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DE2138464A1 - Behandlung von keratinhaltigen Ge weben - Google Patents

Behandlung von keratinhaltigen Ge weben

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Publication number
DE2138464A1
DE2138464A1 DE19712138464 DE2138464A DE2138464A1 DE 2138464 A1 DE2138464 A1 DE 2138464A1 DE 19712138464 DE19712138464 DE 19712138464 DE 2138464 A DE2138464 A DE 2138464A DE 2138464 A1 DE2138464 A1 DE 2138464A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
same meaning
alkylene
piece goods
formula
resin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712138464
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth Whittlesford Cambridgeshire Shaw Trevor Ilkley York shire Winterbottom, (Großbritannien)
Original Assignee
IWS Nominee Co Ltd , London, Cibba Geigy AG, Basel (Schweiz)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB33687/68A external-priority patent/GB1278934A/en
Application filed by IWS Nominee Co Ltd , London, Cibba Geigy AG, Basel (Schweiz) filed Critical IWS Nominee Co Ltd , London, Cibba Geigy AG, Basel (Schweiz)
Publication of DE2138464A1 publication Critical patent/DE2138464A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/37Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/63Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds containing sulfur in the main chain, e.g. polysulfones
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G65/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule
    • C08G65/02Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from cyclic ethers by opening of the heterocyclic ring
    • C08G65/32Polymers modified by chemical after-treatment
    • C08G65/329Polymers modified by chemical after-treatment with organic compounds
    • C08G65/334Polymers modified by chemical after-treatment with organic compounds containing sulfur
    • C08G65/3342Polymers modified by chemical after-treatment with organic compounds containing sulfur having sulfur bound to carbon and hydrogen
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L71/00Compositions of polyethers obtained by reactions forming an ether link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L71/02Polyalkylene oxides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

I.W.S. NOMINEE COMPANi LIMITED 3_ London' (England)
.CIBA-GEIGY AG Basel (Schweiz)
Case 1-ARL 172
DEUTSCHLAND .
Zu'satzpatent zu Hauptpatent Nr*
Anmeldung : Nr. P 19 34 678.2
Behandlung von ker at inhalt igen Geweben.
Die vorliegende Erfindung betrifft. :ein Verfahren zur Modifikation von keratinhaltigen Geweben. Sie betrifft insbesondere ein Verfahren zum Glätten ("setting") eines Gewebes und um es gegen Einlaufen beständig zu machen. Die vorliegende Erfindung ist eine Verbesserung bzw. Abwandlung der in der Patentanmeldung P 19 3^ 678.2 vom 9· 7· 1969 beschriebenen'und beanspruchten Erfindung. ' .
In der genannten Anmeldung ist ein.Verfahren zur Modifikation keratinhaltiger Materialien beschrieben^ das darin besteht, dass das Material mit einem Polythiolharz mit mindestens zwei Mercapto -(Thiol) Gruppen pro Molekül und
209808/1898
(a) dem Rest eines mehrwertigen Alkohols,
(b) mindestens zwei mit diesem Rest verbundenen PoIyoxyalkylen-Ketten und
(c) durch Sauerstoffatome mit Kohlenstoffatomen dieser Polyoxyalkylen-Ketten verbunden mindestens Z7,:ei Acylresten einer Mercapto-(Thiol)Gruppen-haltigen aliphatischen Carbonsäure und/oder mindestens zwei Resten eines Mercapto-(Thiol)Grüppen-haltigen aliphatischen Alkohols nach Entfernung einer Hydroxylgruppe, ■
behandelt und das Harz auf dem Material aushärtet. Bei diesem Verfahren "ist es möglich., auf das keratinhaltige Material in Gewebeform ein Glättungsmittel ("setting-agent") vor oder nach Behandlung mit dem Polythiolharz aufzutragen.
Es wurde nun gefunden, daß es möglich ist, ein ganz oder teilweise aus keratinhaltigen Fasern bestehendes Gewebe gleichzeitig mit dem Polythiolharz und dem Glättungsmittel ("settingagent") zu behandeln. Dies hat den Vorteil, daß nur eine Imprägnierungsstufe und eine Trocfcnungsstufe notwendig ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft somit ein Verfahren zur Modifikation von keratinhaltigen Geweben, das dadurch gekennzeichnet ist, daß ein'ganz oder teilweise aus keratinhaltigen Fasern bestehendes Gewebe gleichzeitig mit einem vorstehend definierten, endständigen Mercapto-(Thiol)Gruppen-haltigen Polyoxyalky-
len-Karz und einem nachfolgend definierten Glättungsmittel
-" '■"■"" ■ ■ _ 3 _
209808/1898
BAD OfHGiNAL
("setting-agent") in einein wässrigen Medium behandelt wird, das feuchte Gewebe sodann erhitzt oder gedämpft wird, während es im flachen Zustand oder einer anderen gewünschten Form gehalten wird und das Harz auf dem Gewebe sodann ausgehärtet wird. Zweclunäßigerweise wird das Gewebe mit einem einzigen wässrigen Bad behandelt, das sowohl das l-olythiolharz als auch das Glättungsmittel enthält.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin Verfahren, um keratinhalti'ges Material beständig gegen Einlaufen zu machen und zu glätten.
Die in dem erfindungsgemäßenVerfahren eingesetzten, endständigen Mercapto-(Thiol)Gruppen-haltigen Polyoxyalkylen-Harze sind in der Patentanmeldung P 19 34 678.2 beschrieben und stellen, wie schon erwähnt, Harze dar, die mindestens zwei Mercapto-(Thiol) Gruppen pro Molekül und
(a) den Rest eines mehrwertigen Alkohols,
(b) mindestens zwei mit diesem Rest verbundene Polyoxyalkylen-Ketten und
(c) durch Sauerstoffatome mit Kohlenstoffatomen dieser Polyoxyalkylen-Ketten verbunden mindestens zwei Acylreste einer Mercapto-(Thiol)Gruppen-haltigen aliphatischen Carbonsäure und/oder mindestens zwei Reste eines Mercapto-(Thiol)Gruppen-haltigen aliphatischen Alkohols nach Entfernung einer Hydroxylgruppe aufweisen.
Das Polythiol weist vorzugsweise drei bis sechs Mercapto-(Thiol)
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Gruppen pro Molekül auf. Besonders gute Ergebnisse wurden mit Harzen erzielt, die drei oder vier Mercapto-(Thiol)Gruppen pro Molekül aufweisen.
