DE2139780A1 - Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonverbindungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von AnthrachinonverbindungenInfo
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Description
Case 150-3194
Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonyerbindungen
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind saure, wasserlösliche, substituierte !,^-Diaminoanthrachinon-ö- carbonsäureamide, die im
Molekül durch Sulfon- oder Sulfato-gruppen ihre sauren Eigenschaften erhalten. .
Gegenstand der Erfindung sind insbesondere SO H-Gruppenhaltige
Anthrachinonverbindungen der Formel
NH-R.
(a)
N-OC
R
ζ
ζ
worin R eihen gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoff-
209808/1719
rest,
R vnä R jeweils Wasserstoff oder einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrest bedeuten,
R vnä R jeweils Wasserstoff oder einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrest bedeuten,
wobei die SO-HrGruppen sowohl als Sulfonsäuregruppen als auch als
Sulfat»gruppen vorhanden sein können und die Ringe A und B weitersubstituiert
sein können«
Gegenstand der Erfindung sind insbesondere auch neue und wertvolle
Anthrachinonverbindungen der Formel
O NH-R
N - OC
0 NH-R
worin jedes R jeweils gegebenenfalls substituierte Alkylreste
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mit mehr als 5 Kohlenstoffatomen, gegebenenfalls substituierte Aryl- oder Cycloalkylreste oder eine
Gruppe der Formel
.-x-Rj . (η),
R, und Rp jeweils Wasserstoff oder einen gegebenenfalls
substituierten Kohlenwasserstoffrest bedeuten, worin in den Resten R, R, oder Rg mindestens eine Gruppe der
Formel
- X1 - 0 - SO3H (III),
oder - X1 - SO3H (IV)
anwesend sein muss und
die Ringe A und/oder B weitersubstituiert sein können, worin ferner R1 und Rp zusammen mit dem benachbarten N-Atom einen
heterocyclischen Ring bilden können, worin
X für einen geradkettigen oder verzweigten, gegebenenfalls substituierten Alkylenrest mit 1 bis einsehliesslich
3 Kohlenstoffatomen,
XI für einen geradkettigen oder verzweigten, gegebenenfalls
substituierten^gegebenenfalls cyclisierten Alkylenrest
und R3 einen gegebenenfalls substituierten Aryl- oder Cyclöalkylrest,
Halogen, Hydroxyl, Carboxyl, Cyan, eine gegebenenfalls substituierte Aminogruppe, eine gegebenenfalls
substituierte verätherte Hydroxylgruppe oder gegebenenfalls substituierte Estergruppe oder eine gegebenenfalls
substituierte Carbonsäureamidgruppe bedeuten. ..,. . .. .. .
20 9808/17.19
Die Herstellung der vorgenannten Anthrachinonverbxndungen kann auf verschiedene Weise erfolgen, z.B. indem man eine Verbindung
oder die Leukoform einer Verbindung der Formel
O V
Cb) W
worin V' und W Halogen oder mit Aminogruppen umsetzbare Reste
oder -NH-R
und R' eine Carbonsäure oder ein funktionelles Derivat einer Carbonsäure oder einen Rest der Formel
und R' eine Carbonsäure oder ein funktionelles Derivat einer Carbonsäure oder einen Rest der Formel
Γ—OC- (c)
R.
bedeuten, einerseits mit 2 Mol eines Amins der Formel
falls V und W für Halogen oder mit Aminogruppen umsetzbare Reste stehen, und andererseits mit einer Verbindung der Formel
R.
(e) R Z^
umsetzt, falls R' für eine Carbonsäure oder ein funktionelles
Derivat einer Carbonsäure und V und W für einen Rest -NH-R stehen, und, gegebenenfalls nach Oxidation der in Leukoform er-
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haltenen Verbindung, mit einem SO--abgebenden Mittel behandelt,
oder indem man eine Verbindung dar Formel oder die Leukoform
einer Verbindung der Formel
0 V
worin V und W Halogen oder mit Aminogruppen umaetzbare Reste
oder -NH-R
und Rj, eine Carbonsäure oder ein funktioneiles Derivat
und Rj, eine Carbonsäure oder ein funktioneiles Derivat
einer Carbonsäure oder einen Rest der Formel
^ N - -OC - (VI)
R2
bedeuten,
einerseits mit 2 Mol eines Amins der Formel
R-NH2 (VII),
falls V und W für Halogen oder mit Aminogruppen umsetzbare Reste stehen, und andererseits mit einem Amin der Formel
^- Ri
HN "Z (VIII)
HN "Z (VIII)
umsetzt, falls R2, für eine Carbonsäure oder ein funktionelles
Derivat einer Carbonsäure und V und W für einen Rest -NH-R stehen,
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und die erhaltene Verbindung gegebenenfalls oxydiert.
Nach diesem Verfahren, bzw. nach den im folgenden aufgeführten
Verfahren können auch die Verbindungen der Formeln
0 NH-R'
oder der Formel
0 NH-R'
H2N-OC
(X)
0 NH-R'
hergestellt werden,
worin R1, R ' und Rp1 jeweils einen gegebenenfalls substituierten
Kohlenwasserstoffrest bedeuten
oder R, r und R0' zusammen mit dem -N-Atom für einen gegebenenfalls
substituierten gesättigten oder teilweise gesättigten Heterocyclus stehen.
