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DE2048805A1 - Behandlung von keratinhaltigen Fa sern und Geweben - Google Patents

Behandlung von keratinhaltigen Fa sern und Geweben

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Publication number
DE2048805A1
DE2048805A1 DE19702048805 DE2048805A DE2048805A1 DE 2048805 A1 DE2048805 A1 DE 2048805A1 DE 19702048805 DE19702048805 DE 19702048805 DE 2048805 A DE2048805 A DE 2048805A DE 2048805 A1 DE2048805 A1 DE 2048805A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polysulfide
keratin
treated
polysulphide
piece goods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702048805
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Raistnck Yorkshire Winterbottom Kenneth Whittlesford Cambridgeshire Rushforth (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy AG filed Critical Ciba Geigy AG
Publication of DE2048805A1 publication Critical patent/DE2048805A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/37Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/63Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds containing sulfur in the main chain, e.g. polysulfones
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G75/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing sulfur with or without nitrogen, oxygen, or carbon in the main chain of the macromolecule
    • C08G75/14Polysulfides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

CIBA AKTIENGESELLSCHAFT, BASEL (SCHWEIZ)
und
I.W.S. NOMINEE COMPANY LIMITED, Carlton Gardens, London S.W.l
(England)
Case ARL 159/E
Deutschland Behandlung von keratinhaltipen Pasern und Geweben
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Modifikation von keratinhaltigen Materialien, und zwar insbesondere ein Verfahren, um das Material gegen Einlaufen beständig zu machen und dem Produkt dauerhafte Bügeleigenschaften zu verleihen.
Es sind schon eine Anzahl von Verfahren bekannt, um keratinhaltige Materialien einlauffest zu machen, wobei bei manchen von ihnen auf das in Gewebe- oder Faserform vorliegende Materi al ein Harzprodukt aufgetragen wird. Bei den Verfah-ren zum'Ein lauf festmachen werden die Dimensionen des keratinhaltigen Materials gegen durch Pilzen bedingtes Einlaufen stabilisiert.
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Verfahren, um keratinhaltigen Materialien dauerhafte Bügeleigensohaften zu verleihen, sind ebenfalls bekannt. Bei vielen von ihnen werden die gleichen oder ähnlichen Harze angewandt, wie sie in den Verfahren zum Einlauffestmachen angewandt werden. Bei einigen Verfahren zur Bügelfreiausrüstung wird dem keratinhaltigen Material die gewünschte Form vor der Härtung des Harzes verliehen. Hierauf läßt man das Harz härten, während das Material in der gewünschten Form, z. B. in Fora von Bügel- oder Plisseefalten gehalten wird. Bei anderen Verfahren wird das Harz aufgetragen, nachdem dem zu behandelnden Material die gewünschte Form verliehen wurde. Durch die Bügelfreiausrüstung stabilisiert man die Form und Oberflächenweichheit des Materials gegen Deformierungen, welche durch wässrige Lösungen verursacht werden können. Die gewünschte Form kann dem Material vor oder nach der Behandlung mit dem Harz nach dem Fachmann wohlbekannten Verfahren verliehen werden, welche die Verwendung von Mitteln wie Wasser, Reduktionsmitteln und Basen umfassen.
Es ist wünschenswert, jedoch nicht wesentlich, daß die nach Verfahren zur Verleihung von Formbeständigkeit und Bügelechtheit behandelten keratinhaltigen Materialien in Haushaltswaschmaschinen gewaschen werden können. Um in Waschmaschinen gewaschen werden zu können, muß die auf dem behandelten Material aufgetragene Schicht heftige Bewegungen in warmem oder heißem, Waschmittel enthaltendem Wasser aushalten können; diese Anforderungen bedingen einen harten lest für die Schrumpffest-,
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Knitterfest- und Bügelfreiausrüstungen.
Einer der Vorzüge der Keratinfasern und insbesondere der Wolle ist ihr ausgezeichneter Griff. Es ist daher ein großer Nachteil, daß viele Harze, die zur Schrumpffest-, Knitterfest- und Bügelfreiausrüstung eingesetzt werden, der behandelten ?aser bzw. der solche Pasern enthaltenden Stückware einen harten Griff verleihen. Es wurde schon versucht, diesen harten Griff durch Einsatz von Weichmachern zu verhindern. Diese Ver~ ä suche sind jedoch praktisch völlig erfolglos geblieben, da die Weichmacher die Wirksamkeit der eingesetzten Harze verminderten.
Es wurde nun gefunden, daß gewisse Polysulfide mit endständigen :,iercapto-(Thiol)-Gruppen mit Erfolg zur Schrumpf fest-, Knitterfest- und Bügelfreiausrüstung eingesetzt werden können und dabei dem behandelten Material nicht einen unangenehmen Griff verleihen. Diese Polysulfide härten, d. h. reagieren auf der g Keratinfaser, wobei weiter gefunden wurde, daß die Härtungsgeschwindigkeit durch Auswahl eines geeigneten Katalysators reguliert werden kann.
, Das erfindungsgemäße Verfahren zur Kachbehandlung von keratinhaltigen Materialien ist dadurch gekennzeichnet, daß man (1) das keratinhaltige Material mit einem Polysulfid behandelt, das im wesentlichen der Formel
j η P q m j
1 1
1098^3/221 η
R1
entspricht, worin R einen Alkylenkohlenwasserstoffrest mit zwei bis vier Kohlenstoffatomen, R- Wasserstoff oder die Methyloder Aethylgruppen bedeutet, q eine Zahl ist, die im Durchschnitt mindestens 1 ist und m die Zahl O ist, wenn η und ρ beide ebenfalls die Zahl O darstellen, oder m die Zahl 1 ist, wenn η die Zahl O oder 1 und ρ die Zahl 1 ist, und (2) das Polysulfid auf dem Material härtet.
Die vorliegende Erfindung umfaßt weiterhin keratinhaltige Faserprodukte, die, falls erwünscht, in Form von Stückware vorliegen und auf der Oberfläche ein vorstehend erwähntes PoIysulphid tragen, welches gehärtet oder noch härtbar ist.