Bevorzugte Polythiole sind diejenigen mit einem Molekulargewicht zwischen 400 und 10 000, insbesondere die mit der allgemeinen Formel .
40-alkylen)m OH
q-1
40-alkylen),
worin · ,
η, ρ und q ganze positive Zahlen darstellen, m eine ganze Zahl von mindestens 1 ist und dabei verschiedene Werte in den p- und (q-1)-Ketten haben kann, η höchstens 2 ist,
ρ mindestens 2 und höchstens 6 ist,
q eine solche Zahl ist, daß (p+q) mindestens 3 und höchstens
jeder der "alkylen"-Reste eine Kette von mindestens 2 und höchstens 6 Kohlenstoffatomen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Sauerstoffatomen,
R ein aliphatiseher Rest mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen und X ein aliphatiseher Rest mit mindestens einer Mercapto-(Thiol) Gruppe bedeuten.
209808/1898
Die"Oxyalkylen—Beste in den einzelnen Polyoxyalkylen-Ketten können voneinander verschieden s.ein und können z. B. mit Phenyl- oder Chlorine thy 1-G-ruppen substituiert sein.
So können teilweise oder ganz veresterte Verbindungen der Forinel
-fO-alkylen)mOH
1J-
II
40-alkylen)m0.:C0.
B, "alkylen", m, ρ und q die gleiche Bedeutung wie in Formel I haben und
r eine positive ganze Zahl bis zu.18 oder selbst 24 ist, verwendet werden,
Weitere bevorzugte Ester entsprechen der Formel
40-alkylen)mÖH
■q-t
■(.0-alkylen> 0. CO. C11H
III
v/orin
'^alkylen"," ist und q die gleiche Bedeutung wie in -Formel I haben, u eine positive ganze Zahl von: mindestens 2, ρI eine ganze Zahl von wenigstens 3 und höchstens "6,
q eine solche Zahl ist, daß (p^+q) mindestens 4 und höchstens 7
1st und
209008/1890
E1 ein aliphatischer Rest mit mindestens 2 und"höchstens 6 Kohlenstoffatomen ist.
Weitere bevorzugte Ester entsprechen der Formel
40~alkylen)m0.CO.
"alkylen", m, p-. und u die gleiche Bedeutung wie vorstehend angegeben haben und
Ra ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit mindestens 3 und höchstens 6 Kohlenstoffatomen ist.
Weiter bevorzugt sind Ester auf der Basis von Glycerin, Hexan-1,2,5-triol oder Hexan—1 ,.2,6-triol und Äthylen- und/oder Propylenoxid, d. h. Ester der Pormeln
CH2-
CH2 — (0CtH2t)
CH I CH I
0-CO'CuH2uSH
-I CH ι
CH.
O.CO.CuH2uSH
20 9 808/1898
worin in-und.u die vorstehend angegebenen Bedeutungen haben und t eine ganze Zahl von mindestens 2 und höchstens 3 ist.
Die vorstehend erwähnten Polyalkylenoxidester mit endständigen Mercapto-(Thiol)Gruppen sind leicht durch Umsetzung eines mehrwertigen Alkohols mit einem Alkylenoxid und nachfolgender Veresterung der endständigen Hydroxylgruppen mit einer Mercaptöcarbonsäure erhältlich.
Geeignete mehrwertige Alkohole sind Äthylenglykol, Polyoxy- ' äthylenglykole, Propylenglykol, Polyoxypropylenglykole, Propan-1,3-diol, Polyepiehlorhydrine, Butan-1,2-diol, Butan-1,3-äiol, Butan-1,4-diol, Butan-2,3-diol, Poly-(oxy-1,i-dimethyläthylenjglykole, Polytetrahydrofurane, Glycerin, 1,1,1-Trimethyloläthan, 1 ,1 ,1-Trimethylolpropan, Hexan-1,2,5-triol, Hexan-1,2,6-triol, Pentaerythrit, Dipentaerythrit, Mannit, Sorbit und Addukte von Alkylenoxiden mit Ammoniak oder Aminen, wie Diäthanolamin und Tetrakis-(2-hydr©xyäthyl)-äthylendiamin. Geeignete Alkylenoxide sind Äthylenoxid, Propylenoxid und, weniger bevorzugt, die Buty- | lenoxide, Epichlorhydrin und Tetrahydrofuran. Falls erwünscht, können die-mehrwertigen Alkohole mit einem Alkylenoxid, z. B. Propylenoxid behandelt und sodann mit einem anderen Alkylenoxid, wie Äthylenoxid nachbehandelt v/erden.
Die bevorzugten Mercaptocarbonsäuren für die Veresterung sind Thioglykolsäure (2-Mercaptoessigsäure), 2-Mercaptopropionsäure
- B - ■
209 808/189 8 .
und 3-Mercaptopropionsäure. Es können jedoch auch andere Mercaptomonocarbonsäuren wie 2-Mercaptoundecylsäure und 2-Mercapto-Stearinsäure eingesetzt werden.
Die für die Zwecke der vorliegenden Erfindung ganz besonders bevorzugten Polythioester sind diejenigen, die aus Glycerin, Propylenoxid und Thioglykolsäure erhalten werden und somit der Formel ■ .
CH
CH,
H6)m OCOCH2SH (OC3H6)m OCOCH2SH
YII
OCOCH2SH
entsprechen, worin m die verstehend angegebene Bedeutung hat, und die ein Molekulargewicht im Bereich von 1000 bis 5000 haben. Solche Harzprodukte sind im Handel erhältlich.
Eine zweite Gruppe einsetzbarer Polyalkylenoxide mit endständigen Mercapto-(Thiol)Gruppen sind die Äther der „!formel
(0-alkylen.)m OH
(0-alkylen)
q-1
VIII
R5 -OH, .-(O-alkylen)vOH, -0.CO.CuH2uSH oder -(0-alkylen)v
0.CO.CuHSH. bedeutet,
2098 (W/1898
R, "alkylen", m, ρ q und u die vorstehend angegebenen Bedeutungen haben und
τ eine ganze Zahl von mindestens 1 ist, die in den verschiedenen p-Eetten verschiedene Werte haben können.
