
Um das Licht am rechten Straßenrand (bei Rechtsverkehr) zu verstärken, ist die Streuscheibe in einem auf der Seite des
Gegenverkehrs liegenden, sektorartigen Bereich mit Prismen versehen, die den größten Teil des über die Horizontalmittelebene hinaus schräg nach oben gerichteten Lichts entlang dem
ansteigenden Abschnitt der Hell-Dünkel-Grenze zur Fahrbahnmitte
hin beugen. Auf diese Weise läßt sich eine den Gegenverkehr nicht störende Abblendbeleuehtung erzielen, durch
die der rechte Straßenrand bevorzugt ausgeleuchtet wird.
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Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Reichweite eines solchen Abblendlichts für eine schnelle Fahrt auf Straßen mit getrennten
Bahnen für jede Verkehrsrichtung nicht ausreicht. Eine generelle Verlagerung der Hell-Dunkel-Grenze nach vorn .
ist jedoch nicht möglich, da dann der Gegenverkehr auf der vom Gegenverkehr benutzten benachbarten Bahn selbst dann geblendet
würde, wenn die beiden Fahrbahnen durch einen Mittelstreifen getrennt sind. Außerdem würde eine solche Scheinwerferbeleuchtung
den Fahrer eines auf der eigenen Fahrspur vorausfahrenden Fahrzeugs über den Rückspiegel blenden. Aufgabe
der Erfindung ist es nun, unter Umgehung vorstehend angeführter Nachteile einen Scheinwerfer zu schaffen, dessen Lichtverteilung
so ausgebildet ist, daß lediglich die rechte Hälfte der eigenen Fahrspur weiter reichend als bisher ausgeleuchtet
wird. Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, daß der horizontal verlaufende Abschnitt der Hell-Dunkel-Grenze
abgesenkt ist, so daß zu dem ansteigend verlaufenden Abschnitt der Hell-Dunkel-Grenze eine Stufe entsteht und das
Absenken des horizontalen Abschnitts der Hell-Dunkel-Grenze durch in der Streuscheibe angeordnete optische Mittel erfolgt,
die zumindest einen Teil des Lichts unter den ansteigenden Abschnitt der Hell-Dunkel-Grenze fallend horizontal ablenken.
Das Absenken des horizontalen Abschnitts der Hell-Dunkel-Grenze durch Verschieben von Wendelbildern unter den ansteigenden
Abschnitt hat den großen Vorteil, daß kein Licht durch Abschattung verlorengeht, sondern dieses Licht zusätzlich zur
Ausleuchtung des rechten Straßenrandes ausgenutzt wird. Dadurch ergibt sich bei Hinzuschaltung dieses Lichts zu dem
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— j —
normalen Abblendlicht eine bevorzugte Ausleuchtung des rechten
Straßenrandes in der Entfernung von 100 und mehr Metern .vor dem Fahrzeug. Der gesamte Scheinwerfer ist so eingestellt,
daß der abgesenkte, horizontale Abschnitt der Hell-Dunkel-Grenze
die für das Abblendlicht vorgeschriebene Lage einnimmt.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Erfindungsgedankens wird beim Absenken des horizontal verlaufenden Abschnitts
der Hell-Dunkel-Grenze ein Teil des Lichts unter den ansteigend
verlaufenden Abschnitt der Hell-Dunkel-Grenze fallend horizontal abgelenkt, und der andere vorzugsweise am äußeren
Rand der Lichtfigur liegende Teil des Lichts wird nach unten abgelenkt. Dies hat den Vorteil, daß einmal die Lichtablenkung
nicht so stark sein muß und zum anderen der unmittelbar unterhalb des horizontal verlaufenden Abschnitts der Hell-Dunkel-
Grenze liegende Bereich stärker ausgeleuchtet wird.
Zur weiteren Verstärkung der Ausleuchtung des rechten Straßenrandes
werden bei einer zweckmäßigen-Weiterbildung des Erfindungsgedankens
Wendelbilder aus dem Bereich der Lichtfigur, der die Vorfeldbeleuchtung erbringt, bis an dem ansteigend
verlaufenden Abschnitt der Hell-Dunkel-Grenze und an der Stufe
anliegend senkrecht angehoben.
Die Erfindung wird anhand der nachstehenden Zeichnung erläutert, und zwar zeigen
Fig. 1 die Streuscheibe, wobei die Blickrichtung der
Fahrtrichtung entspricht,
Fig. 2 die Lichtfigur, wie sie ohne Verwendung einer
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Streuscheibe auf einem senkrecht vor dem Scheinwerfer aufgestellten Meßschirm erscheint,
während
Fig. 3 den Verlauf der Hell-Dunkel-Grenze darstellt, wie sie mit der Verwendung der in Fig. 1 dargestellten
Streuscheibe erzielt wird.
Fig. 4 zeigt den Verlauf der alten sowie den durch die Erfindung vorgeschlagenen Verlauf der Hell-Dunkel-Grenze
auf der Straße.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Scheinwerfers beschrieben,
bei dem ein Parabolreflektor Verwendung findet und die Lichtquelle vor dem Brennpunkt des Reflektors liegt. In
diesem Fall treten die auf die obere Hälfte des Reflektors auftreffenden Lichtstrahlen zur Fahrbahn geneigt aus. Die untere
Reflektorhälfte ist bis auf einen Sektor von etwa 15° gegenüber der Lichtquelle abgedeckt. Die Streuscheibe 1 ist in
die Bereiche A, B, C, D, E, F aufgeteilt, wobei die einzelnen Bereiche das Licht unterschiedlich ablenken. In dem Bereich A
sind Prismen angeordnet, die das schräg nach oben gerichtete Licht entlang dem ansteigend verlaufenden Abschnitt 2 der
Hell-Dunkel-Grenze zur Fahrbahnmitte hin beugen. Dieses ist in
der Fig. 2 durch die Richtungsangabe A' verdeutlicht.