Die erfindungsgemäße Behandlung zur Verleihung von Formbeständigkeit und Sügelechtheit schafft Fasern bzw. Stückwaren, die beim Waschen in Maschinen ihre ursprünglichen Dimensionen und ihre ursprüngliche Form beibehalten. Zusätzlich zu dem guten Griff weisen die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren behandelten Materialien auch eine hohe Knitterfestigkeit auf, was eine wichtige Eigenschaft für Tuche ist, die zur Herstellung von Hosen eingesetzt werden, da sich bei Hosen sehr leicht im Bereich des Knies oder der Kniekehle Falten bilden können. Natürlich ist die Knitterfestigkeit auch eine wichtige Eigenschaft vieler anderer Kleidungsstücke.
Zusätzlich zu der Verhinderung oder Verzögerung des durch Filzen bedingten Einlaufens verhindern oder verzögern die in
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dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Polysulfide mit endständigen Mercapto-(Thiol)-Gruppen auch das Erschlaffungseinlaufen, das bei Strickwaren ein wichtiges Problem darstellt. Das erfindungsgemäße Verfahren findet somit insbesondere Anwendung zur Einlauffestausrüstung von Strickwaren.
Der in der vorliegenden Beschreibung verwendete Ausdruck "keratinhaltige Materialien" umfaßt alle Formen von Keratin- ™ fasern oder -textilien und hieraus hergestellten Kleidungsstücke wie z. B. Vliese, Kammzüge, Kardenbänder, Kämmlinge, Garne, Schußgarne, Stapelfasern, nicht gewobene Stoffe, gewobene Stoffe und Strickwaren. Das erfindungsgemäße Verfahren wird in den meisten Fällen auf Stückware oder fertige Kleidungsstücke angewandt. Unter gewissen Umständen kann ea jedoch auch zweckmäßig und erwünsoht sein, einlauffeste Fasern, z. B. in Form von Kammzügen, herzustellen. Das zu behandelnde Material kann entweder vollständig aus Keratinfasern oder aus f Gemischen dieser Fasern mit synthetischen Fasern wie solchen aus Polyamiden, Polyestern oder Polyacrylnitril oder mit Oellulosefasern einschließlich solchen aus regenerierter Cellulose bestehen. Im allgemeinen sollte das eingesetzte Material jedoch zumindest 3o fo Gew. Keratinfasern enthalten, wobei bessere Resultate mit solchen Materialien erzielt werden, d;Le zu 1oo aus Keratinfasern bestehen
Die keratinhaltigen Materialien können natürlich oder rüokge-
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wonnen sein. Vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, sind sie aus Schafwolle. Sie können auch aus Alpaka, Kaschmir, Mohair, Yicuna, Guanaco, Kamelhaar, Laraahaar und Gemischen aus diesen Materialien mit Schafwolle bestehen.
Die zur erfindungsgemäßen Behandlung eingesetzten Polysulfidharze mit endständigen Mercapto-(Thiol)-Gruppen sind von Berenbaum und Paneck in Hig;h Polymers, B. d. XIII, Teil III, Polyalkylene Sulfides and other Polythioethers, ed. Gaylord, Interscience Publishers, 1962, S. 43 bis 114 und 115 bis 224 beschrieben. Viele dieser Verbindungen sind von der amerikanischen Firma Thiokol Chemical Corporation unter den Handelsbezeichnungen "Thiokol" LP-2, LP-3, LP-31, LP-32, LP-33, LP-8 und LP-2o5 erhältlich. Sie werden durch Umsetzung eines Alkylendihalogenids, im allgemeinen eines Bis-chloralkyläthers wie Bis-(2-chloräthyl)-äther oder Ei3-(4-chlorbutyl)-äther-oder besser der entsprechenden Pormale mit einem Natriumpolysulfid und nachfolgender reduktiver Aufspaltung unter Bildung eines Polymerisats mit endständigen Mercapto-(Thiol)-Gruppen hergestellt. Anstelle des Pormals kann auch ein Acetal oder Propional eingesetzt werden. Wie Von Berenbaum und Paneck erläutert, wird eine kleine Menge, d. h. etwa 0,5 bis 2 mol.# eines Alkantrihalogenids oder -tetrahalogenids wie Trichlorpropan der Umsetzung mit dem Alkylendihalogenid gleichzeitig unterworfen, um die Zahl der Meroapto-(Thiol)-Gruppen pro Molekül des Polymerisates zu erhöhen.
Pur die erfindungsgemäße Behandlung bevorzugte Polysulfide
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der allgemeinen Formel I sind diejenigen, die ein durchschnittliches Molekulargewicht von mindestens 500 und höchstens 8000, insbesondere von mindestens 3000 und höchstens 5000 haben. Besonders bevorzugt sind die Polysulfide der allgemeinen Pormel I, in der R -CHpCHp-, R* Wasserstoff und m, η und ρ jeweils die Zahl 1 bedeutet.
Die Polysulfide können entweder allein oder in Verbindung mit anderen Harzen oder harzbildenden Produkten eingesetzt ™ werden. Derartige Produkte sind z. B. Aminoplasten, andere polymere Polymercaptane, Epoxyharze (d. h. Produkte, die im Durchschnitt mehr als eine 1,2-Epoxid-Gruppe pro Molekül enthalten) , Acrylharze einschließlich der Polymerisate und Copolymerisate von Acrylestern wie Äthyl-, η-Butyl- und 2-Hydroxyäthylacrylat, und Acrylamid oder Polyisocyanate einschl. der Prepolymeren z. B. eines Polyoxyalkylenglykols und eines aromatischen Diisocyanate oder eines Polyoxyalkylentriols und eines aliphatischen Diisocyanates. . I
Unter den Polymercaptanen, die in Verbindung mit den PoIysulfiden bei der erfindungsgemäßen Behandlung eingesetzt werden können, sind Polythioester der allgemeinen Formel
[R2J Jo.OC.Cul
worin R2 einen aliphatischen Rest mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen und vorzugsweise einen Kohlenwasserstoffrest mit
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bedeutet
bis zu 6 Kohlenstoffatomen^ ν eine ganze Zahl von mindestens 2 und höchstens 6, t 0 oder eine solche positive Zahl ist, daß (t + v) höchstens 6 ist, und u eine positive Zahl von höchstens 2 ist.