Die Oxyalkylen-Gruppen in den einzelnen PolyOxyalkylen-Ketten " können in der gleichen Weise verschieden sein, sind jedoch vorzugsweise gleich; sie können, falls erwünscht, substituiert sein, ζ. B. mit Phenyl- oder Chlorinethylgruppen. ' .
Unter diesen Äthern der Formel VIII sind diejenigen bevorzugt, die außerdem der Formel
(0-alkylen) OH
I,-
) OCH2-PHGH2SH
IX
entsprechen, worin "alkylen", R1, m, IUj p- und q die vor-.stehend angegebenen Bedeutungen haben« Weiter bevorzugt sind ..diejenigen der Formel .
(0-alkyl en
worin R^ und p. ebenso die vorstehend angegeb-enBn Bedeutungen iaaben; .
- To ■-
20S8 08/18
- 1ο -
Die besonders bevorzugten Äther der Formel
-"1
( OC
) J
,CHCH2SH OH
worin Rp, t, in und P1 die vorstehend angegebenen Bedeutungen haben, sind ebenfalls im Handel erhältlich. Die Äther der Formel VIII, in denen R_ -OH bedeutet?, können in an sich . bekannter Weise durch umsetzung eines Alkylenoxids mit einem mehrwertigen Alkohol, Verätherung der Hydroxylgruppen des Reaktionsproduktes mit Epichlorhydrin und Behandlung des Umsetzungsproduktes mit Natriumhydrogensulphid zum Ersatz des Chlors durch eine Mercapto-Gruppe hergestellt werden (siehe US-Patentschrift 3258495 und britische Patentschriften 1076725 und 114476I),
Äther der allgemeinen Formel
CHCH2SH-
worin Rp, t,m, ν und P1 die vorstehend angegebenen Bedeutungen haben, sind ebenfalls besonders bevorzugt. Äther der Formel VIII, in denen R, -(0-alkylen) OH bedeutet, können dadurch hergestellt werden, daß das durch Umsetzung von Spichlorhydrin mit dem Äthylenoxid und dem mehrwertigen -Alkohol erhaltene Produkt zuerst mit einem Alkyl einoxid und dann mit Ilatriumhydrögeaisulphiyä umgesetzt wird {siehe britische Patentschrift
1144761).
Ganz "besonders bevorzugte Äther sind diejenigen der Formel
CH2 — (OC3H6) OCH2CHCH2SH '
OH
CH-- (OC3Hg)1n OCH2CHCH2SH XIII
- OH ' .
2-—r (OC3Hg)1n OCH2CHCH2SII -
.■■■-■■'." " . 0H ■·. .
worin m die vorstehend angegebene Bedeutung hat, insbesondere diejenigen mit einem Molekulargewicht im Bereich von 700 bis 5500 oder selbst 7500.
Die Äther-ester der Formel VIII, in denen B3 ~O.CO.CUH2 SH oder -(O-alkylen)vO.CO.CuH2uSH bedeutet, v/erden durch Veresterung der entsprechenden Alkohole mit einer Mercaptocarbonsäure H00CCuH2uSK., erhalten.
Viele der Polythiole sind unlöslich in Wasser, können jedoch bequem in Form wässriger Dispersionen oder Emulsionen angewandt werden. '
Die erfindungsgemäß zu verwendenden Glättungstaittel ("settingagents") sind solche Eeduktionsmittel, die in wässrigem Medium ein Sulphinat-, Sulphoxylat-, Sulphit-, Bisulphite,. Thioglycollat-, Thlosulphat- oder Hydrosulphit-(S2O4 )-Ion bilden.
. 209008/1898
Beispiele für derartige G-lättungsmittel sind; Soweit existent, die Salze von Aminen (insbesondere Alkanolaminen), Alkali- und Erdalkalimetallen, Harnstoff und Ammoniak mit schwefliger Säure oder Thioglykolsäure, Thioharnstoffdioxid (auch bekannt als Forraamidinsulphinsäure) und seine N-Alkylderlvate, ·
soweit existent, die Salze von Aminen, Zink, Alkalimetallen und Ammoniak mit Formaldehydsulphoxy!sauren.
b Die besonders bevorzugten Glättungsmittel ("setting-agents") sind Natriümbisulphit, Harnstoffbisulphit, Äthanolaminsesquisulphit, Propanolaminsesquisulphit und Ammoniumthioglycollat.
Falls erwünscht, können auch zusätzlich andere Glättungsmittel wie Äthanolamin- und Propanolarcincarbonate eingesetzt werden.
Um die gleichmäßige Imprägnierung der Pasern des Gewebes mit dem Polythiolharz zu erleichtern, ist es in manchen Fällen erwünscht, das Gewebe bzw. die Fasern nach üblichen Chlorierungsmethoden wie feucht-saure oder trockne Chlorierung vorzubehandeln. -■·'■■■- . ' ·
Vorzugsweise wird derart foulardiert, daß die Stückware FoIythiol und Wasser in einer Gesamtmenge von 10 bis 1.50, insbesondere 30 bis 80 Gew.5b, bezogen auf das Gewicht der trockenen Stückware aufnimmt· Die auf der Stück\vare aufgetragene Menge Polythiol liegt im allgemeinen im Bereich von 0,5 bis 15, vor-
■ - 13 209808/1898
zugsweise
von
1 bis 5. Gew.fo, bezogen auf das Gewicht der track-
("setting-agent") im allgemeinen im Bereich: von 0,5 bis 5 Gew.?i', bezogen auf das GeVicht der trocknen Stückware liegt. Unter "trockner Stückware" wird eine solche Stückware verstanden, die im Gleichgewicht mit einer Atmosphäre steht, deren relative Feuchtigkeit weniger als 100 fa beträgt. . · ·
Vorzugsweise wird die Stückware vor der Erhitzungs- bzw. Dämpfstufemit einer Base behandelt. Die Base kann anorganischer Natur, z. B. ein wasserlösliches Oxid oder Hydroxid wie Natriumhydroxid oder Ammoniak sein; im allgemeinen ist es jedoch eine organische Base, z» B. ein; aliphatisches primäres oder sekundäres Monoamin wie die Niederalkanolamine, z. B„ Mono- und * Diäthanolamin, oder ein aliphatisches Polyamin, wie Äthylendiamin, Diäthylentriamin, Triäthylentetramin, Tetraäthylenpentamin und Hexamethylendiamin. ;
Zur Beschleunigung der Härtung des Fo-Iythiols· wird: im allgemeinen ein Katalysator zugefügt. Geeignete Katalysatoren sind ζ-." B. Basen, sogenannte Siccative,; freie Radikale bildende Katalysatoren, Schwefel und gewisse schwefelhaltige organische ■ Verbindungen,= in denen die Schwefelatome nicht ausschließlich in· Fo-rm von Eercapto-Gruppen anwesend sind. Andere Katalysatoren sind Salze von Schwermetallen mit einer nicht-trocknenden Säure ntit einer Säurestärke (-log pK) von^ weniger als 5, oder ein Ghelat eines Schwermetalls,'einschließlich der Chelate, die
2 09808/1898 . · ■ ■ .
au-ch Salze darstellen, wobei der Begriff "Schwermetall" die nachfolgende"Bedeutung hat.