Das Licht, das durch den Bereich B der Streuscheibe, welcher Prismen aufweist, hindurchfällt, wird bis zu dem ansteigend
verlaufenden Abschnitt 2 der Hell-Dunkel-Grenze angrenzend angehoben, wobei die Wendelbilder an der Stufe 3 der Hell-Dunkel-Grenze
anliegen. Die Verschiebungsrichtung dieser Wendelbilder
409826/0052 ~5~
ist mit B* bezeichnet. Der Bereich B der Streuscheibe liegt
in dem Quadranten oberhalb des Bereiches A und grenzt dabei an die vertikale Mittelebene der Streuscheibe an.
Der Bereich C der Streuscheibe ist mit Prismen versehen, welche das Licht horizontal und unter den ansteigenden Teil der
Hell-Dunkel-Grenze ablenken. Die einzelnen Wendelbilder werden
dabei so weit verschoben, daß sie die Stufe 3 bilden. Die Verschiebungsrichtung der einzelnen Wendelbilder ist mit C
angegeben.
Der Bereich D der Streuscheibe ist mit Prismen versehen, die
gleichzeitig mit Linsen überlagert sind. Die Prismen, bewirken eine Lichtablenkung in Richtung D!, während die Linsen eine
Streuwirkung in Richtung E' bewirken.
Der Bereich E der Streuscheibe ist mit Zylinderlinsen besetzt, die das durch diesen Bereich hindurchtretende Licht sehr
stark streuen, so daß keine starke Vorfeldbeleuchtung erreicht wird. Eine starke Vorfeldbeleuchtung würde das Auge in einem
zu nah vor dem Fahrzeug liegenden Punkt adaptieren.
In Fig. 3 ist der Verlauf der erfindungsgemäßen Hell-Dunkel-Grenze,
die sich aus dem ansteigenden Abschnitt 2 und dem .horizontal verlaufenden Abschnitt 4 mit der dazwischen liegenden
Stufe 3 zusammensetzt, dargestellt. Die Lage der durch die Streuscheibenbereiche A bis D abgelenkten Wendelbilder
ist in der Fig. 3 durch die Bezeichnung A" bis D" dargestellt.
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Der Bereich F der Streuscheibe ist für das vorstehend beschriebene
Abblendlicht unwirksam. Bei Verwendung einer Zweifadenglühlampe,
wobei der zweite Faden im Brennpunkt des Reflektors liegt, kann der erfindungsgemäße Fahrzeugscheinwerfer
zusätzlich noch als Fernlichtscheinwerfer Verwendung finden. In diesem Fall würde der Bereich F der Streuscheibe
optische Mittel zur Optimierung des Fernlichts erhalten.
In Fig. 4 ist die rechte Fahrbahn einer zweibahnigen Straße mit je einer zweispurigen Fahrbahn für jede Verkehrsrichtung
dargestellt. Der rechte Fahrbahnrand der rechten Fahrspur 6 ist mit 5 bezeichnet und der linke Fahrbahnrand der linken
Fahrspur 8 ist mit 7 bezeichnet. Die beiden die Fahrbahn bildenden Fahrspuren 6 und 8 werden durch den Mittelstrich 9 begrenzt.
Der Gegenverkehr hat die gleiche Fahrbahn, die sich unter Zwischenschaltung eines Zwischenstreifens an den Fahrbahnrand
7 anschließt. Die Bezeichnungen in.Fig. 4 am rechten Straßenrand 5 geben die vom Standpunkt des Fahrzeugs ab gemessene
Entfernung an. Der Verlauf der gestrichelten Linie IC gibt die Lage der Hell-Dunkel-Grenze des bisher bekannten
asymmetrischen Abblendlichts an. Die gestrichelte Linie 11 ist der Verlauf der Hell-Dunkel-Grenze gemäß der in der vorliegenden
Anmeldung vorgeschlagenen Lichtverteilung.
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Claims (2)
- - 7 AnsprücheFahrzeugscheinwerfer mit einer asymmetrischen Lichtverteilung, bei der die Hell-Dunkel-Grenze auf der dem .Gegenverkehr zugekehrten Seite horizontal und auf der dem Gegenverkehr abgekehrten Seite ansteigend verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontal verlaufende Abschnitt (4) der Hell-Dunkel-Grenze abgesenkt ist, so daß zu dem ansteigend verlaufenden Abschnitt (2) der Hell-Dunkel-Grenze eine Stufe (3) entsteht, und daß das Absenken des horizontalen Abschnitts (4) der"Hell-Dunkel-Grenze durch in der Streuscheibe angeordnete optische Mittel (C) erfolgt, die zumindest einen Teil- des Lichts unter den ansteigenden Abschnitt der Hell-Dunkel-Grenze fallend horizontal ablenken.
- 2. Fahrzeugscheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Absenken des horizontal verlaufenden Abschnitts (4) der Hell-Dunkel-Grenze ein Teil des Lichts unter den ansteigend verlaufenden Abschnitt (2) fallend horizontal (in Richtung C) und der andere Teil nach unten (in Richtung D1) abgelenkt wird.- 8-409 8 26/00 523· Fahrzeugscheinwerfer nach Anspruch 1 oder 2, · dadurch gekennzeichnet, daß Wendelbilder aus dem Bereich der Vorfeldbeleuchtung bis an dem ansteigend verlaufenden Abschnitt (2) der Hell-Dunkel-Grenze und an der Stufe (3) anliegend senkrecht (in Richtung Bf) angehoben werden.409826/0052
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