Viele der in dem effindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Polysulfide sind in ',Yasser unlöslich, können jedoch in Form wässriger Dispersionen oder Emulsionen zur Anwendung gebracht werden. Vorzugsweise werden die Polysulfide auf die Stückware und Kleidungsstücke gelöst in organischen Lösungsmitteln wie z. B. niederen Ketonen wie Äthylmethylketon, Benzol oder halogenierten, insbesondere chlorierten und/oder fluorierten Kohlenwasserstoffen aufgetragen^ ' die nicht mehr als drei Kohlenstoffatome enthalten, wie z. B. die bei der Trockenreinigung eingesetzten Lösungsmittel Tetrachlorkohlenstoff, Trichloräthylen und Perchloräthylen.
Die Menge des eingesetzten Polysulfide hängt von den gewünschten Effekt ab. Für die meisten Zwecke sind Mengen im Bereich von 0,5 bis 15 $, bezogen auf das Gewicht dea zu behandelnden Materials, bevorzugt. Zur Stabilisierung von Strickwaren sind im allgemeinen 1 bis 10 # Gew. dee Harzes notwendig. Ein hohes Maß an Einlauffestigkeit, Faltenfestigkeit und Knitterfestigkeit kann bei gewobenen Stoffen mit relativ geringen Mengen, beispielsweise mit 1 bis 5 Gew. erreicht werden. Der Griff dee behandelten Materials hängt naturgemäß von der Ifenge dee eingesetzten Polysulfide ab. Durch einfache Versuche kann die
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zur Erreichung des jeweils erwünschten Effekts notwendige Mindestmenge an '. Polysulfid "bestimmt werden. Außerdem hat der Aufbau des Gewebes ebenfalls einen Einfluss auf die notwendige Menge Polysulfid..
Die gewünschten Ergebnisse können manchmal in vollem Umfang erst nach der vollständigen Härtung der Polysulfide auf dem Material erreicht werden. Bei Raumtemperatur kann dies 5 bis 10 Tage und selbst länger dauern. Die Härtungareaktion kann jedoch durch Einsatz eines Katalysators stark beschleunigt werden. Im allgemeinen ist es von Vorteil, den Katalysator dem zu behandelnden Material gleichzeitig mit dem Polysulfid zuzugeben; sofern dies erwünscht ist, kann der Katalysator aber auch vorher oder nachher zugefügt werden. Die Härtungszeit kann durch Auswahl eines geeigneten Katalysators reguliert werden« Die jeweils ausgewählte Härtungszeit hängt von dem speziellen Anwendungszweck des erfindungsgemäßen Verfahrens ab. '
Die Katalysatoren können organische oder anorganische Basen, Siccative, oxydierend wirkende Härtungsmittel oder durch freie Radikale wirkende Katalysatoren sein, wie beispielsweise Azodiisobutyronitril, Peroxide und Hydroperoxide oder Gemische hiervon. Die organischen Basen können primäre und sekundäre Amine, insbesondere niedere Alkanolamine wie Mono- und Diäthanolarain und niedere Polyamine wie Athylendiamin, Diäthylentriamin, Triäthylentetramin, Tetraäthylenpentamin, Propan-1,2-diamin,
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Propan-1,3-diamin und Hexamethylendiamin sein. Ala anorganische Basen können wasserlösliche Oxide und Hydroxide wie Natriumhydroxid oder auch Ammoniak eingesetzt werden, das in gasförmigen Zustand vorliegen kann. Beispiele für geeignete Siccative sind Calcium-, Kupfer-, Eisen-, Blei-, Cer-und Kobaltnaphthenate. Beispiele für verwendbare Peroxide und Hydroperoxide sind Cumolhydroperoxid, tert.-Butylhydroperoxid, Dicumylperoxid, Dilaurylperoxid, Methyläthylketonperoxid, Diisopropylperoxydicarbonat und Chlorbenzoylperoxid. Andere Katalysatorarten sind Schwefel und schwefelhaltige Verbindungen, in denen der Schwefel nicht ausschließlich in Form von Mercapto-Gruppen enthalten ist, wie beispielsweise Mercaptobenzothiazole oder Derivate hiervon, Mthiocarbamate, Thiuramsulfide, Thioharnstoffe, Dialkyl-, Dicycloalkyl- oder Diaralkyldisulfide, Alkylxanthogendisulfide und Alkylxanthate.
Die Fasern und Gewebe werden erfindungsgemäß vorzugsweise bei einem p™ behandelt, das größer als 7» beispielsweise 7,5 bia 12 ist; unter sauren Bedingungen haben die Polysulfide die Tendenz, langsamer zu härten.
Die Menge des eingesetzten Katalysators kann in weiten Grenzen schwanken. Im allgemeinen sind Mengen von 0,1 bis 20, vorzugsweise 1 bia 10 ^, bezogen auf das Gewicht des eingesetzten Polysulfide^ , notwendig, obwohl auoh größere Mengen eingesetzt werden können.
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Die Härtung der Polysulfide wird weiterhin durch die Anwendung erhöhter Temperaturen beschleunigt. Ist eine besonders schnelle Härtung erforderlich, können Temperaturen im Bereich von 30 bis 180° C angewandt v/erden. Auch eine hohe Feuchtigkeit pflegt in Anwesenheit von Katalysatoren die Härtung zu beschleunigen.
Die Polysulfide und gegebenenfalls der Katalysator können in üblicher Weise auf das keratinhaltige Material aufgebracht werden. Sind z. B. Xammzüge oder Gewebe zu behandeln, können die Produkte dadurch imprägniert werden, daß man sie durch ein Bad wandern läßt oder sie hierin eintaucht. Sind Kleidungsstücke oder Teile von Kleidungsstücken zu behandeln, ist es günstig, diese mit dem Polysulfid zu besprühen. Noch günstiger ist es, die Kleidungsstücke in einer Lösung des Polysulfides umzuwälzen. Hierfür sind insbesondere die zur Trockenreinigung verwendeten Maschinen geeignet.