Die Verbindungen der Formel (IX) können z.B. auch hergestellt
werden, indem man eine Verbindung der Formel oder die Leukoform einer Verbindung der Formel
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O V
O W
worin R2," eine Carbonsäure oder ein funktionelles Derivat
einer Carbonsäure oder einen Rest der Formel
R2-
N-OC - (XII)
bedeuten,
einerseits mit 2 Mol eines Amins der Formel
R'-NH2 (XIII)
falls V und W für Halogen oder mit Aminogruppen umsetzbare Reste stehen, und andererseits mit einem Amin der Formel
HN (XIV)
umsetzt, faJLls R1.»' für eine Carbonsäure oder ein ^unktionelles
Derivat einer Carbonsäure und V und W für einen Rest der Formel -NH-R1 stehen,
und die erhaltene Verbindung gegebenenfalls oxydiert.
und die erhaltene Verbindung gegebenenfalls oxydiert.
Die Verbindungen der Formel (X) lassen .sich beispielsweise auch
herstellen, indem man eine Verbindung der Formel
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worin R2,"1 eine Carbonsäure oder ein funktionell es Derivat einer
Carbonsäure oder einen Rest der Formel
H2N-OC-
(XVI)
bedeuten,
einerseits mit 2 Mol eines Amins der Formel (XVIII), falls V
und W für Halogen oder mit Aminogruppen umsetzbare Reste stehen, und andererseits mit Ammoniak umsetzt , falls R^"1 für eine
Carbonsäure oder ein funktionelles Derivat einer Carbonsäure und V und W für einen Rest der Formel -NH-R1 stehen,
und die erhaltene Verbindung gegebenenfalls oxydiert.
Die Anthrachinonverbindungen der Formel
0 NH-Rr
N-OC
(XVII),
worin R1. jeweils gegebenenfalls substituierte Alkylreste mit mehr
als j5 Kohlenstoffatomen oder einen gegebenenfalls substituierten
Cycloalkylrest oder eine Gruppe der Formel
-X-R
(XVIII),
Rg Wasserstoff, einen gegebenenfalls substituierten
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Alkyl- oder Cyclöalkylrest,
R einen Arylrest oder eine Gruppe der Formel
R einen Arylrest oder eine Gruppe der Formel
-X1-OH
(XIX)
und Rg einen gegebenenfalls substituierten Cyelohexylrest
bedeuten,
können zur Herstellung von Verbindungen" der Formel
können zur Herstellung von Verbindungen" der Formel
HO^S-Arylen-N-OC
oder der Formel
0 NH-R
(XXI)
NH-Rr
verwendet werden,
worin X^ einen gegebenenfalls substituierten, geradkettigen oder
verzweigten Alkylenrest bedeutet,
wenn man eine Verbindung der Formel (XVII ) sulfoniert bzw.
sulfatiert. :
Nach den angegebenen Verfahren lassen sich .auch ,Verbindungen
der Formel . ..
- -er 40
O M-R
H0,S-Arylen-N-0C-_J
(XXII)
O NH-R
oder der Formel
O NH-R
HO,S-X, -N-OC
P -1
P -1
(XXIII)
0 NH-R
herstellen.
Verbindungen der Formel
0 HH-Rn
HO S-Arylen-N-OC
(XXIV)
.- . O NH-R.
Arylen-SO,H
oder der Formel
-Rr
HO3S-O-X1-N-OC.
(XXV)
O NH-Rr
X1-O-SO H
können erhalten v/erden, wenn man eine Verbindung der Formel
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NH-R,
R9
(XXVI),
NH-Rn
worin RQ jeweils einen Arylrest oder eine Gruppe der Formel
-X1-
bedeutet,
sulfoniert, bzw. sulfatiert.
Verbindungen der Formel
OH
(XXVII).
O NH-R1„-SO,H
ΙΌ Ο
N-OC
(XXVIII),
NH-R1 _—o^.™*
10 -.5
worin R.Q jeweils einen gegebenenfalls substituierten Arylen-
rest bedeutet,
können hergestellt werden,
wenn man eine Verbindung der Formel
können hergestellt werden,
wenn man eine Verbindung der Formel
NH-R. -H 10
'N-OC
(XXIX)
sulfoniert.
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- ie -
Verbindungen der Formel
N-OC
0 NH-X1 -0-SOJI 1 >
können erhalten werden, wenn man eine Verbindung der Formel
0 NH-X1-OH
{'XXXI)
0 NH-X1-OH
sulfatiert.
Nach dem erfindungsgemässen Verfahren kann man auch Verbindungen der Formel
0 NH-X1-SOJI J- P
N-OC
(XXXII)
0 NH-X, -SO,H - 2
oder der Formel
0 NH-R
HO3S-X1-N-OC
R,
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11
(XXXIII),
0 NH-R
11
worin R,^ jeweils für den Rest R1 insbesondere R oder Rg steht,
herstellen.
Nach dem erfindungsgemässen Verfahren kann man auch Verbindungen
der Formel
N-OC
NH-X,-R,n-SO-,H
ι 1 10 J>
(XXXIV)
oder Verbindungen der Formel
NH-R
HO^S-R1_-ΧΊ-N-OC
P 10 1 ι
Hl
11
(XXXV),
NH-R
11
herstellen. .