Als Basen sind die schon erwähnten Verbindungen "brauchbar. Beispiele für Siccative sind Calcium-, Kupfer-, Eisen-, Blei-, Cer- und Kobaltnaphthenate. Beispiele für geeignete^freie Radikale bildende Katalysatoren sind Peroxide und Hydroperoxide wie Cumolhydroperoxid, tert.-Butylhydroperoxid, Dicuinylperoxid, Dilaurylperoxid, Äthylmethylketonperoxid, Di-isopropylper- ^ oxydicarbonat und Ghlorbenzoylperoxid. Die schwefelhaltigen organischen Verbindungen, die als Katalysatoren verwendet werden können, sind Mercaptobenzothiazole und Derivate hiervon, Dithiocarbamate, Thiuramsulphlde, Thioharnstoffe, Disulphide, Alkylxanthogendisulphide und Alky!xanthate. Beispiele für solche Katalysatoren sind Tetramethylthiuramdisulphid, ITatriumdimethyldithiocarbamat, 2-Mercaptobenzothiazol und Diisopropylxanthogendisulphid.
Unter "Sehwermetällen", deren Salze und Chelate in dem erfindungs-
gemäßen Verfahren als Katalysatoren verwendet werden können, versteht man die als "schwer" in Lange's Handbook of Chemistry, 10. Auflage, McGraw-Hill Book Co., S. 60-61 klassifizierten Metalle, d. h. die Metalle der Gruppen IB, HB, HIB, IVB, VB, VIB, VIIB und VIII des periodischen Systems'der Elemente,; die Metalle der Gruppe IUA mit einer Atomzahl von"·mindestens T5r die Metalle der Gruppe IVA mit einer Atomzahl von mindestens
und die Metalle der GruppeVA mit einer Atomzahl von mindestens 51. Vorzugsweise ist das Schwermetall ein Metall der Gruppen IB, HB, IVB, VB, VIB, VIIB bzw. VIII, insbesondere der ersten Reihen dieser Metalle, d. h. Titan, Vanadium, Chrom, Mangan, Nickel und insbesondere Eisen, Kobalt und Kupfer. Geeignete salzbildende, .nicht-trocknende Säuren sind Mineralsäuren, insbesondere Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure und phosphorige Säure, und organische Säuren wie Chloressigsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Oxalsäure, Salicylsäure und insbesondere Zitronensäure. Geeigne- ϊ te Chelät-bildende Verbindungen sind diejenigen, in denen die Chelat-bildenden Atome Sauerstoff und/oder Stickstoff sind, z.B. 1,2- und 1,3-Diketone wie Acetylaceton, Alkylendiamine wie Äthylendiamin und insbesondere Äthylendiamintetraessigsäure.
Die angewandte Menge Katalysator liegt im allgemeinen im Bereich von 0,001 bis 1 Gew. $, bezogen auf das Gewicht der trocknen Stückware. Der Katalysator für das Polythiolharz wird auf die Stückware vorzugsweise zur gleichen Zeit wie das Polythiolharz aufgetragen. Palis .erwünscht, kann er jedoch auch zu jedem anderen geeigneten Zeitpunkt des Verfahrens zugefügt werden.' Ist der Katalysator im wesentlichen unlöslich in Wasser, kann er auch in Form einer wässrigen Emulsion oder Dispersion oder in einem organischen Lösungsmittel eingesetzt werden.
Das Glätten ("setting") und Aushärten wird vorzugsweise unter basischen Bedingungen wie in einem pH-Bereich von 7,5 bis 12
- 16 . 209808/1898
durchgeführt. Zur Einstellung des pH verwendete Basen können auch gleichzeitig als Härtungskataljrsator für das Polythidlharz fungieren. . " «· -
Das Polythiorharzj das Glattungsmittel ("setting-agent") und der Katalysator können in üblicher Weise auf die Stückware aufgebracht werden. Zum Beispiel kann die Stückware foulardiert · oder in dem Gemisch eingetaucht werden und sodann bis zur gewünschten Aufnahmein enge zentrifugiert werden. Kleidungsstücke oder Teile hiervon-werden zweckmäßig mit dem Polythiol, dem Glattungsmittel und dem Katalysator' besprüht.
Zum Glätten der Stückware in der gewünschten Konfiguration wird im. allgemeinen Dampf oder Hitze im Bereich von 90 bis 120° C für einen Zeitraum von 5 Sekunden bis 30 Minuten angewandt. Die für diese Zwecke geeignete Ausrüstung können übliche Vorrichtungen zum Glätten, wie Semidecatoren, Volldecatoren und kontinuierliche Glät tungsmas chinen sein. - -■:-
Eine übliche Methode, um Kleidungsstücke dauerhaft zu bügeln, besteht darin, daß diese aus Stückware hergestellt werden, die entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren gleichzeitig geglättet und schrumpffest gemacht wurden. Werden dabei Plissee- oder Bügelfalten im Kleidungsstück erwünscht, werden diese im Kleidungsstück in normaler V/eise angebracht, d. h. indem ein. Glattungsmittel zumindest in demjenigen Bereich auf das Kleidungsstück aufgetragen wird, in dem Plissee- oder Bügelfalten
- 17 20 9 8Qt&/,1i8.9 8 .
angebracht v/erden sollen, dieser Teil des Kleidungsstückes sodann in geeigneter Weise gefaltet und die Plissee- bzw, Bügelfalten schließlich unter Druck erhitzt oder gedämpft werden. Geeignete Vorrichtungen, um dauerhafte Plissee- oder Bügelfalten anzubringen, sind Hoffnan-Pressen oder ähnliche Vorrichtungen. '
Die gewünschten PLesultate werden erst dann in vollem Umfang erreicht, v/enn im wesentlichen die Gesamtmenge des Polythiols auf der Stückware ausgehärtet ist. Die Härtungszeit kann durch Auswahl eines geeigneten Katalysators kontrolliert werden. Die jeweils gewählte Härtungszeit hängt von der besonderen Anwendungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ab.