Soll eine Schrumpffestausrüstung durchgeführt werden, ist es im allgemeinen besser, das Polysulfid auf die keratinhaltige Stückware aufzutragen, obwohl es auch, wie vorstehend angedeutet, auf die Fasern in Form von Kammzügen oder Kardenbändern aufgebracht werden kann. Das Gewebe kann vor oder nach der Behandlung mit dem Polysulphid geglättet werden ("flat-setting"). Auf diese Weise wird das Gewebe nicht nur seine ursprünglichen Dimensionen sondern zusätzlich sein glattes, weiches Aussehen
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während des Tragens und nach dem Waschen beibehalten. Es ist jedoch festzustellen, daß Glätten nicht notwendig und bei einigen Stoffen nicht einmal wünschenswert ist« Das Glätten oder Breitlegen wird im allgemeinen so durchgeführt, daß das Fasergut entweder mit Dampf bei Überdruck oder mit Dampf bei atmosphärischem Druck in Anwesenheit eines Glättungsmittels und Feuchtigkeit behandelt wird, wobei das Fasergut flach gehalten wird. Das Glätten kann auch dadurch erreicht werden, daß hohe Konzentrationen eines Reduktionsmittels und eines Quellmittels angewandt werden, wobei der Stoff während des Abwaschens der überschüssigen Mittel flach gehalten wird. Bei einer anderen Methode wird das Härten im geglätteten Zustand dadurch erreicht, daß das keratinhaltige Material mit einem Quellmittel und einem Alkanolamincarbonat, z. B. Harnstoff lind. Diäthanolamincarbonat, imprägniert wird, das Material sodann getrocknet und semidekatiert wird. Falls erwünscht, kann das Gewebe auch mit dem Polysulfid geglättet werden, wodurch das Glätten ("setting") und die Schrumpffestausrüstung gleichzeitig durchgeführt werden.
Soll das keratinhaltige Material einer Bügelfreiausrüstung unterworfen werden, so kann dies auf verschiedenen Wegen erreicht werden. Das eine Verfahren besteht darin, daß das keratinhaltige Material mit dem Polysulfid behandelt wird, das Material sodann in Kleidungsstücke oder Teile hiervon verarbeitet wird und in die gewünschte Form gebracht wird, ε. Β. Pliesee- oder Bügelfalten eingearbeitet werden, wobei Re-
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duktionsmittel, Basen oder überhitzter Dampf angewandt werden. Das Polysulfid kann auch hier zu jedem Zeitpunkt während der Herstellung der Stückware auf die Pasern aufgebracht werden, d. h. auf die Faser selbst, auf die Garne oder auf die Gewebe." Palis erwünscht,, können Mittel, die die Mercapto-Gruppen der Wolle blockieren, z. B. Formaldehyd oder höhere Aldehyde, auf die mit Bügelfalten oder Plisseefalten versehenen Kleidungsstücke nach dem Härten des Polysulfide angewandt werden.
Eine bevorzugte Methode zur Anwendung des Polysulfids zwecks Erreichung eines Dauerbügeleffektes besteht darin, daß ein fertiges Kleidungsstück aus keratinhaltiger Paser oder ein Teil hiervon, das schon in die gewünschte Form gebracht wurde, d, h. das schon die gewünschten Plisseefalten oder Bügelfalten aufweist, mit dem in einem organischen Lösungsmittel gelösten Polysulfid behandelt wird. Hierbei ist es wesentlich, daß das Polysulfid in einem organischen Lösungsmittel zum Einsatz kommt, weil die Behandlung mit wässrigen Systemen nur die I
schon vorgelegte Plissee- oder Bügelfalte wieder zum Verschwinden bringen würde. Bei einer anderen Methode imprägniert man das keratinhaltige Gewebe dort, wo eine Bügel- oder Plisseefalte angebracht werden soll, mit dem Polysulfid , legt hiernach die Bügel- bzw. Plisseefalte und hält das Gewebe in dem gefalteten Zustand, während Hitze und Druck angewandt werden.
Bei einer weiteren Methode zum Glätten ("flat-setting") und
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zum Formfestmachen keratinhaltiger Gewebe behandelt man das Gewebe mit dem Glättungsmittel ("setting-agent"), glättet das flach gehaltene, noch nasse Gewebe durch Erhitzen, imprägniert es sodann mit einer wässrigen Emulsion oder Dispersion des Polysulfides und, falls notwendig, Katalysators, trocknet das Gewebe und härtet das Polysulfid aus. Schließlich wird das Gewebe zu Kleidungsstücken verarbeitet, auf die, falls erwür. "oht, Plissee- bzw. Bügelfalten durch Bedampfen in Anwesenheit eines Glättungsmittels ("setting-agent") wie Monoäthanolaminsesquisulfit angebracht werden können.
Das Glätten ("setting") der keratinhaltigen Stückware sowohl vor als auch nach Behandlung mit dem Polysulfid wird durch Anwendung üblicher Methoden bewirkt. Zum Beispiel können "setting-agents" wie Reduktionsmittel, Basen, V/asser und überhitzter Dampf angewandt werden. Monoäthanolaminsesquisulfit ; ist das üblichste Mittel und kann in Verbindung mit Quellmitteln, wie z. B. Harnstoff, zum Einsatz kommen.
Die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Produkte können schmutzabweisende Mittel, Antistatika, Bakteriostatika, Mittel gegen Verrotten, Plammfestmittel oder Netzmittel enthalten. Sie können auch wasserabstoßende Stoffe wie Paraffinwachs sowie optische Aufheller enthalten.
Die vorliegende Erfindung wird nunmehr weiter durch die folgen-
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den Ausführungsbeispiele erläutert. Sofern nicht anders angegeben, sind Teile und Prozente auf das Gewicht bezogen. Ausserdem wird auf verschiedene Standardteste Bezug genommen, die im wesentlichen wie folgt durchgeführt werden:
Standardwäsche I
Vor der Prüfung der Oberflächenweichheit und der Faltenbeständigkeit werden die Proben während einer Stunde in einer Haushalt-Tromme!waschmaschine vom Typ Bendix MRE in einer phosphatgepufferten Flotte mit einem p„-Wert von 7 bei 40° C im Flotten-
Π.
verhältnis von 1:22 gewaschen. Nach Entfernung aus der Waschflotte und einminütigem Abschleudern in einer Wäschezentrifuge werden die Muster dreimal heftig geschüttelt und dann bei Zimmertemperatur zum Trocknen aufgehängt. Mit Plissee- bzw. Bügelfalten versehene Kleidungsstücke lässt man vertikal hängen.