Besonders gute Farbstoffe entsprechen der Formel
O NH-R
_-N—OC
12\
(SO3H)m-l
2-ra
(XXXVI)
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worin R1 „ -/ ^S " , -/TV 16 P oder -{Yo-Alkylen-O-
12 Λ_ΐΑ ' Λ_^Α v_y
R13 Wasserstoff, Alkyl mit 1-4 C-Atomen oder Phenyl,
R14 Wasserstoff» Alkyl mit 1-8 C-Atomen, Cyclohexyl,
Mono-, Di- oder Trimethylcyclohexyl, Aethylcyclohexyl
oder -R^2V ^
R' unabhängig von R-2 die für R^2 angegebenen Reste/
R1- Wasserstoff, Hydroxy, Chlor, Alkyl mit 1-4 C-Atomen,
Alkoxy mit 1-4 C-Atomen, Phenyl oder Phenoxy,
R16 Methyl oder Aethyl,
m 1 oder 2
η 1 oder 2
ρ 2 oder 3
und g 1 oder 2 bedeuten, wobei m+n = 3 oder 4 ist und Alkylen 2 oder 3 C-Atome enthält.
Besonders bevorzugt sind Farbstoffe der Formel (XXXVI) die durchschnittlich
1,2-1,8 Sulfonsäuregruppen enthalten.
Weitere bevorzugte Farbstoffa entsprechen der Formel
(XXXVII),
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ts.
worin R17 Cyclohexyl, Mono-, Di- oder Trxmethylcyclohexyl,
Aethylcyclohexyl oder einen 1-9, vorzugsweise 4-9 C-Atome enthaltenden, offenkettigen, sekundären
Alkylrest,
R18 ~
R.g Phenyl, Phenoxy oder Alkyl mit 5-12 C-Atomen
und R30 Alkyl mit 1-4 C-Atomen oder Phenyl bedeuten.
Die Umsetzung einer Verbindung der Formel (V) mit einem Amin der Formel (VII) bzw. (VIII) kann nach an sich bekannten Methoden
durchgeführt werden, z.B. bei Temperaturen von 40° bis 150°C.
Auch die anderen Umsetzungen können nach an sich bekannten Methoden durchgeführt werden, z.B. nach den Angaben der französischen
Patentschrift 1 536 591 oder der belgischen Patentschrift 731 013.
Die Herstellung der wasserlöslichen Anthrachinonverbindungen er-
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folgt vorteilhaft in wässerigem oder wässerig-organischem Medium, z.B. bei Temperaturen von 45° bis 15O°C. Die Herstellung
der wasserunlöslichen, bzw. der v-'asser-schwerlöslichen Verbindungen
erfolgt vorzugsweise in organischem Medium, z.B. bei Temperaturen von 50° bis 2000C.
Geeignete organische Lösungsmittel, welche gegebenenfalls mit Wasser vermischt werden können sind z.B. Alkohole, wie Methanol,
Aethanol, Butanol, Isopropanol, Aether, wie Dioxan, Aetheralkohole, Ketone, wie Aceton, Methyläthylketon, usw.
Halogen kann für Chlor, Brom oder Fluor stehen.
Kohlenwasserstoffreste sind hauptsächlich Alkyl-, Aryl-, Aralkyl-
oder Cycloalkylreste. Alkylreste können 1 bis 12, bzw. 1 bis 6 und vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthalten;
Alkoxyreste enthalten meistens 1 bis 4 Kohlenstoffatome. Die Alkylreste können geradkettig oder verzweigt sein; sie können
beispielsweise durch Halogen, Hydroxyl, Cyan oder Aryl substituiert sein. Sie können also auch für Aralkylreste, wie Benzylreste
stehen.
Arylreste stehen vorzugsweise für Phenylreste; sie können auch für Naphthyl- oder Tetrahydronaphthylreste stehen.
Die Ringe A und/oder B, sowie auch die Aryl- bzw. Arylenreste können durch Halogen, Hydroxyl, Cyan, Alkyl, Alkoxy, Nitro,
Trifluoralkyl, Trichloralkyl, Amino, -SO-,Η, -COOH, usw. substituiert
sein.
Mit Aminogruppen umsetzbare Reste sind beispielsweise eine
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Hydroxy-, Alkoxy-, Amino-, Nitro- oder Sulfonsäuregruppe.
Alkylenreste X können durch Heteroatome oder Heteroatomgruppen
unterbrochen sein, sie enthalten meistens 1 bis 12, bzw. 1 bis 8 Kohlenstoffatome.
Alkylenreste X, enthalten meistens 1 bis 12 Kohlenstoffatome.
Sie können geradkettig oder verzweigt, gegebenenfalls cyclisiert und gegebenenfalls durch Heteroatome oder Heteroatomgruppen unterbrochen
sein.
Funktionelle Derivate von Carbonsäuren sind beispielsweise,
Säurehalogenide, -ester oder -amide.
Die Verbindung der Formel (X) wird hauptsächlich in der Leukoform eingesetzt, wenn V und W einen mit einer Aminogruppe um- ·
setzbarer Reste bedeutet.
Die neuen Farbstoffe, die eine anionische, wasserlöslich
machende Gruppe enthalten, dienen vor allem zum Färben und Bedrucken
von Textilmaterial aus natürlichen Polyamiden und synthetischen Polyamiden oder Polyurethanen. Natürliche Polyamide
sind hauptsächlich Wolle und Seide.
Als synthetische Polyamide können Polykondensationsprodukte aus ^-Aminocarbonsäuren oder deren Lactamen, z.B. aus vO-Laurinlactam,
ll-Amino-undecancarbonsäure, 7-Amino-önanthsäure oder .