Die geglättete und schrumpffest gemachte Stückware bzw. ein solches Kleidungsstück behält sein Aussehen und seine anfängliehen Dimensionen während des Tragens und nach dem Waschen. Bei den Verfahren zum .Glätten und. zum Bügelf es'tmachen ist es erwünscht, daß die keratinhaltige, behandelte Stückware in Haushaltswaschmaschinen gewaschen werden kann. Um in Waschmaschinen gewaschen werden zu können,ιmuß die auf dem behandelten Material aufgetragene Schicht heftige Bewegung in warmem -oder heißem, Waschmittel enthaltendem Wasser aushalten können; diese Anforderungen bedingen einen harten Test für solche Ausrüstungen., liach dem erfindungsgemäßen Behandlungsverfahren wird jedoch Stückware und werden Kleidungsstücke erhalten, die das
209808/1898
Y/aschen in Maschinen aushalten und dabei doch ihre ursprünglichen Maße und ihre ursprüngliche Porni "beibehalten.
Der in der vorliegenden Beschreibung verwendete Ausdruck "keratinhaltige Stückware" umfaßt alle Formen von keratinhaltiger Stückware.und hieraus hergestellten Kleidungsstücken, wie Stapelfasern, nicht gewobene Stoffe, gewobene Stoffe und gestrickte Y/aren. Das zu behandelnde Material kann entweder vollständig aus keratinhaltigen-Pasern oder Gemischen hiervon mit synthetischen Pasern wie solchen aus Polyamiden, Polyestern und Polyacrylnitril sowie aus Cellulose und regenerierter Cellulose bestehen. - Im allgemeinen sollte das eingesetzte Material jedoch zumindest 50 Gew.$ Keratinfasern enthalten, wobei bessere Resultate mit solchen Materialien erzielt werden, die zu 100 fo aus Keratinfasern bestehen. Die keratinhaltigen Materialien können frischgewonnen oder rückgev/onnen sein. Vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, sind sie aus Schafwolle. Sie können auch aus Alpaka, Kaschmir, Mohair, Vicuna, Guanaco, Kamelhaar, Lamahaar und Gemischen aus diesen Materialien mit Schafwolle bestehen.
Die vorliegende Erfindung wird nunmehr weiter durch die folgenden Ausführungsbeispiele erläutert. Sofern nicht anders angegeben, sind Prozente auf das Gewicht bezogen.
Die eingesetzten Harzprodukte sind in der Patentanmeldung P 19 34 678,2 beschrieben und werden wie folgt hergestellt:
- 19 209808/1898
Thiolharz A -
Ein Geraisch aus SOO g (0,2 g Mol) eines aus Glycerin und Propylenoxid erhaltenen Triols mit einem durchschnittlichen MoIeImlargewicht von 4000, 55,2 g (0,6 g Mol) Thioglykolsäure, 5 g p-Toluolsulphoneäure und 350 ml Toluol werden unter Rühren in einer Stickstoffatmosphäre am Rückfluß zum Sieden erhitzt. 10,8 ml (0,6 g Mol) während der Reaktion gebildeten Wassers werden in Form seines äzeotropen Gemisches mit Toluol abgetrennt. Das Gemisch wird gekühlt und mit Wasser gewaschen und die organische Schicht wird abgetrennt, lach Abtrennung des "Lösungsmittels aus der organischen Schicht im Vakuum bleiben 793 g (94 fo d. Th.) des gewünschten Tris-(thioglycollats) (Thiolharz A) zurück. Das Produkt hat einen Mercapto-Gruppengehalt von 0,59 lquiv./kg.
-Eine Emulsion des Produktes in Wasser wurde dadurch hergestellt, daß 320 g des Thiolharzes A mit 304 g .Wasser und 16 g eines Adduktes aus 1 liot eines Gemisches aus 16 bis 18 Kohlenstoffätome im Molekül enthaltenden n-Alkylaminen und 70 Mol Athylenoxid unter heftigem Rühren vermischt wurden.
Thiolharz B
Das Thiolharz B wurde wie das Thiolharz A hergestellt, außer daß das Glycerin-Propylenoxid-Triol durch 300 g eines aus Hexan-1,2,6-triol und Propylenoxid hergestellten Triols mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 1500 ersetzt-wurde und Perchloräthylen als ein Azeotrop bildendes Lösungsmitte]
209808/1898 - 2o -
anstelle von Toluol verwendet wurde. Das Thiolharz B hatte einen Mercapto-Gruppengehalt von 1,63 Äquiv./kg. Eine Emulsion des Thiolharzes B wurde in entsprechender Weise wie aus dem Thiöl Ά hergestellt.. ^ .
Beispiel 1
Die eingesetzte Stückware ist ein zu 100 0Jo aus V/olle bestehen-
der Flanell mit einem Gewicht von etwa 170 g/m . Der pH seine's wässrigen Extraktes" betrug 6,8. Der Flanell wurde zu einer 50 fo- r igen Aufnahme mit" einer wässrigen Lösung foulardiert, die
29 g/l einer wässrigen Lösung enthaltend 66,5 bis 71,5 0A Monoathanolaffiinsesquisulph.it, 20 g/l Monoäthanolamin und 120 g/l ' · einer wässrigen, 50 $ Thiolharz A enthaltenden Emulsion ent- hielt.
Das feuchte Tuch wurde im flachen Zustand 5 Minuten bei 110° C unter einem Druck von 2 kg/cm unter Anwendung einer Hoffman-Presse gedämpft..Die flache Lage des'Materials wurde be.ibehal- ) ten, während es.24 Stunden bei Raumtemperatur zur Aushärtung des Harzes gehalten wurde. .
Das behandelte Material und unbehandelte Proben wurden in einer "International CtTBEX Shrinkage Testing"-Vorrichtung in der folgenden V/eise gewaschen.