Standardwäsohe II
Die behandelten Tuchproben werden bei 40° C 20 Minuten in einer Waschmaschine vom Typ "English Electric Reversomatic" in einer wässerigen Lösung gewaschen, die pro Liter 2 g Seifenflocken und 0,8 g wasserfreies Natriumcarbonat enthält, wobei ein Flottenverhältnis von etwa 1:30 verwendet wird. Die Waschmaschine wird dabei auf das Programm 5 und die Zeitkontrolle auf 1 eingestellt. Die Tuchproben werden sodann mit kaltem
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Wasser gewaschen, in der Maschine ausgewrungen und sodann 30 Minuten in einer "Parnall Tumble Drier"-Trockentrommel bei voller Hitze getrocknet.
Schrumpfen
Als Schrumpfung wird die Differenz der Abmessungen des Gewebes vor und nach dem Waschen gemessen. Die Flächenschrumpfung wird aus der gemessenen linearen Schrumpfung berechnet.
Trocknungsweichheit-Index ("Smooth Drying-Index") Die Oberflächenweichheit des zu prüfenden Artikels nach Durchführung der Standardwäsche wird durch Vergleich mit dem dreidimensional-plastischen Monsanto "Wash-fn-Wear"-Masstab ermittelt. Dieser umfasst eine Reihe von fünf graduierten Kunststoffstreifen mit verschiedenen auf einer Skala von 1 bis 5 gehenden Oberflächenweichheits-Charakteristiken. Die Monsanto-Streifen werden von schräg oben beleuchtet (Lichteinfallswinkel 16 ). Eine Probe des zu bestimmenden Materials wird unter den gleichen Bedingungen beleuchtet und seine Oberflächenweichheit wird durch Vergleich mit den Teststreifen ermittelt. Der Grad fünf entspricht einer zu vernachlässigenden oder völlig fehlenden Veränderung des Aussehens der Probe nach dem Waschen.
Falten-Fixierungsgrad
Die Haltbarkeit der Falten der Tuchproben nach Durchführung der Standardwäsche wird in einer Vorrichtung gemessen, die im
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Journal of the Textile Instutute, 1962, ^Jl, l43 beschrieben ist. In dieser Vorrichtung wird die mit Falten versehene Probe im Drehzentrum einer schlitzförmigen Lichtquelle so angeordnet, dass die Drehachse rechtwinklig zu der Palte und der Schlitz parallel zu der Palte steht. Die Lichtquelle wird solange gedreht, bis der von der Palte gebildete Schatten gerade verschwindet. Der Lichteinfallswinkel unter dieser Bedingung wird gemessen. Sodann wird die Probe gedreht, bis der auf der anderen Seite der Palte gebildete Schatten ebenfalls " verschwindet, und der Einfallswinkel wieder gemessen. Die Stärke der Faltenfixierung (Paltenfestigkeit, "crease set") wird sodann nach folgender Formel berechnet: Prozentuale Fixierung ^ mi χ 1(χ)>
Dementsprechend ist der Wert des Fixierungsgradeü umso hoher, je starker die gemessene Falte Lot.
Beispiel I_
Diesem Beispiel erläutere .ile Verwendung eLr«;^ Pol/tuIf Idhar^ea i,ur ;1chru;npfr^tatuirudiui!/: oiiir-s v-/ol 1 ■·:. -ti Oraukof.t.:rvi webea. Es w.itvl kein Katalysator Vl'vr .las iliv.' ; -t:uT ?X . Da > Λ £<3;.\:-t-Ae foly.-'tirid Iu t «ha Γί-^l'.ict "üU-k^i Γ Γ"-·'.;", .i't . r. < Angaben der ü'-rdte I ler1 ^ ; u clui· --K.;.. cmltti ι·\. e.. M \-L -V. ul -.\.v±Ki -wiviht. vou Ι.-.;, ο ine VlJko;;ität t-oi 27° C in ilüLc von b.ii; lo":."> iV ut.1 ''.Ιϊι-ίϊί s/o rn-jt. z\a ;.;.·; rad Vui. D1^ ;ilr ϊ.ϊ.1
BAD OPlIGlNAL
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H^SS )
Proben des Gewebes werden in einer yfclgen Lösung des PoIysulfids in Perchloräthylen zu einer Aufnahme von 100$ foulardiert und getrocknet. Die Gewebeproben werden unter Raumbedingungen verschieden lang gelagert. Nach Behandlung der Proben entsprechend der Standardwäsche I wird die Flächenschrumpfung gemessen. Die erhaltenen Resultate sind nachfolgend wiedergegeben.
Lagerzeit i'lächenschrumpfung
0
1 Tag
8 Tage
18 Tage
16,8 fo
10,1 $
9,6 $
9,3 $
unl>eh;irnle Lt 13,0 #
II
Γη .iiosem Beispiel wird Monoathanolainin α in Kat.a Lysator bei der ^ohrumpf fest ausrüstung von Wolle e i.iu-;ti setzt.
" t'
Das fsiiitjeaet^t« PoLysulii'l lot da.. Pro;li;kt ?i.r;i. Angaben :ier tK'i*-?i.o 1 ler betrn^t dav <\';v::\. MUeKuI n'gewiohL d-^J Prolaktoa etwa 4OiX) ur,.ί ir, ;>r,w : eiiheil v:r; .' MoI^ ijlne.i T :' i .· i". · ί';·£··ϋΐ.:!ΐ,
f r.tLt L L,:ho ;, 1 t\;dukt w :.t 1 ü Vnr-
netzungsmittel hergestellt. Es kann durch die folgende For mel wiedergegeben werden:
C2H4OCH2OC2H4SH
Das eingesetzte Tuch ist ein Wollflanell mit einem Gewicht von etwa 170 g pro Quadratmeter; der pH~Wert seines wässerigen Extraktes beträgt 3.,I/ Der Planeil wird mit einer 3#igen Lösung des Produktes "Thiokol LP-211 in Trichloräthylen, die, bezogen auf das Gewicht des Polysulfides, 10$ Monoäthanolamin enthält, zu einer Aufnahme von 8$ Polysulfid und dementsprechend 0,8$ Monoäthanolamin foulardiert. Nach der Behandlung wird der Flanell bei 50° C in einem Ventilatorofen getrocknet. Die Proben werden nach Waschen gemäss Standardwäsche II auf ihr Einlaufen untersucht. Eine Probe des Planelltuches wird der starken Wäsche auch ohne Vorbehandlung mit "Thiokol LP-2" unterworfen.