Ε,-Caprolactam (Polyamide 12, 11, 7 oder 6), Polykondensationsprodukte
aus zweibasischen organischen Säuren, z.B. aus Dicarbonsäuren (Adipinsäure, Sebacinsäure) und Diaminen (Hexamethylendiamin),
(Polyamide 66 oder 6lO) oder auch Mischkondensationsprodukte
z.B. aus i-Caprolactam, Adipinsäure und Hexamethylen-
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λ!
diamin (Polyamid 66/6) genannt werden. Sie können als Garne,
Gewebe, Gewirke usw. eingesetzt werden.
Auf den oben genannten Substraten gefärbt, besitzen die Farbstoffe
der Formel (I) gute Lichtechtheit und gute Nassechtheiten, wie gute Wasch-, Wasser-, Schweiss-, Säure-, Alkali-, Reib-,
Walk- und Bügeiechtheit.
Die Verarbeitung der neuen Verbindungen der Formel (I) zu Färbepräparaten
erfolgt auf allgemein bekannte Weise, z.B. durch Mahlen in Gegenwart von Dispergier- und/oder Füllmitteln. Mit
den gegebenenfalls im Vakuum oder durch Zerstäuben getrockneten Präparaten kann man, nach Zugabe von mehr oder weniger Wasser,
in sogenannter langer oder kurzer Flotte färben, klotzen oder bedrucken.
Die Farbstoffe ziehen aus wässriger Suspension auf Textilmaterial
aus vollsynthetischen oder halbsynthetischen, hydrophoben, hochmolekularen organischen Stoffen auf. Besonders geeignet sind sie
) zum Färben oder Bedrucken von Textilmaterial aus linearen, aromatischen
Polyestern, sowie aus Cellulose 2 l/2-acetat, Cellulosetriacetat und synthetischen Polyamiden.
Auch Polyolefine lassen sich mit ihnen färben. Man färbt oder
bedruckt nach an sich bekannten, z.B. dem in der französischen Patentschrift Nr. 1 445 371 beschriebenen Verfahren.
Die erhaltenen Färbungen besitzen gute Allgemeinechtheiten; z.B. gute Lichtechtheit, Thermofixier-, Sublimier- und Plissierechtheit.
Sie sind nassecht, z.B. wasser-, meerwasser-, wasch-
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und schweissecht, lösungsmittelecht, trockenreinigungsecht,
schmälzmittel-, reib-, überfärbeecht und weisen kein "catalitic
fading" auf; sie sind beständig gegen die Einwirkungen der verschiedenen
Permanentpressverfahren und der sogenannten "Soil Release" Ausrüstungen. Die Reduktionsbeständigkeit (tsim Färben
mit Wolle) und die Reserve von Wolle und Baumwolle sind gut.
In den folgenden Beispielen bedeuten die Teile Gewiehtsteile
und die Prozente Gewichtsprozente. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
In l60 Teile Cyclohexylamin werden bei Zimmertemperatur 44 Teile 1,4-Dihydroxyanthrachinon-6-carbonsäure in der Leukoform
eingetragen und das Ganze unter einer Stickstoffatmosphäre
auf 100 - 110°C erhitzt. Nach 5-stündiger Reaktion wird der
Stickstoffstrom durch einen Luftstrom ersetzt, um die Leukoanteile
zu oxydieren.
Das Reaktionsprodukt wird auf 600 Teile einer lO^igen Salzsäure
gegossen, filtriert, der Rückstand mit Wasser neutral gewaschen und bei 100° .getrocknet.
JO Teile l,4-Di-cyclohexylaminoanthrachinon--6-carbonsäure werden
in 120 Teilen Aminobenzol bei Raumtemperatur gelöst. Dann tropft man bei 40 10 Teile Phosphortrichlorid zu. Die Temperatur der
Reäktionsmasse wird anschliessend auf 6o° gebracht und während
4 Stunden bei 60 - 650 gehalten. Nun gibt man 200 Teile Methylalkohol dazu; die Farbstoffbase kristallisiert aus. Sie wird
2098087171»
INSPECTPD
abfiltriert, mit Methylalkohol und Wasser gewaschen und bei 100° getrocknet. Der blaue kristallisierte Farbstoff entspricht
der Formel
(XXXIX)
mit welchem man Polyesterfasern in blauen echten und egalen
Tönen mit guter Lichtechtheit und guten Nassechtheiten färben
kann.
21 Teile 4-Chlorcarbonylphthalsäureanhydrid gelöst in 50 Teile
Toluol werden bei Zimmertemperatur zu 100 Teile Anilin zugegeben und ca. 1 Stunde bei 40° nachgerührt. Nun gibt man 100 Teile
Methylalkohol dazu. Ein Gemisch von 2,5- und 2,4-Dianilidocarboxybenzoesäure
kristallisiert aus, das abfiltriert und mit Methylalkohol und Wasser gewaschen wird.
Ein Gemisch bestehend aus 18 Teilen trockener 2,5— und 2,4-Dianilidocarboxybenzoesäure
und 5*5 Teilen Hydrochinon werden bei l8o° in 8o Teile einer Natriumaluminiumchloridschmelze eingetragen
und während 3 Stunden bei 18O-I850 gehalten. Nun wird das
Reaktionsgemisch mit 4-00 TeilenEis und 75 Teilen Salzsäure ca.