- 21 209 8 0 8/1898
(a) Es wurde eine wässrige Lösung hergestellt, die . . ·
147 S NaH2PO4.2H2O, -
'200 g ITa2HPO4, ;
- -' 3,125 g eines nicht-ionischen oberflächenaktiven Stoffes (ein Addukt von Nonylphenol und 9 Molanteilen- Äthylenoxid)· in 251 Wasser enthält.
Die Temperatur wird auf 40° C eingestellt und die .Wäsche, bestehend aus 200 g Wollflanellstücken und 800 g Baumwollballast wurde eingegeben.· Die Vorrichtung wurde 15, Sekunden rotiert, urn zu gewährleisten, daß die Wäsche vollständig durchfeuchtet ist. Danach ließ man die-Wäsche 15 Minuten ohne Rotation stehen, wonach die Testvorrichtung weitere 5 Minuten rotiert wurde.
Die Wäsche wurde sodann mit Wasser bei 40° C gewaschen und in einer Schleuder ausgewrungen. Sodann wurde das Erschlaffungseinlaufen der Wolle bestimmt.
(b) Es wurde eine wässrige Lösung hergestellt, die 88,2 g KaH2PO4.2H2O und
120 g Na2HPO4 in 15 1 Wasser enthielt. .
200 g der gleichen Wollflanellstücke und 800 g frischen Baumwollballastes wurden in dieser Losung in der erwähnten Testvorrichtung 1 Stunde bei 40° C rotiert und sodann mit Wasser . gespült. Danach wurde die Feuchtschrumpfung gemessen. Sodann wurden die Wolleproben in einem Ofen bei 70 - 80° G getrocknet,
- 22 -
209808/1898 .
indem sie über Stäbe gehängt wurden. Danach wurde die Trockensqhrumpfung "bestimmt.
Der Flächenverlus't wurde aus den Messungen der Änderungen der linearen Maße nach der Erschlaffungs-, V/asch- und Trockenstufe berechnet. Ein negativer Wert zeigt eine Ausdehnung des Gewebes. Die Resultate waren wie folgt:
- · Behandelt Unbehande.lt
Erschlaffungseinlaufen -1,3 8,3 c
^ GesamtSchrumpfung nach
. Waschen (feuchter Zustand) -3,3 ^ 35,3 $ Gesamtschrumpfung nach
Waschen (trockner Zustand) 2,3 1= 39,0 $
Die behandelten,gewaschenen, und getrockneten Proben behielten ihr weiches geglättetes Aussehen bei, während die unbehandelten Proben ein zerknülltes Aussehen hatten.
... Beispiel 2
Der im Beispiel 1 verwendete Wollflanell wurde zu einer 70 i°- igen Aufnahme mit den Behandlungsflüssigkeiten 1 bis 5 (siehe Tabelle 1) foulardiert, wobei die Behandlungsflüssigkeit 5 Vergleichszwecken diente. Entweder wurde das feuchte Tuch im flachen Zustand gehalten oder es wurde eine Plisseefalte angebracht, während die Tuchprobe mit einem Dampfbügeleisen 2 1/2 Minuten gedämpft wurde. Diese Formzustände der Tuchproben wurden zur Aushärtung des Harzes für Zeiträume beibehalten, die
·. - 23
2098 0 8/1898
zwischen 1 und 8 Tage schwankten. Die "behandelten Proben wurden zusammen mit den unbehandel-ten Proben in einer Waschmaschine vom Typ "English Electric Reversomatic" gewaschen, wobei die Maschine auf das Programm 5 (40° C) und die Zeitkontrolle auf 1 eingestellt wurde. Dabei wurde eine Waschflüssigkeit verwendet, die,aus 2 g Seife und 0,8 g wasserfreiem .Natriumcarbonat pro Liter Y/asser bestand. Die Proben wurden in der Maschine mit kaltem Wasser gewaschen, in der Maschine ausgewrungen μηΰ schließlich 30 Minuten in einer "Parnall Tumble Dryer"-Trockentrommel bei voller Hitze getrocknet. Der Flächenverlust wurde nach der im Beispiel 1 beschriebenen Methode berechnet. Auch wurde das Aussehen der Tuchproben nach Waschen festgestellt.
"- 24 209 808/1898 .
- 24 Tabelle 1
•Waschflüssigkeit (ff/l) 1 2 4,5 85 4 5 b, unbe-händelt
85 85 14 85 - b. -
Emulsion A · 20 - 20
ilonoäthanolamin 29 29
/ionoäthanolamin-
3esquisulpb.it
(66,5-71,5 Yo w/w)
-
Piperidinium-
pentamethyIen-
dithiocarbamat
- 0,21
Thioharnstoff-
didxid ·
8,8 14 - -
Kupfersulphat - - - - - - - -
Ammoniumthioglyeöllat - · 8,3 - 25 -
Zinkformaldehyd-
sulphoxylat
- b. 7,4 10 -
Natriumcarbonat 6,9 ' — 7,9 25*6 26,6
$ Flächenverlust nach
Wascheil nach
1 Tag
6,9 5,4 18,6 " 22,1
2 Tagen 6,4 g. 4,2 - 20,4
8 Tagen s.g. g. n.b.
Grad der Beibehaltung
der Falten nach Foular-
dierung und nach V/aschen
1 Tag danach
s.g. n.b.
Grad des glatten Aus
sehens' nach Foulardie-
rung und Waschen
1 Tag danach
n.b. sa ,nicht beibehalten g» ß
b. = beibehalten s.g. = sehr gut
203808/1888
Beispiel3
Wollflanell wurde mit einer wässrigen Flüssigkeit derart foular-■\diert~, daß 70 $ hiervon aufgenommen v/urden. Die Waschflüssigkeit enthielt: * - ..
85 g/l der Emulsion A oder B, 29 g/l wässriges Monoäthanolaminsesquisulphit
(66,5 - 71,5 Io w/w),
20 g/l Monoäthanolamdn.
Der Flanell wurde in feuchtem Zustand'mit einem Dampfeisen in flachem Zustand oder unter Anbringung einer Bügelfalte gedämpft und in diesem Zustand gehalten, während man das Polythiolharz aushärten ließ. Die Proben wurden nach verschiedenen Zeiträumen wie im Beispiel 2 beschrieben gewaschen und der Grad der Schrumpfung und der Aussehensänderung der Stoffproben wurde notiert.