Flächenverlust (c,i) 5 (Tage) 4 8 nach Wa- 14
sehen nach Härtung 23,5 22, während 21,7
5
1 15,1 11, 7,5
Unbehandelt 22, 2
Behandelt mit
"Thiokol LP-2" 23, 8
Beispiel III
Dieses Beispiel beschreibt die Verwendung eines Gemisches aus einem Polysulfidharz und einem Polyisocyanat-Präpolymeren zur Schrumpffestausrüstung eines wollenen Grauköpertuches.
'^1 09823/2210
Das verwendete Polysulfid ist das im Beispiel I beschriebene Produkt "Thiokol LP-33" und das Polyisocyanat-Prepolymere ist das Produkt "Synthappret-LFK" von der Firma Farbenfabriken BAYER A.G. Zur Behandlung wird eine 2#ige Lösung in Perchloräthylen hergestellt, die gleiche Gewiohtsmengen Polysulfid und Polyisocyanat enthält. Die Tuohproben werden in der Harzlösung zu einer Aufnahme von 100$ foulardiert. Sie werden sodann in einer Trommel getrocknet und unter Raumbedingungen verschieden lang gelagert. Der Flächenverlust und die Trocknungs· Weichheit ("smooth drying"-Eigenschaften) werden nach Waschen gemäss der Standardwäsche I gemessen. Die folgende Tabelle zeigt die erhaltenen Resultate.
Lagerzeit
(Tage)
Flächenverlust
(*)
"Smooth-Drying"-
Index
0
1
3
6
14,0
0,5
2,8
2,3
1
4
3
3
unbehandelt 18,0 1
Beispiel IV
Dieses Beispiel erläutert den Einsatz eines Polysulfides gemäss der vorliegenden Erfindung zur Schrumpffest- und Dauerbügelausrüstung eines wollenen Grauköpertuches. Calciumnaphthenat wird als Härtungskatalysator für das Harz verwendet.
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eingesetzte Polysulfld ist das Produkt "Thiokol LP-3", das nach Angaben der Hersteller ein durchschnittliches Molekulargewicht von 1000, eine Viskosität bei 27° C von 700 bis 1200 cP und eine Vernetzung von 2,0$ hat. Das Produkt wird durch die folgende Formel wiedergegeben:
HS (C2H4OCH2OC2H4SS)6 C2H4OCH2OC2H4SH
Die Tuchproben werden in einer 4#igen wässerigen Lösung von Monoäthanolaminsesquisulfit (70$) zu einer Aufnahme von 50$ foulardiert. Hierauf werden die Proben auf folgende Weise mittels einer Hoffmann-Presse mit einer Bügelfalte versehen: 30 Sekunden dämpfen, 30 Sekunden pressen mit Dampf, 10 Sekunden Vakuum.
Das mit der Palte versehene Tuch wird mit einer Perchloräthylenlösung, die 2$ Polysulfid und 0,4$ Calciumnaphthenat enthält, zu einer Aufnahme von 100$ foulardiert und sodann in einer Trommel getrocknet. Die getrockneten Tuchproben werden nach verschieden langer Lagerung unter Raumtoedingungen gemäss Stan- g dardwäsche I gewaschen und darauf auf ihren Flächenverlust, die prozentuale Faltenfestigkeit ("crease set") und den "Smooth Drying"-Index untersucht.
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lagerzeit
(Tage)
Faltenfestig-
keit (°/o)
"Smooth Drying"-
Index
Flächenver-
luat (#)
O
8
12
15
P
43
71
83
P
3
5
5
12,3
6,9
1,2
0,0
unbehandel-
te Kontroll
probe
P P 18,0
In der vorstehenden Tabelle bedeutet "P", daß erhebliche Verfilzung stattfand und daß die prozentuale Faltenfestigkeit und der "Smooth Drying"-Index nicht gemessen werden konnte.
Es wurde gefunden, daß die Härtungszeit beträchtlich vermindert werden kann, wenn man die Tuchproben zum Beispiel auf 100° C erhitzt. Unter diesen Umständen beträrgt nach fünfminütigem Erhitzen auf 100° C die Flächenschrumpfung nur 1,5 #.
Beispiel V
Dieses Beispiel erläutert die Verwendung eines Polysulfidharzes zur Einlauffeat- und Dauerbügelauarüstung eines wollenen Grauköpertuches, wobei eine Ammoniak-Atmosphäre als H ärtungakatalyeator für das Harz angewandt wird.
E8 wird im wesentlichen wie in Beispiel IV beschrieben ver-
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fahren, außer daß in einer 3 Gew. folgen Lösung des Harzes foulardiert wird . Die folgende Tabelle zeigt die erhaltenen Hesultate:
Fläehenver-
lust (fo)
Faltenfestig
keit (#)
"Smooth Drying"-
Index
Thiokol LP-3 0,5 88 4-5
Thiokol LP-33 0,8 95 5
unbehandelt 18,0 F F
Beispiel VI
Beispiel II wird wiederholt, wobei jedoch das Polysulfid "Thiokol LP-32" eingesetzt wird. In diesem und den folgenden Beispielen hat das eingesetzte Planelltuch dae gleiche Gewicht wie das Tuch in Beispiel II; der p^-Wert seines wässrigen Extraktes beträgt jedoch 7. Nach Angaben der Hersteller hat das Produkt "Thiokol LP-32" ein durchschnittliches Molekulargewicht von etwa 4000 und wird in Anwesenheit von 0,5 Mol·Ji eines Trichlorpropans als Vernetzungsmittel hergestellt. Es entspricht im wesentlichen der folgenden Formel:
HS (C2H4OCH2OC2H4SS)23 C2H4OCH2OC2H4SH.
Nach Waschen (gemäss Standardwäsche II) wird bei vorher 19 Tage bei Zimmertemperatur unter Zutritt von Luft gelagertem Flanelltuch eine Flächenschrumpfung von l4,7# festgestellt, während das unbehandelte Flanelltuch eine Flächenschrumpfung von
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21,7 # zeigt.