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gefällt und auf 90-95° erhitzt. Dabei fällt das 6-Anilidocarboxychinizarin
aus. Es wird abfiltriert, gewasehe».mit
heissem Wasser und bei 100° getrocknet.
In l60 Teile Cyclohexylamin werden bei Zimmertemperatur 36 Teile
e-Anilidocarboxychinizarin in der Leukoform eingetragen und das
Ganze unter einer Stickstoffatmosphäre auf 100-110°C erhitzt.
Nach der Aufarbeitung wie im Beispiel 1 erhält man einen klaren kristallisierten Farbstoff. Er entspricht der obigen
Formel.
Bei 15° werden 20 Teile des nach Beispiel 1 hergestellten Farbstoffs in 50 Teilen lOO^iger Schwefelsäure und J>0 Teilen
25#igem Oleum gelöst. Die Sulfonierung ist nach 5 Stunden
beendet.
Die Masse wird hierauf in eine Mischung, bestehend aus 150 Teilen Wasser und 200 Teilen Eis gegossen. Der Farbstoff der
Formel
SO-H
(XL)
HN-OC
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fällt aus. Er wird abfiltriert, mit einer 5#igen Natriumchloridlösung
gewaschen und bei 100 getrocknet. Man erhält einen brillant-blauen Farbstoff, der auf natürlichen und
synthetischen Polyamidfasern licht- und nassechte Färbungen ergibt.
20 Teile des nach Beispiel 1 hergestellten o-Anilidocarboxychi-
nizarin werden bei 15° in 50 Teilen 25#igem Oleum das 7 Teile
Borsäure enthält, gelöst. Die Sulfonierung ist nach 3 Stunden beendet.
Die Masse wird hierauf in eine Mischung, bestehend aus 200 Teilen Wasser,50 Teilen Natriumchlorid und 200 Teilen Eis gegossen.
Der Farbstoff der Formel
SO,H 0
(XLI)
OH
fällt aus. Er wird abfiltriert, mit lO^iger Natriumchloridlösung
gewaschen. Der Kuchen wird in. 100 Teilen Wasser g.· löst und in
; einer Stickstoffatmosphäre mit Hydrosulfit in die Leukoform
umgewandelt. _._-,
Nun gibt man 20 Teile Cyelohexylamin zu und erhitzt das Ganze auf
95°. Nach 5-stündiger Reaktion wird der Stickstoffstrom durch
einen Luftstrom ersetzt, um die Leukoanteile zu oxydieren. Nach
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Zugabe von 15 Teilen Salzsäure-ca. 3O# fällt der Farbstoff aus.
Er wird abfiltriert, mit einer 5#igen Natriumchloridlösung gewaschen
und bei 100° getrocknet. Der blaue kristallisierte Farbstoff entspricht der Formel (XL)
15 Teile !,^-Di-cyclohexylaminoanthrachinon-ö-carbonsäure werden
in 70 Teilen N-Methylaminobenzol bei Raumtemperatur gelöst. Dann
tropft man bei 40° 5 Teile PhosphortriChlorid zu. Die Temperatur
der Reaktionsmasse wird anschliessend auf 60° gebracht und
während vier Stunden bei 60-65° gehalten. Nun wird die Reaktionsmasse auf 450 Teile einer lO^igen Salzsäure gegossen, filtriert,
der Rückstand mit Wasser neutral gewaschen und bei 100 getrocknet. Der blaue kristallisierte Farbstoff entspricht der Formel
0 / NH
0 NH
mit welchem man Polyesterfasern in blauen echten und egalen Tönen
mit guter Lichteehtheit und guten Nassechtheiten färben kann.
Beis ρ i e 1 4
Ein ähnlicher Farbstoff wird erhalten, wenn man im Beispiel 5 das
N-Methylaminobenzol durch 75 Teile N-Aethylaminobenzol ersetzt.
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Beispiel 5 ' 2¥
Bei 15° werden 20 Teile des nach Beispiel 3 hergestellten Farbstoffes
In 50 Teilen lOO^iger Schwefelsäure und 50 Teilen 25$igem
Oleum gelöst. Die Sulfonierung ist nach acht Stunden beendet.
Die Masse wird hierauf in eine Mischung, bestehend aus 200 Teilen Wasser und 200 Teilen Eis gegossen. Der Farbstoff der Formel
(XLIII)
fällt aus. Er wird abfiltriert, mit einer 5 #igen Natriumchloridlösung
gewaschen und bei 100° getrocknet. Man erhält einen brillant
blauen Farbstoff> der auf natürlichen und synthetischen Polyamidfasern
licht-, reib- und nassechte Färbungen ergibt."
20 Teile des nach Beispiel h hergestellten Farbstoffes werden wie
In Beispiel 5 sulfoniert. Der erhaltene Farbstoff entspricht der Formel .
(XtIV)
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- Si -
15
mit wiehern man natürliche und synthetische Polyamidfasern mit
guten Licht-, Reib- und Nassechtheiten färben kann.
Folgende weitere Verbindungen (die blaue Färbungen ergeben) können auf die erfindungsgeinäss beschriebenen Verfahrensweisen
hergestellt werden :
0 NH-Rrt,
No. 7 bis 17
HO3S-R22-OC
NH-R
(XLV)
21
Rest von :
CH-
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(a) Anilin
(b) N-Methylanilin
(c) N-Aethylanilin
(d) o-Chloranilin
(e) m-Chloranilin
(f) p-Chloranilin
(g) o-Toluidin (h) m-Toluidin (i) p-Toluidin
(j) o-Anisidin (k) m-Anisidin (1) p-Anisldin (m) o-Xylidin
No,
Rest von
ΟΠ
CH.