Behandelt mit
io Schrumpfung nach Maschinenwäsche nach Aushärtung für
1 Tag 2 Tage 8 Tage
Emulsion A Emulsion B unbehandelt
25,4
4,5 10,2 22,8
4,0
8,5 24,0
NJ O CO OO
CO (O CO
Behandelt mit
Beibehaltung des Aussehens nach Waschen nach Aushärtung für
Palte
1 Tag 2 Tage
glattes Aussehen 1 Tag 2 Tage
Emulsion A Emulsion B unbehandelt
s.g. s.g. η * b.
s.g.
s.g. ,
n,b.
s.g. s.g. n.bä
s.g. s.g. n. "b.
s.g. = sehr gut
n.b» = nicht beibehalten

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    !.»Verfahren zur Modifikation ganz oder teilweise aus kerr^tinhaltigen Pasern, "bestehender Stückware, dadurch gekennzeichnet, daß die Stückware in einem wässrigen Medium gleichzeitig mit
    (1) einem Polyoxyalkylen-Harz, das endständige Mercapto-(Thiol)Gruppen und mindestens zwei Mercapto-(Thiol)Gruppen pro Molekül und
    (a) den Rest eines mehrwertigen Alkohols,
    (b) mindestens zwei mit diesem Rest verbundene Poiyoxyalkylen-Ketten und
    (c) durch Sauerstoffatome mit Kohlenstoffatomen dieser Polyoxyalkylen-Ketten verbunden mindestens zwei Acylreste einer Mercapto-(Thiol)Gruppen-haltigen aliphatischen Carbonsäure und/oder mindestens zwei Reste eines Mercapto-(Thiol)Gruppen-haltigen aliphati-
    . sehen Alkohols nach Entfernung einer Hydroxylgruppe aufweist und
    (2) einem Fixiermittel, das in wässrigem Medium ein Sulphinat-, Sulphoxylat-, Sulphit-, Bisulphit-, Thioglycollat-, Thiosulphat- oder Hydrosulphit-Ion bildet, behandelt f
    die feuchte Stückv/are erhitzt oder dämpft, während sie im flachen Zustand oder einer anderen gewünschten Form gehalten . wird,
    und das Harz auf der Stückware ausgehärtet wird,
    - 27 209B08/1898
    • - 27 -
    2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polythiolharz drei "bis sechs Mercapto-(Thiol)Gruppen pro Molekül aufweist. '
    • -
    3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Polythiolharz ein Molekulargewicht zwischen 400 und 10 000 hat.
    4. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Polythiolharz der Formel ·
    (0-alkylen)m0H
    q-1
    (0-alkylen)m0(CO)n-1X
    entspricht, worin
    η, ρ und q positive ganze Zahlen darstellen, m eine ganze Zahl von mindestens 1 ist und dabei verschiedene Werte in den p- und (q-1)-Ketten haben kann, n höchstens 2 ist,
    ρ mindestens 2 ist,- .
    q eine solche Zahl ist, daß (p+q) mindestens 3 und höchstens 7 ist, .
    jeder der "alkylen"-Reste eine Kette von mindestens 2 und höchstens 6 Kohlenstoffatomen.zwischen zwei aufeinanderfolgenden Sauerstoffatomen,
    '-. 28 -
    209808/1898
    R ein aliphatißcher Ees.t mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen
    X ein 'aliphatischen Rest mit mindestens einer Mercapto-(Thiol) Gruppe bedeuten.
    5. Verfahren gemäß Anspruch 4S dadurch gekennzeichnet, daJ3 das Polythiolharz der Formel.
    (0-alk3rlen),mQH
    (O-alkylen) Q.CO.C„HO„SH
    EI J. C.J.
    entsprlelrfc, worin R1 "alkylen", m, ρ und q die gleiche Bedeutung wie im, Anspruch 4 haben und r eine positive ganze Zahl ist* .
    6* Verfahren gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Polythiolharz der Formel
    q-1
    (O-alkylen)mOH
    (0-alkylen)m0.C0.
    entspricht, worin
    "alkylen'Sm und q die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 4 haben,
    u eine positive ganze Zahl von höchstens 2 ist, p.j eine ganze Zahl von mindestens 3 und höchstens 6 ist,
    209808/1898
    q eine solche Zahl lsi;, daß (p« + q) mindestens 4 und höchstens 7 ist, und
    R. einen aliphatischen. Rest mit mindestens 3 und höchstens Kohlenstoffatomen darstellt. ·
    7. Verfahren gemäß Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß das Polythiolharz der Eormel -
    (O-alkylen)mO. CO, CuH2u.SH
    entspricht, worin .
    "alkylen" und m die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 4
    und . . .
    u und p. die gleiche Bedeutung wie im Anspruch β haben und Rp einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit mindestens 3 und höchstens 6 Kohlenstoffatomen darstellt.
    8. Verfahren gemäß Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß das Polythiolharz der Formel
    CH2
    CH ;
    oder
    209308/ 18 98
    -3ο -
    CH
    OH
    CH
    I
    __ H
    O.CO.CuH2uSH
    entspricht, worin
    m die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 4 und u die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 6 hat und t eine ganze Zahl von mindestens 2 und höchstens 3 ist,
    9. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Polythiolharz der Formel
    CH2- (°G3H6^in 0C0CH2SH
    " CH —
    CH2 (0S1Vm OCOCH2SH
    OCOCH2SH
    entspricht» worin m die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 4 hat.
    1o. Verfahren gemäß Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß das Polythiolharz ein durchschnittliches Molekulargewicht zwischen 1000 und 5000 hat.
    11. Verfahren gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Polythiolharz der Formel
    - 31 -
    2 0 9 0 0 8/1898
    (0-alkylen)mOH ( O-alky 1 en) J
    q-1
    entspricht, worin ·
    R5 -OH, -(O-alkylen)vOH, -O.CO.CuH2uSH oder -(0-alkylen)v0.C0.CuH2uSH ist, R, "alkylen", m, ρ und q die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 4 nahen,
    u die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 6 hat und ν eine ganze Zahl von mindestens 1 ist und dabei von ρ verschieden sein kann.
    12. Verfahren gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Polythiolharz der Formel .
    (O-alkylen)mOH (0-alkylen)
    q-1
    entspricht, worin
    "alkylen", m und q die gleiche Bedeutung wie im Anspruch haben,
    H| und p^ die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 6 haben und R, die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 11 hat.