In weiteren Versuchen werden die Produkte "Thiokol LP-2", "Thiokol LP-3" bzw. "Thiokol LP-32" zusammen mit Diäthylentriamin als Katalysator und/oder gleichzeitig mit einer weiteren Verbindung (in der nachfolgenden Tabelle mit "Coreagenz" bezeichnet), eingesetzt.
"Thi
Pro
dukt
okol"-
Auf-
nahme
Katal
Pro
dukt
ysator
Auf
nahme
Corea
Pro
dukt
genz
Auf
nahme
Fläch
nach
ten w
1
envei
Was el
rährer
2
'lust
ien n
id (T
8
ach Här-
age)
22
LP-32 3 * DETA 0,06 io - - 14,4 7,8
LP-32 "Z of
J /
DETA 0,06 io PETTG ι a 15,0 13,5
LP-3 3 DETA 0,06 $> - mm 15,5 11,6
LP-3 O of
C. /O
DSTA 0,06 io PPGBTG Γ* 19,9 11,6
LP-2 DETA 0,16 io - - 13,5 7,9
LP-2 O QL - mm BADGE 1 "(0 16,3 13,5 12,1
LP-2 2 ?S DETA 0,16 io BADGi 1 Jt 13,5 14,0
DETA = Diäthylentriamin,
PETTG s Pentaerythrit-tetrakis-Cthioglycolat), PPGBTGs Bis-thioglycolat eines Polyoxypropylenglykols mit
durchBChnittlichem Molekulargewicht von 2000, BADGE β Diglycidyläther von Bisphenol A (d. h. von 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan) mit einem 1,2-Epoxid-Ge-
halt von 5,0 bis 5,2 Äquiv.Ag·
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Beispiel VII
Ein Flanelltuch wird mit einer 1 $igen Lösung des Produktes "Thiokol LP-2" in' Trichloräthylen, die verschiedene Katalysatoren enthält, foulardiert, wobei die Aufnahme so eingestellt wird , daß die Aufnahme an dem "Thiokol"-Produkt 3 $> beträgt. In v/eitern Versuchen wird eine Lösung angewandt, die 2,66 $> des Produktes "Thiokol LP-2" enthält, so daß die Aufnahme vom "Thiokol"-Produkt bei gleicher Lösungsaufnahme 8 °ß> beträgt. Proben des Planelltuches werden bei 50° C in einem Ventilatorofen 10 Minuten getrocknet und sodann in Zeitabständen in bezug auf den Flächenverlust nach V/aschen gemäß Standardwäsche II untersucht. Die folgende Tabelle zeigt die erhaltenen Resultate.
Aufnahme am
"Thiokol"-
Produkt auf
dem Tuch
Katalyse
Bezeichnung
ttor
Aufnahme
Fläch
nach
währe
1
enverl
Wasche
nd (Ta
2
USt (fo)
η nach
ge)
8
Härtung
22
3 i> Ν,ΙΪ'-Diäthyl-
thioharnstoff
0,3 13,2 13,2 10,8 4,5
3 * Dimethy1-
thiuram-
disulfid
0,3 1> 16,4 15,5 15,5 12,2
8 * Tetrabutyl-
thiuram-
disulfid
0,8 ?* T, 9 6,0 7,9 6,9
8* 2-Mercapto-
benzthiazol
0,8 Si 15,0 14,5 7,4 7,9
8 * Di-isopropyl-
xanthogen-
dieulfid
0,8 J* 10,8 4,5 6,9
θ $ Diäthyltn-
triamin
0,16 J* 13,6 11,7 5,5
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Beispiel VIII . ■ ;... ■;,.;■, ·;
0,5 g Natriumcarboxyinethylcellulose werden in 44,5 g auf "bis 80° C erhitztem Wasser gelöst. Nach Kühlung werden 50 g des Produktes "Thiokol LP-2" und 5 g eines anionischen Eraulgators zugegeben und das Gemisch 5 Minuten mit einem Hochgeschwindigkeitsrührer gerührt. Der eingesetzte anionische Emulgator ist ein Addukt von 1 Mol eines Gemisches von primären C.g- C18- n-Alkylaminen und 70 Mol. Äthylenoxid.
6 g der so hergestellten Emulsion werden mit 144 g Wasser verdünnt und mit 0,06 g Diäthylentriamin, 0,3 g Ν,Ν'-Diäthylthioharnstoff, 0,3 g Di-isopropylxanthogendisulfid bzw. 0,3 g itfatrium-dibutyldithiocarbamat vermischt. Wollflanell wird mit der verdünnten Emulsion so foulardiert, daß die Aufnahme an. dem Produkt "Thiokol LP-2" 3 cß> und die Aufnahme an Diäthylentriamin bzw. den anderen Katalysatoren 0,06 bzw. 0,3 jS beträgt. Die naoh Waschen gemäß Standardwäsohe II erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle aufgezeigt:
Katalysator Fläch
nach
1
enverlust
(Tagen)
2
8
Diäthylentriamin 6,5
Κ,H♦-Diäthy!thioharnstoff 11,6 1o,7 1o,2
Di-iiopropylxanthogen-
diaulfid
8,8 7,8
Natriue-4ibutyldithio-
etrbaaat
8,3
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BeisOiel IX
Wollfianell wird geglättet ("flat-set"), indem es in einer wässrigen Lösung, die 20 g/l Monoäthanolamin und 29 g/l einer 70 $igen lösung von Monoäthanolaminsesquisulfid in Wasser enthält, "bis zu einer Aufnahme von 70 cß> foulardiert und sodann 2 1/2 Minuten mit Dampf behandelt wird. Sodann wird der Planeil in der gemäß Beispiel VIII beschriebenen verdünnten Emulsion des Produktes "Thiokol LP-2", die 0,4 g/l Diäthylentriamin enthält, bis zu einer Aufnahme von 150 # foulardiert. Das behandelte Planelltuch wird 15 Minuten bei \ 70° C getrocknet, 2 1/2 Minuten bedampft und sodann unter Zutritt von Luft gelagert. Nach Waschen der Tuchproben gemäß der Standardwäsche II wird ihr Einlaufen gemessen; Der Flächenverlust nach Lagerung während 1, 2, 8 bzw. 22 Tagen beträgt 1o,7, 11,7, 6,9 bzw. 3,0 #.