CH2-CH3
h; CHj5
CH, (η) m-Xylidin
(ο) p-Xylidin (ρ) Mesidin
(q) Diphenylamin
(r) p-Amino-diphenyl
(s) 4-Amino-l,l'-diphenyl
äther
(t) 4-Amino-4'-chlor 1,1'-diphenyläther
(u) 4-Amino-4!-Methyl 1,1'·
d i phenyläthe r
(v) o-Aminophenol (w) m-Aminophenol
(x) p-Arainophenol (y) p-Butylanilin
(z) p-Dodecylanilin wie (a) bis (ζ)
wie (a) bis (ζ)
wie (a) bis (ζ) wie (d) bis (ζ)
wie (a) bis (ζ)
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]NSPECt»d
| No. | R 21 | wie | H2 | 2 | bis | Rest von : |
| » | JCH, -CH( J |
wie | (a) | bis | (z) | |
| CH9-CH, . -CH - p ^CH3 |
wie | (a) | bis | (z) | ||
| -CH^ 2 5 | wie | (a) | bis | (z) | ||
| 16 | CH-CH, -CH^ |
(a) | (z) | |||
| CH-CH, \ CH, |
wie | bis | ||||
| 17 | CH2-CH-CH, "CH- /CH3 |
(a) | (z) | |||
| CH2"CH\ | ||||||
No. 18 bis 29
0 R23-SO3H
23-SO3H
(XLVI) ,
welche grüne Färbungen ergeben,
209808/1719
te
| No. | ι R24 |
ΛΤΤ | U? | 20980 | R_3 Rest von : | ORfGiNAL INSPECTlD |
| 18- | -ZhN | (a) Anilin | ||||
| (b) o-Chloranilin | ||||||
| (c) m-Chloranilin | ||||||
| (d) p-Chloranilin | ||||||
| (e) o-Toluidin | ||||||
| (f) m-Toluidin | ||||||
| (g) p-Toluidin | ||||||
| (h) o-Anisidin | ||||||
| (i) m-Anisidin | ||||||
| (J) p-Anisidin | ||||||
| (k) o-Xylidin | ||||||
| (1) m-Xylidin | ||||||
| (m) p-Xylidin | ||||||
| (n) Mesidin | ||||||
| (o) o-Aminophenol | ||||||
| (p) m-Aminophenol | ||||||
| (q) p-Aminophenol | ||||||
| (r) p-Butylanilin | ||||||
| (s) p-Dodecylanilin | ||||||
| 19 | wie (a) bis (s) | |||||
| 20 | wie (a) bis (s) | |||||
| /1719 | ||||||
No. R23 Rest von :
21
22
26
27 28 29
No. 30 bis 42 wie (a) bis (s)
wie (a) bis (s)
wie (a) bis (s)
wie (a) bis (s) wie (a) bis (s) wie (a) bis (s)
wie (a) bis (s) wie (a) bis (s) wie (a) bis (s)
NH-
25
25 (XtVII)
welche grüne, sehr echte Färbungen ergeben.
209808/1719
βο
| No. | R25 | ■ | '#"•1 | R-,- Rest von ; |
| 50 | -O01 | , (a) Anilin | ||
| ■d" | (b) o-Chloranilin | |||
| (c) m-Chloranilir | ||||
| (d). p-Chloranilin | ||||
| (e) o-Toluidin | ||||
| (f) m-Toluidin | ||||
| (g) p-Toluidin | ||||
| (h) o-Anisidin | ||||
| (i) m-Anisidin | ||||
| (j) p-Anisidin | ||||
| (k) o-Xylidin | ||||
| (1) m-Xylidin | ||||
| (m) p-Xylidin | ||||
| (n) Mesidin | ||||
| (o) o-Aminophenol | ||||
| (p) m-Aminophenol | ||||
| (q) p-Aminophenol | ||||
| (r) p-Butylanilin | ||||
| (s) p-Dodecylanilin | ||||
| (t) N-Methylanilin | ||||
| (ü) N-Aethylanilin | ||||
| 31 | wie (a) bis (u) in Bsp. 30 | |||
| 32 | wie (a) bis (u) in Bsp. 30 |
209808/1719 _
ORfQfNAL INSPECTiD
| No. | R25 | wie | R26 | Rest von j |
| 33 | wie | (a) bis | (u) in Bsp. 30 | |
| 34 | -δ" | wie | (a) bis | (u) in Bsp. 30 |
| 35 | wie | (a) bis | (u) in Bsp. 30 | |
| 36 | -TV CH | wie | (a) bis | (u) in Bsp. 30 |
| 37 | wie | (a) bis | (u) in Bsp. 30 | |
| 58 | wie | (a) bis | (u) in Bsp. 30 | |
| 39 | OCH | wie | (a) bis | (u) in Bsp. 30 |
| 40 | wie | (a) bis | (u) in Bsp. 30 | |
| 41 | Ο-, | wie | (a) bis | (ü) in Bsp. 30 |
| 42 | (a) bis | (u) in Bsp. 30 | ||
209808/1719
In 6000 Teilen Wasser von 40° löst man 2 Teile des nach
Beispiel 2 hergestellten Farbstoffes und gibt 4 Teile Ammoniumsulfat hin^u. In dieses Färbebad gibt man 100 Teile Garn aus
synthetischem Polyamid (Nylon 66), erhitzt innerhalb von ^O Minuten zum Sieden und hält noch eine Stunde bei Kochtemperatur. Schliesslich wird das Garn gespült und getrocknet. Die
Fasern sind brillant grünstichig-blau und echt gefärbt. Färbt man Wolle nach dem obigen Verfahren, so erhält man eine ähnlich
gute Färbung.