    20 9808/18 98
    13· Verfahren gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Polythiolharz der Formel
    (0-alkylen)m0CH2CHGH2SH
    entspricht j worin
    "alkylen" und m die gleiche Bedeutung wie im Anspruch,4, p^. die gleiche Bedeutung wie im Anspruch.6, Rg. die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 7 und R^ die· gleiche Bedeutung wie im Anspruch 11 haben.
    14. Verfahren gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, 'daß das Polythiolharz der Formel
    (0CtH2t)m0CH2CHCH2SH OH
    entspricht, worin
    m die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 4, P- die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 6, Rp die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 7 und t die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 8 haben.
    15» Verfahren gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Polythiolharz der Formel ■
    209808/189 8
    (OC ,H0+ LQGH9CHOH9SH
    entspricht, worin · _
    m die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 4*·
    p. die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 6, R~ die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 7» t die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 8 und' · ν die gleiche Bedeutung wie im Anspruch 11 hat.
    16. Verfahren gemäß Anspruch t4, dadurch gekennzeichnet» daß das Polythiolharz der allgemeinen Formel
    )m OCH2 CHCH2SH
    OH
    CH —— (OC-Hc) CH,
    OH
    QCH15 GHCH0SH OH
    entsprichtj worin m die gleiche.Bedeutung wie im Anspruch hat. '
    17. Verfahren gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Polythiolharz ein durchschnittliches Molelifulai4gewieht im Bereich von 750 bis 3500 hat, ' "·.'■
    ; . ■ ": ■■■■.■ - 34 -
    20080 8718
    18. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Fixierungsmittel ITatriumbisulphit, Harnstoffbi~ sulphit, A'thanolarainsesquisulphit, Propanolaminsesquisulphit oder Arnmoniusthioglyeollat ist.
    19-* Verfahren gemäß Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Stückware mit einem einzigen wässrigen Medium behandelt wird, das sowohl das Polythiolharz als auch das Fixierungsmittel enthält.'
    2o. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß so behandelt, wird,"daß die Gesamtaufnähme der Stückware an Polythip1 und Wasser im Bereich von 10 bis 150 Gew.^, /bezogen auf das Gewicht der trocknen Stückware, liegt.
    21; Verfahren gemäß Anspruch 2ο, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesämtaufnahnie im Bereich von 30 bis 80 Gew.jS liegt.
    22. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet,' daß die Menge des auf der Stückware aufgetragenen Thiolharaes inr Bereich von 0,5 bis 15 Gew.jS, berechnet auf das Gewicht der trocknen Stückware, liegt.
    23« Verfahren gemäß Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß ■ die Menge des auf die Stückware aufgetragenen Polythiolharzes im Bereich von 1 bis 5 Gew. cfi liegt,
    209808/1898;
    24. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die I.Ienge des auf die Stückware aufgetragenen Fixiennittels im Bereich von 0,5 bis 5 Gew.#, berechnet auf das Gewicht der trocknen Stück?/are ,liegt. .
    25. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 "bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß ein basisches Produkt auf die Stückware vor der Erhitzungs- bzw. Dämpfstufe aufgetragen v/ird.
    26. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die behandelte Stückware auf eine Temperatur im Bereich von 90 bis 120° C während eines Zeitraumes von 5 Sekunden bis 30 Minuten erhitzt oder gedämpft wird.
    27. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Stückware mit dem Polythiolharz und dem Fixiermittel behandelt wird und das Polythiolharz bei einem pH im Bereich von 7j5 bis 12 ausgehärtet wird.
    28. Verfahren gemäß Ansprüchen 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beschleunigung der Aushärtung des Polythiolharzes ein Katalysator zugegeben v/ird.
    29. Verfahren gemäß Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator in einer Menge von 0,001 bis 1 Gew.$, bezogen auf das Gewicht der trocknen Stückware angewandt wird.
    - 36 209808/189 8 ,
    3o« Verfahren gemäß Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, daß als Katalysator eine basische Verbindung, ein Siccativ, . ein "freie Radikale bildender Katalysator, Schwefel oder eine schwefelhaltige organische Verbindung verwendet wird, in der die Schwefelatome nicht ausschließlich in Form von Mercaptogruppen vorliegen und aus der■Gruppe der Verbindungen der Mercaptobenzothiazole und der Derivate hiervon, der Dithiocarbamate, der Thiuramsulphide, der Thioharnsto-ffe, der Disulphide, der Alkylxanthogendisulphide und der Alkylxanthate ausgewählt ist. . · .
    31. Verfahren gemäß 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator ein Salz eines Schwermetalls mit einer nichttrocknenden Säure mit einer Säurestärke (-log pK) unterhalb
    . 5 oder ein Chelat eines Schwermetalls einschließlich der Chelate ist, die auch Salze sind.
    32. Verfahren zur Herstellung dauerhaft gebügelter Kleidungsstücke, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Stückware hergestellt werden, die durch ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3o gleichzeitig geglättet ("flat-set") und einlauffest gemacht sind, und die gewünschte Plissee- oder Bügelfalte in dem Kleidungsstück dadurch fixiert wird, daß ein Fixiermittel mindestens auf den Bereich des Kleidungs-
    • Stückes .aufgetragen wird, das mit einer Plissee- oder Bügelfalte versehen werden soll, das Kleidungsstück in geeigneter • Weise, gefaltet und die Plissee- bzw. Bügelfalte unter Druck
    209808/18*8 - 37 -
    -' erhitzt oder gedämpft wird* -'
    33. Verfahren zur Herstellung dauerhaft gebügelter Kleidungs- stücke % dadurch gekennzeichnet, daß man sie aus Stückware . fertigt, die mittels eines Verfahrens gemäß Anäpruch 31 gleichzeitig geglättet ("flat-set")/und einlauffest gemacht mirden» und die gewünschte £lissee- oder Bügelfalte in dem Kleidungsstück dadurch fixiert, daß ein !Fixiermittel zumindest in demjenigen Bereich des.Kleidungsstückes aufgetragen wird, das mit einer plissee- oder'Bügelfalte versehen werden soll, da^ kleidungsstück dann in geeigneter *. Weise gefaltet wird und die1 Elissee- oder Bügelfalte unter Druck erhitzt oder gedämpft; wird, · . f
    309808/18S8
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