In einem weiteren Versuch wird Wollflanell gleichzeitig geglättet und schrumpffest ausgerüstet, indem er in einem wässerigen Gemisch, das pro Liter 62 g der gemäss Beispiel VIII f hergestellten Emulsion des Produktes "Thiokol LP-2", 3,1 g Monoäthanolamin und 29 g der 70#igen wässerigen Lösung von Monoäthanolaminsesquisulfid enthält, so foulardiert wird, dass die Aufnahme vom Produkt "Thiokol LP-2", Monoäthanolamin bzw. Monoäthanolaminsesquisulfid $$, 0,3# bzw. 1,2J-^ beträgt, wonach durch Nassdämpfen eine Falte angebracht wird. Nach Waschen gemäss Standardwäsche II behält das Flanelltuch die
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Falte bei. Der Flächenverlust nach Lagerung während 1, 2, 8 bzw. 22 Tagen beträgt 15,3, 12,1, 10,2 bzw. 7,9#. Unbehandelter Flanell behält die angebrachte Falte nicht bei und zeigt einen Flächenverlust von etwa 22$. Mit Monoäthanolamin und Monoäthanolaminsesquisulfit allein behandelter Flanell zeigt einen ähnlichen Flächenverlust wie unbehandelter Flanell und behält die angebrachte Falte nicht so gut bei wie der mit dem Produkt "Thiokol LP-2" behandelte Flanell.
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Claims (1)

  1. - 29 Pate nt ansprüche
    1. Verfahren zur Modifikation keratinhaltiger Materia lien, dadurch gekennzeichnet, dass man
    l) das Material mit einem Polysulfid behandelt, das im wesentlichen der Formel
    HS
    qROm(CHO)nEpSH
    entspricht, worin R eine Alkylenkohlenwasserstoffgruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, R, Wasserstoff oder die Methyl- oder Aethylgruppe bedeutet, q eine solche Zahl mit einem durchschnittlichen Wert von mindestens 1 ist, dass das Polysulfid ein durchschnittliches Molekulargewicht von mindestens 500 und höchstens 8000 hat, und m entweder 0 ist und dabei η und ρ ebenfalls 0 sind oder m die Zahl 1 ist und dabei η 0 oder die Zahl 1 und ρ die Zahl 1 ist, und λ
    2) das Polysulfid auf dem Material härtet.
    2. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Polysulfid ein durchschnittliches Molekulargewicht von mindestens· 3OOO und höchstens 5OOO hat.
    3· Verfahren gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass R den Rest -CHgCH2- darstellt. ·
    4. Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 bis 3* dadurch gekennzeichnet, dass R1 Wasserstoff ist.
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    5. Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 bis h, dadurch gekennzeichnet, dass m, η und ρ jeweils die Zahl 1 darstellen.
    6. Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, dass, bezogen auf das Gewicht des zu behandelnden Materials, 0,5 bis 15$ Polysulfid eingesetzt werden.
    7. Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das keratinhaltige Material zur Härtung des Polysulfides auf eine Temperatur von 30 bis 18Ο C erhitzt wird.
    8. Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 bis J, dadurch gekennzeichnet, dass das Sulfid in Form einer Lösung in einem organischen Lösungsmittel oder in Form einer wässerigen Dispersion oder Emulsion angewandt wird.
    9. Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die keratinhaltigen Pasern mit dem Polysulfid bei einem p^-Wert von 7,5 bis 12 behandelt werden.
    10. Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 bis 9> dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich ein Katalysator zur Härtung des Polysulfides angewandt wird.
    11. Verfahren gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass, bezogen auf das Gewicht des Polysulfides, 0,1 bis 20$ Katalysator eingesetzt wird.
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    12. Verfahren gemäss Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator eine Base, ein Siccativ, ein oxydierend wirkendes Härtungsmittel oder ein durch freie Radikale wirkender Katalysator ist.
    13. Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass.das Polysulfid in Verbindung mit einem Aminoplast, einem polymeren Polymercaptan, einem Epoxydharz, einem Acrylharz oder einem Polyisocyanat eingesetzt wird.
    Ik. Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Polysulfid in Verbindung mit einem Polythioester der Formel
    [OH],
    worin R2 einen mindestens 2 und höchstens 6 Kohlenstoffatome enthaltenden aliphatischen Rest, ν eine Zahl von mindestens 2 und höchstens 6, t 0 oder eine solche positive Zahl ist, dass (t + v) höchstens 6 ist, und u eine positive Zahl von höchstens 2 ist, eingesetzt wird.
    15- Verfahren zur Schrumpffestausrüstung von keratinhaltigen Materialien, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Polysulfid gemäss den Ansprüchen 1 bis 5 auf das Material^ aufträgt.
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    16. Verfahren zur Bügelfreiausrüstung von keratinhaltigen Materialien in Form von Stückware, dadurch gekennzeichnet, dass man die Stückware
    1) mit einem Polysulfid gemäss den Ansprüchen 1 bis 5 behandelt,
    2) zu einem Kleidungsstück oder einem Teil hiervon verarbeitet und
    3) in die gewünschte Form bringt.
    17. Verfahren zur Bügelfreiausrüstung von keratinhaltigen Materialien in Form von Stückware, dadurch gekennzeichnet, dass man auf ein schon in die gewünschte Form gebrachtes Kleidungsstück oder einem Teil hiervon, ein Polysulfid gemäss den Ansprüchen 1 bis 5 aufträgt.
    18. Verfahren zum Glätten ("flat-setting") und zur. Schrumpffestausrüstung von keratinhaltiger Stückware, dadurch gekennzeichnet, dass man die Stückware mit einem Setzmittel ("setting'agent") behandelt, durch Erhitzen im feuchten Zustand flach fixiert, sodann mit einem Polysulfid gemäss den Ansprüchen 1 bis 5 imprägniert und trocknet und sodann das Polysulfid härtet.
    19· Verfahren gemäss den Ansprüchen 16 bis l8, dadurch gekennzeichnet, dass die keratinhaltige Stückware eine Wollstückware oder ein hieraus hergestelltes Kleidungsstück ist.
    1 09823/ 2 2 1 ü
    20. Keratinhaltiges Material, dadurch gekennzeichnet, dass es auf seiner Oberfläche ein Polysulfid gemäss den Ansprüchen 1 bis 5 im gehärteten oder noch härtbaren Zustand aufweist.
    109823/2210
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