209808/1719
Claims (1)
- Patentansprüche"ΓI. SO^H-Gruppenhaltige Anthrachinonverbindungen der FormelO HN-Rχ
^ JL Λ.worin R einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrestund R und R jeweils Wasserstoff oder einen gegebenenfalls y ζsubstituierten Kohlenwasserstoffrest bedeuten, wobei ■ die SOgH-Gruppen sowohl als Sulfonsäuregruppen als auch als Sulfatogruppen vorhanden sein können und die Ringe A und B weitersubstituiert sein können.II. Anthrachinonverbindungen der Formelo KH ·- η. 0 NH ~ Hworin jedes R jeweils gegebenenfalls substituierte Alkylreste mit mehr als 3 Kohlenstoffatomen, gegebenenfalls substituierte Aryl- oder Cycloalkylreste oder eine Gruppe der Formel '209808/1719- X - R3 (II),und R-, und R_ jeweils Wasserstoff oder einen gegebenenfallssubstituierten Kohlenwasserstoffrest bedeuten, worin in den Resten R, R1 oder Rp mindestens eine Gruppe der Formeloder- SO3H (III)- SO H (IV)W anwesend sein mussund die Ringe A und/oder B weitersubstituiert sein köi.nen, worin ferner R, und R- zusammen mit dem benachbarten N-Atom einen-L tiheterocyclischen Ring bilden können, worin X für einen geradkettigen oder verzweigten, gegebenenfalls substituierten Alkylenrest mit 1 bis einschliesslich 3 Kohlenstoffatomen,X, für einen geradkettigen oder verzweigten, gegebenenfalls substituierten Alkylenrestund R, einen gegebenenfalls substituierten Aryl- oder Cycloalkylrest, Halogen, Hydroxyl, Carboxyl, Cyan", eine gegebenenfalls substituierte Aminogruppe, eine gegebenenfalls substituierte verätherte Hydroxylgruppe oder gegebenenfalls substituierte Estergruppe oder eine gegebenenfalls substituierte Carbonsäureamidgruppe, stehen, bedeuten.209808/1719III. Anthrachinonverbindungen gemäss Patentanspruch I der FormelO IM-R*Y-N-OC(ix),worin R', R' und Rp1 jeweils einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrest bedeutenund R ' und Rp! zusammen mit dem -N-Atom für einen gegebenenfalls substituierten Heterocyclus stehen.IV. Anthrachinonverbindungen gemäss Patentanspruch I der Formel0 - NH-R1H2N-OCNH-R1worin R1 jeweils einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrest bedeutet.209808/1719V. Anthrachinonverbindungen der Formel■6\N-OCR.NH—R.(XVII)worin Rp. jeweils gegebenenfalls'substituierte Alkylreste mit mehr als J> Kohlenstoffatomen oder einen gegebenenfalls substituierten Cycloalkylrest oder eine Gruppe der Formel- X - R(XVIII),R,- Wasserstoff, einen gegebenenfalls substituierten Alkyl- oder Cycloalkylrest,R„ einen Arylrest oder eine Gruppe der Formel ·r X1-OH(XIX)Ro einen gegebenenfalls substituierten Cycloalkylrest X^ einen gegebenenfalls substituierten, geradkettigen oder verzweigten Alkylenrest bedeuten.Vl.. Anthrachinonverbindungen gemäss Patentanspruch I der FormelP mi-HO-S - Arylen -N « OC 6(XlC)209808/1719yj'fO KH - H_ 5HO S -0-X1-N-OCVII. Anthrachinonverbindungen gemäss Patentanspruch I, der Formel13worin R12 -/^T 15 , "\Q^ ^ P oder -\/-O-Alkyleii-O-R13 Wasserst°ff* Alkyl mit 1-4 C-Atomen oder Phenyl, R14 Wasserstoff/ Alkyl mit 1-8 C-Atomen, Cyclohexyl.Mono-, Di- oder Trimethylcyclohexyl, Aethylcyclo-. /(SOH)
hexyl oder -R1 1 oν ΗH2-qR^2 unabhängig vrn R^2 die für R-2 angegebenen Reste, R15 Wasserstoff, Hydroxy, Chlor, Alkyl mit 1-4 C-Atomen,Alkoxy mit 1-4 C-Atomen, Phenyl oder Phenoxy, R16 Methyl oder Aethyl,ra ' , 1 oder 2 ' 'ti. !oder 2 . . t · ;. ■- .-..■.-^-= ■ρ 2 oder 3und q 1 oder 2 bedeuten,
wobei m+n = 3 oder 4 ist und Alkylen 2 oder 3 C-Atome enthält.VIII. Anthrachxnonverbindungen der Formel (XXXVI), die durchschnittlich 1,2 bis 1,8 SuIfonsäuregruppen enthalten.IX. Anthrachxnonverbindungen gemäss Patentanspruch I, der Formel(XXXVII), SH-R17worin R17 Cyclohexyl, Mono-, Di- oder Trimethylcyclohexyl, Aethylcyclohexyl oder einen 1-9, vorzugsweise 1-9 C-Atome enthaltenden, offerikettigen^ sekundären Alkylrest,R20R^^ Phenyl, Phenoxy oder Alkyl mit 5-12 C-Atomen und R30 Alkyl mit 1-4 C-Atomen :oder Phenyl bedeuten.X«. Verfahren zur Herstellung von SC^H-gruppenhaltiger. Anthrachinonverbindungen der FormelNH-Rworin R einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoff-rest,
und R und R jeweils Wasserstoff oder einen gegebenenfallssubstituierten Kohlenwasserstoffrest bedeuten, wobei die SO-H-Gruppen sowohl als SuIfonsäuregruppen als auch als Sulfatogruppen vorhanden sein können und die Ringe A und B weitersubstituiert sein können, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung oder die Leukoform einer Verbindung der FormelO V(b) O Wworin V und W Halogen oder mit Aminogruppen umsetzbare Resteoder -NH-R
und R^ eine Carbonsäure oder ein furiktionelles Derivat einerCarbonsäure oder einen Rest der Formel209808/1719R *v^y N-OC- (c)bedeuten, einerseits mit 2 Mol eines Amins der FormelRx NH2 (d)P falls V· und W1für Halogen oder mit Aminogruppen umsetzbare Reste stehen, und andererseits mit einer Verbindung der Formel(e)umsetzt, falls R* für eine Carbonsäure oder ein funktionelles Derivat einer Carbonsäure und V1und W für einen Rest -NH-Rstehen, und, gegebenenfalls nach Oxidation der in Leukoform erhaltenen Verbindung, mit einem SO3-abgebenden Mittel behandelt.209808/1719XI.Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonverbindungen des Anspruchs31, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel oder die Leulcoform einer Verbindung der FormelO \Iworin V und W Ilalogen oder mit Aminogruppen umsetzbare Resteoder -In1II-R · 'und Rj, eine Carbonsäure oder ein funktionelles Derivat " einer Carbonsäure oder einen Rest der Formel, R-OC-. (VI)bedeuten,einerseits mit 2 Mol eines Amins der Formel.· " (VII),falls Y und .W für Kalogen oder mit Aminogruppen umsetzbare Reste stehen, und andererseits mit einem Amin der FormelR,UN:(VIII)20Ä808/1719BADUmsetzt, falls R4 Tür eine Carbonsäure oder ein funktionelles Derivat einer Carbonsäure und V und V/ für einen Rest -HLMi stehen, . .und die erhaltene Verbindung gegebenenfalls oxydiert.XlI. Verfahren zur Herstellung vcn Anthrachincnverbindungen des Anspruchs IHdadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel oder die Leukoform einer Verbindung der Forme-Ov-worin R^".eine Carbonsäure oder ein funktionelles Derivat einer Carbonsäure oder einen Rest der Formel~- N-OC- (XII)R2bedeuten, * -einerseits mit 2 Mol eines Amins der FormelRr-NH2 (XIII),falls V und W für Halogen oder mit Aminogruppen umsetzbare Reste stehen,und andererseits mit einem Amin der Fonnel ■ ;HN - (XIV> ,.20 980 8/1719 bad 0R!qimalumsetzt, falls R4 11 für eine Carbonsäure oder ein funktionelles Derivat -iner Carbonsäure und V und W für einen Rest der Formel -NH-R1 stehen und die erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls oxydiert.XIII.Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonverbindungen des Anspruchs IV. dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel oder die Leukoform einer Verbindung der FormelOV(XV),0 Wworin RJ" eine Carbonsäure oder ein funktionelles Derivat einer Carbonsäure oder einen Rest der FormelH2N-OC- (XVI)bedeutet,einerseits mit 2 Mol eines Amins der FormelR'-NH2 (XTII)falls V und Vi für Halogen oder mit Aminogruppen umsetzbare Reste stehen,und andererseits mit Ammoniak umsetzt, falls Rj,1" für eine Carbonsäure oder ein funktionelles Derivat einer Carbonsäure und V und W für einer} Rest der Formel -NH-R' stehen, und die erhaltene Verbindung gegebenenfalls oxydiert.209808/1719.Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonverbi ndungen des Anspruchs V dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel 'O NH - R,- ϊ ι b■'. ^. N- OCworin Rn. jeweils gegebenenfalls substituierte Alkylrestemit mehr als j5 Kohlenstoffatomen oder einen gegebenenfalls substituierten Cycloalkylrest oder eine Gruppe der Formel ·- X - R 8 (XVIII),R/ς Wasserstoff, einen gegebenenfalls substituiertenAlkyl- oder Cycloalkylrest, R7 einen Arylrest oder eine Gruppe der Formel- X1-OH (XIX)™ und Rg einen gegebenenfalls substituierten Cycloalkylrest bedeuten, sulfoniert bzw. Sulfatiert.XV. Verwendung der Verbindungen der Formeln (i), (IX) und (X), zum Färben/ Foulardieren und Bedrucken von natürlichen und synthetischen Polyamiden'sowie synthetischen Polyurethanen..209808/1.719gemäss Patentanspruch J(y gefärbte, foulardierte oder bedruckte Material. . ■Der Patentanwalt(Br. y/ Scnmiea-Edwarzik)20 3808 Π7 19
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